DE69513887T2 - Verbindungsanordnung mit Spreizdübbel mit Positionierung für Kleinteile, insbesondere für Auszugführungen - Google Patents
Verbindungsanordnung mit Spreizdübbel mit Positionierung für Kleinteile, insbesondere für AuszugführungenInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen mittels Spreizdübel für die nachstellbare Befestigung von Beschlägen für Möbel, z. B. Laufschienen für Schubladen. Bei der bekannten Technik werden die Beschläge für Möbel im allgemeinen direkt an der Wand des Möbelstückes mit Hilfe von Schrauben oder durch das Einsetzen von gewöhnlichen Druck- oder Spreizdübeln befestigt.
- Die bekannten Befestigungsmittel haben den Nachteil, daß sie ohne Änderungsmöglichkeiten die Position des Beschlagteiles am Möbelstück festlegen. Immer dann, wenn eine Nachstellung erforderlich ist, z. B. um unvermeidliche Herstellungstoleranzen auszugleichen, wird vorgeschlagen, Beschläge zu verwenden, die in ihrer Struktur bewegliche einstellbare Teile umfassen, wie Zwischenbleche, die zwischen die eigentlichen Elemente selbst und die Befestigungsschrauben oder Spreizdübel plaziert werden. In verschiedenen Fällen ist es jedoch wegen der Kostenbegrenzung für die Beschläge oder aus räumlichen Gründen nicht möglich, solche Nachstellmechanismen anzuwenden. Zum Beispiel haben die Laufschienen für Schubladen eine sehr beschränkte Dicke, da sie vollständig im Zwischenraum zwischen der Seite der Schublade und der entsprechenden Seitenfläche des Möbelstückes aufgenommen werden müssen. Demzufolge ist es nicht möglich, Vorrichtungen für mögliche Nachstellungen einzubauen, da selbst der Kopf der Befestigungsschraube innerhalb der Dicke des Metallstückes aufgenommen werden muß, das die Laufschiene selbst bildet. Ein Fehler bei der Positionierung der Laufschiene führt demzufolge zu einem irreparablen falschen senkrechten Abstand der Frontwände der Schubladen. Zusätzlich dazu, daß dieser Umstand nicht sichtbar ist, kommt es immer dann, wenn diese fehlerhafte Ausrichtung ein beträchtliches Ausmaß erreicht, zum fehlerhaftem Gleiten und einer gegenseitigen Behinderung zwischen den einzelnen Schubladen.
- FR-A-2293895 offenbart einen Spreizdübel, der mit einem Bolzen versehen ist, dessen Schaft eine exzentrische Achse gegenüber dem Kopf aufweist, um die Position der Laufschiene einstellen zu können.
- Allgemeines Ziel der Erfindung ist es, die zuvor genannten Probleme dadurch zu beseitigen, daß eine äußerst kompakte Spreizdübel-Montagebaugruppe für Möbelbeschläge vorgesehen wird, wie Laufschienen für Schubladen, die eine schnelle und einfache Einstellung der erforderlichen Position für das feststehende Teil ermöglicht.
- Dieses Ziel der Erfindung wird erreicht durch Verwendung einer Spreizdübel- Montagebaugruppe zur Befestigung eines Beschlagteiles, wie in Anspruch 1 formuliert.
- Die Neuheit und die Vorteile gegenüber der herkömmlichen Technik werden durch die nachfolgende Beschreibung der verschiedenen möglichen Ausführungsbeispiele verdeutlicht, bei denen Prinzipien Anwendung finden, die unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen wie folgt veranschaulicht werden:
- Fig. 1 zeigt einen Teillängsschnitt entlang der Linie I-I in Fig. 2, wobei es sich um eine Montagebaugruppe gemäß der Erfindung handelt;
- - Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht der Baugruppe in Fig. 1;
- - Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht des Spreizdübelelementes in der Baugruppe aus Fig. 1;
- - Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1 für ein - Bolzenelement in der Baugruppe;
- - Fig. 5 stellt eine Ansicht ähnlich der in Fig. 1 dar, jedoch von einem alternativen Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Baugruppe;
- Fig. 6 ist eine Ansicht eines Teiles einer Laufschiene für Schubläden, die besonders geeignet ist für die Anwendung im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Montagebaugruppe.
- Bezugnehmend auf die Figuren stellt Fig. 1 eine Montagebaugruppe unter Verwendung von Spreizdübeln dar, die allgemein mit 15 bezeichnet wird, und die zur Befestigung des Beschlagteiles 13 dient, nämlich zur Befestigung einer Laufschiene für eine Schublade in einer Bohrung 11, die sich in einer Fläche in einem Möbelstück 12 befindet.
- Die Montagebaugruppe umfaßt einen Spreizdübelmantel 10 aus biegsamem Material, z. B. ein geformtes Plastikteil, das mittels Druck in die Bohrung 11 eingesetzt wird. Der Mantel 10 weist vorteilhafterweise an seinem Umfang die Rippeh 14 auf, die konisch zur Innenseite der Bohrung verlaufen, um eine Blockierung gegen das Wiederherausziehen des Dübels zu erzeugen.
- Der Mantel 10 besteht im Inneren aus einer axialen Aufnahme 16, 17, die den Schaft 24, 25 des Bolzens 22 derart aufnimmt, daß der Bolzen axial drehbar ist. Der Bolzen besitzt einen Kopf 18, der zur Befestigung des Beschlagteils über die Aufnahme vorderseitig übersteht. Der Kopf wird vorzugsweise als Senkkopf ausgeführt, so daß er von der Senkbohrung 20 in der Metalldicke des Beschlagteiles aufgenommen werden kann.
- Damit der Bolzen nicht aus der Aufnahme herausgleiten kann, ist die Aufnahme im Spreizdübel durchgehend ausgeführt, und der Bolzen endet an seinem Ende mit einem genieteten Abschnitt 26, durch den dort eine Sicherungsscheibe 29 arretiert wird.
- Entsprechend der Erfindung besitzt der Bolzen 22 ein erstes Schaftsegment 25 mit der Achse 23, die exzentrisch im Verhältnis zum Kopf 18 angeordnet ist.
- Wenn der Bolzen gedreht wird, zum Beispiel mit einem Schraubenzieher, der in den Schlitz im Kopf des Bolzens eingreift (dargestellt in Fig. 2), kann die Position des Beschlagteiles schnell und einfach in einer Ebene ausgerichtet werden, die senkrecht zu Achse des Bolzens liegt.
- Um eine größere Präzision bei der Einstellung zu erreichen, umfaßt der Schaft des Bolzens weiterhin ein zweites Segment 24, das sich vorteilhafterweise dicht am Kopf 18 befindet und koaxial zum Kopf 18 und entsprechend zur Achse 27 angeordnet ist. Demzufolge wird die Aufnahme im Spreizdübel in einen ersten Abschnitt 17, der das erste Segment 25 aufnimmt, und einen zweiten Abschnitt 16 unterteilt, der das zweite Segment 24 aufnimmt. Wie aus Fig. 3 deutlich ersichtlich ist, die allein den Mantel des Spreizdübels von dessen Vorderseite aus zeigt, wo der Kopf des Bolzens vorsteht, erstreckt sich der erste Abschnitt 17 der Aufnahme in einer ersten Richtung radial zum Spreizdübel, während sich der zweite Abschnitt 16 der Aufnahme in einer zweiten Richtung erstreckt, die ebenfalls radial zum Spreizdübel und senkrecht zur Ausdehnungsrichtung des ersten Aufnahmeabschnittes ausgerichtet ist.
- Auf diese Weise wird bei Drehung des Bolzens jedes Segment des Bolzens gezwungen, sich in Ausdehnungsrichtung seines entsprechenden Aufnahmeabschnittes zu bewegen, wodurch ein Nockenbewegungseffekt erzeugt wird, der den Bolzenkopf dazu zwingt, sich geradlinig entlang der Ausdehnung der Aufnahme 16 zu bewegen, wodurch ein Mittel für die Bewegungssteuerung des Kopfes entsteht. Wie weiterhin aus Fig. 3 ersichtlich ist, weist der erste Abschnitt 17 der Aufnahme vorteilhafterweise einen Querschnitt auf, der im Querschnitt des zweiten Abschnittes 16 der Aufnahme einbeschrieben ist, sowie eine größere Abmessung in Querrichtung, die mit der kleineren Abmessung in Querrichtung des zweiten Abschnittees identisch ist, wobei die beiden Aufnahmeabschnitte auch die gleiche Exzentrizität aufweisen.
- Dementsprechend ist in der Darstellung in Fig. 4 das erste Segment 25 des Bolzens mit seinem Querschnitt innerhalb des Querschnittes des zweiten Segmentes 24 einbeschrieben und tangiert diesen. Die Durchmesser bei beiden Abschnitte des Bolzens sind etwas kleiner als die kleineren in Querrichtung verlaufenden Abmessungen der entsprechenden Aufnahmeabschnitte, damit sie dort innerhalb der Ausdehnungsrichtung gleiten können.
- Wie in Fig. 1-3 deutlich ersichtlich ist, kann der Spreizdübel vorteilhafterweise mit der Verzahnung 19 versehen sein, die dicht am Kopf des Bolzens vorsteht, um in die entsprechende Nut 21 eingesetzt zu werden, die in die Kante der Bohrung 20 eingearbeitet wurde, um eine Blockierung zu erzeugen, die die axiale Drehung des Spreizdübels im Verhältnis zum Beschlagteil verhindert, wenn der Bolzen gedreht wird.
- Fig. 5 zeigt die mögliche Veränderung des Ausführungsbeispieles der Verbindungsbaugruppe entsprechend der Erfindung. Um die Beschreibung zu vereinfachen, werden die Elemente des Ausführungsbeispieles in Fig. 5, die den Elementen des Ausführungsbeispieles in Fig. 1 ähnlich sind, mit den gleichen Zahlen wie in Fig. 1 gekennzeichnet, jedoch um 100 erhöht.
- Demzufolge umfaßt eine Montagebaugruppe 115 zur Befestigung eines Beschlagteiles 113, in diesem Falle einer Laufschiene für Schubladen, einen Spreizdübelmantel 110 aus einem biegsamen Material mit konisch zulaufenden und am Umfang herum angebrachten Rippen 114, der durch Druck in eine Bohrung 111 in einer Wand des Möbelstückes 112 eingepaßt wird.
- Der Mantel 110 umfaßt die axiale Aufnahme 116, 117 für die Aufnahme des Schaftes 124, 125 eines Bolzens 122, der eine Sicherungsscheibe 129 besitzt, die am genieteten Ende 126 festsitzt. Der Bolzen hat einen Senkkopf, um das Beschlagteil festzuhalten, und ist axial drehbar. Fig. 5 zeigt den Bolzen in seiner zwischenzeitlichen Einstellposition. Es handelt sich um die gleiche asymmetrische Form wie beim Bolzen in Fig. 1. Jedoch hat im vorausgehenden Ausführungsbeispiel der Bolzen 122 ein erstes Segment 125, das exzentrisch ist im Verhältnis zum Kopf, um die Position durch Drehung des Bolzens einzustellen. Der Schaft umfaßt weiterhin ein zweites Segment 124, das sich koaxial und dicht am Kopf befindet, der sich in einem Abschnitt 116 der Aufnahme im Spreizdübel befindet. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Segment 124 und der Seitenwand des Abschnittes 116 der Aufnahme eine Kante 130 eingesetzt worden, die sich von der Kante 120 des Beschlagteiles aus erstreckt. Abgesehen von ihrer unterschiedlichen Größe haben die beiden Abschnitte der Bolzenaufnahme eine längliche Form ähnlich dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3. Auf diese Weise wird bei Drehung des Bolzens jedes Segment des Bolzens dazu gezwungen, sich in Ausdehnungsrichtung des jeweiligen Aufnahmeabschnittes zu bewegen. Der Mantel 110 hat eine Arretierung 119 zur Verhinderung einer Drehbewegung, die hervorsteht, um in eine entsprechende Bohrung 121 hineinzupassen, die sich in Richtung der Bewegung des Kopfes 118 erstreckt.
- Um eine größere seitliche Elastizität des Mantels während ihrer Verbindung in der Bohrung zu erzielen, wird der Mantel mit der Nut 131 ausgeführt, die um die sich am hinteren Ende des Spreizdübels öffnende Bolzenaufnahme herum und parallel dazu verläuft.
- An diesem Punkt wird deutlich, daß die beabsichtigten Ziele dadurch erreicht wurden, daß eine Spreizdübel-Montagevorrichtung verwendet wird, die es ermöglicht, Beschlagteile auf einfache Weise in die erforderliche Position einzustellen.
- Fig. 6 zeigt eine Laufschiene 13 (wird nicht weiter beschrieben oder dargestellt, da der Sachverhalt bekannt ist), die vorteilhafterweise mit drei Bohrungen ausgelegt wird, um zum Beispiel die in Fig. 1 dargestellten Montagebaugruppen aufzunehmen. Die Spreizdübel können die doppelte Funktion des Festhaltens und des Einstellens oder nur des Einstellens erfüllen. Zum Beispiel haben die Rippen 14, 114 im ersten Fall solche Abmessungen, daß sie einen ausreichenden Festsitz in der entsprechenden Bohrung des Möbelstückes garantieren. Im zweiten Fall können die Rippen 14, 114 eine solche Größe aufweisen, daß ein Spiel in der Bohrung ausgeschlossen, jedoch nicht unbedingt das leichte Wiederherausziehen des Spreizdübels verhindert wird, wodurch nur eine Blockierung gegen eine in Querrichtung verlaufende Bewegung geschaffen wird.
- Immer dann, wenn es nicht für notwendig angesehen wird, die Parallelität der Laufschiene während der Einstellung aufrechtzuerhalten, ist auch vorstellbar, einen Spreizdübel entsprechend der Erfindung einzusetzen, und zwar für eine der am Ende befindlichen Bohrungen der Laufschiene, und einen normalen Spreizdübel herkömmlicher Bauart für die Bohrung, die sich dicht am anderen Ende befindet, so daß bei erfindungsgemäßer Einstellung des Spreizdübels sich die Laufschiene neigt und eine Drehung um den anderen Spreizdübel stattfindet.
- Die Laufschiene kann auch mit einer versenkten Bohrung 28 versehen werden, in die eine herkömmliche Befestigungsschraube eingeschraubt wird. Nachdem die Einstellung vorgenommen wurde, kann diese Schraube festgezogen werden, um die Laufschiene sicher in der gewünschten Endposition zu befestigen.
- Die zuvor gegebene Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die sich auf die Neuheit dieser Erfindung beziehen, dienen nur als Beispiele, um solche innovativen Gesichtspunkte herauszustellen, und sollen deshalb nicht als eine Einschränkung des Geltungsbereiches der hierin angeführten Erfindung verstanden werden. Zum Beispiel kann das zweite Segment des Bolzens weggelassen werden, und der Effekt der geradlinigen Bewegung des Kopfes kann durch die kombinierte Aktion des ersten Segmentes und der Arretierung 19, 119 herbeigeführt werden, die entlang einer senkrechten Nut gleitet und ein Mittel zur Führung des sich in Querrichtung zu seiner Achse bewegenden Bolzenkopfes bildet.
- Weiterhin kann der Bolzen in der Aufnähme in einer Art gesichert werden, die von der dargestellten Weise abweicht, oder das Sicherungselement kann immer dann vollkommen weggelassen werden, wenn der Spreizdübel nur zur Einstellung und nicht zur Befestigung dient.
Claims (8)
1. Eine Spreizdübel-Montagebaugruppe (15, 115) zur Befestigung eines
Beschlagteiles (13, 133), insbesondere einer Laufschiene für Schubladen, in
einer sich in einer Fläche befindlichen Bohrung (11, 111), bestehend aus dem
Spreizdübelmantel (10, 110), der in die Bohrung hineinpaßt, wobei zu dem Mantel
(10, 110) im Inneren eine axiale Aufnahme (16, 17, 116, 117) gehört, die auf axial
drehbare Weise den Schaft (24, 25, 124, 125) eines Bolzens (22, 122) aufnimmt;
dem Bolzen mit einem Kopf (18, 118), der aus der Aufnahme zur Befestigung des
Beschlagteiles hervorsteht, mindestens einem ersten Segment des Schaftes (25,
125), dessen Achse (23) exzentrisch zum Kopf (18, 118) angeordnet ist, damit die
Position des Beschlagteiles in senkrechter Ebene zur Achse des Bolzens bei
Drehung des Bolzens ausgerichtet werden kann,
und bestehend aus einer Führung für den Kopf in Querrichtung zur Achse des
Bolzens,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung jener Führung der Schaft ein zweites
Segment (24, 124) umfaßt, das koaxial zum Kopf angeordnet ist, wobei die
Aufnahme mit einem ersten Abschnitt (17, 117) zur Aufnahme des ersten
Segmentes (25, 125) und einem zweiten Abschnitt (16, 116) zur Aufnahme des
zweiten Segmentes (24, 124) ausgeführt ist und der erste Abschnitt sich in der
ersten Richtung radial zum Mandel des Spreizdübels erstreckt und der zweite
Abschnitt sich in einer zweiten Richtung radial zum Mantel des Spreizdübels und
senkrecht zur ersten Richtung erstreckt, wobei bei Drehung des Bolzens sich
jedes Segment (24, 25, 1124, 125) in Ausdehnungsrichtung des entsprechenden
Aufnahmeabschnittes bewegt.
2. Eine Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der
zweite Abschnitt der Aufnahme (16, 116), der das zum Kopf koaxiale Segment
des Bolzens (24, 124) aufnimmt, sich geradlinig erstreckt, um bei Drehung des
Bolzens die Bewegung des Kopfes entsprechend dem geradlinigen Weg zu
ermöglichen.
3. Eine Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Segment (25, 125) und das zweite Segment (24, 124) einen kreisrunden
Querschnitt aufweisen, wobei das erste Segment sich mit seinem Querschnitt
innerhalb des Querschnittes des zweiten Segmentes befindet und diesen tangiert
und der erste Abschnitt (17, 117) der Aufnahme einen Querschnitt aufweist, der
sich innerhalb des Querschnittes des zweiten Abschnittes der Aufnahme (16,
116) befindet und ein größeres Maß in Querrichtung aufweist, das identisch ist mit
dem kleineren Maß des zweiten Abschnittes in Querrichtung.
4. Eine Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Segment (24, 124) sich zwischen dem Kopf (18, 118) des Bolzens und dem
ersten Segment (25, 125) befindet.
5. Eine Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der
Aufnahme (16, 116, 17, 117) um eine durchgehende Aufnahme im Mantel des
Spreizdübels handelt, wobei der Bolzen ein Endstück aufweist (26, 126), das aus
der Aufnahme am zum Kopf entgegengesetzten Ende herausragt und eine
Sicherungsscheibe (29, 129) aufnimmt, die dazu dient, das Gleiten des Bolzens
aus der Aufnahme zu verhindern.
6. Eine Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des
Spreizdlübels eine Arretierung (19, 119) aufweist, die dicht am Kopf des Bolzens
hervorsteht und eine Blockierung bildet, um die axiale Drehbewegung des
Spreizdlübels in Bezug auf das Beschlagteil zu verhindern.
7. Eine Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizdübel
über eine Nut (131) verfügt, die rundherum und parallel zur Bolzenaufnahme
verläuft, wobei sich die Nutöffnung an dem Ende des Spreizdübels befindet, das
dem Bolzenkopf gegenüber liegt.
8. Laufschiene für Schubkästen, zu der Befestigungselemente gehören, die aus
mindestens einer Montagebaugruppe entsprechend einem der zuvor genannten
Ansprüche bestehen.
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