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DE68922033T2 - Verwendung von Polyprenolen und Polyprenyl-Phosphaten zur Hemmung der Tumorzellen-Metastase. - Google Patents

Verwendung von Polyprenolen und Polyprenyl-Phosphaten zur Hemmung der Tumorzellen-Metastase.

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Publication number
DE68922033T2
DE68922033T2 DE68922033T DE68922033T DE68922033T2 DE 68922033 T2 DE68922033 T2 DE 68922033T2 DE 68922033 T DE68922033 T DE 68922033T DE 68922033 T DE68922033 T DE 68922033T DE 68922033 T2 DE68922033 T2 DE 68922033T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
active ingredient
polyprenols
pharmaceutical composition
carbon atoms
oily emulsion
Prior art date
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DE68922033T
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Inventor
Yoshio Mishima
Yasushi Okamoto
Yoshiyuki Tahara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nisshin Seifun Group Inc
Original Assignee
Nisshin Seifun Group Inc
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Publication date
Application filed by Nisshin Seifun Group Inc filed Critical Nisshin Seifun Group Inc
Publication of DE68922033D1 publication Critical patent/DE68922033D1/de
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Publication of DE68922033T2 publication Critical patent/DE68922033T2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K31/66Phosphorus compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/045Hydroxy compounds, e.g. alcohols; Salts thereof, e.g. alcoholates
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    • A61P31/00Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
    • A61P31/04Antibacterial agents
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Description

    Anwendungsgebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Polyprenole und Polyprenylphosphate der nachstehend angegebenen Formel (I), die als oder in einem Arzneimittel für die Inhibierung (Hemmung) von Tumormetastasen verwendet werden.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Behandlung von Tumoren entwickelt worden, beispielsweise die chirurgische Operation, die Radiotherapie, die Physiotherapie, z.B. die Thermatologie und die Chemotherapie, die allein oder in Form von Kombinationen angewendet werden. Insbesondere die chirurgische Operation und die Radiotherapie sind höchst wirksam in bezug auf die Entfernung von Primärtumoren. Aber obgleich ein frühes Auffinden eines Primärtumors und eine frühe Entfernung desselben durch chirurgische Operation erfolgreich sind, können jedoch mögliche Metastasen des Tumors häufig zum Tode des Patienten führen. Außerdem können Tumore in Organen oder Regionen, in denen eine chirurgische Operation unmöglich ist, nur physiotherapeutisch oder chemotherapeutisch behandelt werden. In einem solchen Fall können mögliche Turnormetastasen in anderen Regionen des Körpers häufig zum Tod des Patienten führen, selbst wenn das Wachstum des Primärtumors erfolgreich inhibiert (gehemmt) wird. Eines der schwierigsten Probleme bei der Tumorbehandlung ist daher die Inhibierung (Hemmung) der Bildung von Metastasen.
  • Der metastatische Prozeß eines Tumor besteht aus mehreren Stufen, die umfassen die Freisetzung von Zellen aus Primärtumoren, den Transport derselben durch die Gefäße, die Adhäsion (Haftung) derselben an anderen Organen und die Infiltration und Proliferation der Tumorzellen darin. Der Abwehrmechanismus eines Organismus nimmt an diesen Stufen teil. Kürzlich wurde der komplexe Mechanismus der Tumormetastasenbildung teilweise aufgeklärt, der Gesamtmechanismus konnte bisher jedoch noch nicht aufgeklärt werden.
  • Es wurden viele Untersuchungen durchgeführt in bezug auf die Entwicklung von Arzneimitteln für die Inhibierung (Hemmung) der Bildung von Tumormetastasen, die Ergebnisse waren jedoch wenig erfolgreich.
  • Der Mechanismus der Tumormetastasenbildung ist kompliziert und ist bisher noch nicht völlig aufgeklärt. Die Beziehung zwischen dem metastatischen Potential von Tumorzellen und der Struktur einer N-glycosidisch an eine Zelloberfläche gebundenen Saccharidkette ist jedoch verhältnismäßig gut untersucht und es wurden einige wichtige Ergebnisse erzielt. Es ist bekannt, daß die meisten Tumorzellen eine erhöhte Verzweigung in der N-glycosidisch an die Zelloberfläche gebundenen Saccharidkette aufweisen im Vergleich zu normalen Zellen und daß diese Zunahme zurückzuführen ist auf die Zunahme der speziellen GlcNAcβ1-6Man-Struktur (worin GIcNAc für N-Acetyl-glucosamin und Man für Mannose stehen) in der Saccharidkette. Vor kurzem haben James W. Dennis et al. in "Science", Band 236, 582-585 (Mai 1987), berichtet, daß die Anwesenheit der GlcNAcβ1-6Man-Struktur in direktem Zusammenhang steht mit dem metastatischen Potential von Tumorzellen und daß die Tumorzellen, die einen höheren Anteil dieser Struktur aufweisen, ein höheres metastatisches Potential besitzen.
  • Die Zunahme und die Abnahme an GlcNAcβ1-6Man-Struktur an der Tumorzelloberfläche kann unter Verwendung von L-PHA, einer Lectin-Art, bestimmt werden. L-PHA bindet sich spezifisch an Saccharidketten, die eine GlcNAcβ1-6Man-Struktur aufweisen, und sie verhindert die Proliferation der Zellen je nach Menge, in der diese Struktur vorhanden ist ("Science", Band 236, 582-585, Mai 1987). Deshalb kann die Zunahme und Abnahme der GlcNAcβ1-6Man-Struktur bestimmt werden durch Messung der L-PHA-Empfindlichkeit (Fähigkeit zur Inhibierung (Hemmung) der Proliferation durch L-PHA) der spezifischen Tumorzellen.
  • Unter Ausnutzung der obengenannten Eigenschaften von Tumorzellen wurde der Effekt vieler Verbindungen auf die L- PHA-Empfindlichkeit von Tumorzellen untersucht und es wurde gefunden, daß Polyprenole und Polyprenylphosphate die Herabsetzung der L-PHA-Empfindlichkeit von Tumorzellen, d.h. die Verminderung der GlcNAcβ1-6Man-Struktur erlauben. Aufgrund dieser Tatsache wurde gefunden, daß Polyprenole und Polyprenylphosphate die Tumormetastasenbildung wirksam verhindern (inhibieren) können.
  • Einige Polyprenole und Polyprenylphosphate sind in "Jpn. J. Cancer kes. (Gann)", 76, 760-770 (August 1985), und in der japanische LOP-Patentpublikation Nr. 39521/1987 beschrieben. Es findet sich darin jedoch kein Hinweis auf ihre pharmazeutische Verwendung als Arzneimittel für die Hemmung (Inhibierung) der Tumor-Metastasenbildung.
  • In "Patent Abstracts of Japan", Band 11, Nr. 222, (C-435) [2669], 18. Juli 1987, und in JP-A-62 39 521 (20.02.1987) ist eine pharmazeutische Zusammensetzung beschrieben, die Dolichol als aktive Komponente (Wirkstoff) enthält, das eine milde immunstimulierende Aktivität aufweist und insbesondere geeignet ist für die Erhöhung der Immunität einer Person mit einer verminderten physischen Stärke, z.B. einer alten Person oder einer schwer erkrankten Person. Es gibt in diesem Dokuinent jedoch keinen Hinweis auf die Möglichkeit der Herstellung von pharmazeutischen Zusammensetzungen, welche die Tumormetastasenbildung bei Säugetieren hemmen (inhibieren).
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Mittel zur Hemmung (Inhibierung) der Tumormetastasenbildung zu finden.
  • Als Ergebnis umfangreicher Untersuchungen wurde gefunden, daß das erfindungsgemäße Ziel erreicht werden kann durch Verwendung bestimmter Polyprenole und Polyprenylphosphate der nachstehend angegebenen Formel (I) als aktiven Bestandteil (Wirkstoff) zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung für die Inhibierung (Hemmung) bzw. Verhinderung der Tumormetastasenbildung in einem Säugetier.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß einem ersten Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Verwendung eines oder mehrerer Polyprenole und Polyprenylphosphate der Formel
  • worin bedeuten
  • eine trans-Isopren-Einheit,
  • eine cis-Isopren-Einheit,
  • eine Dihydroisopren-Einheit,
  • l eine ganze Zahl von 2 bis 8,
  • m die Zahl 0 oder eine ganze Zahl von 5 bis 18,
  • n die Zahl 0 oder 1,
  • wobei die Summe 1 + m in dem Bereich von 8 bis 20 liegt,
  • und
  • X ein Wasserstoffatom oder -PO&sub3;MM', worin M and M', die gleich oder verschieden sein können, jeweils stehen für ein Wasserstoffatom oder ein monovalentes Kation (z.B. Natrium, Kalium und Ammonium), oder worin M and M' gemeinsam ein divalentes Kation (z.B. Calcium) bilden.
  • Repräsentative Beispiele für die Verbindungen der vorstehend angegebenen Formel (I), die erfindungsgemäß verwendet werden, sind nachstehend angegeben. Solanesylphosphat-diammoniumsalz (Verbindung A) α-Dihydrodecaprenol (Verbindung B) α-DihydrodecaprenylphosPhat-diammoniumSalz (Verbindung C) Gemischte Polyprenole mit 45 bis 60 Kohlenstoffatomen (Verbindung D) Gemischte α-Dihydropolyprenole mit 50 bis 65 Kohlenstoffatomen (Verbindung E) Gemischte Dolichylphosphat-diammoniumsalze mit 75 bis 110 Kohlenstoffatomen (Verbindung F) α-Dihydrodecaprenylphsophat (Verbindung G) α-Dihydrodecaprenylphosphat-dinatriumsalz (Verbindung H)
  • Die Verbindungen A, B und C können nach Verfahren hergestellt werden, wie sie in "Jpn. J. Cancer Res. (Gann)", 76, 760-770, August 1985, beschrieben sind.
  • Die akute Toxizität dieser Verbindungen ist extrem niedrig. So weisen beispielsweise alle diese Verbindungen eine LD&sub5;&sub0; von mehr als 1 g/kg auf, wenn sie intraperitoneal an männliche ICR-Mäuse verabreicht werden.
  • Mit den erfindungsgemäß verwendeten Polyprenolen und Polyprenylphosphaten kann die Metastasenbildung von Tumorzellen in einem Säugetier wirksam verhindert (gehemmt bzw. inhibiert) werden, wie die weiter unten folgenden Beispiele zeigen. So ruft beispielsweise die Zugabe von einem oder mehreren Polyprenolen und Polyprenylphosphaten zu einer Melanom-Zellkultur eine Strukturänderung in der Saccharidkette an der Zelloberfläche hervor. Die Inhibierungswirkung dieser Verbindungen auf die Tumormetastasenbildung erfolgt, wie angenommen wird, über einen Effekt auf diese Zelloberflächen-Struktur.
  • Polyprenole und Polyprenylphosphate sind verwendbar (nützlich) für die Inhibierung (Hemmung) der Bildung von Metastasen verschiedener Arten von malignen Tumoren oder Krebsen, wie Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Dünndarmkrebs, Dickdarmkrebs, Rectumkrebs, Uteruskrebs, Blasenkrebs, Hautkrebs, Melanoma, Hepatoma, Pankreatoma, Brustkrebs, Encephalophyma und Lymphoma.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine pharmazeutische Zusammensetzung für die Inhibierung (Hemmung bzw. Verhinderung) der Tumormetastasenbildung in einem Säugetier, das als aktiven Bestandteil (Wirkstoff) enthält eine zur Inhibierung (Hemmung) der Tumormetastasenbildung wirksame Menge eines oder mehrerer Polyprenole und Polyprenylphosphate der Formel
  • worin bedeuten:
  • eine trans-Isopren-Einheit,
  • eine cis-Isopren-Einheit,
  • eine Dihydroisopren-Einheit,
  • l eine ganze Zahl von 2 bis 8,
  • m die Zahl 0 oder eine ganze Zahl von 5 bis 18,
  • n die Zahl 0 oder 1,
  • wobei die Summe 1 + m in dem Bereich von 8 bis 20 liegt, und
  • X ein Wasserstoffatom oder -PO&sub3;MM', worin M and M' die gleich oder verschieden sein können, jeweils stehen für ein Wasserstoffatom oder ein monovalentes Kation oder worin M and M' gemeinsam ein divalentes Kation bilden,
  • ausgenommen die Verbindungen der Formel (I), worin l = 2, m = 12-18, n = 1 und X = H.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzung sind solche, bei denen der aktive Bestandteil (Wirkstoff) ist:
  • Solanesylphosphat-diammoniumsalz,
  • α-Dihydrodecaprenol,
  • α-Dihydrodecaprenylphosphat,
  • α-Dihydrodecaprenylphsophat-diammoniumsalz,
  • gemischte Polyprenole mit 45 bis 60 Kohlenstoffatomen,
  • gemischte α-Dihydropolyprenole mit 50 bis 65 Kohlenstoffatomen oder
  • gemischte Dolichylphosphat-diammoniumsalze mit 75 bis 110 Kohlenstoffatomen.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten Polyprenole und Polyprenylphosphate können verabreicht werden, um die Metastasenbildung solcher maligner Tumore oder Krebse, wie sie oben angegeben worden sind, zu inhibieren (zu hemmen), auf jedem beliebigen Wege, der einen Kontakt zwischen dem aktiven Agens (Wirkstoff) und der Wirkungsstelle in dem Körper eines Säugetiers herbeiführt. Sie können allein verabreicht werden, im allgemeinen werden sie jedoch zusammen mit einem pharmazeutischen Träger verabreicht, der ausgewählt wird auf der Basis des gewählten Verabreichungsweges und der üblichen pharmazeutischen Praxis. Sie können allein verabreicht werden oder in Kombination mit anderen Antitumor-Agentien oder in Verbindung mit anderen Therapien, z.B. einer chirurgischen Operation oder einer Physiotherapie, wie Radiotherapie. Die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen können auch allein nach einer solchen chirurgischen Operation, Physiotherapie (z.B. Radiotherapie) oder Chemotherapie verabreicht werden, um die Metastasenbildung von Tumoren zu verhindern. In jedem Falle ist die Metastasenbildung des Tumors beträchtlich vermindert mit einer daraus sich ergebenden Verlängerung des Lebens.
  • Die verabreichte Dosis variiert in Abhängigkeit von der Art und dem Weg der Verabreichung, dem Alter, dem Geschlecht und dem Gewicht der Patienten, der Art und dem Umfang der Symptome, der Art der gleichzeitig durchgeführten Behandlung und Häufigkeit der Behandlung. In der Regel kann eine tägliche Dosis der aktiven Komponente (des Wirkstoffes) bei einem erwachsenen Menschen in dem Bereich von 10 bis 2000 mg pro kg Körpergewicht für die orale Verabreichung und von 5 bis 1000 mg/kg oder mehr für die parenterale Verabreichung liegen.
  • Die aktiven Bestandteile (Wirkstoffe), d.h. die Polyprenole und Polyprenylphosphate, wie sie vorstehend definiert sind, können oral oder parenteral, beispielsweise durch intramuskuläre, subkutane oder intravenöse Injektion, in verschiedenen Dosierungsformen, beispielsweise in Form von Tabletten, Kapseln, Pulvern, Lösungen, Emulsionen und Suspensionen, verabreicht werden.
  • Eine ölige Emulsion ist eine bevorzugte pharmazeutische Dosierungsform für die Verabreichung der erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen, wegen ihrer erhöhten Stabilität und ihrer breiten Anwendbarkeit.
  • Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung somit eine ölige Emulsion für die Inhibierung (Hemmung) der Tumormetastasenbildung in einem Säugetier, die als aktiven Bestandteil (Wirkstoff) eine in bezug auf die Inhibierung (Hemmung) der Tumormetastasenbildung wirksame Menge eines oder mehrerer Polyprenole und Polyprenylphosphate, wie sie vorstehend für die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzungen definiert worden sind, enthält.
  • Die öligen Emulsionen (Öl-Emulsionen) können hergestellt werden unter Verwendung von physiologisch akzeptablen Ölen wie Sojabohnenöl zusammen mit konventionellen Hilfsstoffen wie Emulgatoren, beispielsweise Sojabohnenlecithin, Eigelb-Lecithin, Mitteln zur Einstellung des osmotischen Druckes wie Glycerin, Emulgierhilfsmitteln, wie aliphatischen Säuren mit 6 bis 30 Kohlenstoffatomen, Salzen und Monoglyceriden derselben zur Beschleunigung der Emulgierung und Stabilisatoren, wie Cholesterin, Tocopherol, Albumin, Polysacchariden und Amid- und Esterderivaten von aliphatischen Säuren zur Erhöhung der Lagerbeständigkeit, zusätzlich zu dem aktiven Bestandteil (Wirkstoff).
  • Die Teilchen in den öligen Emulsionen, welche die Polyprenole oder Polyprenylphosphate enthalten, sind feinteilig und sie haben einen durchschnittlichen Teilchen-Durchmesser von nicht mehr als 300 nm. Die öligen Emulsionen sind während der Lagerung extrem stabil. Die öligen Emulsionen erlauben, wenn sie an Versuchstiere verabreicht werden, eine wirksame Erzielung der pharmakologischen Aktivität der aktiven Bestandteile (Wirkstoffe). Die öligen Emulsionen können parenteral durch intravenöse Injektion, intramuskuläre Injektion oder subkutane Injektion oder oral nach dem Einschließen derselben in Kapseln verabreicht werden.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel 1
  • Es wurden die Verbindungen A und C auf ihre inhibierende (hemmende) Wirkung auf die Tumormetastasenbildung untersucht.
  • Versuchstier: männliche C57BL/6-Mäuse (6 Wochen alt)
  • Tumorzellinie: B16-F10-Melanom
  • Testverfahren: den Mäusen wurden 4 x 10&sup5; B16-F10-Melanom- Zellen in 0,05 ml Serum-freiem RPMI 1640-Medium in den Fußballen des linken Hinterbeins verabreicht. Eine Suspension der Verbindung A oder C (0,1 oder 0,2 mg) in 0,2 ml einer physiologischen Salzlösung, die 1 % Dimethylsulfoxid enthielt, wurde ab dem Tage 1 bis zum Tage 27 nach der Inokulation der Melanom-Zellen jeden 2. Tag intraperitoneal verabreicht. Während dieses Zeitraums wurde die Größe des inokulierten Tumors makroskopisch betrachtet. Am Tage 28 wurden die Tumor-tragenden Beine der Mäuse abgeschnitten und am Tage 42 wurden die Mäuse getötet. Die Anzahl der Metastasen-Knoten, die sich auf der Lungenoberfläche gebildet hatten, wurden bei jeder Maus gezählt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben. Pro Gruppe wurden jeweils 10 Tiere verwendet. Tabelle 1 Verbindung Dosis (mg/kg) Anzahl der Metastasen-Knoten Mittelwert±Standardabweichung Inhibierung der Metastasenbildung (%) Kontrolle
  • Beispiel 2
  • Die Verbindungen G und H wurden getestet in bezug auf ihre inhibierende Wirkung auf die Tumormetastasenbildung. Es wurden die gleichen Versuchstiere, die gleiche Tumorzellinie und das gleiche Testverfahren wie in Beispiel 1 verwendet, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Suspension der Verbindung G oder H anstelle der Verbindung A oder C verabreicht wurde. Die Inhibierungswirkung der Verbindungen G und H war im wesentlichen die gleiche wie diejenige der Verbindung C.
  • Beispiel 3
  • Die Verbindungen B, D, E und F wurden in bezug auf ihre Inhibierungswirkung auf die Tumormetastasenbildung untersucht unter Verwendung des gleichen Versuchstieres und der gleichen Tumorzellinie wie in Beispiel 1.
  • Testverfahren: den Mäusen wurden 4 x 10&sup5; B16-F10-Melanom- Zellen in 0,05 ml Serum-freiem RPMI 1640-Medium in den Fußballen des linken Hinterbeins verabreicht. Eine Lösung der Verbindungen B, D, E oder F (0,1 oder 0,2 mg) in 0,2 ml Olivenöl wurde ab dem Tage 1 bis zu dem Tage 27 nach der Inokulation der Melanom-Zellen jeden 2. Tag intraperitoneal verabreicht. Während dieses Zeitraums wurde die Größe der inokulierten Tumore makroskopisch betrachtet. Am Tage 28 wurden die Tumor-tragenden Beine (Pfoten) der Mäuse abgeschnitten und am Tage 42 wurden die Mäuse getötet. Die Anzahl der auf der Lungenoberfläche gebildeten Metastasen-Knoten wurden bei jeder Maus gezählt. Pro Gruppe wurden jeweils 10 Tiere verwendet mit Ausnahme der Kontrollgruppe, in der 20 Tiere verwendet wurden. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 2 angegeben. Tabelle 2 Verbindung Dosis (mg/kg) Anzahl der Metastasen-Knoten Mittelwert±Standardabweichung Inhibierung der Metastasenbildung (%) Kontrolle
  • Wie aus den Daten in den Tabellen 1 und 2 hervorgeht, weisen die Verbindungen A bis F eine ausgezeichnete Inhibierungswirkung auf die Metastasenbildung von Melanoma auf. Insbesondere die Verabreichung von 10 mg/kg der Verbindung C verhinderte die Metastasenbildung zu 100 %, wie aus der Tabelle 1 ersichtlich. Diese Inhibierungswirkung ist nicht die Reflexion eines Inhibierungseffekts auf das Wachstum des Tumors selbst, da die Verabreichung von 10 mg/kg der Verbindung B, D oder F oder von 5 mg/kg der Verbindung E auch die Metastasenbildung inhibierte trotz der Tatsache, daß das Wachstum der inokulierten Tumore etwa das gleiche war wie dasjenige in der Kontrollgruppe.
  • Beispiel 4
  • Die Verbindungen A, B, C, D, E und F wurden in bezug auf ihre Wirkung auf die L-PHA-Empfindlichkeit von kultivierten Tumorzellen getestet.
  • Tumorzellkultur: B16-F10-Melanom-Zellen wurden in einem RPMI 1640-Medium, das 10 % fetales Rinderserum und Antibiotika enthielt, bei 37ºC inkubiert.
  • Testverfahren: B16-F10-Zellen (5x 10&sup4;) in 2 ml Medium wurden auf eine Kunststoffschale überimpft und die Inkubation wurde gestartet. Am Tage 1 wurden 10 ul Dimethylsulfoxid (Kontrollgruppe) oder eine Testverbindung, suspendiert in 10 ul Dimethylsulfoxid, in einer Konzentration von 50 ug/ml (Testgruppe) zugegeben. Am Tage 2 wurden 50 ul Wasser jeweils zu einer Hälfte der Kontrollgruppe und der Testgruppe zugegeben und der restlichen Hälfte wurden 50 ul einer 50 ug/ml L-PHA-Lösung in Wasser zugegeben. Am Tage 4 wurde die Anzahl der Zellen in den mit L-PHA behandelten und in den unbehandelten Gruppen gezählt und es wurde der Prozentsatz der Inhibierung des Wachstums durch L-PHA nach der folgenden Formel errechnet:
  • % Wachstums-Inhibierung = (1-N/N0) x 100
  • worin N die Anzahl der Zellen in Gegenwart von L-PHA und N&sub0; die Anzahl der Zellen in Abwesenheit desselben bedeuten. Tabelle 3 Verbindung Wachstums-Inhibierung durch L-PHA (%) Kontrolle 42.0* * Mittelwert, der aus zwei oder mehr Versuchen erhalten wurde.
  • Wie in der Tabelle 3 angegeben, wurde durch Zugabe der Verbindungen A bis F die Wachstumshemmung der Zellen, hervorgerufen durch L-PHA, in verschiedenen Graden im Vergleich zur Kontrollgruppe vermindert. Dies bedeutet, daß mit allen Verbindungen A bis F eine Herabsetzung der L- PHA-Empfindlichkeit der B16-Flo-Zellinie oder eine Verminderung der GlcNAcβ1-6Man-Struktur erzielt wurde.
  • Beispiel 5
  • Es wurde eine ölige Emulsion hegestellt, die jeweils die Verbindung A, B, C, G oder H enthielt. Sojabohnenöl (50 g), Sojabohnenlecithin (6 g), Glycerin (12,5 g) und die Verbindung A, B, C, G oder H (jeweils 2,5 g) wurden miteinander gemischt und auf 50 bis 60ºC erhitzt und es wurde destilliertes Wasser (250 ml) zugegeben. Die resultierende Mischung wurde in einem Mixer homogenisiert zur Herstellung einer rohen Emulsion. Eine weitere Menge destilliertes Wasser, die erforderlich war, um das Volumen auf 500 ml zu bringen, wurde zu der rohen Emulsion zugegeben und das Ganze wurde in den Behälter eines Manthon-Golin-Hochdruck-Emulgators eingeführt und im Kreislauf geführt zur Herstellung einer homogenen öligen Emulsion. Die so erhaltenen öligen Emulsionen, welche die Verbindung A, B, C, G oder H enthielten, hatten eine mittlere Teilchengröße von nicht mehr als 200 nm. Diese Teilchengröße wurde auch nach der Lagerung der Emulsion für drei Monate bei etwa 4ºC aufrechterhalten.
  • Beispiel 6
  • Es wurde eine ölige Emulsion hergestellt, welche die Verbindung C oder G enthielt, unter Verwendung von Sojabohnenöl (20 g), Eigelb-Lecithin (2,4 g) und der Verbindung C oder G (0,8 g) nach dem Verfahren des Beispiels 4. Die erhaltene Emulsion hatte die gleiche Teilchengröße und die gleiche Stabilität wie in Beispiel 5.
  • Beispiel 7
  • Eine ölige Emulsion, enthaltend die Verbindung F, wurde hergestellt unter Verwendung von Sojabohnenöl (20 g), Eigelb-Lecithin (2,4 g), Natriumpalmitat (0,09 g), Glycerin (5 g) und der Verbindung F (0,5 g) nach dem Verfahren des Beispiels 5. Die erhaltene Emulsion hatte eine mittlere Teilchengröße von nicht mehr als 300 nm und diese Teilchengröße wurde auch nach der Lagerung der Emulsion für drei Monate bei etwa 4ºC beibehalten.
  • Beispiel 8
  • Eine ölige Emulsion, enthaltend jeweils die Verbindung A, B oder C, die wie in Beispiel 5 hergestellt wurde, wurde getestet in bezug auf die Inhibierung der Tumormetastasenbildung.
  • Männlichen C57BL/6-Mäusen (6 Wochen alt) wurden 4 x 10&sup5; B16-F10-Melanom-Zellen in 0,05 ml Serum-freiem RPMI 1640- Medium in den Fußballen des linken hinteren Beins verabreicht. Eine ölige Kontroll-Emulsion wurde wie in Beispiel 5 angegeben hergestellt in Abwesenheit der Verbindung A, B oder C. Die Kontroll-Emulsion und die öligen Emulsionen, welche die Verbindung A, B oder C in einer Endkonzentration von 0,03 bis 0,2 mg/ml enthielten, wurden ab dem Tage 1 bis zum Tage 25 nach der Inokulation intravenös in die Schwanzvene 9 mal jeden dritten Tag verabreicht. Die Tumor-tragenden Beine (Pfoten) wurden am Tage 27 abgeschnitten und die Mäuse wurden am Tage 41 getötet. Die Anzahl der in der Lunge gebildeten Metastasen-Knoten wurde bei jeder Maus gezählt. Pro Gruppe wurden jeweils 10 Tiere verwendet. Der Prozentsatz der Inhibierung der Tumormetastasenbildung in der Lunge wurde errechnet aus der folgenden Formel:
  • % Inhibierung der Tumormetastasenbildung = (1-M/M&sub0;) x 100
  • in der Lunge
  • worin M die durchschnittliche Anzahl der in den Mäusen, denen die die Verbindung A, B oder C enthaltenden öligen Emulsionen verabreicht worden waren, gebildeten Metastasen-Knoten, und M&sub0; die durchschnittliche Anzahl der in den Mäusen, denen die ölige Kontroll-Emulsion verabreicht worden war, gebildeten Metastasen-Knoten bedeuten. Tabelle 4 Verbindung Dosis (mg/kg) Inhibierung der Tumor-Metastasenbildung in der Lunge
  • Wie aus der Tabelle 4 hervorgeht, inhibierten die erfindungsgemäßen öligen Emulsionen deutlich die Metastasenbildung von Tumorzellen in der Lunge im Vergleich zu der öligen Kontrollemulsion.

Claims (17)

1. Verwendung eines oder mehrerer Polyprenole und Polyprenylphosphate der Formel
worin bedeuten
eine trans-Isopren-Einheit,
eine cis-Isopren-Einheit, peine Dihydroisopren-Einheit,
l eine ganze Zahl von 2 bis 8,
m die Zahl 0 oder eine ganze Zahl von 5 bis 18,
n die Zahl 0 oder 1,
wobei die Summe 1 + m in dem Bereich von 8 bis 20 liegt,
und
X ein Wasserstoffatom oder -PO&sub3;MM', worin M und M', die gleich oder verschieden sein können, jeweils stehen für ein Wasserstoffatom oder ein monovalentes Kation oder worin M and M' gemeinsam ein divalentes Kation bilden, als aktiven Bestandteil (Wirkstoff) für die Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Inhibierung (Hemmung) der Tumormetastasenbildung in einem Säugetier.
2. Pharmazeutische Zusammensetzung für die Inhibierung (Hemmung) von Tumor-Metastasen in einem Säugetier, das als aktiven Bestandteil (Wirkstoff) enthält eine in bezug auf die Inhibierung (Hemmung) der Tumormetastasenbildung wirksame Menge eines oder mehrerer Polyprenole und Polyprenylphosphate der Formel
worin bedeuten:
eine trans-Isopren-Einheit,
eine cis-Isopren-Einheit,
eine Dihydroisopren-Einheit,
l eine ganze Zahl von 2 bis 8,
m die Zahl 0 oder eine ganze Zahl von 5 bis 18,
n die Zahl 0 oder 1,
wobei die Summe l + m in dem Bereich von 8 bis 20 liegt,
und
X ein Wasserstoffatom oder -PO&sub3;MM', worin M and M', die gleich oder verschieden sein können, jeweils stehen für ein Wasserstoffatom oder ein monovalentes Kation oder M and M' gemeinsam ein divalentes Kation bilden, ausgenommen die Verbindungen der Formel (I), worin l = 2, m = 12-18, n = 1 und x = H.
3. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) Solanesylphosphat-diammoniumsalz ist.
4. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) α-Dihydrodecaprenol ist.
5. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) α-Dihydrodecaprenylphosphat ist.
6. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) α-Dihydrodecaprenylphosphat-diammoniumsalz ist.
7. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) besteht aus gemischen Polyprenolen mit 45 to 60 Kohlenstoffatomen.
8. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff)besteht aus gemischten α-Dihydropolyprenolen mit 50 bis 65 Kohlenstoffatomen.
9. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) besteht aus gemischen Dolichylphosphat-diammoniumsalzen mit 75 bis 110 Kohlenstoffatomen.
10. Ölige Emulsion für die Inhibierung (Hemmung) der Tumormetastasenbildung in einem Säugetier, die als aktiven Bestandteil (Wirkstoff) eine in bezug auf die Hemmung (Inhibierung) der Tumormetastasenbildung wirksame Menge eines oder mehrerer Polyprenole und Polyprenylphosphate nach Anspruch 2 enthält.
11. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) Solanesylphosphat-diammoniumsalz ist.
12. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) α-Dihydrodecaprenol ist.
13. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) α-Dihydrodecaprenylphosphat ist.
14. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) α-Dihydrodecaprenylphosphat-diammoniumsalz ist.
15. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) besteht aus gemischten Polyprenolen mit 45 bis 60 Kohlenstoffatomen.
16. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) besteht aus gemischten α-Dihydropolyprenolen mit 50 bis 65 Kohlenstoffatomen.
17. Ölige Emulsion nach Anspruch 10, worin der aktive Bestandteil (Wirkstoff) besteht aus gemischten Dolichylphosphat-diammoniumsalzen mit 75 bis 110 Kohlenstoffatomen.
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