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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Satz von Hohlbausteinen, die
dazu bestimmt sind aufeinander gesetzt und mit Beton aufgefüllt zu werden,
um eine Gebäudewand
zu bilden.
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In
der Fachsprache werden solche Bausteine im allgemeinen "Schalungsblöcke" genannt und sind
dafür vorgesehen
mit einem Versatz in Längsrichtung
aufeinandergesetzt zu werden, wobei letzterer in der Größenordnung
von einem drittel bis einem halben Baustein ist. Sie werden trocken
aufeinandergesetzt, was bedeutet, daß darauf verzichtet wird zwischen
zwei benachbarten Blöcken
Zement zu verteilen, um deren Verbindungsflächen zu bilden. Dagegen gestattet
das Gießen
von Beton in die Hohlräume
dieser Bausteine den Zusammenhalt und die Widerstandsfähigkeit
der Wand sicherzustellen.
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Zum
Kompensieren der Längsverschiebung zwischen
den Bausteinen, insbesondere am Rand der Wand, werden "Endstück" genannte Bausteine verwendet,
die tatsächlich
aus Teilen von Bausteinen mit Standardlänge gebildet sind.
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In
der Praxis erhält
man diese Endbausteine im allgemeinen durch das Spalten von ganzen
Bausteinen.
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Dieser
Schnitt wird direkt auf der Baustelle durchgeführt. Es handelt sich dabei
um einen ermüdendenden
Vorgang, der nach Augenmaß angewendet
wird. In der Mehrzahl der Fälle
werden große
Teile der Bausteine zerbrochen und sind daher nicht wieder verwendbar,
was zu hohen Mehrkosten führt.
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Die
Druckschrift FR-A-38 974 beschreibt standardisierte Bauelemente.
Bestimmte dieser Elemente haben eine Parallelepipedform mit zwei
in Längsrichtung
verlaufenden und vertikalen Wänden, die
durch mehrere quer verlaufende Zwischenwände verbunden sind. Ihre sich
gegenüberliegenden
Enden sind offen.
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Diese
Elemente können "U"-förmige
Bausteine aufnehmen, die dafür
geeignet sind, eines ihrer Enden zu verschließen. Hierfür umfassen sie komplementäre Schikanen
oder Falze, die dazu bestimmt sind die Dichtigkeit der so gebildeten
Gruppe bereitzustellen.
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Das
Schriftstück
FR-A-2 535 763 bezieht sich auf ein System vorgefertigter "H"-förmiger Bausteine,
die aneinanderstoßend
zusammengesetzt werden können,
um übereinanderliegende
Unterlagen zu bilden.
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Die
Hohlräume
dieser Bausteine nehmen "T"-förmige Füllelemente
auf, die beispielsweise aus Styropor gefertigt sind.
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Es
sind volle "Hi"-Bausteine vorgesehen,
die weibliche beziehungsweise männliche
Formen zum Zusammenstecken haben. Diese Bausteine gestatten es,
das entsprechende Ende eines "H"-Bausteins zu verschließen.
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In
der Praxis gestatten es die in diesen Druckschriften beschriebenen
Verschlußbausteine nicht,
das Problem der Verschiebung der Bausteine in Längsrichtung, wie es weiter
oben dargelegt wurde, zu lösen.
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Die
vorliegende Erfindung zielt gerade darauf ab für dieses Problem eine wirtschaftliche
Lösung bereitzustellen.
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Genauer
zielt sie darauf ab einen Satz von Bausteinen vorzuschlagen, deren
Länge ohne
Zuschnitt beliebig eingestellt werden kann, um für jede Form, die der Maurer
vorfindet, eine "Anfertigung nach
Maß" zu erhalten.
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Es
handelt sich um einen Satz von Bausteinen mit einfachem Aufbau,
der in keiner Weise weder das äußere Aussehen
der so konstruierten Wand noch das Auffüllen ihrer Innenräume mit
Beton beeinträchtigt.
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Dieser
Bausteinsatz umfaßt:
- – Hauptsteine,
die parallelepiped-förmig
sind und zwei in Längsrichtung
verlaufende und vertikale Wände
umfassen, die durch wenigstens eine quer verlaufende Zwischenwand
verbunden sind, und bei denen wenigstens eine quer verlaufende Endwand
offen ist;
- – Nebensteine
oder „Einschubsteine", die geeignet sind
durch Verschieben in die Hauptblöcke durch
deren offene Endwand einzugreifen, wobei diese Steine einen Hauptteil,
dessen sich gegenüberliegende
Seiten sich parallel zu den in Längsrichtung
verlaufenden Wänden
der Hauptblöcke erstrecken,
und einen querverlaufenden Endabschnitt aufweisen, so daß, wenn
die Nebensteine vollständig
in den Hauptblöcken
stecken, der quer verlaufende Endabschnitt deren offene Endwand
verschließt,
während,
wenn sie nur teilweise darin stecken, die sich gegenüberliegenden Seiten
der Nebensteine die in Längsrichtung
verlaufenden Wände
der Hauptblöcke
ohne Auflösung
der Kontinuität
verlängern,
wobei
die in Längsrichtung
verlaufenden Wände
der Hauptblöcke
im Bereich des Eingriffs der Nebensteine einen gegenseitigen Abstand
aufweisen, der größer als
im restlichen Bereich der Steine ist, derart, daß wenn mehrere Hauptsteine
mit Versatz in Längsrichtung übereinander
angeordnet sind, die Nebensteine sich auf den in Längsrichtung
verlaufenden Wänden
der Hauptsteine der darunter liegenden Wand in deren Bereich mit
vermindertem gegenseitigen Abstand abstützen können.
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Somit
wird durch das beliebige Verschieben eines Einschubsteins gegenüber einem
Hauptstein die Länge
der Einheit verändert.
Auf diese Weise ist es nicht mehr notwendig auf den Zuschnitt von
ganzen Bausteinen zurückzugreifen,
um eine "Anfertigung
nach Maß" zu erhalten.
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Der
seitliche Versatz, der zwischen den vertikalen Flächen des
Hauptteils des Einschubsteins und den vertikalen in Längsrichtung
verlaufenden Wänden
des Hauptsteins auftritt, kann leicht so mit Zement aufgefüllt werden,
daß das äußere Aussehen der
so errichteten Wand vollkommen demjenigen einer Wand gleicht, die
mit herkömmlichen
Bausteinen errichtet wurde.
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Weitere
vorteilhafte, aber nicht einschränkende
Eigenschaften:
- – der Endabschnitt der Nebensteine
weist eine Höhe
und Breite auf, die identisch mit denen der Hauptsteinen sind;
- – der
Abstand zwischen den sich gegenüberliegenden
Seiten des Hauptteils der Nebensteine ist in ihrem Bereich des Eingriffs
der Nebensteine bis auf ein Spiel gleich dem Abstand zwischen den sich
gegenüberliegenden
inneren Flächen
der in Längsrichtung
verlaufenden Wände
der Hauptsteine;
- – der
Hauptteil der Nebensteine ist aus zwei parallelen vertikalen Wänden gebildet,
die durch eine in Querrichtung verlaufende vertikale Zwischenwand
getrennt sind;
- – die
Länge L' des Endabschnitts
der Nebensteine ist derart, daß,
wenn sie zur Breite l der Hauptsteine hinzuaddiert wird, sie gleich
einem Teiler der Länge
L der Hauptsteine ist;
- – die
Länge L' ist gleich 5 cm,
während
die Breite l gleich 15 cm und die Länge L gleich 40 cm oder 60
cm ist;
- – der
Satz umfaßt
Hauptsteine, die an ihren beiden entgegengesetzten Enden offen sind;
- – der
Satz umfaßt
ebenfalls Hauptsteine, die nur an einem Ende offen sind;
- – der
Satz umfaßt
Hauptsteine mit verschiedenen Längen.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden noch aus der folgenden
detaillierten Beschreibung einer bevorzugten aber nicht einschränkenden
Ausführungsform
ersichtlich. Diese Beschreibung nimmt Bezug auf die beigefügte Zeichnung,
in der:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Hauptsteins und eines Nebensteins
ist, die teilweise ineinander eingreifen;
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2 eine
Draufsicht der Bausteine in 1 ist, wobei
der Nebenstein vollständig
in den Hauptstein eingeschoben ist;
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3 eine
Endansicht eines Hauptsteins ist;
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4 eine
Draufsicht dreier möglicher
Ausführungsformen
eines Hauptsteins und einer Ausführungsform
eines Nebensteins ist;
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5 eine
Draufsicht eines Hauptsteins ist, der auf ihm sitzend einen Nebenstein
aufnimmt;
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6 eine
schematische Ansicht darstellt, die in einer Draufsicht den Aufbau
zweier aufeinander sitzender Reihen von Bausteinen zeigt, wobei diese
Reihen zum besseren Verständnis
nebeneinander dargestellt sind;
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7 eine
Seitenansicht der übereinanderliegenden
Bausteine der 6 darstellt;
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8 eine
Ansicht ähnlich
der in 6 darstellt, die jedoch der Konstruktion einer
Mauer entspricht, die einen rechten Winkel umfaßt.
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Der
in den beigefügten
Figuren dargestellte und Hauptstein genannte Hohlbaustein 1 ist
ein Fertigbaustein aus Beton, der, wie die gängigen Bausteine, die Form
eines Quaders hat.
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Er
besteht aus zwei vertikalen in Längsrichtung
verlaufenden Wänden 2,
deren große
Seiten horizontal angeordnet sind. Die äußeren vertikalen Flächen der
beiden Wände 2 sind
mit 20 bezeichnet während
die sich gegenüberliegenden
Innenflächen mit 21 und 22 bezeichnet
sind. Im zentralen Teil des Bausteins haben die Wände 2 eine
größere Dicke, was
der durch das Bezugszeichen 21 abgegrenzten Zone entspricht.
Von den Zonen 21 gelangt man über eine rechtwinklige Stufe
zu den Zonen 22.
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Die
Wände 2 sind
miteinander durch quer verlaufende und vertikale Zwischenwände 3 verbunden,
die sich im Bereich der Stufen der Zonen 21 und 22 erstrecken.
Bei diesem Baustein gibt es demnach zwei parallele Zwischenwände. Sie
haben eine Funktion als Querstrebe zur Versteifung und grenzen eine Zentrale Öffnung 10 ab,
die nach oben ebenso wie nach unten mündet.
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Die
Zwischenwände 3 sind
nach oben stark eingebuchtet, was eine gute Verteilung des Betons, der
in die Bausteine gegossen wird, ermöglicht und dies ebenso gut
zwischen den Zwischenwänden
wie von einem Baustein zum anderen.
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In
Querrichtung umfaßt
ihre obere Schmalseite zwei Ausschnitte 30, die durch einen
Vorsprung 31 mit im wesentlichen dreieckiger Form getrennt sind,
wobei die Ausschnitte dafür
vorgesehen sind in Längsrichtung
horizontale Armierungseisen aufzunehmen.
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Wie
insbesondere in den 1 und 2 gezeigt
ist, sind die entgegengesetzten Endwände 23 des Bausteins 1 offen.
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Die
eine und/oder die andere von diesen sind dafür vorgesehen einen Nebenbaustein
oder "Einschubstein" verschiebbar aufzunehmen.
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Dieser,
in den Figuren mit 4 bezeichnete Baustein umfaßt einen
Hauptteil 5 und einen Endabschnitt 6. Der Hauptteil 5 erstreckt
sich bezüglich des
Bausteins 1 in Längsrichtung
und seine sich gegenüberliegenden
Seiten 7 sind dafür
vorgesehen zwischen die beiden in Längsrichtung verlaufenden und
vertikalen Wände 2 des
Bausteins 1 einzugreifen. In dem hier dargestellten Fall
sind die Seiten 7 durch vertikale und parallele Wände ausgeführt.
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Diese
letzteren werden von einer querverlaufenden Zwischenwand 8 auf
Abstand gehalten, die eine Querstrebe bildet und vom selben Typ,
wie die weiter oben beschriebenen querverlaufenden Zwischenwände 3,
ist. Ähnlich
wie diese letzteren umfaßt
diese Zwischenwand 8 zwei Ausschnitte 80, die durch
einen dreieckförmigen
Vorsprung 81 getrennt sind.
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An
einem ihrer Enden sind die Wände
der Seiten 7 durch einen querverlaufenden Abschnitt 6 verlängert, dessen
Höhe H
und Breite l gleich denen eines Bausteins 1 sind. Vorzugsweise
ist der Abstand d3 zwischen den sich gegenüberliegenden
Seiten 7 des Hauptteils 5 bis auf ein Spiel gleich dem
Abstand d2 zwischen den sich gegenüberliegenden
Innenseiten 22 der in Längsrichtung
verlaufenden Bausteinwände 2 des
Hauptsteins 1.
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Somit
ist der Einschubstein 4 dazu geeignet gegenüber dem
Hauptstein 1 verschiebbar zu sein, zwischen einer Position,
in der er vollständig
in den Baustein 1 eingeschoben ist, derart, daß sein querverlaufender
Abschnitt 6 auf den vertikalen Endkanten des Bausteins 1 aufliegt
und von diesem die offene Wand 23 verschließt, und
Zwischenpositionen, wie die in 1 dargestellte,
in denen der Einschubstein lediglich teilweise in den Baustein 1 eingeschoben
ist. Somit verlängern
die Seiten 7 die in Längsrichtung
verlaufenden Wände 2 des
Hauptsteins ohne Auflösung
der Kontinuität
in der Längsrichtung. Das
bedeutet, daß keine
Materialunterbrechung auftritt, wenn man entlang des Hauptsteins
in Richtung des Einschubsteins geht.
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Auf
diese Weise ist es möglich
in bestimmten Grenzen die Gesamtlänge des Bausteins 1 einzustellen.
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Selbstverständlich ist
es notwendig, um eine Ebenheit der Oberfläche zu erreichen, den Hohlraum C,
der sich zwischen einem vertikalen Ende des Bausteins 1 und
dem Abschnitt 6 des Einschubsteins 4 erstreckt,
durch eine Schicht Zement auszufüllen.
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In 4 sind
drei verschiedene Beispiele von Hauptsteinen dargestellt.
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Der
Baustein 1 rechts in der Figur ist exakt identisch mit
demjenigen wie er mit Bezug auf die 1 und 2 beschrieben
ist.
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Der
Baustein 1A unterscheidet sich davon nur durch die Tatsache,
daß ein
einziges seiner Enden durch eine Querwand 24 verschlossen
ist, derart, daß er
nur einen Baustein 4 über
sein einziges offenes Ende 23 aufnehmen kann.
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Die
Bausteine 1 und 1A haben genau dieselben Abmessungen
und haben beispielsweise eine Länge
von 60 cm.
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Der
Baustein 1B hat einen Aufbau ähnlich demjenigen des Bausteins 1A,
außer,
daß seine
Länge kürzer ist,
beispielsweise in der Größenordnung von
40 cm.
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Nun
mit Bezug auf 5 ist festzustellen, daß der Abstand
d1 zwischen den sich gegenüberliegenden
Seiten 21 der Wände 2 in
der Zone, in der der Baustein 4 nicht eingreift, kleiner
ist als der Abstand d3 zwischen den sich
gegenüberliegenden
Seiten 7 des Hauptteils 5 des Einschubsteins.
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Wie
bereits gesagt wurde, achtet man beim Errichten einer Mauer mit
solchen Bausteinen darauf, daß die
Bausteine einer bestimmten Reihe gegenüber den Bausteinen der darunterliegenden
Reihe in Längsrichtung
verschoben sind. Dadurch sitzt ein Einschubstein 4, der
vollständig
oder teilweise in einen Baustein 1 einer bestimmten Reihe
eingreift, auf den oberen Schmalseiten des darunterliegenden Bausteins 1,
in dessen Zone minimalen Abstands d1. Dadurch,
daß d1 kleiner als d3 ist,
findet der Einschubstein eine vollkommen stabile Auflage.
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Wie
weiter oben bereits gesagt, stellt 6 in schematischer
Weise in einer Draufsicht zwei aufeinandersitzende Reihen von Bausteinen
dar, die einen planen Mauerteil bilden. In dieser Figur bildet die obere
Zeile von Bausteinen die untere Reihe der Mauer, während die
untere Zeile von dieser die obere Reihe bildet. Parallel dazu stellt 7 das
so errichtete Mauerelement von der Seite dar.
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Die
untere Reihe ist durch eine Aneinanderreihung zweier Bausteine 1,
die von zwei Bausteinen mit einer einzigen Öffnung 1A eingerahmt
werden, gebildet. Es ist zu bemerken, daß die Öffnungen der verschiedenen
Bausteine sich einander gegenüberliegend
angeordnet sind. Unter der Annahme, daß die Länge der Blöcke 1 und 1A 60
cm beträgt,
ist damit eine Reihe von 2,40 Meter Länge gebildet. Diese Reihe ist
somit ohne die Verwendung eines einzigen Einschubsteins 4 gebildet.
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Ausgehend
vom Prinzip, daß die
Verschiebung der oberen Reihe von Bausteinen zwischen einem drittel
und einem halben Baustein sein soll, beginnt man die obere Reihe
damit, einen Baustein 1B von 40 cm Länge zu setzen, gefolgt von
zwei Bausteinen 1 von 60 cm Länge. Es verbleibt daher eine Länge von
80 cm zu besetzen, um die Länge
der Mauer zu vervollständigen.
Dies wird dadurch ausgeführt,
wie in den 6 und 7 dargestellt
ist, indem ein Baustein 1A gesetzt und darin teilweise
ein Einschubstein 4 eingeschoben wird. Letzterer wird so verschoben,
daß der äußere Rand
seines Abschnitts 6 im Lot über dem entsprechenden Rand
des darunterliegenden Bausteins 1A steht. Es reicht dann,
mit einer kleinen Zementschicht die Hohlräume C aufzufüllen, die
sich zwischen dem Baustein 1A und dem Abschnitt 6 des
Einschubsteins 4 erstrecken, um der Mauer ein korrektes
Aussehen der Oberfläche
zu geben.
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Es
wurde gezeigt, daß es
möglich
ist Mauern mit verschiedenen Längen
zu errichten ohne, daß Hauptsteine
zugeschnitten werden müssen.
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Selbstverständlich reicht
es zum Bereitstellen der Kontinuität der so errichteten Mauer
aus, vertikal Beton in die verschiedenen Hohlräume, die der Satz der Bausteine 1, 1A, 1B und 4 aufweist,
zu gießen.
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In 8 ist
schematisch ein "L"-förmiger Mauerteil
dargestellt, von dem ein Flügel
durch einen Baustein 1A gebildet wird, während der
andere Flügel
durch einen Baustein 1, der an seinen beiden Enden offen
ist, gebildet wird, wobei sein freies Ende einen Baustein 4 aufnimmt,
dessen Abschnitt auf Anschlag gegen den Hauptstein sitzt.
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Unter
der Annahme, daß die
Breite l der Bausteine 15 cm ist und um weiterhin das Prinzip der
Verschiebung um einen drittel bis einen halben Baustein einzuhalten,
wird dafür
gesorgt, daß die
Länge L' des Abschnitts 6 des
Einschubsteins 4 gleich 5 cm ist. Auf diese Weise ist die
Summe 1 + L' (also
20 cm) gleich einem Teiler der Länge
L (also 60 cm). Die Verschiebung um ein Drittel kann daher beim
Errichten der zweiten Reihe von Bausteinen der Mauer eingehalten
werden.
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Die
herkömmlichen
Schalungsblöcke
werden im allgemeinen verwendet, wenn die durch sie gebildete Mauer
senkrechten Kräften
ausgesetzt werden muß.
Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich um eine Mauer handelt,
an der sich seitlich eine Erdmasse abstützt. Die Bausteine gemäß der Erfindung,
die als Verschalungsblöcke
charakterisiert werden können,
sind, wenn sie in einer Breite von 15 cm ausgeführt sind, dazu geeignet wie
herkömmliche Bausteine
mit einer Breite von 20 cm verwendet zu werden.