[go: up one dir, main page]

DE69416511T2 - Verankerung zur flexiblen montage von elementen aus naturstein oder ähnlichen materialen an vertikalen wänden - Google Patents

Verankerung zur flexiblen montage von elementen aus naturstein oder ähnlichen materialen an vertikalen wänden

Info

Publication number
DE69416511T2
DE69416511T2 DE69416511T DE69416511T DE69416511T2 DE 69416511 T2 DE69416511 T2 DE 69416511T2 DE 69416511 T DE69416511 T DE 69416511T DE 69416511 T DE69416511 T DE 69416511T DE 69416511 T2 DE69416511 T2 DE 69416511T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
stone
spring
wall
anchoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69416511T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69416511D1 (de
Inventor
Harald Gether
Jorgen Gether
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE69416511D1 publication Critical patent/DE69416511D1/de
Publication of DE69416511T2 publication Critical patent/DE69416511T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/14Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass
    • E04F13/144Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass with an outer layer of marble or other natural stone
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0832Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0833Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements not adjustable
    • E04F13/0846Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements not adjustable the fastening elements engaging holes or grooves in the side faces of the covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verankerung zum flexiblen Anbringen von Elementen aus Naturstein oder ähnlichen Materialien an vertikalen Wänden, wobei die Elemente jeweils eine Nut in ihren oberen und unteren horizontalen Seitenkanten aufweisen, und wobei die Verankerung mit einer Verbindungseinrichtung zum Befestigen der Verankerung sowohl an der Wand als auch an dem Element versehen ist, wobei der der Wand zugewandte angrenzende Teil der Verbindungseinrichtung einen flachen Abschnitt aufweist, der mit einem Befestigungsloch zum Anliegen und Anbringen an der Wand versehen ist.
  • Die Verwendung von Naturstein in Form von massiven gesägten ungefähr 20 mm dicken Platten zum Verkleiden von Fassaden von Gebäuden nimmt zu. Der Stein wird anstatt sich selbst zu tragen, vielmehr durch eine darunterliegende Struktur getragen, an welcher die Steinelemente mittels Verankerungen angebracht werden. Dies bringt Herausforderungen mit sich, welche die Kosten des Verwendens von Stein erhöhen. So gibt Lewis ("Stone Anchorage Design. An installers Perspective", Dimensional Stone Magazine, April 1992) einen umfangreichen Überblick auf die Bedingungen, welche das Befestigen von Natursteinelementen betreffen. Er weist insbesondere darauf hin, daß eine natürliche lokale Variation in den Eigenschaften des Steines eine spezifisches Wissen bezüglich des Anbringens erfordern, um nicht die Stabilität des Steins unter Windbelastung und Bewegung in der Stützstruktur zu überschreiten. Dies wird wahrscheinlich passieren, wenn Kräfte durch die Verankerungen gegen den Stein konzentriert werden, und ist eines von mehreren Problemen, welche durch die vorliegende Erfindung gelöst werden. Infolgedessen erfordert das Anbringen von Stein nicht länger die gleiche Menge an Sachverständnis und wird einfacher und weniger kostspielig.
  • Es gibt verschiedene Verfahren zum Befestigen von dimensionsgerechtem Stein an Stützstrukturen. Eine Reihe von Verankerungen sind in der Patentliteratur beschrieben, z. B. in DE-A-36 27 583, welche ein Befestigungssystem zum Befestigen von Fassadenplatten an eine Gebäudestruktur offenbart und in NO-A-92 0925, NO-A-127 158, NO-A-151 823, DK-A-122 137, DE-A-21 50 359, EP-A- 288 326 und US-A-5 138 809. Bekannte Lösungen mit einteilig angefertigten Verankerungen haben ein zeitaufwendiges Anbringen durch strikte Anforderungen an die Maßtoleranzen zur Folge. Einige Lösungen sind bekannt, bei welchen die Verankerung aus zwei oder mehreren Teilen hergestellt ist, und bei welchen ein Teil relativ zum Rest reguliert werden kann, um breitere Toleranzen zu ermöglichen. Es ist natürlich teurer, solche Verankerungen zu produzieren. US-A-5 138 809, eine der letzteren, weist einen geneigten Abschnitt auf, welcher ähnlich der vorliegenden Erfindung erscheinen könnte. Das Ziel der US S 138 809 ist es, Steinelemente nahe beieinander ohne Spalten zwischen den Elementen anzubringen. In der Stützstruktur ist kein Platz für Bewegung, keine Flexibilität im Kontakt mit dem Stein und keine Möglichkeit zur Regulierung oder zum Austausch von Stein in der endgültigen Wand. Die aneinandergefügte Struktur besteht aus drei verschiedenen Teilen (plus Muttern und Bolzen) und sie erfordert, daß passende Löcher in die aneinandergrenzenden Steinelemente mit ziemlich engen Toleranzen gebohrt werden. Alle bekannten Verankerungslösungen werden mit Bewegungen oder Verformungen in der Stützstruktur Kräfte gegen den Stein konzentrieren.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verankerung zum Anbringen vorzusehen, durch welche die oben erwähnten Nachteile vermieden werden.
  • Dieses Ziel wird mit einer Verankerung zum Anbringen des in der Einleitung erwähnten Typs erreicht und gekennzeichnet durch die in den angehängten Ansprüchen offenbarten Merkmale und Vorteile.
  • Durch die Erfindung wird eine Verankerung zum Anbringen eines solchen Steins oder ähnlichen Materialien erreicht, um Fassaden oder Schutzverkleidungen über einer darunterliegenden Struktur zu bilden, welche eine signifikante Bewegung und ein Setzen in der darunterliegenden Struktur ohne Beschädigung des Steins ermöglicht, und welche die Übertragung von Schallenergie reduziert, so daß verschiedene Steinstrukturen durch einen einzigen Verankerungstyp gebildet werden können, wobei die Position von einzelnen Elementen relativ zueinander während des Anbringens und in der fertiggestellten Wand reguliert werden kann, und letztendlich die Herstellung der Verankerung in einem integralen Materialstück erlaubt.
  • Verankerungen gemäß der Erfindung können auf jeder Art von Stütze verwendet werden, welche festen Halt von Schrauben und Bolzen vorsieht, und welche eine Last von mindestens 50 kg/m² in der vollen Höhe der Wand trägt. Die Erfindung zielt primär auf Stützen, die bei Änderungen in der Temperatur und Feuchtigkeit "arbeiten", wie beispielsweise Holzteile, was ermöglicht, solche Stützen mit Verkleidungen aus natürlichem Stein versehen zu können. Die Steinelemente sind überdies in Normgrößen hergestellt und sind relativ klein und leicht (typischerweise weniger als 0,15 m² und 10 kg pro Element, s. Fig. 4).
  • Die vorliegende Erfindung schafft Verankerungen, welche aus einem einzigen Materialstück hergestellt sind, was eine effiziente Produktion und Homogenität aller Teile erlaubt, welche Wasser und Korrosion ausgesetzt sein können.
  • Die Verankerungen sehen gleichzeitig eine Reihe von Funktionen vor:
  • 1. Eine Regulierung nach innen und außen, auf und ab und seitwärts ist sowohl während als auch nach dem Anbringen möglich, wie in früheren bekannten Lösungen, welche aus zwei oder mehreren Teilen bestehen (s. Fig. 3).
  • 2. Angebrachte Steinelemente werden aus der Stützstruktur heraus gehalten, was ein Durchlüften, ein Verdecken von Elektroinstallationen und Rohrleitungen, und ein Abtransportieren von Wasser aus der Stützstruktur ermöglicht.
  • 3. Angebrachte Steinelemente können relativ zueinander versetzt werden, um Bewegung und ein Setzen in der Stützstruktur zu ermöglichen, ohne daß Kräfte gegen den Stein konzentriert werden.
  • 4. Eine horizontale Bewegung (innen/außen) von Windkräften wird in eine vertikale Bewegung umgewandelt (auf/ab), was eine nicht-lineare Federkennlinie zur Folge hat, welche stehenden Schwingungen und somit der Möglichkeit von Metallermüdung und Versagen (s. Fig. 2) entgegenwirkt.
  • 5. Eine Übertragung von Schallenergie von. Steinelementen auf die Stützstruktur wird minimiert, was weiter die guten Isolationseigenschaften von Steinverkleidungen gegen Lärm verbessert.
  • 6. Einzelne Elemente in fertiggestellten Wänden können zum Austausch oder zum Zugriff auf die darunterliegende Struktur oder Objekte entfernt werden.
  • Steinelemente sind vorzugsweise in Normgrößen hergestellt (s. Fig. 4) und werden durch die Verankerungen durch Nute in ihren Seiten (s. Fig. 1f) gehalten. Nute in allen Seiten der Elemente lassen einen einzigen Verankerungstyp Elemente sowohl in aufrechten als auch in Quer-Positionen halten, was flexible Strukturen von Steinen ermöglicht (s. Fig. 5). Verankerungen können aus jeglichem geeigneten Material hergestellt sein, sind aber in erster Linie aus rostfreiem Stahl hergestellt, was eine vollständige wandverkleidende Konstruktion aus einem korrosionsbeständigen Material sicherstellt und ohne jegliche organische Materie, welche sich zersetzen kann.
  • Die in den Verankerungen erforderlichen Eigenschaften werden dadurch erlangt, daß sie als Federn in Form von Abschnitten ausgebildet sind, welche von der Stützstruktur nach außen und nach unten weisen; wobei jeder Abschnitt entweder ein oberes Element trägt oder ein unteres in Position hält. Fig. 1 stellt eine Kombination aus zwei tragenden und zwei haltenden Abschnitten dar, was eine individuelle Regulierung von vier Elementen gestattet, welche an einer Ecke zusammentreffen (s. Fig. 5a). Es kann jedoch auch eine variierende Anzahl von Federabschnitten verwendet werden.
  • Zwischen Breite, Dicke und Steifigkeit wird eine solche Beziehung angenommen, daß jeder Abschnitt seine vorgesehene Last mit reichlich Spanne tragen wird, jedoch so ausgebildet sein kann (per Hand oder mit geeigneten Werkzeugen), um die Position der Steinelemente wie erforderlich zu regulieren. Gleichzeitig nimmt eine elastische Verformung Bewegung in der Stützstruktur auf, wodurch eine Konzentration von Kräften gegen den Stein vermieden wird.
  • Die Konstruktion von Verankerungen als flexible Federn mit diesen Eigenschaften ist es, was die eigentliche Verbesserung ausmacht, welche durch die vorliegende Erfindung geschaffen wird.
  • Früher bekannte Lösungen scheinen nach Verankerungen geforscht zu haben, die so starr wie möglich sind, mit den Nachteilen, daß die konzentrierenden Kräfte gegen den Stein mit Bewegungen in der Stützkonstruktion und auch die Übertragung von Schall beinhaltet. Die Erfindung löst dieses Problem und hat ein einfaches Design zur Folge. Dies ist das Ergebnis eines umfangreichen Entwicklungs verfahrens, wobei ein einfaches Design, welches zur effizienten Produktion geeignet ist, eines der Ziele war.
  • Abmessungen von Verankerungen können mit dem Konstruktionsmaterial, dem Gewicht von Elementen und dem Maß der Windbelastung variieren. Abmessungen wie dargestellt (s. Fig. 1) sind typisch ihr korrosionsbeständigen Stahl, Windbelastung von 1,3 KN/m² und Elemente mit Gewicht/Größe von 7 kg/0,12 m² (s. Fig. 4).
  • Die Erfindung wird nun im Detail mittels einer Ausführungsform erläutert, welche in den Zeichnungen dargestellt ist.
  • Fig. 1 zeigt eine aus einer Front- und Seitenansicht gesehene Verankerung. Eine obere Lippe (1a) ist durch eine Schraube/Unterlegscheibe (1b) gegen die Stützstruktur gehalten, wodurch Kräfte von der Verankerung zu der Stütze (zusammen mit der Schraube/Unterlegscheibe) übertragen werden. Der Schraubenschlitz erlaubt eine vertikale Regulierung während des Anbringens und später.
  • Unter der Schraube ist die Verankerung nach außen gebogen, um eine abgeschrägte Feder zu bilden, die das Steinelement aus der Stützstuktur heraus hält. Von unten gestanzte Öffnungen (1c) teilen die Feder in zwei Abschnitte (vier wie in Fig. 1 dargestellt ist), welche sich innerhalb der Grenzen relativ zueinander bewegen können. Ihre Tiefe hängt von der Plastizität und der Steifigkeit des Verankerungsmaterials ab.
  • Ein Typ eines Federabschnitts (1d) trägt ein oberes Steinelement und endet in einer aufwärts gerichteten Lippe, welche die Bodennut des Steinelements greift. Der horizontale Teil stützt das Element und die Lippe verhindert, daß es wegrutscht. Ein weiterer Typ eines Abschnitts (1e) weist eine nach unten gerichtete Lippe auf, welche den oberen Teil eines darunterliegenden Steinelements hält, um zu verhindern, daß es herausfällt. Eine Erweiterung (1g) hält das Element gegen die Lippe, um ein Klappern und Lärm unter Windbelastung zu verhindern. Kontaktpunkte zwischen Verankerung und Stein sind in Fig. 1f dargestellt. Eine Verankerung kann entweder einen oder beide Typen von Abschnitten aufweisen und eine oder mehrere Abschnitte von jedem Typ. Wie in Fig. 1f dargestellt ist, wird die Verankerung zwei obere Elemente tragen und zwei untere Elemente halten, welche in einer Ecke zusammentreffen (s. Fig. 5a). Es können jedoch mehr Verankerungen pro Element verwendet werden.
  • Fig. 2 zeigt, wie eine horizontale Bewegung aus Windkräften (2a) eine vertikale Komponente (2c) von dem tragenden Abschnitt(e) (2b) aufnimmt, während der horizontale Teil des haltenden Federabschnitts(e) diese vertikale Bewegung zulassen wird (2d). Das Ergebnis ist eine stark nicht-lineare Federkennlinie, welche gegen stehende Schwingungen und Metallermüdung in der Verankerung wirkt. Dies ist ein wichtiges Detail und ist möglicherweise der Grund, warum frühere Verankerungslösungen mit einer hohen Steifigkeit hergestellt wurden, welche die Kräfte gegen den Stein konzentrieren werden (s. Veröffentlichung von Lewis).
  • Fig. 3 zeigt die Möglichkeiten zur Regulierung durch plastisches Verbiegen der Verankerungen. Eine Verformung unterhalb der Befestigung an die Stütze (3a) reguliert Unregelmäßigkeiten in der Stützstruktur. Eine Verformung (Verbiegen) einzelner Federabschnitte (3b) gleicht einzelne Steinelemente relativ zueinander aus und eine Verformung des Vorsprungs der haltenden Federabschnitte (3c) gleicht eine ungleichmäßige Dicke der einzelnen Elemente (insbesondere für Schiefer) aus. Zum Teil ermöglichen diese Regulierungen viel höhere Toleranzen in der Herstellung von Elementen, und zum Teil erlauben sie ein schnelleres Anbringen an fertiggestellte Wände. Fig. 4 zeigt Abmessungen und Design von typischen Steinelementen, und Fig. 5 gibt Beispiele dafür an, wie solche Elemente in einer Fassade angebracht werden können, wobei die Verwendung von Verankerungen in großem Format dargestellt ist.
  • Die Erfindung weist einen breiten Bereich von Anwendungen über die traditionellen Fassaden hinaus auf. Somit begünstigt die Trägheit von Materialien Strukturen wie beispielsweise Zäune und Schallschutzwände und mit verschieden farbigen Steinen eine dekorative Verwendung und vielleicht Warenzeichen und Werbung in bestehenden Fassaden.
  • Eine Reihe von Patenten betreffen Keramikplatten (z. B. NO 151 823), welche mit Nuten effizient hergestellt und durch die vorliegenden Verankerungen angebracht werden können. Ein Vorsehen von elektrisch leitenden Schichten auf der Rückseite der Steinelemente oder Platten würde eine elektrische Heizung in Innenwände integrieren. Ähnlich könnten transparente Elemente zur Beleuchtung verwendet werden und Elemente in Außenwänden können als Reflektoren oder Solarzellen-Fläche fungieren. Wärmebeständige Elemente können für den Brandschutz verwendet werden. Feuchtigkeitsdichte Folien (z. B. PET-Folie) zwischen den Verankerungen und der Stützstruktur werden gegen Wasser beständige Wände für Naßräume schaffen.

Claims (2)

1. Verankerung zum flexiblen Anbringen von Elementen aus Naturstein und ähnlichen Materialien an vertikalen Wänden, wobei die Elemente (Fig. 4) jeweils eine Nut in ihren oberen und unteren horizontalen Seitenkanten aufweisen, und wobei die Verankerung (Fig. 1) in Form nach unten gerichteter Federelemente ausgebildet ist und mit einer Verbindungseinrichtung zum Befestigen der Verankerung sowohl an der Wand als auch dem Element versehen ist, der der Wand zugewandte angrenzende Teil der Verbindungseinrichtung einen flachen Abschnitt aufweist, der mit einem Befestigungsloch versehen ist, das an der Wand anliegt und der Anbringung daran dient, und die Federelemente so geformt sind, daß sie in den Nuten des Elementes positioniert werden und an der der Wand zugewandten Seite des Elementes anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende der Verbindungseinrichtung zur Herstellung von Kontakt mit dem Steinelement als integrales plattenartiges Teil aus Material ausgebildet ist, das in mehrere flexible Federabschnitte (1d, 1e, 1f) unterteilt ist, die einzeln von dem Endteil nach unten vorstehen, das an der Wand angebracht ist, um so Verformungen der Trägerstruktur zu dämpfen, die durch Setzen oder Änderung der Temperatur und der Feuchtigkeit bewirkt werden, und dadurch, daß der Federabschnitt einzeln plastisch verformt werden kann, um die Position der Steinelemente zu regulieren, indem die Federabschnitte nach innen und nach außen (Fig. 3) bzw. nach unten und nach oben gebogen werden.
2. Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit dem Element wenigstens einen haltenden Federabschnitt (1e) mit einem Teil, der sich im wesentlichen vertikal zu dem Element erstreckt und Schwingung in der vertikalen Richtung ermöglicht, kombiniert mit einem nach unten abgeschrägten tragenden Federabschnitt (1d) umfaßt, der hauptsächlich Schwingung in einer horizontalen Richtung ermöglicht, um eine Gesamtfeder-Kennlinie zu erzeugen, die stehenden Schwingungen in der fertigen Steinwand unter Windbelastung entgegenwirkt.
DE69416511T 1993-04-16 1994-04-15 Verankerung zur flexiblen montage von elementen aus naturstein oder ähnlichen materialen an vertikalen wänden Expired - Fee Related DE69416511T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO931399A NO177801C (no) 1993-04-16 1993-04-16 Monteringsbeslag for fleksibel innfesting av elementer av naturstein til vertikale vegger
PCT/NO1994/000077 WO1994024388A1 (en) 1993-04-16 1994-04-15 An anchorage for flexible mounting of elements of natural stone and similar materials on vertical walls

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69416511D1 DE69416511D1 (de) 1999-03-25
DE69416511T2 true DE69416511T2 (de) 1999-09-23

Family

ID=19896008

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69416511T Expired - Fee Related DE69416511T2 (de) 1993-04-16 1994-04-15 Verankerung zur flexiblen montage von elementen aus naturstein oder ähnlichen materialen an vertikalen wänden

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP0695388B1 (de)
AU (1) AU6583494A (de)
DE (1) DE69416511T2 (de)
DK (1) DK0695388T3 (de)
NO (1) NO177801C (de)
WO (1) WO1994024388A1 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006064268A1 (en) * 2004-12-16 2006-06-22 Ibstock Brick Limited Fastener, cladding system and panel for use therein
GB2477539A (en) * 2010-02-05 2011-08-10 Latchways Plc Panel Mounting System with shock absorbing deformable strut
EP2447440B1 (de) 2010-11-02 2014-12-17 Rockwool International A/S Befestigungswinkel, System mit einem solchen Befestigungswinkel und Verwendung für einen Befestigungswinkel
CN110735490B (zh) * 2019-10-28 2020-05-19 盛安建设集团有限公司 一种建筑外墙结构及其施工方法
CN113668798A (zh) * 2021-08-23 2021-11-19 中国十七冶集团有限公司 一种外墙干挂石材安装施工方法
WO2025120491A1 (en) * 2023-12-05 2025-06-12 Unilin, Bv Connection member for installing panels

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1476981A (fr) * 1966-04-21 1967-04-14 Dispositif de fixation d'éléments de revêtements pelliculaires et autres
DE6915725U (de) * 1969-04-19 1969-08-21 Scherff Fa H Aufhaengevorrichtung fuer fassadenplatten.
DE2150359C3 (de) * 1971-10-08 1980-11-27 Vilin-Vertrieb Friedrich Vissing Kg, 8000 Muenchen Halteklammer für Bretter von Wand- . oder Deckenverkleidungen
DE3627583C3 (de) * 1986-08-14 1997-05-22 Herzog Thomas Prof Dr Bausatz für eine Fassaden-Unterkonstruktion
FR2614339B1 (fr) * 1987-04-21 1992-09-04 Safama Procede pour la pose de dalles rectangulaires sur une facade ainsi que crochet a griffe permettant la mise en oeuvre de ce procede
US5138809A (en) * 1990-03-29 1992-08-18 Akira Saikachi Joint structure for fixing panel blocks on side wall of building

Also Published As

Publication number Publication date
NO931399D0 (no) 1993-04-16
NO177801B (no) 1995-08-14
EP0695388B1 (de) 1999-02-10
WO1994024388A1 (en) 1994-10-27
DK0695388T3 (da) 1999-09-20
NO177801C (no) 1995-11-22
DE69416511D1 (de) 1999-03-25
EP0695388A1 (de) 1996-02-07
AU6583494A (en) 1994-11-08
NO931399L (no) 1995-01-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69722241T2 (de) Ein verbessertes verkleidungsplattenbefestigungssystem
DE69631482T2 (de) Wandpanele und verbindungsstrukturen
DE29809280U1 (de) Halterung von Solarmodulen
DE69416511T2 (de) Verankerung zur flexiblen montage von elementen aus naturstein oder ähnlichen materialen an vertikalen wänden
DE60212850T2 (de) Verkleidungssystem
DE10307866B4 (de) Glasfassade aus rahmenlos verlegten Glastafeln
EP0000118A1 (de) Verbindungselement zum schall- und/oder wärmeisolierenden Befestigen von Vorsatztafeln Platten oder dergleichen an Wänden, Decken oder anderen Gebäudeteilen
DE9002358U1 (de) Bodenverlegeelement
DE29807808U1 (de) Unterkonstruktion zur Halterung von Fassadenelementen
DE69607848T2 (de) Verfahren zum giessen einer bodenplatte von beton
CH644943A5 (en) Solar collector
EP1160386B1 (de) Hinterlüftete Fassade sowie Verfahren zur Herstellung einer hinterlüfteten Fassade
DE3336914A1 (de) Unterkonstruktion fuer verkleidungen, insbesondere von schornsteinen, sowie tragelement hierfuer
DE19743846C2 (de) Sattel- oder Krüppelwalmdach
DE69329979T2 (de) System zum befestigen von plattenförmigen elementen an einer oberfläche
DE3213341A1 (de) Tragprofil
DE69800671T2 (de) Wandaufbau mit externer Isolierung und ein ein solchen Wandaufbau aufweisendes Bauwerk
DE69924976T2 (de) Verbesserung an dachein- oder dachabdeckung
DE2702459A1 (de) Verfahren zur befestigung von platten aus zerbrechlichem material an balken, saeulen o.dgl. laenglichen teilen und beschlaege zur durchfuehrung des verfahrens
DE102023108033B3 (de) Befestigungssystem von Fassadenelementen
DE19804166C2 (de) Fassadenbekleidung mit Fassadenplatten
DE3904345A1 (de) Installationsbodensystem
DE19625315A1 (de) Wandsystem
DE68902236T2 (de) Daempfung flacher daecher und gleichzeitige konstruktion eines gradienten fuer positive drainage des daches.
DE102024106206A1 (de) Pfostenhalter, insbesondere für permanente Geländer sowie Verfahren zur Montage eines solchen Pfostenhalters

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee