TECHNISCHER HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Bereich der Erfindung
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gummi
mit verschiedenen Farben und Mustern und insbesondere ein
Verfahren zur Herstellung des Gummiprodukts, welches
fantasievolle visuelle Effekte aufweist, wobei das Verfahren
beinhaltet: im allgemeinen Prozess zur Herstellung eines Gummis
werden getrennt hergestellte weiche Gummistücke mit verschiedenen
Farben und Mustern in einen Behälter zusammen mit Puderzucker
gegeben und dann werden durch Verteilen und Walzen der
Gummistücke auf einer harten Gummischicht die Gummistücke frei an
die Gummischicht geklebt, wo jeder Teil die verschiedenen Farben
und Muster aufweist.
Beschreibung des Standes der Technik
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Herkömmliche Gummis haben als Ganzes eine einzige Farbe. Unlängst
wurde zuhause und im Ausland ein Gummi entwickelt, der visuelles
Vergnügen bereiten soll durch Aufdrucken von Mustern auf einen
Gummi, wobei jede Art von Farbstoffen verwendet worden ist. Die
Färbung ist jedoch unregelmäßig infolge physikalischer
Eigenschaften der Gummioberfläche. Ferner offenbart die
ungeprüfte koreanische Patentveröffentlichung Nr. 94-20928 eine
Maschine zum Hinzufügen von Nahrungsmittelteilchen zu einem
Gummi, was es dem Verbraucher ermöglicht, beim Kauen des Gummis
gleichzeitig das Nahrungsmittel zu genießen, indem
Nahrungsmittelteilchen wie Zuckerwerk oder dergleichen auf der
Oberfläche des Gummis beim Ausziehen im Herstellungsprozess
verteilt werden. Doch diese Maschine ist ungeeignet zur
Herstellung eines Gummis mit verschiedenen Farben und Mustern.
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Die ungeprüfte internationale Patentveröffentlichung WO94/22323
offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Gummis mit einer
mehrphasigen Struktur. Fig. 1 ist eine schematische Ansicht zur
Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung von Gummistücken,
die aus einem Behälter austreten, wie in dem ungeprüften
internationalen Patent WO94/22323 erläutert.
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Gemäß diesem vorerwähnten Verfahren wird zuerst ein Gummi mit
einer von der der Gummischicht verschiedenen Farbe getrennt für
sich zubereitet. Dann wird der mehrphasige Gummi durch
regelmäßiges Verteilen der mit spezifischen Mustern versehenen
Gummistücke auf der Gummischicht und durch Walzen der Gummistücke
zusammen
mit der Gummischicht mittels einer an den Behälter
angeschlossenen Vorrichtung hergestellt.
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Wenn jedoch dieses vorgenannte Verfahren angewendet wird, gibt es
einige Nachteile, nämlich derart, dass a) die Gummiherstellung
erschwert wird durch die Tatsache, dass die Gummistücke an den
Walzen statt an der Gummischicht ankleben und dass b) der
zubereitete mehrphasige Gummi glanzlos und stumpf mit gleichem
Muster und gleicher Farbe wirkt.
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Um diese Mängel zu beseitigen, wurden intensive Untersuchungen
durchgeführt, um ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Gummis
mit mehr natürlichen und fantasievollen Farben und Mustern zu
erfinden, zusammen mit einer einfachen Herstellung.
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Um zu verhüten, dass die Gummistücke an einer Walze ankleben, und
um ein leichteres Ankleben an der Gummischicht zu erreichen, sind
deren Temperatur und Festigkeit die besonders kritischen
Faktoren. Der Erfindung liegt daher die Idee zugrunde, dass 1)
ein neuer Gummi mit mehr variierenden Farben und Mustern
hergestellt werden kann, indem separat hergestellte und in einem
Behälter enthaltene Gummistücke mit verschiedenen Farben und
Formen auf der Gummischicht verteilt und zusammen mit dieser
gewalzt werden, und dass 2) wenn die Gummistücke mit
verschiedenen Formen und Farben gefaltet und miteinander gewalzt
werden, mehr fantastische Farben und Formen festzustellen sind.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gegenstand der Erfindung ist ein Herstellungsverfahren für einen
Gummi mit fantasievollen Farben und Mustern, der hergestellt wird
durch unregelmäßige Verteilung von separat zubereiteten
Gummistücken mit verschiedenen Farben und Mustern bei bestimmter
Temperatur und Festigkeit mit Puderzucker auf der Gummischicht,
welche relativ niedrige Temperatur und Härte aufweist, und durch
Walzen der Gummistücke zusammen mit der Gummischicht.
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Die Erfindung sieht also ein Verfahren zur Herstellung eines
Gummis mit verschiedenen Farben und Mustern vor, wobei ein Gummi
mit mehrphasiger Struktur und Mustern zubereitet wird, indem
Gummistücke bei einer Temperatur von 25 bis 30ºC und einer
Festigkeit von 0,3 kg bis 0,4 kg/mm² (Norm für Erfassung des
Festigkeitsniveaus: 0,4 mm) mit verschiedenen Farben und Formen
auf einer Gummischicht bei einer Temperatur von 10ºC bis 20ºC und
mit einer Festigkeit von 0,6 kg bis 1,6 kg/mm² (Norm für
Erfassung des Festigkeitsniveaus: 0,4 mm) verteilt werden und die
Gummistücke mit der Gummischicht zusammen gewalzt werden.
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Die Erfindung sieht weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines
Gummis mit verschiedenen Farben und Mustern gemäß Anspruch 1 vor,
wobei die besagten Gummistücke auf der Gummischicht verteilt
werden, zusammen mit 5 bis 7 Gew.-% (Gewichtsprozent)
Puderzucker.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 zeigt ein Verfahren zur Verteilung von Gummistücken, die
von einem Behälter zubereitet worden sind, auf einer Gummischicht
gemäß dem ungeprüften internationalen Patent Nr. WO94/22323 zur
Herstellung eines Gummis,
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Fig. 2 zeigt ein Verfahren zum Verteilen zubereiteter
Gummistücken mit verschiedenen Farben und Mustern von einem
Behälter auf der Gummischicht gemäß der vorliegenden Erfindung
zur Herstellung eines Gummis,
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Fig. 3 ist eine Fotografie von Gummiprodukten mit verschiedenen
Farben und Formen gemäß der vorliegenden Erfindung, hierbei ist
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a) eine Fotografie eines Gummis mit kreisförmigen Mustern,
hergestellt gemäß Beispiel 1,
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b) eine Fotografie eines Gummis mit quadratischen Mustern,
hergestellt gemäß Beispiel 2 und
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c) eine Fotografie eines Gummis mit variierenden Mustern,
hergestellt gemäß Beispiel 3.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In Übereinstimmung mit dem Verfahren zur Herstellung eines Gummis
mit mehrphasigen Strukturen und Mustern ist die Erfindung
gekennzeichnet durch ein Herstellungsverfahren eines Gummis mit
verschiedenen Farben und Mustern, hergestellt durch die
Verteilung von Gummistücken bei einer Temperatur von 25 bis 30ºC
und mit einer Festigkeit von 0,3 bis 0,4 kg/mm² (Norm für
Erfassung des Festigkeitsniveaus: 0,4 mm), die verschiedene
Farben und Formen haben, auf einer Gummischicht bei einer
Temperatur von 10ºC bis 20ºC und mit einer Festigkeit von 0,6 bis
1,6 kg/mm² (Norm für Erfassung des Festigkeitsniveaus: 0,4 mm)
und durch Zusmmenwalzen der Gummistücke mit der Gummischicht.
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Die Erfindung wird nachfolgend näher beschrieben.
Diese Erfindung betrifft einen Gummi, der verschiedene Farben und
Muster hat und hergestellt wird, indem zuvor hergestellte
Gummistücke mit verschiedenen Farben und Formen auf einer
Gummischicht innerhalb bestimmter Temperatur- und
Festigkeitsbereiche zusammen mit Puderzucker verteilt und mit der
Gummischicht gewalzt werden. Nun aber haben die Gummistücke
verglichen mit der Gummischicht eine verhältnismäßig höhere
Temperatur und Weichheit. Ihr leichteres Ankleben an der
Gummischicht und das Ausbreiten durch eine Rolle können zur
Erhöhung fantasievoller visueller Effekte beitragen. Der
Herstellungsprozess ist wie folgt:
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Zuerst sind für die Herstellung der Gummistücke mit verschiedenen
Farben gemäß der Erfindung 0,1 bis 0,5 Gew.-% Sorbitol in einer
üblichen Gummimischung in einem Verhältnis zur
Gesamtgummiverbindung enthalten, um die Festigkeit der
Gummistücke zu erweichen. Beispielsweise werden 15 bis 30 Gew.-%
einer üblichen Gummibasis durch Mischung von Polyvinylacetat,
Wachs, Emulgator und anorganischen Füllstoffen, 50 bis 70 Gew.-%
Zucker, 2 bis 10 Gew.-% Getreidesirup und 0,1 bis 0,5 Gew.-%
Sorbitol in einen auf 50 bis 60ºC vorgeheizten Mischer gebracht
und bei weniger als 55ºC gemischt. Danach werden noch 0,5 bis 2,0
Gew.-% verschiedener Fruchtgeschmacksstoffe als Aroma und 0,001
bis 0,3 Gew.-% verschiedener Farbstoffe, wie Gelb Nr. 5, Rot Nr.
2 oder Natriumkupferchlorophyllin noch in den vorgenannten Mixer
zugegeben und gewalzt. Die Gummistücke mit verschiedenen Farbe n
und Formen werden dann hergestellt durch Schneiden des gewalzten
Gummis. Die Gummistücke sollten auf einer Temperatur von 25 bis
30ºC und mit einer Festigkeit von 0,3 bis 0,4 kg/mm² (Norm für
Erfassung des Festigkeitsniveaus: 0,4 mm) gehalten werden. Wenn
die Temperatur der Gummistücke geringer als 25ºC ist oder die
Festigkeit den Wert von 0,4 kg/mm² übersteigt, verhindert das das
ernstliche Härten der Gummistücke ein Ankleben der Gummistücke an
der Gummischicht durch bloße Anlage. Wenn ferner die Temperatur
der Gummistücke 30ºC übersteigt oder die Festigkeit geringer als
0,3 kg/mm² ist, kleben die Gummistücke aneinander oder an einer
Walze.
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Mittlerweile sind bei der Zubereitung der Gummischicht in einer
solchen Art als Grundgummi zur Verteilung der vorgenannten
Gummistücke weniger als 0,1 Gew.-% Sorbitol in der üblichen
Gummimischung in einem Verhältnis zur Gesamtgummiverbindung
enthalten, um die Festigkeit der Gummischicht zu härten.
Beispielsweise werden 15 bis 30 Gew.-% der üblichen Gummibasis
durch Mischung von Polyvinylacetat, Wachs, Emulgator und anderen
organischen Füllstoffen, 50 bis 70 Gew.-% Zucker, 2 bis 10 Gew.-%
Getreidesirup und weniger als 0,1 Gew.-% Sorbitol erhalten, in
einen auf 50 bis 60ºC vorgewärmten Mischer gegeben und unterhalb
von 55ºC gemischt. Dann werden 0,5 bis 2,0 Gew.-% verschiedener
Fruchtgeschmacksstoffe als Aroma beigefügt und zur Herstellung
der Gummischicht gewalzt. Die Temperatur und Festigkeit der
Gummischicht sollten bei einer Temperatur von 10 bis 20ºC und
einer Festigkeit von 0,6 bis 1,6 kg/mm² (Norm für Erfassung des
Festigkeitsniveaus: 0,4 mm) gehalten werden. Wenn die Temperatur
der Gummischicht weniger als 10ºC beträgt, kann die härter
gewordene Gummischicht bei dem Verfahren nicht gewalzt werden,
und es besteht die Gefahr, dass eine Walze wegen des hierdurch
erforderlichen hohen Walzdrucks beschädigt wird. Bei mehr als
20ºC kleben die Gummistücke an der Walze statt an der
Gummischicht infolge ihrer Weichheit. Wenn die Festigkeit der
Gummischicht geringer als 0,6 kg/mm² (Norm für Erfassung des
Festigkeitsniveaus: 0,4 mm) ist, verbleiben einige Spuren in den
Gummistücken ohne Ankleben an der weichen Gummischicht. Auch wenn
die Festigkeit der Gummischicht 1,6 kg/mm² (Norm für Erfassung
des Festigkeitsniveaus: 0,4 mm) übersteigt, macht eine hart
gewordene Gummischicht den Walzprozess unmöglich.
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Dann werden - wie in Fig. 2 dargestellt - die vorher
zubereiteten Gummistücke, die verschiedene Farben und Formen
haben, in einen Behälter geladen und werden dann auf einer wie
vorbeschrieben geformten Gummischicht verteilt. Dieses Verfahren
wird im Detail wie folgt beschrieben: Die im Behälter enthaltenen
Gummistücke mit den verschiedenen Farben und Formen werden auf
den vorderen Teil einer am unteren Teil des Behälters
(Beschickungstrichter) angeordneten Ausbreitplatte gestreut und
die verstreuten Gummistücke werden gleichmäßig auf der mit
eigenen Vibrationsmitteln versehenen Ausbreitplatte verteilt und
zugleich gleichmäßig auf die Gummischicht gestreut unter
Ausnutzung der endseitigen Schräge der Verteilerplatte. Folglich
werden zur Darstellung schöner Farben und Muster des Gummis
vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-% der Gummistücke im Verhältnis zur
Gummischicht verteilt.
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Die in dem Behälter enthaltenen Gummistücke werden so auf die
Gummischicht verteilt. Wenn die Gummistücke in dem Behälter für
längere Zeit gehalten werden, können miteinander verklebte
Gummistücke es erschweren, sie auf die Gummischicht zu
verstreuen. Um solche Mängel zu vermeiden, werden erfindungsgemäß
3 bis 7 Gew.-% Puderzucker im Verhältnis zu den Gummistücken in
den Behälter gegeben. Bei übermäßig großen Zuckermengen lösen
sich jedoch die Gummistücke nach dem Walzprozess von der
Gummischicht.
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Wie bereits erwähnt, dient der erfindungsgemäße
Herstellungsprozess zur Erzeugung eines Gummis mit mehreren
unterschiedlichen Farben, die fantasievolle, visuelle Effekte
zeigen wobei der Gummi hergestellt wird durch Verteilen der
weichen Gummistücke, die eine verhältnismäßig hohe Temperatur und
verschiedene Farben und Muster aufweisen, auf einer Gummischicht
als Grundgummi und durch Zusammenwalzen der Gummistücke mit der
Gummischicht. Um ein Verkleben der Gummistücke in dem Behälter zu
vermeiden, werden die Gummistücke zusammen mit Puderzucker
aufbewahrt.
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Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher
erläutert, ist aber nicht auf diese beschränkt.
BEISPIEL 1
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27 Gew.-% einer Gummibasis, 60 Gew.-% Zucker, 2,3 Gew.-%
Getreidesirup, 9 Gew.-% Glukose, 0,1 Gew.-% Vitamin C, 0,07
Gew.-% Zitronensäure und 0,3 Gew.-% Sorbitol wurden in einem auf
65ºC vorgeheizten Mischer gegeben und bei einer Temperatur
unterhalb von 55ºC gemischt. Nach Zugabe von 1,5 Gew.-%
Erdbeergeschmacksstoff als Aroma wurden jeweils noch 0,03 Gew.-%
Farbstoff, wie etwa Gelb Nr. 5, Rot Nr. 2 oder
Natriumkupferchlorophyllin in den vorgenannten Mixer gegeben und
beigemischt, um jeden unterschiedlichen Gummi mit drei Arten von
Farben wie Orange, Rot und Grün herzustellen. Dann wurde jeder
Gummi zerschnitten, um Gummistücke mit einer körnigen Form
(Durchmesser 1 bis 2 mm) herzustellen.
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Beim nächsten Verfahrensabschnitt wurden zur Herstellung eines
farblosen Grundgummis 27 Gew.-% Gummibasis, 60 Gew.-% Zucker, 2,3
Gew.-% Getreidesirup, 9 Gew.-% Glukose, 0,1 Gew.-% Vitamin C,
0,07 Gew.-% Zitronensäure und 0,01 Gew.-% Sorbitol in den auf
65ºC vorgewärmten Mischer gegeben und bei einer Temperatur
unterhalb von 55ºC gemischt mit einer anschließenden Zugabe von
1,53 Gew.-% Erdbeergeschmacksstoff als Aroma.
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20 Gew.-% pro Gummischicht der vorbereiteten Gummistücke mit
körniger Form und drei Farben wurden verstreut und
zusammengewalzt, um einen Gummi mit kreisförmigen Mustern und
mehreren Farben herzustellen, wobei die Temperatur der
Gummischicht bei 15 bis 18ºC und die der Gummistücke bei 25 bis ·
30ºC gehalten wurde.
BEISPIEL 2
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27 Gew.-% Gummibasis, 60% Zucker, 2,3 Gew.-% Getreidesirup, 9
Gew.-% Glukose, 0,1 Gew.-% Vitamin C, 0,097 Gew.-% Zitronensäure
und 0,5 Gew.-% Sorbitol wurden in einen auf 65ºC vorgewärmten
Mischer gegeben und bei einer Temperatur unterhalb von 55ºC
gemischt. Nach Zugabe von 1,5 Gew.-% Erdbeergeschmacksstoff als
Aroma wurden 0,003 Gew.-% Farbstoff, wie Gelb Nr. 5, Rot Nr. 2
oder Natriumkupferchlorophyllin jeweils in den Mixer gegeben, um
jeden unterschiedlichen Gummi in drei Farben, wie Orange, Rot und
Grün herzustellen. Dann wurde jeder Gummi zerschnitten, um
Gummistücke mit einer quadratischen Form herzustellen (3 bis 5 mm
· 3 bis 5 mm).
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Beim nächsten Verfahrensabschnitt wurde zur Herstellung eines
farblosen Grundgummis 27 Gew.-% Gummibasis, 60 Gew.-% Zucker, 2,3
Gew.-% Getreidesirup, 9 Gew.-% Glukose, 0,1 Gew.-% Vitamin C,
0,07 Gew.-% Zitronensäure und 0,007 Gew.-% Sorbitol in einen auf
65ºC vorgewärmten Mischer gegeben und unterhalb von 55ºC
gemischt, gefolgt von einer Zugabe von 1,53 Gew.-%
Erdbeergeschmacksstoff als Aroma.
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20 Gew.-% pro Grundgummi der vorbereiteten Gummistücke mit
quadratischer Form und drei Farben wurden dann verstreut und
miteinander gewalzt, um den Gummi mit quadratischen Mustern und
verschiedenen Farben herzustellen, während die Temperatur der
Gummischicht bei 15 bis 18ºC und die der Gummistücke bei 25 bis
30ºC gehalten wurde.
BEISPIEL 3
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27 Gew.-% Gummibasis, 60 Gew.-% Zucker, 2,3 Gew.-% Getreidesirup,
9 Gew.-% Glukose, 0,1 Gew.-% Vitamin C, 0,097 Gew.-%
Zitronensäure und 0,1 Gew.-% Sorbitol wurden in einem auf 65ºC
vorgewärmten Mischer gegeben und unterhalb von 55ºC gemischt.
Nach Zugabe von 1,5 Gew.-% Erdbeergeschmacksstoff als Aroma
wurden noch 0,003 Gew.-% Farbstoff, wie z. B. Gelb Nr. 5, Rot Nr.
2 oder Natriumkupferchlorophyllin jeweils dazugegeben und in dem
Mischer gemischt, um verschiedene Gummis mit drei Arten von
Farben, z. B. Orange, Rot und Grün herzustellen. Dann wurde jeder
Gummi kleiner als 5 mm geschnitten, um Gummistücke verschiedener
Formen herzustellen.
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Im nächsten Verfahrensabschnitt wurden zur Herstellung eines
farblosen Grundgummis 27 Gew.-% Gummibasis, 60 Gew.-% Zucker, 2,3
Gew.-% Getreidesirup, 9 Gew.-% Glukose, 0,1 Gew.-% Vitamin C,
0,07 Gew.-% Zitronensäure und 0,09 Gew.-% Sorbitol in den auf
65ºC vorgeheizten Mischer gegeben und unterhalb von 55ºC
gemischt, gefolgt von einer Zugabe von 1,53 Gew.-%
Erdbeergeschmacksstoff als Aroma.
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20 Gew.-% pro Grundgummi der vorbereiteten Gummistücke, die
verschiedene Formen und drei Farben hatten, wurden dann verstreut
und zusammengewalzt, um das gewünschte Gummiprodukt mit
verschiedenen Farben und Mustern herzustellen, wobei die
Temperatur der Gummischicht bei 15 bis 18ºC und die der
Gummistücke bei 25 bis 30ºC gehalten wurde.
VERSUCHSBEISPIEL 1
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Dasselbe Verfahren wie bei der Herstellung gemäß BEISPIEL 1 wurde
verwendet, nur der Gehalt und die Temperatur von Sorbitol waren
verschieden. Einige bei den Herstellungsverfahren mit der
Temperatur und der Festigkeit verbundenen Probleme der
Gummischicht und der Gummistücke wurden beurteilt und ihre
Ergebnisse in Tabelle 1 dargestellt.
Tabelle 1
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Die Tabelle 1 zeigt, dass, wenn beim erfindungsgemäßen
Herstellungsprozess die Temperatur und die Festigkeit in der
Gummischicht jeweils bei 10 bis 20ºC und 0,6 bis 1,6 kg/mm² und
bei den Gummistücken jeweils bei 25 bis 30ºC und 0,3 bis
0,4 kg/mm² gehalten werden, die Gummistücke gut auf der
Gummischicht in einer sich ausbreitenden Art ankleben. Wenn eine
Gummischicht eine hohe Temperatur hat oder weich ist,
hinterlassen die Gummistücke einige Spuren auf der Gummischicht
ohne anzukleben. Ebenso hinterlassen die Gummistücke Spuren auf
der Gummischicht ohne anzukleben, wenn die Gummischicht eine
niedrige Temperatur hat oder hart ist.
VERSUCHSBEISPIEL 2
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Nach dem erfindungsgemäßen Herstellverfahren werden die in dem
Behälter enthaltenen Gummistücke zusammen mit Puderzucker
aufbewahrt, um ein Verkleben der Gummistücke untereinander zu
vermeiden. Um festzustellen, welche Mengen an Puderzucker die
Erfindung beeinflussen, wurde ein Gummi wie in BEISPIEL 4
hergestellt, wobei jedoch die gemäß der nachfolgenden Tabelle 2
genannten Mengen an Puderzucker in den Behälter gegeben wurden.
Tabelle 2
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PUDERZUCKERMENGE EREIGNIS
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0 Gew.-% Gummiherstellung ist nicht möglich infolge stark
verklebter Gummistücke
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3 Gew.-% Unverklebte Gummistücke kleben auch an der
Gummischicht
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5 Gew.-% Unverklebte Gummistücke kleben an der
Gummischicht
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7 Gew.-% Unverklebte Gummistücke kleben an der
Gummischicht
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10 Gew.-% Unverklebte Gummistücke kleben nicht an der
Gummischicht
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15 Gew.-% Unverklebte Gummistücke kleben nicht an der
Gummischicht
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Fig. 3 ist eine Fotografie von Gummiprodukten, die verschiedene
Farben und Muster gemäß der Erfindung aufweisen, wobei a) eine
Fotografie eines Gummis mit kreisförmigen Mustern in der
Zubereitung gemäß BEISPIEL 1, b) eine Fotografie eines Gummis mit
quadratischen Mustern in der Zubereitung gemäß BEISPIEL 2 und. c)
eine Fotografie eines Gummis mit verschiedenen Farben und Mustern
in der Zubereitung gemäß BEISPIEL 3 darstellt.
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Die üblichen Methoden zur Herstellung eines Gummis mit
verschiedenen Farben und Mustern sind wie folgt:
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a) Ein Verfahren ist das Walzen eines Gummi nach direkter Zugabe
von Farbstoffen zur Mischung;
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b) Die andere Methode ist das Bemalen eines durch Walzen
vorbereiteten Gummis.
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Im ersten Fall ist es jedoch unmöglich, die gewünschten Muster
mit bestimmten Farben in geeigneter Position anzubringen und im
letztgenannten Fall ist es zwar möglich, den Gummi in gewünschter
Weise mit Mustern und Farben zu bemalen, aber der Farbzustand ist
sehr schlecht.
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Weiterhin offenbart das ungeprüfte internationale Patent Nr.
WO94/22323 ein einfaches Walzen zweier verschiedener Gummis, kann
aber nicht die Probleme lösen, die mit dem Walzverfahren zweier
verschiedener Gummis verbunden sind, wie etwa das Ankleben des
Gummis an einer Walze oder das Nichtverkleben von Gummischicht
und Gummistücken.
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Um die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden, d. h. a) die
Gummistücke kleben an einer Walze an und b) beim Walzprozess wird
die Oberfläche der Gummischicht von den Gummistücken ausgehöhlt
und mangelhaft, werden die geeignete Temperatur und Festigkeit
von Gummischicht und Gummistücken durch die Erfindung und während
des Walzprozesses aufrecht erhalten. Weiche Gummistücke können
auf der harten Gummischicht ausgebreitet werden, wobei die
Gummistücke auf der Gummischicht auf leichtere Weise ankleben.
Weiterhin können die gewünschten Muster mit bestimmten Farben
wunschgemäß angebracht werden und der Gummi erhält schöne Muster
und Farben durch das gemeinsame Walzen bei Verwendung von
Gummistücke mit jeweils verschiedenen Farben und Mustern.