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DE69624607T2 - Hydraulische Servolenkung - Google Patents

Hydraulische Servolenkung

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Publication number
DE69624607T2
DE69624607T2 DE69624607T DE69624607T DE69624607T2 DE 69624607 T2 DE69624607 T2 DE 69624607T2 DE 69624607 T DE69624607 T DE 69624607T DE 69624607 T DE69624607 T DE 69624607T DE 69624607 T2 DE69624607 T2 DE 69624607T2
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DE
Germany
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motor
voltage
supply voltage
electric motor
power steering
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DE69624607T
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Hirofumi Matsuoka
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Koyo Seiko Co Ltd
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Koyo Seiko Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • B62D5/065Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle characterised by specially adapted means for varying pressurised fluid supply based on need, e.g. on-demand, variable assist

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung einer Servolenkvorrichtung, bei welcher der Servolenkvorgang unter Verwendung des Arbeitsöldrucks unterstützt wird, der durch eine von einem Elektromotor angetriebene Hydraulikpumpe erzeugt wird.
  • Beschreibung des relevanten Standes der Technik
  • Eine Servolenkvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist im Stand der Technik bekannt.
  • Insbesondere zeigt Fig. 1 ein Blockschaltbild der Konfiguration der wesentlichen Teile einer herkömmlichen, zur Unterstützung des Lenkvorgangs vorgesehenen Servolenkvorrichtung, bei welcher der Arbeitsöldruck einer von einem Elektromotor angetriebenen Hydraulikpumpe verwendet wird. Bei dieser Servolenkvorrichtung treibt eine Motorsteuerschaltung 2 entsprechend dem Zielwert einer von einer Steuereinheit 1 bezeichneten Zuführspannung einen Elektromotor 4 an, und der Elektromotor 4 treibt die Hydraulikpumpe 5 an. Somit erzeugt die Hydraulikpumpe 5 den Arbeitsöldruck.
  • Bei Betätigung eines Lenkrads 7 wird eine Getriebeeinheit aktiviert, die ein Zahnrad 6c aufweist, das am unteren Ende einer Lenkradsäule angeordnet ist. Ein Steuerventil 6 steuert den Druck des Arbeitsöls, das mit dem Servozylinder kommunizierenden Rohrleitungen 6a, 6b unter Druck zugeführt, wird. Dadurch wird der Servozylinder derart betätigt, dass eine Lenkunterstützungskraft mit demjenigen Betrag und in derjenigen Richtung erzeugt wird, die der Betätigung des Lenkrads entsprechen.
  • Das Arbeitsöl läuft in einer Hydraulikschaltung um, welche die Hydraulikpumpe 5, das Steuerventil 6, den Servozylinder, einen Ölzuführtank 5a usw. aufweist. Die Hydraulikschaltung ist mit einem Entlastungsventil 5b versehen, um das Arbeitsöl zu dem Steuerventil 6 umzuleiten.
  • Das Entlastungsventil 5b als Ventil zum Umleiten des Arbeitsöls zu dem Steuerventil 6 soll eine Beschädigung der Hydraulikschaltung verhindern, wenn bei der Durchführung eines Servolenkvorgangs ein Überstrom in dem Elektromotor 4 fließt und dadurch gemäß Fig. 2C der Arbeitsöldruck übermäßig ansteigt. Da der Druck in der Hydraulikschaltung durch das Entlastungsventil 5b reduziert wird, nimmt zwar die Drehzahl der Hydraulikpumpe 5 nicht ab, jedoch wird der Strom des Arbeitsöls reduziert.
  • Zwischen der Motorsteuerschaltung 2 und dem Elektromotor 4 ist eine Motorstromdetektionsschaltung 3 zum Detektieren des im Elektromotor 4 fließenden Stroms angeordnet, und ein von der Motorstromdetektionsschaltung 3 erzeugtes Motorstromdetektionssignal wird der Steuereinheit 1 zugeführt. Die Steuereinheit 1 steuert das Schaltender dem Elektromotor 4 zugeführten Spannung entsprechend dem Motorstromdetektionssignal.
  • Beider herkömmlichen Servolenkvorrichtung mit der oben aufgeführten Konfiguration reduziert die Steuereinheit 1 die dem Elektromotor 4 zuzuführende Spannung um eine Stufe, wie Fig. 3 zeigt, und reduziert somit zwecks Absenkung des Energieverbrauchs die Ausgangsleistung des Elektromotors 4, wenn das Lenkrad nicht betätigt wird und somit keine Lenkunterstützungskraft erforderlich ist (wenn der im Elektromotor 4 fließende Strom klein ist). Es sei angenommen, dass das Steuerventil 6 durch Bedienung des Lenkrads 7 betätigt wird, der Arbeitsöldruck zum Erzielen einer höheren Last ansteigt, und dass der im Elektromotor 4 fließende Strom ebenfalls ansteigt, wobei das Motorstromdetektionssignal der Motorstromdetektionsschaltung 3 einen vorbestimmten Wert erreicht. In diesem Fall erhöht die Steuereinheit 1 die dem Elektromotor 4 zuzuführende Spannung um eine Stufe und vergrößert dadurch die Ausgangsleistung des Elektromotors 4.
  • Bei der herkömmlichen Servolenkvorrichtung strömt, da die dem Elektromotor 4 zuzuführende Spannung zwischen zwei Werten geschaltet wird, beim Schalten der Spannung ein großer Strom (Einschaltstrom) in dem Elektromotor 4. Somit wird für die Motorsteuerschaltung 2 ein Motorsteuerelement mit einer hohen Kapazität benötigt, wodurch die Vorrichtung vergrößert wird und die Herstellungskosten erhöht werden.
  • Zudem wird ein Entlastungsventil 5b benötigt, wenn der große Strom in dem Elektromotor 4 fließt und der Arbeitsöldruck übermäßig ansteigt.
  • ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung der oben aufgeführten Probleme entwickelt, und es ist Aufgabe der Erfindung, eine Servolenkvorrichtung zu Schaffen, die eine Miniaturisierung und eine Reduzierung der Herstellungskosten ermöglicht, wenn ein Motorsteuerelement mit einer hohen Kapazität und ein Entlastungsventil einer Hydraulikschaltung benötigt werden.
  • Bei der Servolenkvorrichtung gemäß der Erfindung gibt eine Stromsteuereinrichtung eine dem Elektromotor zuzuführende Spannung aus, um einen in dem Elektromotor fließenden Strom durch Rückkopplung eines von einer Motorstromdetektionsschaltung detektierten Motorstroms auf einen vorbestimmten Wert zu setzen. Ferner gibt eine Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung die dem Elektromotor zuzuführende Spannung an. Eine Motorspannungswähleinrichtung wählt aus der von der Stromsteuereinrichtung ausgegebenen Span nung und der von der Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung angezeigten Spannung die niedrigere Spannung aus und gibt sie an die Motorsteuerschaltung aus. Da somit beim Schalten der dem Elektromotor zuzuführende Spannung kein großer Strom fließt, entfällt die Notwendigkeit eines Kapazitäts- Motorsteuerelements mit hoher Kapazität, sodass eine Miniaturisierung und eine Senkung der Herstellungskosten ermöglicht werden.
  • Wenn ein vorbestimmter Wert zum Begrenzen des in dem Elektromotor fließenden Stroms auf der Basis eines Druck-Grenzwerts einer Hydraulikschaltung gesetzt wird, die eine Hydraulikpumpe enthält, überschreitet der Öldruck, der in dem von der Hydraulikpumpe angetriebenen Elektromotor erzeugt wird, nie den Druck-Grenzwert der Hydraulikschaltung. Dies hat den Effekt, dass ein Entlastungsventil unnötig wird.
  • Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher ersichtlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der Konfiguration der wesentlichen Teile eines Beispiels einer herkömmlichen Servolenkvorrichtung;
  • Fig. 2A zeigt ein Schaubild eines Details der Arbeitsweise einer herkömmlichen Vorrichtung;
  • Fig. 2B zeigt ein Schaubild eines Details der Arbeitsweise einer herkömmlichen Vorrichtung;
  • Fig. 2C zeigt ein Schaubild eines Details der Arbeitsweise einer herkömmlichen Vorrichtung;
  • Fig. 3 zeigt ein Detail-Schaubild zur Veranschaulichung des Verhältnisses zwischen der Motorzuführspannung und dem Motorstrom;
  • Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild der Konfiguration der wesentlichen Teile eines Beispiels einer Servolenkvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 5 zeigt ein Detail-Schaubild zur Veranschaulichung des Verhältnisses zwischen dem Motorstrom und, der durch ein Ausgangssignal einer Motorzuführspannungswähleinheit ausgedrückten Motorzuführspannung bei der Servolenkvorrichtung gemäß Fig. 4;
  • Fig. 6A zeigt ein Schaubild eines Details der Arbeitsweise der Servolenkvorrichtung gemäß Fig. 4;
  • Fig. 6B zeigt ein Schaubild eines Details der Arbeitsweise der Servolenkvorrichtung gemäß Fig. 4;
  • Fig. 6C zeigt ein Schaubild eines Details der Arbeitsweise der Servolenkvorrichtung gemäß Fig. 4;
  • Fig. 7 zeigt ein Schaltbild von Beispielen der Schaltung der Steuereinheit, der Motorsteuerschaltung und der Motorstromdetektionsschaltung bei der Servolenkvorrichtung gemäß Fig. 4.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im folgenden wird die Erfindung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen, die Ausführungsformen der Erfindung zeigen, detailliert beschrieben.
  • Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild der Konfiguration der wesentlichen Teile eines Beispiels einer Servolenkvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser Servolenkvorrichtung treibt eine Motorsteuerschaltung 2 einen Elektromotor 4 entsprechend einer Motorzuführspannung, die durch eine in der Steuereinheit 1a enthaltene Motorzuführspannungswähleinheit 1c angegeben wird, drehend an, und der Elektromotor 4 treibt eine Hydraulikpumpe 5 an. In dieser Weise erzeugt die Hydraulikpumpe 5 den Arbeitsöldruck.
  • Bei Betätigung eines Lenkrads 7 wird eine Getriebeeinheit aktiviert, die ein Zahnrad 6c aufweist, das am unteren Ende der Lenkradsäule angeordnet ist. Ein Steuerventil 6 steuert den Druck des Arbeitsöls, das mit einem Servozylinder kommunizierenden Rohrleitungen 6a, 6b unter Druck zugeführt wird. Dadurch wird der Servozylinder derart betätigt, dass er eine Lenkunterstützungskraft mit einem Betrag und in einer Richtung erzeugt, die der Betätigung des Lenkrads 7 entsprechen.
  • Das Arbeitsöl läuft in einer Hydraulikschaltung um, welche die Hydraulikpumpe 5, das Steuerventil 6, den Servozylinder, einen Ölzuführtank 5a usw. aufweist.
  • Zwischen der Motorsteuerschaltung 2 und dem Elektromotor 4 ist eine Motorstromdetektionsschaltung 3 zum Detektieren des im Elektromotor 4 fließenden Stroms angeordnet. Das resultierende Motorstromdetektionssignal wird einer in der Steuereinheit 1a enthaltenen Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung 1b zugeführt. Die Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung 1b gibt ein Motorzuführspannungs-Angabesignal, das auf der Basis des Motorstromdetektionssignals gemäß Fig. 5 eine niedrige Spannung oder eine hohe Spannung als dem Elektromotor 4 zuzuführende Spannung angibt.
  • Das von der Motorstromdetektionsschaltung 3 ausgegebene Motorstromdetektionssignal wird ferner in eine Stromsteuereinheit 1d eingegeben. In der Stromsteuereinheit 1d detektiert eine Subtraktionseinheit 8 die Differenz zwischen einer vorbestimmten Spannung Vref und dem Motorstromdetektions signal. Die vorbestimmte Spannung Vref wird entsprechend dem Motorstrom gesetzt, welcher derart eingestellt ist, dass der Arbeitsöldruck einen Druck- Grenzwert der die Hydraulikpumpe 5 enthaltenden Hydraulikschaltung nicht überschreitet.
  • Eine P. I.-Element-Einheit 9 führt eine proportionale Berechnung und eine integrale Berechnung der in der Subtraktionseinheit 8 detektierten Differenz durch und errechnet die Summe des Proportionalberechnungs-Werts und des Integralberechnungs-Werts (den P. I.-Berechnungs-Wert). Das resultierende P. I.-Berechnungswert-Signal wird an eine Motorzuführspannungswähleinheit 1c ausgegeben. Die Motorzuführspannungswähleinheit 1c wählt aus der Spannung, die durch das Motorzuführspannungs-Angabesignal angegeben wird, und der Spannung, die durch das an sie ausgegebene P. I.-Berechnungswertsignal angegeben wird, die niedrigere Spannung aus und gibt ein Signal, das die gewählte Spannung ausdrückt, als Signal zur Angabe der an die Motorsteuerschaltung 2 anzulegenden Spannung aus.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise der in der oben beschriebenen Weise ausgebildeten Servolenkvorrichtung beschrieben.
  • Es sei der Fall angenommen, dass die Lenkunterstützungskraft nicht erforderlich ist, da keine Betätigung des Lenkrads 7 erfolgt (wenn der im Elektromotor 4 fließende Strom klein ist). Um den Energieverbrauch zu reduzieren, gibt gemäß Fig. 5 die in der Steuereinheit 1a enthaltene Motorzuführspannungs- Angabeeinrichtung 1b ein Motorzuführspannungs-Angabesignal aus, um die dem Elektromotor 4 zuzuführende Spannung zu reduzieren, und reduziert somit die Ausgangsleistung des Elektromotors 4. Anschließend wird bei Betätigung des Lenkrads 7 das Steuerventil 6 aktiviert, und der Arbeitsöldruck wird zwecks Vergrößerung der Last erhöht, wodurch der im Elektromotor 4 fließende Strom vergrößert wird. Wenn das von der Motorstromdetektionsschaltung 3 ausgegebene Motorstromdetektionssignal einen vorbestimmten Wert erreicht, gibt, die Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung 1b das Motorzuführspan nungs-Angabesignal aus, um die dem Elektromotor 4 zuzuführende Spannung um eine Stufe zu erhöhen und dadurch die Ausgangsleistung des Elektromotors 4 zu vergrößern.
  • In der Stromsteuereinheit 1d empfängt die Subtraktionseinheit 8 normalerweise den vorbestimmten Wert Vref und das von der Motorstromdetektionsschaltung 3 ausgegebene Motorstromdetektionssignal und detektiert die Differenz zwischen diesen Signalen. Das P. I.-Element 9 führt eine Proportional-Berechnung und eine Intergral-Berechnung der detektierten Differenz durch und berechnet die Summe des Proportional-Berechnungswerts und des Integral- Berechnungswerts (P. I.-Berechnungswert). Das resultierende P. I.-Berechnungswert-Signal wird einer Motorzuführspannungs-Wähleinheit 1c zugeführt. Die Motorzuführspannungs-Wähleinheit 1c wählt aus der von dem Motorzuführspannungs-Angabesignal angegebenen Spannung, und der von dem P. I.- Berechnungswert-Signal angegebenen Spannung die niedrigere Spannung aus und gibt ein Signal, das die gewählte Spannung ausdrückt, als Signal zur Angabe der an die Motorsteuerschaltung 2 anzulegende Spannung aus. Die Motorsteuerschaltung 2 steuert den Elektromotor 4, indem sie dem Motor die Spannung zuführt, die der von Motorzuführspannungswähleinheit 1c angegebenen Spannung entspricht, und der Elektromotor 4 treibt die Hydraulikpumpe 5 an. In dieser Weise erzeugt die Hydraulikpumpe 5 den Arbeitsöldruck.
  • Fig. 5 zeigt ein Detail-Schaubild zur Veranschaulichung des Verhältnisses zwischen dem Motorstrom und der durch das Ausgangssignal der Motorzuführspannungswähleinheit 1c ausgedrückten Motorzuführspannung. Gemäß diesem Detail-Schaubild wählt innerhalb eines Bereichs A, in dem der Motorstrom kleiner ist als der Motorstrom, der so gesetzt ist, dass der Arbeitsöldruck nicht den Druck-Grenzwert der die Hydraulikpumpe 5 enthaltenden Hydraulikschaltung übersteigt, der dem vorbestimmten Wert Vref entspricht, die Motorzuführspannungs-Wähleinheit 1c die Spannung aus, die durch das Motorzuführspannungs-Angabesignal aus der Motorzuführspannungs-Angabeeinrich tung 1b ausgedrückt wird, und gibt das Motorzuführspannungs-Angabesignal aus.
  • Andererseits wählt in einem Bereich B, in dem der Motorstrom größer ist als der dem vorbestimmten Wert Vref entsprechende Motorstrom, die Motorzuführspannungs-Wähleinheit 1c die durch das P. I.-Berechnungssignal aus der Stromsteuereinheit 1d ausgedrückte Spannung und gibt das P. I-Berechnungssignal aus.
  • Als Ergebnis kann die Motorzuführspannungs-Wähleinheit 1c den großen Strom (Einschaltstrom), der beim Schalten dem Elektromotor 4 zuzuführenden Spannung erzeugt wird, unterdrücken.
  • Folglich steigt, wenn die Lenkoperation unterstützt wird, der Arbeitsöldruck einhergehend mit dem Anstieg des im Elektromotor 4 fließenden Stroms an, während der Motorstrom jedoch nicht den dem vorbestimmten Wert Vref entsprechenden Wert übersteigt, wie Fig. 6C zeigt. Auf diese Weise wird der Motorstrom innerhalb des Stromwerts gehalten, der dem vorbestimmten Wert Vref entspricht. Zu dieser Zeit wird die Drehzahl der Hydraulikpumpe 5 gemäß Fig. 6B reduziert, und der Fluss der Arbeitsöls wird reduziert, wodurch der Arbeitsöldruck nicht den Druck-Grenzwert der die Hydraulikpumpe 5 enthaltenden Hydraulikschaltung übersteigt, wie in Fig. 6A das Detail-Schaubild des Druckstroms des Arbeitsdrucks zeigt. Die detaillierte Entwicklung des Druckstroms der Arbeitsöls gemäß Fig. 6A verläuft ähnlich derjenigen des Druckstroms des Arbeitsöls, wenn gemäß Fig. 2A das Entlastungsventil 5b (siehe Fig. 1) betätigt wird. Somit kann bei der Servolenkvorrichtung gemäß der Erfindung das Entlastungsventil entfallen.
  • Fig. 7 zeigt als Beispiel ein Schaltbild der Schaltung der Steuereinheit 1a, der Motorsteuerschaltung 2 und der Motorstromdetektionsschaltung 3 bei der Servolenkvorrichtung gemäß der Erfindung. Aus einem in dem Controller 1a enthaltenen Mikrocomputer 13 wird ein Watch-dog-Impuls über eine Differenzie rungsschaltung 14 und eine Diode D1 an eine Energiequellen-IC-Schaltung 10 ausgegeben. Die Energiequellen-IC-Schaltung 10 gibt ein Rücksetzsignal an den Mikrocomputer 13 aus, wenn sich der Watch-dog-Impuls in einem anormalen Zustand befindet. Eine Energiequellenschaltung 11 enthält die Energiequellen-IC-Schaltung 10 und einen PNP-Transistor Q1, dessen Schaltbetrieb durch die Energiequellen-IC-Schaltung 10 gesteuert wird.
  • Der Mikrocomputer 13 schaltet über NPN-Transistoren Q2 und Q3 eine Relais- Steuerschaltung Ry1, deren Relais-Übergangspunkt ry1 den Elektromotor 4 ein- und ausschaltet. Die Relais-Steuerschaltung Ry1 ist mit einer Energiequelle VIG verbunden, die beim Starten des Motors ausgeschaltet wird. Ferner ist der Mikrocomputer 13 mit einer Schaltung 21 zum Detektieren eines Off- Zustands der Energiequelle VIG verbunden und stoppt den Betrieb, wenn sich die Energiequelle VIG im Off-Zustand befindet. Der Mikrocomputer 13 gibt den Zielwert der dem Elektromotor 4 zuzuführenden Spannung durch ein Digitalsignal mit 4 Bits aus. Das Digitalsignal wird von einem D/A-Konverter 20, der eine Leiter-Schaltung aufweist, zu einem Analog-Spannungssignal (Motorzuführspannungs-Angabesignal) S&sub2; konvertiert.
  • Das Analog-Spannungssignal S&sub2; wird an einen invertierenden Eingangsanschluss eines als Komparator vorgesehenen OP-Verstärkers 16 angelegt. Ein nichtinvertierender Eingangsanschluss des OP-Verstärkers 16 empfängt eine Sägezahnwelle, die in einem einen OP-Verstärker 15 aufweisenden Multivibrator erzeugt wird, usw. Der OP-Verstärker 16 gibt ein Ausgangssignal, dessen Ausgabezeit durch das Analogspannungssignal und die Sägezahnwelle bestimmt wird, an einen NPN-Transistor Q5 aus. Der NPN-Transistor Q5 gibt das Ausgangssignal und ein invertiertes PWM-(Impulsbreitenmodulations-)Signal an einen FET-Transistor Q4 aus. Der FET-Transistor Q4 wird auf der Basis des PWM-Signals geschaltet und bewirkt im On-Zustand einen Stromfluss zum Elektromotor 4. Eine regenerative Diode D2 zum Strömenlassen eines regenerativen Stroms ist dem Elektromotor 4 parallelgeschaltet.
  • Zwischen dem FET-Transistor Q4 und der Masse ist ein Widerstand RS angeordnet, wobei der im Elektromotor 4 fließende Strom anhand der Spannung von den beiden Anschlüssen des Widerstands detektiert wird. Die Spannung der beiden Anschlüsse des Widerstands RS wird über eine Glättungsschaltung 17 zwecks Verstärkung an einen nichtinvertierenden Eingangsanschluss eines OP-Verstärkers 18 ausgegeben, wobei die verstärkte Spannung einem Mikrocomputer 13 zugeführt wird. Der Mikrocomputer 17 gibt den Zielwert der dem Elektromotor 4 zuzuführenden Spannung auf der Basis eines Signals (Motorstromdetektionssignal) S1 aus, das dem im Elektromotor 4 fließenden Strom ausdrückt, wobei das 4-Bit-Digitalsignal gemäß Fig. 5 eine niedrige Spannung oder eine hohe Spannung ausdrückt. Das Digitalsignal wird in dem die Leiter- Schaltung aufweisenden D/A-Konverter 20 zu dem Analog-Spannungssignal (Motorzuführspannungs-Angabesignal) S&sub2; konvertiert.
  • Das oben erwähnte Signal (Motorstromdetektionssignal) S1 wird ferner einem invertierenden Eingangsanschluss eines OP-Verstärkers 22 zugeführt, der eine Integralschaltung mit einem Kondensator C1 bildet. An einen nichtinvertierenden Eingangsanschluss des OP-Verstärkers 22 wird der vorbestimmte Wert Vref angelegt. Das durch Integration der Differenz zwischen dem vorbestimmten Wert Vref und dem Motorstromdetektionssignal erhaltene Signal (P. I.-Berechnungssignal) S&sub3; wird über eine umgekehrt geschaltete Diode D3 dem invertierenden Eingangsanschluss des als Komparator vorgesehenen OP-Verstärkers 16 zugeführt. Die Diode D3 (Motorzuführspannungswähleinheit 1c) wählt aus dem Motorzuführspannungs-Angabesignal S&sub2; und dem P. I.-Berechnungssignal) S&sub3; das niedrigere aus und gibt das gewählte Signal an den invertierenden Eingangsanschluss des OP-Verstärkers 16 aus.
  • Da diese Erfindung in verschiedenen Formen ausgestaltet werden kann, dient somit das vorliegende Ausführungsbeispiel der Veranschaulichung und ist nicht einschränkend. Der Umfang der Erfindung ist nur durch die angefügten Ansprüche definiert.

Claims (3)

1. Servolenkvorrichtung, bei der ein in einem Elektromotor (4) fließender Motorstrom delektiert wird, eine Motorsteuerschaltung (2) den Elektromotor (4) mittels einer Spannung treibt, die entsprechend dem detektierten Motorstrom durch Rückkopplung geregelt wird, und der Elektromotor (4) eine Hydraulikpumpe (5) zum Erzeugen eines Arbeitsöldrucks antreibt und dadurch den Lenkvorgang unterstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Servolenkvorrichtung aufweist:
eine Stromregeleinrichtung (1d) zum Ausgeben einer dem delektierten Motorstrom entsprechenden Spannung, um den im Elektromotor (4) fließenden Motorstrom durch Rückkopplung zu regeln;
eine Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung (1b) zum Angeben einer der Motorsteuerschaltung (2) zuzuführenden Spannung auf der Basis des delektierten Motorstroms; und
eine Motorzuführspannungs-Selektionseinrichtung (1c) zum Wählen der niedrigeren Spannung unter der aus der Stromregeleinrichtung (1d) ausgegebenen Spannung und der von der Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung (1b) angegebenen Spannung und zum Ausgeben der gewählten Spannung an die Motorsteuerschaltung (2).
2. Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Motorzuführspannungs-Angabeeinrichtung (1b) enthält:
eine Subtraktionseinheit (8)zum Berechnen der Differenz zwischen der den detektierten Motorstrom angebenden Spannung und einem vorbestimmten Wert; und
eine Einrichtung zum Durchführen einer Proportionalberechnung und einer Integralberechnung an dem von der Subtraktionseinheit (8) berechneten Wert und zum Ausgeben der Summe des Proportionalberechnungswerts und des Integralberechnungswerts an die Motorzuführspannungs- Wähleinrichtung (1c).
3. Servolenkvorrichtung nach Ansprüche, bei der der vorbestimmte Wert entsprechend einem Druck-Grenzwert einer die Hydraulikpumpe (5) enthaltenden Hydraulikschaltung gesetzt wird.
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