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DE69411483T2 - Katalysatorwerkstoff gegründet auf einer Titan-Kupferlegierung und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Katalysatorwerkstoff gegründet auf einer Titan-Kupferlegierung und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE69411483T2
DE69411483T2 DE1994611483 DE69411483T DE69411483T2 DE 69411483 T2 DE69411483 T2 DE 69411483T2 DE 1994611483 DE1994611483 DE 1994611483 DE 69411483 T DE69411483 T DE 69411483T DE 69411483 T2 DE69411483 T2 DE 69411483T2
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DE
Germany
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catalyst material
matrix
alloy
intermetallic compound
based alloy
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DE1994611483
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English (en)
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DE69411483D1 (de
Inventor
Hideo Sendai-Shi Miyagi Fukui
Akihisa Aoba-Ku Sendai-Shi Miyagi Inoue
Tsuyoshi Sendai-Shi Miyagi Masumoto
Katsutoshi Wako-Shi Saitama Nosaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
YKK Corp
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
YKK Corp
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Publication date
Application filed by Honda Motor Co Ltd, YKK Corp filed Critical Honda Motor Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C45/00Amorphous alloys
    • C22C45/10Amorphous alloys with molybdenum, tungsten, niobium, tantalum, titanium, or zirconium or Hf as the major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine sehr harte und sehr aktive Legierung auf Ti- Cu-Basis, die geeignet ist zur Verwendung als Katalysatormaterial zum Katalysieren z. B. der Hydrierung von Kohlenmonoxid.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Katalysatoren zur Verwendung in der Reaktion der Hydrierung von Kohlenmonoxid zur Erzeugung von Kohlenwasserstoffen und Wasser sind ziemlich ausführlich untersucht worden, und zwar einschließlich von Ruthenium-tragenden Aluminiumoxid- und Titan-Kupferbasierenden Legierungskatalysatoren. Es ist jedoch oftmals schwierig einen Katalysator mit der für katalytische Aktivität erforderlichen großen spezifischen Oberfläche aus mit konventionellen Verfahren hergestellten kristallinen Legierungen zu erhalten, und zwar wegen ihrer ungleichmäßigen chemischen Eigenschaften und Sprödigkeit.
  • Andererseits ist jüngst bekannt geworden, daß durch Wärmebehandlung eines amorphen Metalls eine mikrokristalline Struktur mit einer Größe von einigen zehn nm bis einigen um erhalten werden kann. Es werden Untersuchungen von verstärkten Materialien unter Verwendung der obigen kristallinen Struktur durchgeführt und führen zu einigen Ergebnissen. Eine weitere Verbesserung der mikrokristallinen Struktur würde zu einer weiteren Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und der katalytischen Aktivität führen. Es ist jedoch schwierig, unter Verwendung der konventionellen Techniken eine feinere mikrokristalline Struktur in stabiler Weise zu erhalten.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Ti-Cu-basierende Legierung geeignet zur Verwendung als Katalysatormaterial mit erhöhter katalytischer Aktivität und verbesserten mechanischen Eigenschaften durch weitere Verfeinerung der Größe der mikrokristallinen Struktur und Stabilisierung ihres Vorkommens in der Ti-Cu-basierenden Legierung anzugeben.
  • Nach einem ersten Aspekt der Erfindung ist vorgesehen ein Legierungskatalysatormaterial auf Ti-Cu-Basis mit einer Zusammensetzung mit zumindest einem Element der Gruppe aus V, Ni, Zr, Cr, Mn, Fe und Co als Teilsubstitutionselement für Ti und/oder Cu in einer Zusammensetzung dargestellt durch die allgemeine Formel Ti100-aCua, wobei "a" in Atom-% 30 ≤ a ≤ 50 ist, 0,1-20 Atom-% in der allgemeinen Formel Ti100-aCua substituiert sind durch zumindest ein Element und eine feine intermetallische Ti-Cu-Verbindung mit einer mittleren Partikelgröße von 10 nm oder weniger gleichmäßig in einer amorphphasigen und/oder einer α-Ti-Matrix ausgeschieden ist.
  • Die obige intermetallische Verbindung ist in dem Legierungskatalysator in einer Menge von 50-90 Vol.-% enthalten.
  • Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung ist vorgesehen ein Verfahren zur Herstellung des beschriebenen Legierungskatalysatormaterials auf Ti-Cu-Basis, beinhaltend das Herstellen einer Legierung mit der oben spezifizierten Ti100-aCua-Zusammensetzung, von der 0,1-20 Atom-% durch zumindest ein Element aus der Gruppe aus V, Ni, Zr, Cr, Mn, Fe und Co ersetzt ist, wobei die Legierung eine amorphphasige und/oder eine α-Ti-Matrix aufweist; und Heizen der Legierung bei einer Temperatur im Bereich von der Umwandlungstemperatur Tx einer Nichtgleichgewichtsphase minus 50K (d.h. Tx'- 50K) bis zu der Umwandlungstemperatur Tx plus 100K (d.h. Tx + 100K) zur Ausscheidung einer feinen intermetallischen Ti-Cu- Verbindung in der Matrix. Im Folgenden wird die Umwandlungstemperatur TX einer Nichtgleichgewichtsphase als "Umwandlungstemperatur" oder "Tx" bezeichnet, wenn nicht anders angegeben.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen der Partikelgröße der Legierung Ti48,5Cu48,5Mn&sub3; und der bei der Hydrierung von CO gemessenen Reaktionsrate.
  • Fig. 2 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen dem Volumenprozentwert, der in der gleichen Legierung wie in Fig. 1 enthaltenen intermetallischen Verbindung und der bei der Hydrierung von CO gemessenen Reaktionsrate.
  • Fig. 3 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen der bei der Herstellung der gleichen Legierung wie in Fig. 1 angewendeten Wärmebehandlungstemperatur und der Partikelgröße der intermetallischen Verbindung.
  • Fig. 4 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen der bei der Wärmebehandlung der gleichen Legierung wie in Fig. 1 bei 400ºC verwendeten Wärmebehandlungszeit und der Partikelgröße der intermetallischen Verbindung.
  • Fig. 5 ist ein Mikrobild der Kristallstruktur der erfindungsgemäß erhaltenen Legierung Ti48,5CU48,5,Zr&sub3;.
  • Fig. 6 ist ein Mikrobild der Kristallstruktur der erfindungsgemäß erhaltenen Legierung Ti48,5CU48,5Mn&sub3;.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Wie oben beschrieben, ist bei dem erfindungsgemäßen Legierungskatalysatormaterial auf Ti-Cu-Basis Ti und/oder Cu in der Ti100-aCua-Zusammensetzung teilweise ersetzt durch zumindest ein zusätzliches Element aus der Gruppe aus V, Ni, Zr, Cr, Mn, Fe und Co in einer Menge von 0,1 bis 20 Atom-% der Zusammensetzung. In dem so modifizierten Legierungsmaterial sind feine Partikel einer intermetallischen Ti-Cu-Verbindung mit einer mittleren Partikelgröße von 10 nm oder weniger gleichmäßig in einer amorphphasigen und/oder einer α- Ti-Matrix ausgeschieden.
  • Beispiele für die obigen intermetallischen Verbindungen sind Ti&sub2;Cu, TiCu, Ti&sub2;Cu&sub3; und TiCu&sub3;. Es ist erfoderlich, daß die ausgeschiedene intermetallische Verbindung eine mittlere Partikelgröße von höchstens 10 nm hat. Wenn die mittlere Partikelgröße 10 nm überschreitet, verschlechtern sich die mechanischen Eigenschaften und die katalytische Aktivität des Legierungskatalysators mit zunehmender Partikelgröße sehr schnell. Fig. 1 zeigt ein Diagramm der Beziehung zwischen der Partikelgröße der Legierung Ti48,5Cu48,5Mn&sub3; und der bei der Hydrierung von CO gemessenen Reaktionsrate.
  • Vorzugsweise ist die intermetallische Verbindung in der Matrix in einer Menge von 5-90 Vol.- % enthalten. Wenn die Menge weniger als 5 Vol.-% ist, ist sie nicht nur zu klein zum Bewirken der gewünschten katalytischen Aktivität des resultierenden Katalysators, sondern auch die mechanische Festigkeit des Legierungskatalysators ist wahrscheinlich schlechter als im Bereich von 5-90 Vol.-%. Wenn andererseits die Menge der intermetallischen Verbindung über 90 Vol.-% liegt, ist sie nicht nur zu groß zum Bewirken der gewünschten Verbesserung der katalytischen Aktivität des resultierenden Katalysators, sondern wahrscheinlich tritt auch eine Aktivitätsverringerung durch Sintern bei der Verwendung des Katalysators auf.
  • Fig. 2 zeigt ein Diagramm der Beziehung zwischen dem Vol.-%-Wert der in der Legierung Ti48,5Cu48,5Mn&sub3; enthaltenen intermetallischen Verbindung und der bei der Hydrierung von CO gemessenen Reaktionsrate.
  • Erfindungsgemäß kann die Matrix eine amorphe Phase, eine feine Ti-Matrix-Phase oder eine Mischphase daraus sein. Wenn die Matrix eine amorphe Phase ist, ergibt sich eine Struktur, in der feine Ti-Kristalle und eine intermetallische Ti-Cu-Verbindung ausgeschieden sind. Wenn die Matrix aus feinen Ti-Kristallen besteht, ergibt sich eine Struktur, in der eine intermetallische Ti-Cu-Verbindung ausgeschieden ist.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren kann die obige Legierung mit einer amorphphasigen und/oder einer α-Ti-Matrix hergestellt werden durch schnelle Verfestigung bei einer Abkühlrate von 10&sup4;-10&sup6; K/Sek. Wenn die Abkühlrate niedriger als 10&sup4; K/Sek. ist, kann keine Legierung mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung und der gewünschten Matrix erhalten werden. Eine Abkühlrate von über 10&sup6; K/Sek. kann durch keine industrielle Abschreckanlage unter Verwendung der gegenwärtig verfügbaren Flüssigphasen-Abschreckung usw. erhalten werden.
  • Die Wärmebehandlung zum Ausscheiden einer intermetallischen Ti-Cu-Verbindung muß ausgeführt werden bei einer Temperatur im Bereich von der Umwandlungstemperatur TX minus 50 K bis zu der Umwandlungstemperatur Tx plus 100 K. Wenn die Legierung vor der Behandlung aufgebaut ist aus einer amorphen Phase oder eine amorphe Phase beinhaltet, ist die Umwandlungstemperatur die Kristallisationstemperatur der amorphen Phase. Wenn die Temperatur niedriger als die Umwandlungstemperatur TX minus 50 K ist, ist es schwierig, eine Ausscheidung der intermetallischen Ti-Cu-Verbindung zu erzielen, die bei der erfindungsgemäß angestrebten katalytischen Aktivität wirksam ist, so daß die Wärmebehandlung eine lange Zeitspanne in Anspruch nimmt. Damit ist eine solche Wärmebehandlung nicht praktisch und erschwert die Herstellung der intermetallischen Verbindung bei einem gewünschten Vol.-%-Wert.
  • Fig. 3 zeigt ein Diagramm der Beziehung zwischen der bei der Herstellung der Legierung Ti48,5Cu48,5Mn&sub3; verwendeten Wärmebehandlungstemperatur und der Partikelgröße der intermetallischen Verbindung. Wenn die Wärmebehandlungstemperatur die Umwandlungstemperatur TX plus 100 K überschreitet, scheidet sich nicht nur zu viel intermetallische Ti-Cu- Verbindung aus, sondern wird die Verbindung in kurzer Zeit auch grob und wirkt damit nicht mehr effektiv als Katalysator gemäß dem Ziel dieser Erfindung. Wenn die Wärmebehandlungstemperatur ferner die Umwandlungstemperatur TX plus 100 K überschreitet, scheiden sich ferner mechanisch und chemisch schädliche intermetallische Verbindungen aus, die in der Matrix gelöst waren, und verursachen eine mechanische Brüchigkeit und niedrigere katalytische Aktivität der Legierung.
  • Fig. 4 zeigt ein Diagramm der Beziehung zwischen der bei der Wärmebehandlung der Legierung Ti48,5Cu48,5Mn&sub3; bei 400ºC verwendeten Wärmebehandlungszeit und der Partikelgröße der intermetallischen Verbindung.
  • Vorzugsweise beträgt die Wärmebehandlungszeit mindestens 0,01 Std. Wenn die Zeit kürzer als 0,01 Std. ist, muß die Behandlung bei einer Temperatur von mindestens Tx plus 100 K durchgeführt werden, um eine wirksame Partikelgröße zu erhalten. Es ist industriell schwierig, eine Partikelgrößensteuerung bzw. -kontrolle durch gleichmäßiges Heizen innerhalb der obigen kurzen Zeitspanne zu erreichen.
  • Der Grund zur Begrenzung der Substitution in der Ti100-aCua-Zusammensetzung mit zumindest einem zusätzlichen Element auf 0,1-20 Atom-% ist der, daß durch die Einschränkung eine zur Herstellung der gewünschten mikrokristallinen Struktur erforderliche amorphphasige und/oder α-Ti-Matrix ermöglicht ist und daß außerhalb des obigen Bereichs eine stabile Herstellung einer solchen Matrix schwierig ist.
  • Heizen bei 400ºC im Vakuum für eine Stunde wandelt eine amorphe Legierung auf Ti-Cu- Basis in eine kristalline Struktur einer intermetallischen Ti-Cu-Verbindungsphase mit einer groben Partikelgröße von etwa 1-2 um um. Das Hinzufügen des obigen Zusatzelements zu der amorphen Legierung unterdrückt jedoch das Wachstum der Kristallkörner, so daß sich eine kristalline Struktur mit einer Größe von ungefähr 1/10 bis 1/1000 der der ohne Hinzufügen eines solchen Zusatzelements gebildeten Kristallstruktur ergibt. Diese Kristallstruktur ist eine intermetallische Ti-Cu-Verbindungsphase entsprechend den jeweiligen Zusammensetzungsanteilen von Ti und Cu. Das oben erwähnte Verfeinern der Kristallstruktur aktiviert die Legierung katalytisch und verbessert ihre Eigenschaften und macht sie dadurch zu einem hervorragenden Katalysatormaterial.
  • BEISPIEL
  • Unter Verwendung eines Bogenschmelzofens wurde eine Legierung mit einer vorgegebenen Zusammensetzung hergestellt. Die Legierung wurde in ein Siluziumoxidrohr mit einer kleinen Öffnung an seinem Ende eingeführt und zum Schmelzen geheizt. Das Siliziumoxidrohr wurde unmittelbar über einer 200 mm-Walze angeordnet, und die geschmolzene Legierung wurde durch die kleine Öffnung des Siliziumoxidrohrs unter Argondruck von 0,7 kg/cm² unter Drehen der Walze mit einer Geschwindigkeit von 4000 U/Min. so ausgestoßen, daß sie die Walzenoberfläche berührte, wodurch eine Abschreckverfestigung der Legierung erreicht wurde. Damit wurde ein dünnes Band mit einer Breite von ungefähr 1 mm erhalten. Das dünne Band wurde bei 400ºC für eine Stunde im Vakuum geheizt, um es zu kristallisieren. Dadurch wurde eine feine Kristallstrukturphase erhalten. Diese Kornverfeinerung des Kristalls hat nicht nur einen ausgeprägten Einfluß auf die mechanischen Eigenschaften des dünnen Bandes, sondern stellt auch eine effektive Wirkung sicher als Katalysator bei der Chlorfluorkohlenstoff-Zerlegung, der Benzenhydrierung, der Kohlenmonoxidhydrierung, der Alkoholdehydrierung und anderen Reaktionen. Vergleichsdaten bezüglich der mechanischen Eigenschaften der Legierung mit der obigen mikrokristallinen Struktur relativ zu einer Ti-Cu- Legierung ohne zusätzliches Element und damit aus groben Kristallkörnern sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Fig. 5 und 6 zeigen die feinen intermetallischen Verbindungsstrukturen von Ti48,5Cu48,5Zr&sub3; Und Ti48,5CU48,5Mn&sub3;, die jeweils erfindungsgemäß erhalten wurden. Tabelle 1
  • Ferner sind in Tabelle 2 Vergleichsdaten bezüglich der katalytischen Leistung bei der Kohlenmonoxidhydrierung bei 280ºC gezeigt.
  • Tabelle 2
  • Legierungszusammensetzung Reaktionsrate bei 280ºC
  • Ti&sub5;&sub0;Cu&sub5;&sub0; 2.0·10&supmin;¹&sup0; mol/g·s
  • Ti48.5Cu48.5Zr&sub3; 5.2·10&supmin;&sup4; mol/g·s
  • Ti48.5Cu48.5Mn&sub3; 1.9·10&supmin;&sup7; mol/g·s
  • Beachte: CO/H&sub2;=4 Gesamtdruck = 1 atm.
  • Die Tabellen 1 und 2 zeigen Daten von Katalysatoren, bei denen Zr und Mn als Zusatzelemente verwendet wurden. Die Verwendung zumindest eines Elements aus der Gruppe aus den anderen Zusatzelementen, d.h. V, Ni, Cr, Fe und Co anstelle von Zr und Mn oder zusammen mit einem von beiden oder beiden ergibt vergleichbare Resultate.
  • Diese Erfindung liefert ein Legierungskatalysatormaterial auf Ti-Cu-Basis mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften und katalytischer Aktivität. Der Legierungskatalysator auf Ti-Cu-Basis katalysiert effektiv die Chlorfluorkohlenstoff-Zerlegung die Benzenhydrierung, die Kohlenmonoxidhydrierung, die Alkoholdehydrierung u.a. Reaktionen.

Claims (7)

1. Legierungskatalysatormaterial auf Ti-Cu-Basis mit einer Zusammensetzung mit zumindest einem Element der Gruppe aus V, Ni, Zr, Cr, Mn, Fe und Co als Teilsubstitutionselement für Ti und/oder Cu in einer Zusammensetzung dargestellt durch die allgemeine Formel Ti100-aCua, wobei "a" in Atom-% 30 ≤ a ≤ 50 ist, 0,1-20 Atom-% in der allgemeinen Formel Ti100-aCua substituiert sind durch zumindest ein Element und eine feine intermetallische Ti-Cu-Verbindung mit einer mittleren Partikelgröße von 10 nm oder weniger gleichmäßig in einer amorphphasigen und/oder einer α-Ti-Matrix ausgeschieden ist.
2. Legierungskatalysatormaterial auf Ti-Cu-Basis nach Anspruch 1, bei dem die intermetallische Ti-Cu-Verbindung fein und gleichmäßig in der Matrix dispergiert und in einer Menge von 5-90 Vol.-% enthalten ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Legierungskatalysatormaterials auf Ti-Cu-Basis, beinhaltend das Herstellen einer Legierung mit einer Zusammensetzung mit zumindest einem Element aus der Gruppe aus V, Ni, Zr, Cr, Mn, Fe und Co als Teilsubstitutionselement für Ti und/oder Cu in einer Zusammensetzung dargestellt durch die allgemeine Formel Ti100-aCua, wobei "a" in Atom-% 30 ≤ a ≤ 50 ist, 0,1-20 Atom-% in der allgemeinen Formel Ti100-aCua durch zumindest ein Element substituiert sind und die Legierung eine amorphphasige und/oder eine α-Ti-Matrix aufweist; und das Heizen der Legierung bei einer Temperatur im Bereich von der Umwandlungstemperatur Tx einer Nichtgleichgewichtsphase minus 50 K bis zu der Umwandlungstemperatur TX plus 100 K zur Ausscheidung einer feinen intermetallischen Ti-Cu-Verbindung in der Matrix.
4. Verfahren zur Herstellung eines Legierungskatalysatormaterials auf Ti-Cu-Basis nach Anspruch 3, bei dem die Umwandlungstemperatur Tx die Kristallisationstemperatur ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Legierungskatalysatormaterials auf Ti-Cu-Basis nach Anspruch 3, bei dem die Legierung mit einer amorphphasigen und/oder einer α-Ti-Matrix hergestellt wird durch schnelle Verfestigung bei einer Abkühlrate von 10&sup4;-10&sup6; K/Sek.
6. Verfahren zur Herstellung eines Legierungskatalysatormaterials auf Ti-Cu-Basis nach Anspruch 3, bei dem die ausgeschiedene feine intermetallische Ti-Cu-Verbindung eine mittlere Partikelgröße von 10 nm oder weniger hat.
7. Verfahren zur Herstellung eines Legierungskatalysatormaterials auf Ti-Cu-Basis nach Anspruch 3, bei dem die intermetallische Ti-Cu-Verbindung in der Matrix in einer Menge von 5-90 Vol.-% gleichmäßig ausgeschieden wird.
DE1994611483 1993-09-29 1994-09-16 Katalysatorwerkstoff gegründet auf einer Titan-Kupferlegierung und Verfahren zu seiner Herstellung Expired - Fee Related DE69411483T2 (de)

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