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DE69610890T2 - Trockenreibungskupplung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Trockenreibungskupplung für Kraftfahrzeuge

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DE69610890T2
DE69610890T2 DE1996610890 DE69610890T DE69610890T2 DE 69610890 T2 DE69610890 T2 DE 69610890T2 DE 1996610890 DE1996610890 DE 1996610890 DE 69610890 T DE69610890 T DE 69610890T DE 69610890 T2 DE69610890 T2 DE 69610890T2
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disc
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elastomer
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    • F16D13/00Friction clutches
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    • F16D13/60Clutching elements
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    • F16D13/644Hub construction
    • F16D13/646Mounting of the discs on the hub
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/1207Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon characterised by the supporting arrangement of the damper unit

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Kupplungen in der Ausführung mit einer sogenannten starren Reibungskupplungsscheibe, die in Kraftfahrzeugen üblicherweise mit einem Dämpfungsschwungrad verbunden sind, das zwei im Verhältnis zueinander beweglich entgegen einer elastischen Dämpfungsvorrichtung gelagerte koaxiale Massen umfaßt. Insoweit ein solches Schwungrad in der Lage ist, die Dämpfung der unerwünschten Schwingungen des Motors vor der Reibungskupplungsscheibe zu bewirken, das heißt vor der Reibbeläge tragenden Scheibe, die ihrerseits mit der Nabe der Kupplung verbunden ist, konnte auf den Einbau von elastischen Dämpfungsmitteln zur Dämpfung der Schwingungen in dieser Verbindung verzichtet werden, was zur Anwendung von starren Reibungskupplungsscheiben geführt hat.
  • Es bleibt jedoch der Umstand bestehen, daß die Fehlausrichtungen oder Versetzungen der Getriebewelle im Verhältnis zur Antriebswelle Geräusch- oder Ver schleißprobleme in den Fahrzeugen verursachen. Für dieses Problem konnten Lösungen im Rahmen von Reibungskupplungsscheiben gefunden werden, die mit Dämpfungsmitteln ausgerüstet sind (konische Auflageflächen, elastische Lager usw.), wohingegen man sich im Falle von starren Reibungskupplungsscheiben anscheinend nicht mit diesem Problem befaßt hat.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mittel bereitzustellen, um bei einer starren Reibungskupplungsscheibe diese Probleme zu lösen, die sich aus den unvermeidlichen Toleranzen hinsichtlich der Fehlausrichtung zwischen Getriebewelle und Antriebswelle bei Kraftfahrzeugen ergeben.
  • Dazu ist bereits, insbesondere in der FR-A-2 724 995, die zwischen Kupplungsscheibe und Nabe vorgesehene Anordnung eines vorbestimmten Spiels in Abhängigkeit von den Fehlausrichtungstoleranzen Motor - Getriebe mit einem elastischen System zur Kontrolle der Nachstellung dieses Spiels durch die Entwicklung von Dämpfungskräften in axialer Richtung und in radialer Richtung mit Hysteresewirkung bis zur Aufhebung der Fehlausrichtung vorgeschlagen worden.
  • Die Anordnung des Spiels konnte beispielsweise bei der Befestigung der belagtragenden Scheibe an der Zwischenscheibe der Nabe oder in einer Verbindung der Zwischenscheibe mit der Nabe zum Einsatz kommen, und das elastische System zur Kontrolle der Spielnachstellbedingungen konnte unterschiedliche Formen annehmen, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
  • - eine radiale Dämpfung;
  • - eine axiale Dämpfung;
  • - eine Hysterese; und
  • - die Übertragung des Drehmoments.
  • Im Lichte der FR-A-2 724 995 kann in Betracht gezogen werden, das elastische System seitlich im Verhältnis zu dem besagten Eingriffsbereich einzusetzen. Es kann beispielsweise eine Scheibe an der Zwischenscheibe befestigt werden, und das elastische System kann zwischen der besagten Scheibe und der langgestreckten Zahnung der Nabe zum Einsatz kommen, wie dies in der DE-A-43 22 578 gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben wird.
  • Eine solche Lösung ist mit einem axialen Bauraumbedarf verbunden und erhöht den Materialverbrauch für die Nabe.
  • Diese verschiedenen Anordnungen zwischen den Scheiben und der Nabe boten zwar insgesamt zufriedenstellende Lösungen für die vorgegebene Aufgabenstellung, aber auf Kosten von Änderungen der Herstellungs- und Montagebedingungen der belagtragenden Scheibe, was bei bestimmten Anwendungen vermieden werden sollte.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt dazu ein Mittel vor, um die gleichen Probleme zu lösen, die sich aus den Fehlausrichtungen zwischen Getriebewelle und Schwungrad ergeben, ohne dazu die Herstellungs- und Montagebedingungen der belagtragenden Scheibe der Kupplung verändern zu müssen und ohne den Material verbrauch für die Nabe sowie den axialen Bauraumbedarf zu vergrößern.
  • Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil der Erfindung gelöst.
  • Dank der Erfindung ist die Kupplungsscheibe axial an ihrem inneren Umfang in Höhe des vorgenannten Eingriffsbereichs besonders kompakt ausgeführt.
  • In einer Ausführungsform sind die in wenigstens zwei diametral gegenüberliegenden Positionen des besagten Eingriffsbereichs eingearbeiteten Ausnehmungen mit Blöcken oder Plättchen aus Elastomer versehen.
  • Bei einer solchen Anordnung entwickeln die Blöcke oder Plättchen aus Elastomer die elastischen Rückwirkungen, die für die Dämpfung der durch die Fehlausrichtung bedingten Schwingungen erforderlich sind.
  • Zur Herbeiführung der Hysteresewirkung bis zum Ausgleich oder bis zur Aufhebung der Fehlausrichtung ist die Anordnung einer Sicherungsscheibe auf wenigstens einer Seite des Eingriffsbereichs vorgesehen.
  • Nach einer anderen Anordnung der Erfindung ist der Eingriffsbereich vorteilhafterweise durch Begrenzungsflansche eingefaßt, die entweder an der Zwischenscheibe oder an der Nabe angebracht sind.
  • In einer Ausführungsvariante ist eine Auskleidung des Spiels zwischen den Zahnungen des Eingriffsbereichs mit Elastomermaterial vorgesehen, und nach einer Wei terentwicklung dieser Variante ist eine Haftverbindung der Einheit der Elastomerauskleidung vorgesehen.
  • Es stellt sich heraus, daß im Falle einer solchen Weiterentwicklung die durch die Sicherungsscheiben gebildeten Reibungsmittel sowie die durch die vorgenannten Flansche gebildeten Begrenzungsmittel entfallen können, insoweit die erforderliche Hysteresewirkung in diesem Fall durch das spezifische Verhalten des Elastomermaterials, insbesondere in den Auskleidungsbereichen des Spiels zwischen den Zahnungen, herbeigeführt werden kann.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der nachstehenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen im einzelnen:
  • - Fig. 1 eine im Axialschnitt ausgeführte schematische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Kupplung in Verbindung mit einem Dämpfungsschwungrad;
  • - Fig. 2 eine im Aufriß ausgeführte Detailansicht der Nabe der Kupplung;
  • - Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der radialen Ebene III von Fig. 2;
  • - Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Ebene IV-IV von Fig. 2;
  • - Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, die sich jedoch auf eine Variante bezieht;
  • - Fig. 6 eine Detailschnittansicht entlang der radialen Ebene VI von Fig. 5;
  • - Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie die Fig. 2 und 5 zur Darstellung einer anderen Variante;
  • - Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der radialen Ebene VIII von Fig. 7;
  • - Fig. 9 eine Axialschnittansicht zu einer weiteren Variante.
  • Nach der ausgewählten und in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform kommt die Erfindung bei einer Kupplung zur Anwendung, die mit einem Dämpfungsschwungrad verbunden ist, das zwei koaxiale Massen 1, 2 umfaßt, die im Verhältnis zueinander beweglich entgegen elastischen Mitteln 3 gelagert sind, die zu einer elastischen Dämpfungsvorrichtung gehören, die hier umfangsmäßig wirksame Federn enthält. Als Variante können die Federn radial wirken.
  • Der Teil 1 ist eine Platte 7, die anhand von Schrauben 4 am Ende einer (nicht detailliert dargestellten) Kurbelwelle befestigt ist. Der ringförmige Teil 2, der die Gegenanpreßplatte der Kupplung bildet, ist über ein Wälzlager 6 drehbar an einer rohrförmigen Nabe 5 des ersten Teils 1 gelagert. Die Gegenanpreßplatte 2 trägt den Kupplungsdeckel 8, der seinerseits üblicherweise über Zungen 9 eine Druckplatte 10 sowie über Distanzbolzen 11 eine Membranfeder 12 trägt. Die Membranfeder kommt am Boden des Deckels zur Auflage, um die Druckplatte 10 in Richtung der Gegenanpreßplatte 2 zu beaufschlagen und eine Kupplungsscheibe 13 einzuspannen, die anhand von Nieten 14 an der Zwischenscheibe 15 befestigt ist, die an einer Nabe 16 angebracht ist, die durch eine Keilnutverbindung drehfest mit der Eingangswelle mit der Achse X-X des (nicht detailliert dargestellten) Getriebes des Fahrzeugs verbunden ist. Eine Reihe von Langlöchern 40, die in die Zwischenscheibe 15 um die Nabe 16 herum eingearbeitet sind, ermöglichen den Zugang zu den Befestigungsschrauben des Schwungrads.
  • Die Kupplungsscheibe 13 ist üblicherweise auf beiden Seiten ihres äußeren Umfangsbereichs mit den Reibbelägen 18, 19 versehen, die dazu bestimmt sind, unter der Einwirkung der Membranfeder 12 in der normalerweise eingerückten Position der Kupplung durch die Druckplatte 10 an die Gegenanpreßplatte 2 angedrückt zu werden. Insoweit die veranschaulichte Kupplung hier in gedrückter Konstruktion ausgeführt ist, wird zum Ausrücken durch Druck in Richtung der Pfeile F auf die Finger 12A der Membranfeder 12 anhand eines (nicht detailliert dargestellten) Ausrücklagers eingewirkt, das beweglich entlang der Achse X-X des Getriebes angeordnet ist.
  • In der Position mit ausgerückter Kupplung ist festzustellen (Fig. 1), daß sich die Membranfeder 12 in der Nähe der Kupplungsscheibe 13 befindet, die ihrer seits in der Nähe der Schrauben 4 angeordnet ist. Von daher ist es wichtig, daß die Kupplungsscheibe 13 an dieser Stelle axial kompakt ausgeführt ist.
  • In diesem Kontext kommt die Erfindung zur Anwendung, bei der es darum geht, die Zwischenscheibe 15 so anzubringen, daß sich eine einwandfreie Funktionsweise der Kupplung trotz einer Fehlausrichtung einstellt, die zwischen der Achse X-X des Getriebes und der Achse des Motors, hier der Achse der Welle (Kurbelwelle), welche die Platte 1 des Dämpfungsschwungrads trägt, auftreten kann. Die Folge einer solchen Fehlausrichtung besteht dann in einem Zentrierfehler der Kupplungsscheibe 13, bzw. genauer gesagt: ihrer Reibbeläge 18, 19 zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Gegenanpreßplatte 2 und der Druckplatte 10.
  • In der normalerweise eingerückten Position der Kupplung führt ein solcher Versatz zu einer verschleiß- und geräuscherzeugenden Störung, da die gleichmäßige Drehantriebsbewegung der Getriebeeingangswelle über die Nabe 16 durch periodische Beanspruchungen entlang einer durch die Fehlausrichtung bestimmten radialen Ausrichtung überlagert wird.
  • In der Position mit ausgerückter Kupplung können die Reibbeläge 18, 19 an der Druckplatte 10 und der Gegenanpreßplatte 2 entlang schleifen und daher verschleißen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sollen daher die Bedingungen für eine automatische Korrektur einer solchen Fehlausrichtung im Rahmen einer starren Rei bungskupplungsscheibe der eingangs erwähnten Art herbeigeführt werden, indem in deren Struktur zwischen der Nabe 16 und der Zwischenscheibe 15 eine innerhalb einem vorbestimmten Spiel entsprechenden Grenzen elastisch verformbare Verbindung entgegen Dämpfungskräften sowohl in axialer Richtung als auch in radialer Richtung mit einer Hysteresewirkung eingeführt wird. Das Spiel liegt in einem Eingriffsbereich 21, 22 zwischen der Zwischenscheibe 15 und der Nabe 16 vor.
  • Im einzelnen ist nach der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 die Verbindung zwischen der Nabe 16 und der Zwischenscheibe 15 dadurch ausgeführt, daß auf einem Zahnkranz 20 mit einer Zahnung 21 mit allgemein trapezförmigen Zähnen des radial äußeren Umfangs der Nabe 16 eine Zahnung 22 mit dazu passender Form eingepaßt ist, die dazu radial am radial inneren Umfang der Zwischenscheibe 15 eingearbeitet ist, um einen Eingriffsbereich 21, 22 zu bilden, wobei das ganze, wie an sich bekannt, mit einem bestimmten Spiel JR in radialer Richtung und einem anderen Spiel JT in tangentialer Richtung erfolgt. Erfindungsgemäß sind diese Spiele in Abhängigkeit von den zulässigen Toleranzen hinsichtlich der radialen und winkelmäßigen Fehlausrichtungen bestimmt.
  • Nach der betrachteten Ausführungsform der Erfindung wird in zwei diametral gegenüberliegenden Positionen des radial inneren Umfangs der Zwischenscheibe der Zahn 22 durch ein Angriffsteil 24 ersetzt, das aus einem Zahn mit einem Verlauf besteht, der durch zwei S-förmige Seitenflächen jeweils in einem bestimmten Abstand von den zwei benachbarten Zähnen 21 der Nabe begrenzt wird.
  • Der dadurch zwischen dem Angriffsteil 24 und den beiden benachbarten Zähnen 21 geschaffene Zwischenraum ist durch Plättchen 25, 26 aus Elastomermaterial mit entsprechendem Profil ausgekleidet.
  • Der Eingriffsbereich der beiden Zahnungen ist auf beiden Seiten durch Sicherungsscheiben 27, 28 aus Reibwerkstoff eingefaßt, die ihrerseits zwischen zwei ringförmigen Flanschen 29, 30 aufgenommen und gehalten werden, die anhand von Nieten 31 mit dem Zahnkranz 20 verbunden sind. Diese Sicherungsscheiben 27, 28 bewirken eine Reibung mit Hysteresewirkung bei der relativen Bewegung zwischen der Zwischenscheibe 15 und der Nabe 16.
  • Die Flansche 29, 30 sind für die Aufnahme der Sicherungsscheiben 27, 28 örtlich ausgetieft.
  • Die dadurch geschaffenen Begrenzungsbedingungen für elastischen Plättchen 25, 26 einerseits und die Sicherungsscheiben 27, 28 andererseits bestimmen die Bedingungen für die Dämpfung der Spielnachstellbewegungen bei gegebenen Eigenschaften der ausgewählten Elastomermaterialien. Dadurch wird den Konstrukteuren eine Möglichkeit geboten, eine große Anzahl von Parametern zu beeinflussen, um auf verschiedene wünschenswerte Bedingungen der herbeizuführenden Dämpfungen einzugehen.
  • Bei der in den Fig. 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsform (bei der jeweils die gleichen Bezugsnummern übernommen werden, um ähnliche Elemente zu bezeichnen) kommt die Erfindung bei einer Art von Nabe zur Anwendung, die in zwei diametral gegenüberliegenden Positionen ihres Zahnkranzes 20A eine allgemein trapezförmige Aussparung 31 aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einer formschlüssigen Aussparung 32 der Zwischenscheibe zusammenzuwirken, wobei diese beiden Aussparungen sich normalerweise in der Ruheposition gegenüberliegen, um bei bestimmten Kupplungsstrukturen eine Baugruppe mit Vordämpfungsmitteln aufzunehmen.
  • Im vorliegenden Falle ist jedes durch ein Aussparungspaar 31, 32 gebildetes Fenster mit einem massiven Anfügungsblock 33 aus Elastomermaterial ausgekleidet, der jeder relativen Winkelverschiebung zwischen der Zwischenscheibe 15A und der Nabe 16A durch eine elastische Gegenwirkung entgegenwirkt. Außerdem sind hier wiederum die Sicherungsscheiben 27, 28 und die Begrenzungsflansche 29, 30 zu erkennen.
  • Die in den Fig. 7 und 8 veranschaulichte Variante unterscheidet sich von der vorangehenden Variante durch den ersten in der Zeichnung erkennbaren Umstand, daß nicht nur die Fenster 31, 32, sondern der gesamte Raum der zwischen der Zwischenscheibe 15B und dem Zahnkranz 20B der Nabe 16B eingearbeiteten Spiele vollständig mit einer Auskleidung aus Elastomermaterial gefüllt ist, sowie durch den zweiten Umstand, daß diese Elastomerauskleidung einer Behandlung zur Haftverbindung an den benachbarten Teilen 15B, 20B unterzögen wird.
  • Unter diesen Bedingungen ergibt sich die Möglichkeit, auf die Reibscheiben 27, 28 sowie die Begrenzungsflansche 29, 30 der vorangehenden Ausführungsformen zu verzichten, was natürlich eine erhebliche Vereinfachung der Konstruktion bedeutet. Diese Lösung ist axial besonders kompakt.
  • Die Übertragung des Drehmoments zwischen der Zwischenscheibe und dem Zahnkranz der Nabe erfolgt hier durch entsprechende Verformungen der gesamten Elastomerauskleidung, wobei die Verbindung in allen Positionen eine bestimmte Flexibilität behält, während die für die Stabilisierung der Verbindung zwischen der Zwischenscheibe und der Nabe in der Position mit Ausgleich der Fehlausrichtungen erforderliche Hysteresewirkung dank eines plastischen Verhaltens des Elastomermaterials insbesondere in den Auskleidungsbereichen des Spiels zwischen den Zahnungen erzielt wird. Die Zwischenscheibe 15B nimmt eine gute Position ein.
  • Fig. 9 veranschaulicht eine Zwischenlösung, bei der wieder zwei Begrenzungsflansche 29C, 30C vorgesehen sind, die diesmal am radial inneren Umfang der Zwischenscheibe 15C befestigt sind, wobei nur der auf der Seite des Getriebes befindliche Flansch 29C dazu dient, eine Sicherungsscheibe 27C zu halten, während zwischen dem Flansch 30C und dem Zahnkranz 20C der Nabe eine Reibung Metall auf Metall vorgesehen ist.
  • In allen Fällen weist der Zahnkranz 20, 20A, 20B, 20C eine geringe Dicke auf, so daß seine Zahnung 22 axial eine geringe Länge besitzt, die etwas größer als die Dicke der Zwischenscheibe 15 und ihrer Zahnung 21 ist, um einen guten Eingriff zwischen der Zwischenscheibe 15 und der Nabe 16 herbeizuführen.
  • Die Nabe 16 ist daher wirtschaftlich, mit einfacher Form und geringem axialem Platzbedarf an ihrem äußeren Umfang ausgeführt. Ihr Materialverbrauch fällt niedrig aus. Der Eingriffsbereich zwischen der Zwischenscheibe 15 und der Nabe 16 (ihrem Zahnkranz 20) wird genutzt.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist zu erkennen, daß der Zwischenraum zwischen der rohrförmigen Nabe 5 und der Membranfeder 12 gering sein kann, wenn sich die Membranfeder 12 in der Position mit ausgerückter Kupplung befindet.
  • Dank der Erfindung wird der axiale Bauraumbedarf der Kupplung nicht vergrößert. Dank der Begrenzungsflansche und der Sicherungsscheibe(n) läßt sich eine gute Rechtwinkligkeit der Zwischenscheibe 15 erzielen.

Claims (6)

1. Reibungskupplung mit starrer Reibungskupplungsscheibe zur Verbindung mit einem als Dämpfungsschwungrad bezeichneten Schwungrad, umfassend eine belagtragende Scheibe (13), die fest mit einer an einer Nabe (16) angebrachten Zwischenscheibe (15) verbunden ist, einen Eingriffsbereich (21, 22) zwischen einer radial inneren Zahnung (21) der Zwischenscheibe (15) und einer radial äußeren Zahnung (22) der Nabe (16), eine in dem besagten Eingriffsbereich (21, 22) zwischen der Zwischenscheibe (15) und der Nabe (16) vorgesehene Anordnung eines vorbestimmten Spiels in Abhängigkeit von den Fehlausrichtungstoleranzen zwischen Motor und Getriebe und ein elastisches System zur Kontrolle der Nachstellung dieses Spiels durch die Entwicklung von Dämpfungskräften mit Hysteresewirkung bis zum Ausgleich der Fehlausrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung des besagten elastischen Systems im Eingriffsbereich (21, 22).
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens zwei diametral gegenüberliegenden Positionen des besagten Eingriffsbereichs eingearbeitete Ausnehmungen mit Elastomerplättchen oder Elastomerblöcken (25, 26, 33) ausgekleidet sind.
3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherungsscheibe (27, 28) auf wenigstens einer Seite des Eingriffsbereichs (21, 22) angeordnet ist.
4. Kupplung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriffsbereich durch Begrenzungsflansche (29, 30) eingefaßt ist.
5. Kupplung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel zwischen den Zahnungen durch Elastomermaterial ausgekleidet ist.
6. Kupplung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Haftbehandlung der gesamten Elastomerauskleidung.
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