DE3213341A1 - Tragprofil - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tragprofil für Fassadenkonstruktionen unter Benutzung von Abstandshalterungen und
Fassadenplatten.
g Vorgesetzte Schalen aus Fassadenplatten auf Massivaußenwandkonstruktionen
übernehmen vorwiegend die Funktion einer Regenhaut und den Schutz vor klimatischen Einflüssen.
Außerdem stellen sie ein Stilmittel zur Erzielung einer architektonischen Wirkung dar. Die Außen-
,Q Wandverkleidungen können aus verschieden großen Platten
bestehen, die nach einem bestimmten Deckungsbild angeordnet sind. Es ist möglich, die Platten in Stülpdeckung,
Λ waagerechter Deckung, Doppeldeckung, Spardoppeldeckung etc. anzuordnen. Die Fassadenplatten sind aber so ange-
,p. ordnet, daß eine Hinterlüftung und Wärmedämmung auf der
Bauwerksseite erfolgt. Eine bekannte Unterkonstruktion besteht aus Holzlatten in waagerechter und senkrechter
Anordnung, wobei eine Anordnung von Wärmedämmplatten zusätzliche Konterlattung erfordert. Bei Vollwärmeschutz
2Q sind aber Holzunterkonstruktionen wegen der größeren Abstände
nicht mehr geeignet. Außerdem ist eine statisch einwandfreie Ausbildung der Holzlattungen zu umfangreich
und damit unwirtschaftlich.
Anstelle von Holzlattungen werden deshalb jetzt vorwie-'
gend Metallprofile mit Abstandshalterungen eingesetzt. Dabei erfolgt die Befestigung zwischen Baukörper, Wandprofilen
und Abstandshalterungen, Tragprofilen und den Fassadenplatten mit Dübelschrauben, Spezialschrauben,
QQ Hohlzugnieten und Klammerhaken. Die Brauchbarkeit einer
ünterkonstruktion ergibt sich dabei aus der Auswahl und Bemessung der Werkstoffe, der Befestigungsabstände der
Dübelschrauben am Bauwerk, der Berücksichtigung der statischen
Werte für Windsog und Winddruck, der Hitze- und Frostbeständigkeit sowie des Brandschutzes. Die Verlegung
kleinformatiger Fassadenplatten wird nach Fachregeln
-δι des Dachdeckerhandwerkes beurteilt. Diese bekannten herkömmlichen
Metallunterkonstruktionen für eine Fassade haben den Nachteil, daß eine Vielzahl von Befestigungsprofilen und -elementen vorgesehen ist, was sich vor
c allem in einem hohen Materialaufwand und lohnintensiver
Anpaßarbeit am Bauwerk und innerhalb der Unterkonstruktion niederschlägt. Die unterschiedlichen Dämmstoffdicken
zur Erzielung eines Vollwärmeschutzes verlangen Wandprofile, Abstandshalter und Ausgleichsträger mit unterschied-
-0 liehen Schenkellängen. Konstruktiv wird dabei ein vollflächiges Aufliegen der Profile oder Halter an den Befestigungsstellen
des Bauwerkes verlangt. Außerdem muß aber ein Ausgleich der Bautoleranzen und ein Feinausgleich
beim ebenflächigen Ausrichten der Fassadenplatten möglich sein. Weiterhin muß eine Fixierung der Unterkonstruktion
mit zusätzlichen Festpunkten beispielsweise durch Spannhülsen gewährleistet sein, wobei gleichzeitig
ein lineares Nachgeben in den übrigen Befestigungspunkten zur Aufnahme des Längenausgleichs der Profile bei Tem-
2Q peraturunterschieden möglich sein muß. Die hierfür erforderliche
Bohrarbeit zum Anpassen der Spannhülsen, Hohlzugnieten oder Schrauben erfordert eine aufwendige,
kostspielige Montagezeit.
2g Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tragprofil
zu schaffen, mit dem die Erstellung der Fassade unter Berücksichtigung
der konstruktiven Erfordernisse einfach und schnell durchzuführen ist.
QQ Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Tragprofil als Kastenprofil ausgebildet ist, daß anschließend an den Kasten ein Befestigungsflansch vorgesehen
ist, daß am unteren Ende des Befestigungsflansches ein winklig abstehender Stützflansch angeformt ist, daß
am Befestigungsflansch Befestigungsschrauben mit Dübeln als"Abstandshalter anbringbar sind, und daß an den Trag-
profilen Haken zur Aufnahme der Fassadenplatten befestigbar sind. Durch die Ausbildung des Tragprofils als Kastenprofil
mit angeformtem Befestigungsflansch und Stützflansch ist es möglich, mit nur einem Profil auszukommen.
Das Profil hat ein großes Widerstandsmoment, sowohl in der x/x als auch in der y/y-Achse, wodurch ein größerer
Abstand der Befestigungsschrauben möglich ist. Das Tragprofil ist trotz seiner geringen Querschnittsfläche sehr
verwindungssteif. Da das Tragprofil nur aus einem ,Q einzigen Profil besteht, ergibt sich eine große Gewichtseinsparung gegenüber bekannten Unterkonstruktionen, die
aus mehreren Profilen zusammengesetzt sind.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß ,c in dem Befestigungsflansch in regelmäßigen oder unregelmäßigen
Abständen Durchgangslöcher vorzugsweise als Langlöcher ausgebildet sind, wobei der Durchmesser der
Durchgangslöcher größer ist als der Durchmesser der Befestigungsschrauben. Dadurch ist es möglich, Ungenauig-2Q
keiten bei der Erstellung der Bohrlöcher für die Befestigungsschrauben
auszugleichen.
Ein Feinausgleich der Profile in waagerechter Richtung ist leicht möglich, da in Ausgestaltung der Erfindung
der Befestigungsflansch des Tragprofils auf der nach
vzv außen gerichteten Seite mit einer Fläche erhöhter Reibung,
beispielsweise mit längsgerichteten parallelen Zahnrillen versehen ist und an den Befestigungsschrauben Unterlegscheiben
angeordnet sind, welche an der Anlagefläche
QQ erhöhte Reibung aufweisen, bevorzugtermaßen mit parallelen
Zahnrillen versehen sind, die mit den Zahnrillen an dem Tragprofil zusammenwirken. Die Unterlegscheiben haben dabei
ein Loch, das dem Durchmesser der Befestigungsschraube entspricht. Das größere Langloch im Befestigungsflansch
ermöglicht deshalb ein genaues horizontales Ausrichten des Tragprofils, welches nach Anziehen der Schraube wegen
der zusammenwirkenden Zahnrillen von Befestigungsflansch
und Unterlegscheibe beständig in dieser Stellung verbleibt.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Tragprofil an der Rückseite im Bereich des Kastens
mit einer Längsnut ausgebildet ist, daß die Haken das Tragprofil oben übergreifen, daß an dem hinteren Schenkel
der Haken eine Rastnase ausgebildet ist, und daß der vor-
IQ dere Schenkel der Haken am Ende hochgebogen ist zur federnden
Aufnahme der Fassadenplatten. Dabei kann in Ausgestaltung der Erfindung der Stützflansch etwas breiter
) ausgebildet sein als der Kasten, so daß sich ein Neigungswinkel ergibt, der am unteren Ende der Fassadenplatte
diese um etwa Plattendicke vor dem darunterverlaufenden Tragprofil vorstehen läßt. Damit liegen die Fassadenplatten gut an den Tragprofilen an. Zur Befestigung der
Fassadenplatten werden Haken über das obere Ende der Tragprofile gesteckt, wobei die an den hinteren Schenkeln
der Haken ausgebildeten Rastnasen in die Längsnut am Rücken des Kastenprofils einschnappen. Die Haken sind
am vorderen Ende hoch- und zurückgebogen, so daß die eingesetzten Fassadenplatten klemmend gehalten werden.
Bevorzugterweise kann das Tragprofil ein Aluminium-Strang- ' preß-Profil sein, welches witterungsbeständig ist und
zur Gewichtsersparnis der Fassadenkonstruktion beiträgt. Es ist aber auch möglich, das Tragprofil aus glasfaserverstärktem
Polyester herzustellen.
30
Zur Befestigung der Tragprofile an der Gebäudewand werden Dübel für die Befestigungsschrauben verwendet, die am
äußeren Ende mit einer Kontermutter versehen sind. Die Löcher in dem Bauwerk zur Aufnahme der Dübel werden so
tief gebohrt, daß nach Einsetzen des Dübels und Einschrauben der Befestigungsschraube der richtige Abstand
-δ-
des Tragprofils von der Bauwerksaußenseite gewährleistet ist. Zum Bohren der Dübellöcher kann dabei das Tragprofil
als Bohrschablone verwendet werden. Mit der auf den Dübel aufgesetzten Kontermutter kann eine Peineinstellung des
notwendigen, erforderlichen Abstandes der Tragprofile von der Bauwerksaußenseite erfolgen. Dadurch ist es
möglich, auf zusätzliche Abstandshalterungen oder Agraffen zu verzichten. Die Kontrolle des Anzugs der Befestigungsschrauben
kann über einen Drehmomentenschlüssel erfolgen.
^O Auf zusätzliche Fixpunkte und damit verbundene Anpaß-
und Bohrarbeit kann verzichtet werden. Die Profile können zur überbrückung der Bautoleranzen leicht ausgerichtet
werden, da kein Anliegen der Profile am Bauwerk erfolgt. Dadurch ergibt sich eine verringerte Montagezeit
bzw. eine erhöhte Montagekapazität. Wegen der wenigen Einzelteile kann eine geringe Lagerhaltung
an der Baustelle erfolgen.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Tragprofile an Ecken über senkrecht angeordnete
Winkelprofile verbunden sind und die Fassadenplatten an
Ecken an Profilen anliegen, die an den Tragprofilen befestigt sind. Durch die Verbindung der freien Enden der
Tragprofile ergibt sich eine steife Unterkonstruktion, die den an der Fassade herrschenden Kräften ausreichenden
Widerstand entgegensetzt. Gleichzeitig werden durch die Profile die Fassadenplatten an den Rändern gesichert,
so daß Windkräfte der Fassadenkonstruktion nichts anhaben können.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß an unteren Tragprofilen, beispielsweise an Sockel oder Fensterstürzen, Winkelprofile
als Abstandshalter vorgesehen sind, welche aus Aluminium-Lochprofil bestehen können. Durch diese
Winkelprofile wird der Abstand der Profilleisten von der
Bauwerksaußenseite gewährleistet und außerdem ein optisch
-9-günstiger Abschluß erreicht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer teilweise erstellten Fassade,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II von Fig. 1,
2Q Fig. 3 in perspektivischer Darstellung ein Tragprofil,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung eine ünterlegscheibe,
ig Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch eine Außenecke
einer Fassade,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch eine Innenecke einer Fassade und
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch eine Fassade im
Bereich eines Sockels bzw. Fenstersturzes.
Fig. 1 zeigt eine teilweise erstellte Fassade mit Tragprofilen 10, an denen von Klammerhaken 12 getragene
Fassadenplatten 14, 16 in Stülpdeckung angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt im Schnitt das Tragprofil 10, an dem die Platten 14 und 16 befestigt sind. Das Tragprofil 10 ist
gegliedert in einen verbindungssteifen Kasten 18, einen Befestigungsflansch 20 und einen Stützflansch 22. Das
Tragprofil 10 ist einstückig ausgebildet und kann ein Aluminium-Strangpreß-Profil sein oder aus glasfaserverstärktem
Polyester bestehen. An der Rückseite des Profils ist im Bereich des Kastens 18 eine Längsnut
ausgebildet. Die von einem nicht dargestellten Trag-
-ΙΟΙ profil an der unteren Kante gehaltene Fassadenplatte 16
liegt an der Vorderseite des Kastens 18 und an der Vorderkante des etwas breiteren Stützflansches 22 des Profils
10 an. Ein das Tragprofil 10 oben übergreifender Haken 26 weist einen hinteren Schenkel 28 und einen
vorderen Schenkel 30 auf. In dem hinteren Schenkel 28 ist eine Rastnase 32 ausgebildet, die in die Längsnut
24 des Tragprofils 10 einrastet. Der Mittelschenkel des Hakens 26 ist so lang ausgebildet/ daß er über das
IQ Tragprofil 10 und die Fassadenplatte 16 greift. Der vordere
Schenkel 30 ist am unteren Ende umgebogen zu einem Klammerhaken 34, der federnd die Fassadenplatte 14 an
C ihrer Unterkante aufnimmt und hält.
Das Tragprofil 10 ist über eine Befestigungsschraube 36
mit der Gebäudewand 38 verbunden. Dazu wurde in die Gebäudewand 38 ein Loch gebohrt, in das dann ein Dübel
40 eingesetzt wurde. Der Dübel 40 ist an seinem äußeren freien Ende mit einem Außengewinde 42 versehen, auf das
eine Kontermutter 44 aufgeschraubt ist. Mit Hilfe dieser Kontermutter 44 ist eine Feinregulierung des Abstandes
der Bauwerksaußenseite zu der Hinterkante des Tragprofils 10 möglich. Der Dübel 40 und die Befestigungsschraube
36 stehen soweit vor der Bauwerksaußenseite vor, daß hinter den Fassadenplatten 14, 16 noch Platz ist für
eine an der Bauwerksaußenseite anliegende Dämmschicht 46 und einen zwischen Dämmschicht und Fassadenplatte
ausgebildeten Lüftungsraum 48.
Der Befestigungsflansch 20 ist an seiner nach außen gerichteten
Seite mit längsgerichteten parallelen Zahnrillen 50 versehen. An der Befestigungsschraube 36 ist eine
Unterlegscheibe 52 vorgesehen, welche auf der Seite, mit der sie an dem Flansch anliegt, ebenfalls mit Zahnrillen
54 ausgebildet ist. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, sind in dem Befestigungsflansch 20 in be-
liebigen Abständen Durchgangslöcher 56 in Form von Langlöchern ausgebildet. Der Durchmesser der Langlöcher 56
in Vertikalrichtung ist größer als der Durchmesser der Befestigungsschrauben 36, der dem Durchmesser eines
Loches 58 in der Unterlegscheibe 52 entspricht. Dadurch ist es möglich, an den in der Höhe unveränderlichen Befestigungsschrauben
einen Feinausgleich der Tragprofile in Vertikalrichtung vorzunehmen, so daß diese absolut
waagerecht ausgerichtet werden können. Die Zahnrillen 54 -,Q der Unterlegscheibe wirken dabei mit den Zahnrillen 50
der Befestigungsflansche zusammen, so daß nach Anziehen der Schrauben eine formschlüssige Verbindung erfolgt.
Fig. 5 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Außenecke •je einer Fassade. Die über Dübel 40 und Befestigungsschrauben
36 an der Gebäudewand 38 befestigten Tragprofile 10, 10" sind an ihren freien Enden über ein senkrecht angeordnetes
Winkelprofil 60 miteinander verbunden, wobei das Profil angenietet sein kann. Am Ende des Tragprofils 10
ist an dessen Außenseite ein hakenförmiges Profil 62 über
Nieten 64 befestigt, an dem sich Fassadenplatten 14 anlegen bzw. Fassadenplatten 14' in das hakenförmige Ende
eingreifen.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Innenecke einer Fassade sind Tragprofile 10, 10' ebenfalls über ein vertikal angeordnetes
Winkelprofil 66 miteinander verbunden. Auch dort ist an einem Tragprofil 10 ein hakenförmiges Profil 68
befestigt, an das sich Fassadenplatten 14, 14" mit ihren Seitenrändern anlegen. Zwischen der Gebäudeaußenwand
und den Fassadenplatten ist eine Dämmschicht angeordnet, vor der ein Lüftungsraum ausgebildet ist.
Fig. 7 zeigt eine Fassadenkonstruktion im Bereich eines gg Sockels bzw. eines Fenstersturzes. An der Rückseite des
Befestigungsflansches 70 eines Tragprofils 72 ist ein
20
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30
-12-
Aluminium-Winkelprofil 74 über Nieten 76 befestigt, das
an seinem waagerechten Schenkel mit Löchern 78 ausgebildet ist. Dieses Winkelprofil 74 hält das Tragprofil
in Abstand zu der Gebaudeaußenseite und bildet gleichzei-
c tig einen günstigen optischen Abschluß. Die Löcher
ermöglichen einen Austritt von hinter den Fassadenplatten gebildetem Kondenzwasser. Haken 80, in die Fassadenplatten 82 mit ihrer Unterkante eingesteckt sind, weisen
einen vorderen Tragschenkel auf, der langer ist, als die jQ Höhe des Tragprofils 72 und der sich mit seiner Hinterseite
an dem Stützflansch 84 des Tragprofils 20 abstützt. Die Befestigung des Tragprofils 72 mit der Ge-
f bäudewand erfolgt analog Fig.
15
35
Claims (15)
1. Tragprofil für Fassadenkonstruktion unter Benutzung
von Abstandshalterungen und Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet , daß das Tragprofil (10) als
Kastenprofil (18) ausgebildet ist, daß anschließend an den Kasten (18) ein Befestigungsflansch (20) vorgesehen
ist, daß am unteren Ende des Befestigungsflansches (20) ein winklig abstehender Stützflansch (22) angeformt ist, daß
am Befestigungsflansch Befestigungsschrauben (36) mit Dübeln (40) als Abstandshalter anbringbar sind, und daß an
den Tragprofilen (10) Haken (26) zur Aufnahme der Fassadenplatten (14, 16) befestigbar sind."
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2. Tragprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Befestigungsflansch (20) in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen Durchgangslöcher
(56) ausgebildet sind.
3. Tragprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangslöcher (56) als Länglöcher
ausgebildet sind.
,Q
4. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Durchgangslöcher (56) in Vertikalrichtung größer ist als der Durch-Λ
messer der Befestigungsschrauben (36).
,p-
5. Tragprofil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsflansch (20) auf der nach außen gerichteten Seite mit einer Fläche erhöhter Reibung
versehen ist, und daß an den Befestigungsschrauben Unterlegscheiben (52) angeordnet sind.
20
6. Tragprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheiben (52) an der Anlageseite
mit einer Fläche erhöhter Reibung ausgebildet sind, die mit den Flächen an dem Befestigungsflansch (20) zusammenwirken.
.■■''
.■■''
7. Tragprofil nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (20) an der
Außenseite und die Unterlegscheiben (52) an der Anlageseite mit längsgerichteten Zahnrillen (50, 54) ausgebildet
sind.
8. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite im Bereich
des Kastens (18) eine Längsnut (24) ausgebildet ist.
32133U
• Λ #« A*
9. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Stützflansch (22) etwas breiter ausgebildet ist als der Kasten (18).
10. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Aluminium-Strangpress-Profil
ist.
11. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dajQ
durch gekennzeichnet, daß es aus glasfaserverstärktem Polyester besteht.
12. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (26) oben übergreifen,
J^ daß an dem hinteren Schenkel (28) der Haken eine Rastnase
(32) ausgebildet ist/ und daß der vordere Schenkel (30) am Ende hochgebogen ist zur federnden Aufnahme der
Fassadenplatten (14).
13· Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß an Ecken senkrecht angeordnete Winkelprofile (60, 66) zur Verbindung vorgesehen sind
und daß Profile (62, 68) vorgesehen sind zur Anlage der Fassadenplatten (14,14').
14. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an unteren Tragprofilen (72)
Winkelprofile (74) als Abstandshalter angeordnet sind.
15. Tragprofil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Winkelprofil (74) als Aluminium-Lochprofil ausgebildet ist.
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|---|---|---|---|
| DE19823213341 DE3213341A1 (de) | 1981-10-22 | 1982-04-08 | Tragprofil |
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|---|---|---|---|
| DE19823213341 Withdrawn DE3213341A1 (de) | 1981-10-22 | 1982-04-08 | Tragprofil |
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