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DE6944019U - Bauteil, insbesondere fahrzeugteil. - Google Patents

Bauteil, insbesondere fahrzeugteil.

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Publication number
DE6944019U
DE6944019U DE19696944019 DE6944019U DE6944019U DE 6944019 U DE6944019 U DE 6944019U DE 19696944019 DE19696944019 DE 19696944019 DE 6944019 U DE6944019 U DE 6944019U DE 6944019 U DE6944019 U DE 6944019U
Authority
DE
Germany
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component according
sawtooth
microwave
layer
free
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696944019
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UNITECTA OBERFLAECHENSCHUTZ
Hein Lehmann AG
Original Assignee
UNITECTA OBERFLAECHENSCHUTZ
Hein Lehmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UNITECTA OBERFLAECHENSCHUTZ, Hein Lehmann AG filed Critical UNITECTA OBERFLAECHENSCHUTZ
Priority to DE19696944019 priority Critical patent/DE6944019U/de
Publication of DE6944019U publication Critical patent/DE6944019U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Anlage zur Gebrauchsmuster-
anmeldung
vom I3.IO.I969 - Sei/Wo
Oberflächengestaltung der Beschichtungen von Bauteilen, Fahrzeugen, Stahlkonstruktionen und anderen Oberflächen zur Sicherung bei der Radarortung bzw. zur radarsicheren Tarnung
Die vorliegende Erfindung betrifft die Oberflächengestaltung der Beschichtungen von Bauteilen, Fahrzeugen, Stahlkonstruktionen und anderen Oberflächen bzw. Bauwerken, Brücken und dergl. zur Sicherung bei der Radarortung bzw. zur radarsicheren Tarnung.
In der DAS 1 271 605 ist bereits ein Verfahren zum Tarnen von Oberflächen durch mehrschichtiges Auftragen von Anstrichmitteln vorgeschlagen worden, wobei auf die Oberfläche zunächst ein pigmentfreier Isolierlack aufgebracht wird, dessen Bindemittel eine möglichst kleine Dielektrizitätskonstante hat, worauf ein mit Eisenoxyduloxyd, vorzugsweise als Eisenoxydschwarz, und wechselnden Mengen Graphit pigmentierter Lack und wiederum der Isolierlack abwechselnd mehrmals übereinan der aufgetragen und schließlich durch eine Deckschicht abge deckt werden, die feinverteiltes eisenoxydulhaltiges Glas in einem Bindemittel enthält, dessen Brechungsexponent in der Größenordnung dieses Glases liegt.
Durch dieses Verfahrer können auch hellfarbig getarnte Oberflächen erzielt werden, die auch eine geforderte Absorption außerhalb des Wellenlängenbereicns von J, 6 χ 10 bis
7,8 χ 10·^ S cafweisen. Nach diesem Verfahren werden die
Anstrichmittel mehrschichtig aufgetragen und es wird eine gleichmäßige "berflache hergestellt. Das Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß mehrere Arbeitsgänge zpitlich nacheinander mit unterschiedlichen Anstrichmitteln durchgeführt werden müssen. Weiterhin sind :.eit einiger Zeit schon Mikrowellenabsorber im Handel, die aus pyramidenförmigen geschäumten Platten bestehen und unter Anwendung von Spezialklebstoffen aufgeklebt werden. Nach einem Montageverfahren sollen die Absorber auf Grundplatten aufpeklebt werden. Diese müssen dann in Tragschienen befestig1", bzw. eingehängt werden. Ein Nachteil dieser Mikrowellenabsorber testeht u.a. darin, daß diese Absorber sich bei starken Beanspruchungen lösen klnnen und auch eine Korrosion der damit abgedeckten Metallteile sich nicht immer verhindern lassen kann.
Ziel und Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine plattenförmige Verkleidung zur Mikrowellenabsorption und die dabei entstehenden Unkosten, Arbeitsgänge usw. zu vermeiden und eine Beschichtung von Bauteilen bzw. Bauwerken, Fahrzeugen, Stahlkonstruktionen und anderen Oberflächen,
insbesondere von Brücken zur Sicherung bei der Radarortung bzw. zur radarsicheren Tarnung durchzuführen, ohne daß
mehrere Beschichtungen nacheinander erforderlich sind. Mit
Hilfe dieser .beschichtung sollte somit außerhalb der sichtbaren Wellenbereich" eine Tarnung erzielt werden. Die Beschichtung sollte gleichzeitig ein guter Korrosionsschutz für die damit behandelten Eauteile, Oberflächen und dergl. darstellen. Schließlich sollte die Beschichtung auch den Bauteilen eine gewisse Isolierung bieten und leicht aufzubringen sein. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, insbesondere bei Brücken eine Sicherung der Radarortung zu erzielen.
Diese Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das auf die Oberfläche, Bauteile usw. aufgebrachte Beschichtungsmaterial irr, Querschnitt bzw. in der Oberflächengestaltung zackenähnliche bzw. gewellte oder wellenartige, vorzugsweise sägezahn!Jrmige Profilierungen bzw. Rillen aufweist. Durch diese Oberflächengestaltung wird die Mehrzahl der einfallenden Radarstrahlen so reflektiert, daß sie den Empfänger nicht mehr erreicht, d.h., daß der Ausfallwinkel der aufgetroffenen Radarstrahlen gegenüber dem Einfallwinkel verändert wird. Das aufgebrachte Beschichtungsmaterial besteht vorzugsweise auf der Basis von mit Füllstoffen und dergl. versehenem Kunststoff. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform wird ein elastischer, vorzugsweise lösungsmittelfreier Kunststoff, gefüllt mit einer oder mehreren mikrowellenreflektierenden Substanzen, insbesondere Füllstoffen, Pigmenten, vorzugsweise Metallpulvern, benutzt. Nach einer anderen vorteilhaften Ausführungsform wird zur Beschichtung ein mit FUIl-
stoffen und dgl. versehener Kunststoff verwendet, der während oder nach der Formgebung mit mikrowellenreflektierenden Substanzen überzogen v.ird. Bei dieser Aus führung s form wird das Beschichtungsmaterial auf der Basis von Kunststoff, das vorzugsweise einen verhältnismäßig großen Anteil an Füllstoffen besitzt, während oder nach der Beschichtung mit einer mikrowellenreflektierenden Substanz, vorzugsweise mit Metallpulver, überzogen. Die zweite mikrowellenreflektierende Schicht wird vorzugsweise unter Mitverwendung eines Kunststoffes als Bindemittel aufgebracht. Als flüssige Kunststoffe kommen u.a. Kunststoffe infrage auf der Basis von Polyurethan-, Epoxyd-, Acryl-, Polyäther- und Tolyesterharzen. Die so aufgebrachte Kunststoffbeschichtung ist gleichzeitig korrosionsschützend. Dem Beschichtungsmittel können darüber hinaus an sijh bekannte Zusatzmittel, z.B. Korrosionsschutzmittel, wasserabweisende Mittel und dgl. zugefügt werden. Besonders vorteilhaft 1st die Anwendung von porenfreiem oder porenarmen Beschichtungsmaterial.
Neben der Tarnung von Bauwerken, Bauteilen, Stahlkonstruktionen und dgl. eignet sich die erfindungsgemäße Raumform der Beschichtung besonders vorteilhaft zur Sicherung der Radarort .ing bei Brücken; dabei wird die Beschichtung vorzugsweise in dem Raum zwischen den Trägern, Hauptträgern der Brücke, Kästen lind dgl. durchgeführt. Die in dem Zwischenraum vorhandenen Seitenflächen der Träger, Hauptträger und Kästen werden so mit der rillen-, zacken- oder wellenartigen Beschichtung versehen.
Die Basiswinkeln und ß der im Querschnitt dreieckförmigen Profilierungen sollen unterschiedlich sein und der Winkel-^"
an den Spitzen sollte vom rechten Winkel abweichen. Unter ■?
Basiswinkel werden die Winkel verstanden, die die Profilierun gen zur Beschichtungsfläche bilden.
Es wurde festgestellt, daß bei dieser Ausführungsform die Wirkung hinsichtlich der Sicherung bei der Radarortung bzw. zur radarsicheren Tarnung am stärksten zu beobachten ist, wenn diese Regeln eingehalten werden. Dagegen wurden schlechtere Ergebnisse gefunden, wenn der Winkel<> an der Spitze der dreieckförmigen Profilierungen 90° beträgt und die Basiswinkel χ und ß gleich sind.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht die sägezahnförmige Profilierung bzw. die Rillen aut zwei bzw. mehreren Schichten, wobei die ers-te Schicht auf der Basisfläche einer unter Mitverwendung von Füllstoffen, Pigmenten und dergl. aufgebrachten Kunststoffschicht ist, die vorzugsweise stark gefüllt ist. Diese Schicht ist mit eine j.1 mikrowellenreflektierenden Substanz überschichtet. Die mikrowellenreflektierende Substanz ist vorzugsweise in einem Kunststoff als Bindemittel eingebettet. Diese Profilierung erfolgt vorteilhaft so, daß die rillen- bzw. sägezahnförmigen Rippen parallel oder annähernd parallel verlaufen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform werden die zackteähnlichen Rillen auf drr Fläche waagerecht oder r^j.ezu waagerecht aufgebracht.
8944019-3.9.70
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• ·
In der Zeichnung ist in Figur A schematisch die sägezahnförmige Profilierung des mit mikrowellenreflektierenden Substanzen versehenen Beschichtungsmaterials (2) auf der zu beschichtenden Fläche (l) dargestellt. Nach der Ausführungsform in Figur B ist unter Ziffer (2) das mit Füllstoffen und dergl. stark gefüllte Beschichtungsmaterial von mikrowellenreflektierenden Substanzen frei oder enthält nach einer anderen Ausführungsform nur geringe Mengen mikrowellenreflektierender Substanzen, jedoch ist die Beschichtung (2) mit einer mikrowellenreflektierenden Schicht (3) überzogen«
■■ 7 -
694401^-3.9.70

Claims (5)

  1. Schutzansprüche:
    / V
    ly'Bauteil, insbesondere Fahrzeugtsil^Stahlkorctruktionsteil, Brttekenteil, Bauwerksteil und dgl., dessen Oberfläche dadurch gekennzeichnet ist, daß eine auf der Oberfläche des Bauteils haftende Schicht im Querschnitt zackenähnliche bzw. gewellte oder wellenartige, vorzugsweise sägezahnförmige Profilierungen bzw. Rillen aufweist, wobei diese Schicht aus einem porenarmen bzw. poren freien Materic.1 besteht.
  2. 2. Bauteil nach Anspruch ., dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen bzw. sägezahnförmigen Profilierungen parallel verlaufen und aus einem mit mikrowellenreflektierenden Substanzen versehenen Kunststoff bestehen.
  3. J. Bauteil nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierte Schicht auf der Basis von elastischem, vorzugsweise lösungsmittelfreiem Kunststoff unter Mitverwendung von Füllstoffen, Pigmenten und ir_krowGllenreflektierenden Substanzen, vorzugsweise Metallpulvern, besteht.
  4. 4. Bauteil nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß d: Basiswinkel 06 unc1 ß der im Querschnitt dreieckförmigen Profilierungen unterschiedlich sind und der Winkel y an den Spitzen vom rechten Winkel abweicht.
    a » ca f · ■ t * t ι I ·■
    it···· it» ·■
  5. 5. Bauteil nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die sägezahnförmigen Vrofilierungen aus einer Orundschicht eines mit Füllstoffen, Pigmenten und dgl. stark gefüllten Kaoststoffes unter Verwendung an sich bekannter Zusatzmlttel bestehen und die freie Oberfläche der Grundschicht eine darüber angeordnete mikrowellenreflektierende Substanz aufweist.
    Heim Lehmann & Co AG
    NITECTA Oberflächenschutz vjJnbH
DE19696944019 1969-11-13 1969-11-13 Bauteil, insbesondere fahrzeugteil. Expired DE6944019U (de)

Priority Applications (1)

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DE19696944019 DE6944019U (de) 1969-11-13 1969-11-13 Bauteil, insbesondere fahrzeugteil.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6944019U true DE6944019U (de) 1970-09-03

Family

ID=6606353

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19696944019 Expired DE6944019U (de) 1969-11-13 1969-11-13 Bauteil, insbesondere fahrzeugteil.

Country Status (1)

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DE (1) DE6944019U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2345607A1 (de) * 1973-09-10 1975-03-20 Hein Lehmann Ag Beschichtungsmaterial zur radarsicheren tarnung bzw. zur sicherung der radarortung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2345607A1 (de) * 1973-09-10 1975-03-20 Hein Lehmann Ag Beschichtungsmaterial zur radarsicheren tarnung bzw. zur sicherung der radarortung

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