DE69513301T2 - Snowboardbindung - Google Patents
SnowboardbindungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Stiefelbindungsanordnungen und insbesondere eine Bindungsanordnung zum Befestigen von Stiefeln an einem Snowboard, einschließlich Bügelelementen zur Befestigung an den Stiefeln, wobei die Elemente wiederum in ein Paar von Bindungen zur Befestigung an dem Snowboard eingreifen können und die Bindungen mit strukturellen Elementen gestaltet sind, die Hohlräume vermeiden, welche Eis und Schnee ansammeln können. Eine solche Anordnung ist aus US 4 973 073 A bekannt.
- Seit dem Aufkommen des Snowboards wurden zahlreiche Arten von Bindungen erfunden, um die Stiefel eines Fahrers zweckmäßig zu befestigen, aber wie im folgenden beschrieben wird, lassen diese Vorrichtungen einige Probleme ungelöst. Das Snowboard ist ein langgestrecktes Gebilde mit nach oben gerichteten Biegungen an einem oder beiden Enden. Es ist normalerweise kürzer und breiter als der typischere Schneeski, der üblicherweise paarweise verwendet wird. Anstatt daß die Füße auf separate Skis gebunden sind und nach vorn weisen, sind sie beide an ein einziges Snowboard gebunden und sind gewöhnlich im großen und ganzen den Seiten zugewandt, obwohl eine gewisse Einstellung ihrer Position ein nützliches Merkmal ist. Auf den ersten Blick scheint die Verwendung des Boards ähnlich einem kleinen Surfbrett. Ein signifikanter Unterschied besteht darin, daß die Füße des Surfers einfach auf ein Surfbrett gestellt werden, wohingegen das Snowboardsystem erfordert, daß die Fahrerfüße für eine maximale Manövrierfähigkeit an das Board gebunden werden. Derzeitige Snowboardbindungen sind aus zwei Hauptkategorien, nämlich zur Verwendung mit weichen Stiefeln (Softboots) oder harten Stiefeln (Hardboots). Die Wahl der Stiefelart hängt vom Fahrstil ab, wobei der weiche Stiefel für Freistil (Freestyle) uhd Freifahren (Freeriding) verwendet wird, und harte Stiefel für Gebirgsfahrten (Alpin) und Rennen verwendet werden. Eine Art Softboardbindung verwendet zwei oder drei Riemen, die an einer am Snowboard montierten Platte befestigt sind. Die Riemen werden über den Spann des Stiefels, um den Knöchel gewunden und dann zusammen mit Klinkenschnallen festgezogen. Diese Art Bindung verursacht aus mehreren Gründen ernste Schwierigkeiten, einschließlich der Tatsache, daß mindestens ein Stiefel aus seiner Bindung herausgenommen werden muß, jedesmal wenn der Snowboardfahrer bei Ebenen- oder Bergaufbedingungen eine Antriebskraft benötigt, wie z. B. wenn er zu einem Skilift geht. Um dieses spezielle Problem zu betonen, betrachten wir ein typisches Szenario. Zuerst befestigt der Fahrer den vorderen Fuß an dem Board. Dazu sitzt man im Schnee, langt nach unten, um Schnee zu beseitigen, der sich in der Bindung oder auf der Unterseite des Stiefels angesammelt hat, und öffnet dann die nun lose Reihe von Riemen und stellt den Stiefel in die Bindung. Mit Händen in Handschuhen muß man eine Reihe von mechanischen Klinkenschnallen in Eingriff bringen, um den vorderen Stiefel zu befestigen. Wenn der vordere Stiefel einmal befestigt ist, ist der Fahrer bereit, in den Skilift zum Gipfel des Berges einzusteigen. Wenn er am Gipfel ankommt, muß der hintere Stiefel in ähnlicher Weise am Board befestigt werden. Wenn der Snowboardfahrer den Fuß des Hügels erreicht, wird der hintere Stiefel aus der Bindung gelöst und der Vorgang wird wiederholt, immer wieder für jeden Lauf, was sich bis zu durchschnittlich 40 bis 50mal an einem Tag belaufen kann.
- Das Problem des Aussteigens aus den Bindungen ist nicht nur ein Ärgernis, das durch die Kälte und Unbeholfenheit von Händen in Handschuhen verschlimmert wird, sondern es ist auch gefährlich. Während der Saison 1992-1993 wurde im Tahoe-Gebiet berichtet, daß zwei Snowboardfahrer durch Ersticken in dem schweren Pulverschnee starben. In vielen derartigen Notsituationen ist es äußerst wichtig, daß man schnell aus dem Board aussteigen kann, um Manövrierfähigkeit zu erlangen. Ein zusätzliches Problem bei den Bindungsarten mit Riemen besteht darin, daß der Druck von den Riemen auf den Fuß des Benutzers übertragen wird, insbesondere während der Liftfahrt. Dieser Druck über den Tag verursacht eine Muskelermüdung und Schmerzen.
- Es wurden Versuche unternommen, um "Step-in"- Snowboardbindungen (Eintritt-Snowboardbindungen) zu konstruieren, von denen Beispiele in der folgenden Erörterung beschrieben werden. Ein Problem bei diesen Versuchen besteht darin, daß sie aus einer komplexen mechanischen Vorrichtung bestehen, die Hohlräume und Spalten enthält, die Eis und Schnee in einer Weise ansammeln, die ein Betriebsversagen oder Schwierigkeiten verursacht.
- Der Bedarf für ein leichtes Einsteigen und ein schnelles Aussteigen aus Sicherheitsgründen wurde vorstehend erörtert. Außerdem könnte man sich über einen möglichen Bedarf für ein automatisches Lösen von einem Snowboard Gedanken machen, wie es im allgemeinen in der üblicheren Vorrichtung mit zwei Skiern eingeschlossen ist. Die Antwort darauf ist, daß bei herkömmlichen Schneeskis die Füße des Benutzers an separate Skis mit länglichen Abmessungen gebunden sind. Bei einem Sturz sind die Möglichkeiten für ein Verfangen und verschiedene Hebelwirkungen auf die Gliedmaßen groß. Im Gegensatz dazu sind bei der Snowboardanwendung beide Füße an ein einziges relativ kurzes Board gebunden, eine Bedingung, die bei weitem nicht eine so hohe Wahrscheinlichkeit für das Aufbringen einer schädlichen Hebelwirkung auf die Gliedmaßen eines Snowboardfahrers beinhaltet. Man könnte sich auch fragen, ob die bei herkömmlichen Schneeskis angewendeten Prinzipien auf Snowboardbindungen angewendet werden würden. Die Antwort ist wiederum, daß die zwei Anwendungen signifikant verschieden sind. Beispielsweise wird der herkömmliche Schneeski zusammen mit steifen Stiefeln verwendet, was eine andere Bindungsart erfordert als jene, die für die Verwendung mit dem weichen Schneeskistiefel erforderlich ist. Außerdem beherrschen die Lösemechanismen bei herkömmlichen Schneeskis ihre Konstruktion und sind bei Snowboards nicht brauchbar, da die Stiefel auf einem Snowboard im allgemeinen quer zur Boardlänge befestigt werden, eine Bedingung, die nicht die Hebelwirkung erzeugen kann, die zum Lösen einer solchen Bindung erforderlich ist.
- Aus der obigen Erörterung ist klar, daß einer der Konstruktionsfaktoren bei einer erfolgreichen Snowboardbindung das leichte Einsteigen und Aussteigen ist. Andere Faktoren schließen Einfachheit, niedrige Kosten und Zuverlässigkeit ein. Ein Beispiel einer Bindungskonstruktion, die sich dem Problem des leichten Einsteigens und Aussteigens zuwendet, ist die Offenbarung im US-Patent Nr. 4 728 118 von Pozzobon et al., welche eine Bindung beschreibt, in die mit einem nach unten gerichteten Schub des Fußes eingestiegen werden kann. Die Unterseite des Stiefels weist Hohlräume auf zur Anpassung an nach oben vorspringende Festhalteansätze, die an dem Board befestigt sind, von denen einer verschiebbar montiert ist und unter Federspannung steht, um die Bindungsvorsprünge an der Stelle in den Stiefel einschnappen zu lassen. Ein Nachteil dieser Lösungsmethode ist die Anwesenheit des Hohlraums in der Unterseite des Stiefels, der von einer Schnee- und Eisanhäufung frei gehalten werden muß, um korrekt zu funktionieren. Die Bindung weist auch zahlreiche Federn und verschiebbare Teile auf, die, wenn sie nicht sorgfältig konstruiert und hergestellt werden, für Feuchtigkeitseindringung und Festklemmen aufgrund von Eisbildung anfällig sein könnten.
- Im US-Patent Nr. 5 035 443 von Kincheloe ist eine Bindung offenbart, die aus einer an einem Board montierten Platte mit nach oben gebogenen Festhaltekanten, die eine Hülse bilden, besteht. Eine passende Gegenplatte ist an der Unterseite des Stiefels befestigt, welche der Benutzer dann auf die Hülse ausrichten und gleitend einen Eingriff herstellen muß. Der Verriegelungsmechanismus in der Hülse weist verdeckte Spalte auf, die möglicherweise das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen, die gefrieren und den Lösemechanismus unwirksam machen könnte, sowie die Verbindungen zwischen der Gleitplatte und der Hülse während des Betriebs.
- Glaser offenbart im US-Patent Nr. 5 299 823 eine Bindung mit einer am Board montierten Platte mit einer in Längsrichtung orientierten Hülse in feststehender Position auf einer Seite und einer entgegengesetzt angeordneten, unter Federspannung stehenden verschiebbaren Hülse auf der anderen Seite. Eine Platte ist am Stiefel in ähnlicher Weise wie bei Kincheloe befestigt, wobei eine Kante in Längsrichtung von einer Seite des Stiefels und eine entgegengesetzte Kante von der anderen Seite des Stiefels hervorragt. Beim Betrieb setzt der Benutzer eine Kante der Platte in die erste Hülse und drückt die entgegengesetzte Kante nach unten auf die verschiebbare Hülse, die eine konische Kante aufweist, so daß, wenn der Benutzer die Kante der Platte nach unten gegen die konische Kante drückt, sich die Hülse wegbewegt, bis die entgegengesetzte Kante in die Hülse einschnappt. Der Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, daß sich Schnee und Eis innerhalb der Hülsen der Bindungsplatte bilden können, was einen vollständigen Eingriff entweder unmöglich oder schwierig macht. Die verschiebbare, unter Federspannung stehende Hülse weist auch eine Menge von Federn und Verbindungsteilen auf, die wieder die Wahrscheinlichkeit einer Feuchtigkeitseindringung, die gefrieren und den Mechanismus unwirksam machen könnte, erhöhen.
- Im US-Patent Nr. 4 973 073 von Raines, welches eine Grundlage für den unabhängigen Anspruch 1 darstellt, ist eine Bindung offenbart, die ähnlich der Erfindung von Glaser ist, indem wieder eine Platte an dem Stiefel mit hervorstehenden Kanten auf beiden Seiten befestigt ist. Der an dem Board befestigte Bindungsteil besteht aus einer separaten Hülse auf einer Seite. Auf der anderen Seite ist eine Hülse ausgebildet aus einem unter Federspannung stehenden gelenkigen Kappenelement, das in die Position über der hervorstehenden Kante der Stiefelplatte einschnappt, wenn der Benutzer die Stiefelplatte nach unten in die Position drückt. Ein Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, daß es zu einer Schneeanhäufung in der Hülse kommen kann, insbesondere im Gelenkteil, und einen korrekten Betrieb zunichte machen kann. In dem Fall, daß weniger als eine vollständige Verriegelung erreicht wird, kann die Vorrichtung sicher scheinen, könnte jedoch lose arbeiten, wobei ein nach oben gerichteter Stiefeldruck ein ungewolltes Ausspringen verursacht.
- Es besteht zweifellos ein Bedarf für einen einfachen Bindungsmechanismus, der wenige Teile beinhaltet, der der schädlichen Anhäufung von Schnee und Eis widersteht, und bei dem der Benutzer sicher sein kann, daß die Bindung nach dem Einstieg sicher ist.
- Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Bindung zur Verwendung bei Snowboards bereitzustellen, die einen leichten Eintrittseinstieg ("Step-in"-Einstieg) vorsieht und den Benutzer bis zum manuellen Lösen auf dem Board festhält.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Snowboardbindung bereitzustellen, die einen schnellen Ausstieg ermöglicht.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bindung bereitzustellen, die wenige bewegliche Teile aufweist und kosteneffizient herzustellen ist.
- Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bindung bereitzustellen, die nicht für eine Fehlfunktion aufgrund einer Ansammlung von Eis und Schnee anfällig ist.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Snowboardbindung bereitzustellen, die sich nicht versehentlich löst.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bindung bereitzustellen, die zu einer gleichmäßigeren Verteilung des Drucks auf den Fuß eines Benutzers führt.
- Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines sicheren
- Bindungsverriegelungsmechanismus, der einen Bindungsverschleiß und Eis- und Schneeanhäufung unter den Stiefeln ausgleicht.
- Kurz gesagt umfaßt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Bindungsanordnung zum Befestigen eines Stiefels an einem Snowboard, welche in einer Weise konstruiert ist, daß Hohlräume vermieden werden, die Eis und Schnee ansammeln und ihren Betrieb zunichte machen können. Das System umfaßt einen ersten und einen zweiten am Stiefel montierten Bügel in Form von starren Ösen, die sich von jeder Seite der Stiefelsohlen erstrecken, und ein Paar von Bindungen, die am Snowboard befestigt sind. Jede Bindung weist eine Basis mit langgestreckten, geschlitzten Löchern zur durch Drehung einstellbaren Montage an einem Snowboard mit einer Reibungsscheibe dazwischen auf. Eine ösenförmige Hakenstruktur erstreckt sich von einer Seite der Basis, wobei der Haken nach außen gewandt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite der Basis befindet sich eine ösenförmige Struktur mit aufrechten Enden mit einer nach unten und nach außen abfallenden Steuerkurvenoberfläche, die in einer Bügelaufnahmekerbe endet. Eine unter Federspannung stehende Verriegelung ist drehbar außerhalb von und über der Kerbe montiert und umfaßt einen Hebel mit einem im allgemeinen nach außen stehenden Griff auf einer Seite der Hebeldrehachse und einem Bügelverriegelungsteil auf der anderen Seite des Drehpunkts. Durch Anordnen des ersten Bügels über dem Haken und dann Schieben des zweiten Bügels nach unten gegen den Verriegelungsteil und in Eingriff mit der Steuerkurvenstruktur wird der erste Bügel mit dem Haken in Eingriff gebracht, während der zweite Bügel durch die abfallende Oberfläche in die Kerbe geführt wird, wo er durch die Verriegelung festgehalten wird. Der Bügelverriegelungsteil weist eine steuerkurvenförmige Oberfläche auf, die trotz Eis- oder Schneeanhäufung oder Verschleiß eine sichere Verriegelung vorsieht. Um die Bindung zu lösen, dreht der Benutzer einfach den Verriegelungsgriff nach oben, was die Bügel freigibt.
- Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß es leicht ist, mit lediglich einer Abwärtsbewegung des Stiefels einzusteigen und mit einer einzigen Bewegung eines vollständig unter Benutzerkontrolle stehenden Hebels auszusteigen.
- Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß aufgrund der ösenförmigen Strukturen keine Hohlräume vorhanden sind, um Schnee und Eis anzusammeln, was den korrekten Betrieb der Bindung zunichte macht.
- Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist ihre Einfachheit der Struktur, die eine wirtschaftliche Herstellung ermöglicht.
- Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß sie zu einem gleichmäßiger verteilten Druck auf den Fuß des Benutzers führt, sowohl während der Verwendung als auch bei unbelasteten Bedingungen, wie z. B. bei der Fahrt in einem Sessellift, indem die Riemen einer herkömmlichen Bindung beseitigt wurden.
- Noch ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Verriegelung, die sich auf Verschleiß und Eis- und Schneeanhäufung unter den Stiefeln einstellt.
- Fig. 1 stellt die Verwendung einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zum Binden eines Paars von Stiefeln an ein Snowboard dar;
- Fig. 2 ist eine Darstellung des Stiefelbügels und der Bindung, die in Fig. 1 dargestellt sind, in auseinandergezogener Anordnung;
- Fig. 3 ist eine Darstellung der Basis- und Verriegelungsmontagegruppe, die in Fig. 2 dargestellt ist, in auseinandergezogener Anordnung;
- Fig. 4-7 und 7a sind eine Reihe von Querschnittsansichten, die verschiedene Positionen des Bügels relativ zur Bindung während des Eingriffsvorgangs darstellen;
- Fig. 8 zeigt die Form der Verriegelungsbügel- Eingriffsoberfläche im Detail;
- Fig. 9 stellt eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einer Verriegelung mit einer unter Federspannung stehenden Stabanordnung dar;
- Fig. 10A und 10B zeigen eine alternative Ausführungsform der Verriegelung mit einer drehbar gelagerten Block- und Griffanordnung, wobei der Bügel in Fig. 10A zum Eingriff und in Fig. 10B im vollständigen Verriegelungseingriff positioniert ist;
- Fig. 11A-11C stellen eine weitere Ausführungsform der Verriegelung mit einem Kerbrad mit einer Aussparung zum Aufnehmen des Bügels dar; und
- Fig. 12 ist eine Darstellung einer Verriegelung mit einem durch eine Feder an der Basis befestigten Griff.
- Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist bei der Verwendung in Fig. 1 dargestellt, wobei Stiefel 10 und 12 durch Bindungsanordnungen 16 und 18 an einem Snowboard 14 befestigt sind. Das gezeigte Board 14 weist ein nach oben gebogenes Vorderende 15 und ein hinteres Ende 17 auf, das gegebenenfalls auch nach oben gebogen sein kann. Die Stiefel 10 und 12 sind in der üblichen Querposition zur Länge des Boards dargestellt. Ein Snowboardfahrer kann schnell und leicht die Stiefel aus den Bindungen lösen, indem er einfach an den Hebeln 76, 77 nach oben zieht. Das Einsteigen in die Bindungen wird durch Positionieren des Stiefels über der Bindung und Treten nach unten durchgeführt, was bewirkt, daß er an der Stelle verriegelt wird, ein Merkmal, das in der folgenden ausführlichen Beschreibung ausführlich beschrieben wird. Wie im folgenden erläutert wird, ist auch die Einstellung des Winkels "A" der Stiefel auf dem Board mit dem Zehen nach innen oder außen gegenüber der gezeigten strengen Querposition vorgesehen.
- Fig. 2 stellt die Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform dar, die im Stiefel 12 und in der Bindungsanordnung 18 enthalten ist. Der Stiefel 10 und die Anordnung 16 sind einfach Spiegelbilder der Vorrichtung von Fig. 2 und müssen nicht separat dargestellt werden. Die Bindungsanordnung 18 umfaßt eine Bügelanordnung 20 und eine Bindung 44. Die Bügelanordnung 20 weist eine ungefähr rechteckige oder trapezartige Form auf, wobei ein Vorderseitensegment 22 etwas länger dargestellt ist als das Hinterseitensegment 24, wobei das Vorder- und das Hintersegment durch erste und zweite gegenüberliegende Bügelendsegmente 26 und 28 miteinander verbunden sind. Die Länge des Vordersegments 22 relativ zum Hintersegment 24 bewirkt, daß sich die Bügelsegmente 26 und 28 etwas nach außen voneinander abwinkeln, wobei der Zweck darin besteht, die Segmente 26 und 28 im wesentlichen parallel zu den Seiten der Stiefelsohle 30 zu orientieren. Diese Orientierung ist wegen Platzbewahrungszwecken bevorzugt, da irgendwelche zusätzlichen Vorsprünge aus dem Stiefel beim Laufen lästig sein können. Andere Orientierungen sind ebenfalls zweckmäßig, wie z. B. parallel zueinander liegende Segmente 26 und 28. Die gezeigte Bügelanordnung 20 ist durch eine mit Schrauben 34 befestigte Halteplatte 32 an die Sohle 30 des Stiefels 12 geschraubt. Die Bügelanordnung 20 ist in ihrer Position am Stiefel 12 durch die gestrichelte Umrißlinie auf beiden Seiten des Stiefels 12 an den Positionen 36 und 38 dargestellt. Von besonderer Bedeutung sind die im wesentlichen rechteckigen Bügelöffnungen 40 und 42 auf der linken und rechten Seite. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Bügelanordnungen 20 so konstruiert, daß die Segmente 26 und 28 einen zylindrischen Querschnitt aufweisen, der einen maximalen Kontakt mit der Bindung 44 gewährleistet, wie in der folgenden ausführlichen Beschreibung klar wird. Die Stabstruktur ist eine effiziente Form, die strukturell ein maximales Verhältnis der Festigkeit zur Materialdicke ermöglicht. Der runde Querschnitt ist bevorzugt, da es erforderlich ist, mit einer Steuerkurvenoberfläche und einer Verriegelung in verschiedenen Winkeln einen Kontakt herzustellen, wenn sie in die Bindung geschoben wird, eine Tatsache, die in den Figuren der Zeichnung ausführlich dargestellt wird. Die Bügelseitensegmente 22 und 24 erfüllen zwei wichtige Funktionen, einschließlich der Erzeugung eines festen und konstanten Raums zwischen den zwei Bügelendsegmenten 26 und 28 und der Bereitstellung einer Niederhaltestütze für den Stiefel. Andere Verfahren zur Herstellung einer Halteplatte, eines Bügels und einer Befestigung an der Sohle 30 sind für Fachleute ersichtlich. Eine Alternative wäre ein(e) einteilige(r) geformte(r)/gegossene(r) Bügel und Halteplatte, die innerhalb einer geformten Stiefelsohle festgehalten werden.
- Die Bindung 44 weist eine Basis 46 mit einem Rahmen 48 auf, der in der Figur angehoben ist, um eine Unterlagscheibe 49 zu zeigen, die eine Reibungsgrenzfläche zwischen dem Rahmen 48 und dem Board 14 vorsieht, wenn sie mit Schrauben 104 durch Löcher 100 hindurch und in Gewindebohrungen 102 im Board 14 miteinander verschraubt sind. Der Rahmen 48 ist mit vorderen und hinteren sich nach oben und nach außen krümmenden hakenförmigen Elementen 52 und 54 dargestellt, die auf einer ersten Seite 56 der Basis 46 vorgesehen sind und an ihren oberen Enden durch eine Querstrebe 58 miteinander verbunden sind. Die Hakenelemente 52 und 54 sind so konfiguriert, daß sie Bügelaufnahmeaussparungen 60 und 62 bilden. Die durch die Elemente 52, 54 und die Querstrebe 58 gebildeten ösenförmigen Strukturen ermöglichen ein Hindurchtreten von Eis und Schnee durch die Öffnung 59. Die Oberflächen der Aussparungen 60 und 62 sind so gestaltet, daß sie schmal sind, um ausreichenden Druck auf eine eingreifende Bügelelementoberfläche zu erzeugen, um jegliches darauf abgelagertes Eis oder Schnee zu entfernen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Segmente 26, 28 ist deren Querschnitt kreisförmig, was zu einer minimalen Kontaktfläche zwischen jedem Segment 26, 28 und den Oberflächen 62, 72 führt, eine Bedingung, die zu einem hohen Druck führt, was bewirkt, daß das Segment jegliches Eis und Schnee auf den Oberflächen wirksam wegwischt. Auf einer zweiten Seite 64 der Basis 46, ungefähr gegenüber der ersten Seite 56, ist der Rahmen 48 nach oben gebogen und ein Paar von sattelförmigen Seitenelementen 63, 65 bildend dargestellt, die jeweils eine innere Stütze 66 und eine äußere Stütze 68 aufweisen. Die inneren Stützen 66 sind an ihren oberen Enden durch eine Querstrebe 70 miteinander verbunden, während die äußeren Stützen 68 an ihren oberen Enden durch eine Drehwelle oder einen Drehbolzen 69 miteinander verbunden sind. Die Außenkanten der Stützen 66 fallen nach außen ab, um Steuerkurvenoberflächen 72 zu bilden, die in die Bügelaufnahmekerben 74 führen. Eine Verriegelung 76 ist zwischen den Stützen 68 angeordnet und durch den Bolzen 69 drehbar daran befestigt.
- Die Stützen 66, 68, die Querstrebe 70 und die Welle 69 bilden Ösenstrukturen ähnlich den Elementen 52, 54 und der Querstrebe 58, um eine Struktur ohne irgendwelche Hohlräume, die Eis und Schnee ansammeln können, bereitzustellen, und die schmalen Steuerkurvenoberflächen 72 sehen einen hohen Druck in Kontakt mit dem Bügelelement 28 vor, um jegliches Eis und Schnee davon zu entfernen.
- Die Löcher 100 sind in Form von vier genau geformten Schlitzen dargestellt, welche entlang eines mit einer Drehachse "B" koaxialen Umfangs angeordnet sind, durch welche Schrauben 104 eingesetzt sind, um den Rahmen 48 am Board 14 zu befestigen. Wenn die Schrauben 104 gelöst sind, kann der Rahmen 48 gedreht werden, um den Orientierungswinkel "A" der Stiefel 10, 12 einzustellen, wie bei der Bezugnahme auf Fig. 1 kurz beschrieben wurde. Obwohl die gezeigten langgestreckten Löcher bevorzugt sind, könnten die Löcher 100 in einer beliebigen Zahl vorliegen und verschiedene Formen aufweisen, einschließlich zahlreicher Schraubendurchsteckbohrungen im Rahmen 48 entlang eines mit der Achse "B" koaxialen Umfangs, die schrittweise Einstellungen vorsehen würden.
- Die in den verschiedenen Figuren beschriebene Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt die bevorzugte Konstruktion dar. Es ist für Fachleute ersichtlich, daß verschiedene Modifikationen vorgenommen werden könnten, die die ösenförmigen Strukturen, die Hohlräume vermeiden, welche Eis und Schnee ansammeln könnten, und die neue Steuerkurvenverriegelung beibehalten. Obwohl beispielsweise zwei aufrechte Elemente 66 und hakenförmige Elemente 52 und 54 dargestellt sind, könnte eine Menge von einem oder mehreren verwendet werden, um den Zweck der Führung der Bügelsegmente in Kerbaussparungen zu erfüllen, und diese Veränderungen sollten als Teil der vorliegenden Erfindung betrachtet werden.
- Mit Bezug auf Fig. 3 sind die Verriegelung 76, der Bolzen 69 und eine Feder 88 in einer Darstellung in auseinandergezogener Anordnung deutlicher gezeigt. Die Stützen 68 sind nahe ihren oberen Enden durch den Bolzen 69 miteinander verbunden. Die Verriegelung 76 und die Feder 88 sind am Bolzen 69 befestigt, wobei die Feder 88 während der Montage vorgespannt wird, wobei sie zum Drücken der Verriegelung 76 in eine Position wirkt, die auf dem Bügelelement liegt, wenn es mit der Kerbe 74 in Eingriff steht, wie in der folgenden Beschreibung ausführlich erläutert wird. Wenn die Bügelelemente aus der Bindung entfernt sind, wie in Fig. 2 und 3, wirkt die Querstrebe 70 zweckmäßigerweise als Auflager für die Verriegelung 76, die darauf liegt, wie in Fig. 2 gezeigt. Dies ist ein wahlweises Merkmal der vorliegenden Erfindung. Die Feder 88 weist hakenförmige Enden 90, die in Federhalteschlitzen 92 festgehalten werden, und einen Hebelteil 94, der bei der Montage gegen die Unterseite 96 der Verriegelung 76 in der Nut 98 drückt, auf.
- Fig. 3 zeigt auch die ösenförmige Struktur der Querstrebe 70 und der Stützen 66 deutlicher, welche das neue Merkmal der Abwesenheit von Schnee ansammelnden Hohlräumen vorsehen, was ermöglicht, daß sich Eis und Schnee frei durch die Öffnung 99 unter der Querstrebe 70 und der Achse 69 und der Verriegelung 76 bewegen.
- Die Figur zeigt außerdem den Rahmen 48, der an das Board 14 geschraubt ist, wobei die Reibungsscheibe 49 dazwischen eingelegt ist.
- Fig. 4-7 zeigen weitere Einzelheiten der Verriegelung 76 und ihrer Arbeitsweise bei der Befestigung des Stiefels in der Bindung 44. Im allgemeinen zeigen Fig. 4-7 die funktionale Bedeutung der Oberflächen 72 bei der Führung des Bügelsegments 28 nach unten und außen, wobei sie seine seitliche Bewegung so führen, daß das Bügelsegment 26 zuerst auf der Oberfläche 122 seitlich außerhalb des Hakens 52 und der Querstrebe 58 aufliegen lassen wird, und wenn das Bügelsegment 28 nach unten gedrückt wird, es zuerst durch die Oberfläche 110 der Verriegelung 76 und dann durch die Oberflächenkanten 72 seitlich nach außen in gesteuerter Weise geführt wird, was das Segment 26 in den Haken 52 hineinzieht. In weiteren Einzelheiten zeigt nun Fig. 4, daß die Verriegelung 76 einen Ausläufer 108 mit einer wannenförmigen oberen Oberfläche 110 und einer Bügeleingriffs- oder Verriegelungsoberfläche 112 aufweist. Die Oberfläche 112 besitzt eine zusammengesetzte Krümmung mit einem ersten Teil 114, der mit einem Radius R1 von der Drehachse 116 der Verriegelung 76, welche durch die Mitte des Bolzens 69 definiert ist, bemessen ist. Der Abstand R2 zur Querstrebe ist etwas größer bemessen als der Radius R1 von der Achse 116, was ermöglicht, daß sich der Ausläufer 108 nach oben und teilweise über die Querstrebe 70 hinaus bewegt. Die Oberfläche 112 weist einen zweiten Teil 118 mit einem Radius R3 von der Achse 116 auf, wobei R3 größer ist als R1. Die Abmessung von R2 ist ferner so festgelegt, daß, wenn der Ausläufer 108 nach oben gedreht wird, die Oberfläche des unteren Teils 118 in die Oberfläche der Querstrebe 70 eingreift und auf dieser liegt, was die Drehung der Verriegelung 76 unter dem Einfluß der Feder 88 stoppt. Dieses Merkmal des Stoppens der Verriegelungsdrehung auf der Strebe 70 ist ein Bequemlichkeitsmerkmal, das wirkt, wenn das Bügelsegment 28 entfernt wird, wie in Fig. 4 gezeigt. Die entscheidende Funktion der neuen Bemessung der Steuerkurvenoberfläche 112, einschließlich der Auswahl von R1 und R3, dient zur Verriegelung des Bügelsegments 28 in der Kerbe 74, wie in der folgenden Beschreibung ausführlicher erläutert wird. Die Bügelaufnahmekerbe 74 ist relativ zur Achse 116 bemessen, so daß, wenn das Bügelsegment 28 in der Kerbe 74 festliegt, sich der zweite Teil 118 der Oberfläche 112 mit dem Segment 28 in Eingriff befindet, was es an der Stelle verriegelt. Aufgrund des fortschreitend zunehmenden Radius der Oberfläche 112 von der Achse 116 von R1 auf R3 klemmt die Oberfläche 112 das Element 28 fest, selbst wenn das Bügelsegment 28 in der Kerbe verlagert wird infolge von Eis oder Schnee unter dem Stiefel oder in der Kerbe 74, oder im Fall von Abmessungsschwankungen, die durch Herstellungstoleranzen oder Verschleiß verursacht werden. Dieses wichtige Merkmal wird in den folgenden Figuren der Zeichnung ausführlicher dargestellt. Wie dargestellt, weist die Verriegelung 76 auch einen Griff oder eine Hebelverlängerung 120 auf, durch die ein Benutzer die Verriegelung gegen den Uhrzeigersinn drehen kann, wie in den Fig. 4-7 dargestellt, um das Bügelsegment 28 aus der Kerbe 74 zu lösen.
- Fig. 4, 5, 6 und 7 zeigen der Reihe nach, wie das erste und das zweite Endsegment 26 und 28 durch die Bindung 44 in Eingriff gebracht und festgehalten werden. Als Bezug sind die bügelförmigen gestrichelten Linien in jeder von Fig. 5- 7 als Kennzeichnung der Position der Bügelposition, die in jeder vorangehenden Figur dargestellt ist, enthalten. Wie in Fig. 4 dargestellt, wird das Endsegment 26 zuerst über der Querstrebe 58, die mit dem Hakenelement 52 verbunden ist, durch die Öffnung 42 hindurch angeordnet und in Eingriff mit der Oberfläche 122 abgesenkt, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, mit einer Bewegung von einem ersten Teil, wie durch gestrichelte Linien gezeigt, bei 117 zu einem zweiten Teil bei 119. Der Stiefel 12 und das Bügelsegment 28 werden dann im Uhrzeigersinn gedreht, so daß das Segment 28 in die Oberfläche 110 der Verriegelung 76 eingreift, mit einer Drehung derselben gegen den Uhrzeigersinn von einer durch gestrichelte Linien gezeigten Position bei 121 zu einem zweiten Teil bei 123, und zum Eingriff in die Steuerkurvenoberfläche 72. Die Oberfläche 110 ist bei der bevorzugten Ausführungsform wannenförmig, wobei diese Konfiguration dazu neigt, das Bügelsegment 28 vorübergehend zu führen, was es davon abhält, auf die linke Seite der Strebe 70 abzurutschen, und auch dabei hilft, den Abwärtsschub des Bügelsegments 28 in eine Drehbewegung der Verriegelung 76 umzuwandeln.
- Wenn sich das Segment 28, wie in Fig. 6 gezeigt, von einer durch die gestrichelten Linien angegebenen Position 125 zu einer Position 127 nach unten und nach außen bewegt, bewirkt die Steuerkurvenoberfläche 72, daß der Bügel nach rechts gezogen wird, wie durch den Pfeil 132 angezeigt, so daß das Segment 26 von der Position 134 in die Position 136 in Hakeneingriff mit den Hakenelementen 52, 54 gezogen wird. Man beachte, daß, wenn sich das Segment 28 die Oberfläche 72 hinab bewegt, es sich auch über die Spitze 138 der Verriegelung 76 hinaus bewegt, wenn die Verriegelung von einer ersten Position bei 131 zu einer zweiten Position bei 133 aus dem Weg gedreht wird.
- In Fig. 7 ist das Endsegment 28 an der Verriegelungsspitze 138 vorbei von der durch die gestrichelten Linien angegebenen Position 135 in die Position 137 geglitten, und die Endsegmente 26 und 28 sind vollständig in Eingriff mit der Bindung 44 dargestellt. In dieser Position liegt das Segment 28 vollständig in der Kerbe 74 und das Segment 26 wird vollständig in die Hakenaussparung 60 gezogen. Man beachte, daß, wenn sich das Segment 28 an der Spitze 138 vorbei bewegt, sich die Verriegelung von der Position 139 zu 144 bewegt, wobei sie durch die Feder 88 in ihre Verriegelungsposition gedreht wird, wobei die Oberfläche 118 mit der Oberseite des Endsegments 28 in Eingriff steht. In dieser Position wird der Bügel vollständig in der Bindung 44 festgehalten. Jegliche Tendenz zu einer Aufwärtsbewegung des Segments 26 wird durch die Hakenelemente 52, 54 abgefangen und jegliche Tendenz zu einer Aufwärtsbewegung des Segments 28 wird durch die Verriegelung 76 abgefangen. Die Stelle der Achse 116 oberhalb und geringfügig außerhalb der Kerbe 74 ist ein wichtiger Konstruktionsparameter bei der Befestigung des Segments 28. In dieser Position bei 144 übt jegliche Aufwärtskraft auf das zweite Segment 28 eine Kraftkomponente auf die Oberfläche 112 hauptsächlich in Richtung der Achse 116 aus, die nicht zur Drehung der Verriegelung 76 neigt. Da die Achse geringfügig außerhalb der Kerbe 74 liegt, wird ebenfalls eine unbedeutende Kraftkomponente tangential auf die Oberfläche 112 ausgeübt, die dazu neigt, die Verriegelung im Uhrzeigersinn zu drehen, aber aufgrund der fortschreitenden Zunahme des Abstands der Steuerkurvenoberfläche 112 von der Achse 116, wie vorstehend beschrieben, bewirkt eine solche Bewegung, daß das Segment fester zwischen die Oberfläche 112 und die Kerbe 74 eingepreßt wird, da der Teil der Oberfläche 112 mit vergrößertem Radius in Kontakt mit dem Segment 28 gedrückt wird. Die Form der Öffnung 143 zwischen der Oberfläche 112 und der Oberfläche 72 widersteht ebenfalls einer Bewegung des Segments 28. Fig. 7 zeigt auch, daß, wenn die Verriegelung in der Position 139 gehalten wird, ein Spalt 123 zwischen dem Segment 28 und der Oberfläche 112 vorhanden ist, wenn das Segment vollständig mit der Kerbe 74 in Eingriff steht. Dies ist wiederum ein Ergebnis der Steuerkurvenform der Oberfläche 112 und macht es möglich, daß sich die Verriegelung 76 auf Veränderungen des Auflageteils des Segments 28 in seiner Kerbe einstellt, was es ihr ermöglicht, das Segment 28 festzuhalten, selbst wenn Schnee oder Eis unter dem Stiefel, wie z. B. bei 125, das ihn vom Rahmen 48 nach oben hält, oder Eis in der Kerbe 74, das das Segment nach oben hält, vorhanden ist. Wenn sich das Eis oder der Schnee nach der anfänglichen Verriegelung zusammendrückt, dreht sich die Verriegelung automatisch im Uhrzeigersinn, da die Feder 88 auf die Oberfläche 112 drückt, um einen Kontakt mit dem Segment 28 aufrechtzuerhalten. Dieses Merkmal ist vielleicht in Fig. 7a deutlicher dargestellt, welche die Bindung in einer Position mit einem geringfügigen Spalt 127 zwischen dem Segment 28 und dem Boden der Kerbe 74 zeigt.
- Fig. 8 gibt eine ausführlichere Beschreibung einer bevorzugten Kontur für die Steuerkurven- Verriegelungsoberfläche 112, welche die obere Oberfläche 114 mit einem viel längeren Krümmungsradius als die untere Oberfläche 118 zeigt. Jede der Vielzahl von Linienlängen 147 stellt den Radius der Oberfläche 112 an dem von der Linie geschnittenen Punkt dar. Es sollte beachtet werden, daß diese Information über die Krümmung der Oberfläche 112 ein Zusatz zur obigen Beschreibung in bezug auf Fig. 4 ist, welche die Position der Oberfläche 112 relativ zur Achse 116 genau darstellt.
- Mit Bezug auf Fig. 9 der Zeichnung ist eine alternative Form einer Verriegelungsvorrichtung 140 zum Festhalten des Endsegments 28 (nicht dargestellt) innerhalb der Kerbe 74 gezeigt. Diese Ausführungsform umfaßt einen Block 142, der im Querschnitt gezeigt ist, mit einer Bohrung oder einem anderen Durchgang 145, der durch diesen hindurchgeht. Der Block weist einen sich von diesem nach außen erstreckenden Arm 146 auf, auf welchem ein Hebel 148 gelenkig gelagert ist und durch eine Feder 150 gedrückt wird, um in die durch den Pfeil 152 angegebene Richtung zu drehen. Der Hebel 148 besitzt ein erstes Ende 154, das als Griff dient, um dem Benutzer zu ermöglichen, die Verriegelung zu lösen, und ein zweites Ende 156, das an einem Verriegelungsbolzen oder einer Verriegelungsstrebe 158 mit einem konischen Ende 160 gelenkig gelagert ist, gegen welches das Endsegment 28 (nicht dargestellt) während des Eingriffsvorgangs des Bügels in die Bindung drücken kann, wenn sich das Endsegment 28 in Abwärtsrichtung bewegt, wie durch den Pfeil 162 angegeben, was den Bolzen 158 gegen die Kraft der Feder 150 nach rechts drückt, und entlang der Oberfläche 130 in die Ruheposition 164 in der Kerbe 165 führt. Diese Ausführungsform kann auch den Zusatz eines wahlweisen Bügelführungselements 166 einschließen, welches zur Unterstützung der anfänglichen Aufnahme des Bügels in der Bindung 44 dienen würde. Weitere Verriegelungskonfigurationen zum Festhalten des Bügels in der Kerbe 165 sind für Fachleute nach Lesen dieser Offenbarung zweifellos ebenfalls ersichtlich.
- Weitere alternative Ausführungsformen von Verriegelungsmechanismen sind in Fig. 10-12 gezeigt. Fig. 10A und 10B zeigen eine Bindung mit einem nach außen gewandten Hakenelement 170 zum Aufnehmen des Bügelendsegments 26. Entgegengesetzt zum Hakenelement 170 befindet sich ein sattelförmiger Ansatz 172, der sich von einer Grundplatte 174 nach oben erstreckt. Die allgemeine Struktur des Hakenelements 170, der Grundplatte 174 und des Elements 172 ist ähnlich jener von Fig. 2-7, wobei das Hakenelement 170 und der sattelförmige Ansatz 172 jeweils eines von einem Paar sind, die auf der Basis oder dem Rahmen 174 montiert oder daraus geformt sind und durch Querstreben 176 und 178 miteinander verbunden sind. Für eine einfache Abbildung ist nur eine Seitendraufsicht dargestellt. In ähnlicher Weise zur Vorrichtung von Fig. 2- 7 ist eine nach unten und nach außen abfallende Oberfläche 180 vorhanden, um das Segment 28 zu führen und zu bewirken, daß das Segment 26, sobald es die Oberfläche 204 berührt, in die Hakenaussparung 182 des Hakens 170 gezogen wird.
- Der Verriegelungsmechanismus umfaßt einen Festhalteblock 184, der drehbar auf einem Bolzen 186 an einer Stützplatte 187 montiert ist, mit einer halbkreisförmigen Aussparung 188. Ein Griff 190 ist an einem ersten Ende an einer Seite des Blocks 184 in einem Abstand vom Bolzen 186 drehbar am Bolzen 192 montiert. Der Griff ist ebenfalls drehbar mit der Platte 187 verbunden durch ein doppelt drehbar gelagertes Element 194 mit einem ersten Ende 196, das durch den Bolzen 198 mit dem Griff 190 verbunden ist, und einem zweiten Ende 200, das durch den Bolzen 202 drehbar mit der Platte 187 verbunden ist. Sobald sich das Segment im verriegelten Teil befindet, wie in Fig. 10B gezeigt, wird der Griff 190 durch die Feder 203 an einer Bewegung nach oben in die Löseposition von Fig. 10A gehindert.
- Fig. 10A zeigt den durch den Griff 190 gedrehten Block 184, was die Aussparung 188 nach oben in eine Position bringt, um das Segment 28 darin aufzunehmen. Eine Abwärtsbewegung des Segments 26 bringt es mit der Oberfläche 204 in Kontakt, und ein ähnlicher Abwärtsschub des Segments 28 bewirkt, daß es durch die Oberfläche 206 in die Aussparung 188 geführt wird, was die Drehung des Blocks 184 gegen den Uhrzeigersinn bewirkt, wie in Fig. 10 zu sehen, wobei diese Drehung den Griff 190 und das Element 194 in die in Fig. 10B gezeigte Position bewegt, wobei es in der Position verriegelt wird, indem ein nach oben gerichteter Schub auf das Segment 28 durch die Orientierung des Griffs 190 und des Elements 194 abgefangen wird.
- Die Vorrichtung von Fig. 11A, 11B und 11C stellt einen weiteren Verriegelungsmechanismus dar. Wie in Fig. 10 sind ein Paar von Hakenelementen 170, die sich von einer Grundplatte 174 erstrecken und durch eine Querstrebe 176 verbunden sind, und gegenüberliegende sattelförmige Ansätze 210, die durch eine Querstrebe 178 verbunden sind, vorhanden, wobei die Ansätze 210 sich nach unten und nach außen erstreckende Oberflächen 212 zum Führen des zweiten Bügelsegments 28 aufweisen. Die Verriegelung besteht aus einem kreisförmigen Element 214, das auf einer Achse 216 an einer Stützplatte montiert ist, die sich von der Basis 174 erstreckt, aber nicht dargestellt ist. Das kreisförmige Element weist einen halbkreisförmigen Ausschnitt 218 zum Eingreifen in das Segment 28 auf, und weist eine Anzahl von Verriegelungseinkerbungen 220 auf, die bewirken, daß das Element 214 von einer Bewegung im Uhrzeigersinn abgehalten wird, wenn der Zacken 222 eines drehbar montierten Griffs 224 darin festliegt. Der Griff ist durch einen Bolzen 228 drehbar an einer Stütze 226 montiert. Eine Feder 229, ähnlich der Feder 88 von Fig. 3, ist am Griff 224 und an der Achse 228 montiert, um den Zacken 222 in die Aussparungen 220 zu drücken. Fig. 11B und 11C zeigen die Bügelsegmente 26, 28 und das kreisförmige Element 214 in einer Zwischenposition bzw. einer eingerasteten Endposition.
- Fig. 12 zeigt einen Verriegelungsmechanismus, der wieder mit einem sattelförmigen Element 230, welches sich von einer Basis 234 nach oben erstreckt und eine nach unten und nach außen abfallende Oberfläche 232 aufweist, arbeitet. Die Basis 234 weist eine Anschlagverlängerung 236 zum Einschränken der Bewegung eines elastischen, primären Federelements 238 auf, das sich von der Basis 234 nach oben krümmt. Ein Griff 240 ist an das Element 238 geschraubt und weist eine nach oben und nach außen verlaufende Oberfläche 242 auf, die eine keilförmige Öffnung 244 zwischen der Oberfläche 242 und der Oberfläche 232 bildet zum Festhalten und Führen des Segments 28 nach unten entlang der Oberfläche 232, bis es die Unterseite 246 des Griffs 240 erreicht, an welchem Punkt die elastische, primäre Feder 238 über das Segment 28 zurückschnappt, was es in der Position in der halbkreisförmigen Nut 248 festhält. Das Segment liegt auf einer sekundären Feder 250, die an der Basis befestigt ist und zum Drücken des Segments nach oben gegen die Nut 248 ausgelegt ist.
- Obwohl vorstehend eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, ist zu erkennen, daß gewisse Änderungen und Modifikationen derselben für Fachleute ersichtlich sind. Es ist daher beabsichtigt, daß die beigefügten Ansprüche als alle solchen Änderungen und Modifikationen, die innerhalb den Schutzbereich der Erfindung fallen, einschließend interpretiert werden.
Claims (19)
1. Bindungsanordnung (16, 18) zum Befestigen eines
Stiefels (10, 12) an einem Snowboard (14), mit:
einem Bügelmittel (20), welches umfaßt:
ein erstes Bügelmittel zur Befestigung an der
Sohle (30) des Stiefels (10, 12), das sich seitlich von
einer ersten Seite desselben erstreckt;
ein zweites Bügelmittel zur Befestigung an der
Sohle (30) des Stiefels (10, 12), das sich seitlich von
einer zur ersten Seite entgegengesetzten, zweiten Seite
desselben erstreckt;
einem Bindungsmittel zum Eingriff in das Bügelmittel,
welches umfaßt:
ein Basismittel (46) zur Befestigung an dem
Snowboard (14);
ein ösenförmiges Hakenmittel (52, 54, 58), das an
einer Seite des Basismittels (46) befestigt ist, wobei
sich das ösenförmige Hakenmittel (52, 54, 55) zum
unverlierbaren Eingriff des ersten Bügelmittels von
dem Basismittel (46) nach außen krümmt;
ein ösenförmiges Steuerkurvenmittel (66, 70), das
an einer gegenüberliegenden Seite des Basismittels
(46) befestigt ist und um einen vorbestimmten Abstand
von dem Hakenmittel (52, 54) entfernt ist, mit
Seitenmitteln, die eine oder mehrere Seiten umfassen,
die jeweils eine nach außen gewandte
Steuerkurvenoberfläche (72) bilden, wobei in die
Steuerkurvenoberfläche (72) von dem zweiten
Bügelmittel eingegriffen werden kann und dadurch
bewirkt wird, daß das erste Bügelmittel mit dem
Hakenmittel (52, 54) in Eingriff gebracht wird; und
ein Verriegelungsmittel (76) zur lösbaren
Befestigung des zweiten Bügelmittels.
2. Bindungsanordnung nach Anspruch 1, wobei jede der
Seiten eine Bügelaufnahmekerbe (74) aufweist und wobei die
Steuerkurvenoberfläche (72) ferner wirksam ist, um das
zweite Bügelmittel in die Bügelaufnahmekerbe (74) zu
führen.
3. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, wobei
das erste Bügelmittel ein erstes Endsegment (26) mit
kreisförmigem Querschnitt aufweist, das außerhalb von und
im wesentlichen parallel zu der ersten Seite des Stiefels
(10, 12) angeordnet ist; und
das zweite Bügelmittel ein zweites Endsegment (28) mit
kreisförmigem Querschnitt aufweist, das außerhalb von und
im wesentlichen parallel zu der zweiten Seite des Stiefels
(10, 12) angeordnet ist.
4. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, wobei das
Bügelmittel (20) ferner einen vierseitigen Rahmen, wobei
das erste und das zweite Endsegment (26, 28) durch ein
erstes und ein zweites Seitensegment (22, 24) miteinander
verbunden sind, und eine Platte (32), die an einem
Mittelteil davon befestigt ist, zur Erleichterung der
Befestigung an dem Stiefel (10, 12) umfaßt, wobei die Teile
des Rahmens außerhalb der Platte (32) im allgemeinen
rechteckige Ösen bilden, die das erste und zweite
Bügelmittel umfassen.
5. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, wobei das erste und
das zweite Bügelmittel als einteilige Einheit mit einem
Mittel zur Befestigung an der Sohle des Stiefels (10, 12)
ausgebildet sind.
6. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, wobei das
Verriegelungsmittel umfaßt:
ein Verriegelungselement (76, 77), das zur Drehung um
eine Drehachse (69) zwischen einer Verriegelungsposition
(144) und einer Entriegelungsposition (133, 139) drehbar
montiert ist; und mit
einem Bügeleingriffsmittel, das sich von der
Drehachse (69) weg erstreckt und eine
steuerkurvenförmige Bügeleingriffsoberfläche (112) mit
einem oberen ersten Teil (114), der um einen ersten
Abstand von der Drehachse (69) entfernt ist, und einem
zweiten unteren Teil (118), der um einen zweiten
Abstand, der größer ist als der erste Abstand, von der
Drehachse (69) entfernt ist, aufweist;
einem Griffmittel, das sich von der Drehachse
(69) weg erstreckt, zur Verwendung bei der Drehung des
Bügeleingriffsmittels um die Drehachse (69) und in die
Entriegelungsposition zum Lösen des zweiten
Bügelmittels; und
einem Federmittel (88) zum Vorspannen des
Verriegelungselements (76) um die Drehachse (69) und
in Richtung der Verriegelungsposition; und
ein Drehlagermittel (68) zur drehbaren Befestigung des
Verriegelungselements (76), wobei die Drehachse (69)
oberhalb der Bügelaufnahmekerben (74) in einem dritten
Abstand vom Boden der Kerbe (74) angeordnet ist, wobei die
dritten Abstände so bemessen sind, daß der erste Teil (114)
und der zweite Teil (118) derart angeordnet sind, daß, wenn
das zweite Bügelmittel in der Bügelaufnahmekerbe (74)
festliegt, das Verriegelungselement (76) durch das
Federmittel (88) in die Verriegelungsposition drehbar ist,
wobei die steuerkurvenförmige Bügeleingriffsoberfläche
(112) das zweite Bügelmittel berührt und das zweite
Bügelmittel in der Kerbe (74) festhält.
7. Bindungsanordnung nach Anspruch 3, wobei das
ösenförmige Hakenmittel (52, 54, 58) umfaßt:
ein erstes Hakenelement (52), das sich von dem
Basismittel (46) nach oben und seitlich nach außen
erstreckt;
ein zweites Hakenelement (54), das von dem ersten
Hakenelement (52) beabstandet ist und sich von dem
Basismittel (46) nach oben und seitlich nach außen
erstreckt; und
ein erstes Querstrebenmittel (58), das das erste
Hakenelement (52) mit dem zweiten Hakenelement (54)
verbindet, wobei das erste Hakenelement (52), das zweite
Hakenelement (54) und die erste Querstrebe (58) eine
ösenförmige Hakenstruktur bilden, die dazu ausgelegt ist,
durch die rechteckige Öse des ersten Bügelmittels
hindurchzugehen, wobei Eis und Schnee durch das ösenförmige
Hakenmittel hindurchtreten können.
8. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, wobei das
Seitenmittel umfaßt:
eine erste Seite (66), die sich von dem Basismittel
(46) nach oben erstreckt, um in einem ersten fernen
Endpunkt abzuschließen, und eine erste Steuerkurvenkante
(72) aufweist, die am ersten fernen Endpunkt beginnt und in
Richtung des Basismittels und seitlich nach außen von dem
Hakenmittel weg nach unten abfällt und in einer ersten
Bügelaufnahmekerbe (74) endet;
eine zweite Seite (66), die von der ersten Seite (66)
beabstandet ist und sich von dem Basismittel (46) nach oben
erstreckt, um in einem zweiten fernen Endpunkt
abzuschließen, und eine zweite Steuerkurvenkante (72)
aufweist, die am zweiten fernen Endpunkt beginnt und in
Richtung des Basismittels (46) und seitlich nach außen von
dem Hakenmittel weg nach unten abfällt und in einer zweiten
Bügelaufnahmekerbe (74) endet; und
ein zweites Querstrebenmittel (70), das den ersten
fernen Endpunkt mit dem zweiten fernen Endpunkt verbindet,
und wobei die erste Seite (66), die zweite Seite (66) und
das zweite Querstrebenmittel (70) dazu ausgelegt sind,
durch die rechteckige Öse des zweiten Bügelmittels
hindurchzugehen; und
wobei das ösenförmige Steuerkurvenmittel konfiguriert
ist, um Eis und Schnee unter der zweiten Querstrebe
hindurchtreten zu lassen.
9. Bindungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das
Basismittel (46) eine Grundplatte mit einer Vielzahl von
Löchern (100) darin zum Einsetzen von Schrauben (104) durch
diese hindurch zur Befestigung der Grundplatte an einem
Snowboard (14) aufweist.
10. Bindungsanordnung nach Anspruch 9, wobei die Löcher
(100) auf einem Umfang eines Kreises angeordnet sind, um zu
ermöglichen, daß die Grundplatte in verschiedenen Winkeln
bezüglich des Snowboards (14) angeordnet wird.
11. Bindungsanordnung nach Anspruch 10, wobei die Löcher
(100) bogenförmige Schlitze entlang des Umfangs des Kreises
sind, um einen kontinuierlichen Einstellbereich über die
Länge der Schlitze zu ermöglichen.
12. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, welche ferner ein
Mittel (166) umfaßt, das sich von dem Basismittel (46)
erstreckt und außerhalb des ösenförmigen Hakenmittels (52,
54) angeordnet ist, um das erste Bügelmittel in eine
Position zum Eingriff in das ösenförmige Hakenmittel (52,
54) zu führen.
13. Bindungsanordnung nach Anspruch 6, wobei das
Bügeleingriffsmittel ferner eine nach oben gewandte
wannenförmige Oberfläche (110) zum Eingriff in das zweite
Bügelmittel aufweist, um das zweite Bügelmittel in Richtung
der Steuerkurvenoberfläche (72) zu führen und das
Verriegelungselement (76) zu drehen.
14. Bindungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das
Verriegelungsmittel (76) umfaßt:
ein Lagermittel (187), das sich von dem Basismittel
nach oben erstreckt;
ein Gelenkelementmittel mit einem ersten und einem
zweiten Elementende, welches am ersten Elementende drehbar
an dem Lagermittel montiert ist;
ein Griffmittel (190) mit einem ersten und einem
zweiten Griffende, welches an einer Position zwischen dem
ersten und dem zweiten Griffende am zweiten Elementende
drehbar montiert ist;
ein Festhalteblockiermittel (184) mit einer äußeren
Oberfläche mit einer Aussparung (188) darin zum Eingriff in
das zweite Bügelmittel, wobei das Blockiermittel (184) an
einem ersten Drehpunkt (186) drehbar an dem Lagermittel
(187) montiert ist, und an einem zweiten Drehpunkt (192),
der gegenüber dem ersten Drehpunkt (186) versetzt ist,
drehbar am ersten Ende des Griffmittels (190) montiert ist;
wobei das Verriegelungsmittel seitlich von der
Steuerkurvenoberfläche (180) nach außen angeordnet ist, so
daß, wenn das erste Ende des Griffmittels (190) nach oben
gedreht wird, die Aussparung (188) nach oben oberhalb die
Steuerkurvenoberfläche (180) gedreht wird, was die
Entfernung des zweiten Bügelmittels ermöglicht, und, wenn
das Griffmittel (190) nach unten in Richtung des
Basismittels (174) in eine verriegelte Position gedreht
wird, die Aussparung (188) nach unten gedreht wird, was das
zweite Bügelmittel an die Steuerkurvenoberfläche (180)
anlegt und dort arretiert; und
ein erstes Federmittel (203) zum Drücken des ersten
Endes des Griffmittels (190) nach unten in Richtung der
verriegelten Position.
15. Bindungsanordnung nach Anspruch 12, wobei das
Verriegelungsmittel umfaßt:
ein Lagermittel (210), das sich von dem Basismittel
(174) nach oben erstreckt und seitlich von dem ösenförmigen
Steuerkurvenmittel nach außen angeordnet ist;
ein Radmittel (214), das drehbar an dem Lagermittel
(210) montiert ist und einen Außendurchmesser mit einer
darin ausgebildeten Aussparung (218) zum Aufnehmen des
zweiten Bügelmittels aufweist und eine Vielzahl von
Zackenaufnahmekerben (220), die von dem Außendurchmesser
aus eingeformt sind, aufweist;
ein Griffmittel (224) mit einem ersten und einem
zweiten Ende, welches zwischen dem ersten und dem zweiten
Ende an dem Lagermittel drehbar montiert ist und einen
Zacken (222) an dem ersten Ende aufweist, wobei das erste
Ende und der Zacken (222) zum Eingriff in die
Zackenaufnahmekerben (220) bemessen sind;
ein Federmittel (229) zum Drücken des Griffmittels
(224), um den Zacken (222) in eine der Kerben (220) zu
drücken; und
wobei das Rad (214) drehbar ist, um die Aussparung
(218) oberhalb des Steuerkurvenmittels (212) zum Aufnehmen
des zweiten Bügelmittels anzuordnen, und, wenn das zweite
Bügelmittel innerhalb der Aussparung (218) nach unten
geschoben wird, das Rad (214) gedreht wird und sich die
Aussparung (218) nach unten bewegt, was das zweite
Bügelmittel an die Steuerkurvenoberfläche (212) anlegt und
dort festhält, und, wenn das Griffmittel (224) gedreht
wird, um den Zacken (222) aus einer der Kerben (220) zu
entfernen, eine nach oben gerichtete Druckkraft auf das
Bügelmittel das Rad (214) dreht, um die Aussparung (218)
zur Entfernung des zweiten Bügelmittels nach oben und über
das Steuerkurvenmittel (212) zu bewegen.
16. Bindungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das
Verriegelungsmittel umfaßt:
ein Griffmittel (240) mit einem ersten und einem
zweiten Ende, wobei das zweite Ende eine nach unten
weisende Bügelaufnahmekerbe (248) aufweist;
ein erstes Federmittel (238), das an dem Basismittel
und an dem Griffmittel befestigt ist, um das Griffmittel
elastisch(240) in die Nähe der Steuerkurvenoberfläche (232)
zu drücken und dort anzuordnen, wobei das zweite Ende nach
unten gewandt ist und in enger Nähe zur
Steuerkurvenoberfläche (232) liegt, und das Griffmittel
(240) durch das erste Federmittel (238) angeordnet wird, um
einen V-förmigen Raum zwischen dem Steuerkurvenmittel (232)
und dem Griffmittel (240) zu bilden, um das zweite
Bügelmittel dazwischen zu führen, und so konfiguriert ist,
daß das zweite Bügelmittel in den V-förmigen Raum nach
unten gedrückt wird, um sich über das zweite Ende hinaus zu
bewegen, woraufhin das erste Federmittel (238) das
Griffmittel (240) über das zweite Bügelmittel drückt;
ein zweites Federmittel (250) zum Drücken des zweiten
Bügelmittels nach oben in die Aussparung; und
wobei, wenn das Griffmittel (240) von dem aufrechten
Mittel (230) nach außen bewegt wird, das zweite Bügelmittel
aus dem Bindungsmittel heraus nach oben bewegt werden kann.
17. Bindungsanordnung nach Anspruch 14 oder 15, wobei das
Basismittel (46) eine Grundplatte mit einer Vielzahl von
Löchern (100) darin zum Einsetzen von Schrauben (104) durch
diese hindurch zur Befestigung der Grundplatte an einem
Snowboard (14) aufweist,
18. Bindungsanordnung nach Anspruch 17, wobei die Löcher
(100) auf einem Umfang eines Kreises angeordnet sind, um zu
ermöglichen, daß die Grundplatte (46) in verschiedenen
Winkeln bezüglich des Snowboards (14) angeordnet wird.
19. Bindungsanordnung nach Anspruch 2, welche ferner
umfaßt
ein Reibungsschichtmittel (49), das zwischen dem
Basismittel (46) und dem Snowboard (14) angeordnet ist, um
einer Drehbewegung des Basismittels (46) bezüglich des
Snowboards zu widerstehen.
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| EP0779827B1 (de) | 1999-11-10 |
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