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DE69513800T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten in Waschmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten in Waschmaschinen

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DE69513800T2
DE69513800T2 DE69513800T DE69513800T DE69513800T2 DE 69513800 T2 DE69513800 T2 DE 69513800T2 DE 69513800 T DE69513800 T DE 69513800T DE 69513800 T DE69513800 T DE 69513800T DE 69513800 T2 DE69513800 T2 DE 69513800T2
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load
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Whirlpool Europe BV
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Erzielung eines Ladungsausgleichs in Waschmaschinen mit einer Trommel, die von einem Elektromotor mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben wird, mit Tachometermitteln zur Messung der Drehgeschwindigkeit des Motors und damit der Trommel oder mit Strommeßmitteln zur Messung des vom Motor aufgenommenen Stroms oder des Motorsteuerstroms und mit elektronischen Steuermitteln zur Steuerung der Motorgeschwindigkeit in der Weise, daß zwischen dem Ende der Waschphase einschließlich des Wasserablasses und der Ladungsschleuderphase eine Vorschleuderphase eingeführt ist, in der der Motor auf eine Geschwindigkeit beschleunigt wird, die geringer als die Schleudergeschwindigkeit ist.
  • Es ist bekannt, daß die Geschwindigkeit bei einer automatischen Waschmaschine bei Beendigung einer Waschphase einschließlich Waschwasserablaß auf die Schleudergeschwindigkeit erhöht wird und daß dabei die in Bewegung gehaltenen Maschinenmassen, das sind diejenigen Massen, die sich auf die in der Trommel vorhandene Wäsche beziehen, der Motor und die betreffenden, die Trommel mit dem Motor verbindenden Leitungen ein Stoßen und ein Vibrieren erfahren, wodurch nicht nur die Maschinenstabilität, sondern auch der vorschriftsmäßige Betrieb der Maschine gefährdet werden kann. Der Grund für dieses Stoßen und Vibrieren liegt darin, daß die Wäsche sich nach dem Ablaß des freien Waschwassers (das ist das Wasser, das nicht von der Wäsche aufgenommen worden ist) im untersten Teil der Trommel sammelt. Wenn daher die Trommelgeschwindigkeit ansteigt, rollt die Wäsche in zufälliger Weise, bis sie eine kritische Geschwindigkeit (bekannt als Orbital- oder Umlaufgeschwindigkeit) erreicht, bei der die auf die Wäsche wirkende Zentrifugalkraft der Schwerkraft entspricht, wobei die Wäsche an der Innenfläche der Trommel in einer im wesentlichen festen Position hängenbleibt. In manchen Fällen ist die Wäsche jedoch bei dieser Umlaufgeschwindigkeit nicht gleichmäßig verteilt, so daß bei weiterer Erhöhung der Geschwindigkeit im Fall der unausgeglichenen Wäscheladung das genannte Stoßen und Vibrieren erzeugt werden kann, was sich schädlich auf die Maschinenstabilität und auch auf die Betriebsfunktionen auswirken und beträchtliche Geräusche verursachen kann, die durch die Waschmaschien bei dieser Betriebsbedingung erzeugt werden.
  • Um diesen Nachteilen abzuhelfen, sind gewisse Verfahren und Anordnungen vorgeschlagen worden, die das Messen der Schwankungen des vom Motor aufgenommenen Stroms oder der Änderungen der Motorgeschwindigkeit (durch einen mit dem Motor verbundenen Tachometer) einschließen. Wenn der Bereich dieser Stromschwankung oder Spannungsänderung groß ist, zeigt dies an, daß die Ladung in der Trommel nicht ausgeglichen ist. Die bekannten oder üblicherweise verwendeten Verfahren und/oder Anordnungen zur Abhilfe dafür oder zur Vermeidung dieses in der Schleuderphase auftretenden Zustands der Unausgeglichenheit beziehen eine allmähliche Erhöhung der Trommelgeschwindigkeit von der Waschgeschwindigkeit bis zur Umlaufgeschwindigkeit, dann das Prüfen des Gleichgewichts nur dann, wenn die Umlaufgeschwindigkeit erreicht ist, dann das Aufrechterhalten dieser Geschwindigkeit, die für eine bestimmte Zeit ungeändert bleibt, und das Prüfen des Zustands der Ladung nach dieser Zeit ein.
  • Wenn sich nach dieser Zeit mit Umlaufgeschwindigkeit herausstellt, daß die Ladung annehmbar gleichmäßig verteilt ist, wird die Drehgeschwindigkeit schnell auf die Schleudergeschwindigkeit erhöht. Wenn diese Prüfung jedoch zeigt, daß bei der Umlaufgeschwindigkeit eine unannehmbare Ladungsunausgeglichenheit auftritt, wird die Geschwindigkeit auf die Waschgeschwindigkeit vermindert (wodurch die Wäsche von der Trommelwand gelöst wird), wonach die Geschwindigkeit wieder allmählich auf die Umlaufgeschwindigkeit mit der Absicht erhöht wird, eine unterschiedliche und gleichmäßigere Ladungsverteilung zu erreichen. Wenn dieser Versuch auch fehlschlägt, folgen weitere Versuche. Nach einer bestimmten Anzahl von Fehlversuchen wird die Schleudergeschwindigkeit in geeigneter Weise vermindert, um so die Wirkungen der unausgeglichenen Ladung zu vermindern. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise in der EP 0 071 308 beschrieben.
  • In allen Fällen wird die beschriebene Handlung vorgenommen, nachdem die Ladung verteilt worden ist, d. h., wenn die Ladung bereits der Umlaufgeschwindigkeit unterworfen ist. Diese bekannte Anordnung, die mit Wiederholungen der Versuche arbeitet, die das Bleiben auf der Umlaugeschwindigkeit einschließen, ergeben eine Verlängerung der Betriebszeit der Waschmaschine und stellen in manchen Fällen eine unvollständige Lösung des mit der Trommelstabilität verbundenen Probleme dar.
  • Die Aufgaben der Erfindung bestehen deshalb darin, ein Verfahren und eine Anordnung zu schaffen, die die Dauer des Waschmaschinenbetriebszyklus vermindern, während gleichzeitig der Prozentsatz der während des Schleuderns erreichbaren, ausgeglichenen Ladungen statistisch erhöht wird, so daß das Stoßen und Vibrieren vermindert werden und die Maschinenstabilität erhöht wird. Ebenso soll sich die Möglichkeit des Erleichterns des mechanischen Maschinenaufbaus ergeben, die zur Kostenverminderung führt, wobei Bauteile (Tachometer, elektronische Steuermodule und Mikroprozessoren) verwendet werden können sollen, die bereits in heutigen Waschmaschinen vorhanden sind, so daß eine weitere Verminderung von Zusatzkosten bei der Realisierung der Waschmaschinen erreicht wird und eine Verminderung in solchen Fällen erhalten wird, in denen die Waschmaschine weitere, mit der Ladungsunausgeglichenheit verbundene Geräusche erzeugt.
  • Diese und weitere Aufgaben gehen deutlicher aus der später folgenden, detaillierten Beschreibung hervor und werden durch ein Verfahren und eine Anordnung gelöst, deren erfinderische Merkmale in den beigefügten Ansprüchen angegeben sind.
  • Das erfinderische Konzept besteht darin, daß nach der Endwaschphase einschließlich des Ablassens des freien Waschwassers und vor dem vollständigen Erreichen der Umlaufgeschwindigkeit ein Phase folgt, in der die Waschmaschine dazu gebracht wird, daß die Drehgeschwindigkeit ihrer Trommel allmählich erhöht wird, wobei eine physikalische Größe (beispielsweise die Motordreh geschwindigkeit, den vom Motor aufgenommenen Strom oder den Steuerstrom eines mit dem Motor in Reihe geschalteten, statischen Schalters) ständig überwacht wird. Diese physikalische Größe zeigt den Zustand des Gleichgewichts oder Ungleichgewichts der Trommel an, so daß der Anfangszeitpunkt, in dem die Ladung in annehmbarer Form ausgeglichen ist, festgestellt werden kann, wonach eine schnelle Erhöhung der Motorgeschwindigkeit auf beispielsweise die Schleudergeschwindigkeit erfolgt. Hierbei ist festgestellt worden, daß es tatsächlich nicht nötig ist, auf das Erreichen der Umlaufgeschwindigkeit (mit den genannten Nachteilen) zu warten, bevor die Ladungsverteilung geprüft wird. Es genügt vielmehr, die Lastverteilung vorher ständig zu überwachen, d. h. bei niedrigen Geschwindigkeiten, so daß, wie bei einer statistisch relevanten Anzahl von Fällen festgestellt wurde, während dieser Vorschleuderphase Fälle mit bedeutender Häufigkeit festgestellt worden sind, in denen zu einem gegebenen Zeitpunkt Bedingungen auftraten, bei denen die Ladung, obwohl sie nicht vollständig auf der Umlaufbahn war, in der Trommel gleichmäßig verteilt und demnach ausgeglichen war, wobei eine derartige Ladungsbedingung aber nicht notwendigerweise aufeinanderfolgend bestand. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun, wie schon erwähnt wurde, zu demjenigen Zeitpunkt, in dem ein solcher Ladungsausgleichszustand besteht, die Geschwindigkeit sofort mit hoher Beschleunigung auf die Schleudergeschwindigkeit erhöht. Dagegen kann es bei dem bekannten Verfahren geschehen, daß eine solche momentane Ausgleichsbedingung nicht mehr besteht, wenn die Prüfung aktuell erfolgt, d. h. bei der Endumlaufgeschwindigkeit der Ladung. Daher wird mit der Erfindung der Zeitpunkt der gleichmäßigen Ladungsverteilung während einer Phase fest gestellt, die vor dem Erreichen der vollen Umlaufgeschwindigkeit der Ladung liegt. Zu diesem Zeitpunkt wird praktisch die Geschwindigkeit auf die Schleudergeschwindigkeit erhöht, wobei die günstige und damit ausgeglichene Ladungsverteilung beibehalten wird.
  • Bei statistisch bedeutenden Prüfungen ist festgestellt worden, daß bei Verwendung eines solchen Verfahrens ein höherer Prozentsatz der gleichmäßigen Ladungsverteilung als bei dem genannten, bekannten Verfahren erreicht wurde.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch eine automatische Waschmaschine und den zugeordneten Steuermitteln,
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild der Steuermittel und
  • Fig. 3 ein Zeit-Geschwindigkeits-Schaubild zur weiteren Beschreibung der Erfindung.
  • In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 allgemein eine Waschmaschine bekannter Bauart. Von dieser Waschmaschine sind in Fig. 1 nur solche Teile gezeigt, die für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind oder sein mö gen. Diese Teile umfassen eine Außentrommel 2 mit einer Wäschefüllung und einer Entnahmeöffnung 3, eine eine Zugangsmündung 5 aufweisende Trommel 4, die in der Außentrommel 2 drehbar angeordnet ist und die Kleiderfüllung enthält, eine Welle 6, die in der Außentrommel 2 drehbar gelagert und mit einem Ende mit der Trommel 4 drehfest verbunden ist, eine erste Riemenscheibe 7, die auf dem anderen Ende der Welle verankert ist, einen Kraftübertragungsriemen 8, der mit der ersten Riemenscheibe 7 zusammenwirkt, einen fest mit der Außentrommel 2 verbundenen Elektromotor 10, eine zweite Riemenscheibe 9, die auf der Motorwelle 11 verankert ist und mit dem Kraftübertragungsriemen 8 zusammenwirkt, einen Tachometer 12, der mit der Welle 11 des Motors 10 zur Messung der Motorgeschwindigkeit betrieblich verbunden ist, ein elektronisches Steuermodul 14, das den Motor sowohl hinsichtlich des aufgenommenen Stroms und damit der aufgenommenen Leistung als auch hinsichtlich der relativen Drehgeschwindigkeit steuert, eine Anpassungsschaltung 13 zur Umwandlung des analogen Geschwindigkeitssignals des Tachometers 12 in ein digitales, vom Digitalteil des Steuermoduls annehmbares Signal und einen elektronischen Taktgeber 15, der alle Funktionen der Waschmaschine 1 und damit das Waschen, die Verteilung der Wäsche 7A auf der inneren Zylinderwand der Trommel 4 und das Schleudern steuert.
  • Als Alternative zur oder in Kombination mit der Verwendung des Tachometers 12 und der zugeordneten Anpassungsschaltung 13 kann ein Stromsensor mit einer zugeordneten Anpassungsschaltung verwendet werden, um den vom Motor aufgenommenen Strom oder den Steuerstrom eines in Reihe mit dem Motor liegenden, statischen Schalters zu messen.
  • In beiden vorbeschriebenen Fällen speist das elektronische Modul 14 den Motor 10 unter Steuerung durch den Taktgeber 15, so daß die für jede Stufe des Waschzyklus geplanten Betriebsbedingungen inbezug auf den besonderen Zustand des Zeitgebers abgestimmt sind, wie es dem Fachmann bekannt ist. Wenn beispielsweise während des Waschens eine Stufe erscheint, in der der Motor mit einer bestimmten Geschwindigkeit und in bestimmten Zeitabschnitten betrieben werden soll, sendet der Taktgeber 15 die entsprechende Information an das elektronische Modul 14, das über die durch das Modul und beispielsweise den Tachometer 12 gebildete Rückkopplungsschleife veranlaßt, daß der Motor in einer entsprechenden Weise betrieben wird, unabhängig von Faktoren, die die Änderung der bestimmten Betriebsbedingungen veranlassen.
  • Wenn das elektronische Modul 14 vom Taktgeber 15 den Befehl zur Durchführung des Vorschleuderns der in der Trommel 4 enthaltenen Wäsche, d. h. nach dem Waschvorgang und dem Ablassen des freien Waschwassers, erhalten hat, steuert es zuerst die Drehgeschwindigkeit und die Leistung des Motors 10 derart, daß die Motordrehgeschwindigkeit allmählich ansteigt (s. Fig. 3), beispielsweise von 55U/min auf 120U/min innerhalb von 10-30 s. Während dieser Beschleunigung empfängt das elektronische Modul 14 Signale vom Tachometer 12 oder vom Stromsensor, der alle Strom- oder Geschwindigkeitsschwankungen infolge von (Wäsche-) Ladungsungleichgewicht anzeigt, wobei diese Schwankungen ständig überwacht werden, beispielsweise durch übliche Komparatorschaltungen und logische Tore. Bei einer bestimmten Drehgeschwindigkeit, beispielsweise beim Erreichen von 80-90U/min, d. h. einer Drehgeschwindigkeit, die geringer als die Umlaufgeschwindigkeit ist, die im vorliegenden Beispiel 120U/min beträgt (s. Punkt Y in Fig. 3), zeigt das auf den Geschwindigkeits- oder Stromsensor bezogene und das elektronische Modul erreichende Signal an, daß diese Schwankungen auf einen annehmbaren, bestimmten Wert (Punkt X in Fig. 3) vermindert worden sind und daß zu diesem Zeitpunkt die Last in im wesentlichen ausgeglichener Weise an der Wand der Trommel 4 verteilt ist. Eine mögliche Erklärung dieses Phänomens ist die, daß bei dieser Drehgeschwindigkeit (beispielsweise 80-90U/min) die Ladung nur teilweise soweit umgelaufen ist, daß diese Geschwindigkeit unzureichend hoch ist, um die Schwerkraft zu überwinden, der die Wäsche im mittleren Teil der Trommel ausgesetzt ist, wobei die Wäsche nur durch die Trommeldrehung selbst mitgezogen wird. Diese bei der Drehung mitgezogene Wäsche ist jedoch einer Zentrifugalkraft ausgesetzt, die zu gewissen Zeitpunkten insgesamt die Bedingung der ausgeglichenen Ladung bestimmen kann. Ein solcher Zeitpunkt ist beispielsweise beim Rollen vorhanden, wenn die nicht auf der Umlaufbahn befindliche Wäsche in einen Trommelbereich, in dem eine kleinere Menge der Wäsche hängenbleibt, und damit in einem Trommelbereich gelangt, diese Wäsche aufgrund der größeren Möglichkeit der radialen Bewegung einer größeren Zentrifugalkraft ausgesetzt ist. Nachdem dieser Gleichgewichtszustand gemessen worden ist, leitet das elektronische Modul 14 diese Information dem Taktgeber 15 zu, der umgekehrt das elektronische Modul 14 veranlaßt, den Motor 10 mit der Maximalleistung zu versorgen. Dieser Motor wird auf höchste Beschleunigung gebracht (Abschnitte P und Q in Fig. 3), die für das Schleudern vorgesehen ist, wobei die Ladung auf die Umlaufbahn gebracht wird. Wenn die Ladung nicht ausgeglichen verteilt ist, bevor der Punkt erreicht ist, in dem die ganze Last auf der Umlaufbahn gebracht ist, kann die Schleudergeschwindigkeit in bekannter Weise vermindert werden. Alternativ können ein oder mehrere Wiederholungen des beschriebenen Versuchs stattfinden, wonach die Schleudergeschwindigkeit endgültig vermindert wird, wenn der Ausgleich immer noch nicht erreicht worden ist.
  • Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die bekannten Anordnungen nicht berücksichtigen, daß die ausgeglichene Verteilung nur gelegentlich und nur für kurze Perioden (am Punkt X im Beispiel der Fig. 3) erreicht werden kann, bevor die Geschwindigkeit (durch Y in Fig. 3 gekennzeichnet) erreicht wird, bei der die ganze Ladung auf der Umlaufbahn ist; stattdessen wird der Ladungszustand nur dann geprüft, wenn das Bringen in die Umlaufbahn vollständig ist, wobei während eines gewissen Zeitabschnitts während dieser Bedingung geprüft wird, ob die Ladung ausgeglichen ist oder nicht, dann die Prozedur bei unausgeglichener Ladung möglicherweise mehrmals wiederholt wird, wobei diese Prozedur eine mäßige oder niedrige Beschleunigung einschließt, die bei der Waschgeschwindigkeit beginnt, und die Ausgleichsbedingung bei der Geschwindigkeit, bei der sich die ganze Ladung auf der Umlaufbahn befindet und die beispielsweise 120U/min (Punkt Y) betragen kann, wiedergeprüft wird.
  • Gemäß der Erfindung sendet der Taktgeber 15 am Ende der Waschvorgänge ein Signal zum elektronischen Steuermodul 14, das aufgrund dieses Signals den Motor 10 veranlaßt, das Drehen der Trommel mit allmählich ansteigender Geschwindigkeit zu beginnen (Vorschleudern).
  • Die Information, die das elektronische Modul 14 ständig über die Rückkopplungsschleife (fig. 2) erhält, in der der Sensor (12 und die Tachometer-Anpassungsschaltung 13) liegt, kann entweder eine ausgeglichene Bedingung oder eine unausgeglichene Bedingung für die Ladung der in der Trommel enthaltenen Wäsche bedeuten. Das elektronische Modul 14 prüft durch Vergleich mit bestimmten, im Speicher vorhandenen Werten ständig, ob diese Information der Bedingung für eine ausgeglichene Ladung oder der Bedingung für eine unausgeglichene Ladung entspricht. Wenn die Information zu einem bestimmten Zeitpunkt (beispielsweise der Punkt X in Fig. 2, nach einer Zeit Δt&sub1;) einer ausgeglichenen Last entspricht, veranlaßt das elektronische Modul 14 den Motor 10 zum sofortigen Anstieg seiner Geschwindigkeit (wie durch den Abschnitt P der Fig. 3 gezeigt ist), so daß sich die Ladung 7A im ausgeglichenen Zustand stabilisiert und die Schleuderphase beginnt. Wenn die Information stattdessen die Bedingung für eine unausgeglichene Ladung inbezug auf die vom elektronischen Modul 14 verglichenen Bezugswerte weiterhin anzeigt, sendet dieses Modul den Befehl zum Motor 10, mit der Steigerung der Motorgeschwindigkeit in nur allmählicher Weise und damit der Geschwindigkeit der die Ladung enthaltene Trommel fortzufahren.
  • Wenn kein Ladungsausgleich bis zu demjenigen Zeitpunkt erzielt worden ist, in dem die ganze Ladung sich in der Umlaufbahn befindet (Punkt Y in Fig. 3) und die ganze Ladung an der Umfangswand der Trommel festgelegt ist, wird der Motor 10 auf eine verminderte Schleudergeschwindigkeit gebracht. Alternativ kann die Lastverteilphase dadurch wiederholt werden, daß zunächst die Geschwindigkeit vermindert wird (längs des Abschnitts von Y bis I in Fig. 3, wobei I der Anfangspunkt der Beschleunigungsphase ist, die auf die Waschphase folgt) und dann die bereits beschriebene Ausgleichs- und Überwachungsprozedur wiederholt wird.

Claims (6)

1. Verfahren zum Erzielen eines Ladungsausgleichs in Waschmaschinen mit einer Drehtrommel, die von einem Elektromotor unter Steuerung mittels Steuermitteln angetrieben wird, und mit einer Schaltung zur Messung einer physikalischen Größe, der eine Information über den ausgeglichenen Zustand oder den unausgeglichenen Zustand der Ladung der Trommel zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Waschphase eine Phase abläuft, in der die Trommelgeschwindigkeit allmählich erhöht wird und die physikalische Größe zur Sicherung des Zustands der Ladungsverteilung in der Trommel ständig überwacht wird, und danach eine Phase abläuft, in der die Drehgeschwindigkeit schnell zunimmt, sobald der Zustand der ausgeglichenen Ladungsverteilung in der Trommel erkannt worden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die überwachte physikalische Größe die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die überwachte physikalische Größe der vom Motor aufgenommene Strom ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die überwachte physikalische Größe der Steuerstrom eines statischen, in Reihe mit dem Motor liegenden Schalters ist.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für eine Waschmaschine mit einer Drehtrommel, die von einem Elektromotor unter Steuerung mittels Steuermitteln angetrieben wird, und mit einer Schaltung zur Messung einer physikalischen Größe, der eine Information über den ausgeglichenen Zustand oder den unausgeglichenen Zustand der Ladung der Trommel zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel nach der Waschphase, aber vor einer Schleuderphase mit hoher Geschwindigkeit eine Phase festlegen, in der die Trommeldrehgeschwindigkeit allmählich erhöht wird, und dass die Steuermittel während dieser Phase der allmählichen Geschwindigkeitserhöhung den Übergang zur Schleuderphase festlegen, wenn die Meßschaltung feststellt, daß die Ladung in der Trommel sich in einem ausgeglichenen Zustand befindet.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die physikalische Größe der Motorstrom, die Motorgeschwindigkeit oder der Steuerstrom eines mit dem Motor in Reihe liegenden statischen Schalters ist, dass die genannten Ströme durch Strommeßmittel meßbar sind und dass die Geschwindigkeit mittels eines Tachometers meßbar ist.
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