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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Elektromotor gemäß dem Oberbegriff
des unabhängigen
Anspruchs 1. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf Elektromotoren vom Doppel-Rotor-Einzel-Stator-Typ, der zwei
Rotoren aufweist, die sich relativ zu einem einzelnen, gemeinsamen
Stator drehen.
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Genauer
gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Elektromotoren
eines Typs, der eine verbesserte Tragestruktur für den einzelnen, gemeinsamen
Stator besitzt.
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Ein
Elektromotor des vorstehend erwähnten Typs
ist in der Japanese Patent First Provisional Publication (Tokkai)
2000-14086 dargestellt. In dem elektrischen Motor dieser Veröffentlichung
werden, unter Zuführen
eines elektrischen Compound-Stroms zu einem Stator, zwei Rotoren,
das bedeutet ein innerer und ein äußerer Rotor, relativ zu einem
gemeinsamen Stator gedreht. Durch Steuern des elektrischen Compound-Stroms,
der zu dem Stator zugeführt
ist, werden eine Drehung des inneren Rotors und diejenige des äußeren Rotors
einzeln gesteuert. Bei diesem elektrischen Motor sind sowohl der
Stator als auch die zwei Rotoren von einer zylindrischen Form und
sind in einem Gehäuse
aufgenommen, und der innere und der äußere zylindrische Rotor sind
konzentrisch jeweils in dem und um den zylindrischen Stator angeordnet.
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Bei
dem Elektromotor der Veröffentlichung besitzt
der äußere Rotor,
für eine Übertragung
der Drehung des äußeren Rotors
auf ein externes Antriebselement, einen Abtriebsteil, der sich diametral über ein
axiales Ende des Stators erstreckt. Sowohl der Abtriebsteil als
auch der äußere Rotor
drehen sich folglich zusammen ähnlich
einer einzelnen Einheit. Demzufolge kann in dem Elektromotor dieser Veröffentlichung
ein axiales Ende des Stators, über das
sich der Abtriebsteil des äußeren Rotors
diametral erstreckt, nicht als ein Tragebereich des Stators aufgrund
der Behinderung durch den Abtriebsteil des äußeren Rotors verwendet werden.
Dementsprechend ist eine Stützung
des Stators relativ zu dem Gehäuse
nur durch das andere, axiale Ende des Stators vorgenommen worden,
was allerdings dazu tendiert, dass es eine komplizierte und kostspielige
Tragestruktur für
den Stator mit sich bringt. Zusätzlich tendiert
die komplizierte Tragestruktur dazu, ein Kühlsystem des Stators kompliziert
zu gestalten. Weiterhin wird, da der Raum zum Aufnehmen des Stators
direkt von dem Durchmesser des äußeren Rotors
abhängt,
eine Vergrößerung des
Stators nicht einfach erreicht.
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Ein
Motor entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US-A-4
959 578 bekannt.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten
Elektromotor, wie er vorstehend angegeben ist, zu schaffen, dessen
Tragestruktur für
den Stator kostengünstig
hergestellt werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Aufgabe durch einen Elektromotor, der die Merkmale des
unabhängigen
Anspruchs 1 aufweist, gelöst.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung in größerem Detail anhand verschiedener
Ausführungsformen
davon in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben,
wobei:
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1 zeigt
eine Schnittansicht eines Elektromotors gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine Vorderansicht eines Stators, der in dem elektrischen Motor
installiert ist, die von der Richtung des Pfeils "II" der 1 aus
gesehen ist;
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3 zeigt
eine Schnittansicht, die entlang der Linie "III-III" der 2 gesehen
ist;
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4 zeigt
eine Draufsicht eines Teils des Stators, die aus der Richtung des
Pfeils "IV" der 3 gesehen
ist;
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5 zeigt
eine Schnittansicht eines zweiten Gehäuseträgerelements, das in dem Elektromotor
einer Ausführungsform
der Erfindung installiert ist;
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6 zeigt
eine Draufsicht des zweiten Gehäuseträgerelements,
die von der Richtung des Pfeils "VI" der 5 aus
vorgenommen ist; und
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7 zeigt
eine Schnittansicht von Teilen eines zweiten scheibenförmigen Rotors,
der in dem elektrischen Motor einer Ausführungsform der Erfindung installiert
ist.
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Für ein leichtes
Verständnis
sind verschiedene Richtungsangaben, wie beispielsweise rechts, links,
obere, untere, nach rechts, usw., in der nachfolgenden Beschreibung
vorhanden. Allerdings sollten diese Ausdrücke in Bezug auf eine Zeichnung
oder von Zeichnungen verstanden werden, auf denen das entsprechende
Teil oder der entsprechende Bereich dargestellt ist.
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In 1 ist
ein Elektromotor 100 entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt, der ein Zwei-Rotor-Einzel-Stator-Typ
ist.
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Der
elektrische Motor 100 weist ein zylindrisches Gehäuse 3 auf,
das aus einem mit Boden versehenen, zylindrischen Gehäuseelement 1 und
einem kreisförmigen
Deckelelement 2, das ein offenes Ende des Gehäuseelements 1 abdeckt,
besteht. Innerhalb des Gehäuses 3 sind
ein zylindrischer Stator 4 und ein erster und ein zweiter
scheibenförmiger
Rotor 5 und 6 installiert, die in einer Art und
Weise angeordnet sind, die nachfolgend beschrieben wird.
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Der
zylindrische Stator 4 weist allgemein einen ringförmigen Statorträger 7 und
eine Mehrzahl Statorelemente 8 auf, die an einem Statorträger 7 gehalten
sind.
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Der
ringförmige
Statorträger 7 weist
eine zylindrische, innere Wand 7a und zwei axial beabstandete,
ringförmige
Flansche 7b auf, die sich radial nach außen von
axialen Enden der zylindrischen, inneren Wand 7a, jeweils,
aus erstrecken.
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Wie
anhand der 2 bis 4 zu sehen ist,
sind beide ringförmige
Flansche 7b mit einer Vielzahl von gepaarten und ausgerichteten
Einschnitten 7c ausgebildet, die um eine Achse des ringförmigen Statorträgers 7 herum
unter gleichmäßig beabstandeten
Intervallen angeordnet sind. Jede gepaarten und ausgerichteten Einschnitte 7c der
ringförmigen Flansche 7b des
Statorträgers 7 besitzen
das entsprechende Statorelement 8 darin installiert, wie
dies dargestellt ist.
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Wie
anhand der 3 zu sehen ist, weist jedes
Statorelement 8 einen Kern 9, der eine Mehrzahl ferromagnetischer,
rechtwinkliger Platten umfasst, die in einer radialen Richtung des
Statorträgers 7 eine
auf die andere gesetzt sind, und eine Spule 10, die um
den Kern 9 herum gewickelt ist, auf.
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Jedes
Statorelement 8 wird, zur Montage des Stators 4,
wie in 2 zu sehen ist, in die entsprechenden, gepaarten
Einschnitte 7c der ringförmigen Flansche 7b von
der Außenseite
dieser aus eingesetzt.
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Jeder
Kern 9 (nämlich
verbundene, ferromagnetische, rechtwinklige Platten) ist, wie anhand
der 4 zu sehen ist, an beiden Seiten davon mit rechtwinkligen
Vertiefungen 9a ausgebildet, die fest in Seitenkanten der
Einschnitte 7c der ringförmigen Flansche 7b des
Statorträgers 7 in
Eingriff gebracht sind. Mit diesem Eingriff wird eine axiale Verschiebung
des Statorelements 8 relativ zu dem Statorträger 7 sicher unterdrückt, was
bedeutet, dass eine axiale Positionierung des Statorelements 8 relativ
zu dem Statorträger 7 sichergestellt
ist.
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Wie
wiederum 1 zeigt, ist der zylindrische
Stator 4 koaxial und fest in dem zylindrischen Gehäuseelement 1 über einen
ringförmigen
Gehäuseträger 11 gehalten.
Genauer gesagt ist der ringförmige
Gehäuseträger 11 fest
und konzentrisch in dem Gehäuseelement 1 installiert,
dessen zylindrische, äußere Fläche eng
mit einer inneren Fläche
einer zylindrischen Wand 1a des Gehäuseelements 1 in Kontakt
steht.
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Der
ringförmige
Gehäuseträger 11 ist
von einem geteilten Aufbau, der ein erstes und ein zweites, ringförmiges Trägerelement 12 und 13 umfasst,
die axial voneinander in dem Gehäuseelement 1 beabstandet
sind. Der Raum zwischen den Trägerelementen 12 und 13 ist
an Öffnungen 29,
die in der zylindrischen Wand 1a des Gehäuses 1 gebildet
sind, angepasst. Stromkabel sind, obwohl es nicht in der Zeichnung
dargestellt ist, in das Gehäuse 1 über Öffnungen 29 eingeführt und
mit Spulen 10 der Statorelemente 8 verbunden.
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Das
erste und das zweite ringförmige
Trägerelement 12 und 13 haben,
wie in 1 dargestellt ist, axial außenliegende Enden, die an dem
Boden des zylindrischen Gehäuseelements 1 und
des kreisförmigen
Deckelelements 2 anstoßen.
Auf diese Art und Weise wird ein Positionieren und ein Befestigen des
Stators 4 in dem Gehäuse 3 sichergestellt.
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Das
bedeutet, dass, wie im Detail nachfolgend beschrieben wird, der
zylindrische Stator 4 fest sandwichartig an ringförmigen Flanschen 7b des ringförmigen Statorträgers 7 zwischen
jeweiligen Vertiefungen 12b und 13b des ersten
und des zweiten ringförmigen
Trägerelements 12 und 13 zwischengefügt ist.
Hierdurch wird eine axiale Positionierung des Stators 4 relativ
zu dem Gehäuse 3 erreicht.
Jeweilige Polabschnitte 8a, die an axialen Enden des Kerns 9 jedes
Statorelements 8 vorgesehen sind, sind fest durch das erste
und das zweite ringförmige
Trägerelement 12 und 13 gehalten,
wie nachfolgend beschrieben wird, so dass eine radiale Positionierung
des Stators 4 relativ zu dem Gehäuse 3 erreicht wird.
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Wie
anhand der 5 und 6 und der 1 verständlich wird,
ist, zum Halten von Polabschnitten 8a jedes Kerns 9,
sowohl das erste als auch das zweite ringförmige Trägerelement 12 und 13 (nur das
Trägerelement 13 ist
dargestellt) mit einer Mehrzahl trapezförmiger Öffnungen 12a oder 13a ausgebildet,
die um eine Achse herum des Trägerelements 12 oder 13 unter
gleichmäßig beabstandeten
Intervallen angeordnet sind.
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Weiterhin
ist sowohl das erste als auch das zweite ringförmige Trägerelement 12 und 13,
wie anhand der 1 und 5 zu sehen
ist, mit einer ringförmigen
Vertiefung 12b oder 13b für ein eng passendes Aufnehmen
eines Verbindungsbereichs, der zwischen der zylindrischen Innenwand 7a und dem
entsprechenden, ringförmigen
Flansch 7b des ringförmigen
Statorträgers 7 definiert
ist, ausgebildet. Durch diese Anordnung wird der zylindrische Stator 4 eng
passend in dem Gehäuse 3 mittels
eines ringförmigen
Gehäuseträgers 11 gehalten.
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Wie
anhand der 1 zu sehen ist, sind das erste
und das zweite ringförmige
Trägerelement 12 und 13 des
ringförmigen
Gehäuseträgers 11 an
zylindrischen, äußeren Wänden, die
mit der inneren Fläche
der zylindrischen Wand 1a des zylindrischen Gehäuseelements 1 in
Kontakt stehen, mit jeweiligen ringförmigen Nuten 12c und 13c ausgebildet,
die als Kühlmittelkanäle dienen.
Diese Kühlmittelkanäle 12c und 13c sind,
wie dargestellt ist, in der Nähe
von Polabschnitten 8a der Statorelemente 8 positioniert.
Um einen ausreichenden Wärmeaustausch
zwischen Kühlmittel
in dem Kühlmittelkanal 12c oder 13c und den
entsprechenden Polabschnitten 8a der Statorelemente 8 zu
erhalten, besitzt jeder Kühlmittelkanal 12c oder 13c eine
Bodenwand, die so dünn
wie möglich
ausgebildet ist, so lange wie die Dicke eine ausreichende mechanische
Festigkeit sicherstellt.
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Um
das Kühlmittel
zu den Kühlmittelkanälen 12c und 13c zuzuführen, ist
die zylindrische Wand 1a des Gehäuseelements 1 mit
zwei Einlassöffnungen 1b ausgebildet,
die zu den gegebenen Abschnitten der Kühlmittelkanäle 12c und 13c jeweils
hin freigelegt sind. Um das Kühlmittel
von den Kühlmittelkanälen 12c und 13c abzugeben,
ist die zylindrische Wand 1a des Gehäuseelements 1, an
diametral gegenüberliegenden
Bereichen von Einlassöffnungen 1b,
mit Auslassöffnungen 1c ausgebildet,
die zu den äußeren Bereichen
der Kühlmittelkanäle 12c und 13c hin
freigelegt sind. Unter einem Betrieb des Elektromotors 100 wird
das Kühlmittel
dazu gebracht, in der Richtung der Pfeile zu fließen. Die
Statorelemente 8 werden, während eines Flusses des Kühlmittels, insbesondere
die Polabschnitte 8a davon, effektiv durch das Kühlmittel
gekühlt.
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Wie 1 zeigt,
sind der erste und der zweite scheibenförmige Rotor 5 und 6 von
im Wesentlichen demselben Aufbau. Das bedeutet, dass diese Rotoren 5 und 6 an
einer linken und rechten Position des zylindrischen Stators 4,
aus Sicht der Zeichnung, angeordnet sind. Es sollte angemerkt werden,
dass der erste scheibenförmige
Rotor 5, der zylindrische Stator 4 und der zweite
scheibenförmige
Rotor 6 koaxial in dieser Reihenfolge angeordnet sind,
wie dies dargestellt ist.
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In 7 ist,
allerdings in einer Explosionsansicht und in einer Schnittansicht,
der zweite scheibenförmige
Rotor 6, der einen ringförmigen Magnethalter 14 aufweist,
dargestellt. Der ringförmige
Magnethalter 14 ist mit einer Mehrzahl Öffnungen 14a ausgebildet,
die um eine Achse eines ringförmigen Magnethalters 14 herum
unter gleichmäßig beabstandeten
Intervallen angeordnet sind. Eine entsprechende Anzahl von Magneten 15 ist
in die Öffnungen 14a eingelegt,
und der ringförmige
Magnethalter 14, der die Magnete 15 daran eingebaut
besitzt, ist in einer ringförmigen
Vertiefung 16a eines kreisförmigen Rotorgrundelements 16 aufgenommen.
Ein ringförmiges
Deckelelement 17 ist auf den ringförmigen Magnetteil 14 gelegt
und an dem Rotorgrundelement 16 mittels Schrauben 18 befestigt (siehe 1),
wobei die Magnete 15 in dem ringförmigen Magnethalter 14 dicht
dazwischen gelegt sind. Folglich ist der zweite scheibenförmige Rotor 6 eine
zusammengebaute Anordnung, die eine Vielzahl Magnete 15 besitzt,
die um eine Achse des zweiten scheibenförmigen Rotors 6 unter
gleichmäßig beabstandeten
Intervallen angeordnet sind.
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Der
erste scheibenförmige
Rotor 5 ist, wie in 1 zu sehen
ist, im Wesentlichen derselbe wie der vorstehend erwähnte, zweite
distale Rotor 6 mit der Ausnahme der Form eines Rotorgrundelements 21, wie
nachfolgend beschrieben wird. Das bedeutet, dass der erste scheibenförmige Rotor 5 allgemein
einen ringförmigen
Magnethalter 19, eine Vielzahl Magnete 20, die
durch den Magnethalter 19 gehalten sind, ein ringförmiges Rotorgrundelement 21,
das eine Einheit aufnimmt, die aus einem Magnethalter 19 und
Magneten 20 besteht, und ein ringförmiges Deckelelement 22,
das an dem Rotorgrundelement 21 mittels Schrauben 23 befestigt
ist, zwischen denen fest die Einheit zwischengefügt ist, aufweist.
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Allerdings
ist, wie anhand der 1 zu sehen ist, das ringförmige Rotorgrundelement 21 des ersten
scheibenförmigen
Rotors 5 integral mit einer ersten Abtriebswelle 24 ausgebildet,
die sich axial durch einen Mittenabschnitt des Gehäuses 3 erstreckt.
Das bedeutet, dass sich das kreisförmige Rotorgrundelement 21 radial
nach außen
von einem linken Ende mit größerem Durchmesser
der ersten Abtriebswelle 24 aus erstreckt. Die erste Abtriebswelle 24 ist,
wie dargestellt ist, drehbar in dem Gehäuse 3 durch sowohl
ein Lager 25, das mit der Bodenwand des Gehäuseelements 1 verbunden
ist, als auch einem anderen Lager 26, das mit dem zweiten
ringförmigen
Trägerelement 13 verbunden
ist, gehalten. Ein rechtes Ende der ersten Abtriebswelle 24 führt, wie dargestellt
ist, durch eine Mittenöffnung
des kreisförmigen
Deckelelements 2 hindurch, um so zu der Außenseite
des Gehäuses 3 hin
freizuliegen. Das freigelegte rechte Ende der ersten Abtriebswelle 24 ist, obwohl
es nicht in der Zeichnung dargestellt ist, mit einem angetriebenen
Element verbunden, um sich zusammen damit zu drehen.
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Während, wie
anhand der 1 und 7 zu sehen
ist, das Rotorgrundelement 16 des zweiten scheibenförmigen Rotors 6 mit
einem Mittennabenabschnitt 16a ausgebildet ist, der geöffnet ist
und drehbar in dem Gehäuse 3 durch
sowohl ein Lager 27, das mit dem kreisförmigen Deckelelement 2 verbunden
ist, als auch einem anderen Lager 28, das mit dem zweiten
ringförmigen
Trägerelement 13 verbunden
ist, gehalten. Der geöffnete
Mittennabenabschnitt 16a ist konzentrisch um einen rechten
Endabschnitt der ersten Abtriebswelle 24 mit kleinerem Durchmesser,
die einen zylindrischen Freiraum dazwischen beibehält, angeordnet.
Die Öffnung
des Mittennabenabschnitts 16a ist für eine Verbindung (16b)
mit einem linken Ende einer zweiten Abtriebswelle (nicht dargestellt),
die auch durch die Mittenöffnung
des kreisförmigen
Deckelelements 2 hindurchführt, als Keilwelle ausgebildet.
Natürlich
ist die zweite Abtriebswelle aus einem hohlen Element für eine konzentrische
Aufnahme darin des rechten Endabschnitts der ersten Abtriebswelle 24 aufgebaut. Demzufolge
wird, wenn der zweite scheibenförmige Rotor 6 gedreht
wird, die zweite Abtriebswelle um die erste Abtriebswelle 24 und
relativ dazu gedreht.
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Wenn
nun die Spulen 10 des Stators 4 mit einem elektrischen
Compound-Strom über
die Stromkabel, die damit verbunden sind, versorgt werden, werden
der erste und der zweite Rotor 5 und 6 um eine
gemeinsame Achse, die die erste und die zweite Abtriebswelle 24 gemeinsam
haben, angetrieben oder gedreht. Die Drehung des ersten scheibenförmigen Rotors 5 und
diejenige des zweiten scheibenförmigen
Rotors 6, und demzufolge die Drehung der ersten Abtriebswelle 24 und
diejenige der zweiten Abtriebswelle, werden, durch Steuern des elektrischen
Compound-Stroms, einzeln gesteuert.
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Nachfolgend
werden vorteilhafte Merkmale des Elektromotors 100 einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Wie
vorstehend beschrieben ist und wie leicht anhand der 1 verständlich wird,
sind, innerhalb des Gehäuses 3,
der zylindrische Stator 4, der unbewegbar darin eingesetzt
ist, und der erste und der zweite scheibenförmige Rotor 5, die
drehbar an axial gegenüberliegenden
Endbereichen des zylindrischen Stators 4 angeordnet sind,
installiert. Ein festes Halten des Stators 4 in dem Gehäuse 3 wird durch
Verwendung eines ersten und eines zweiten, ringförmigen Trägerelements 12 und 13,
deren zylindrische, äußere Flächen gegen
die zylindrische innere Flächen 1a des
Gehäuseelements 1a anstoßen, erreicht.
Eine Drehung des ersten scheibenförmigen Rotors 5 wird
auf ein erstes, äußeres, angetriebenes Element
(nicht dargestellt) über
die erste Abtriebswelle 24, die sich nach rechts in 1 durch
eine Mittenbohrung des Gehäuses 3 erstreckt, übertragen und
eine Drehung des zweiten scheibenförmigen Rotors 6 wird
auf ein zweites, extern angetriebenes Element (nicht dargestellt) über die
zweite Abtriebswelle (nicht dargestellt), die sich in derselben
Richtung wie die erste Abtriebswelle, wobei sie diese abdeckt, erstreckt, übertragen.
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Das
bedeutet, dass der Stator 4 stabil durch zwei Trageeinrichtungen
gehalten ist, die das erste und das zweite ringförmige Trägerelement 12 und 13 sind,
die fest in dem Gehäuse 3 aufgenommen
sind. Mit anderen Worten sind, im Gegensatz zu dem Stator des Elektromotors
in der vorstehend erwähnten Japanese
Patent First Provisional Publication 2000-14086, axial gegenüberliegende
Endabschnitte des Stators 4 fest durch das Gehäuse 3 über jeweilige
Trageelemente 12 und 13 gehalten. Das bedeutet, dass
ein festes und sicheres Halten des Stators 4 in dem Gehäuse 3 einfach
durch den vorstehend erwähnten
Aufbau erreicht wird, der einfacher als derjenige der Veröffentlichung
ist, und der einen Kostenvorteil mit sich bringt.
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Eine
Kühlung
der Statorelemente 8 wird durch den Fluss des Kühlmittels
in den ringförmigen Nuten 12c und 13c,
die in dem ersten und dem zweiten ringförmigen Trägerelement 12 und 13 gebildet sind,
vorgenommen. Das Ausstatten des ersten und des zweiten ringförmigen Trägerelements 12 und 13 mit
solchen Nuten 12c und 13c ist nicht schwierig, was
auch Kostenvorteile mit sich bringt.
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Der
erste und der zweite scheibenförmige Rotor 5 und 6 sind
jeweils an axialen Enden des Stators 4 positioniert. Jeder
Rotor 5 und 6 besitzt kein Teil, der die zylindrische, äußere Oberfläche des
Stators 4 abdeckt. Demzufolge wird, im Gegensatz zu dem
Fall des Elektromotors der vorstehend erwähnten Veröffentlichung, der Raum für den Stator 4 nicht durch
die Größe der Rotoren 5 und 6 beeinflusst.
Das bedeutet, dass die Größe des Stators 4 frei
dann vergrößert werden
kann, wenn dies benötigt
wird.
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Indem
Stator 4 sind alle Statorelemente 8 durch den
gemeinsamen Statorträger 7 gehalten. Das
bedeutet, dass der Stator vorab montiert werden kann, bevor dieser
in das Gehäuse 3 eingesetzt
wird. Dieser Herstellungsvorgang verbessert die Montagearbeit des
Elektromotors 100.
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Eine
radiale Positionierung jedes Statorelements 8 relativ zu
dem Gehäuse 3 wird
durch einen Eingriff von Polabschnitten 8a davon mit Öffnungen 12a und 13a des
ersten und des zweiten ringförmigen
Trägerelements 12 und 13 erreicht,
und ein axiales Positionieren jedes Statorelements 8 relativ
zu dem Gehäuse 3 wird
durch einen Eingriff der rechtwinkligen Vertiefung 9a (siehe 4)
mit Kanten von Einschnitten 7c ringförmiger Flansche des Statorträgers 7 erreicht.
Dies bedeutet, dass ein Positionieren des Stators 4 in
dem Gehäuse 3 sicher
vorgenommen wird. Aufgrund der Vorsehung einer rechtwinkligen Vertiefung 9a in
jedem Statorelement 8 und von Einschnitten 7c der
ringförmigen
Flansche des Statorträgers 7,
die verriegelt in Eingriff bringbar sind, wie dies in 4 dargestellt
ist, wird die Montagearbeit der Statorelemente 8 an dem
Statorträger 7 einfach
vorgenommen.
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Eine
axiale Positionierung des Stators 4 relativ zu dem Gehäuse 3 wird,
wie anhand der 1 zu sehen ist, aufgrund eines
Eingriffs der Verbindungsabschnitte der zylindrischen inneren Wand
und den ringförmigen
Flanschen 7b des Statorträgers 7 mit den ringförmigen Vertiefungen 12b und 13b des
ersten und des zweiten ringförmigen
Trägerelements 12 und 13 besser
sichergestellt.
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Der
Stator 4 und die zweiten ringförmigen Trägerelemente 12 und 13 werden,
bevor sie in das Gehäuseelement 1 eingesetzt
werden, zuvor so zusammen montiert, um eine Einheit zu bilden. Unter diesem
Zustand werden, aus den Gründen,
die zuvor erwähnt
sind, die Statorelemente 8 fest an dem Statorträger 7 befestigt.
Dementsprechend kann die darauffolgende Arbeit, um die Einheit in
das Gehäuseelement 1 einzusetzen,
einfach und schnell vorgenommen werden.
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Die
Kühlmittelkanäle 12c und 13c des
ersten und des zweiten ringförmigen
Trägerelements 12 und 13 besitzen
jeweils eine dünnere
Bodenwand. Dementsprechend werden die Statorelemente 8,
insbesondere die Polabschnitte 8a davon, die leicht erwärmt werden,
effektiv durch das Kühlmittel
gekühlt, das
in den Kühlmittelkanälen 12c und 13c fließt.