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Hintergrund der Erfindung
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Die Erfindung betrifft Fernsehsysteme,
und insbesondere Fernsehsysteme, bei denen Fernsehbetrachter an
Life-Fernsehübertragungen
mittels Videokonferenz teilnehmen können.
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Digitalempfänger mit Kabelmodems werden entwickelt.
Eine solche Vorrichtung ist in einer Pressemitteilung der ATI Technologien,
Inc. vom 23. August 1998 mit dem Titel "ATI Technologien Inc. Selected by General
Instrument to Supply Graphics Chips for GI's Advanced Digital Interactive Set-top
Terminals" offenbart.
Es werden auch Digitalempfänger entwickelt,
an die Videokameras angeschlossen werden können.
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Solche Digitalempfänger-Anordnungen
und bestimmte Personalcomputerausrüstungen können verwendet werden, um Videoinformation
zu erfassen.
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Es ist ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, Anordnungen bereitzustellen, bei denen ein Fernsehbetrachter
an einer Talkshow oder dergleichen mittels Videokonferenz teilnehmen
kann.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden Erfindung,
welche durch die Ansprüche
1 und 24 definiert ist, wird ein Videokonferenzsystem bereitgestellt,
welches es Betrachtern ermöglicht,
Videokonferenzgespräche
mit Fernsehstudios aufzubauen, die es den Betrachtern ermöglichen,
an einem Fernsehprogramm (z. B. einer Talkshow oder dergleichen)
teilzunehmen. Videokonferenzgespräche mit einem Fernsehstudio
können
unter Verwendung einer beliebigen geeigneten Anwenderausrüstung aufgebaut
werden, wie etwa einer Personalcomputeranordnung oder einer auf
einem Digitalempfänger
basierten Anordnung oder dergleichen. Eine solche Anwenderausrüstung kann ein
Video von einer zugeordneten Videokamera und eine Anzeige zum Anzeigen
diverser Videokomponenten aufnehmen.
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Ein Studio kann eintreffende Videos
auf unerwünschten
Inhalt hin überprüfen. Unerwünschter Inhalt
kann abgeblockt oder aus dem Video entfernt werden.
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Programmauflistungsinformation für Fernsehprogramme,
die Videokonferenzführung
unterstützen,
kann auf der Anzeige der Anwenderausrüstung zur Betrachtung durch
einen Anwender angezeigt werden. Der Anwender kann ein gewünschtes Programm
von denen, die auf der Anzeige angezeigt werden, auswählen. Das
Programm kann beispielsweise ausgewählt werden, indem ein beweglicher hervorgehobener
Bereich und eine OK-Taste verwendet werden, oder indem die gewünschte Programmauflistung
angeklickt wird.
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Dem Anwender kann die Möglichkeit
gegeben sein, eine Zeit zu planen, zu der er an einer Fernsehvideokonferenz
teilnimmt. Wenn viele Anrufer an einem gegebenen Programm teilzunehmen
wünschen,
kann das Studio mit jeder Partei verhandeln, um eine geeignete Reihenfolge
zu bestimmen, in der die Anrufer teilnehmen können.
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Der Anwender kann Spezialeffekte
an der Anwendervorrichtung hinzufügen. Beispielsweise kann die
Anwendervorrichtung einen Rahmen um das Video des Anwenders herum
hinzufügen,
Farben in dem Video ändern, "Wipes" (= Überblendungen"), Ausblendungen
hinzufügen,
etc.
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Der Anwender kann beim Betrachten
des Fernsehprogramms Chat-Sessions
erzeugen oder daran teilnehmen. Der Anwender kann an solchen Chat-Sessions
teilnehmen, während
das Fernsehprogramm übertragen
wird.
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Weitere Merkmale der Erfindung, ihre
Beschaffenheit und diverse Vorteile werden aus den beigefügten Zeichnungen
und der nachfolgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
deutlicher.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
ein Diagramm eines beispielhaften Fernsehvideokonferenzsystems gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
ein Diagramm einer beispielhaften Anwenderfernsehausrüstung gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 ist
ein Diagramm einer zusätzlichen beispielhaften
Anwenderfernsehausrüstung
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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4 ist
ein Flussdiagramm beispielhafter Schritte, die in die Teilnahme
an einer Fernsehvideokonferenz gemäß der vorliegenden Erfindung
einbezogen sind.
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5 ist
ein Flussdiagramm beispielhafter Schritte, die in ein Aussondern
unerwünschten
Inhalts von einem Video eines Anwenders einbezogen werden, bevor
das Video als Teil eines Fernsehübertragungsprogramms
gemäß der vorliegenden
Erfindung bereitgestellt wird.
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6 zeigt
ein beispielhaftes Menübild,
welches mittels eines interaktiven Fernsehprogrammführers oder
einer anderen interaktiven Fernsehanwendung gemäß der vorliegenden Erfindung
bereitgestellt werden kann.
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7 zeigt
ein beispielhaftes Programmauflistungsbild für Programme mit Videoanruffähigkeiten gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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8 zeigt
ein beispielhaftes Bild von Optionen, die von einem Anwender verwendet
werden können,
um sich für
die Teilnahme an einem gegebenen Videokonferenzfernsehprogramm gemäß der vorliegenden
Erfindung anzumelden.
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9 zeigt
ein beispielhaftes Bild, welches einem Anwender gemäß der vorliegenden
Erfindung gezeigt werden kann, nachdem sich der Anmelder zur Teilnahme
an einer Fernsehvideokonferenz angemeldet hat.
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10 zeigt
ein beispielhaftes Bild, welches ein Video für ein Fernsehübertragungsprogramm
und lokale Video- und diverse Fernsehvideokonferenzführungsoptionen
gemäß der vorliegenden
Erfindung aufweist.
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11 ist
ein Flussdiagramm beispielhafter Schritte, die in die Ausführung diverser
Fernsehvideokonferenzfunktionen gemäß der vorliegenden Erfindung
einbezogen sind.
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12 zeigt
ein beispielhaftes Bild, welches während einer Chat-Session angezeigt
werden kann, die auf ein Fernsehprogramm mit Videokonferenzführungsteilnahme
gemäß der vorliegenden
Erfindung bezogen ist.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Ein beispielhaftes Fernsehvideokonferenzsystem 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in 1 gezeigt.
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Fernsehprogrammgestaltung kann unter Verwendung
von Fernsehproduktionseinrichtungen in dem Fernsehstudio 12 geschaffen
werden. Ausrüstung
wie beispielsweise Videokameras, Videorekorder, Editierausrüstung und
dergleichen können während des
Produktionsprozesses verwendet werden. Fernsehprogrammgestaltung
von dem Studio 12 kann für Anwender an Fernsehern und
diverser Anwenderausrüstung über mehrere
Fernsehdistributionseinrichtungen, wie beispielsweise eine Fernsehdistributionseinrichtung 14 bereitgestellt
werden. In 1 ist nur
eine solche Fernsehdistributionseinrichtung 14 gezeigt,
um eine übermäßige Verkomplizierung
der Zeichnung zu vermeiden. Die Fernsehdistributionseinrichtung 14 kann
eine terrestrische Fernsehübertragungseinrichtung,
eine Satelliteneinrichtung, eine Kabelsystem-Kopfstation oder eine
beliebige andere geeignete Einrichtung zur Distribution von Fernsehprogrammen
zu Anwendern sein.
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Das Fernsehstudio 12 kann
Fernsehprogrammgestaltung an die Fernsehdistributionseinrichtung 14 unter
Verwendung einer geeigneten Kommunikationsschnittstelle 13 wie
beispielsweise eine Satellitenschnittstelle, einer faseroptischen
Schnittstelle, einer Kabelschnittstelle, einer Kombination solcher
Schnittstellen oder beliebiger anderer geeigneter Kommunikationspfade
verbreiten.
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Anwender können diverse Typen von Anwenderausrüstung verwenden,
um Fernsehprogrammgestaltung von der Fernsehdistributionseinrichtung 14 zu
empfangen. Beispielsweise können Fernseher
wie etwa Fernseher 16 und 18 verwendet werden,
um Programmgestaltung über
die Pfade 17 und 19 zu empfangen. Anwender können Personalcomputer
mit Fernsehtunerkarten, wie etwa Personalcomputer 20 und 22,
verwenden, um Fernsehprogramme über
Pfade 30 und 34 zu empfangen. Anwenderfernsehausrüstung, wie
etwa Anwenderfernsehausrüstung 24 und 26,
kann verwendet werden, um Programme über Pfade 32 und 36 zu
empfangen. Derartige Anwenderfernsehausrüstung kann, beispielsweise,
auf Digitalempfängeranordnungen
oder Anordnungen, die Digitalvideorekorder oder dergleichen verwenden,
basieren.
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Beliebige geeignete Pfade können verwendet
werden, um Fernsehprogramme von der Fernsehdistributionseinrichtung 14 zu
den Anwenderausrüstungsvorrichtungen
zu verbreiten. Beispielsweise können
die Pfade 17 und 19 Freiraumpfade zur Fernsehübertragung
oder Satellitenübertragung
sein. Die Pfade 17 und 19 können auch Kabelpfade von einer Kabelsystemkopf-Station sein. Die
Pfade 32 und 36 können Freiraumpfade zur Fernsehübertragung
oder Satellitenübertragung,
Kabelpfade von einer Kabelsystemkopf-Station etc. sein.
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Das Fernsehstudio 12 kann
Informationen über
seinen Programmgestaltungsablauf für Programmablaufdatenquellen
wie beispielsweise eine Programmablaufdatenquelle 28 über den
Pfad 27 bereitstellen. Der Pfad 27 kann, beispielsweise,
eine Internetverknüpfung,
eine Kabel- oder faseroptische Verknüpfung, eine Satellitenverknüpfung etc.
sein, oder ein verbaler Telefonanschluss, ein Computertelefonanschluss,
ein Mensch-betätigter
Fernkopiereranschluss oder ein beliebiger anderer geeigneter Anschluss
sein.
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Programmablaufinformationen können von der
Programmablaufdatenquelle 28 an mehrere Fernsehdistributionseinrichtungen,
wie beispielsweise die Fernsehdistributionseinrichtung 14,
parallel über
den Pfad 29 verbreitet werden. Der Pfad 29 kann
ein beliebiger geeigneter Kommunikationspfad wie beispielsweise
ein Satellitenpfad, ein Kabel- oder faseroptischer Pfad etc. sein.
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Die Fernsehdistributionseinrichtung 14 kann Programmablaufinformation,
die von der Programmablaufdatenquelle 28 empfangen wurde,
zu der Anwenderfernsehausrüstung 24 und 26 und
der mit der Fernsehdistributionseinrichtung 14 verbundenen Personalcomputerausrüstung 20 und 22 über Kommunikationspfade 30, 32, 34 und 36 verbreiten.
Programmablaufinformation kann mittels einer beliebigen geeigneten
Methode, einschließlich Übertragungen
auf Basis vertikaler Abtastlücken
("Vertikal blanking
interval"- Übertragungen),
Seitenband-Übertragungen
("side-band transmissions"), Digitaldatenpacketstrom-Übertragungen etc. übertragen
werden.
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Programmablaufinformation kann auch
an den Personalcomputer 20 von der Programmablaufdatenquelle 28 über den
Kommunikationspfad 37 und das Kommunikationsnetzwerk 38 und
den Pfad 39 verbreitet werden. Das Kommunikationsnetzwerk 38 kann
ein beliebiges geeignetes Kommunikationsnetzwerk, wie etwa das Internet
etc., sein.
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Der Personalcomputer 22 kann
Programmablaufinformation von der Programmablaufdatenquelle 28 über den
Pfad 37, das Kommunikationsnetzwerk 38, den Pfad 40 und
den Pfad 34 empfangen. Bei dieser Art von Anordnung können beispielsweise
Datenübertragungen über den
Pfad 34 die Verwendung eines Kabelmodems oder dergleichen
einbeziehen.
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Die Anwenderfernsehausrüstung 24 kann Programmablaufinformation
von der Programmablaufdatenquelle unter Verwendung des Pfades 37, des
Kommunikationsnetzwerkes 38, des Pfades 40 und
des Pfades 32 empfangen. Solche Kommunikationen über den
Pfad 32 können
die Verwendung eines Kabelmodems oder dergleichen an der Anwenderfernsehausrüstung 24 einbeziehen.
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Die Anwenderfernsehausrüstung 24 kann auch
Programmablaufinformation von der Programmablaufdatenquelle 28 über den
Kommunikationspfad 37, das Kommunikationsnetzwerk 38 und
den Kommunikationspfad 42 empfangen. Der Kommunikationspfad 42 kann
ein Telefonpfad oder dergleichen sein und ein Telefonmodem, ein
Digital Subscriber Line (DSL)-Modem,
ein Integrated Services Digital Network (ISDN, "Dienste integrierendes digitales Fernmeldenetz")-Modem, ein drahtloses
Modem etc. sein.
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Die Personalcomputer 44 und 46 können Programmablaufinformation über den
Pfad 37, das Kommunikationsnetzwerk 38 und die
Kommunikationspfade 48 und 50 empfangen. Der Pfad 37 kann ein
beliebiger geeigneter Kommunikationspfad, wie etwa ein Satellitenpfad,
ein faseroptischer Pfad, ein Kabel- oder anderer verdrahteter Pfad,
eine Kombination solcher Pfade etc. sein. Die Pfade 48 und 50 können beispielsweise
Telefonleitungen oder dergleichen aufweisen. Die Personalcomputer 44 und 46 können an
das Kommunikationsnetzwerk 38 unter Verwendung einer beliebigen
geeigneten Anordnung wie beispielsweise Telefonmodems, DSL-Modems, ISDN-Modems
etc. angeschlossen sein.
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Die Anwenderausrüstungsvorrichtungen wie beispielsweise
Anwenderfernsehausrüstung
und Personalcomputer können
die Programmablaufinformation verwenden, um auf Programmauflistungen zuzugreifen,
die für
den Anwender von Interesse sind. Ein interaktiver Fernsehprogrammführer oder eine
andere geeignete Anwendung kann verwendet werden, um Programmauflistungen
auf der Anzeige des Anwenders anzuzeigen. Ein On-Line-Programmführer kann
mittels eines Servers bereitgestellt werden, der an ein Kommunikationsnetzwerk 38 wie
beispielsweise einen Server 52 angeschlossen ist, welcher
Programmablaufinformation von Studios oder von der Programmablaufdatenquelle 28 empfangen kann.
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Falls erwünscht kann das Fernsehstudio 12 Fernsehprogrammgestaltung über das
Kommunikationsnetzwerk 38 unter Verwendung des Pfades 54 verbreiten.
Der Pfad 54 kann ein Satellitenpfad, ein Kabel- oder faseroptischer
Pfad, eine Kombination aus solchen Pfaden oder beliebige andere
geeignete Pfade aufweisen.
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Eine Fernsehprogrammgestaltung, welche an
das Kommunikationsnetzwerk 38 gesendet wird, kann zu Anwendern
an den Personalcomputern 44 und 46 unter Verwendung
von Internetpfaden oder anderen geeigneten Kommunikationspfaden
und Kabelmodems oder dergleichen verteilt werden. Eine Fernsehprogrammgestaltung,
welche an das Kommunikationsnetzwerk 38 gesendet wird,
kann ebenfalls an den Personalcomputer 20, den Personalcomputer 22,
die Anwenderfernsehausrüstung 24 und
die Anwenderfernsehausrüstung 26 verteilt
werden, in diesem Falle unter Verwendung des Pfades 40 oder von
Kabelmodemschnittstellen oder dergleichen von der Fernsehdistributionseinrichtung 14 bis
zu der Anwenderausrüstung.
Eine Fernsehprogrammgestaltung, welche an das Kommunikationsnetzwerk 38 gesendet
wird, kann an den Personalcomputer 20 unter Verwendung
des Pfades 39 verteilt werden.
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Anwender an den Personalcomputern 44, 46, 20 und 26 und
an der Anwenderfernsehausrüstung 24 und 26 können Video
an das Fernsehstudio 12 unter Verwendung diverser Kommunikationspfade übertragen.
Beispielsweise können
Anwender an den Personalcomputern 48 und 50 ein
Video an das Fernsehstudio 12 über die Kommunikationspfade 48 und 50,
das Kommunikationsnetzwerk 38 und den Pfad 54 übertragen.
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Ein Anwender an dem Personalcomputer 20 kann
ein Video an das Fernsehstudio 12 über den Pfad 39, das
Kommunikationsnetzwerk 38 und den Pfad 54 übertragen.
Ein Anwender an dem Personalcomputer 20 kann auch ein Video
an das Fernsehstudio 12 über den Pfad 30, die
Fernsehdistributionseinrichtung 14, den Pfad 40,
das Kommunikationsnetzwerk 38 und den Pfad 54 übertragen.
Ein Anwender an dem Personalcomputer 22 kann ein Video
an das Fernsehstudio 12 über den Pfad 34, die
Fernsehdistributionseinrichtung 14, den Pfad 40,
das Kommunikationsnetzwerk 38 und den Pfad 54 übertragen.
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Ein Anwender an der Anwenderfernsehausrüstung 24 kann
ein Video an das Fernsehstudio 12 über den Pfad 42, das
Kommunikationsnetzwerk 38 und den Pfad 54 übertragen.
Ein Anwender an der Anwenderfernsehausrüstung 24 kann ein
Video an das Fernsehstudio 12 auch über den Pfad 34, die Fernsehdistributionseinrichtung 14,
den Pfad 40, das Kommunikationsnetzwerk 38 und
den Pfad 54 übertragen.
Ein Anwender an der Anwenderfernsehausrüstung 26 kann ein
Video an das Fernsehstudio 12 über den Pfad 36, die
Fernsehdistributionseinrichtung 14, den Pfad 40,
das Kommunikationsnetzwerk 38 und den Pfad 54 übertragen.
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Anwender an Fernsehern wie beispielsweise den
Fernsehern 16 und 18 können Fernsehprogramme über die
Pfade 17 und 19 empfangen und ergänzende Personalcomputerausrüstung oder
dergleichen verwenden, um Videos an das Fernsehstudio 12 zu übertragen.
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Anwenderfernsehausrüstung, wie
beispielsweise die Anwenderfernsehausrüstung 24 und 26, kann
auf Digitalempfängern,
Personalcomputer-Fernsehern (PC/TVs), Digitalvideorekordern, einer
WebTV-Plattform oder einer beliebigen anderen geeigneten Anordnung
basieren.
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Eine beispielhafte Anwenderfernsehausrüstung, die
auf einer Digitalempfängeranordnung
basiert, ist in 2 gezeigt.
Der Digitalempfänger 56 kann
eine Fernsehtunerschaltkreisanordnung aufweisen, der es einem Anwender
an dem Digitalempfänger 56 ermöglicht,
auf einen von der Fernsehdistributionseinrichtung 14 über den
Pfad 57 empfangenen Fernsehkanal einzustellen. Die Fernsehtunerschaltkreisanordnung
kann einen Schaltkreis aufweisen, der geeignet ist, auf analoge
oder digitale Kanale einzustellen.
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Der Digitalempfänger 56 kann auch
eine Kommunikationsschaltkreisanordnung wie beispielsweise ein Kabelmodem 56 aufweisen.
Andere geeignete Kommunikationsschaltkreisanordnungen, die vorgesehen
sein können,
beinhalten ein Telefonmodem, ein DSL-Modem, ein ISDN-Modem etc. Falls
erwünscht
kann der Kommunikationsschaltkreis verwendet werden, Streaming-Fernsehvideoeingaben über das
Internet von dem Studio 12 zu empfangen.
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Ein Videoanschluss 60 kann
vorgesehen sein, um ein Video von einer Videokamera 62 oder
einer anderen Videoquelle (z. B. eine Videoeditierausrüstung oder
einem Computer) zu empfangen. Der Videoanschluss 60 kann
beispielsweise ein IEEE 1394 Anschluss oder dergleichen
sein. Falls gewünscht
können
Bilder von einer digitalen Standkamera empfangen werden. Der Digitalempfänger 56 kann
auch Daten, Software und andere digitale Information von dem Anwender
unter Verwendung des Anschlusses 60 oder anderer Anschlüsse empfangen.
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Die Videokamera 62 kann
eine digitale Videokamera sein. Die Videokamera 62 kann
von dem Digitalempfänger 56 getrennt
sein oder in den Digitalempfänger 56 integriert
sein. Die Videokamera 62 kann eine alleinstehende Videokamera
oder ein Teil einer anderen elektronischen Vorrichtung (z. B. eines Notebook-Computers)
sein. Falls erwünscht,
können mehr
als eine Videokamera verwendet werden. Das mittels der Videokamera 62 bereitgestellte
Video kann Ton (Audio). beinhalten.
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Ein Videokassettenrekorder 64 kann
verwendet werden, um ein Video, wie beispielsweise ein Video von
der Videokamera 62, aufzuzeichnen. Der Videokassettenrekorder 64 kann
auch Fernsehprogramme aufzeichnen.
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Videoinhalte wie beispielsweise ein
Video von der Videokamera 62, von dem Digitalempfänger 56 empfangene
Fernsehprogramme und Internetvideos können auf dem Fernseher 66 angezeigt
werden. Der Fernseher 66 kann auch zum Anzeigen von Text,
Graphiken und Videos verwendet werden, welche mittels eines interaktiven
Fernsehprogrammführers
oder einer anderen auf dem Digitalempfänger 56 ablaufenden
Anwendung erzeugt wurden. Falls erwünscht, können solche Anwendungen lokal
unter Verwendung der Verarbeitungskapazitäten des Digitalempfängers 56 ablaufen,
oder unter Verwendung einer Client-Server-Architektur implementiert sein, in der
der Digitalempfänger 56 als
Client-Prozessor dient, wohingegen ein Server an der Fernsehdistributionseinrichtung 14 oder
einer anderen geeigneten Stelle als Server-Prozessor dient.
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Eine Anwendung eines interaktiven
Programmführers
kann es dem Anwender ermöglichen, Programmablaufinformation,
die von der Programmablaufdatenquelle 28 empfangen wurde,
zu betrachten. Der Programmführer
kann es ermöglichen,
die Information der Zeit nach, dem Kanal nach, der Kategorie nach,
etc. zu organisieren. Beispielsweise kann der Anwender den Programmführer dazu
verwenden, Programmauflistungen für sämtliche für Luft um 9:00 Uhr abends vorgesehene
Fernsehprogramme anzuzeigen. Der Anwender kann auch den Programmführer verwenden,
um Fernsehprogrammauflistungen für
sämtliche
Fernsehprogramme anzuzeigen, deren Erscheinen auf Kanal 4 vorgesehen
ist. Falls gewünscht,
kann der Fernsehprogrammführer verwendet
werden, um Programmauflistungen für sämtliche Fernsehprogramme zu
identifizieren und anzuzeigen, die sich auf Sport beziehen, sämtliche Fernsehprogramme,
die sich auf Filme beziehen, sämtliche
Programme, die sich auf Nachrichten beziehen, etc.
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Eine andere geeignete Anwenderfernsehausrüstungsanordnung
ist in 3 gezeigt. Die Anwenderfernsehausrüstung aus 3 weist einen digitalen
Videorekorder 68 und einen Fernseher 72 auf. Der
digitale Videorekorder 68 kann eine Fernsehtunerschaltkreisanordnung
aufweisen, die es einem Anwender an einem digitalen Videorekorder 68 ermöglicht,
auf einen gewünschten
Fernsehkanal einzustellen, der von der Fernsehdistributionseinrichtung 14 über den
Pfad 57 empfangen wurde. Die Fernsehtunerschaltkreisanordnung
kann einen Schaltkreis aufweisen, der geeignet ist, auf analoge oder
digitale Kanäle
einzustellen.
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Der digitale Videorekorder 68 kann
auch eine Kommunikationsschaltkreisanordnung wie beispielsweise
ein Kabelmodem oder dergleichen aufweisen. Eine andere geeignete
Kommunikationsschaltkreisanordnung, die vorgesehen sein kann, beinhaltet
ein Telefonmodem, ein DSL-Modem, ein ISDN-Modem etc. Falls erwünscht, kann
der Kommunikationsschaltkreis verwendet werden, um Streaming-Fernsehvideoeingaben über das
Internet von dem Studio 12 zu empfangen.
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Ein Videoanschluss kann vorgesehen
sein, um ein Video von einer Videokamera 70 oder einer anderen
Videoquelle (z. B. einer Videoeditierausrüstung oder einem Computer)
zu empfangen. Ein solcher Videoanschluss kann beispielsweise ein
IEEE 1394 Anschluss oder dergleichen sein. Falls erwünscht, können Bilder
von einer digitalen Standkamera empfangen werden. Der digitale Videorekorder 68 kann
auch Daten, Software und andere digitale Informationen von dem Anwender
unter Verwendung geeigneter Anschlüsse empfangen.
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Die Videokamera 70 kann
eine digitale Videokamera sein. Die Videokamera 70 kann
von dem digitalen Videorekorder 68 getrennt sein oder kann
in den digitalen Videorekorder 68 integriert sein.
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Die Videokamera 70 kann
eine alleinstehende Videokamera sein oder ein Teil einer anderen elektronischen
Vorrichtung (z. B.
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Notebook-Computer) sein. Falls erwünscht, können mehr
als eine Kamera verwendet werden. Das mittels der Videokamera 70 bereitgestellte
Video kann Ton (Audio) beinhalten.
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Der Digitalvideorekorder 68 kann
einen Videocodierer aufweisen, der analoge oder digitale Videos
in digitale Videodaten umwandelt, und kann auch ein Festplattenlaufwerk
oder einen anderen geeigneten digitalen Speicher aufweisen, der
verwendet werden kann, um Videosignale wie etwa ein Video von der
Videokamera 70 aufzuzeichnen. Der Digitalvideorekorder 68 kann
auch Fernsehprogramme aufzeichnen.
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Videoinhalt, wie beispielsweise ein
Video von der Videokamera 70, von dem digitalen Videorekorder 68 empfangene
Fernsehprogramme und Internetvideos können auf dem Fernseher 72 angezeigt
werden. Der Fernseher 72 kann zum Anzeigen von Text, Graphiken
und Videos verwendet werden, welche durch einen interaktiven Fernsehprogrammführer oder
eine andere auf dem digitalen Videorekorder 68 ablaufende
Anwendung erzeugt werden. Falls erwünscht, können solche Anwendungen lokal ausgeführt werden,
wobei die Verarbeitungsfähigkeiten
des digitalen Videorekorders 68 verwendet werden, oder
sie können
unter Verwendung einer Client-Server-Architektur implementiert werden,
bei der der digitale Videorekorder 68 als ein Client-Prozessor dient,
wohingegen ein Server an der Fernsehdistributionseinrichtung 14 oder
einem anderen geeigneten Ort als Server-Prozessor dient.
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Das Fernsehstudio 12 kann
Talkshows und andere Fernsehprogramme produzieren, welche aus der
Interaktion des Anwenders Nutzen ziehen. Während der Übertragung eines Fernsehprogramms
können
Anwender mit Anwenderfernsehausrüstung, Personalcomputerausrüstung oder
anderer geeigneter Anwenderausrüstung
Videoanrufe an das Studio 14 plazieren. Beim Studio 12 kann
das Videobild des Anwenders in das Fernsehprogramm eingefügt werden,
so dass die Kommentare des Anwenders von sämtlichen Betrachtern gesehen
werden können,
die das Fernsehprogramm auf ihren Fernsehgeräten gegenwärtig betrachten. Videokonferenzausrüstung, Editierausrüstung und
Fernsehübertragungsausrüstung kann
in dem Studio 12 verwendet werden, um eine Operation wie
etwa ein Abblocken von unerwünschtem
Inhalt und ein Einfügen
des Anwenders in die Fernsehübertragung
durchzuführen.
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Beispielhafte Schritte, die bei der
Verwendung eines Personalcomputers, einer Anwenderfernsehausrüstung oder
einer anderen geeigneten Anwenderausrüstung für Fernsehvideokonferenzführung einbezogen
werden, sind in 4 gezeigt.
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Im Schritt 76 kann das Studio 12 ein
Fernsehprogramm übertragen.
Während
des Fernsehprogramms können
Betrachter aufgefordert werden, Videoanrufe an das Studio zu plazieren,
so dass die Betrachter ihre Ansichten mitteilen können. Wenn beispielsweise
das Fernsehprogramm eine Talkshow ist, in der über Politik diskutiert wird,
können
die Betrachter aufgefordert werden, anzurufen und ihre politischen
Ansichten mitzuteilen. Das Thema der Politik ist lediglich ein veranschaulichendes
Beispiel. Falls gewünscht,
kann ein beliebiges geeignetes Thema diskutiert werden.
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Betrachter können unter Verwendung einer beliebigen
geeigneten Technik aufgefordert werden, an dem Fernsehprogramm teilzunehmen.
Beispielsweise kann der zu dem Fernsehübertragungsprogramm gehörende Moderator "on-the-air" dazu auffordern,
dass Betrachter teilnehmen. Auf dem Bildschirm erscheinende Textmitteilungen
("on-screen text
messages"), welche
Betrachter dazu ermutigen, teilzunehmen, können auch geliefert werden. E-Mail-Mitteilungen
können
an Betrachter in Echtzeit oder im Voraus zu dem Programm gesandt
werden. Die E-Mail-Mitteilungen können Werbematerial oder dergleichen
enthalten, welches die Betrachter ermutigt, teilzunehmen. Wenn ein
Betrachter einen interaktiven Programmführer hat, kann eine Nachricht oder
ein Werbeinhalt mittels des Programmführers an den Anwender geliefert
werden. Die Mitteilung oder der Werbeinhalt können den Anwender ermutigen,
teilzunehmen. Die Nachricht oder der Werbeinhalt können gerade
auf solche Betrachter zielgerichtet sein, deren Ausrüstung diese
Erfindung unterstützt,
oder sie können
in einer beliebigen anderen Weise zielgerichtet sein.
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Im Schritt 80 kann das Studio 12 das
Video des Anwenders empfangen und den Anwender in das gegenwärtige Fernsehsignal,
welches übertragen
wird, einfügen.
Das Fernsehübertragungsprogramm
kann von Heim-Betrachtern auf ihren Fernsehern empfangen werden.
Der zu dem Fernsehprogramm gehörige
Moderator (z. B. ein Gastgeber einer Talkshow oder ein Nachrichtensprecher
oder dergleichen) kann mit dem Anwender in Echtzeit kommunizieren.
Beispielsweise kann der Moderator Fragen an den Betrachter richten.
Der Moderator kann auch von dem Anwender gestellte Fragen beantworten.
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Ausrüstung wie beispielsweise die
Videoausrüstung 11 kann
verwendet werden, das Video des Moderators oder einen anderen Inhalt
und das Video des Anwenders in dem Programm zu vermischen. Diese
beiden Videoeingaben können
unter Verwendung diverser Anordnungen als Teil des Fernsehübertragungsprogramms
bereitgestellt werden. Beispielsweise kann der Moderator als Teil
eines Gesamtschirm-Bildes ("full
screen image") präsentiert werden,
wohingegen der Anwender in einem Fenster (z. B. in der rechten oberen
Ecke des Bildschirms) präsentiert
werden kann. Das Video des Moderators kann mit dem Video des Anwenders
abgewechselt werden. Beispielsweise kann das Video für die Partei,
die spricht, verwendet werden. Eine andere Methode beinhaltet die
Verwendung eines aufgesplitteten Bildschirms. Bei einem aufgesplittetem
Bildschirm kann der Moderator auf der linken Hälfte des Bildschirms angezeigt
werden, und der Anwender kann auf der rechten Hälfte des Bildschirms angezeigt
werden. Dieses sind lediglich Beispiele. Eine beliebige geeignete
Methode kann verwendet werden, um das Fernsehvideokonferenzvideo
des Anwenders in das Fernsehübertragungsprogramm
zu mischen. Falls erwünscht,
können
Videos von mehr als einem Anwender in dem Übertragungssignal gleichzeitig
enthalten sein.
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Obwohl das Fernsehprogramm hier so
beschrieben wurde, dass es einen Moderator beinhaltet, kann das
Fernsehprogramm auch, falls gewünscht,
mit einem oder mehreren Anwendern und ohne Moderator implementiert
werden.
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Falls erwünscht, kann das Übertragungsprogramm
ein Tape Delay oder eine andere Verzögerungsanordnung verwenden,
um das Aussondern von Kommentaren des Anwenders zu ermöglichen. Bei
dieser Art von Verfahren werden Videos von dem Personal im Studio 12 ausgesondert.
Das Fernsehsignal, welches übertragen
wird, wird tatsächlich
um eine kurze Zeitspanne (z. B. 5 Minuten) verzögert. Wenn Kommentare eines
Anwenders ungeeignet sind, um in einem Fernsehprogramm übertragen
zu werden, können
sie abgeblockt werden. Während des
Abblockens spielt das Studio 12 anstelle des Videos des
Betrachters etwas von dem aufgenommenen Video des Tape Delay oder
einen anderen Inhalt. Bei diesem Verfahren wird den Heimbetrachtern
keine Totzeit während
der Übertragung
präsentiert.
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Beispielhafte Schritte, die beim
Aussondern von Inhalt von den Anwendern eingezogen werden, sind
in 5 gezeigt. In Schritt 82 betrachtet
Personal im Studio den Videoinhalt des Anwenders, wenn er durch
den Anwender über
eine Videokonferenzschnittstelle geliefert wird. Wenn unerwünschter
Inhalt identifiziert wird, kann der Audioteil des unerwünschten
Inhalts von dem Video des Anwenders in Schritt 84 entfernt
werden. Eine andere geeignete Methode beinhaltet ein Entfernen sowohl
von Audio- als auch von Videokomponenten des unerwünschten Inhalts
von dem Video in Schritt 86. Wenn erwünscht, können Blockierungsmethoden wie
diese oder andere Aussonderungsprozesse in Echtzeit oder nahezu Echtzeit
durchgeführt
werden. Ersatzvideo und/oder Audio kann bereitgestellt werden, oder
unerwünschte Abschnitte
können
auseditiert werden.
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Ein interaktiver Programmführer oder
eine andere Anwendung können
verwendet werden, um den Anwender mit Programmablaufinformation
zu versorgen. Ein beispielhaftes Menübild 83, welches auf
der Anzeige des Anwenders bereitgestellt werden kann, ist in 6 gezeigt. Diverse Optionen
können
mit einer solchen Anordnung bereitgestellt werden. Wenn Option 85 ausgewählt wird,
kann der Programmführer
oder eine andere Anordnung den Anwender mit der Fähigkeit
ausstatten, ein gewünschtes
Format auszuwählen,
in welchem Programmauflistungen anzuzeigen sind. Beispielsweise
kann der Programmführer
es dem Anwender ermöglichen, Programmauflistungen
aufzurufen, die sich auf Sport, Spielfilme, Komödien etc. beziehen.
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Option 87 schafft einen
Zugriff auf Videokamerafunktionen wie beispielsweise Spezialeffekte etc.
Option 89 ermöglicht
es dem Anwender, eine Nachrichten-Webseite oder anderen Nachrichtenservice
zu betrachten. Diese Beispiele sind lediglich veranschaulichend.
Ein Programmführer
oder eine andere unter Verwendung der Anwenderausrüstung implementierte
Anwendung können,
falls erwünscht, beliebige
geeignete Funktionen bereitstellen.
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Wenn der Anwender die Programmauflistungsoption 85 auswählt (z.
B. durch Positionieren des hervorgehobenen Bereichs zuoberst des
gewünschten
Elements und Drücken
einer "Enter-" oder "OK-" oder "Auswähl-Taste", kann dem Anwender eine
Gelegenheit gegeben werden, Information zu betrachten, die identifiziert,
welche geplanten Fernsehprogramme die Videoanrufeigenschaft unterstützen. Möglicherweise
unterstützen
nicht sämtliche Fernsehprogramme
die Videoanrufeigenschaft. Beispielsweise kann es sein, dass nur
bestimmte populäre
Talk-Shows die Eigenschaft unterstützen.
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Ein beispielhaftes Bild 88,
welches angezeigt werden kann, wenn der Anwender den Programmführer so
dirigiert, dass er Information über
geplante Fernsehprogramme anzeigt, welche die Videoanrufeigenschaft
unterstützen,
ist in 7 gezeigt. In
dem Bild 88 kann dem Anwender die Möglichkeit gegeben werden, einen
beweglichen hervorgehobenen Bereich 90 zuoberst einer gewünschten
Programmauflistung 92 zu bewegen. Beispielsweise kann der
Anwender Programm 2 aus 6 auszuwählen wünschen,
da es planmäßig zu einer
ihm angenehmen Zeit übertragen
werden soll und da es ein Programm ist, an dem der Anwender interessiert
ist. Wenn gewünscht,
können
Bilder wie das Bild 88 oder andere Bilder geliefert werden,
um dem Anwender Zugriff auf Informationen auf dem Kanal der Programme
zu liefern, welche Fernsehvideokonferenz, Programmbeschreibungen
(z. B. das geplante Diskussionsthema für eine Talkshow), Information über Datum 94 und Zeit 96,
zu denen jedes Programm planmäßig übertragen
werden soll, etc. aufweisen. Alternativ können sämtliche Programme mit einer
On-Screen-Anzeige über
solche Programme aufgelistet werden, welche eine Videoanrufteilnahme
erlauben.
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Wenn der Anwender eine spezielle
Show auswählt,
die in Zukunft planmäßig von
dem Bild 88 übertragen
werden soll, kann dem Anwender die Gelegenheit gegeben werden, sich
für ein
Datum und eine Zeit zur Teilnahme an einer Videokonferenz anzumelden.
Ein beispielhaftes Bild, welches für die Anmeldeprozedur verwendet
werden kann, ist in 8 gezeigt.
Das Bild 98 enthält
einen Bereich 100, welchen der Anwender zur Auswahl eines
gewünschten Datums
für die
Fernsehvideokonferenz wählen
kann. Das in dem Bereich 100 präsentierte Standarddatum kann
das Datum sein, zu dem das Programm planmäßig ausgestrahlt werden soll.
Wenn der Anwender es wünscht,
ein anderes Datum zu planen (z. B. den nächsten Tag oder einen Tag während der
nächsten Woche),
kann der Anwender Links- und Rechts-Fernsteuerungspfeiltasten auf
einer Fernsteuerung oder eine andere geeignete Anwendereingabeschnittstelle
verwenden, um den Programmführer
oder eine andere Anwendung so zu steuern, dass er ein anderes Datum
präsentiert,
wenn eines erhältlich
ist. Die Möglichkeit
des Blätterns
nach links oder rechts zu anderen erhältlichen Daten wird mittels
Pfeilen 102 angezeigt.
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Nachdem der Anwender ein gewünschtes Datum
ausgewählt
hat, kann der Anwender eine gewünschte
Zeit zur Teilnahme an der Fernsehvideokonferenz auswählen, indem
er eine Fernsteuerungspfeiltaste auf einer Fernsteuerung oder einer anderen
geeigneten Anwendereingabeschnittstelle zur Auswahl eines Bereichs 104 niederdrückt und dann
durch erhältliche
Zeiten, die in dem Bereich 104 angezeigt werden, blättert. Die
Möglichkeit
des Blätterns
zu anderen erhältlichen
Zeiten wird durch die Pfeile 106 angezeigt.
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Nachdem der Anwender eine gewünschte Zeit
ausgewählt
hat, kann der Anwender eine Aufforderung zur Teilnahme an einer
Fernsehvideokonferenz für
das Fernsehprogramm übermitteln,
indem er Option 108 wählt.
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Die Optionen des Bildes 98 sind
lediglich beispielhaft. Es können
beliebige geeignete Optionen bereitgestellt werden, die es dem Anwender
ermöglichen,
sich zur Teilnahme an einem Videoanruf mit einer Life-Talkshow oder
einem anderen geeigneten Fernsehübertragungsprogramm
anzumelden.
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Falls erwünscht, können die Anfragen des Anwenders,
die unter Verwendung des Bildes 98 aus 8 formuliert werden, an das Studio 12 übermittelt werden,
wenn der Anwender die Sende-Option 108 wählt. Beispielsweise
können
die Anfragen an das Studio 12 über das Kommunikationsnetzwerk 38 und den
Pfad 54 gesendet werden. Der Programmführer oder eine andere Anwendung
können
Informationen darüber
enthalten, welche Zeiten und Daten während der Anfangsstufen der
Anmeldeprozedur erhältlich sind.
Dies ist lediglich beispielhaft. Es kann eine beliebige geeignete
Methode verwendet werden, um den Wunsch des Anwenders, sich zur Teilnahme
an einer Fernsehvideokonferenz anzumelden, an das Studio 12 zu übermitteln.
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Nachdem die Anfrage des Anwenders
von dem Studio 12 verarbeitet wurde, kann eine Bestätigungsnachricht
an den Anwender gesendet werden. Eine beispielhafte Bestätigungsnachricht 110 ist
in 9 gezeigt.
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Obwohl 8 und 9 einen Mechanismus darstellen,
mittels dem Anwender sich zur Teilnahme an einem Videoanrufprogramm
anmelden können, kann
die Erfindung ohne eine vorherige Anfrage zur Teilnahme der Anwender
implementiert werden.
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Ein beispielhaftes Bild 112,
welches während einer
Fernsehvideokonferenz mit dem Studio 12 an den Anwender
gesendet werden kann, ist in 10 gezeigt.
Das Video für
den Fernsehkanal kann in dem Übertragungsvideobereich 114 gezeigt
sein. Wenn der Fernsehkanal live übertragen wird, kann das Video
in dem Bereich 114 das Video wiedergeben, welches von dem
Studio 12 an die Fernsehbetrachter übertragen wird. Wenn das Studio 12 eine kurze
Tape Delay oder dergleichen für
Aussonderungszwecke verwendet, wird das in dem Bereich 114 präsentierte
Video dem tatsächlich übertragenen Video
um wenige Minuten voraus sein. Der Anwender kann das Video, welches
an das Studio 12 gesendet wird, mittels eines lokalen Videobereichs 116 überwachen.
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Falls erwünscht, kann der Anwender an
das Studio 12 Inhalt von Interesse liefern (z. B. während der
Teilnahme des Anwenders an dem Videoanruf an das Studio 12).
Der Inhalt kann mittels Blättern
durch Verzeichnisse (Bereich 118) und Dateien (Bereich 120)
identifiziert werden, die in der lokalen Speichereinrichtung des
Anwenders (z. B. einem Festplattenlaufwerk oder dergleichen) in
der Anwenderausrüstung
zugänglich
sind.
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Sobald der Inhalt in den Bereichen 118 und 120 identifiziert
worden ist, kann der Anwender die Übermittlungsoption 124 auswählen, um
diese Information an das Studio zu senden. Es kann eine beliebige
geeignete Information gesendet werden, einschließlich Text, Graphik, Audio
und Video. Eine beliebige geeignete Technik kann verwendet werden, um
die Information zu senden, einschließlich E-Mail oder andere Nachrichtentechniken,
Heraufladen der Information auf eine Web-Site etc.
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Spezielle Effekte können dem
lokalen Video des Anwenders hinzugefügt werden, indem die Spezialeffekt-Option 112 ausgewählt wird.
Beispielsweise kann dann, wenn der Anwender die Spezialeffekt-Option 112 auswählt, der
Anwender mit einer Liste von Spezialeffektoptionen versorgt werden,
die auf das Video des Anwenders angewandt werden können. Geeignete
Spezialeffekte beinhalten eine Änderung
der Farbe, ein Hinzufügen
von Rahmen, Hinzufügen
von Musik, Hinzufügen
von Ausblendungen, Hinzufügung
von "Wipes" (= "Überblendungen"), Hinzufügen von
Text etc. Dies sind lediglich erläuternde Beispiele. Falls erwünscht, können beliebige
geeignete Techniken zur Bereitstellung von Spezialeffekten verwendet
werden.
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Beispielhafte Schritte, die bei der
Planung an einer Fernsehvideokonferenz einbezogen werden, sind in 11 gezeigt. Im Schritt 126 kann
dem Anwender eine Gelegenheit gegeben werden, einen Videoanruf an
das Studio zu planen. Im Schritt 128 kann das Studio Warteschlangentechniken
und dergleichen verwenden, um einen Wettstreit zwischen unterschiedlichen
Anwendern aufzulösen,
die sich zur Teilnahme an dem selben Zeit-Slot anmelden möchten. Ein
Weg zum Auflösen
eines Wettstreits besteht darin, es zu erfordern, dass sich Anwender nur
für erhältliche
Slots anmelden. Sobald ein Slot aufgefüllt ist, werden die verbleibenden
Anwender, die noch in dem Anmeldeprozess involviert sind, benachrichtigt,
dass der aufgefüllte
Slot nicht erhältlich ist.
Ein anderer Weg zum Auflösen
eines Wettstreits besteht darin, jeden anfragenden Anwender in einer Warteschlange
zu plazieren. Sobald der Anwender an die Reihe kommt, kann der Anwender
in die Übertragung
eingefügt
werden. Alternativ könnten
Anwender Zeit-Slots anfordern und diese Slots erteilt bekommen,
wenn dies möglich
ist, und andere Zeit-Slots erteilt bekommen, wenn dies nicht der
Fall ist. Wie oben ausgeführt,
ist bei einigen Ausführungsformen
der Erfindung die Planung eines Videoanrufs nicht erforderlich und
die Schritte 126 und 128 können, falls erwünscht, dementsprechend
weggelassen werden.
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Im Schritt 130 kann dem
Anwender die Möglichkeit
gegeben werden, einen Inhalt an das Studio 12 zu senden,
wie beispielsweise einen Text, Graphiken, Video und Audio. Falls
erwünscht,
kann das Studio den gesamten oder einen Teil dieses Inhalts in das
Fernsehübertragungssignal
aufnehmen.
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Im Schritt 132 kann dem
Anwender eine Möglichkeit
gegeben werden, Spezialeffekte dem lokalen Video des Anwenders hinzuzufügen.
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Im Schritt 134 kann dem
Anwender die Gelegenheit gegeben werden, Chat-Sessions aufzubauen.
Beispielsweise können
wählbare
On-Screen-Optionen vorgesehen sein, die dem Anwender die Möglichkeit
geben, eine Chat-Gruppe zu erzeugen, eine Chat-Gruppe zu benennen,
die Klasse von Betrachtern zu definieren, die in der Chat-Gruppe
teilnehmen können,
an der Chat-Gruppe teilzunehmen etc. Eine Chat-Gruppe kann beispielsweise
von einem Chat-Server unterstützt
werden, der im Internet lokalisiert ist oder in der Fernsehdistributionseinrichtung 14 lokalisiert
ist.
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Im Schritt 136 kann dem
Anwender eine Gelegenheit gegeben werden, das Fernsehsignal aufzuzeichnen,
welches von dem Studio 12 übertragen wird.
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Ein beispielhaftes Bild 138,
welches während
einer Chat-Session
bereitgestellt werden kann, ist in 12 gezeigt.
Das Bild 138 kann einen Videobereich 140 enthalten,
welches das Video für
ein vorgegebenes Fernsehübertragungsprogramm
aufweist. In dem Bereich 142 kann aufgrund einer Fernsehvideokonferenz
zwischen dem Anwender und dem Studio 12 ein lokales Video
eines Anwender gezeigt werden, welcher Teilnehmer an dem gegebenen
Programm war, gegenwärtig
ist, oder sein wird. Die Region 144 kann Videofenster für diverse Chat-Teilnehmer
enthalten. Jeder Chat-Teilnehmer kann in Echtzeit unter Verwendung
eines Video-Chat-Servers chatten, der beispielsweise in einer Fernsehdistributionseinrichtung
wie der Fernsehdistributionseinrichtung 14 lokalisiert
ist, oder eines Servers, der im Internet oder einem anderen Kommunikationsnetzwerk
lokalisiert ist. Die Region 146 kann verwendet werden,
um Chat-Text zu präsentieren.
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Während
eines typischen Szenarios kann der Anwender einen Zeit-Slot planen,
zu dem er an einem Fernsehübertragungsprogramm
mittels einer Fernsehvideokonferenz teilnimmt. Der Anwender kann
auch eine Chat-Session aufbauen, während er das Fernsehübertragungsprogramm
und die Teilnahme des Anwenders an der Chat-Session betrachtet. Während der
Videokonferenz wird das lokale Video des Anwenders im Bereich 142 angezeigt.
Das Video des Anwenders wird auch an das Studio 12 geliefert, wo
es in das Fernsehübertragungsprogramm
gemischt wird.
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Die Anwenderausrüstung kann das Fernsehübertragungsprogramm
(einschließlich
des vom Anwender beigesteuerten Videosignals) empfangen und es in
dem Bereich 140 in Echtzeit anzeigen.
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Vor der Teilnahme des Anwenders an
dem Fernsehübertragungsprogramm
kann der Anwender mit den Chat-Teilnehmern
chatten, deren Videos in den Videofenstern des Bereichs 144 angezeigt
werden. Die anderen Teilnehmer als der Anwender können mit
Chat-Bildern versorgt werden, die es ihnen ermöglichen, das Video des Anwenders
und die Videos der anderen Anwender zu sehen. Das Audio, welches
dieses Video begleitet, kann das Audio des Teilnehmers sein, der
gegenwärtig
spricht. Falls erwünscht,
können
Teilnehmer Chat-Text
eingeben (z. B. unter Verwendung einer Tastatur, einer On-Screen-Tastatur
oder einer beliebigen anderen geeigneten Anordnung). Dieser Chat-Text
kann in dem Bereich 146 angezeigt werden. Das Audio von dem
Bereich 140 kann gedämpft
oder mit einer reduzierten Lautstärke präsentiert werden, um eine Störung der
Chat-Session zu verhindern.
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Wenn der Anwender mit der Teilnahme
an der Videoübertragung
beginnt, kann das Audio des Anwenders so gedämpft werden, dass es nicht
die Chat-Gruppe stört,
und das Audio der Chat-Gruppe kann
so gedämpft
werden, dass es nicht die Anwender während der Videokonferenz stört.
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Wenn die Videokonferenz vorüber ist,
können
die Anwender wieder zur Chat-Gruppe zurückkehren.
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Jeder beliebige Anteil eines Anwenders
einer Chat-Session kann von dem Studio zu einer beliebigen Zeit
dynamisch in ein Fernsehprogramm eingebaut werden.
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Dies sind lediglich Beispiele der
Arten von Chat-Eigenschaften,
die bereitgestellt werden können.
Eine beliebige geeignete Anordnung kann verwendet werden, um es
dem Anwender zu ermöglichen,
an Chat-Gruppen teilzunehmen, Chat-Gruppen aufzubauen, Video für Chat-Gruppen
bereitzustellen etc.
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Jede der Bildanzeigen der Erfindung
kann Werbung oder andere On-Screen-Elemente wie Logos, aktuelle
Zeit, aktueller Kanal, E-Mail-Indikator etc. aufweisen.