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DE69410806T2 - Klappbare Schöpfkelle - Google Patents

Klappbare Schöpfkelle

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DE69410806T2
DE69410806T2 DE1994610806 DE69410806T DE69410806T2 DE 69410806 T2 DE69410806 T2 DE 69410806T2 DE 1994610806 DE1994610806 DE 1994610806 DE 69410806 T DE69410806 T DE 69410806T DE 69410806 T2 DE69410806 T2 DE 69410806T2
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DE
Germany
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container
rigid
present
flexible
folded
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DE1994610806
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Joseph Fernand B-3150 Wespelaar Deflander
Jacky Pierre F-78580 Herbeville Duquet
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Procter and Gamble Co
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Procter and Gamble Co
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F19/00Calibrated capacity measures for fluids or fluent solid material, e.g. measuring cups
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F19/00Calibrated capacity measures for fluids or fluent solid material, e.g. measuring cups
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  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
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Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet der Schöpfgefäße für eßbare oder nicht eßbare pulverförmige oder flüssige Waren. Die vorliegende Erfindung umfaßt einen ersten zusammenlegbaren Behälter (1), der in zusammengelegter Stellung einen zweiten Behälter (2) kleineren Volumens als der erste Behälter (1) bildet, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • HINTERGRUND
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Schöpf- und Dosiervorrichtung, die zur Verbesserung ihrer Handhabung und Lagerung zusammenlegbar ist. Schöpfgefäße werden oft als Zubehör zu eßbaren oder nicht eßbaren pulverförmigen oder flüssigen Waren wie etwa Kaffee oder Waschmittel beigefügt. Sie werden dem Verbraucher oft gratis zur Verfügung gestellt, damit die Entnahme und die Handhabung der genannten pulverförmigen und flüssigen Waren entscheidend verbessert wird. Auf diese Weise bilden die Schöpfgefäße eine Ergänzung zu den Verpackungen der Waren, damit diese verbraucherfreundlicher und auf diese Weise ansprechender gestaltet sind. Da die Schöpfgefäße im wesentlichen an die Verbraucher verschenkt werden, müssen ihre Kosten niedrig gehalten werden, und der damit verbundene technische Aufwand muß daher relativ preiswert sein.
  • Einige nicht zusammenlegbare Schöpfgefäße, wie sie gewöhnlich auf dem Markt zu finden sind, sind im allgemeinen unpraktisch zur Dosierung pulverförmiger oder flüssiger Waren. Diese nicht zusammenlegbaren Schöpfgefäße umfassen stets einen festen, nicht verformbaren Behälter mit einem festgelegten Volumen. Um die verpackten Waren entnehmen und handhaben zu können, sind die nicht zusammenlegbaren Schöpfgefäße sicher praktisch, doch der genannte feste Behälter legt den Verbrauch auf ein einziges Volu men fest. Dieses festgelegte Volumen des Behälters ist unpraktisch zur Dosierung der pulverförmigen und flüssigen Waren, selbst wenn der Behälter mit Dosierlinien markiert ist. Das festgelegte Volumen zwingt den Verbraucher häufig dazu, zu wenig oder zu viel Pulver oder Flüssigkeit zu schöpfen als gewünscht. Daher müssen die Verbraucher den unerwünschten Überschuß in die Verpackung zurückgeben. Dieser Vorgang ist zeitaufwendig und verleitet häufig zur Verschwendung der Ware, wenn die Verbraucher nur widerwillig mit Hilfe der Dosierlinien das gewünschte Volumen Pulver oder Flüssigkeit abschätzen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt dem Verbraucher Behälter mit unterschiedlichen Volumina in Form einer einzigen Vorrichtung zur Verfügung. Die vorliegende Erfindung umfaßt einen Behälter (1) mit einem üblichen Volumen, der für die Verbraucher am praktischsten bei Bedarf einer relativ großen Menge Pulver oder Flüssigkeit ist. In diesem Sinne ist die vorliegende Erfindung mit anderen nach dem Stand der Technik bekannten Schöpfgefäßen vergleichbar. Im zusammengelegten Zustand bildet die vorliegende Erfindung jedoch einen oder mehrere andere Behälter (2, 3), deren Volumen kleiner ist als das des ersten Behälters (1). Der zusammengelegte Behälter (2) der vorliegenden Erfindung ist elastisch und stabil genug, um dem Verbraucher bei Bedarf eines kleineren Volumens pulverförmiger oder flüssiger Waren eine angemessene Dosiereinheit zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise kann durch eine einfache und schnelle Handbewegung ein Schöpfgefäß mit einem üblichen Volumen in ein Schöpfgefäß mit kleinerem Volumen zusammengelegt werden und umgekehrt, so daß es an den Bedarf der Verbraucher bequem angepaßt werden kann.
  • Einige nicht zusammenlegbare Schöpfgefäße, die auf dem Markt verbreitet sind, sind relativ sperrig und daher sowohl für die Verbraucher als auch für die Hersteller im allgemeinen unpraktisch zu lagern. Damit sie geeignet sind, müssen Schöpfgefäße ein relativ großes Volumen Pulver oder Flüssigkeit aufnehmen können und dementsprechend einen Behälter mit relativ großem Volumen umfassen. Da dieses in seiner Größe nicht reduzierbar ist, verursacht dieses relativ große Volumen des Behälters die Sperrigkeit des Schöpfgefäßes insgesamt. Diese Sperrigkeit des Schöpfgefäßes erweist sich als größerer Nachteil bei der Konzeption von Verpackungen für pulverförmige oder flüssige Waren. Die Sperrigkeit der Behälter führt automatisch zu einer Platz verschwendung in den Verpackungen, in denen sie enthalten sind. Die Transport- und Lagerkosten können durch diese Platzverschwendung entscheidend erhöht werden. Das Bedürfnis, den Lagerraum für Verpackungen zu reduzieren, ist in den letzten Jahren mit der Entwicklung kompakter Verpackungen ersichtlich geworden. Die Produzenten haben sich kontinuierlich und bewußt bemüht, die Größe der Pakete für pulverförmige und flüssige Waren zu reduzieren, sowohl aus ökologischen Gründen als auch zur Verbesserung der Lagerung in Lagerhäusern und beim Transport. Sperrige Schöpfgefäße machen jedoch den Vorteil der Raumersparnis der genannten kompakten Verpackungen wieder etwas zunichte.
  • Die vorliegende Erfindung verhilft den Produzenten und den Verbrauchern dazu, von der Benutzung kompakter Verpackungen besser zu profitieren. Die vorliegende Erfindung legt ein Schöpfgefäß fest, das in Größe und Volumen reduzierbar ist und deshalb kompakten Verpackungen beigefügt oder in ihnen enthalten sein kann, ohne die genannten kompakten Verpackungen entscheidend zu vergrößern und ohne die Funktionsweise oder die Aufnahmekapazität des Schöpfgefäßes zu mindern. Um diese Ergebnisse zu erzielen, ist die Zusammenlegbarkeit ein entscheidendes Merkmal der vorliegenden Erfindung. In einer weiteren Reihe von Ausführungsformen sind die Vorteile zusammenlegbarer Schöpfgefäße bei Werbekampagnen sehr bemerkenswert. In den Gratisproben, die im Rahmen solcher Kampagnen verschenkt werden, sind die sperrigen Schöpfgefäße im allgemeinen nicht enthalten. Die kleine Größe der Gratisproben im Vergleich zu den Verkaufsexemplaren macht oft das Beifügen sperriger Schöpfgefäße unmöglich. Die Werbekampagnen für Pulver oder Flüssigkeiten haben daher häufig nicht ganz die gewünschte Wirkung auf die Kunden aufgrund des genannten Fehlens der Schöpfgefäße. Durch die vorliegende Erfindung können zusammenlegbare Schöpfgefäße den Gratisproben beigefügt werden, so daß die Gesamtwirkung der Werbekampagnen auf die Kunden verbessert wird. Beispielsweise ermöglicht die vorliegende Erfindung die Verteilung von Gratisproben mit zusammenlegbaren Schöpfgefäßen in Briefkästen.
  • Die Druckschrift US 2880902 A offenbart eine solche Schöpfvorrichtung, die in zumindest einen steifen und einen flexiblen Bereich aufgeteilt ist.
  • Durch die Benutzung unterschiedlicher Materialien kann jedoch die Steifigkeit und Flexibilität auf andere Weise erreicht werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung, wie sie durch Anspruch 1 festgelegt wird, bezieht sich auf eine Schöpf- und Dosiervorrichtung, mit einem ersten Behälter (1) mit einer Öffnung (8) (z. B. einem offenen Behälter (1)), der elastisch und stabil zusammenlegbar ist. Dieser erste offene Behälter (1) bildet in zusammengelegter Stellung zumindest einen zweiten offenen Behälter (2) mit einem kleineren Volumen als der erste offene Behälter (1).
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. I ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in nicht zusammengelegter Stellung und zusammengelegter Stellung.
  • Fig. II ist eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in nicht zusammengelegter Stellung und zusammengelegter Stellung.
  • Fig. III ist eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in nicht zusammengelegter Stellung und zusammengelegter Stellung.
  • Fig. IV ist ein seitlicher Schnitt der vorliegenden Erfindung, der die unterschiedlichen Dicken der Bereiche zeigt.
  • BESCHREIBUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Schöpf- und Dosiervorrichtung mit einem ersten Behälter (1), der elastisch und stabil zusammenlegbar ist. Die vorliegende Erfindung dient in erster Linie zum Schöpfen und Dosieren von Mengen von Pulvern, Flüssigkeiten oder andersartiger Waren und kann einen Handgriff (6) oder einen Griff (6) und/oder eine Gießtülle (7) zur größeren Benutzerfreundlichkeit aufweisen. Der erste Behälter (1) umfaßt eine Öffnung (8) und einen geschlossenen Bereich (9). Die Größe der Öffnung (8) kann stark variieren, abhängig von den Formtechniken, die dem Fachmann zur Verfügung stehen. Die Öffnung (8) dient dazu, daß Waren eingeschöpft werden können, während der geschlossene Bereich (9) zur Aufnahme dieser Waren dient. Zum Zusammenlegen des ersten Behälters (1) müssen die Verbraucher einfach den geschlossenen Bereich (9) von Hand in den mit der Öffnung (8) versehenen Bereich einschieben.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf solche Weise elastisch, daß sie von einer Stellung - entweder der zusammengelegten oder der nicht zusammengelegten Stellung - in die andere (d. h., von der nicht zusammengelegten Stellung in die zusammengelegte Stellung und umgekehrt) übergehen kann, ohne einer dauerhaften Deformation zu unterliegen. Der erste Behälter (1) der vorliegenden Erfindung ist aus seiner nicht zusammengelegten stabilen Stellung in einen zweiten Behälter (2) zusammenlegbar. Der zweite Behälter (2) ist ebenfalls stabil, hat jedoch ein kleineres Volumen als der erste Behälter (1). Sowohl in seiner nicht zusammengelegten Stellung (erster Behälter 1) als auch in seiner zusammengelegten Stellung (zweiter Behälter 2) bildet die vorliegende Erfindung einen stabilen Aufbau, der einer Deformation widerstehen kann, wenn er zum Schöpfen benutzt wird. Dieses stellt wiederum sicher, daß die Volumina der nicht zusammengelegten und der zusammengelegten Stellung bei einer aufeinanderfolgenden Benutzung unverändert bleiben.
  • Das Volumen des ersten Behälters (1) kann in einem weiten Bereich variieren, sollte jedoch im allgemeinen relativ große Dosen von Waren aufnehmen können. Im Fall von Schöpfgefäßen für Waschmittel beispielsweise sollte der erste Behälter (1) in seiner nicht zusammengelegten Stellung genug Waschmittel für zumindest eine volle Waschladung von Kleidungsstücken aufnehmen können. Zur Anzeige des Volumens der enthaltenen Ware kann der erste Behälter (I) und/oder der zweite Behälter (2) Dosierlinien aufweisen. Das Volumen des zweiten Behälters (2) kann ebenfalls in einem weiten Bereich variieren. Im Fall von Schöpfgefäßen für Waschmittel kann der zweite Behälter (2) drei Viertel oder die Hälfte oder auch ein Viertel des Volumens an Waschmittel enthalten, das für eine volle Waschladung von Kleidungsstücken notwendig ist.
  • Die verschiedenen Behälter der vorliegenden Erfindung können farblich unterschiedlich gestaltet sein, so daß die Verbraucher auf einen Blick zwischen den unterschiedlichen Volumina der Behälter unterscheiden können. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (z. B. Fig. III) könnte der obere steife Bereich (4) schwarz gefärbt sein, während der flexible Bodenbereich transparent sein könnte. Demnach könnte der erste Behälter (1) oben schwarz sein und am Boden transparent sein und der zweite Behälter (2) könnte vollständig schwarz sein.
  • Die erfindungsgemäße Schöpfvorrichtung ist in zumindest einen steifen (4) und einen flexiblen Bereich (5) aufgeteilt. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (Fig. I) umfaßt die Schöpf- und Dosiervorrichtung einen steifen oberen Bereich (4) mit einer Öffnung (8) und einen geschlossenen steifen Bodenbereich (4"), die durch einen flexiblen mittleren Bereich (5) miteinander verbunden sind. Wenn der Verbraucher den geschlossenen steifen Bodenbereich (4") nach innen drückt, so gibt der mittlere flexible Bereich (5) nach, so daß der geschlossene steife Bodenbereich (4") in den offenen oberen steifen Bereich (4) hineingefaltet wird. Der geschlossene steife Bodenbereich (4") bildet, wenn er in den offenen ersten Behälter (1) hineingefaltet ist, einen zweiten Behälter (2) mit kleinerem Volumen als der erste Behälter (1).
  • In einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (Fig. II) umfaßt die Schöpf- und Dosiervorrichtung einen offenen oberen steifen Bereich (4), der durch einen ersten flexiblen Bereich (5) mit einem mittleren steifen Bereich (4') verbunden ist. Der mittlere steife Bereich (4') ist ferner durch einen zweiten flexiblen Bereich (5') mit einem geschlossenen steifen Bodenbereich (4") verbunden. Wenn er zusammengefaltet wird, gibt der erste flexible Bereich (5) nach, so daß der mittlere steife Bereich (4') in den offenen oberen steifen Bereich (4) hineingefaltet wird und auf diese Weise einen zweiten Behälter (2) mit kleinerem Volumen als der erste offene Behälter (1) bildet. Die vorliegende Erfindung entsprechend dieser Ausführungsform kann ferner einen dritten Behälter (3) umfassen, der selbst in den steifen oberen Bereich (4) gefaltet wird, wenn der zweite flexible Bereich (5') nachgibt, damit der geschlossene steife Bodenbereich (4") in dem mittleren steifen Bereich (4') hineingefaltet werden kann. Dieser dritte Behälter (3) hat ein kleineres Volumen als der zweite Behälter (2) und der erste Behälter (1). Obwohl dies in keiner der Figuren gezeigt ist, kann in einer vergleichbaren Ausführungsform der letzte steife Bereich (4") wiederum mit weiteren flexiblen Bereichen und wiederum mit steifen Bereichen verbunden sein, so daß zumindest ein vierter Behälter gebildet wird. Es gibt keine Obergrenze für die mögliche Anzahl von erfindungsgemäßen Behältern als die, die durch die dem Fachmann zur Verfügung stehenden Mittel festgelegt ist.
  • In einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (Fig. III) umfaßt die Schöpf- und Dosiervorrichtung einen ersten Behälter (1), der selbst einen steifen oberen Bereich (4) mit einer Öffnung (8) und einem geschlossenen flexiblen Bodenbereich (5) umfaßt. Wenn der Verbraucher den geschlossenen flexiblen Bodenbereich (5) nach innen drückt, wird der geschlossene (9) flexible Bodenbereich (5) in den offenen oberen steifen Bereich (4) gewendet und bildet einen zweiten Behälter (2) mit kleinerem Volumen als der erste Behälter (1). Zur Benutzung des zweiten Behälters (2) als Schöpfund Dosiervorrichtung müssen die Verbraucher daher die vorliegende Erfindung umdrehen.
  • Die Steifigkeit und Flexibilität wird bei der vorliegenden Erfindung durch die Benutzung verschiedener Materialien erreicht. Obwohl dies nicht als einschränkend zu verstehen ist, scheinen Kunststoffe oder Harze die geeignetsten Materialien für die vorliegende Erfindung zu sein. Beispielsweise haben Elastomere, Polyethylene oder Polypropylene physikalische Eigenschaften, durch die sie sich gut zur Realisierung der vorliegenden Erfindung anbieten. Sie haben den Vorteil, undurchlässig für Flüssigkeiten und beständig gegenüber Stößen zu sein und den Bereichen sowohl Flexibilität als auch Steifigkeit verleihen zu können. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die flexiblen Bereiche (5, 5') aus Polyethylen niedriger Dichte gefertigt sein, während die steifen Bereiche (4, 4', 4") aus Polyethylen mit hoher Dichte gefertigt sein können.
  • Zusätzlich zur Benutzung unterschiedlicher Materialien kann die Steifigkeit der steifen Bereiche (4, 4', 4") oder die Flexibilität der flexiblen Bereich (5, 5') durch verschiedene Mittel erreicht werden, die dem Fachmann zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann die Dicke der Bereiche (Fig. IV) die Steifigkeit der steifen Bereiche (4, 4', 4") der vorliegenden Erfindung festlegen, wenn die Dicke vergleichsweise beträchtlich ist. Im Gegensatz dazu kann die Dicke die Flexibilität der flexiblen Bereiche (5, 5') der vorliegenden Erfindung bestimmen, wenn die Dicke vergleichsweise dünn ist. Beispielsweise kann bei Schöpfgefäßen der Größe, wie sie im allgemeinen für Waschmittel benutzt wird, die Dicke zur Erreichung der Flexibilität zwischen 0,2 und 0,3 mm schwanken. Das Erreichen einer minimalen Dicke hängt vom Stand der Technik ab. Bei derselben Art von Schöpfgefäßen kann die Dicke zur Erreichung der Steifigkeit zwischen 1 und 1,5 mm variieren. Allgemein gilt, je dünner die Bereiche, desto flexibler sind sie.
  • Die Gießverfahren, die dem Fachmann zur Verfügung stehen, können in gleicher Weise variieren. Beispielsweise kann die Zweifach-Spritzgußmethode benutzt werden, um das gewünschte Schöpfgefäß mit Bereichen unterschiedlicher Dicke aus verschiedenen Materialien zu fertigen. Das Prinzip der Doppeleinspritzung beruht darauf, zwei verschiedene Materialien (d. h., ein flexibles Material und ein steifes Material) einzuspritzen, um ein einziges Schöpf gefäß herzustellen. Durch die Doppeleinspritzung kann eine Kombination unterschiedlicher Dicken und verschiedener benutzter Materialien zu steifen Bereichen (4, 4', 4") und flexiblen Bereichen (5, 5') führen. Obwohl dies nicht als Beschränkung zu verstehen ist, könnte eine Ausführungsform der Erfindung, die durch die Zweifach-Spritzgußmethode hergestellt wird, 1 mm dicke steife Bereiche aus Polyethylen hoher Dichte und. 0,3 mm dicke flexible Bereiche aus Polyethylen niedriger Dichte umfassen.

Claims (7)

1. Schöpfund Dosiervorrichtung, mit einem ersten Behälter (1) mit einer Öffnung (8), durch die der erste, offenen Behälter (1) elastisch und stabil zusammenlegbar ist, welche erste, offene Behälter (1) in zusammengelegter Stellung wenigstens einen zweiten, offenen Behälter (2) kleineren Volumens als der erste offene Behälter (1) bildet, welche Vorrichtung einen oder mehrere steife(n) Bereich(e) (4, 4, 4") und einen oder mehrere flexible(n) Bereich(e) (5, 5') aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die flexible(n) Bereich(e) (5, 5') und der oder die steife(n) Bereich(e) (4, 4',4") aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der oder die flexible(n) Bereich(e) (5, 5') dünner sind als der oder die steife(n) Bereich(e) (4, 4',4").
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der erste Behälter (1) einen oberen Bereich und einen Bodenbereich umfaßt, die steif sind (4, 4") und durch einen flexiblen mittleren Bereich (5) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, bei der der zweite offene Behälter (2) elastisch und stabile zusammenlegbar ist und bei der der zweite Behälter (2) in zusammengelegtem Zustand einen dritten Behälter (3) mit kleinerem Volumen als der zweite Behälter (2) und der dritte Behälter (3) seinerseits elastisch und stabil zu wenigstens einem vierten Behälter zusammenlegbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der wenigstens einer der Behälter Dosierlinien aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Handgriff (6) oder Griff (6).
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Gießtülle (7).
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