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DE69406841T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Vorgarn in einer Flüfelspinnmaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Vorgarn in einer Flüfelspinnmaschine

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Publication number
DE69406841T2
DE69406841T2 DE69406841T DE69406841T DE69406841T2 DE 69406841 T2 DE69406841 T2 DE 69406841T2 DE 69406841 T DE69406841 T DE 69406841T DE 69406841 T DE69406841 T DE 69406841T DE 69406841 T2 DE69406841 T2 DE 69406841T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roving
bobbin
amount
carriage
state
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69406841T
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English (en)
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DE69406841D1 (de
Inventor
Yoshio Kurachi
Shigeki Sekiya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Howa Machinery Ltd
Original Assignee
Howa Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Howa Machinery Ltd filed Critical Howa Machinery Ltd
Publication of DE69406841D1 publication Critical patent/DE69406841D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69406841T2 publication Critical patent/DE69406841T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/36Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position
    • D01H1/365Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position for flyer type
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/24Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package or filling of a receptacle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gerät zum Steuern des Wickelns eines Vorgarns in einer Flügelspinnmachine (flyer), bei dem das Vorgarn von einer vorderen Rolle auf eine Vorgarnspule aufgewickelt wird, wobei die Richtung der Bewegung eines Spulenwagens bzw. einer Spulenbank abwechselnd umgeschaltet wird.
  • 2. Beschreibung des zugehörigen Standes der Technik
  • In einer Spinnereifabrik erzeugen Flügelspinnmaschinen Vorgarnspulen, die zu Feinspinnmaschinen transportiert werden, in denen das von den Spulen stammende Vorgarn einem Feinspinnvorgang unterzogen werden, um hierdurch gesponnene Garne auf Kötzern bzw. Kops zu erzeugen, wobei Vorgarnspulen, die bei den Feinspinnmaschinen geleert wurden, zu den Flügelspinnmaschinen für eine erneute Verwendung zurückgeführt werden. In diesem Gebiet wurden bereits verschiedene, automatisierte Abläufe entwickelt. Damit nämlich ein automatisierter Transport von vollen Spulen von den Flügelspinnmaschinen zu den Feinspinnmaschinen sowie von leeren Spulen von den Feinspinnmaschinen zu den Flügelspinnmaschinen erzielt werden kann, ist bereits ein System vorgeschlagen worden, bei dem eine Schienentransporteinrichtung zum Transportieren von vollen Spulen vorgesehen ist, wobei die Spulen hierbei durch Spulenwagen bzw. Spulenschlitten in einem hängenden Zustand transportiert werden und von den Flügelspinnmaschinen zu Hilfsschienen von Gattern der Feinspinnmaschinen transportiert werden sowie leere Spulen, die von den Gattern gehalten werden, durch die transportierten vollen Spulen ersetzt werden, wobei die Vorgarne von den vollen Spulen zu jeweiligen Enden von Vorgarnen, die zu jeweiligen Spinneinheiten der Feinspinnmaschinen zugeführt werden, gebracht bzw. mit diesen Vorgarnenden verbunden werden und ein Vorgarnabzieher vorgesehen ist, der dazu ausgelegt ist, restliches Vorgarn von den nahezu leeren Spulen nach dem Ersatz abzuziehen. Die vollständig geleerten Spulen werden dann zu den Flügelspinnmaschinen für ihre erneute Verwendung zurückgeführt.
  • Bei diesem System kann das Anstückeln bzw. die Verbindung der vollen Spulen automatisch durchgeführt werden, wie es in der japanischen, ungeprüften Patentveröffentlichung Nr.62-53425 und in der japanischen, ungeprüften Patentveröffentlichung Nr.64-52828 offenbart ist. Bei einem solchen automatisierten Anstückel- bzw. Verknüpfüngsgerät wird ein Ende des auf einer Spule befindlichen Vorgarns durch eine Luftsaugeinrichtung ermittelt und festgehalten, und es wird ein Ende des Vorgarns, das die Form einer spitzen Bürste aufweist, unter Festhaltung durch eine Quetschwalze bzw. einen Greifer so bewegt, daß es mit einem Vorgarn, das von der nahezu vollständig geleerten Spule zu einer Spinneinheit geführt wird, in Kontakt gebracht wird. Ein Außer-Eingriff-Bringen des Greifers führt dazu, daß das Vorgarnende der vollen Spule freigegeben wird, wodurch erreicht wird, daß dieses durch das Vorgarn, das von der nahezu vollständig geleerten Spule zu der Spinneinheit zugeführt wird, mitgezogen wird, so daß das von der vollen Spule stammende Vorgarn mit dem von der geleerten Spule stammenden Vorgarn verknüpft wird. Schließlich wird das von der nahezu vollständig geleerten Spule stammende Vorgarn zerbrochen bzw. getrennt. Damit diese Art von Anstückelung korrekt durchgeführt werden kann, ist es erforderlich, daß das Ende des Vorgarns in einer vollen Spule in einer vorbestimmten vertikalen Position angeordnet sein muß, die es ermöglicht, daß das Ende des Vorgarns durch die Saugeinrichtung positiv bzw. korrekt ergriffen werden kann. Es ist weiterhin erforderlich, daß die Menge des auf einer Spule vorhandenen Vorgarns auf einen vorbestimmten Wert festgelegt ist, der einer vorbestimmten Länge eines gesponnenen Garns entspricht, das durch den nachfolgenden Feinspinnvorgang erzeugt wird, und diese vorbestimmte Länge der Größe des gesponnenen Garns entspricht, das auf einer bestimmten, gewünschten Anzahl von vollen Kötzern gewickelt ist. Dieses zuletzt genannte Erfordernis rührt von der Notwendigkeit her, die Menge an vergeudetem Vorgarn, das von geleerten Vorgarnspulen abgezogen werden muß, zu verringern, wenn ein Abnehmer- bzw. Hackvorgang zum Ersetzen der geleerten Spulen durch volle Spulen vom Gesichtspunkt der Effizienz der Automatisierung her gesehen gleichzeitig für alle Spindeln in einer Flügeispimmaschine oder für alle Spindeln, die auf einer Seite der Flügelspinnmaschine angeordnet sind, ausgeführt wird.
  • Damit die vorstehend genannten Anforderungen erfüllt werden können, sind in der japanischen, ungeprüften Patentveröffentlichung Nr.3-180525 und in der japanischen, ungeprüften Patentveröffentlichung Nr.3-33230, die den nächstkommenden Stand der Technik repräsentiert, Verfahren zum Wickeln eines Vorgarns m einer Flügelspinnmaschine offenbart, bei denen eine Vorrichtung (Kodierer) zum Messen der Größe bzw. Menge von auszugebendem Vorgarn und eine Vorrichtung (Kodierer) zum Messern der vertikalen Position einer Spulenschiene bzw. eines Spulenwagens vorgesehen sind, und bei denen eine restliche Menge des Vorgarns bis hin zu einem gefüllten Spulenzustand in Form einer vorbestimmten Menge an Vorgarn, die dem gefüllten Spulenzustand entspricht, abzüglich der aktuellen Menge des Vorgarns, das zu dem jeweiligen Zeitpunkt auf einer Spule aufgewickelt ist, berechnet wird. Wenn diese restliche Menge einen vorbesimmten Wert erreicht, der nahezu der gleiche ist wie der bei dem gefüllten Spulenzustand, wird eine Vorhersage auf der Grundlage der aktuellen Position des Spulenwagens, die durch einen Detektor zur Erfassung der Spulenwagenposition zu dem jeweiligen Zeitpunkt ermittelt wird, hinsichtlich der Position des Vorgarns bei dem gefüllten Spulenvorgarns getroffen. Wenn ermittelt wird, daß die vorbestimmte Position des Vorgarns bei dem gefüllten Spulenzustand innerhalb eines zulässigen Bereichs liegt, wird ein Umschalten der Spulenschiene bzw. des Spulenwagens hin zu dem gefüllten Spulenzustand bei normal ausgewählten Punkten bewirkt. Wenn jedoch ermittelt wird, daß die vorbestimmte Position des Vorgarris bei dem gefüllten Zustand außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, werden Umschaltpunkte berechnet, die sich von den normalerweise ausgewählten Punkten unterscheiden und die dazu dienen, eine Position des Vorgarns in dem zulässigen vertikalen Bereich bis hin zu den gefüllten Spulenzuständen zu erreichen. Das Umschalten des Spulenwagens hin zu dem gefüllten Spulenzustand wird folglich bei einem unterschiedlichen Schaltpunkt bewirkt, so daß das Ende des Vorgangs bei dem gefüllten Spulenzustand innerhalb des zulässigen Bereichs der vertikalen Position angeordnet ist. Als Ergebnis wird eine gefüllte Spule, auf der eine vorbestimmte Vorgarnmenge aufgewickelt ist, erhalten, wobei das Ende des Vorgarns an einer Position angeordnet ist, die innerhalb des zulässigen vertikalen Bereichs liegt.
  • Bei dem Stand der Technik tritt jedoch dahingehend ein Nachteil auf, daß das Verfahren zum Steuern des Aufwickelns des Vorgarns kompliziert wird, was auf der Tatsache beruht, daß eine Position des Vorgarnendes bei dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands vorhergesagt wird, wenn eine restliche Größe des Vorgarns gleich groß wird wie ein voreingestellter Wert, daß die Positionen der Umschaltung der Bewegung des Spulenwagens, die sich von den normalen Positionen unterscheiden, berechnet werden, wenn ermittelt wird, daß die vorhergesagte Position außerhalb eines zulässigen Bereichs liegt, und daß der Spulenwagen bei den berechneten Positionen umgeschaltet wird, wenn diese erfaßt werden.
  • Der Stand der Technik ist weiterhin dahingehend nachteilig, daß ein Kodierer (Sensor) notwendig ist, um die vertikale Position des Spulenwagens kontinuierlich zu überwachen, da die Steuerung derart vorgenommen wird, daß der Spulenwagen zwischen unterschiedlichen vertikalen Positionen, die erfaßt werden müssen, hin- und herbewegt wird.
  • Kurzfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfmdung besteht darin, ein Verfahren zum Steuern des Aufwickeln eines Vorgarns in einer Flügelspinnmaschine zu schaffen, das imstande ist, eine gewünschte vertikale Position des Endes des Vorgarns bei einem gefüllten Spulenzustand zu erhalten, ohne daß der Vorgang der Steuerung des Aufwickelvorgangs kompliziert wird.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein System zu schaffen, das imstande ist, einen Kodierer zum Erfassen einer sich kontinuierlich ndernden Position eines Spulenwagens weglassen zu können.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich gemaß einem Gesichtspunkt auf ein Verfahren, wie es im Patentanspruch 1 definiert ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich gemäß einem weiteren Gesichtspunkt auf eine Flügelspinnmaschine, wie sie im Patentanspruch 8 defmiert ist.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird dann, wenn ermittelt wird, daß die restliche Menge des Vorgarns gleich groß wie oder kleiner als diejenige Vorgarnmenge ist, die einer vorbestimmten Anzahl von normalen Bewegungshüben des Vorgarnschlittens entspricht, eine modifizierte Größe bzw. Länge eines Vorgarns für jeden Hub ausgehend von einer Schulterposition bis zu einer Position, die die gewünschte Anhalteposition des Spulenwagens überschreitet, berechnet, bis der gefüllte Spulenzustand erhalten wird, so daß es möglich ist, den Spulenwagen an einer gewünschten Position bei dem gefüllten Spulenzustand anzuhalten, und das Umschalten des Spulenwagens wird an der Schulterposition und an deijenigen Position durchgeführt, die dazu führt, daß die Vorgarnmenge ab der Schulter der gewünschten Menge jedes Hubs entspricht. Als Ergebnis ist die Steuerung vereinfacht und es wird ein Anhalten des Spulenwagens an einer gewünschten vertikalen Position bei dem gefüllten Spulenzustand erzielt.
  • Kurze Erläuterung der beigefügten Zeichnungen
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Flügelspinnmaschine, bei der die vorliegende Erfmdung zum Einsatz kommt.
  • Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm, in dem eine Programmroutine dargestellt ist, die durch eine in Fig. 1 dargestellte Steuerschaltung abgearbeitet wird.
  • Fig. 3 veranschaulicht, wie die Steuerung des Wickelvorgangs gemäß der vorliegenden Erfindung durchgefhrt wird.
  • Fig. 4 ist ähnlich wie Fig. 3, zeigt jedoch eine Abänderung.
  • Fig. 5 veranschaulicht, wie die Drehgeschwindigkeit bzw. Drehzahl eines Flyers in der Flügelspinnmaschine wälirend eines vollständigen Zyklus eines Wickelvor gangs, ausgehend von einem leeren Zustand bis zu einem gefüllten Spulenzustand, geändert wird.
  • Fig. 6 zeigt eine schematische Ansicht eines unterschiedlichen Typs einer Flügelspinnmaschine, bei der die vorliegende Erfindung gleichfalls eingesetzt wird.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Fig. 1 zeigt ein Ausfülrrungsbeispiel, bei dem die vorliegende Erfindung bei einer Flügelspinnmaschine eingesetzt wird, die mit einer Geschwindigkeitsänderungseinrichtung mit kegelförmigen Trommeln ausgestattet ist. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, enthält die Flügelspinnmaschine als ihre essentiellen Teile einen Zug- oder Abzugabschnitt 10, der durch drei Walzen bzw. Rollenpaare gebildet ist, nämlich durch rückseitige Rollen 12, mittlere Rollen 14 und vorderseitige Rollen 16, und enthält weiterhin Flyer 18. Die Flügelspinnmaschine ist ferner mit einem Spulenschlitten oder Spulenwagen 20 versehen, auf dem Spulenhalter 22, die zum Anbringen von Spulen 24 dienen, drehbar angebracht sind. Ein Übertragungszug bzw. Triebstrang 26, der einen Riemenübertragungsmechanismus (nicht gezeigt) und einen Zahnradübertragungsmechanismus (nicht gezeigt) enthält, ist für die kinematische Verbindung der unteren, vorderen Abzugsrolle 16 des Abzugsabschhitts 10 mit einem elektrischen Hauptmotor (M1) 28 vorgesehen, so daß die von dem Motor 28 ausgeübte Drehbewegung auf die untere vordere Rolle 16 ausgeübt wird. Ein Übertragungszug bzw. Triebstrang 30 ist weiterhin zum Erzielen einer kinematischen Verbindung zwischen dem elektrischen Motor 28 und einer Antriebswelle bzw. einem Antriebsschaft 32, an der bzw. dem ein Antriebszahnrad 34 montiert ist, vorgesehen. Das Antriebszahnrad 34 steht mit einem angetriebenen, an dem Flyer 18 befindlichen Zahnrad 36 in Eingriff, so daß eine von dem Motor 26 ausgeübte Drehbewegung auf den Flyer 18 Eine mit kegelförmigen Trommeln bzw. Walzen ausgestattete Geschwindigkeitsänderungseinheit 36 enthält eine erste und eine zweite kegelförmige Trommel bzw. Walze 38 und 40, die parallel zueinander angeordnet sind, jedoch in entgegengesetzter Richtung kegelförmig verlaufen, und einen Riemen 42, der um die erste und die zweite kegelförmige Walze 38 und 40 herumgeführt ist. Die erste kegelförmige Walze 38 ist mit dem Elektromotor 28 verbunden und erhält von diesem die Drehbewegung. In bekannter Weise wird die Position des Riemens 42 entlang der axialen Richtung in Übereinstimmung mit dem Ausmaß bzw. der Menge des Vorgarns, das auf der Spule 24 aufgewickelt ist, in einer solchen Weise geändert, daß die Drehzahl der an dem Auslaß befindlichen kegelförmigen Walze 40 um so mehr verringert wird, je größer die Menge des Vorgarns ist. Anders ausgedrückt, wird der Riemen 42 in der nach links weisenden Richtung gemäß Fig. 4 um so stärker bewegt, je größer die Menge des aufgewickelten Vorgarns ist. Damit eine solche Bewegung des Riemens 42 erhalten werden kann, ist ein langes Gestell bzw. eine lange Zahnstange 43 vorgesehen, die mit einem Riemenführungselement 44 verbunden ist. Es ist ein elektrischer Motor 45 vorgesehen, der eine Drehwelle besitzt, an der ein Ritzel bzw. Zahnrad 46 befestigt ist, derart, daß das Ritzel bzw. Zahnrad 46 mit der langen Zahnstange 43 kämmt. Folglich führt eine durch den Motor 45 hervorgerufene Drehbewegung des Zahnrads 46 dazu, daß sich die lange Zahnstange 43 entlang der Richtung der Achse der kegelförmigen Walzen bewegt, so daß der Riemen 42 in der gewünschten Weise entlang der Richtung, die parallel zu der Achse der kegelförmigen Walzen verläuft, bewegt wird.
  • Eine Differentialeinrichtung 47 weist eine erste und eine zweite Eingangswelle 48 und 49 sowie eine Ausgangswelle 50 auf. Die erste Eingangswelle 48 ist ebenfalls mit dem elektrischen Motor 28 verbunden und empfängt von diesem dessen Drehbewegung, wohingegen die zweite Einlaßwelle 49 mit der zweiten kegelförmigen Walze 40 der mit kegelförmigen Walzen ausgestatteten Geschwindigkeitsänderungseinheit 36 verbunden ist und die sich ändernde Drehzahl von der kegelförmigen Walze 40 in Übereinstimmung mit der Menge an aufgewickeltem Vorgang empfängt. An der Ausgangswelle 50 der Differentialeinrichtung 47 wird daher eine Drehzahl erhalten, die der Drehzahl der ersten Eingangswelle 48, die derjenigen des elektrischen Motors 28 entspricht, zuzuglich der Drehzahl der zweiten Eingangswelle 49 entspricht, die der Menge an aufgewickeltem Vorgarn entspricht. Die Ausgangswelle so ist mit einer Spule nwelle 52 verbunden, an der ein Zahnrad 54 befestigt ist. Das Zahnrad 54 steht mit einem Spulenrad 56 in Verbindung, das mit dem Spulenhalter 22 verbunden ist. Die von der Differentialeinrichtung 47 erhaltene, kombinierte Drehzahl wird daher an die Spule 24 an dem Spulenhalter 22 angelegt.
  • Mit dem Spulenwagen 20 ist ein Anhebegestell 58 fest verbunden, das einen Gestellabschnitt bzw. Zahnstangenabschnitt 58-1 aufweist, mit dem ein Ritzel bzw. Zahnrad 60 in Eingriff steht. Das Zahnrad 60 empfängt die von der zweiten kegelförmigen Walze 40 erzeugte Drehbewegung über eine die vertikale Bewegung umschaltende Schalteinheit 62. Die Einheit 62 ist durch ein Paar von axial beabstandeten, schräg verzahnten Zahnrädern 64 und 66, die in axialer Richtung mit Hilfe einer Hülsen-Keil- bzw. Schiebewelle 67 gleitverschieblich sind, und ein schräg verzahntes Zahnrad 68 gebildet, das zwischen den Zahnrädem 64 und 66 angeordnet ist und mit der zweiten kegelförmigen Trommel 40 verbunden ist. Die Welle 67 wird zwischen einer Position, bei der das eingangsseitige Zahnrad 68 mit dem ersten ausgangsseitigen Zahnrad 64 in Eingriff steht, so daß hierbei eine Drehbewegung des Zahnrads 60 in einer Richtung, die einer vertikalen Bewegung des Anhebegestells 58 in einer Richtung (nach unten gerichtete Richtung) entspricht, erhalten wird, und einer Position bewegt, bei der das eingangsseitige Zahnrad 68 mit dem zweiten ausgangsseitigen Zahnrad 66 in Eingriff steht, so daß hierbei eine Drehbewegung des Zahnrads 60 in der entgegengesetzten Richtung erzielt wird, die einer vertikalen Bewegung des Anhebegestells 58 in der entgegengesetzten Richtung (nach oben gerichtete Richtung) erhalten wird. Als Ergebnis wird eine vertikale hin- und hergehende Bewegung des Spulenwagens 20, der mit dem Anhebegestell 58 verbunden ist, erzielt.
  • Die Einrichtung 70 zur Erzeugung der Spule ist an sich bestens bekannt und ist zum Beispiel in der EP-A-0 503 518 beschrieben (entspricht der US-PS 5 259 179). Die Einrichtung 70 weist einen Gestellankerstab 72, der einen Zahnstangenabsclmitt 72-1 enthält, ein Ritzel bzw. ein Zahnrad 74, das eine mit dem Zahnstangenabschnitt 72-1 kämmende Achse 75 aufweist, ein Staffel- oder Taumelhorn 76, das um die Achse des Zahnrads 74 herumschaukelt, eine Umkehrungsklammer bzw. einen Umkehrbügel 78, der um die Achse 75 drehbar ist, einen Balken 80, der von dem Umkehrbügel 78 beabstandet angeordnet ist und mit einem festgehaltenen Element mit Hilfe einer Feder 79 verbunden ist, ein Paar Stäbe 82a und 82b, die die Enden des Umkehrbügels 78 und des Balkens 80 miteinander verbinden, ein Paar Ketten 84a und 84b, die zum Verbinden der beiden Enden des Staffelhorns 76 mit den entsprechenden Stangen 82a und 82b dienen, ein Paar von schwalbenförmig ausgestalteten, drehbaren Sperren bzw. Sperrhebeln 88a und 88b, und ein Paar von Druckschrauben 90a und 90b an dem Staffelhorn 76 auf.
  • Bei einem solchen Zustand der Schalteinheit 62, bei dem das Eingangszahnrad 68 mit dem ersten Ausgangszahnrad 64 in Eingriff steht, findet die Drehung der Welle 76, das heißt des Zahnrads 60, das mit dem Anhebegestell 58 in Eingriff steht, derart statt, daß sich der Spulenwagen 20 nach unten bewegt. Der Gestellankerstab 72 ist an seinem einen Ende (nicht gezeigt) durch eine Ankerstabstütze (nicht gezeigt) gleitverschieblich gelagert, die zusammen mit dem Spulenwagen 20 in vertikaler Richtung hin- und herbewegt wird. Der Gestellankerstab 72 ist an seinem anderen Ende mit dem Zahnstangenabschnitt 72-1 ausgestattet, der mit dem Zahnrad 74 in Eingriff steht, das integral bzw. einstückig mit dem Staffelhom 76 ausgebildet ist. Folglich wird eine schaukelförmige Bewegung des Gestellankerstabs 72 aufgrund der vertikalen hin- und hergehenden Bewegung des Spulenwagens 20 hervorgerufen, die dazu führt, daß das Staffelhom 76 um die Achse 75 des Zahnrads 74 herum schaukelförmig verschwenkt wird. Hierbei führt eine nach unten gerichtete Bewegung des Spulenwagens 20 dazu, daß das Staffelhom 76 in der im Uhrzeigersinn weisenden Richtung verschwenkt wird, so daß die Stütze 78 an ihrem einen Ende entgegen der durch die Feder 79 ausgeübten Kraft so kraftbeaufschlagt wird, daß sie sich über die Kette 84a und den Stab 82a auf der einen Seite nach oben bewegt, und daß der Umkehrbügel 78, der nun in einer rechtsseitig angehobenen Position gemaß der Darstellung angeordnet ist, auf der anderen Seite so vorgespannt wird, daß er in dem Uhrzeigersinn über den zweiten Stab 82b gedreht wird. Die weitere, im Uhrzeigersinn erfolgende Bewegung des Staffelhorns 76 ermöglicht es schließlich, daß die Drückerschraube 90b mit der Sperre 88b in Eingriff gelangt, wodurch die Sperre 88b dazu gebracht wird, außer Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 78-1 des Umkehrbügels 78 zu treten, was wiederum den Unikehrbugel 78 dazu veranlaßt, sich rasch in der im Uhrzeigersinn weisenden Richtung zu drehen und somit eine linksseitig angehobene Position einzunehinen. Diese im Uhrzeigersinn erfolgende Bewegung des Bügels 78 wird über eine Umkehrstange 92 auf die Hülsenwelle 76 übertragen, so daß diese Hülsenwelle 67 zu derjenigen Position bewegt wird, bei der das kegelförmigen Zahnrad 68 mit dem zweiten Umschaltzahnrad 66 in Eingriff steht, was dazu führt, daß die Richtung der Drehung der Welle 67 umgekehrt wird, bis dann ein Zustand erhalten wird, bei dem die Sperre 88a nun mit dem Eingriffsabschnitt 78-1 des Umkehrbügels 78 in Eingriff steht. Die Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 wird somit nun auf die nach oben weisende Richtung umgeschaltet. Eine nach oben gerichtete Bewegung des Spulenwagens 20 führt somit dazu, daß das Staffelhorn 76 in der im Gegenuhrzeigersinn weisenden Richtung verschwenkt wird, so daß die Stütze 78 an dem anderen (rechtsseitigen) Ende entgegen der durch die Feder 79 ausgeübten Kraft auf der einen Seite so zwangsweise beaufschlagt wird, daß sie sich über die Kette 84b und den Stab 82b nach oben bewegt, und daß der Umkehrbügel 78, der sich nun in der längsseitig angehobenen Position befmdet, so vorgespannt wird, daß er über den ersten Stab 82a in der im Gegenuhrzeigersinn weisenden Richtung gedreht wird. Die weitere, im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Bewegung des Staffelhorns 76 erlaubt es schließlich, daß die Drückerschraube 90a mit der Sperre 88a in Eingriff gelangt, was dazu führt, daß die Sperre 88a außer Eingriff von einem Eingriffsabschnitt 78-1 des Umkehrbügels 78 gelangt, was wiederum den Umkehrbügel 78 dazu veranlaßt, sich rasch in der im Gegenuhrzeigersinn weisenden Richtung in die rechtsseitig angehobene Position zu drehen, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Diese im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Bewegung des Bügels 78 wird über eine Umkehrungsstange 91 auf die Hülsenwelle 67 übertragen, so daß die Hülsenwel le 67 zu derjenigen Position bewegt wird, bei der das kegelförmige Zahnrad 68 mit dem ersten Umschaltzahnrad 64 in Eingriff gelangt, was wiederum dazu führt, daß die Richtung der Drehung der Welle 67 umgekehrt wird, wodurch erreicht wird, daß die Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 auf die nach unten gerichtete Richtung umgeschaltet wird. Das Zahnrad 74 ist schließlich auch mit dem elektrischen Motor 45 zum Betätigen der langen Zahnstange 63 mit Hilfe eines nicht dargestellten Triebstrangs verbunden, so daß die durch den Motor 45 hervorgerufene Drehbewegung des Zahnrads 74 den Gestellankerstab 72 dazu veranlaßt, sich entlang seiner Länge so zu bewegen, daß die effektive Armlänge des letztgenannten Elements allmählich verringert wird, wenn der Wickelvorgang fortschreitet. Eine solche Verringerung der effektiven Armlänge führt dazu, daß die Schaukelbewegung des Staffelhorns 76 sehr viel rascher wird, so daß eine Umschaltung des Umkehrbügels zwischen der auf der rechten Seite angehobenen Position und der auf der linken Seite angehobenen Position noch sehr viel früher stattfmdet. Folglich wird eine Umschaltung der Bewegung des Spulenwagens 20 zwischen der nach oben gerichteten Bewegung und der nach unten gerichteten Bewegung noch sehr viel früher durchgeführt.
  • Anders ausgedrückt, wird der Bereich der Vertikalbewegung des Spulenwagens 20 verringert, während der Wickelvorgang fortschreitet. Als Ergebnis hiervon wird eine konische Schulterform des Vorgarngebindes auf der Spule 24 erzielt.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist ein Luftzylinder bzw. luftbetätigter Zylinder 94 an einer Position unterhalb des Balkens 80 an dessen linker Seite vorgesehen. Der Zylinder 94 enthält eine Kolbenstange 94-1, die dann, wenn die Kolbenstange 94-1 verlängert bzw. ausgefahren wird, mit dem Balken 80 in Eingriff gelangt, so daß der Balken 80 nach oben bis zu einer Position bewegt wird, unmittelbar bevor er umgeschaltet wird. Weiterhin ist ein weiterer Lufizylinder bzw. luftbetätigter Zylinder 96 geringfügig oberhalb der zweiten oder rechtsseitig angeordneten schwalbenschwanzförmigen Sperre 88b angeordnet. Der luftbetätigte Zylinder 96 enthält eine Kolbenstange 96-1, die dann, wenn sie verlängert bzw. ausgefahren wird, mit der Sperre 88b in Eingriff tritt, derart, daß die Sperre 88b außer Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 78-1 des Staffelhorns 76 gelangt. Während der nach unten gerichteten Bewegung des Spulenwagens 20, während der das Zahnrad 68 mit dem ersten Umschaltzahnrad 64 in Eingriff steht und das Staffelhorn 76 in der Uhrzeigerrichtung schwenkt, wird zunächst der luftbetätigte Zylinder 94 derart erregt, daß seine Kolbenstange 94-1 ausgefahren wird. Das Ausfahren der Kolbenstange 94-1 veranlaßt den Balken 80 dazu, sich nach oben bis zu einer Position unmittelbar vor dem Umschalten zu bewegen, so daß der Umkehrbügel 78 so vorgespannt wird, daß er in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wobei jedoch bei dieser Stufe kein aktuelles Umschalten des Umkehrbügels stattfindet, und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Umkehrbügel 78 an seinem Eingriffsabschnitt 78-1 mit der zweiten Sperre 88b in Eingriff steht. Bei einer gewünschten Position, die früher liegt, als diejenige Position, bei der die Umschaltung des Spulenwagens 20 von der nach unten gerichteten Bewegung auf die nach oben gerichtete Bewegung zur Ausbildung der normalen, konischen Schulter stattfindet, wird der Umschaltzylinder 96 erregt, so daß er seine Kolbenstange 96-1 ausfahrt, was die Sperre 88b zu einer Verschwenkung in der im Uhrzeigersinn weisenden Richtung veranlaßt, wodurch die Sperre 88b außer Eingriff von dem Umkehrbügel 78 gebracht wird. Als Ergebnis dieses Außer-Eingriff-Gelangens zwischen der Sperre 88b und dem Umkehrbügel 78 wird der Umkehrbügel 78 rasch in der im Uhrzeigersinn weisenden Richtung gedreht, so daß die Umkehrstange 92 in der nach links weisenden Richtung zu derjenigen Position bewegt wird, bei der das mittlere Zahnrad 68 mit dem zweiten Umschaltzahnrad 66 in Eingriff tritt, wodurch verursacht wird, daß der Spulenwagen 20 auf die nach oben gerichtete Bewegung umgeschaltet wird.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist weiterhin ein Kodierer 100 mit der vorderen, unteren Rolle bzw. Walze 16 zum Erzeugen eines Signais verbunden, das die Menge an erzeugtem Vorgam 19 angibt. Dieses Signal wird in eine Steuerschaltung 102 eingespeist, die im weiteren Text vollständig erläutert wird. Mit der Steuerschaltung 102 sind weiterhin Grenzschalter LSL und LSR verbunden. Der rechtsseitig angeordnete Grenzschalter LSR wird durch ein Betätigungselement 104 an der Umkehrstange 92 eingeschaltet, wenn der Spulenwagen 20 in seine oberste Position bewegt ist, wohingegen der linksseitig angeordnete Grenzschalter LSL durch das gleiche Betätigungselement 104 dann eingeschaltet wird, wenn der Spulenwagen 20 in seine unterste Position bewegt ist.
  • Anders ausgedrückt, werden von den Grenzschaltem LSR und LSL jeweils Signale erzeugt, die angeben, daß der Spulenwagen 20 in seine oberste bzw. seine unterste Position bewegt ist. Mit der Steuerschaltung 102 ist weiterhin ein Grenzschalter LSC verbunden, der durch eine Beruhrung mit einem Betätigungselement 106 an dem Spulen wagen 20 dann eingeschaltet wird, wenn der Spulenwagen 20 in eine gewünschte vertikale Position des Spulenwagens 20 lediglich während der nach oben gerichteten Bewegung des Spulenwagens 20 bewegt worden ist, wobei diese Position im wesentlichen bei der Mitte der vertikalen Hubbewegung des Spulenwagens angeordnet ist und diese Position so festgelegt ist, daß sie zur Ausführung eines automatisierten Verknüpfungs- bzw. Verbindungsvorgangs bei dem nachfolgenden Feinspinnvorgang geeignet ist. Genauer gesagt wird hierbei ein Signal an die Steuerschaltung abgegeben, wenn der Spulenwagen 20 in die gewünschte Position während seiner Aufwärtsbewegung bewegt ist.
  • Nachfolgend wird ein Aufbau der Steuerschaltung 102 erläutert. Die Steuerschaltung 102 ist in der herkömmlichen Weise als eine Mikrocomputereinheit aufgebaut, die Elemente wie etwa eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) und Speicher enthält. Unter Bezugnahme auf ein in Fig. 2 gezeigtes Ablaufdiagramm wird nun eine Arbeitsweise der Steuerschaltung erläutert, die durch ein in den Speichern gespeichertes Programm realisiert wird. Während eines üblichen Wickelvorgangs wird bei einem Schritt S1 beurteilt, ob die oberste Position des Spulenwagens 20 erreicht ist, was dadurch bewerkstelligt wird, daß ein Umschalten des rechtsseitig angeordneten Grenzschalters LSR zwischen dem ausgeschalteten und dem eingeschalteten Zustand erfaßt wird. Bei einer Erfassung der obersten Position (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S1) geht das Programm zu einem Schritt S2 über, bei dem eine Messung der Größe bzw. Menge des Vorgarns 19, das von den vorderen Walzen 16 der Zug- bzw. Abzieheinheit 10 abgegeben worden ist, begonnen wird. Hierbei wird ein von dem Kodierer 100 erzeugtes Signal, das bei der Erfassung der obersten Position des Spulenwagens 20 erzeugt wird, in dem Speicher gespeichert. Bei einem Schritt S3 wird beurteilt, ob die unterste Position des Spulenwagens erreicht worden ist, wobei diese Beurteilung dadurch erfolgt, daß ein Umschalten des linksseitig angeordneten Grenzschalters LSL zwischen einem ausgeschalteten und einem eingeschalteten Zustand erfaßt wird. Bei einer Erfassung der untersten Position des Spulenwagens 20 (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S3) ist die Messung der Vorgarnmenge durch den Kodierer 100 abgeschlossen und es wird der erfaßte Wert in dem Speicher gespeichert. Eine Menge L des Vorgarns 19 während einer einzigen, nach unten gerichteten Hubbewegung des Spulenwagens 20 wird somit gemessen. Nach der Messung der Menge L des Vorgarns während des einzigen nach unten gerichteten Hubs wird die Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 auf die nach oben weisende Richtung umgeschaltet. Bei einem Schritt S4 wird dann überprüft, ob der Grenzschalter LSC die gewünschte Position A zum Anhalten des Spulenwagens 20 während dessen nach oben gerichteter Bewegung ermittelt. Bei einer Erfassung der geeigneten Po sition A zum Anhalten (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S4) geht das Programm zu einem Schritt 55 über, bei dem eine Messung der restlichen Menge R des Vorgarns 19 zum Erreichen eines gefüllten Spulenzustands ausgeführt wird, wobei diese Restmenge einer voreingestellten Gesamtmenge D des Vorgarns bei einer gefüllten Spule abzüglich der Menge d des Vorgangs, das auf der Spule 24, ausgehend von deren leeren Zustand, tatsächlich aufgewickelt ist, entspricht. Die vorstehend genannte Menge D ist ein konstanter Wert, wobei die zuletzt genannte Größe d eine akkumulierte Menge des Vorgarns, ausgehend von dem leeren Zustand, darstellt und einen integrierten Wert der durch den Kodierer 100 gemessenen Werte darstellt. Bei dem nachfolgenden Schritt S6 erfolgt eine Beurteilung, ob die restliche Wickelmenge R des Vorgarns 19 bis zum Erreichen des gefüllten Spulenzu stands gleich groß wie oder kleiner als diejenige Menge des Vorgarns ist, die den letzten vier Lagen des Vorgarns an der Spule entspricht, das heißt, ob diese gleich ist wie 4 x L. Wenn die restliche Wickelmenge R des Vorgarns bis zu dem gefüllten Spulenzustand größer ist als die Menge des Vorgarns für die letzten vier normalen Lagen 4 x L (Ergebnis "nein" bei dem Schritt S6), wird der Ablauf zwischen den Schritten S1 bis S5 wiederholt.
  • Wenn eine Entscheidung getroffen wird, daß die restliche Wickehnenge R des Vorgarns bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands gleich groß wie oder kleiner als die Menge des Vorgarns ist, die den letzten vier normalen Lagen 4 x L entspricht (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S6), geht das Programm zu einem Schritt S7 über, bei dem die restliche Menge des Vorgarns R bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands durch 4 dividiert wird, um hierdurch eine Vorgarnmenge Q, die bei jedem der vier modifizierten hin- und hergehenden Hubbewegungen bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands zu ermitteln, wobei die Größe Q einer modifizierten Länge der hin- und hergehengenden Hubbewegung des Spulenwagens 20 zum Aufwickeln einer der vier Lagen des Vorgarns bis zum Erreichen des gefüllten Spulenzustands entspricht. Bei dem nachfolgenden Schritt S8 wird eine Beurteilung getroffen, ob der Spulenwagen 20 in die oberste Position bewegt worden ist, das heißt, ob das Einschaltsignal von dem Grenzschalter SLR abgegeben wird. Wenn ermittelt wird, daß die oberste Position des Spulenwagens an sich erreicht worden ist (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S8), geht der Ablauf zu dem Schritt S9 weiter, bei dem eine Messung der Vorgarnmenge S ab der obersten Position des Spulenwagens 20 begonnen wird. Bei dem Schritt S10 wird ermittelt, ob die Vorgarnmenge S ab der obersten Position des Spulenwagens 20 die gewünschte Vorgarumenge Q für jede der vier hin- und hergehenden Bewegungen des Spulenwagens 20 bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands erreicht hat, die bei dem Schritt S4 berechnet wurde. Wenn ermittelt wurde, daß die Vorgarnmenge S ausgehend von der obersten Position gleich groß wie oder größer als die gewünschte Menge Q ist (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S10), führt dies dazu, daß das Programm zu einem Schritt S11 übergeht, bei dem der Zylinder 96 erregt wird, was wiederum dessen Kolben 96-1 zu einer Verlängerung bzw. zu einem Ausfahren veranlaßt, so daß die rechtsseitig angeordnete schwalbenschwanzförmige Sperre 88b um ihre eigene Drehachse gedreht wird, wodurch die Sperre 88b außer Eingriff mit dem Umkehrbügel 78 gebracht wird. Aufgrund der durch die Feder 79 ausgeübten Kraft wird der Umkehrbügel 78 rasch in der im Uhrzeigersinn weisenden Richtung, ausgehend von der dargestellten, rechtsseitig angehobenen Position zu der linksseitigen angehobenen Position gedreht, so daß die Umschaltstange 92 ausgehend von der linksseitig angeordneten Richtung bei derjenigen Position, bei der das Zahnrad 68 mit dem linksseitige angeordneten Zahnrad 64 in Eingriff steht, zu derjenigen Position bewegt wird, bei der das Zahnrad 68 mit dem rechtsseitig angeordneten Zahnrad 66 in Eingriff gelangt, so daß die Richtung der Drehung des Rads 60 umgeschaltet wird, was wiederum dazu führt, daß die Bewegung des Spulenwagens 20 auf die nach oben gerichtete Richtung umgeschaltet wird. Hierbei ist festzustel len, daß der erste Zylinder 94 während der nach unten gerichteten Bewegung des Spulenwagens 20, ausgehend von der obersten Position, und vor der Erregung des zweiten Zylinders 96, erregt wird, so daß dessen Kolbenstange 94-1 ausgefahren wird. Dies führt dazu, daß der Verbindungsbalken 79 zwangsweise so in der im Uhrzeigersinn weisenden Richtung gedreht wird, daß er eine Position unmittelbar vor dem Umschalten auf die be zeichnete Bewegung einut. Die Erregung des zweiten Zylinders 96 bewirkt folglich, daß der Umkehrbügel 78 sofort im Uhrzeigersinn weisenden Richtung verschwenkt wird.
  • In Fig. 2 werden die Schritte S8 bis S11 solange wiederholt, bis das Aufwickeln aller Lagen aus den vier letzten Lagen des Vorgarns abgeschlossen ist. Wenn der gefüllte Spulenzustand aufgrund der Tatsache erfaßt wird, daß die gesamte Vorgarnmenge D, die durch den Kodierer 100 ausgehend von dem leeren Spulenzustand gemessen worden ist, aufgewickelt worden ist (Ergebnis "ja" bei dem Schritt S12) wird die Maschine für den nachfolgenden Wickelvorgang angehalten (Schritt S13).
  • In Fig. 3 ist dargestellt, wie das Aufwickeln eines Vorgarns auf einer Spule 24 unter Abarbeitung der in Fig. 2 gezeigten Routine durchgeführt wird. Während eines normalen Wickelvorgangs wird das Umschalten der Bewegung des Spulenwagens 20 zwischen den nach oben und nach unten gerichteten Hüben durch den abwechselnden Kontakt der Schrauben 90a und 90b mit den entsprechenden Sperren 88a und 88b hervorgerufen.
  • Folglich wird eine abwechselnde Schaukelbewegung des Umkehrbügels 78 erhalten. Auf das Umschalten der Bewegung des Spulenwagens hin wird eine schrittweise Drehung des elektrischen Motors 45, der mit dem Zahnrad 74 über den Triebstrang (nicht gezeigt) verbunden ist, erzeugt, was dazu führt, daß das Zahnrad 74 um einen vorbestimmten Winkel gedreht wird, so daß die effektive Armlänge des Gestellankerstabs 72 verkürzt wird. Dies führt wiederum dazu, daß der Bereich der Schaukelbewegung des Staffelhorns 76 verkleinert wird, wodurch die Länge der vertikalen Bewegung des Spulenwagens 20 verkürzt wird. Aufgrund einer solchen schrittweisen Verringerung der vertikalen Bewegung des Spulenwagens 20 zu jedem Zeitpunkt während der Richtungsumschaltung wird die Länge der Vorgarnschicht allmählich verringert, so daß der Garnkörper kegelförmig verlaufende Schulterabschnitte 24-1 und 24-2 an seinem oberen und unterem Ende ausbildet, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Während eines solchen, normalen Wickelvorgangs wird die gewünschte Anhalteposition A auf jeden nach oben gerichteten Hub des Spulenwagens hin mittels des Grenzschalters LSC erfaßt (Schritt S4 in Fig. 2), und es wird die verbleibende Menge an Vorgarn R auf der Grundlage der gewünschten Gesamtmenge D des Vorgarns abzüglich des tatsächlich insgesamt aufgewickelten Betrags d des Vorgarns ausgehend von dem leeren Zustand des Spulenkörpers, berechnet (Schritt S5 in Fig. 2). Eine Ermittlung, daß die restliche Menge des Vorgarns bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands gleich groß wie oder kleiner als die Menge des Vorgarns ist, die vier vertikalen Hubbewegungen entspricht, das heißt 4 x L (Schritt S6), bedeutet, daß die nach oben gerichtete Bewegung des Spulenwagens 20 zum Aufwickeln der letzten, fünften Vorgamlage bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands dient. Die Menge Q, die einem Viertel der restlichen Vorgarnmenge R entspricht, wird berechnet (Schritt S7 in Fig. 2). Diese zeitliche Lage ist in Fig. 3 mit t&sub1; bezeichnet. Hierbei ist anzumerken: die Richtung der Bewegung des Vorgarns ist entgegengesetzt zu derjenigen der Bewegung des Spulenwagens 20, wie aus Fig. 3 leicht ersichtlich ist. Das bodenseitige Ende 24-2 des Garnkörpers entspricht nämlich der obersten Position des Spulenwagens 20, wohingegen das obere Ende 24-1 des Garnkörpers der untersten Position des Spulenwagens 20 entspricht. Wenn der Spulenwagen die oberste Position erreicht (t&sub2;), wird die Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 auf die nach unten gerichtete Richtung umgeschaltet, um hierdurch das Aufwickeln der letzten, vierten Schicht zu beginnen. Nach der Ermittlung der Länge (R/4) des nach unten gerichteten Hubs, die der Menge Q entspricht, die der Vorgarnmenge für den modifizierten Hub entspricht (t&sub3;), wird das Betätigungselement 96 betätigt (Schritt S11 in Fig. 3), so daß die Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 in Richtung zu der nach oben weisenden Richtung umgeschaltet wird, um hierdurch das modifizierte Wickeln des Vorgarns für die letzte, dritte Lage zu beginnen. Wenn der Spulenwagen zu der obersten Position bewegt worden ist (t&sub4;), wird die Richtung der Bewegung des Spulenwagens umgeschaltet, um hierdurch die nach unten weisende Bewegung zu erhalten und hierdurch das Wickeln des Vorgarns für die zweitletzte Lage zu beginnen. Nach der Erfassung der Länge des nach unten gerichteten Hubs, die der Menge Q entspricht (t&sub5;), wird das Betätigungselement 96 erneut betätigt, so daß die Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 in Richtung zu der nach oben weisenden Richtung umgeschaltet wird, um hierdurch das Wickeln des Vorgarns für die letzte Lage zu beginnen. Wenn der Spulenwagen in die gewünschte vertikale Position A bewegt worden ist (t&sub6;), wird die Bewegung des Spulenwagens 20 angehalten (Schritt S13 in Fig. 3). Bei einem Zeitpunkt t&sub1; bei der Position A während des Aufwickelns der letzten, fünften Lage während der nach oben gerichteten Bewegung des Spulenwagens wird die restliche Menge R berechnet (Schritt S5), und es wird die Menge R durch vier geteilt, um hierdurch die Vorgarnmenge von Q für jeden Hub zu erhalten. Die gesamte Vorgarnmenge, ausgehend von der gewünschten Anhalteposition während des Wickelns der letzten, fünften Lage bis zu dem gefüllten Spulenzustand ist die Summe aus der Vorgartimenge ab dem Punkt t&sub1; bis zu dem Punkt t&sub6;, was gleich groß ist wie 4Q, was wiederum gleich der restlichen Vorgarnmenge ist, die bei dem Zeitpunkt t&sub1; berechnet wurde. Es ist anzumerken, daß die restliche Menge R für die ersten vier Lagen, die bei der gewünschten Anhalteposition A während des Aufwärtshubs zum Aufwickeln der letzten, fünften Lage berechnet wird, üblicherweise kleiner ist als die Menge des Vorgarns, das bei einem üblichen Hub, multipliziert mit vier, ist oder größer ist als die Menge an Vorgarn, die bei einem üblichen Hub, multipliziert mit zwei Hüben des Spulenwagens, aufgewickelt wird. Anders ausgedrückt, existiert die folgende Beziehung:
  • 2 x L (R ≤ 4 x L.
  • Da Q = R/4 ist, ergibt sich
  • L/2 ≤ Q ≤ L.
  • Wie vorstehend dargelegt, wird bei diesem Ausführüngsbeispiel der vorliegenden Erfindung die geeignete oder modifizierte Menge Q an Vorgarn für jede Lage auf der Basis der Menge R, dividiert durch vier, berechnet, wenn die restliche Menge R der letzten vier Lagen des Vorgarns kleiner wird als die Vorgarnmenge der letzten vier Lagen bei dem normalen Hub, das heißt 4 x L, das heißt wenn ermittelt wird, daß dieser Hub zum Aufwickeln der letzten fünften Lage dient. Ein Umschalten der Bewegung des Spulenwagens 20 von der nach oben weisenden Richtung auf die nach unten weisende Richtung wird üblicherweise an den Positionen bezüglich der Schultern 24-2 durchgeführt, wohingegen das Umschalten der Bewegung des Spulenwagens von der nach unten weisenden Richtung auf die nach oben weisende Richtung bei einer Position durchgeführt wird, die sich von derjenigen der Schulter 24-1 unterscheidet, wenn der berechnete, modifizierte Hub Q ausgehend von der obersten Position, erhalten wird. Als Ergebnis führt die Messung der gesamten Menge d des Vorgarns, die mit der vorbestimmten, der gefüllten Spule entsprechenden Menge D übereinstimmt, dazu, daß der Spulenwagen automatisch an der Anhalteposition A positioniert wird. Weiterhin erfolgt bei der Ermittlung, daß die restliche Menge R kleiner ist als die Menge an Vorgarn für die letzten vier üblichen Lagen, 4 x L, die an der gewünschten Anhalteposition A während des nach oben gerichteten Hubs des Spulenwagens 20 durchgeführt wird, ein Anhalten des Spulenwagens 20 während des nach oben gerichteten Hubs des Spulenwagens, wenn der gefüllte Spulenzustand erhalten worden ist. Die vorliegende Erfmdung ist dahingehend vorteilhaft, daß bezüglich der Erfassung der vertikalen Position des Spulenwagens 20 eine vereinfachte Aufbau zu Erfassung einer festgelegten, vertikalen Position, beispielsweise der Einsatz eines Grenzschalters LSC ausreichend ist. Im Unterschied hierzu ist bei dem zum Stand der Technik rechnenden System ein einen Kodierer darstellender Sensor zur Erzielung einer kon tinuierlichen Erfassung der Position des Spulenwagens notwendig, um den Spulenwagen an einer gewünschten Position mit einer konstanten, gefüllten Spulenlänge anzuhalten, was dazu führt, daß das System auf der einen Seite kompliziert wird und auf der anderen Seite auch teuer wird.
  • An Stelle der Einrichtung 31 zur Bildung des Vorgarnkörpers, bei der eine mechanische Umschaltung der Richtung der Bewegung des Vorgarnkörpers 20 durchgeführt wird, kann eine elektrische Umschalteinrichtung eingesetzt werden, die als solche bekannt ist und die anstelle des elektrischen Hauptmotors 28 einen elektrischen Hilfsmotor enthält, der lediglich zum Steuern der vertikalen Bewegung des Spulenwagens dient, so daß ein rein elektrischer Schalter zum Umschalten der Richtung der Bewegung des Spulenwagens 20 erhalten wird.
  • Die restliche Menge R des Vorgarns, die bei der modifizierten Hubsteuerung des Spulenwagens emsetzt bzw. vorhanden ist, ist nicht notwendigerweise auf diejenige Vorgarnmenge festgelegt, die der Menge des Vorgarns bei einem einzelnen Hub, multipliziert mit vier, entspricht, das heißt auf eine Vorgarnmenge für die letzten vier Hübe vor dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands. Anders ausgedrückt, kann die restliche Vorgarnmenge R auch die Menge an Vorgarn für die letzten Hübe des Spulenwagens 20 mit einer sich von vier unterscheidenden Anzahl sein, sofern diese Anzahl eine geradzahlige Zahl ist.
  • Die Zahl n des Divisors, der für die restliche Vorgarnmenge R vorgesehen ist und der zum Ermitteln der modifizierten, gewünschten Vorgarnmenge Q vorgesehen ist, liegt nicht notwendigerweise bei 4, und es ist ausreichend, wenn die Zahl eine geradzahlige Zahl ist, falls der Quotient Rin kleiner ist als die Menge des normalen Hubs L unmittelbar vor der Ausführung des Hubänderungsvorgangs, und falls die Position des Spulenwagens nach der Erzeugung des Vorgarns für die Menge von Q ausgehend von der vorhergehenden, normalen Schaltposition bei den Schultern 24-1 oder 24-2 (oberste Position des Spulenwagens 20) die vorbestimmte Position A an dem Ende des Spulenwagens für dessen Anhalten überschreitet. Bei einem in Fig. 4 gezeigten, modifizierten Ausführungsbeispiel ist die gewünschte Anhalteposition für den Spulenwagen A' geringfügig angehoben, das heißt, es ist die Position des Vorgarns geringfügig abgesenkt, wobei dies jeweils mit der Position A verglichen ist, die bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel vorhanden ist. Nach der Ermittlung, daß die restliche Menge an Vorgang bis zu dem Erreichen des gefüllten Spulenzustands R kleiner ist als die Vorgarnmenge für die letzten vier Lagen mit der vorbestimmten Anzahl, wird die restliche Vorgarnmenge R durch 6 dividiert, um hierdurch eine Menge Q für das Vorgarn für den modifizierten Hub zu erhalten. Die Einstellung ist derart getroffen, daß der modifizierte Hub, ausgehend von der obersten Position, die gewünschte Anhalteposition A' des Vorgarns überschreitet. Bei dieser Modifikation wird das Umschalten der Bewegung des Spulenwagens an einer Position, die sich von der normalen Schaltposition unterscheidet, drei Mal durchgeführt. Diese Modifikation erlaubt es auch, daß der Spulenwagen 20 an der gewünschten vertikalen Position A' während seines nach oben gerichteten Hubs gehalten werden kann, wenn der gefüllte Spulenzustand ermittelt wird.
  • Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bei dem ein Signal zum Anhalten der Flügelspinnmaschine bei dem gefüllten Spulenzustand (Schritt S13 in Fig. 2) früher ausgegeben wird, um hierdurch eine durch die Trägheit bedingte Spinngröße bzw. Restmenge U zu kompensieren, die nach der Ausgabe des Anhaltesignals aufgrund der Wirkung der Trägheitsumdrehung erhalten wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann somit auf die gefüllte Spule die gewünschte Menge an Vorgam aufgewickelt sein, und zwar unabhängig von dem Vorhandensein der nach dem Anhaltesignal vorhandenen Trägheitsumdrehung. Die Steuerschaltung 102 berechnet hierbei die Menge oder Größe der Spinnmenge bzw. Spinngröße L während eines einzelnen Hubs des Spulenwagens 20, ausgehend von dessen obersten Position zu seiner untersten Position, und es wird eine Spinngeschwindigkeit auf der Grundlage dieses gemessenen Werts berechnet. Die Vorgarnmenge während der Periode von 10 Sekunden wird hierbei berechnet, und es wird die Spinngeschwindigkeit auf der Grundlage der Spinnmenge während 10 Sekunden, dividiert durch 10 (Sekunden) ermittelt. Eine Zeitdauer T zum Anhalten der Flügelspinnmaschine bei dem gefüllten Spulenzustand kann in folgender Weise berechnet werden:
  • T = (N&sub1;/N&sub2;) x 10,
  • wenn ein eingestellter Wert bzw. Sollwert für die Geschwindigkeitsverringerungszeitdauer (die Zeitdauer flir die Geschwindigkeitsverringerung bei der maximalen Drehzahl des Rahmens bzw. der Maschine) einer Wechselrichtereinrichtung an sich für den Hauptmotor Ml bekannt ist und zum Beispiel bei 10 Sekunden liegt, und die Zeitdauer zum Anhalten T bei dem gefüllten Spulenzustand berechnet wird, wobei N&sub1; einen Befehiswert für die maximale Drehzahl darstellt, der an den Wechselrichter abgegeben wird, und N&sub2; einen tatsächlichen Befehlswert für die Drehzahl darstellt, der an den Wechselrichter beim Zustand des Anhaltens der Spule im gefüllten Zustand angelegt wird. Weiterhin wird die durch die Trägheit verursachte Spinnmenge U bei dem Anhalten der gefüllten Spule auf der Grundlage der Spinngeschwindigkeit SP und der Anhaltezeitdauer T in folgender Weise berechnet:
  • U = (SP x T)/2
  • Wie in Fig. 2 bei den Schritten S12 und S13 erläutert ist, wird ein Anhaltesignal ausgegeben, wenn die tatsächliche Spinnmenge bzw. Kernmenge die Lange D des gefüllten Vorgarnkörpers erreicht. Bei dieser Modifikation wird die trägheitsbedingte Vorgarnmenge U berücksichtigt, wenn die Menge D des Vorgarns bei gefüllter Spule berechnet wird. Wenn die tatsächliche Spinnmenge bzw. Vorgarnmenge d gleich groß ist wie die Menge D bei gefüllter Spule, abzüglich der trägheitsbedingten Vorgarnmenge wird das Anhaltesigual zur Erzielung des Stops der Flügelspinnmaschine ausgegeben. Anders ausgedrückt, wird das Signal zum Anhalten der Flügelspinnmaschine früher als zu dem geschätzten Zeitpunkt zum Erzielen des gefüllten Spulenzustands ausgegeben, und zwar um eine Zeitdauer früher, die der trägheitsbedingten Spinn- bzw. Garnmenge entspricht. Als Ergebnis kann der Spulenwagen exakt an der gewünschten Position nach der Ausgabe des Anhaltesignals angehalten werden, und zwar unabhängig von dem Vorhandensein der trägheitsbedingten Spinn- bzw. Garnmenge.
  • Bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel wird das Signal zum Anhalten der Maschine dann ausgegeben, wenn die tatsächliche Spinn- bzw. Garnmenge d die Menge D bei gefüllter Spule, abzüglich der trägheitsbedingten Spinn- bzw. Vorgarnmenge U, erreicht. Anstelle einer solchen Lösung wird bei dem in Fig. 2 gezeigten Schritt SS die verbleibende Vorgarnmenge R so berechnet, daß sie größer ist als der normale Wert, und zwar um einen solchen Unterschied größer, der dem Unterschied zwischen der Vorgarnmenge bei dem gefüllten Spulenzustand und der tatsächlich aufgewickelten Vorgarnmenge entspricht, wobei der Unterschied dem Wert entspricht, der der trägheitsbedingten Vorgarnmenge entspricht. Das Anhaltesignal wird dann ausgegeben, wenn die restliche Vorgarnmenge, die in der vorstehenden Weise berechnet worden ist, die vorstehend erläuterte, modifizierte, verbleibende Vorgarnmenge R erreicht, was es ermöglicht, daß der Spulenwagen in der gewünschten Position unabhängig von dem Vorhandensein der trägheitsbedingten Umdrehung der Flügelmaschine nach der Ausgabe des Anhaltesignals angehalten werden kann.
  • Fig. 6 zeigt den Einsatz dieser Idee der vorliegenden Erfindung bei einer Flügelspinnmaschine, die ohne den in Fig. 1 gezeigten, mit kegelförmigen Walzen arbeitenden Geschwindigkeitsänderungsmechanismus 36 versehen ist. In Fig. 6 sind solche Teile, die die gleiche Funktion wie die in Fig. 1 gezeigten Teile aufweisen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen und es entfällt daher deren detaillierte Erläuterung. Lediglich die unterschiedlichen Punkte werden beschrieben. Mit der ersten Eingangswelle 48 der Differentialeinrichtung 47 ist der erste Hauptmotor 28 verbunden, so wie es auch bei dem ersten Ausführungsbeispiel in ähnlicher Weise der Fall ist. Mit der zweiten Eingangswelle 49 der Differentialeinrichtung 47 ist im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel eine elektromagnetische Kupplung 120 verbunden, die mit einem zweiten elektrischen Hauptmotor 122 verbunden ist. Das Bezugszeichen 124 bezeichnet eine Spulenerzeugungseinrichtung mit einem Aufbau, der sich von dem in Fig. 1 gezeigten Aufbau vollständig unterscheidet. Die Spulenerzeugungseinrichtung 124 enthält hierbei eine Schalteinheit 126, die zum Umschalten der Bewegung des Spulenwagens 20 zwischen der nach oben weisenden Bewegung und der nach unten weisenden Bewegung dient. Die Einheit 126 enthält ein Paar von beabstandet angeordneten, angetriebenen Zahnrädern 128 und 130, die durch den zweiten elektrischen Motor 122 angetrieben werden. Ein Zwischenzahnrad 132 ist für das zweite angetriebene Zahnrad 130 vorgesehen, so daß das erste und das zweite angetriebene Zahnrad 128 und 130 in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden. Ein Umschaltzahnrad 132 ist zwischen den angetriebenen Zahnrädern 128 und 130 angeordnet und ist auf einer sich bewegenden Welle 134 montiert. Das Zwischenzahnrad 132, das an der Welle 134 angeordnet ist, tritt mit einem Zahnrad 136 in Eingriff, das sich mit dem Rad 60 in Verbindung befmdet, das wiederum mit dem Anhebegestell 58 für die Hin- und Herbewegung des Spulenwagens 20 kämmt. Die Spulenerzeugungseinrichtung 124 ist weiterhin mit einer Umschalteinheit 140 versehen, die einen pneumatischen Druckzylinder 142, eine reversierende Stange 144 für die Verbindung des Zylinders 142 mit der sich bewegenden Welle 134, eine Bremseinrichtung 146, die in dem Zylinder 142 vorgesehen ist und zum Erzeugen einer auf die reversierende Stange 144 ausgeübten Brennkraft ausgelegt ist, und einem ersten und einem zweiten elektromagnetischen Ventil 150 und 152 zum Steuern des Luftdrucks in dem Zylinder 142 versehen. Der Zylinder 142 ist mit einem Kolben 142a versehen, der Druckkammern 142-1 und 142-2 definiert, die mit einer nicht gezeigten Luftdruckquelle selektiv oder abwechselnd mit Hilfe des ersten Steuerventils 150 verbunden werden. Das Ventil 150 wird hierbei zwischen einem ersten Zustand, bei dem die erste Kammer 142-1 gegenüber der Luftdruckquelle offen ist, was dazu führt, daß der Kolben 142a in die rechtsseitige Position bewegt wird, was wiederum dazu führt, daß der Spulenwagen 20 nach unten bewegt wird, und einem zweiten Zustand umgeschaltet, bei dem die zweite Kammer 142-2 gegenüber der Luftdruckquelle geöffnet ist, was dazu führt, daß der Kolben 142a in die linksseitige Position bewegt wird, was wiederum bewirkt, daß der Spulenwagen 20 nach oben bewegt wird. Die Bremseinheit 146 ist mit einem Kolben 146a versehen, der mit Bezug zu dem Kolben 142a gleitverschieblich bewegbar ist. Die Bremseinheit 146 weist weiterhin eine Feder 146b zum Vorspannen des Kolbens 146a für eine Bewegung in Richtung zu dem Kolben 142a, und einen Sperr- bzw. Verriegelungsmechanismus auf, der durch eine kegelförmigen Hülse 146c, die mit dem Kolben 146b einstückig ausgebildet ist, und Verriegelungskugeln 146d gebildet ist, die im Inneren der kegelförmigen Hülse 146c angeordnet sind. Eine Kammer 146e ist auf einer Seite des Kolbens 146a ausgebildet und wird mit der Druckquelle mit Hilfe des zweiten Steuerventils 152 selektiv verbunden.
  • Bei dem Betrieb der in Fig. 6 gezeigten Flügelspinnmaschine befindet sich der Kolben 142a, das heißt die reversierende Stange 144, während der nach unten gerichteten Bewegung des Spulenwagens in der rechtsseitigen Position, bei der das Umschaltrad 132 dem Zahnrad 130 Seite an Seite zugewandt ist und mit diesem in Eingriff steht. Die Bremskammer 146e ist von der Luftdruckquelle abgetrennt, so daß die von der Feder 146b ausgeübte Kraft dazu führt, daß die Bremshülse 146c mit den Bremskugeln 146d verriegelt ist. Daher wird die gewünschte bodenseitige Position des Spulenwagens 20 erhalten und es wird das erste Steuerventil 150 auf diejenige Position umgeschaltet, bei der die Luftdruckquelle mit der zweiten Kammer 142-2 verbunden ist, die den Kolben 142a so beaufschlagt, daß dieser in die nach links weisende Richtung bewegt wird. Wenn die gewünschte bodenseitige Position des Spulenwagens 20 erhalten worden ist, wird das zweite Ventil 142 erregt, was dazu flihrt, daß die Luftdruckquelle mit der Kammer 146e verbunden wird, so daß die Bremshülse 146d entgegen der durch die Feder 146b ausgeübten Kraft bewegt wird, was dazu führt, daß die Bremshülse 146c von den Bremskugeln 146d freikommt. Als Ergebnis wird die zwischen der Hulse 146c und den Bremskugeln 146d vorhandene Bremskraft rasch abgebaut, so daß die reversierende Stange 144 unter dem Einfluß des in der Kammer 142-2 vorhandenen Drucks rasch in der nach links weisenden Richtung bis zu einer Position bewegt wird, bei der sich das Umschaltrad 132 in flächigem Eingriff mit dem Rad 128 befindet, so daß die Richtung der Drehbewegung des Rads 60 umgekehrt wird, was wiederum dazu führt, daß sich der Spulenwagen 20 nach oben bewegt. Das Umschalten des Spulenwagens 20 auf die nach unten weisende Bewegung wird in gleichartiger Weise durchgeführt. Wenn die gewünschte oberseitige Position des Spulenwagens 20 erreicht worden ist, wird namlich das erste Steuerventil 150 auf diejenige Position umgeschaltet, bei der die Luftdruckquelle mit der zweiten Kammer 142- 1 verbunden ist, wodurch der Kolben 142a in einer solchen Richtung beaufschlagt wird, daß er sich in der nach rechts weisenden Richtung bewegt. Wenn die gewünschte obere Position des Spulenwagens 20 erreicht worden ist, wird das zweite Ventil 152 erregt, was dazu führt, daß die Bremshülse 146c von den Bremskugeln 146d freikommt. Als Ergebnis wird die zwischen der Hülse 146c und den Bremskugeln 146d vorhandene Bremskraft rasch abgebaut, so daß die reversierende Stange 144 unter dem Einfluß des Drucks in der Kammer 142-1 rasch in der nach rechts weisenden Richtung bis zu derjenigen Position bewegt wird, bei der das Umschaltrad 132 mit dem Rad 130 in Eingriff steht, so daß die Richtung der Drehbewegung des Rads 60 umgekehrt wird, was wiederum dazu führt daß sich der Spulenwagen 20 nach unten bewegt.
  • Bei diesem Aufbau der Flügelspinnmaschine wird der Vorgang der Erzeugung des Spulenkörpers in gleichartiger Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel in normaler Weise durchgeführt, während das Aufwickeln der Vorgarnlagen mit Ausnahme der letzten vier Lagen stattfmdet. Das Umschalten der Bewegung der reversierenden Stange 144 findet nämlich nach einer gewünschten Größe des Hubs des Spulenwagens 20 statt, um hierdurch ein Paar von gegenseitig beabstandeten Schultern 24-1 und 24-1 zu erzeugen, wie es in Fig 3 gezeigt ist. Wenn die verbleibende Vorgarnmenge kleiner ist als die zum Wickeln der letzten vier Lagen erforderliche Menge, wenn dies bei der gewünschten Anhalteposition A während des Wickelns der letzten, fünften Vorgarnschicht (Fig. 3) gemessen wird, wird der Punkt für die Umschaltung des Spulenwagens 20 von der nach oben weisenden Richtung auf die nach unten weisende Richtung bei der normalen Position an der Schulter 24-2 festgelegt, wohingegen der Punkt für die Umschaltung des Spulenwagens 20 von der nach unten weisenden Richtung auf die nach oben gerichtete Richtung, das heißt der Punkt für die Erregung der Bremseinheit 146, sich von der Schulter 24-1 unterscheidet, oder früher auftritt, so daß ein modifizierter Hub U, der als die verbleibende Menge R bei dem Wickeln der letzten fünften Schicht, dividiert durch 4, berechnet wird (der Schritt S7 in Fig. 2), ermittelt wird.

Claims (11)

1. Verfahren zum Wickeln eines Vorgams in einer Flügelspinnmaschine, bei dem das Vorgarn, das von einer vorderen Rolle (16) eines Einzugsabschnitts (10) zugeführt wird, von einer Spule (24) auf einem Spulenwagen (20) aufgenommen wird, der normalerweise zwischen vertikal beabstandeten Positionen zur Erzeugung eines Vorgarnkörpers (19) mit vertikal beabstandeten Schultern (24-1, 24-2) hin- und herbewegt wird, wobei der Spulenwagen (20) an einer gewünschten vertikalen Position angehalten wird, wenn eine vorbestimmte Vorgarnmenge auf der Spule (24) aufgewickelt ist, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
Bereitstellen einer Einrichtung (100) zum Messen der Menge des von der vorderen Rolle (16) zugeführten Vorgarns (19),
Bereitstellen einer Einrichtung (S7 bis S12) zur Erzielung einer Umschaltung der Bewegung des Spulenwagens (20), wobei sich diese Bewegung von der normalen Hin- und Herbewegung unterscheidet,
Erzeugen eines Signals für das Anhalten der Flügelspinnmaschine, wenn eine vorbestimmte, volle Menge (D) des Vorgarns auf der Spule (24) ausgehend von dem leeren Zustand der Spule aufgewickelt ist, um hierdurch zu erreichen, daß das Ende des Vorgarns in einer gewünschten vertikalen Position (A; A') der Spule (24) zu liegen kommt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt der Erzeugung des Signals die Schritte enthält:
Berechnen einer Restmenge (R) des Vorgarns (19) bis zur Erzielung des gefüllten Spulenzustands, wobei die Berechnung an der gewünschten vertikalen Position (A; A') des Spulenwagens (20) zum Anhalten der Flügelspinnmaschine erfolgt und die Resünenge als die vorbestimmte Menge (D) des Vorgarns bei dem gefüllten Spulenzustand abzüglich der durch die Meßeinrichtung (100) gemessenen, aktuellen Menge (d) des Vorgarns auf der Spule berechnet wird,
Festlegen einer Bedingung, bei der die berechnete Restmenge (R) gleich groß wie oder kleiner als die Menge (4 x L) des Vorgarns (19) ist, die den Lagen mit einer ersten, vorbestimmten Anzahl während des normalen Aufwickelvorgangs entspricht,
Berechnen einer modifizierten Menge (Q) des Vorgarns für Lagen mit einer zweiten vorbestimmten Anzahl bis zur Erreichung des gefiillten Spulenzustands, wobei diese Berechnung nach der Bestimmung und auf der Basis der berechneten Restmenge (R) erfolgt, wobei jede dieser Lagen jeweils einem Hub des Spulenwagens (20) ausgehend von der Position einer Schulter und unter Überschreitung der gewünschten vertikalen Position für das Anhalten entspricht und dazu führt, daß das Ende des Vorgarns (19) an der gewünschten Position für das Anhalten positioniert ist, wenn der gefüllte Spulenzustand erzielt ist,
Betreiben der Umschalteinrichtung (S7 bis S12) zur Erzielung einer Umschal tung des Spulenwagens (20) an einer Position, die dazu führt, daß die Menge des Vorgarns (19) von einer vorhergehenden Schulterposition (24-2) ausgehend, der berechneten modifizierten Menge (Q) für jede Lage entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Berechnung der Restmenge des Vorgarns (19) an der gewünschten vertikalen Position der Spule (24) durchgeführt wird, wenn diese in der vorbestimmten Richtung bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die zweite vorbestimmte Anzahl von modifizierten Lagen gleich groß ist wie die erste vorbestimmte Anzahl der normalen Lagen.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die zweite vorbestimmte Anzahl der modifizierten Lagen größer ist als die erste vorbestimmte Anzahl der normalen Lagen.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem dieses weiterhin den Schritt (S5) der Korrektur der Erzeugung des Anhaltesignals derart enthält, daß der gefüllte Spulenzustand bei dem tatsächlichen Anhalten der Maschine unabhängig von dem Vorhandensein einer Trägheitsumdrehung der Flügelspinnmaschine nach der Erzeugung des Anhaltesignals erzielt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der Korrekturschritt die Berecimung einer Menge (U) des Vorgarns, die durch die Trägheitsumdrehung der Flügelspinnmaschine abgezogen wird, und das Korrigieren der Ausgabe des Anhaltesignals enthält, derart, daß dieses um ein Zeitintervall, das der Trägheitsmenge entspricht, früher ausgegeben wird als der Zeitpunkt zur Erzielung der dem gefüllten Spulenzustand entsprechenden Vorgarnmenge.
7. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der Korrekturschritt das Berecimen einer Menge (U) des Vorgarns, die durch die Trägheitsumdrehung der Flügelspinnmaschine ausgegeben wird, und das Korrigieren der vollen Menge (D) des Vorgarns, die für die Berechnung der Restmenge (R) eingesetzt wird, derart enthält, daß die volle Menge (D) der vorbestimmten vollen Spulenmenge (D) zuzüglich der der Trägheitsmenge entsprechenden Menge (U) des Vorgarns entspricht.
8. Flügelspinnmaschine mit
einem Einzugsabschnitt (10) für die Abgabe eines Vorgarns (19),
einem Spulenwagen (20), auf dem eine Spule (24) drehbar montiert ist,
einer Einrichtung (28, 36, 47, 50 bis 56) zum Drehen der Spule (24) für das Aufwickeln des Vorgarns (19) auf der Spule (24),
einer ersten Umschalteinrichtung (70, S1 bis 56) zum Hin- und Herbewegen des Spulenwagens derart, daß Vorgarnlagen erzeugt werden, um hierdurch einen Vorgarnkörper mit einer gewünschten Gestalt zu bilden, der zwei konische Schulterabschnitte aufweist,
einer zweiten Umschalteinrichtung (S7 bis S13) zur Erzielung einer Umschal tung der Bewegung des Spulenwagens (20), die sich von der hin- und hergehenden Bewegung unterscheidet, die durch die erste Umschalteinrichtung (70, S1 bis S6) erhalten wird,
einer Einrichtung (LSC) zur Erfassung einer gewünschten vertikalen Position (A; A') des Spulenwagens (20) für das Anhalten der Flügelspinnmaschine, einer Einrichtung (S12) zur Erzeugung eines Signals für das Anhalten der Maschine, wenn die vorbestimmte volle Menge an Vorgarn (19) auf der Spule (24), ausgehend von dem leeren Zustand der Spule, aufgewickelt ist, wobei hierdurch erreicht wird, daß das Ende des Vorgarns in einer gewünschten vertikalen Position (A; A') der Spule (24) angeordnet wird,
dadurchgekennzeichnet,
daß die Signalerzeugungseinrichtung aufweist:
eine Einrichtung (SS) zur Berechnung einer Restmenge (R) des Vorgarns bis zur Erzielung des gefüllten Spulenzustands an der gewünschten vertikalen Position des Spulenwagens (20) bei deren Erfassung, wobei die Berechnung der Restinenge anhand der vorbestimmten Menge (D) des Vorgarns bei dem gefülltem Spulenzustand abzüglich der tatsächlichen, durch die Meßeinrichtung (100) gemessenen Menge (d) des Vorgarns auf der Spule durchgeführt wird,
eine Einrichtung (56) zur Bestimmung eines Zustands, bei dem die berechnete Restmenge (R) gleich groß wie oder kleiner als die Menge (4 x L) des Vorgarns ist, die einer ersten vorbestimmten Anzahl von Lagen während des normalen Aufwickelvorgangs entspricht,
eine Einrichtung (57) zum Berechnen einer modifizierten Menge (Q) des Vorgarns für eine zweite vorbestimmte Anzahl von Lagen bis zur Erzielung des gefüllten Spulenzustands, wobei diese Berechnung auf die Bestimmung hin sowie auf der Grundlage der berechneten Restmenge (R) erfolgt, wobei jede der Lagen der zweiten vorbestimmten Anzahl jeweils einem Hub des Spulenwagens, ausgehend von einer vorhergehenden Schulterposition (24-2) unter Überschreitung der gewünschten Position (H; H'), entspricht und dazu führt, daß das Ende des Vorgarns an der gewünschten Position für das Anhalten angeordnet ist, wenn der gefüllte Spulenzustand erfüllt ist, und
eine Einrichtung (S10) für die Betätigung der zweiten Umschalteinrichtung zur Erzielung einer Umschaltung des Spulenwagens (20) an einer Position, die dazu führt, daß die Menge des Vorgarns, ausgehend von einer vorhergehenden Schulterposition (24-2), der berechneten, modifizierten Menge (Q) für jede Lage entspricht.
9. Flügelspinnmaschine nach Anspruch 8, bei der die Einrichtung (LSC) zur Erfassung der gewünschten vertikalen Position die gewünschte Position lediglich dann erfaßt, wenn sich der Spulenwagen (20) in einer der Richtungen bei der vertikalen Bewegung des Spulenwagens (20) bewegt.
10. Flügelspinnmaschine nach Anspruch 8, mit
einer Umkehrungseinrichtung (78), die dazu ausgelegt ist, mit dem Spulenwagen (20) zusammenzuwirken und diesen dazu zu veranlassen, sich zwischen einem ersten Zustand, bei dem sich der Spulenwagen nach oben bewegt, und einem zweiten Zustand zu bewegen, bei dem sich der Spulenwagen nach unten bewegt,
einem hin- und herschwingenden Element (88b), das mit dem Spulenwagen (20) in Verbindung steht und das zwischen einer ersten und einer zweiten, winkelmaßig beabstandeten Position hin- und herverschwenkt wird,
einer Betätigungseinrichtung (96), die dazu ausgelegt ist, mit dem hin- und herschwingenden Element (88b) zusammenzuwirken und die Umkehrungseinrichtung (78) hierdurch dazu zu bringen, daß sie zwischen dem ersten und dem zweiten Zustand jedesmal dann umschaltet, wenn das hin- und herschwingende Element (88b) in die erste oder in die zweite winkelmaßige Position gedreht ist, derart, daß Vorgarnlagen zur Bildung emes Vorgarnkörpers mit einer gewünschten Form, der zwei konische Schulterabschnitte aufweist, gebildet werden,
einer auf die Betätigungseinrichtung (96) einwirkenden Aktivierungseinrichtung (102) für die Erzielung einer Umschaltung der Bewegung des Spulenwagens (20), die sich von der durch die Betätigungseinrichtung erzielten hin- und hergehenden Bewegung unterscheidet.
11. Flügelspinnmaschine nach Anspruch 8, mit
einer Fluid-betätigten Umkehrungseinrichtung (142), die dazu ausgelegt ist, mit dem Spulenwagen (20) zusammenzuwirken, um diesen zu einer Bewegung zwischen einem ersten Zustand, bei dem sich der Spulenwagen nach oben bewegt, und einem zweiten Zustand zu veranlassen, bei dem sich der Spulenwagen nach unten bewegt, einer ersten Steuereinrichtung (150) zum Steuern einer Einleitung eines Fluiddrucks in die Umkehrungseinrichtung (142) zum normalen Hin- und Herbewegen des Spulenwagens derart, daß Vorgarnlagen zur Bildung eines Vorgarnkörpers mit einer gewünschten Form erzeugt werden, die zwei konische Schulterabschnitte aufweist, einer zweiten Steuereinrichtung (152) zum Steuern einer Einleitung eines Fluiddrucks in die Umkehrungseinrichtung (142) zur Erzielung einer Umschaltung der Bewegung des Spulenwagens (20), die sich von der durch die erste Steuereinrichtung erzielten, normalen hin- und hergehenden Bewegung unterscheidet.
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