DE3036198A1 - Verfahren zum empfangen eines besonderen kanals bei einem kabelfernsehsystem - Google Patents
Verfahren zum empfangen eines besonderen kanals bei einem kabelfernsehsystemInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf Kabelfernsehsysteme. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren
zum Empfangen eines besonderen Kanals bei einem Kabelfernsehsystem, bei dem,wenn der Benutzer einen besonderen
Kanal wählt, z.B. einen zu bezahlenden Kanal, ein Änweisungs-Kanal vor dem gewünschten besonderen
Kanal empfangen wird, so daß durch eine fehlerhafte Handhabung bedingte Probleme vermieden werden können.
Ein Kabelfernsehsystem ist ein besonders vorteilhaftes Übertragungssystem, bei dem eine Anzahl von Kanälen benutzt
werden kann, um Fernsehprogramme zu übertragen, und gleichzeitig eine Zweiweg-Übertragung ausgeführt
werden kann. In dem Fall, bei dem ein besonderer Kanal, wie ein zu bezahlender Kanal, zum Empfangen eines besonderen
oder gewünschten Programms gewählt wird, ist es jedoch oftmals unerwünscht, daß unmittelbar nach
der Wahl des besonderen Kanals dieser auch empfangen werden kann. Das heißt, in diesem Fall sollen, wenn
der besondere Kanal von dem Benutzer oder Teilnehmer gewählt ist, die Inhalte und Bedingungen zur Benutzung
des besonderen Kanals ihm zuerst erläutert werden, so daß Beschwerden durch den Benutzer infolge einer Berechnung
von unerwünschten Programmen verhindert werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Empfangen
eines besonderen Kanals bei einem Kabelfernsehsystem anzugeben,
bei dem zusätzlich zu den gewöhnlichen Kanälen für Fernsehprogramme ein Anweisungs-Kanal vorgesehen ist,
so daß, wenn ein besonderer Kanal, wie ein zu bezahlender Kanal, der ein besonderes Programm überträgt und dessen
Empfang zu bezahlen ist, von dem BenutzBr oder Teilnehmer gewählt wird, zuerst die Signalempfangsschaltung der jeweiligen
Anschlußeinheit den Anweisungs-Kanal empfängt,
der eine unterschiedliche Frequenz zu der des gewählten besonderen Kanals hat, um den Benutzer zu informieren,
daß die Benutzung des besonderen Kanals berechnet wird. Der Anweisungs-Kanal zeigt dem Benutzer eine Handhabung
oder Bedienungsfolge an, die ausgeführt werden muß, um den besonderen, von ihm gewählten Kanal empfangen zu
können. Wenn der Benutzer die Betätigungsfolge ausführt, empfängt die Signalempfangsschaltung automatisch den besonderen
Kanal, so daß der Benutzer das gewählte Programm sehen kann. Durch dieses Verfahren wird ein irrtümlicher
oder nichtgewollter Empfang eines besonderen Kanals zwangsläufig verhindert.
Gemäß einem bevorzugten Gedanken der Erfindung wird also ein Verfahren zum Empfangen eines besonderen Kanals, wie
eines zu bezahlenden Kanals bei einem Kabelfernsehsystem
angegeben, bei dem zuerst ein Handhabungs- oder Anweisungskanal angezeigt wird. Der Benutzer muß die über den Anweisungs-Kanal
angezeigte Handhabung ausführen, bevor ein besonderer, zu bezahlender Kanal empfangen wird. Jeder
der Fernsehempfänger in dem System kann außerdem zwangs-
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weise durch, eine Zentralstelle ein- und ausgeschaltet
werden. Die Arbeitsx^reise jedes Fernsehempfängers kann
außerdem durch die Zentralstelle verhindert werden.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der
Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt:
Fig. 1 schematisch ein Kabelfernsehsystem, das in einem Hotel vorgesehen ist, nach Maßgabe eines
Ausführungsbeispiels eines Yerfahrens zum
Empfangen besonderer Kanäle bei dem erfindungsgemäßen Kabelfernsehsystem,
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Kabelfernsehsystems,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer Anschlußeinheit im
einzelnen des Kabelfernsehsystems,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Steuereinheit der Ans chluß einhe it,
Fig. 5 schematisch ein Beispiel einer Anzeige, die eine Handhabung zur Benutzung des Kabelfern—
sehsystems angibt,
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Fig. 6 sckeniatisch eine Informationsanordnung, die
mit Hilfe eines Anweisungskanals angezeigt wird, wenn ein zu bezahlendes Programm gewählt
wird,
!Fig. 7 schematisch Informationsmuster, die über einen
Sonderkanal angezeigt werden, der in dem Kabelfernsehsystem zum zwangsläufigen Empfang von
den Fernsehgeräten einzuschalten ist, und
Fig. 9 schematisch Informationsmuster, die auf den
und 10 ., -U-O. · · ·, · -,
Fernsehgeräten anzuzeigen sind, wenn ein besonderer
Kanal gewählt wird.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist eine ein Fernsehgerät umfassende Anschlußeinheit z.B. in jedem der
Gästezimmer in einem Hotel vorgesehen, so daß die Gäste verschiedene Programme auf den Fernsehgeräten sehen können.
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Eine Zweiwegübertragung kann zwischen den Fernsehgeräten
und einer in dem Hotel vorgesehenen Zentralstelle vorgenommen werden.
Fig. 1 zeigt schematisch das Innere eines Hotels. Ein
Fernsehgerät 3, das einen Teil einer Anschluß einheit
bildet, ist in jedem Gästezimmer 2 des Hotels 1 vorgesehen. Die Fernsehgeräte 3 sind über ein Kabel 5 lait
einer Zentralstelle 4 verbunden, die im späteren nur noch als Zentrale bezeichnet wird. Das Hotel 1 hat einen
Rechnerraum G. Ein Rechner 7 io. dem Rechnerraum 6 ist
über ein Datenkabel 8 mit der Zentrale 4 verbunden. Eine Anzeigeeinheit 10 ist in der Halle 9 des Hotels vorgesehen
und über ein Datenkabel 11 mit dem Computer 7 verbunden. Eine Antenne 12 ist auf dem Dach des Hotels zum
Empfang üblicher Fernsehsendersignale angebracht und mit der Zentrale 4 verbunden.
Bei diesem System können die Gäste in den Zimmern 2 des Hotels 1 Fernsehprogramme sehen und hören, indem sie die
Fernsehempfänger 3 einschalten. Von der Antenne 12 empfangene Fernsehsendersignale werden über das Kabel 5 3^ die
Fernsehempfänger 3 erneut ausgesendet und zusätzlich v/erden Programme, die in der Zentrale 4- unabhängig erzeugt
werden, an die Fernsehempfänger 3 übertragen. Wenn irgendeiner der Fernsehempfänger 3 eingeschaltet wird,
werden seine Betriebsbedingungen über das Kabel 5 an.die
Zentrale 4 übertragen. Das heißt, die Benutzungszeit und der benutzte Kanal v/erden über das Datenkabel 8 an den
Rechner 7 mitgeteilt und in diesem gespeichert. Die Benutzungszeiten werden von dem Rechner 7 auf summiert, so
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daß, wenn der Gast seine Rechnung "bezahlt, ihm die Jeweilige Benutzung des Fernsehgerätes in Rechnung gestellt
wird, die auf der Anzeigeeinheit 10 an der Hotelkasse 9 angezeigt wird. Manchmal sind besondere Programme
für die Fernsehkanäle vorgesehen. Wenn solche Fernsehkanäle von einem Gast benutzt werden, werden die Benutzungszeiten der Fernsehkanäle summiert, so daß dem Gast diese
besonderen Programme zusätzlich in Rechnung gestellt werden, wenn er die Hotelrechnung bezahlt.
Fig. 2 zeigt im einzelnen ein Zweiwege-Datenübertragungs— netzwerk bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1. Die Zentrale
4- hat eine· Signalquellengruppe 20, die einen Demodulator 21,
einen Videoplattenspieler 22, ein Videobandgerät 23 und ein
Studio 24- umfassen. Die Antenne 12 ist mit dem Demodulator 21 verbunden. Die Zentrale 4- hat außerdem einen Demodulatorausgangsteil
25, der eine Zvrischenfrequenzmodulatorschaltung
und eine Aufwärt s-Umformer schal tang 27 aufweist. Der Ausgang
der Aufwärts-Umformerschaltung 27 ist mit dem Kabel 5 verbunden.
Das Kabel 5 ist mit einem Datensender 28 und einem.
Datenempfänger 29 verbunden, der mit einer Datenanlyseschaltung 30 verbunden ist. Ein Teil des Ausgangssignals
der Datenanalyseschaltung 30 wird als ein Befehlssignal·
an den Datensender 28 gegeben, während der andere Teil des Ausgangssignals über das Datenkabel an den Rechner 7 gegeben
wird. Der Rechner 7 ist mit der Anzeigeeinheit 10
verbunden, die z.B. eine druckende Anzeige sein kann. Verzweigungseinheiten 31 sind an bestimmten Punkten am Kabel 5
vorgesehen, und Verzweigungskabel 32 erstrecken sich von
jeder Verzweigungseinheit 3"I zu den Jeweiligen Gästezimmern,
2 in dem Hotel. Eine Anschlußeinheit 35 i-s^ aus einem. Fern—
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sehempfanger 3, einer Haupteinheit 33 und einer Steuereinheit
34- gebildet. Die Verzweigungskabel 32 sind mit
der Haupteinheit 33 in jedem Gästezimmer 2 verbunden.
Die Schaltung der Anschlußeinheit 35 ist in Fig. 3 gezeigt.
Die Haupt einheit 33 weist eine Reihenschaltung aus einem Verzweigungsfilter 36, einem Euter 37» einem Kanalumformer
38 und einem Filter 39 auf. Das Verzweigungsfilter 36 ist mit dem Verzweigungskabel 32 verbunden. Der
Ausgangsanschluß des Filters 39 ist mit dem Fernsehgerät verbunden. Das Verzweigungsfilter 36 ist außerdem mit
einem Daten empfänger 40 für abgehende Daten und einem
Datensender 41 für zurückgegebene Daten verbunden, die
beide mit einer Ubertragungssteuerschaltung 42 verbunden
sind.
Ein Speisekabel 43, das mit einer üblichen Speisequelle verbunden ist, ist über einen Speisefühler 44 und ein
Speiserelais 45 mit dem Fernsehgerät 3 verbunden. Der
Speisefühler 44 und das Speiserelais 45 sind mit der
Übertragungssteuerschaltung 42 verbunden.
Die Steuereinheit 34 umfaßt einen Kanalwählerknopf 46,
Ansprechknöpfe 47, einen Speiseschalter 48 und eine das Vorliegen einer Nachricht angebende Lampe 49, die alle
mit einer Betriebsdetektorschaltung 50 verbunden sind,
die ihrerseits mit dem zuvor Brwähnten Übertragungssteuerschaltung
42 verbunden ist. "
Fig. 4 zeigt den oberen Teil der Steuereinheit 34. Im
mittleren Teil der Steuereinheit 34 ist eine Kanaltafel
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vorgesehen, die aus in drei Spalten und acht Zeilen angeordneten
Blöcken gebildet ist. Zeilenknöpfe 52 sind vertikal in einer Spalte an der linken Seite der Kanal tafel
vorgesehen, und Spaltenknöpfe 53 sind horizontal in einer
Zeile unterhalb der Kanaltafel 51 angeordnete Die Zeilenknöpfe
52 und die Spaltenknöpfe 53 sind jeweils für die
Blöcke in der Kanaltafel 5Ί vorgesehen» Das heißt, der- zuvor
erwähnte Kanalwahlknopfteil 46 umfaßt die Knöpfe und 53- Der Ansprechknöpfe 47, die vertikal in einer Spalte
angeordnet sind, sind an der rechten Seite der Kanaltafel vorgesehen. Die Lampe 49 für eine Nachricht ist oberhalb
der Ansprechknöpfe 47 und der Speiseschalter 48 ist unterhalb
der Ansprechknöpfe 47 vorgesehen. Die Anzahl der Zeilen*-
knöpfe 52 beträgt bei diesem Ausführungsbeispiel acht, die
Anzahl der Spaltenknöpfe 53 beträgt drei, und die Anzahl der Ansprechknöpfe beträgt fünf.
Das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung
arbeitet in der folgenden ¥eise, wobei die Betriebsweise der verschiedenen Teile nacheinander erläutert wird.
(1) Übertragung der Videosignale von der Zentrale 4
Mehrere Fernsehprogramme werden gleichzeitig in der Signalquellengruppe
20 erzeugt und ihre "Videosignale werden an den Modulationsausgangsteil 25 gegeben. Die von der Signalquellengruppe
20 erzeugten Fernsehprogramme können in ein zu bezahlendes Programm, ein Pührungs/Informations-Programm
und ein erneut ausgesendetes Programm eingeteilt werden, wie dieses später beschrieben wird. Für jede der drei Arten
von Programmen sind acht Kanäle vorgesehen. Das heißt, es stehen vierundzwanzig Kanäle zur Verfugung.
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(A) Zu bezahlendes Programm
Dieses Programm umfaßt zwei Pilmprogramme und ein besonderes
Programm, das heißt, Programme von dem "Videoplattenspieler 22 oder dem Videobandgerät 23 oder live übertragene Fernsehsenderprogramme,
die in dem Studio 24- erzeugt werden. Einem Benutzer, der zu bezahlende Programme gesehen hat,
werden diese nach Maßgabe der Benutzungszeitdauern in Rechnung gestellt.
(B) Hihrung s/Informations-Programm
Dieses Programm umfaßt verschiedene Eührungs- und Informationsprogramme,
die für Hotelgäste nützlich sind, wie solche, die die Einrichtungen des Hotels, Stadtbesichtigungen, Telefonwählanleitungen,
Wettervorhersagen, Verkehrsinformationen und Nachrichten betreffen. Diese Programme werden den ganzen
Tag lang wiederholt gesendet.
(C) Wiederausgesendetes Programm
Von der Antenne 12 empfangene Pernsehsendersignale werden
nach ihrer Demodulation mit Hilfe des Demodulators 21 an den Modulationsausgangsteil 25 gegeben. Auf diese Weise
werden die von örtlichen Fernsehstationen ausgesendeten Programme abgegeben, wie sie sind. Das heißt, vollständig
die gleichen Programme, wie die mit gewöhnlichen Fernsehgeräten, empfangenen Programme, werden erneut ausgesendet.
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Das Fernsehprogrammvideosignal wird von der Signalquellengruppe
an den Modulationsausgangsteil 25 gegeben, wo es von der Zwischenfrequenzmodulatorschaltung 26 moduliert
wird. Um das auf diese Weise modulierte Signal einem "bestimmten
Kanal zuzuordnen, wird die Frequenz des Signals auf einen bestimmten Wert mit Hilfe des Aufwärtsumformers
27 nach Maßgabe der Frequenz des dafür ausgewählten Kanals angehoben. Das dem jeweiligen Kanal derart zugeordnete
Videosignal wird über das Kabel 5 übertragen.
In der zuvor beschriebenen Tvfeise werden die Fernsehprogrammvideosignale
von vierundzwanzig Kanälen über das Kabel 5 übertragen.· Zusätzlich zu den vierundzwanzig Kanälen sind
Informationsübertragungskanäle vorgesehen. Diese Kanäle können nach Maßgabe ihrer Funktionen in der folgenden Weise
unterteilt werden;
(a) Gewöhnliche Fernsehstationskanäle insgesamt 24- Kanäle Zu bezahlende Kanäle 8 Kanäle
Führungs/Informations-Kanäle 8 Kanäle
Wiederaussendungs-Kanäle 8 Kanäle
(b) Anweisungskanal· 1 Kanal
(c) Sonderkanal 1 Kanal
(d) Besondere Kanäle insgesamt 4- Kanäle Mietkanäle ' 2 Kanäle
Geschäftskanäle . 2 Kanäle.
Auf diese Weise werden die Videosignale von insgesamt dreißig Kanälen von dem Modulationsausgangsteil 25 an die Fernsehempfänger
5 übertragen. Jedoch kann jede Anschluß einheit 35
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nur vierundzwanzig allgemeine Fernsehstationskanäle wählen, jedoch nicht die übrigen sechs Kanäle.
(2) Ge"bührenbelastung von der Zentrale 4
An der Zentrale 4 überträgt der Datensender 28 Datensignale über das Eabel 5 mit einer bestimmten Yiederholungsfrequenz,
um den Betriebszustand der Anschluß einheit en 35 zu bestimmen.
Die Anschlußeinheiten 35 haben jeweils Adressenzahlen. Der Datensender 28 gibt Abfragesignale individuell zu bestimmten
Zeitintervall en ab, um die Anschluß einheit en 35 mit
ihren bestimmten Adressenzahlen anzurufen und damit zu erfassen, welcher Kanal zum Zeitpunkt der Abfrage empfangen
wird. Auf dieses Abfragesignal ansprechend gibt jede Anschlußeinheit 35 als Antwort an die Zentrale den Kanal, der
von dem Fernsehgerät zum Ankunftszeitpunkt des Abfragsignals
empfangen xrarde. Die Summe der Mietgebühren nach
Maßgabe der Benutzungszeit und die Berechnung von zusätzlichen Gebühren für besondere Programme kann dadurch einfach
und schnell erreicht werden. Die Datensignale von dem Datensender 28 umfassen Befehlssignale zum Steuern
der Anschlußeinheiten 35, wodurch die Fernsehgeräte ferngesteuert werden können, wie dieses später erläutert wird.
(3) Arbeitsweise (Videοsignalempfang) des Fernsehgerätes 3
Die Arbeitsweise des Fernsehgerätes 3 wird durch Drücken
des Speiseschalters 48 eingeleitet. Die Arbeitsweise Erfassungsschaltung
50 erfaßt das Drücken des Speiseschalters 48, um ein Steuersignal a zu erzeugen. Das Steuersignal a
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wird an, die tfaertragungs st euer schaltung 42 gegeben, die
ihrerseits ein Speisequellensteuersignal c an das Speiserelais 45 gibt. Dadurch wird das Speiserelais 45 eingeschaltet, um elektrische Speisespannung an das Fernsehgerät
3 zu geben. Von dem Speisefühler 44 wird erfaßt, ob elektrische Speisung richtig an den Fernsehempfänger 3
über das Speiserelais 45 gegeben wird, wodurch ein Betriebsweiseninformationssignal
d an die Übertragungssteuerschaltung 42 von der Speisequelle 44 gegeben wird,
so daß festgestellt wird, ob das Fernsehgerät 3 durch Betätigung des Speiseschalters 48 richtig arbeitet oder nicht.
Bei dieser Betriebsweise muß keiner der Steuerknöpfe an
dem Fernsehgerät betätigt werden. Das heißt, alle erforderlichen Betätigungen, damit das Fernsehgerät 3 Videosignale
empfangen kann, werden mit der Steuereinheit 34 ausgeführt.
Zu diesem Zweck ist der Kanalwähler des Fernsehgerätes 3
fest auf einen besonderen Kanal, z.B. den Kanal 2, eingestellt.
Die Zentrale 4 überträgt das Videosignal über das Kabel 55
die Verzweigungseinheiten 31 "und das Verzweigungskabel 32
an die Haupteinheit 33·. Das Videosignal wird über das Verzweigungsfilter'
36 und das Filter 37 an. den Kanalumformer
38 in der Haupt einheit 33 gegeben. Die Frequenz des Videosignals
wird ixL die Frequenz des besonderen Kanals von dem
Kanalumformer 38 umgeformt und dann über das Filter 39 an das Fernsehgerät 3 gegeben. Das Videosignal wird von dem
Fernsehgerät wiedergegeben, so daß das Fernsehprogramm mit dem Fernsehgerät empfangen werden kann.
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(4·) Wahl der Kanäle
Ein gewünschter Kanal kann durch Drücken eines der Zeilenknöpfe
52 und eines der Spaltenknöpfe 53 3^ äem in Fig- 4-gezeigten
Steuerkästchen 34· gewählt werden. Das heißt, einer der Blöcke der Kanaltafel 51 kann auf diese Weise
gewählt werden. Diese Betätigung entspricht der Betätigung des Kanalwählerknopfteils 4-6, was durch den Betätigungserfassungsteil
50 erfaßt wird, wodurch das Steuersignal a. von dem Teil 50 erzeugt wird. Das Steuersignal a wird an
die Übertragungssteuerschaltung 4-2 gegeben, die ihrerseits ein Kanalsignal an eine Einstellspannungsgeneratorschaltung
54- gibt, so daß eine Einstellspannung i, die dem gewählten
Kanal zugeordnet ist, in dieser erzeugt wird. Die Einsteilspannung
i wird an den Kanalumformer 38 gegeben. Der Kanalumformer
38 erzeugt ein örtliches Oszillatorsignal, dessen Frequenz der Einstellspannung i entspricht, so daß die
Frequenz des empfangenen Videosignals in die des gewählten Kanals umgeformt wird. Die örtliche Oszillatorfrequenz 3
des Kanalumformers 58 wird zurück an die Einstell spannungsgeneratorschaltung
5^ gegeben, wodurch eine phasenverriegelte Schleife (PLL)·gebildet wird, um die Frequenz
zu stabilisieren.
C5) Betriebsanleitung des Systems
Wie zuvor beschrieben wurde, wird das Fernsehgerät 3 durch
Einschalten des Speiseschalters 4-8 eingeschaltet. Bei diesem Vorgang wird, unabhängig davon, welcher Kanal von dem Kanal-
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wählerknopfteil 4-6 gewählt ist, die Ütertragungssteuerschaltung
4-2 den Einst eil spannungsgenerator 5^ "betätigen,
so daß der Führungs/Informations-Kanal B-1 eingestellt wird,
Nach der Einstellung. des Kanals B-1, wird die Betriebsanleitung zur Benutzung des Kabelsystems angezeigt, und die
Befehle zum Betätigen der Steuereinheit und zum Empfangen von Fernsehsenderprogrammen werden in der in !"ig. 5 angegebenen
Weise angezeigt. Dieses ermöglicht es Personen,, die mit dem Kabelsystem nicht vertraut sind, leicht zu
verstehen, wie es zu betätigen ist, und verhindert eine fehlerhafte Betätigung. Nachdem die Befehle für den Benutzer
mit dem Kanal B-1 angezeigt wurden, werden die Zeilenknöpfe 52 und die Spaltenknöpfe B und G innerhalb
der Spaltenknöpfe 53 wahlweise betätigt, um Führungs/
Informations-Programme und erneut ausgesendete Programme
zu empfangen.
(6) Verfahren zum Empfangen von bezahlbaren Programmen
Zu bezahlende Programme können durch Betätigung des Knopfes A unter den Spaltenknöpfen 53 empfangen werden.
In Verbindung mit den Zeilenknöpfen 52 können zu bezahlende
Programme von acht Kanälen empfangen werden. Ba nicht zu erwarten ist, daß alle Gäste wissen, daß die
Kanäle in der Spalte A zu bezahlen sind, müssen sie von dieser Tatsache in Kenntnis gesetzt werden, daß diese
Programme zu bezahlen sind, bevor sie empfangen werden können. Dieses wird durch Anzeigen der Hachricht uDie
Benutzung dieses Kanals wird Ihnen in Eechnung gestellt"
oder dergleichen erreicht, um Probleme zu vermeiden,, die sonst auftreten könnten, wenn ein Gast zur Bezahlung
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ORIGINAL INSPECTED
des Empfangs von zu bezahlenden Programmen aufgefordert wird.
Das heißt, selbst wenn nach der Angabe der Befehle zum Bedienen des Systems mit dem Kanal B-1, eines der zu bezahlenden
Programme durch Betätigung eines der Zeilenknöpfe 52 und des Knopfes A der Spaltenknöpfe 53 gewählt
wird, das so gewählte, zu bezahlende Programm nicht sofort empfangen werden kann, und eine Rückbestätigung oder eine
vorsorgliche Nachricht, wie sie in Fig, 6 gezeigt ist,
wird auf dem Bildschirm des Fernsehgerätes angezeigt. Diese Anzeige wird mit Hilfe des Anweisungskanals ausgeführt.
Wenn die Betriebsweisendetektorschaltung 50 an die Ubertragungssteuerschaltung 42 das Steuersignal a angibt,
das die Wahl eines zu bezahlenden Programms angibt, bewirkt die Übertragungssteuerschaltung 42, daß der Einstellspannungsgenerator
5^ den Kanalumformer 38 so betätigt,
daß der Anweisungskanal empfangen wird. Nachdem die Annahme des zu bezahlenden Programms bestätigt wurde, wird
ein bestimmter Vorgang ausgeführt, das heißt, in diesem Fall kann der Gast das zu bezahlende Programm empfangen.
Dieser Vorgang ist z.B. der folgende:
(a) Nach der Wahl eines zu bezahlenden Kanals erscheint die zuvor erwähnte Bestätigungsanzeige auf dem Bildschirm
des Fernsehgerätes und die Lampe für die Nachricht leuchtet auf.
(b) Die Lampefiir die Nachricht wird abgeschaltet.
(c) Dann wird von den Ansprechschaltern 47 ein bestimmter
Schalter einmal oder zweimal gedrückt.
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Durch die zuvor "beschriebenen Vorgänge kann der Ville
des Gastes, das Programm zu empfangen, bestätigt werden, und der zu bezahlende Kanal wird ihm zugänglich gemacht.
Das heißt, die Übertragungssteuerschaltung 4-2 bestimmt den Willen des Gastes aus dem Datensignal b von dem Einstellspannungsgenerator
54- "unä gibt eine dem Kanal für
das zu bezahlende Programm zugewiesene Einsteilspannung
an den Kanalumformer 38. Auf diese ¥eise kann das zu bezahlende Programm empfangen werden. Wenn das gegenwärtig
empfangene, zu bezahlende Programm auf ein weiteres zu
bezahlendes Programm geändert wird, vrird der gleiche, zuvor beschriebene Vorgang ausgeführt, so daß weiterhin bestätigt
werden kann, daß der Empfang des Programms zu bezahlen
ist.
(7) Betätigung des Sonderkanals
Der Sonderkanal wird benutzt, um bestimmte Information auf der gesamten Fläche oder einem besonderen Teil der
gesamten Fläche der Bildröhre des Fernsehgerätes erscheinen zu lassen. So ist es z.B. erforderlich, alle
Gäste vom Auftreten eines Brandes zu informieren. In diesem Fall erfahren alle Gäste in dem Hotel über ihre
Fernsehgeräte, daß ein Brand ausgebrochen ist, wenn die in Fig. 7 gezeigte Nachricht auf den Fernsehgeräten erscheint.
Bei der Übertragung einer solchen Information gibt der
Datensender 28 in der Zentrale 4- ein abgehendes Datensignal, das die Sonderinformation trägt, an Jede der
Haupteinheiten 33. Dieses abgehende Datensignal wird in
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Form von abgehenden Daten g an die Übertragungssteuerschaltung 42 über das Verzweigungsfilter 36 und den
Datenempfänger 40 für die abgehenden Daten gegeben, wodurch die Übertragungs st euer schaltung 42 das Steuersignal
h an den Einstellspannungsgenerator 5^ gibt, so daß eine
Einst eil spannung i an den Kanalumformer 38 gegeben wird,
die der Frequenz des Sonderkanals entspricht. Dadurch wird ein Fernsehgerät, das irgendeinen Kanal empfängt,
auf den Empfang des Sonderkanals zwangsläufig umgeschaltet. Wenn das Fernsehgerät nicht eingeschaltet ist, gibt die
Übertragungssteuerschaltung 42 das Steuersignal c an das Speiserelais 45, um das Fernsehgerät 3 zwangsweise einzuschalten.
Auf diese Weise wird die in Fig. 7 gezeigte Information an die Gäste über alle Fernsehgeräte gegeben.
Manchmal soll nur ein bestimmter Gast über die Sonderinformation informiert werden. So ist es z.B. manchmal
erforderlich, nur eine Touristengruppe von einer bestimmten Hachricht in Kenntnis zu setzen, wie sie in
Fig. 8 gezeigt ist. In diesem Fall werden, da die Zimmer ' 2 der Touristengruppe bekannt sind, die Adressenzahlen
der Anschlußeinheiten 35 in den Zimmern und das abgehende
Datensignal über den Datensender 28 in der Zentrale übertragen. Dadurch werden nur die Anschlußeinheiten 35» <üe
den Adressenzahlen zugeordnet sind, zwangsläufig betätigt, so daß die Information nur an die Touristengruppe gegeben
wird.
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(8) Antwort auf den Sonderkanal
In dem Pail, wenn, wie zuvor besenrieben wurde, alle
oder einige der Anschlußeinheiten 35 zwangsweise betätigt werden, damit die Fernsehgeräte die Sonderinformation
empfangen, soll manchmal sichergestellt werden, ob die Gäste die Information erhalten haben oder
nicht. Zu diesem Zweck übermittelt die Zentrale 4 an die Anschlußeinheiten 35 das abgehende Datensignal- einschließlich
von eine Antwort anfordernden Daten.
Dieses abgehende Datensignal wird über den Datenempfänger 40 für die abgehenden Datensignale an die Übertragungs—
steuerschaltung 42 gegeben, die dann so eingestellt wird, daß sie eine Antwort empfängt. Mit anderen ,Worten, das
Datensignal b vri.rd an die Arbeitsweisenerfassungsschaltung
50 gegeben, um die Lampe 49 für die Nachricht einzuschalten,
so daß die Vorbereitung für eine Antwort vorgenommen wurde, während eine Nachricht auf den Fernsehgeräten angezeigt
wird, so daß der bestimmte der Ansprechknöpfe 47 von den Gästen gedruckt werden kann. Das Drücken des bestimmten
Ansprechknopfes 47 wird von der Arbeitsweisenerfassungsschaltung 50 erfaßt, so daß das Datensignal b an die Übertragungssteuerschaltung
4-2 gegeben wird. Wenn der Empfang der Information durch Drücken des Ansprechknopfes 4-7 bestätigt
wurde, gibt die Übertragungssteuerschaltung 42 das Datensignal f und das Steuersignal e an den Datensender
41 für zurückzugebende Daten, der seinerseits das zurückzugebende Datensignal an die Zentrale 4 gibt. Das
zurückzugebende Datensignal umfaßt die Adressenzahl, die
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der jeweiligen Anschlußeinheit 35 individuell zugeordnet
ist. Diese zurückzugebenden Datensignale werden von dem Datenempfänger 29 empfangen und ihre Inhalte werden von
der Datenanalyseschaltung 30 untersucht, so daß die Anschlußeinheiten
"bestimmt werden können, die die Bestätigung des Empfangs der Information ausgeführt haben. Die
Bestimmungsergebnisse werden über den Rechner 7 an die
Anzeigeeinheit 10 gegeben, wo sie sofort angezeigt werden, so daß die Anschluß einheit en 35» die den Be stät igungs Vorgang
durchgeführt haben, leicht erkannt werden können.
Nach der Betätigung des Ansprechknopfes 4-7 gibt die Übertragungssteuerschaltung
4-2 das Signal h an den Einstellspannungsgenerator 5^-, so daß die Einstell spannung i des
Kanals, der empfangen wurde, an den Kanalumformer 38 ge- ·
geben wird, wodurch der augenblickliche Kanal auf den Kanal umgeschaltet wird, der empfangen wurde. Auf dies©
Weise kann das gleiche Fernsehprogramm kontinuierlich empfangen werden, ausgenommen die Zeitdauer, während der
die Information übertragen wurde. In dem Fall, bei dem das Fernsehgerät 3 in ä.©1 zuvor beschriebenen Weise zwangsweise
eingeschaltet wurde, wird das Speiserelais 4-5 abgeschaltet,
um den Betrieb des Fernsehgerätes 3 zu beenden.
(9) Empfang der besonderen Kanäle
Wie zuvor beschrieben wurde, können Programme von vier besonderen
Kanälen von dem Modulatxonsausgangsteil 25 abgegeben
werden. Jedoch sind diese Kanäle nicht in der Kanaltafel
5"I5 die in Fig. 4 gezeigt ist, enthalten, so daß sie
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nickt empfangen werden können, selbst wenn die Kanalknöpfe
46 "betätigt werden. Die Kanäle können, aufgrund
eines besonderen Befehls von dem Datensender 28 in der Zentrale 4- empfangen werden. Das heißt, Daten, die den
Empfang des "besonderen Kanals ermöglichen, werden zu dem abgehenden Datensignal von dem Datensender 28 hinzugefügt.
Da jede Anschluß einheit 35 ihre eigene Adressenzahl hat,
können die den Empfang des besonderen Kanals erlaubenden Daten an ausgewählte Anschlußeinheiten 35 unter Benutzung
der Adressenzahlen übertragen werden. Bei Empfang des besonderen Befehls gibt die Übertragungssteuerschaltung 4-2
in der Anschluß einheit 35 das Signal h an den Einstellspannungsgenerator
54-, so daß der besondere Kanal empfangen
werden kann, wenn ein besonderer Kanal durch Betätigen des Kanalwahl erknop ft eil s 4-6 gewählt wird. Das heißt, wenn ein
besonderer Kanal, z.B. der Kanal· B-8 auf der Kanaltafel 51,
der zuvor bezeichnet wurde, im voraus gewählt -wird, empfängt die An Schluß einheit 35 das Programm des besonderen Kanals
anstelle des Programms, das ursprünglich dem Kanal B-8 zugeordnet war. In der Übertragungssteuerschaltung 42 der
Anschluß einheit 35» die den besonderen Befehl empfangen
hat, wird daher der Einstellspannungsgenerator 54- so gesteuert,
daß der Fernsehempfänger auf die -!Frequenz des besonderen Kanals umgeschaltet wird, wenn der Kanal B-8
gewählt ist. In einer Anschluß einheit 35} die den besonderen
Kanal empfangen kann, kann daher eines der Fernsehprogramme nicht empfangen werden, das der Kanaltafel 51
zugeordnet ist.
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Die "besonderen Kanäle umfassen z.B. Mietkanäle und Geschäftskanäle.
Die Mietkanäle werden jetzt beschrieben. Die Mietkanäle sind bezahlbare Kanäle, die für eine bestimmte
Zeit so gemietet werden, daß z.B. Treffen von wissenschaftlichen Gesellschaften, Literaturtreffen,
Hochzeitsfeiern und andere Treffen in den Zimmern verfolgt werden können. In diesem Falle werden Videosignale
von der Fernsehkamera in dem Studio oder dem Ort des Treffens an den Modulationsausgangsteil 25 gegeben, wo
deren Frequenz in die eines besonderen Kanals umgeformt wird, und die so behandelten Videosignale an die Anschlußeinheiten
35 in den bezeichneten Zimmern 2 übertragen werden, so daß die Gäste in den Zimmern 2 den besonderen
Kanal empfangen können. Wenn die Mietzeit des gemieteten
Kanals abgelaufen ist, gibt der Datensender 28 einen Beendigungsbefehl für den Empfang eines besonderen Kanals
zusammen mit der geweiligen Adressenzahl ab, so daß die Üb ertragungs st euer schaltung 42 im Hinblick auf einen
Empfang des besonderen Kanals freigegeben wird. Das heißt, die Anschluß einheit en 35 können den gemieteten Kanal nicht
länger empfangen.
Die Geschäftskanäle werden dazu benutzt, individuell Angestellte des Hotels von Informationen oder Befehlen in
Kenntnis zu setzen, wie einer in Fig. 9 gezeigten Nachricht, Venn in diesem Fall andere Fernsehempfänger als die in den
Gästezimmern 2 benutzt werden, kann die Information oder Nachricht in vorteilhafter Weise an die Angestellten übertragen
werden, ohne daß diese anderen Personen über die Angestellten hinaus bekannt werden.
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.(1O) Ansprechen auf den besonderen Kanal
In dem Fall, wenn wie zuvor beschrieben, ein besonderer
Befehl abgegeben wird, damit eine besondere Anschlußeinheit 35 einen besonderen Kanal empfangen kann, ist es
manchmal erforderlich, von dem Benutzer der Anschlußeinheit 35 eine Antwort .in Bezug auf den besonderen Eanal
zu erhalten. So ist es manchmal erforderlich, zu bestätigen, ob die Angestellten in verschiedenen Teilen eine Nachricht
oder Information erhalten haben oder nicht. In diesem Fall
werden die Anschluß einheit en 35 von dem Datensender 28
aufgefordert, zu bestimmen, ob die Anspr&chknöpfe 47 betätigt
warden oder nicht. Die Ergebnisse werden über den Datenempfänger 29 5 die Datenanalyse schaltung 30 uncL den
Rechner 7 3^ clie Anzeige einheit 10 gegeben, und können
daher sofort erkannt - werden. Fig. 10 zeigt ein Infrmationsmuster,
das Antworten über, den Mietkanal von einer Anzahl von Geschäftskunden in mehreren Gästezimmern nach einem ■
Treffen anfordert, bei dem neue Verkaufsartikel gezeigt wurden. Auf diese Weise können die Ansichten der Kunden
oder Teilnehmer sofort bestimm't werden.
(11) Abschalten der Fernsehempfänger
Der Fernsehempfänger kann durch den Speiseschalter 48 in der zuvor beschriebenen ¥eise. eingeschaltet werden. Wenn
ein Gast das Hotel verläßt oder einschläft, ohne daß er den Speiseschalter 48 abschaltet, bleibt der Fernseh—
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empfänger eingeschaltet. Wenn in diesem Fall der !fernsehempfänger
immer noch eingeschaltet ist, nachdem alle Fernsehsendungen "beendet wurden, ist dieses im Hinblick
auf die Energieersparnis unerwünscht. Daher wird, nachdem alle Fernsehsendungen "beendet wurden, ein Datensignal, des
einen Abschaltbefehl enthält, von dem Datensender 28 an alle Anschlußeinheiten 35 gegeben. Dieses Datensignal
wird über den Datenempfänger 40 für abgehende Daten an die Übertragungssteuerschaltung 42 gegeben. Die Übertragungssteuerschaltung
42 untersucht diese Daten und gibt das Speisesteuersignal c an das·Speiserelais 45,
um dieses abzuschalten. Dadurch wird die Speisezuführung
zu den Fernsehempfängern unterbrochen. Das heißt, die Fernsehempfänger werden zwangsweise abgeschaltet.
(12) Periodische Unterbrechung der Zuführung von Speisung an die Fernsehempfänger "
Wie zuvor beschrieben wurde, können die Speisequellen für alle Fernsehempfänger gleichzeitig abgeschaltet werden,
nachdem die Fernsehsendungen beendet wurden. Manchmal ist es jedoch erforderlich, die Speisung für einige der Fernsehempfänger während einer Fernsehsendung abzuschalten,
da eine Person, die kein Gast ist, ein leeres Gästezimmer oder ein Gästezimmer, das von eruaem Hotelgast verlassen
ist, aufsucht und den Fernsehempfänger ohne Erlaubnis betätigen könnte, um zu bezahlende Programme zu sehen. TJm
dieses zu verhindern, gibt der Datensender 28 abgehende Datensignale, die die Adressenzahlen von bestimmten Anschlußeinheiten
enthalten, an diese, um die Speiseschalter
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abzuschalten. Die abgehenden Datensignale zum Abschalten der Speiseschalter werden periodisch, das heißt in kurzen
Zeitintervallen von wenigen Zehnern von Sekunden oder mehreren Minuten beispielsweise erzeugt. Dadurch werden
in den Anschluß einheit en 35, die sich in leeren 'Gästen
zimmern oder in Gästezimmern befinden, die von einem Hotelgast verlassen wurden, die abgegebenen Datensignale
durch die Übertragungssteuerschaltung 42 analysiert, um
periodisch das-Speiserelais 45 abzuschalten. Die Anschlußeinheit
35 ist so ausgelegt, daß, selbst wenn das Fernsehgerät 3 durch Betätigung des Speiseschalters 48 eingeschaltet
ist, die Speisequelle periodisch abgeschaltet wird. Es ist daher unmöglich, den Fernsehempfänger
kontinuierlich zu benutzen. Das heißt, die Benutzung des Fernsehempfängers ohne Erlaubnis oder ohne Bezahlung
von Mietgebühren wird verhindert. Wenn ein leeres Zimmer
von einem Gast besetzt wird, oder wenn der Gast in sein Zimmer zurückkehrt, x-jdrd das abgehende Datensignal von
dem Datensender 28 geändert, um die AdressenzahL der Anschluß einheit 35 in- dem Zimmer zu beseitigen, so daß
der Fernsehempfänger 3 in dem Gästezimmer 2 normal benutzt
werden kann.
(18) Aufaddieren der Mietgebühren
Wie zuvor beschrieben wurde, werden die Videosignale von
der Zentrale 4 an. alle Anschluß einheit en 35 gesendet, so daß die Fernsehprogramme von den Fernsehempfängern 3
empfangen werden können. Die Benutzungszustände der Anschlußeinheiten
35 werden durch Abfrage erfaßt, was durch
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den Datensender 28 periodisch ausgeführt wird. Im einzelnen werden die Übertragungssteuerschaltungen 42 individuell
von den abgehenden Datensignalen, die die Adressenzahlen enthalten und von dem Datensender 28 abgegeben werden,
so betätigt, daß die Benutzungsbedingungen einer jeden Anschlußeinheit 35 zum Zeitpunkt der Abfrage erfaßt werden
können. Die Benutzungsbedingungen der Anschlußeinheit 35
werden an die Zentrale 4 in Eorm des zurückgegebenen Datensignals
f mit Hilfe des Datensenders 41 gegeben. Dieses zurückgegebene Datensignal wird von dem Datenempfänger
empfangen und wird dann von der Datenanalyse schaltung 30
analysiert, wodurch die Benutzungsbedingungen in dem Eechner 7 gespeichert werden. Die Benutzungszeitdauern
einer jeden Anschluß einheit 35 und die Benutzungszeitdauern
oder die Anzahl der Benutzungszeitdauern des Empfangens von zu bezahlenden Programmen können daher
leicht aufsummiert werden, wenn dieses erforderlich ist,
und können an der Anzeigeeinheit 10 angezeigt werden, wenn ein Gast das Hotel 1 verläßt. Ihm kann daher die
Benutzung des Fernsehempfängers ohne Probleme in Rechnung gestellt werden.
Die Erfindung wurde in Verbindung mit einem Kabelfernsehsystem erläutert, das in einem Hotel vorgesehen ist. Es
ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Erfindung nicht
darauf beschränkt ist. Das heißt, das technische Konzept der Erfindung kann in Verbindung mit jeder Einrichtung,
wie großen Apartmenthäusern, großen Gebäuden und Schulen benutzt werden, bei denen eine Anzahl von Fernsehempfängern
gleichzeitig betrieben werden.
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Aus der vorstehenden Beschreibung wird klar, daß nach
Maßgabe der Erfindung, wenn der Benutzer einen besonderen Kanal empfangen will, z.B. den zuvor erwähnten
bezahlbaren Kanal, der ein besonderes Programm überträgt, er zuerst den Handhabungs- oder Anweisungskanal
empfangen muß, so daß eine Erläuterung der Benutzung des besonderen Kanals ihm gegeben werden kann, so daß
er die bestimmte Handhabung zum Empfangen dieses besonderen Kanals ausführen kann. Nachdem durch die von
ihm ausgeführte besondere Handhabung bestätigt wurde, daß er tatsächlich den besonderen Kanal empfangen
möchte, kann er diesen besonderen Kanal empfangen. Ein irrtümlicher oder nicht gewollter Empfang des besonderen
Kanals wird daher vollständig verhindert. Die Erfindung kann daher Probleme beseitigen, die sonst bei
der Benutzung der Fernsehgeräte auftreten könnten.
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Claims (1)
- PATΞ:NTAMW/*'.ΓE A. GRÜNECKERcxpu-iNaH. KlNKELDEYDH-^JG.3036198 W. STOCKMAlR** ^ ^r W * DFl-INCl-AeElCALTECH)K. SCHUMANNm DR RER NAT-DlPL-PHYS.P. H. JAKOBOPL-INGG. BEZOLDDR BER NOI- DIPL-CHEM8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSe 4325. September 1980 P 15 505 - 52/iibPIONEER ELECTRONIC CORPORATIONNo. 4-1, Meguro 1-chome, Meguro-ku, Tokyo, JapanVerfahren zum Empfangen eines besonderen Kanals bei einem KabelfernsehsystemPat entan sprücheVerfahren zum Empfangen eines besonderen Kanals zusätzlich zu anderen Kanälen zum Übertragen verschiedener Fernsehprogramme an Anschlußeinheiten von einer Zentralstelle bei einem Kabelfernsehsystem, bei dem die Zentralstelle über Kabel mit den mehreren Anschlußeinheiten verbunden ist, und verschiedene Fernsehprogramme von der Zentralstelle über die Kabel an Fernsehgeräte in den Anschlußeinheiten übertragen werden, dadurch gekennzeichnet , daß ein Anweisungs-Kanal angezeigt wird, der Anweisungen zum Empfangen des besonderen Kanals angibt, bevor der besondere Kanal empfangen wird, damit130016/0766TELEFON (Ο89) 223882 TELEX OS-233S0 TELESRAMME MONAPAT TELEKOPIEHER2" 303513ein Benutzer eine bestimmte Handhabung ausführt, um den vom Benutzer ausgewählten, "besonderen Kanal zu empfangen, und daß der besondere Kanal nur angezeigt wird, nachdem der Benutzer die bestimmte Handhabung beendet hat.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein die Zeit angebendes Signal erzeugt wird, während der der besondere Kanal empfangen wird, und daß das Signal an einen zentralen Rechner übertragen Ttfird, um die Empfangszeit des besonderen Kanals aufzusummieren, wobei eine bestimmte Identifizierungsadresse jeder der Anschluß einheit en zugeordnet ist, und die Adresse zusammen mit dem Signal an den zentralen Rechner übertragen wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 · oder 2, dadurch g e kennheichnet , daß festgestellt wird, wenn die Übertragung auf allen der mehreren Kanäle beendet wurde, daß ein dieses Bestimmungsergebnis angebendes Signal an alle Fernsehgeräte übertragen wird und daß alle Fernsehgeräte bei Erhalt dieses das Bestimmungsergebnis angebenden Signals abgeschaltet werden.4-, Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß ein Signal zum zwangsweisen Einschalten aller Fernsehgeräte und zum zwangsweisen Abschalten aller Fernsehgeräte übertragen wird.5- Verfahren nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß an der Zentralstelle Signale empfangen werden, die an jeder der Anschlußeinheiten in Abhängigkeit von der Aktivierung eines bestimmten Steuerteils durch einen Benutzer erzeugt werden.130016/0768
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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