DE69416161T2 - Elektrischer verbinder und befestigungsteil - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Vorrichtung betrifft Bauteile, welche eingesetzt werden, um ein elektrisches Anschlußteil an einer gedruckten Schaltungsplatte zu befestigen oder anzubringen, insbesondere Komponenten des elektrischen Anschlußteils, welche dazu verwendet werden, das Gehäuse des elektrischen Anschlußteils an der Schaltungsplatte zu befestigen.
- Befestigungselemente von elektrischen Anschlußteilen zum Anbringen oder Befestigen des Gehäuses des elektrischen Anschlußteils an einer gedruckten Schaltungsplatte umfassen im allgemeinen eine Mehrzahl von sich von dem Gehäuse aus erstreckenden Füßen. Eine bekannte Art eines Befestigungselements eines elektrischen Anschlußteils umfaßt ein Paar elastisch deformierbarer Kunststoffüße, welche integral an beiden Enden des Gehäuses des elektrischen Anschlußteils ausgebildet sind. Jeder Kunststoffuß weist einen Durchmesser auf, welcher größer als der Durchmesser eines korrespondierenden Einführloches der Schaltungsplatte ist. In der Praxis wird der Kunststoffuß unter Kraftaufwand in ein korrespondierendes Einführloch der Schaltungsplatte eingeführt, womit der Durchmesser des Kunststoffußes auf den Durchmesser des Einführloches verringert wird, so daß der Kunststoffuß und entsprechend das Gehäuse an der Schaltungsplatte befestigt ist.
- Ein weiteres bekanntes Befestigungselement eines elektrischen Anschlußteils umfaßt ein Paar gegabelter Metallfüße, welche an beiden Enden des Gehäuses des elektrischen Anschlußteils angebracht sind, wobei jeder gegabelte Metallfuß jeweils zwei Zinken aufweist. Die beiden Zinken der Metallfüße sind derart gestaltet, daß sie eine größere Breite oder einen größeren Durchmesser als die Durchmesser korrespondierender Einführlöcher einer Schaltungsplatte aufweisen. Die Metallfüße werden unter Kraftaufwand in die korrespondierenden Einführlöcher der Schaltungsplatte eingesetzt, womit der Durchmesser der Metallfüße jeweils auf den Durchmesser des Einführlochs verringert wird, so daß die Metallfüße und entsprechend das Gehäuse an der Schaltungsplatte befestigt sind. Ferner kann eine Einschnappkralle am vorderen Ende der Zinken jedes gegabelten Fußes vorgesehen sein. Im Betrieb wird die Einschnappkralle dazu verwendet, an der Rückfläche der Schaltungsplatte einzuschnappen, so daß die Metallfüße und entsprechend das Gehäuse sicherer an der Platte befestigt sind. Die bekannten Befestigungselemente, welche Kunststoffüße oder Metallfüße verwenden oder umfassen, können dann nachteilig sein, wenn eine große Kraft oder Energie erforderlich ist, um einen der Füße unter Kraftaufwand in ein Einführloch einer (Schaltungs-) Platte einzusetzen. In dieser Situation ist der Vorgang des Anbringens des elektrischen Anschlußteils an der Platte schwierig, da aufgrund der großen erforderlichen Kraft oder Energie zu einem Zeitpunkt lediglich ein Fuß des Fußpaars eingeführt werden kann.
- Zusätzlich neigen bekannte, Plastikfüße umfassende Befestigungselemente dazu, sich beim Einführen in das Loch in der Platte aufgrund der übermäßigen Belastung zu deformieren, welche Belastung durch Verringerung des Durchmessers der Füße auf den Durchmesser der Platte erzeugt wird.
- Bekannte, Metallfüße umfassende Befestigungselemente neigen andererseits dazu, den Bereich nahe des Einführlochs der gedruckten Schaltungsplatte oder die Innenwandung des Einführlochs aufgrund der Steifigkeit der Metallfüße und der Einschnappkrallen (falls verwendet) und aufgrund der biegbaren Beschaffenheit der gedruckten Schaltungsplatte zu beschädigen.
- Ferner erfordern die bekannten Befestigungselemente mit Kunststoffüßen und Metallfüßen einen Montageraum, welcher größer als die Dicke der gedruckten Schaltungsplatte ist. Insbesondere stehen die Füße nach dem Einsetzen unterhalb der gedruckten Schaltungsplatte über, so daß es notwendig wird, den Raum unter der gedruckten Schaltungsplatte für die Füße freizuhalten. Der für diese Befestigungselemente zusätzlich erforderliche Raum steht dem Erfordernisverringerten Raumbedarfs gedruckter Schaltungsplatten entgegen, insbesondere in Anwendungsfällen, wie "Notebook"-Computern, usw.
- Es ist demzufolge ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektrisches Anschlußteil oder ein Befestigungselement eines elektrischen Anschlußteils bereitzustellen, welches die vorstehend genannten Probleme bekannter Befestigungselemente bewältigt. Insbesondere ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektrisches Anschlußteil oder ein Befestigungselement für ein elektrisches Anschlußteil bereitzustellen, welches eine kleine Einführkraft zum Einsetzen in Einführlöcher einer (Schaltungs-) Platte erfordert, um einen Schaden an der Platte oder am Befestigungselement zu verhindern oder zu verringern. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein elektrisches Anschlußteil oder ein Befestigungselement eines elektrischen Anschlußteils bereitzustellen, für welches im eingesetzten Zustand unter der Platte kein Raum erforderlich ist, wodurch das Erfordernis beseitigt wird, Raum unterhalb der Platte freizuhalten.
- Die DE-A-42 33 476 beschreibt ein elektrisches Anschlußteil mit einer Schiene oder einem Gehäuse mit Vorsprüngen, welche in in einer gedruckten Schaltungsplatte ausgebildete Löcher einsetzbar sind. Die Vorsprünge sind hohl und nehmen Stifte auf. Die Endabschnitte der Vorsprünge sind von Streifen gebildet, die durch an den äußeren Enden der Endabschnitte offene Schlitze voneinander getrennt sind. Wenn die Stifte in die Vorsprünge eingedrückt werden, spreizen sich die Streifen auseinander, um festen Reibungskontakt mit den Oberflächen der Löcher der gedruckten Schaltungsplatten herzustellen.
- Wie aus der DE-A-42 33 476 bekannt ist, stellt die vorliegende Erfindung ein elektrisches Anschlußteil bereit, welches an einer gedruckten Schaltungsplatte mit einem Einführloch zu befestigen ist, wobei das Anschlußteil umfaßt: einen Stift mit einem Außendurchmesser und ein Gehäuse mit einem integralen Zylinderelement mit einem Außendurchmesser, der kleiner als der Innendurchmesser des Einführloches in der Platte ist, um zu ermöglichen, daß das Zylinderelement in das Einführloch der Platte mit einer Einführkraft eingesetzt werden kann, welche klein oder gleich null ist, und mit einem hohlen Abschnitt zum Aufnehmen des Stifts im wesentlichen koaxial zu dem Einführloch; wobei wenigstens ein Teil des hohlen Abschnitts einen Innendurchmesser aufweist, welcher kleiner als der Außendurchmesser des Stifts ist, und das Zylinderelement eine Mehrzahl von in Segmente unterteilte, voneinander trennbare äußere Umfangsabschnitte aufweist.
- Im Gegensatz zu der DE-A-42 33 476 und gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Zylinderelement in einer Ausnehmung angeordnet, welche an einer Unterseitenfläche des Gehäuses vorgesehen ist, und ein Verbindungselement ist zum Verbinden der Mehrzahl von äußeren Umfangsabschnitten miteinander an einem vorderen Ende des Zylinderelements derart vorgesehen, daß die Kraft des Stiftes auf den hohlen Abschnitt dann, wenn der Stift vollständig eingeführt ist, bewirkt, daß das Verbindungselement deformiert wird oder bricht, um zu ermöglichen, daß sich die Umfangsabschnitte auseinander spreizen und daß der Außendurchmesser des Zylinderelements vergrößert wird, um das zylindrische Element im Einführloch zu befestigen.
- Weitere bevorzugte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
- Fig. 1 ist eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht eines elektrischen Anschlußteils oder eines Befestigungselements eines elektrischen Anschlußteils gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei ein Steckstift noch nicht in ein Zylinderelement eingesetzt ist.
- Fig. 2 ist eine teilweise aufgebrochene, perspektivische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Zylinderelements, betrachtet von der unteren Seite des Anschlußteilgehäuses.
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht, welche das Befestigungselement mit dem Steckstift zeigt, welcher vorübergehend in das Zylinderelement in einer Fig. 1 entsprechenden Weise eingeführt ist.
- Fig. 4 ist eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht des Befestigungselements und der gedruckten Schaltungsplatte, wobei der Steckstift vollständig in das Zylinderelement eingeführt ist und das Befestigungselement derart ausgestaltet ist, daß es nicht unter der unteren Oberfläche der gedruckten Schaltungsplatte vorsteht.
- Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines Befestigungselements ähnlich dem in Fig. 4 gezeigten Element außer, daß das Befestigungselement derart ausgebildet ist, daß es unter der unteren Oberfläche einer gedruckten Schaltungsplatte vorsteht.
- Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt ein elektrisches Anschlußteil oder ein Befestigungselement eines elektrischen Anschlußteils der vorliegenden Erfindung einen Steckstift 2 und ein Zylinderelement 4, welches dazu ausgelegt ist, den Steckstift aufzunehmen, wenn dieser in dieses eingeführt wird. Der Steckstift 2 weist einen Kopf 6 und einen Stiftabschnitt 8 auf, welcher sich vom Kopf aus erstreckt. Ein Vorsprung 12 an dem Stiftabschnitt 8 ist an einem Bereich zwischen einem Basisende (am Kopf) und einem vorderen Ende 10 des Stiftabschnitts 8 vorgesehen, d. h. in einem Mittelbereich des Stiftabschnitts 8. Der Vorsprung 12 ist konzentrisch mit dem Stiftabschnitt 8 ausgebildet. Das vordere Ende 10 des Stiftabschnitts 8 weist einen Außendurchmesser von 1 auf.
- Das Zylinderelement 4 ist integral mit dem Anschlußteilgehäuse 14 geformt. Das Zylinderelement 4 sitzt in einer unteren Ausnehmung 16 an der Unterflächenseite des spritzgeformten Kunststoffgehäuses 14 des elektrischen Anschlußteils. Zusätzlich ist eine obere Ausnehmung 18 an der Oberflächenseite des Anschlußteilgehäuses 14 vorgesehen, um den Kopf 6 des Steckstifts 2 aufzunehmen. Die untere Ausnehmung 16 und die obere Ausnehmung 18 kommunizieren über einen Durchgang 20 miteinander, durch welchen der Stiftabschnitt 8 des Steckstifts 2 eingeführt werden kann. Ein Innendurchmesser 2 des Durchgangs 20 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser 1 des vorderen Endes 10 des Stiftabschnitts 8.
- In dem Zylinderelement ist ein hohler Abschnitt 22 vorgesehen, der zum Durchgang 20 im Anschlußteilgehäuse 14 führt. Der hohle Abschnitt 20 weist einen Teil 22a großen Durchmessers mit einem Innendurchmesser 2 auf, d. h. identisch zu dem Innendurchmesser des Durchgangs 20. Dies ermöglicht, daß der Stiftabschnitt 8 des Steckstifts 2 in diesen mit geringer oder ohne Einführkraft eingeführt werden kann.
- Der hohle Abschnitt 22 weist auch einen Teil 22b kleinen Durchmessers auf, welcher unterhalb des Teils 22a großen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22 liegt, wobei der Teil 22b kleinen Durchmessers einen Innendurchmesser 3 aufweist, welcher erheblich kleiner als der Innendurchmesser 2 des Teils 22a großen Durchmessers und als der Außendurchmesser 1 des vorderen Endes 10 des Stiftabschnitts 8 ist. Eine Mehrzahl von Kontaktanschlüssen (nicht gezeigt) für eine Zwischenverbindung zwischen Platten untereinander ist im Gehäuse 14 angeordnet.
- Wie in Fig. 2 gezeigt, weist das Zylinderelement 4 eine im wesentlichen kreisförmig säulenartige Gestalt auf. Die kreisförmige Säule weist vier in Segmente unterteilte Säulen 26 eines bogenförmigen Querschnitts auf, in welche die kreisförmige Säule längs derjenigen Richtung aufgeteilt ist, in welcher der Steckstift 2 eingeführt wird. Die vier in Segmente unterteilten Säulen 26 sind durch die vier Schlitze 24 gebildet. Eine kreisförmige Scheibe 28 wird verwendet, um die vier bogenförmigen Säulen 26 in einem Mittenbereich an den unteren Endseiten der Säulen 26 miteinander zu verbinden. Die bogenförmigen Säulen 26 unterscheiden sich jeweils in der Dicke im oberen und unteren Bereich gemäß den Durchmessern des Teils 22a großen Durchmessers und des Teils 22b kleinen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22.
- Die Ringscheibe 28 dient dazu, die Bildung der vier in Segmente unterteilten, bogenförmigen Säulen 26 während dem Spritzformen des Anschlußteilgehäuses 14 zu erleichtern, während welchem geschmolzener Kunststoff entlang den vier in Segmente unterteilten, bogenförmigen Säulen 26 fließt. Die Kreisscheibe 28 hält auch die vier bogenförmigen Säulen 26 in einer integralen Weise, indem sie eine größere mechanische Festigkeit vorsieht, als in dem Fall, in welchem die vier bogenförmigen Säulen 26 nicht miteinander verbunden sind. Die größere mechanische Festigkeit ermöglicht, daß die vier bogenförmigen Säulen keinen mechanischen Schaden aufgrund einer unerwünschten Kraft erfahren, wie beispielsweise einer Kraft, welche aufgrund einer Berührung mit einem Fremdkörper während einem Transport oder einer Handhabung entsteht.
- Wie in Fig. 3 gezeigt, wird der Steckstift 2 provisorisch in den hohlen Abschnitt 22 des Zylinderelements 4 des elektrischen Anschlußteils vor einem Anbringen an einer gedruckten Schaltungsplatte eingeführt, d. h. teilweise eingeführt. Insbesondere wird das vordere Ende 10 des Steckstifts 2 durch die obere Ausnehmung 18, den Durchgang 20 im Anschlußteilgehäuse 14 und in den Teil 22a großen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22 eingeführt, d. h. das vordere Ende 10 sitzt unmittelbar vor dem Teil 22b kleinen Durchmessers (mit dem Innendurchmesser 3) des hohlen Abschnitts 22. In dem in Fig. 3 gezeigten provisorischen Einführzustand greift der Vorsprung 12 an den Wandungen des Durchgangs 20 an, da der Außendurchmesser des Vorsprungs 12 des Steckstifts 2 größer als der Innendurchmesser 2 des Durchgangs 20 im Anschlußteilgehäuse 14 ist. Die Kraft oder die Größe des Angreifens ist derart gewählt, daß sie groß genug ist, um zu verhindern, daß der Steckstift 2 aufgrund einer Vibration oder eines Stoßes während dem Transport oder während der Handhabung von dem elektrischen Gehäuse 14 getrennt wird.
- Während dem Montagevorgang des elektrischen Anschlußteilgehäuses 14 an einer gedruckten Schaltungsplatte wird das Zylinderelement 4 in das Einführloch 32 der gedruckten Schaltungsplatte 30 eingeführt. Da der Außendurchmesser 4 des Zylinderelements 4 geringfügig kleiner als der Innendurchmesser 5 des Einführlochs 32 der gedruckten Schaltungsplatte 30 ist, kann das Zylinderelement 4 in das Einführloch 32 mit einer geringen Einführkraft, bevorzugt einer Einführkraft gleich 0, eingeführt werden. Nachdem das Zylinderelement 4 in das Einführloch 32 eingeführt ist (in den Figuren nicht als separater Schritt gezeigt), ist der Stiftabschnitt 8 des Steckstifts 2, insbesondere das vordere Ende 10, vollständig in den hohlen Abschnitt 22 des Zylinderelements 4 eingeführt, wie in Fig. 4 gezeigt. Der Stift wird in den hohlen Abschnitt 22 des Zylinderelements 4 durch Eindrücken des Kopfes 6 des Steckstifts 2 beispielsweise durch eine Druckstange (nicht gezeigt) vollständig eingeführt.
- Der Außendurchmesser 1 des vorderen Endes 10 des Steckstifts 2 ist größer als der Innendurchmesser 3 des Teils 22b kleinen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22. Als Folge werden dann, wenn das vordere Ende 10 des Steckstifts 2 in den Teil 22b kleinen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22 eingeführt wird, die vier bogenförmigen Säulen 26 des Zylinderelements 4 - im Querschnitt betrachtet - nach außen in eine Richtung weg vom Stift 2 oder weg von der Mitte des Zylinderelements 4 gedrückt. Wenn das vordere Ende 10 in den Teil 22a kleinen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22 eingeführt wird, wird die kreisförmige Scheibe 28, welche die vier bogenförmigen Säulen 26 miteinander verbindet, wie im Querschnitt in Fig. 4 dargestellt, aufgebrochen, da die ringförmige Scheibe 28 der Verformung der vier bogenförmigen Säulen 26 nicht folgen kann.
- Gegen die nach außen gerichtete Kraft, welche durch die vier durch den Stiftabschnitt 8 des Steckstifts 2 nach außen auseinander gespreizten bogenförmigen Säulen 26 erzeugt wird, wird eine einwärts gerichtete Reaktionskraft von der Innenwand des Einführlochs 32 der Schaltungsplatte 30 erzeugt. Zusätzlich wird eine elastische Kraft durch die bogenförmigen Kunststoffsäulen 26 erzeugt, welche versuchen, ihr Anfangsvolumen zu erhalten. Infolge der Kräfte sind die bogenförmigen Säulen 26 und dadurch das Zylinderelement 4 am Einführloch 32 der Schaltungsplatte 30 befestigt. Als weitere Folge ist das elektrische Anschlußteil-Gehäuse 14 ebenfalls an der Schaltungsplatte 30 befestigt, da das Zylinderelement 30 integral in das Gehäuse 14 eingeformt ist.
- Wie in Fig. 4 gezeigt, kann das Zylinderelement 4 derart ausgestaltet sein, daß es einen Aufbau aufweist, welcher nicht unter der unteren Fläche der Schaltungsplatte 30 vorsteht, wenn es an der Schaltungsplatte 30 befestigt ist. Bei dieser Gestaltung des Zylinderelements 4 ist es nicht erforderlich, Raum unter der unteren Fläche der Schaltungsplatte 30 für das Zylinderelement 4 freizuhalten.
- Wenn unter der unteren Fläche der Schaltungsplatte 30 Raum verfügbar ist oder freigehalten werden kann, kann das Zylinderelement 4 derart ausgestaltet sein, daß sein unteres Ende unter der unteren Fläche der Schaltungsplatte 30 vorsteht, wie in Fig. 5 gezeigt. Bei dieser Gestaltung des Zylinderelements 4 ergibt sich eine zusätzliche Befestigungskraft.
- Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel das Verbindungselement 28 die aus Kunststoff hergestellte Kreisscheibe aufweist, welche aufgebrochen wird, wenn der Stift 2 vollständig in das Zylinderelement 4 eingeführt wird, sind das Material, die Form und die Eigenschaften des Verbindungselements 28 nicht auf diese beschränkt. Insbesondere kann das für das Verbindungselement 28 (und das Anschlußteilgehäuse 14) ausgewählte Material ein Kunstharz sein (wie beispielsweise ein Kunstharz, welches eine geringe Menge oder überhaupt kein Glas aufweist). Das Verbindungselement kann derart gestaltet sein, daß es eine stärkere Dehnung aufweist oder daß es andere Gestaltungen aufweist, wie beispielsweise eine sich kreuzende Form.
- Bei diesen weiteren Gestaltungsmöglichkeiten des Verbindungselements 28 muß das Verbindungselement 28 möglicherweise nicht aufgebrochen werden, wenn das vordere Ende 10 des Steckstiftes 2 in den Teil 22b kleinen Durchmessers des hohlen Abschnitts 22 eingeführt wird, da das Verbindungselement 28 ohne aufzubrechen zu einer dünneren Materialstärke gedehnt wird.
Claims (10)
1. Elektrisches Anschlußteil zum Befestigen an einer gedruckten
Schaltungsplatte mit einem Einführloch (32), wobei das Anschlußteil
umfaßt:
einen Stift (2) mit einem Außendurchmesser ( 1) und
ein Gehäuse (14) mit einem integralen Zylinderelement (4) mit
einem Außendurchmesser ( 4), welcher kleiner ist als ein
Innendurchmesser ( 5) des Einführlochs in der Platte, um zu
ermöglichen, daß das Zylinderelement (4) in das Platten-
Einführloch mit einer Einführkraft eingesetzt werden kann,
welche klein oder gleich null ist, und mit einem hohlen Abschnitt
(22) zum Aufnehmen des Stifts (2) im wesentlichen koaxial zum
Einführloch; wobei wenigstens ein Teil (22b) des hohlen
Abschnitts (22) einen Innendurchmesser ( 3) aufweist, welcher
kleiner als der Außendurchmesser ( 1) des Stifts (2) ist, und
wobei das Zylinderelement (4) eine Mehrzahl von in Segmente
unterteilte, voneinander trennbare äußere Umfangsabschnitte
(26) aufweist;
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zylinderelement (4) in einer an einer Unterseitenfläche des
Gehäuses (14) vorgesehenen Ausnehmung (16) angeordnet ist und
daß ein Verbindungselement (28) zum Verbinden der Mehrzahl von
Außenumfangsabschnitten (26) mit einem vorderen Ende des
Zylinderelements (4) vorgesehen ist, so daß die Kraft des Stifts (2) auf
den hohlen Abschnitt (22) dann, wenn der Stift (2) vollständig
eingeführt ist, bewirkt, daß das Verbindungselement (28) verformt
wird oder bricht, um zu ermöglichen, daß sich die Umfangsabschnitte
(26) auseinander spreizen und der Außendurchmesser des
Zylinderelements (4) vergrößert wird, um das Zylinderelement im
Einführloch (32) zu befestigen.
2. Elektrisches Anschlußteil nach Anspruch 1, wobei der Teil (22b) des
hohlen Abschnitts (22) an einem Ende des Zylinderelements (4)
angeordnet ist, welches als erstes in das Einführloch der Platte
eingeführt wird.
3. Elektrisches Anschlußteil nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gehäuse
(14) ferner eine Oberseitenfläche und einen Durchgang (20) aufweist,
welcher sich zwischen der Ober- und der Unterseitenfläche erstreckt.
4. Elektrisches Anschlußteil nach Anspruch 1 bis 3, wobei das
Zylinderelement (4) derart ausgebildet ist, daß es nicht unterhalb einer
unteren Fläche der Platte vorsteht, wenn es in das Einführloch (32) in
der Platte eingeführt ist.
5. Elektrisches Anschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der
Stift (2) einen Kopf (6), einen Stiftabschnitt (8), umfassend ein
vorderes Ende (10) mit dem Außendurchmesser ( 1), und einen
Vorsprung (12) zwischen dem Kopf (6) und dem vorderen Ende (10)
aufweist, wobei der Vorsprung (12) einen Außendurchmesser
aufweist, welcher größer als der Innendurchmesser ( 3) des Teils
(22b) des hohlen Abschnitts (22) des Zylinderelements (4) ist.
6. Elektrisches Anschlußteil nach Anspruch 5, wenn dieser auf Anspruch
3 rückbezogen ist, wobei die Oberseitenfläche des Gehäuses eine
Ausnehmung (18) zum Unterbringen des Kopfes (6) des Stifts (2)
aufweist.
7. Elektrisches Anschlußteil nach Anspruch 5, wobei das Gehäuse (14)
eine obere Ausnehmung (18) zum Unterbringen des Kopfes (8) des
Stifts (2) aufweist.
8. Elektrisches Anschlußteil nach Anspruch 7, wenn dieser auf Anspruch
3 rückbezogen ist, wobei der Durchgang (20) die obere und die untere
Ausnehmung (18, 16) miteinander verbindet.
9. Elektrisches Anschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei
das Gehäuse ferner eine Mehrzahl von Kontaktanschlüssen umfaßt.
10. Elektrisches Anschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei
sich der Teil (22b) des hohlen Abschnitts (22) mit dem
Innendurchmesser ( 3), welcher kleiner als der Außendurchmesser
( 1) des Stifts (2) ist, teilweise über die Länge der äußeren
Umfangsabschnitte (26) erstreckt und wobei der hohle Abschnitt (22)
einen anderen Teil (22a) mit einem Innendurchmesser aufweist,
welcher größer als der des Teils (22b) ist, um zuzulassen, daß der Stift
(2) durch diesen mit geringer oder ohne Einführkraft eingeführt werden
kann.
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