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DE3213341A1 - Tragprofil - Google Patents

Tragprofil

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Publication number
DE3213341A1
DE3213341A1 DE19823213341 DE3213341A DE3213341A1 DE 3213341 A1 DE3213341 A1 DE 3213341A1 DE 19823213341 DE19823213341 DE 19823213341 DE 3213341 A DE3213341 A DE 3213341A DE 3213341 A1 DE3213341 A1 DE 3213341A1
Authority
DE
Germany
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support profile
support
profile according
profiles
flange
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823213341
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried 7562 Gernsbach Nauth
Ottmar 8581 Goldkronach Vogel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Profil Vertrieb GmbH
Frenzelit Werke GmbH
Original Assignee
Profil Vertrieb GmbH
Frenzelit Werke GmbH
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Publication date
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Application filed by Profil Vertrieb GmbH, Frenzelit Werke GmbH filed Critical Profil Vertrieb GmbH
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Priority to FR8217619A priority patent/FR2515309A1/fr
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/90Curtain walls comprising panels directly attached to the structure
    • E04B2/92Sandwich-type panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
    • E04F13/0808Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall adjustable in several directions one of which is perpendicular to the wall
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Tragprofil für Fassadenkonstruktionen unter Benutzung von Abstandshalterungen und Fassadenplatten.
g Vorgesetzte Schalen aus Fassadenplatten auf Massivaußenwandkonstruktionen übernehmen vorwiegend die Funktion einer Regenhaut und den Schutz vor klimatischen Einflüssen. Außerdem stellen sie ein Stilmittel zur Erzielung einer architektonischen Wirkung dar. Die Außen-
,Q Wandverkleidungen können aus verschieden großen Platten bestehen, die nach einem bestimmten Deckungsbild angeordnet sind. Es ist möglich, die Platten in Stülpdeckung, Λ waagerechter Deckung, Doppeldeckung, Spardoppeldeckung etc. anzuordnen. Die Fassadenplatten sind aber so ange-
,p. ordnet, daß eine Hinterlüftung und Wärmedämmung auf der Bauwerksseite erfolgt. Eine bekannte Unterkonstruktion besteht aus Holzlatten in waagerechter und senkrechter Anordnung, wobei eine Anordnung von Wärmedämmplatten zusätzliche Konterlattung erfordert. Bei Vollwärmeschutz
2Q sind aber Holzunterkonstruktionen wegen der größeren Abstände nicht mehr geeignet. Außerdem ist eine statisch einwandfreie Ausbildung der Holzlattungen zu umfangreich und damit unwirtschaftlich.
Anstelle von Holzlattungen werden deshalb jetzt vorwie-' gend Metallprofile mit Abstandshalterungen eingesetzt. Dabei erfolgt die Befestigung zwischen Baukörper, Wandprofilen und Abstandshalterungen, Tragprofilen und den Fassadenplatten mit Dübelschrauben, Spezialschrauben,
QQ Hohlzugnieten und Klammerhaken. Die Brauchbarkeit einer ünterkonstruktion ergibt sich dabei aus der Auswahl und Bemessung der Werkstoffe, der Befestigungsabstände der Dübelschrauben am Bauwerk, der Berücksichtigung der statischen Werte für Windsog und Winddruck, der Hitze- und Frostbeständigkeit sowie des Brandschutzes. Die Verlegung kleinformatiger Fassadenplatten wird nach Fachregeln
-δι des Dachdeckerhandwerkes beurteilt. Diese bekannten herkömmlichen Metallunterkonstruktionen für eine Fassade haben den Nachteil, daß eine Vielzahl von Befestigungsprofilen und -elementen vorgesehen ist, was sich vor c allem in einem hohen Materialaufwand und lohnintensiver Anpaßarbeit am Bauwerk und innerhalb der Unterkonstruktion niederschlägt. Die unterschiedlichen Dämmstoffdicken zur Erzielung eines Vollwärmeschutzes verlangen Wandprofile, Abstandshalter und Ausgleichsträger mit unterschied-
-0 liehen Schenkellängen. Konstruktiv wird dabei ein vollflächiges Aufliegen der Profile oder Halter an den Befestigungsstellen des Bauwerkes verlangt. Außerdem muß aber ein Ausgleich der Bautoleranzen und ein Feinausgleich beim ebenflächigen Ausrichten der Fassadenplatten möglich sein. Weiterhin muß eine Fixierung der Unterkonstruktion mit zusätzlichen Festpunkten beispielsweise durch Spannhülsen gewährleistet sein, wobei gleichzeitig ein lineares Nachgeben in den übrigen Befestigungspunkten zur Aufnahme des Längenausgleichs der Profile bei Tem-
2Q peraturunterschieden möglich sein muß. Die hierfür erforderliche Bohrarbeit zum Anpassen der Spannhülsen, Hohlzugnieten oder Schrauben erfordert eine aufwendige, kostspielige Montagezeit.
2g Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tragprofil zu schaffen, mit dem die Erstellung der Fassade unter Berücksichtigung der konstruktiven Erfordernisse einfach und schnell durchzuführen ist.
QQ Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Tragprofil als Kastenprofil ausgebildet ist, daß anschließend an den Kasten ein Befestigungsflansch vorgesehen ist, daß am unteren Ende des Befestigungsflansches ein winklig abstehender Stützflansch angeformt ist, daß am Befestigungsflansch Befestigungsschrauben mit Dübeln als"Abstandshalter anbringbar sind, und daß an den Trag-
profilen Haken zur Aufnahme der Fassadenplatten befestigbar sind. Durch die Ausbildung des Tragprofils als Kastenprofil mit angeformtem Befestigungsflansch und Stützflansch ist es möglich, mit nur einem Profil auszukommen. Das Profil hat ein großes Widerstandsmoment, sowohl in der x/x als auch in der y/y-Achse, wodurch ein größerer Abstand der Befestigungsschrauben möglich ist. Das Tragprofil ist trotz seiner geringen Querschnittsfläche sehr verwindungssteif. Da das Tragprofil nur aus einem ,Q einzigen Profil besteht, ergibt sich eine große Gewichtseinsparung gegenüber bekannten Unterkonstruktionen, die aus mehreren Profilen zusammengesetzt sind.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß ,c in dem Befestigungsflansch in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen Durchgangslöcher vorzugsweise als Langlöcher ausgebildet sind, wobei der Durchmesser der Durchgangslöcher größer ist als der Durchmesser der Befestigungsschrauben. Dadurch ist es möglich, Ungenauig-2Q keiten bei der Erstellung der Bohrlöcher für die Befestigungsschrauben auszugleichen.
Ein Feinausgleich der Profile in waagerechter Richtung ist leicht möglich, da in Ausgestaltung der Erfindung der Befestigungsflansch des Tragprofils auf der nach vzv außen gerichteten Seite mit einer Fläche erhöhter Reibung, beispielsweise mit längsgerichteten parallelen Zahnrillen versehen ist und an den Befestigungsschrauben Unterlegscheiben angeordnet sind, welche an der Anlagefläche
QQ erhöhte Reibung aufweisen, bevorzugtermaßen mit parallelen Zahnrillen versehen sind, die mit den Zahnrillen an dem Tragprofil zusammenwirken. Die Unterlegscheiben haben dabei ein Loch, das dem Durchmesser der Befestigungsschraube entspricht. Das größere Langloch im Befestigungsflansch ermöglicht deshalb ein genaues horizontales Ausrichten des Tragprofils, welches nach Anziehen der Schraube wegen
der zusammenwirkenden Zahnrillen von Befestigungsflansch und Unterlegscheibe beständig in dieser Stellung verbleibt.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Tragprofil an der Rückseite im Bereich des Kastens mit einer Längsnut ausgebildet ist, daß die Haken das Tragprofil oben übergreifen, daß an dem hinteren Schenkel der Haken eine Rastnase ausgebildet ist, und daß der vor-
IQ dere Schenkel der Haken am Ende hochgebogen ist zur federnden Aufnahme der Fassadenplatten. Dabei kann in Ausgestaltung der Erfindung der Stützflansch etwas breiter ) ausgebildet sein als der Kasten, so daß sich ein Neigungswinkel ergibt, der am unteren Ende der Fassadenplatte diese um etwa Plattendicke vor dem darunterverlaufenden Tragprofil vorstehen läßt. Damit liegen die Fassadenplatten gut an den Tragprofilen an. Zur Befestigung der Fassadenplatten werden Haken über das obere Ende der Tragprofile gesteckt, wobei die an den hinteren Schenkeln der Haken ausgebildeten Rastnasen in die Längsnut am Rücken des Kastenprofils einschnappen. Die Haken sind am vorderen Ende hoch- und zurückgebogen, so daß die eingesetzten Fassadenplatten klemmend gehalten werden.
Bevorzugterweise kann das Tragprofil ein Aluminium-Strang- ' preß-Profil sein, welches witterungsbeständig ist und zur Gewichtsersparnis der Fassadenkonstruktion beiträgt. Es ist aber auch möglich, das Tragprofil aus glasfaserverstärktem Polyester herzustellen.
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Zur Befestigung der Tragprofile an der Gebäudewand werden Dübel für die Befestigungsschrauben verwendet, die am äußeren Ende mit einer Kontermutter versehen sind. Die Löcher in dem Bauwerk zur Aufnahme der Dübel werden so tief gebohrt, daß nach Einsetzen des Dübels und Einschrauben der Befestigungsschraube der richtige Abstand
-δ-
des Tragprofils von der Bauwerksaußenseite gewährleistet ist. Zum Bohren der Dübellöcher kann dabei das Tragprofil als Bohrschablone verwendet werden. Mit der auf den Dübel aufgesetzten Kontermutter kann eine Peineinstellung des notwendigen, erforderlichen Abstandes der Tragprofile von der Bauwerksaußenseite erfolgen. Dadurch ist es möglich, auf zusätzliche Abstandshalterungen oder Agraffen zu verzichten. Die Kontrolle des Anzugs der Befestigungsschrauben kann über einen Drehmomentenschlüssel erfolgen.
^O Auf zusätzliche Fixpunkte und damit verbundene Anpaß- und Bohrarbeit kann verzichtet werden. Die Profile können zur überbrückung der Bautoleranzen leicht ausgerichtet werden, da kein Anliegen der Profile am Bauwerk erfolgt. Dadurch ergibt sich eine verringerte Montagezeit bzw. eine erhöhte Montagekapazität. Wegen der wenigen Einzelteile kann eine geringe Lagerhaltung an der Baustelle erfolgen.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Tragprofile an Ecken über senkrecht angeordnete Winkelprofile verbunden sind und die Fassadenplatten an Ecken an Profilen anliegen, die an den Tragprofilen befestigt sind. Durch die Verbindung der freien Enden der Tragprofile ergibt sich eine steife Unterkonstruktion, die den an der Fassade herrschenden Kräften ausreichenden Widerstand entgegensetzt. Gleichzeitig werden durch die Profile die Fassadenplatten an den Rändern gesichert, so daß Windkräfte der Fassadenkonstruktion nichts anhaben können.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß an unteren Tragprofilen, beispielsweise an Sockel oder Fensterstürzen, Winkelprofile als Abstandshalter vorgesehen sind, welche aus Aluminium-Lochprofil bestehen können. Durch diese Winkelprofile wird der Abstand der Profilleisten von der Bauwerksaußenseite gewährleistet und außerdem ein optisch
-9-günstiger Abschluß erreicht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer teilweise erstellten Fassade,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II von Fig. 1, 2Q Fig. 3 in perspektivischer Darstellung ein Tragprofil,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung eine ünterlegscheibe,
ig Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch eine Außenecke einer Fassade,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch eine Innenecke einer Fassade und
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch eine Fassade im
Bereich eines Sockels bzw. Fenstersturzes.
Fig. 1 zeigt eine teilweise erstellte Fassade mit Tragprofilen 10, an denen von Klammerhaken 12 getragene Fassadenplatten 14, 16 in Stülpdeckung angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt im Schnitt das Tragprofil 10, an dem die Platten 14 und 16 befestigt sind. Das Tragprofil 10 ist gegliedert in einen verbindungssteifen Kasten 18, einen Befestigungsflansch 20 und einen Stützflansch 22. Das Tragprofil 10 ist einstückig ausgebildet und kann ein Aluminium-Strangpreß-Profil sein oder aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen. An der Rückseite des Profils ist im Bereich des Kastens 18 eine Längsnut ausgebildet. Die von einem nicht dargestellten Trag-
-ΙΟΙ profil an der unteren Kante gehaltene Fassadenplatte 16 liegt an der Vorderseite des Kastens 18 und an der Vorderkante des etwas breiteren Stützflansches 22 des Profils 10 an. Ein das Tragprofil 10 oben übergreifender Haken 26 weist einen hinteren Schenkel 28 und einen vorderen Schenkel 30 auf. In dem hinteren Schenkel 28 ist eine Rastnase 32 ausgebildet, die in die Längsnut 24 des Tragprofils 10 einrastet. Der Mittelschenkel des Hakens 26 ist so lang ausgebildet/ daß er über das IQ Tragprofil 10 und die Fassadenplatte 16 greift. Der vordere Schenkel 30 ist am unteren Ende umgebogen zu einem Klammerhaken 34, der federnd die Fassadenplatte 14 an C ihrer Unterkante aufnimmt und hält.
Das Tragprofil 10 ist über eine Befestigungsschraube 36 mit der Gebäudewand 38 verbunden. Dazu wurde in die Gebäudewand 38 ein Loch gebohrt, in das dann ein Dübel 40 eingesetzt wurde. Der Dübel 40 ist an seinem äußeren freien Ende mit einem Außengewinde 42 versehen, auf das eine Kontermutter 44 aufgeschraubt ist. Mit Hilfe dieser Kontermutter 44 ist eine Feinregulierung des Abstandes der Bauwerksaußenseite zu der Hinterkante des Tragprofils 10 möglich. Der Dübel 40 und die Befestigungsschraube 36 stehen soweit vor der Bauwerksaußenseite vor, daß hinter den Fassadenplatten 14, 16 noch Platz ist für eine an der Bauwerksaußenseite anliegende Dämmschicht 46 und einen zwischen Dämmschicht und Fassadenplatte ausgebildeten Lüftungsraum 48.
Der Befestigungsflansch 20 ist an seiner nach außen gerichteten Seite mit längsgerichteten parallelen Zahnrillen 50 versehen. An der Befestigungsschraube 36 ist eine Unterlegscheibe 52 vorgesehen, welche auf der Seite, mit der sie an dem Flansch anliegt, ebenfalls mit Zahnrillen 54 ausgebildet ist. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, sind in dem Befestigungsflansch 20 in be-
liebigen Abständen Durchgangslöcher 56 in Form von Langlöchern ausgebildet. Der Durchmesser der Langlöcher 56 in Vertikalrichtung ist größer als der Durchmesser der Befestigungsschrauben 36, der dem Durchmesser eines Loches 58 in der Unterlegscheibe 52 entspricht. Dadurch ist es möglich, an den in der Höhe unveränderlichen Befestigungsschrauben einen Feinausgleich der Tragprofile in Vertikalrichtung vorzunehmen, so daß diese absolut waagerecht ausgerichtet werden können. Die Zahnrillen 54 -,Q der Unterlegscheibe wirken dabei mit den Zahnrillen 50 der Befestigungsflansche zusammen, so daß nach Anziehen der Schrauben eine formschlüssige Verbindung erfolgt.
Fig. 5 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Außenecke •je einer Fassade. Die über Dübel 40 und Befestigungsschrauben 36 an der Gebäudewand 38 befestigten Tragprofile 10, 10" sind an ihren freien Enden über ein senkrecht angeordnetes Winkelprofil 60 miteinander verbunden, wobei das Profil angenietet sein kann. Am Ende des Tragprofils 10 ist an dessen Außenseite ein hakenförmiges Profil 62 über Nieten 64 befestigt, an dem sich Fassadenplatten 14 anlegen bzw. Fassadenplatten 14' in das hakenförmige Ende eingreifen.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Innenecke einer Fassade sind Tragprofile 10, 10' ebenfalls über ein vertikal angeordnetes Winkelprofil 66 miteinander verbunden. Auch dort ist an einem Tragprofil 10 ein hakenförmiges Profil 68 befestigt, an das sich Fassadenplatten 14, 14" mit ihren Seitenrändern anlegen. Zwischen der Gebäudeaußenwand und den Fassadenplatten ist eine Dämmschicht angeordnet, vor der ein Lüftungsraum ausgebildet ist.
Fig. 7 zeigt eine Fassadenkonstruktion im Bereich eines gg Sockels bzw. eines Fenstersturzes. An der Rückseite des Befestigungsflansches 70 eines Tragprofils 72 ist ein
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-12-
Aluminium-Winkelprofil 74 über Nieten 76 befestigt, das an seinem waagerechten Schenkel mit Löchern 78 ausgebildet ist. Dieses Winkelprofil 74 hält das Tragprofil in Abstand zu der Gebaudeaußenseite und bildet gleichzei-
c tig einen günstigen optischen Abschluß. Die Löcher ermöglichen einen Austritt von hinter den Fassadenplatten gebildetem Kondenzwasser. Haken 80, in die Fassadenplatten 82 mit ihrer Unterkante eingesteckt sind, weisen einen vorderen Tragschenkel auf, der langer ist, als die jQ Höhe des Tragprofils 72 und der sich mit seiner Hinterseite an dem Stützflansch 84 des Tragprofils 20 abstützt. Die Befestigung des Tragprofils 72 mit der Ge- f bäudewand erfolgt analog Fig.
15
35

Claims (15)

SCHÖif--HEBTEL PATENT ATTOHNEYS DR. WOLFGANG (PATENTANWALT VON 1927 - 1975) DR. PAUL DEUFEL. DIPL.-CHEM. DR. ALFRED SCHÖN. DIPL.-CHEM. WERNER HERTEL, DIPL.-PHYS. . April 1982 D/Ot/sc-F 1302 Frenzelit Werke GmbH & Co. KG Bad Berneck Tragprofil Ansprüche
1. Tragprofil für Fassadenkonstruktion unter Benutzung von Abstandshalterungen und Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet , daß das Tragprofil (10) als Kastenprofil (18) ausgebildet ist, daß anschließend an den Kasten (18) ein Befestigungsflansch (20) vorgesehen ist, daß am unteren Ende des Befestigungsflansches (20) ein winklig abstehender Stützflansch (22) angeformt ist, daß am Befestigungsflansch Befestigungsschrauben (36) mit Dübeln (40) als Abstandshalter anbringbar sind, und daß an den Tragprofilen (10) Haken (26) zur Aufnahme der Fassadenplatten (14, 16) befestigbar sind."
MÜNCHEN 86, SIEBERTSTR. 4 · POB 860720 · KABEL: MUEBOPAT · TEL. (089) 4740OS ■ TELECOPIER XEROX 400 ■ TELEX 5-24285
2. Tragprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Befestigungsflansch (20) in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen Durchgangslöcher (56) ausgebildet sind.
3. Tragprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangslöcher (56) als Länglöcher ausgebildet sind.
,Q
4. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Durchgangslöcher (56) in Vertikalrichtung größer ist als der Durch-Λ messer der Befestigungsschrauben (36).
,p-
5. Tragprofil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (20) auf der nach außen gerichteten Seite mit einer Fläche erhöhter Reibung versehen ist, und daß an den Befestigungsschrauben Unterlegscheiben (52) angeordnet sind.
20
6. Tragprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheiben (52) an der Anlageseite mit einer Fläche erhöhter Reibung ausgebildet sind, die mit den Flächen an dem Befestigungsflansch (20) zusammenwirken.
.■■''
7. Tragprofil nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (20) an der Außenseite und die Unterlegscheiben (52) an der Anlageseite mit längsgerichteten Zahnrillen (50, 54) ausgebildet sind.
8. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite im Bereich des Kastens (18) eine Längsnut (24) ausgebildet ist.
32133U
• Λ #« A*
9. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Stützflansch (22) etwas breiter ausgebildet ist als der Kasten (18).
10. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Aluminium-Strangpress-Profil ist.
11. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dajQ durch gekennzeichnet, daß es aus glasfaserverstärktem Polyester besteht.
12. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (26) oben übergreifen,
J^ daß an dem hinteren Schenkel (28) der Haken eine Rastnase (32) ausgebildet ist/ und daß der vordere Schenkel (30) am Ende hochgebogen ist zur federnden Aufnahme der Fassadenplatten (14).
13· Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an Ecken senkrecht angeordnete Winkelprofile (60, 66) zur Verbindung vorgesehen sind und daß Profile (62, 68) vorgesehen sind zur Anlage der Fassadenplatten (14,14').
14. Tragprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an unteren Tragprofilen (72) Winkelprofile (74) als Abstandshalter angeordnet sind.
15. Tragprofil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelprofil (74) als Aluminium-Lochprofil ausgebildet ist.
DE19823213341 1981-10-22 1982-04-08 Tragprofil Withdrawn DE3213341A1 (de)

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DE19823213341 DE3213341A1 (de) 1981-10-22 1982-04-08 Tragprofil
FR8217619A FR2515309A1 (fr) 1981-10-22 1982-10-21 Profile porteur

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DE19818130814 DE8130814U1 (de) 1981-10-22 1981-10-22 Bausatz zum errichten einer unterkonstruktion fuer kleinformatige bekleidungsplatten
DE19823213341 DE3213341A1 (de) 1981-10-22 1982-04-08 Tragprofil

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DE3213341A1 true DE3213341A1 (de) 1983-05-11

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DE19823213341 Withdrawn DE3213341A1 (de) 1981-10-22 1982-04-08 Tragprofil

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EP1136632A1 (de) 2000-03-20 2001-09-26 Walter Meusburger Halter für mindestens eine Glastafel einer Glasfasade

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FR2515309A1 (fr) 1983-04-29

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