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DE69423563T2 - Verfahren zur Herstellung von Böschungssteinen aus Beton für eine Stützmauer - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Böschungssteinen aus Beton für eine Stützmauer

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Publication number
DE69423563T2
DE69423563T2 DE69423563T DE69423563T DE69423563T2 DE 69423563 T2 DE69423563 T2 DE 69423563T2 DE 69423563 T DE69423563 T DE 69423563T DE 69423563 T DE69423563 T DE 69423563T DE 69423563 T2 DE69423563 T2 DE 69423563T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
continuous
block
groove
projection
blocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69423563T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69423563D1 (de
Inventor
Robert A. Gravier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allan Block Corp
Original Assignee
Allan Block Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=22500998&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69423563(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Allan Block Corp filed Critical Allan Block Corp
Publication of DE69423563D1 publication Critical patent/DE69423563D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69423563T2 publication Critical patent/DE69423563T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/02Moulds with adjustable parts specially for modifying at will the dimensions or form of the moulded article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • B28B17/0027Accessories for obtaining rubblestones
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/025Retaining or protecting walls made up of similar modular elements stacked without mortar

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Description

    I. Anwendungsgebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf die Ausbildung von Blöcken zur Errichtung von Stützmauern und insbesondere auf ein Verfahren zum Formen von zwei identischen Blöcken oder Steinen, von denen jeder vorn einen erhobenen Vorsprung und eine untere Ausnehmung aufweist. Die Tiefe der unteren Ausnehmung kann während des Herstellungsprozesses variiert werden, um damit einen entsprechenden Rücksprung-Winkel einer Stützmauer festzulegen, die aus den Blöcken aufgebaut wird.
  • II. Erläuterung des Standes der Technik
  • Stützmauern werden üblicherweise dazu eingesetzt, um hochpositioniertes Erdreich zurückzuhalten, wie dies etwa bei Erde der Fall ist, die einen Hügel bildet, um eine nutzbare ebene Oberfläche zu bekommen, wie sie für Spielplätze und Flächen genutzt werden kann. Es kann auch eine künstliche Kontur in der Landschaft geformt werden, die ästhetisch ansprechend ist. Stützmauern werden typischerweise so geschaffen, daß sie einen "Rücksprung" in einem Winkel aufweisen, um dem Druck des Erdreiches, welches hinter der Stützmauer positioniert ist, entgegenwirken zu können. Unter einem Rücksprung versteht man gewöhnlich den Abstand, in welchem eine Läuferschicht der Stützmauer gegenüber der Front der nächsten höheren Läuferschicht der gleichen Stützmauer zurücktritt. Ein Rücksprung wird jedoch nicht immer bei einer Stützmauer mit geringer Höhe benötigt. Weiterhin kann ein Rücksprung nicht immer sinnvoll sein, wenn die Stützmauer nahe an Parzellenlinien, Gegenständen, Bäumen oder Strukturen verläuft, die bereits vorhanden sind. Somit wäre ein Verfahren zur Herstellung von Blöcken zur Bildung von Stützmauern nützlich, bei dem die Blöcke mit unterschiedlichen Abmessungen wahlweise erstellt werden können, so daß die Blöcke zum Auftürmen von Stützmauern mit Rücksprüngen zwischen 0º und 12º eingesetzt werden können, um den Bedürfnissen verschiedener Anwendungen Rechnung zu tragen.
  • Es ist im Stand der Technik bekannt, Doppelblöcke zu formen, wobei ein solcher gegossener Doppelblock geteilt wird, so daß zwei im wesentlichen identische Einzelblöcke entstehen. Auf diese Weise ist eine ökonomische Produktion der Einzelblöcke möglich. Weiterhin erlaubt es das Aufspalten gegossener Doppelblöcke, an den Einzelblöcken eine unregelmäßige und ästhetisch ansprechende texturierte Stirnfläche an jedem der Einzelblöcke zu schaffen. Auf diese Weise besitzt das Aufteilen eines gegossenen Doppelblocks die zweifache Funktion der einfachen Herstellung von Doppelblöcken mit einem einzigen Formkasten und der Einzelblöcke mit einer ästhetisch ansprechenden vorderen Stirnfläche.
  • US-A-4,909,010, die an den Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung übertragen wurde, beschreibt einen neuen Block mit einer texturierten Stirnfläche, der ideal für den Aufbau von Stützmauern mit Rücksprung ist. Die Blöcke verriegeln sich gegenseitig, so daß eine feste Stützwand daraus errichtet werden kann. Der Rücksprung wird durch die Dicke eines Vorsprungs an der Vorderseite festgelegt. Die Einzelblöcke werden paarweise geformt durch Aufteilen eines einzelnen gegossenen Doppelblocks. Der gegossene Block weist keinen unteren Kanal auf, so daß mit solchen Blöcken eine Stützmauer ohne Rücksprung nicht errichtet werden kann. Es wird auch kein Verfahren beschrieben, einen einzigen Formkasten dazu einzusetzen, um Doppelblöcke verschiedener Gestalt und Abmessungen herzustellen.
  • US-A-5,017,049 von Sievert beschreibt einen gegossenen Block zur Bildung eines Mauerwerks, bei dem Errichtung einer Stützmauer mit Rücksprung vereinfacht ist. Die Blöcke werden paarweise geformt und in einem mittleren Bereich aufgeteilt, so daß zwei im wesentlichen identische Einzelblöcke entstehen. Es ist ein Paar sich längs erstreckender Nuten vorgesehen, die parallel zueinander angeordnet sind, wobei eine in der unteren Hauptfläche und die andere in der oberen Hauptfläche des Blocks angeordnet ist. Nach dem Aufspalten des Doppelblocks entstehen zwei im wesentlichen identische Einzelblöcke, von denen jeder eine texturierte Stirnfläche aufweist. Ein Paar gegenüberliegend angeordneter Flansche werden an dem gegossenen Block ausgebildet, so daß nach der Aufteilung jeder Block einen nach abwärts gerichteten hinteren Flansch besitzt, der dem erleichterten Aufbau eines vorbestimmten Rücksprungs dient. Das Verfahren schließt das Befüllen einer Formvertiefung in der Weise ein, daß die Blöcke auf ihren Seitenflächen gegossen werden. Das durch dieses Patent beschriebene Verfahren vereinfacht die Schaffung der Blöcke in ökonomischer Weise. Es wird jedoch kein Verfahren beschrieben, bei dem die Dimensionen eines Blocks frei gewählt werden können, insbesondere nicht ausgehend aus einem einzigen Formkasten, so daß wahlweise letztlich Stützmauern mit einem ausgewählten Rücksprung oder ohne jeglichen Rücksprung erzielbar wären.
  • US-A-5,031,376 von Bender et al. beschreibt eine Stützwandkonstruktion und Blöcke, die ebenfalls paarweise geformt werden. Während der Herstellung wird ein Paar von Nuten parallel zueinander eingesetzt, von denen eine in jeder der beiden Hauptflächen vorgesehen sind, um das Aufspalten zu erleichtern. Zwei gegenüberliegend angeordnete Flansche sind in der oberen Hauptfläche an entgegengesetzten Endbereichen vorgesehen. Diese Flansche formen einen Vorsprung auf der Vorderseite, so daß daraus eine Stützmauer mit Rücksprung entsteht. Der Block und das Verfahren zu seiner Herstellung gestattet es nicht, die Dimensionen eines Blocks unter Verwendung eines einzigen Formkastens festzulegen, wobei aus den Blöcken eine Stützmauer mit einem gewünschten Rücksprung oder ohne einen solchen Rücksprung aufgetürmt werden kann. Die Stirnfläche benachbart zu dem Vorsprung ist nicht texturiert.
  • US-A-4,920,712 von Dean, jr. beschreibt einen Block aus Beton zur Errichtung einer Stützmauer, der paarweise geformt wird. Dabei wird ein großer Block entlang eines mittleren Bereiches aufgespalten. Die vordere und ausgesetzte Oberfläche des Blocks ist sichtbar, wenn solche Blöcke zu einer Stützmauer aufgestapelt werden. Es wird jedoch kein Herstellungsverfahren beschrieben, bei dem nur ein einziger Formkasten eingesetzt würde, bei dem die Dimensionen des Blocks frei wählbar festgelegt werden können, so daß auf diese Weise eine Stützmauer mit verschiedenem Rücksprung oder ohne Rücksprung errichtbar wäre.
  • US-A-5,214,898 von Beretta beschreibt einen Block zur Errichtung von Stützmauern mit einem Vorsprung und einer Nut, so daß der Block zu einer Stützmauer ohne jeglichen Rücksprung aufgebaut werden kann. Es wird jedoch kein Herstellungsverfahren beschrieben, bei dem die Dimensionen des Blocks wahlweise variiert werden können und bei dem ein einziger Formkasten in der Weise eingesetzt wird, daß die Blöcke mit einem bestimmten Rücksprung zu einer Stützmauer aufgetürmt werden könnten. Es wird auch kein Verfahren zur Herstellung beschrieben, bei dem die Blöcke paarweise erstellt werden.
  • EP-A-0 059 820 beschreibt einen Satz von Konstruktionseinheiten einschließlich eines Standardsteins. Der Standardstein kann in zwei kleinere Steine unterteilt werden, die miteinander in Wirkverbindung treten können und auch aufeinanderstapelbar sind.
  • Probleme
  • Es ist somit ein vorrangiges Problem der vorliegenden Erfindung, ein Herstellverfahren für die Herstellung von Doppelblöcken für eine Stützmauer aus einem einzigen Formkasten bereitzustellen, bei dem die Dimensionen des Blocks nach Kundenwunsch festgelegt werden können, so daß Einzelblöcke entstehen, mit denen eine Stützmauer mit festgelegtem Rücksprung errichtet werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Herstellungsverfahren für einen Block zur Errichtung einer Stützmauer bereitzustellen, bei dem die Blöcke aufeinandergetürmt werden können, um so eine Stützmauer mit einem Rücksprung zwischen 0º und 12º zu errichten.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Herstellungsverfahren bereitzustellen, bei dem jeder Einzelblock aus einem Doppelblock eine texturierte freie Oberfläche aufweist, wenn die Einzelblöcke zu einer Wand aufgebaut sind, so daß damit ein gefälliger ästhetischer Eindruck erzeugt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem eine Vielzahl Blöcke mit unterschiedlicher Gestalt, einschließlich rechteckiger oder trapezförmiger Querschnitte an den einzelnen Blöcken paarweise erstellt werden können.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, aus den Ansprüchen und aus den Zeichnungen hervor, in denen gleiche Bezugszeichen für gleiche Elemente eingesetzt werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Nach der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Schaffen eines Blocks vorgesehen, wie es im Anspruch 1 definiert ist.
  • Die obigen Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden mit einem Herstellungsverfahren erreicht, mit dem paarweise Blöcke für eine Stützmauer herstellbar sind, wobei ein gegossener Doppelblock mit einer oberen Hauptfläche mit einem durchgehenden Vorsprung und mit einer unteren Hauptfläche mit einer durchgehenden Nut je nach Kundenwunsch geschaffen werden, wobei der obere Vorsprung und die untere Nut parallel zueinander verlaufen. Der gegossene Block wird in seinem Mittelbereich unterteilt, wobei auch der obere Vorsprung und die untere Nut unterteilt werden. Auf diese Weise wird ein Paar identischer Einzelblöcke geformt. Jeder Einzelblock besitzt eine texturierte freie Stirnfläche und seitlich durchgehend einen oberen Fortsatz und eine untere Ausnehmung, so daß solche Einzelblöcke, wenn sie aufeinandergetürmt werden, eine Stützmauer mit festgelegtem Rücksprung bilden.
  • Noch spezieller wird ein einzelner Formkasten eingesetzt, bei dem die Breite der durchgehenden Nut auf Kundenwunsch während der Herstellung festgelegt wird, bevor der gegossene Doppelblock aufgespalten wird, so daß dann die Einzelblöcke aufeinandergetürmt werden können. Der Vorsprung jedes unteren Einzelblocks entspricht der unteren Ausnehmung des darübergestapelten Blocks. Die Breite der Ausnehmung des Blocks bestimmt den Rücksprung der damit aufgebauten Stützmauer. Je flacher dabei die auf der Frontseite vorgesehene Ausnehmung an jedem Block ist, je größer wird der Rücksprung der errichteten Stützmauer. Die Breite des Vorsprungs bleibt konstant, während die Breite der Ausnehmung variieren kann.
  • Um die Breite und die Gestalt der durchgehenden Nut in dem gegossenen Doppelblock während seiner Herstellungszeit wahlweise festzulegen, findet ein Kernstück mit ausgewählter Breite und Gestalt Verwendung, welches in Verbindung mit einem einzigen Formkasten eingesetzt wird, um so die durchgehende Nut mit identischer Breite zu bilden. Auf diese Weise kann ein einziger Formkasten mit einer Anzahl von Kernstücken eingesetzt werden, wobei jedes Kernstück eine entsprechende Breite und Gestalt besitzt. Vorzugsweise weist das Kernstück rechteckigen oder trapezförmigen Querschnitt auf.
  • Während des Gießprozesses wird der gegossene Doppelblock aus Beton mit seinem durchgehenden Vorsprung einschließlich einer in Längsrichtung V-förmigen Nut ausgeformt, die sich durch das Zentrum erstreckt, so daß auf diese Weise der Vorsprung in zwei Fortsätze zweigeteilt wird. Nach der Aufhärtung wird der Doppelblock durch das Zentrum seines Vorsprungs mit der V-förmigen Nut aufgespalten, und zwar auch durch das Zentrum der unteren durchgehenden Nut, so daß zwei Einzelblöcke entstehen, von denen jeder auf der Vorderseite einen Fortsatz mit einer schrägen Oberfläche aufweist. Der schräge untere Fortsatz und die texturierte Stirnfläche jedes geformten Blocks erbringen ein ästhetisches Gepräge an der errichteten Stützmauer. Weiterhin kann zur Reduzierung des Gewichts jedes Einzelblocks ein Paar vertikal durchgehender Kernräume oder Hohlräume vorgesehen sein, die in jedem Doppelblock auf jeder Seite des durchgehenden Vorsprungs vorgesehen sind. Diese Hohlräume können durch einen Verstärkungssteg unterteilt sein. Durch die Ausbildung dieser Hohlräume wird das Gewicht des Blocks pro Flächeneinheit reduziert, wobei der Block trotzdem eine hinreichende Festigkeit aufweist. Es lassen sich auch Blöcke in verschiedenen Gestalten realisieren, indem das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung genutzt wird, einschließlich rechteckiger oder trapezförmiger Querschnitte der Blöcke.
  • Zusammenfassend ist die vorliegende Erfindung auf ein Herstellungsverfahren gerichtet, bei dem Einzelblöcke paarweise zum Aufbau einer Stützmauer mit texturierter Stirnfläche erstellt werden, wobei die Dimensionen des Doppelblocks wahlweise festgelegt werden können und trotzdem nur ein einziger Formkasten vor dem Aufteilen des Doppelblocks eingesetzt wird. Damit entsteht eine Stützmauer mit vorher festgelegtem Rücksprung, wenn die Einzelblöcke zu der Stützmauer aufeinandergetürmt werden.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Formkastens, eines Kernstücks und eines damit gegossenen Doppelblocks nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung auf einem Förderband;
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung zweier identischer rechteckiger Blöcke, wie sie durch Teilen des gegossenen Blocks nach Fig. 1 erzeugt werden;
  • Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung einer Stützmauer ohne Rücksprung, gebildet aus den Blöcken, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind;
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung einer Stützmauer mit Rücksprung entsprechend der Breite einer wahlweise festgelegten unteren Ausnehmung an dem Block, wie er in Fig. 2 dargestellt ist;
  • Fig. 5+6 sind eine perspektivische Darstellung einer Stützmauer ohne bzw. mit Rücksprung, wobei der Vorsprung und die Ausnehmung des Blocks konisch gestaltet sind;
  • Fig. 7 ist eine perspektivische Darstellung einer Stützmauer aus Blöcken mit einer großen Ausnehmung, so daß die Blöcke einen hinteren Vorsprung aufweisen; und
  • Fig. 8 ist eine perspektivische Darstellung zweier identischer trapezförmiger Blöcke, die durch Teilen eines gegossenen Blocks nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt sind.
  • Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • In Fig. 1 ist ein ausgehärteter Doppelblock 10 dargestellt, der in einem gemeinsamen Formkasten 12 nach einem im Stand der Technik bekannten Verfahren gegossen wird. Dieses Verfahren zur Ausführung der vorliegenden Erfindung beinhaltet das Gießen rechteckiger Doppelblöcke 10 für die Erstellung von Mauern, indem der rechteckige Formkasten 12 mit Beton gefüllt und der Block gegossen wird, indem der Beton in dem Formkasten durch Druckanwendung auf den Beton von oben durch den oben offenen Formkasten verdichtet wird. Zusätzliche Beschreibungen dieses bekannten Verfahrens sind in der US-A-5,017,049 zu finden. Die dortigen Ausführungen werden durch Bezugnahme auch in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen.
  • Die neuen Verfahrensschritte für die Herstellung von Böschungssteinen aus Beton für eine Stützmauer können leicht an den besonderen Merkmalen des Formkastens 12 festgestellt werden, wie er auf einem üblichen Förderband 13 dargestellt ist. Der Formkasten 12 weist insbesondere rechteckige Gestalt auf, ist oben und unten offen und besitzt eine rechteckige Durchbrechung 14 auf jeder gegenüberliegenden Seitenwand 16 des Formkastens 12. Jede rechteckige Durchbrechung 14 ist in einem zentralen unteren Bereich jeder Seitenwand 16 angeordnet. Jede Durchbrechung 14 besitzt eine festgelegte Breite "X", wie dargestellt. Zu dem Formkasten 12 gehört ein darauf abgestimmtes Kernstück 20. Das Kernstück 20 besteht aus einem länglichen rechteckigen Teil mit einer Breite "W", wie dargestellt. Das Kernstück könnte jedoch auch trapezförmige Gestalt aufweisen, um damit konische Oberflächen zu erzeugen (siehe Fig. 7). Vor dem Eingießen des Betons wird das Kernstück 20 der Länge nach so aufgelegt, daß es sich durch beide Durchbrechungen 14 hindurcherstreckt und darin zentriert ist, wie dies nachfolgend erläutert wird. Es ist eine Vielzahl von Kernstücken 20 vorgesehen, die jeweils in Verbindung mit dem Formkasten 12 eingesetzt werden und die alle eine unterschiedliche Breite "W" aufweisen. Diese Breite "W" jedes Kernstücks 20 ist jedoch kleiner oder gleich der Breite "X" jeder Durchbrechung 14. Das Kernstück 20 bildet eine Nut 28 aus, die sich über bzw. durch die untere Oberfläche des Doppelblocks 10 erstreckt. Dies wird nachfolgend genauer erläutert.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 kann der Doppelblock 10, wie er mit Hilfe des Formkastens 12 geformt werden soll, als ein rechteckiger Block mit einer oberen Hauptfläche 22 und einer gegenüberliegend angeordneten unteren Hauptfläche 24 angesehen werden. Der Doppelblock 10 besitzt auch ein Paar gegenüberliegend angeordneter Seitenflächen 26, zwischen denen sich die seitlich durchgehende Nut 28 entlang des Zentrums des Doppelblocks 10 erstreckt, um an diesem zwei Teile auszubilden. Die Nut 28 wird durch das ausgewählte Kernstück 20 gebildet, welches durch die Durchbrechungen 14 des Formkastens 12 reichend während des Gießprozesses eingesetzt wird. Wenn dann das Kernstück 20 und der Formkasten 12 von dem gebildeten Doppelblock 10 abgenommen sind, ist auch die Nut 28 festgelegt. Folglich ist die Breite "W" der Nut 28 gleich der Breite "W" des betreffenden Doppelblocks 10. Die Breite der Nut 28 kann dadurch festgelegt werden, daß für den Gießprozeß ein entsprechendes Kernstück 20 mit einer vorgegebenen Breite "W" eingesetzt wird. Die Breite "W" der Nut 28 korrespondiert direkt mit einem Rücksprung, der entsteht, wenn die Blöcke gestapelt und in einer Stützmauer aufeinandergetürmt werden, wie dies nachfolgend erläutert wird.
  • Der Doppelblock 10 weist auch einen sich längs erstreckenden Vorsprung 30 auf, der ebenfalls zwischen den Seitenwänden 26 vorgesehen ist und sich durch das Zentrum des Doppelblocks erstreckt, um die Möglichkeit der Zweiteilung vorzubilden. Dieser Vorsprung 30 erstreckt sich parallel zu der durchgehenden Nut 28 und ist in vertikaler Zuordnung dazu vorgesehen. Der Vorsprung 30 weist eine v-förmige Nut oder Vertiefung 32 auf, so daß der sich längs erstreckende Vorsprung 30 damit in ein Paar lippenförmiger Fortsätze 34 unterteilt wird. Es sind vertikal durchgehende Kernöffnungen oder Hohlräume 36 auf jeder Seite des Vorsprungs 30 vorgesehen, um das Gewicht des Doppelblocks 10 und damit der beiden Einzelblöcke zu reduzieren. Jeder Hohlraum 36 erstreckt sich von der oberen Hauptfläche 22 zu der unteren Hauptfläche 24 des Doppelblocks 10. Jeder Hohlraum 36 kann durch einen Verstärkungssteg 38 unterteilt sein, der rechtwinklig, wie dargestellt, angeordnet ist.
  • Der Vorsprung 30 weist eine vorher festgelegte Breite "Y" auf, so daß jeder lippenförmige Fortsatz 34 eine Breite "Y/2" erhält. Damit bildet die V-förmige Vertiefung 32 an dem Vorsprung 30 die Unterteilung in zwei identische Fortsätze 34 vor. Die Breite "Y" bleibt konstant, während die Breite "w" durch Auswahl festgelegt wird.
  • Nach der Aushärtung wird der Doppelblock 10 in ein Paar identischer rechteckiger Einzelblöcke 40 unterteilt. Der Doppelblock 10 wird entlang der Linie 42 geteilt, wobei der Vorgang des Unterteilens mit Hammer und Meißel als auch maschinell in bekannter Weise durchgeführt werden kann. Durch diese Unterteilung in Verbindung mit einer symmetrischen Ausbildung des Doppelblocks 10 einschließlich der Fortsätze 34 und Nuten 28 ermöglicht eine ökonomische Produktion der Einzelblöcke, weil für die Herstellung von zwei Einzelblöcken nur ein einziger Gießvorgang erforderlich ist. Darüber hinaus ermöglicht es das vorliegende Verfahren, zwei identische Einzelblöcke 40 mit texturierter Stirnfläche zu schaffen, die der freien Draufsicht ausgesetzt ist, wenn die Einzelblöcke zu einer Stützmauer aufgebaut sind. Diese texturierte Stirnfläche ist ästhetisch ansprechend ausgebildet und bestimmt damit wesentlich das ästhetische Gepräge der gebildeten Stützmauer. Nach der vorliegenden Erfindung besitzt jeder Einzelblock 40 nach der Teilung des Doppelblocks eine texturierte Stirnfläche mit einem durchgehenden oberen Fortsatz 34 und einer durchgehenden unteren Ausnehmung 48 mit der Breite "Wir", wie dies aus Fig. 2 hervorgeht.
  • In Fig. 2 sind die beiden Einzelblöcke 40 dargestellt, wie sie durch das oben beschriebene Verfahren erzeugt werden. Jeder Einzelblock 40 besitzt eine texturierte Stirnfläche 46, die oben in einen vorspringenden Fortsatz 34 übergeht. Darunter erstreckt sich eine rechteckige durchgehende Ausnehmung 48, die eine Breite "W/2" aufweist, was also der Hälfte der Breite "W" des Kernstücks 20 entspricht, welches zur Bildung der Nut 28 an dem Doppelblock 10 eingesetzt wurde, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Breite der Ausnehmung 48 den Rücksprung der Stützmauer festlegt, wie dies nachfolgend erläutert wird. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß eine glatte, abgeflachte Oberfläche 50 im Bereich jedes durchgehenden Fortsatzes 34 gebildet wird, die als Ergebnis der V-förmigen Vertiefung 32 resultiert, die ursprünglich in dem Doppelblock gemäß Fig. 1 eingeformt wurde. Die rückwärtige Oberfläche 52 jedes Fortsatzes 34 ist glatt ausgebildet und vertikal zu der oberen Hauptfläche des Einzelblocks 40 positioniert. In ähnlicher Weise ist auch die vertikale Oberfläche 54 der Ausnehmung 48 glatt ausgebildet und auf die Oberfläche 52 abgestimmt, so daß ein dichter und schneller Aufbau der Stützmauer möglich ist.
  • In einer anderen Ausführungsform kann der Doppelblock 10 so gegossen werden, daß er eine diamantförmige oder hexagonale Gestalt (mit sechs Seiten) aufweist, so daß nach der Unterteilung zwei trapezförmige Einzelblöcke 80 entstehen (siehe Fig. 8). Dabei sind dann beispielsweise die einander gegenüberliegend angeordneten hinteren Wände 55 des Doppelblocks 10 in der Länge kürzer gestaltet als die texturierte Stirnfläche 46. Die Seiten wände 57 jedes Einzelblocks 40 verlaufen nach hinten konisch auf die kürzere Wand 55 zu, so daß auf diese Weise ein trapezförmiger Einzelblock 80 gebildet wird, wie er zur Ausbildung bogenförmig verlaufender Stützmauern benötigt wird. Die Anwendung des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung wird also nicht auf einen rechteckigen Doppelblock 10 und zwei rechteckige Einzelblöcke 40 beschränkt.
  • Aus den Fig. 3 und 4 können die neuen Merkmale des vorliegenden Verfahrens unter Benutzung eines einzigen Formkastens entnommen werden, wobei Stützmauern durch das Aufstapeln mehrerer Einzelblöcke 40 aufgebaut werden. In Fig. 3 ist eine vertikale Stützmauer 60 dargestellt, die keinen Rücksprung aufweist. Dies ist dann der Fall, wenn die Breite "W/2" der Ausnehmung 48 gleich der Breite des Fortsatzes 34 mit der Breite "Y/2" ist. Anders gesagt besitzt der Doppelblock 10 gemäß Fig. 1 einen Vorsprung der Breite "Y", die gleich der Breite "W" der durchgehenden Nut 28 ist.
  • In Fig. 4 ist eine Stützmauer 62 mit einem Rücksprung entsprechend einem Winkel "A" dargestellt, die ebenfalls nach dem vorliegenden Verfahren und unter Benutzung eines Formkastens 12 geschaffen werden kann. Die Stützmauer 62 ist aus Einzelblöcken aufgebaut, die Ausnehmungen 48 aufweisen, deren Breite geringer ist als die Breite des Fortsatzes 34. In anderen Worten ist die Breite "W/2" der Ausnehmung 48 kleiner als die Breite "Y/2" des Fortsatzes 34. Wenn solche Einzelblöcke übereinandergetürmt werden, wird die texturierte Oberfläche 46 jedes einzelnen Blocks nach hinten versetzt, wie es aus der dargestellten gestapelten Anordnung erkennbar ist. Die Stirnfläche 46 jedes Einzelblocks 40 wird geringfügig nach hinten verschoben, und zwar im Vergleich zu dem darunter befindlichen Einzelblock. Der Rücksprung entspricht der Differenz zwischen den Breiten "W/2" und "Y/2" (Rücksprung = W/2 - Y/2), also entsprechend der Breite der Ausnehmung 48 bzw. des Fortsatzes 34. Je größer der Unter schied zwischen diesen Breiten der Ausnehmung 48 und des Fortsatzes 34 ist, je größer ist der Winkel "A" des Rücksprungs.
  • Durch die Auswahl und Verwendung eines entsprechenden Kernstücks 20 beim Gießen des Doppelblocks 10 kann also nach den neuen Merkmalen des vorliegenden erfindungsgemäßen Verfahrens der Rücksprung einer Stützmauer festgelegt werden. Weiterhin kann ein einziger Formkasten 12 dazu benutzt werden, um unterschiedliche ausgewählte Breiten "W" zu verwirklichen. Die Breite "W" des Kernstücks 20 bestimmt direkt den Rücksprung "A", der sich beim Aufeinanderstapeln der Einzelblöcke 40 ergibt, wobei die vorderseitige Oberfläche 54 jeder Ausnehmung 48 gegen die rückwärtige Oberfläche 52 des entsprechenden Fortsatzes 34 des darunter befindlichen Einzelblocks anliegt. Durch einen solchen gestapelten Aufbau ergibt sich eine geräuschdämmende Stützmauer mit festgelegtem Rücksprung oder ohne jeden Rücksprung.
  • In den Fig. 5 und 6 ist eine Stützmauer dargestellt, wie sie aus Einzelblöcken errichtet wird, die nach einem abgewandelten bevorzugten Ausführungsbeispiel des vorliegenden Verfahrens hergestellt werden. Auch dabei können zwei Einzelblöcke 70 aus einem einzigen Doppelblock gebildet werden. Jeder Einzelblock 70 besitzt einen lippenförmigen Fortsatz 72 mit konisch verlaufender hinterer Oberfläche 74. Jede durchgehende Nut des Doppelblocks ist so ausgebildet, daß sie trapezförmige Gestalt besitzt. Die trapezförmige Gestalt wird mit Hilfe eines entsprechenden trapezförmigen Kernstücks (nicht dargestellt) erzeugt. Auf diese Weise besitzt jeder Einzelblock 70 eine Ausnehmung 76 mit schrägverlaufender Wandung 78. Wenn die Einzelblöcke 70 aufeinandergestapelt werden, wie dies in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, legen sich die schrägverlaufenden Oberflächen 74 und 78 der entsprechenden Ausnehmungen 76 und Fortsätze 72 aneinander. Dieses zusätzliche Merkmal der Schräglage der Ausnehmung und des Fortsatzes ergibt eine bessere Verbindung zwischen dem lippenförmigen Fortsatz 72 und dem Rest des Einzel blocks, wobei eine saugartige Kraft vermieden wird, die während der Produktion auftritt. Mit diesem Verfahren ist es möglich, die Qualität der Blöcke zu verbessern und die Produktion zu beschleunigen.
  • Obwohl das vorstehend beschriebene Verfahren der Erzeugung von Einzelblöcken bevorzugt wird, ist es dennoch vorstellbar, daß der Doppelblock 10 oder 70 auch mit einem durchgehenden Fortsatz 30, jedoch ohne durchgehende Vertiefung 32 ausgebildet werden kann. In diesem Fall geht die texturierte Oberfläche an den aufgestapelten Einzelblöcken von unten nach oben durch. Wenn also eine Stützmauer ohne jeglichen Rücksprung aufgebaut wird, erhält diese eine ununterbrochen durchgehende texturierte Oberfläche. Das erfindungsgemäße Verfahren ist in erster Linie darauf gerichtet, die Gestalt und die Breite "W" der durchgehenden Nut 48 beim Gießen festzulegen, um damit einen gewünschten Rücksprung der Stützmauer zu bestimmen, der sich im aufgetürmten Zustand der Einzelblöcke ergibt. Die V-förmige Nut 32, die auch in anderer Gestalt, beispielsweise halbkreisförmig, ausgebildet werden kann, erleichtert die Zerteilung und erbringt auch eine ästhetisch ansprechende Schräglage des Fortsatzes an der erstellten Stützmauer. Darüber hinaus kann die Breite des Fortsatzes 34 und 72 vorher festgelegt werden, und zwar jeweils in Zuordnung zu den Ausnehmungen 48 bzw. 78, um damit den Rücksprung zu bestimmen.
  • Nach dem bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren, wie es oben beschrieben wurde, lassen sich Einzelblöcke für Stützmauern erstellen, die oben einen vorspringenden Fortsatz und unten eine Ausnehmung aufweisen, so daß damit eine geräuschdämmende Struktur geschaffen wird, die nicht empfindlich gegen Schiebebewegungen ist, wenn sie mit Erde hinterfüllt ist. Auf diese Weise werden Schiebebewegungen der Einzelblöcke in der Stützmauer verhindert.
  • Die Breite "W/2" jeder Ausnehmung 48 ist vorzugsweise wesentlich kleiner als die Breite der restlichen unteren Hauptfläche jedes Einzelblocks 40, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Die Breite "W/2" jeder Ausnehmung 48 wird vorzugsweise im Bereich zwischen 2" und 4" gewählt, wobei hierdurch jedoch keine Begrenzung dieser Dimensionierung eingeführt werden soll. Die Breite "Y/2" jedes Fortsatzes 34 kann ungefähr 134" betragen. Die Breite "W" der verschiedenen Kernstücke 20, die in Verbindung mit dem Formkasten 12 eingesetzt werden, variieren zwischen 4" und 8". Folglich ist die Breite "X" jeder Durchbrechung 14 in dem Formkasten 12 8" und damit gleich der maximalen Breite der durchgehenden Nut 28 im Doppelblock 10. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß mit den genannten Dimensionen keine Beschränkungen eingeführt werden. Es handelt sich lediglich um die Verdeutlichung von Ausführungsbeispielen. Wenn beispielsweise die Breite "W" relativ groß zur Tiefe des gesamten Blocks ausgebildet ist, bekommt der Block gleichsam einen hinten angeordneten Fortsatz, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Damit wird klar, daß der Bereich der Breite "W" nicht beschränkt sein soll. Sie hängt lediglich von der gewählten Dimension "X" an dem Formkasten 12 ab und kann durchaus groß gewählt werden, um eine Gestaltung mit hinten liegendem Fortsatz zu ermöglichen. Somit kann die Gestalt des Blocks ein ganz verschiedenes Aussehen annehmen, obwohl dabei die grundlegende Idee nicht verändert wird. Weder die Dimensionen noch die Gestalt des Blocks müssen begrenzt werden. Das Verfahren kann in der betonverarbeitenden Industrie in konventioneller Weise angewendet werden, aber auch in größerem Umfange in einer Industrie, in der die Blöcke "naß oder vorgegossen" geformt werden. Schließlich kann der Block entweder eine feste oder hohle Gestalt besitzen. Beschränkungen hinsichtlich der Hohlräume 36 sind nicht vorhanden.
  • Vorzugsweise besitzt der Formkasten 12 die Dimensionen 8" · 16" · 24". Demzufolge besitzt jedes Kernstück 12 eine Länge von mindestens 16", und jeder identische Einzelblock bekommt eine Tiefe von 12". Die Herstellungstechniken lassen sich auch automatisieren, indem beispielsweise ein Manipulator für das Kernstück eingesetzt wird, mit dem jedes Kernstück 20 relativ zum Formkasten 12 vor und nach dem Gießprozeß positioniert wird. Das Kernstück 20 kann von Hand oder maschinell an dem Formkasten 12 eingesetzt werden, bevor ein Block gegossen wird. In Fig. 1 ist gezeigt, daß die vorliegende Erfindung in idealer Weise auf einem Förderband durchgeführt werden kann, um einen hohen Ausstoß zu ermöglichen. Die Erfindung wurde hier mit beträchtlichen Detailangaben beschrieben, um Patenterfordernissen zu genügen und Fachleute in die Lage zu versetzen, mit der nötigen Information die neuen Prinzipien anzuwenden und so spezielle Teile wunschgemäß zu schaffen. Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung durch spezielle verschiedene Ausrüstungen und Vorrichtungen in die Tat umgesetzt werden kann und daß verschiedene Modifikationen möglich sind, und zwar sowohl hinsichtlich der Ausrüstungsteile als auch der Verfahrensweisen, ohne daß damit von dem Schutzumfang der Ansprüche abgewichen wird.

Claims (15)

1. Verfahren zur Herstellung eines Einzelblocks (40) für Stützmauern o. dgl. mit folgenden Verfahrensschritten:
(a) Formen eines Doppelblocks (10) mit einer oberen Hauptfläche (22) und einer unteren Hauptfläche (24) und mehreren Kanten, wobei die obere Hauptfläche (22) einen durchgehenden Vorsprung (30) aufweist, der sich längs durch einen Mittelbereich zwischen den gegenüberliegend angeordneten Kanten erstreckt, die untere Hauptfläche (24) eine Nut (28) besitzt, die sich längs durch einen Mittelbereich zwischen den gegenüberliegend angeordneten Kanten erstreckt, und der durchgehende Vorsprung (30) parallel und vertikal oberhalb der Nut (28) angeordnet ist;
(b) Teilen des Doppelblocks entlang einer Linie (42) zwischen dem Vorsprung und der Nut unter Bildung zweier Einzelblöcke (40), wobei jeder Einzelblock eine rauhe texturierte Stirnfläche (46), die durch die Teilung des Doppelblocks gebildet wird, eine darunter angeordnete durchgehende Ausnehmung (48) und einen darüber angeordneten durchgehenden Fortsatz (34) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (34) und die Ausnehmung (48), die einander entsprechen und beide direkt an die Teilungsebene anschließen, so ausgebildet und angeordnet sind, daß nach der Teilung und nach dem Aufeinandertürmen der Einzelblöcke (40) der Fortsatz (34) und die Ausnehmung (48) gegeneinander anliegen.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der durchgehenden Nut (28) entsprechend einem gewünschten Rücksprung der Stützmauer festgelegt wird und daß die Einzelblocks (40) so aufeinandergestapelt werden, daß ein Fortsatz (34) eines unteren Einzelblocks in eine Ausnehmung (48) eines oberen Einzelblocks eingreift.
3. Das Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durchgehende Vorsprung (30) mit einer Breite festgelegt wird, die mit der Breite der festgelegten Nut (28) übereinstimmt, so daß mit diesen Einzelblöcken eine sich vertikal erstreckende Stützmauer mit einem Winkel von 0º errichtet werden kann.
4. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelblock (10) so ausgebildet ist, daß seine Zweiteilung durch die durchgehende Nut (28) und den durchgehenden Vorsprung (30) in der Weise vorgebildet ist, daß aus der Teilung des Doppelblocks zwei identische Einzelblöcke resultieren.
5. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durchgehende Vorsprung (30) mit einer durch das Zentrum durchgehenden Nut (32) geformt wird und dadurch der Vorsprung in zwei durchgehende Fortsätze (34) unterteilt wird.
6. Das Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (32) mit einem im wesentlichen V-förmigen Querschnitt geformt wird.
7. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des durchgehenden Vorsprungs (30) und der Nut (28) mindestens ein vertikal durchgehender Hohlraum (36) geformt wird.
8. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des durchgehenden Vorsprungs (30) und der Nut (28) zwei vertikal durchgehende Hohlräume (36) geformt werden, die voneinander durch einen Verstärkungssteg (38) getrennt sind.
9. Das Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verstärkungssteg (38) so ausgebildet ist, daß er sich rechtwinklig zu dem durchgehenden Vorsprung (30) und der Nut (28) erstreckt.
10. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Nut (28) mit rechteckigem Querschnitt geformt wird.
11. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Nut (28) mit trapezförmigem Querschnitt und der durchgehende Vorsprung (30) zwei schräg verlaufenden Oberflächen geformt wird.
12. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelblock (10) mit rechteckigem Profil so geformt wird, daß die Einzelblöcke (40) rechteckiges Profil aufweisen.
13. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelblock (10) mit im wesentlichen sechseckigem Profil so geformt wird, daß die Einzelblöcke (40) eine Stirnwand (46), eine hintere Wandung (55) und zwei Seitenwandungen (57) aufweisen, die konisch von der Stirnwand auf die hintere Wandung zulaufen, wobei die Stirnwand eine größere Länge als die hintere Wandung aufweist.
14. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den so festgelegten Einzelblöcken (40) eine Stützmauer errichtet wird.
15. Das Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmauer mit einem Rücksprung errichtet wird.
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