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DE3319347A1 - Arzneimittel zur verstaerkung der therapeutischen wirkung von antitumormitteln und deren verwendung - Google Patents

Arzneimittel zur verstaerkung der therapeutischen wirkung von antitumormitteln und deren verwendung

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Publication number
DE3319347A1
DE3319347A1 DE19833319347 DE3319347A DE3319347A1 DE 3319347 A1 DE3319347 A1 DE 3319347A1 DE 19833319347 DE19833319347 DE 19833319347 DE 3319347 A DE3319347 A DE 3319347A DE 3319347 A1 DE3319347 A1 DE 3319347A1
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DE
Germany
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tumor
diltiazem
agent
pharmaceutically acceptable
agents
Prior art date
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Application number
DE19833319347
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English (en)
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DE3319347C2 (de
Inventor
Yoshio Mitaka Tokyo Sakurai
Takashi Tokyo Tsuruo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Japanese Foundation for Cancer Research
Tanabe Pharma Corp
Original Assignee
Japanese Foundation for Cancer Research
Tanabe Seiyaku Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Japanese Foundation for Cancer Research, Tanabe Seiyaku Co Ltd filed Critical Japanese Foundation for Cancer Research
Publication of DE3319347A1 publication Critical patent/DE3319347A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3319347C2 publication Critical patent/DE3319347C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/55Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having seven-membered rings, e.g. azelastine, pentylenetetrazole
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P35/00Antineoplastic agents
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P43/00Drugs for specific purposes, not provided for in groups A61P1/00-A61P41/00

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  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)

Description

1. JAPANESE FOUNDATION FOR CANCER RESEARCH, TOKYO-TO/ JAPAN
2. TANABE SEIYAKU CO., LTD., OSAKA-SHI/JAPAN
Arzneimittel zur Verstärkung der therapeutischen Wirkung von Antitumormitteln und deren Verwendung
Die Erfindung betrifft ein Mittel zum Verstärken der therapeutischen Wirkung von Antitumormitteln, wobei als aktiver Bestandteil Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz davon verwendet wird/ sowie deren Verwendung.
Es ist bekannt, dass Diltiazem (chemische Bezeichnung: d-3-Acetoxy-cis-2,3-dihydro-5-/2-(dimethylamine)ethyl?· 2-(p-methoxyphenyl)-1,5-benzothiazepin-4(5H)-on) eine wirksame koronarvasodilatorische Aktivität aufweist
und dass es als koronarzirkulationsstimulierendes Mittel wirkt/ jedoch ist es nicht bekannt, dass es die Antitumoraktivxtät von Antitumormitteln verstärkt.
5 Im allgemeinen können chemotherapeutische Mittel
zur Behandlung von verschiedenen Tumoren, wie Leukämie, Lymphoma und festen Tumoren, nur schwer die Tumore vollständig heilen, wenn man sie allein verwendet, weil die Tumorzellen unterschiedliche EmpfEndlichkeiten gegenüber den jeweiligen Antitumormitteln aufweisen, d.h. dass sie heterogen sind. Wenn ausserdem ein Antitumormittel kontinuierlich angewendet wird, dann entwickelt sich eine Resistenz gegenüber dem Antitumormittel (erworbene Resistenz). So ist es bekannt, dass Vincaalkaloide, wie Vincristin und Vinblastin, die aus Vinca Rosea, Apocynaceae oder Doxorubicin aus Kulturen eines Mutanten von Streptomyces peucetius isoliert worden sind, eine starke Antitumoraktivität gegenüber lymphatischer Leukämie, myelogener Leukämie und Hodgkin's disease aufweisen, aber die Tumorzellen erwerben eine Resistenz gegenüber diesen Mitteln, wenn sie während eines längeren Zeitraumes kontinuierlich angewendet werden. Ein weiteres ernstes Problem bei der therapeutischen Behandlung von Tumor oder Leukämie besteht in der Kreuzresistenz, die zwischen Antitumormitteln ähnlicher Struktur ausgebildet wird und dadurch wird es erheblich erschwert, dass ein Antitumormittel die gewünschte therapeutische Wirkung zeigt.
Gründliche Untersuchungen der Erfinder haben nun zu
dem unerwarteten Ergebnis geführt, dass der bekannte Koronarvasodilator, Diltiazem, in Kombination mit einem Antitumormittel die therapeutische Wirkung des Antitumormittels erheblich verstärkt. 5
Aufgabe der Erfindung ist esf ein Mittel zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe man die therapeutische Wirkung eines Antitumormittels verstärken kann und wobei der aktive Bestandteil Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säuresalz davon ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Antitumorzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, die als aktiven Bestandteil Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz davon, sowie ein Antitumormittel· enthält. Diese und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden dem Fachmann aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
Das erfindungsgemäss zum Verstärken der Antitumoraktivität eines Antitumormittels verwendete Mittel enthält als aktiven Bestandteil Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz davon. Durch das Mittel gemäss der vorliegenden Erfindung wird nicht nur die Sensibilität von Tumorzellen, die keine Resistenz gegenüber Antitumormittel zeigen, sogenannte Virginzellen, verstärkt, sondern auch von solchen Tumorzellen, die gegenüber dem Antitumormittel resistent sind. Wenn man infolgedessen das erfindungsgemässe Mittel zusammen mit einem Antitumormittel verwendet, dann kann das Wachstum der Tumor- · zellen nahezu vollständig inhibiert werden, unabhängig
davon, ob die Tumorzellen gegenüber dem Antitumormittel eine Resistenz aufweisen oder nicht. Das heisst, dass dann, wenn ein Antitumormittel allein verwendet wird, die Tumorzellen, die gegenüber dem Mittel eine Resistenz entwickelt haben, am Leben bleiben und das Tumorzellenwachstum wieder beginnt. Verwendet man dagegen Diltiazem zusammen mit dem Antitumormittel, dann zeigen die Tumorzellen, die gegenüber dem Antitumormittel resistent sind, eine stark erhöhte Sensibilität gegenüber dem Antitumormittel und die Resistenz verschwindet und dadurch kann man das Tumorzellenwachstum wirksam inhibieren und den Tumor vollständig heilen und ein Rezidiv inhibieren.
Darüber hinaus werden Antitumormittel im allgemeinen in Maximaldosen verwendet, um dadurch die höchste therapeutische Wirkung zu erzielen, jedoch kann man die Dosis des Antitumormittels vermindern, wenn man das Antitumormittel zusammen mit dem Mittel gemäss der vorliegenden Erfindung anwendet, weil durch das erfindungsgemässe Mittel die Sensibilität der Tumorzellen gegenüber dem Antitumormittel verstärkt wird. Wendet man daher das Antitumormittel zusammen mit dem Mittel gemäss der Erfindung an, dann kann man die gewünschte Antitumoraktivxtat schon bei niedrigeren Dosen mit einer geringeren Toxizität erreichen. Bei einem Versuch, bei dem man P 388-Leukämiezellen mit einer Resistenz gegenüber Vincristin verwendete, muss Vincristin, bei alleiniger Verwendung, in einer Dosis von 60 ng/ml angewendet werden, um eine 50 %-ige Inhibierung der Tumorzellen zu erreichen. Wenn man andererseits Vincristin zusammen mit Diltiazem
Λ-
(Hydrochlorid) in einer Konzentration von 35 μΜ oder 100 μΜ anwendet, dann wird eine 50 %-ige Inhibierung der resistenten Zellen schon bei einer Vincristinkonzentration von 1 ng/ml oder weniger erreicht. Bei einer Versuch, bei dem man P 388-Leukämiezellen mit einer Resistenz gegenüber Doxorubicin verwendete, musste man Doxorubicin bei alleiniger Verwendung in einer Dosis von 592 ng/ml anwenden, um eine 50 %-ige Inhibierung der Tumorzellen zu erreichen. Dagegen konnte man bei Verwendung von Doxorubicin zusammen mit DiI-tiazem in einer Menge von 100 μΜ eine 50 %-ige Inhibierung der Zellen bei einer Konzentration von etwa 30 ng/ml erreichen.
Die aktive Verbindung, Diltiazem, kann in Form der freien Base oder eines pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalzes davon verwendet werden. Geeignete pharmazeutisch annehmbare Säureadditionssalze sind Salze mit organischen Säuren, wie Acetate, Oxalate, Malonate, Tartrate, Citrate, Laktate oder Aspartate, und Salze von anorganischen Säuren, wie das Hydrochlorid, Hydrobromid, Sulfat, Nitrat oder Perchlorat.
Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon kann zusammen mit einer Reihe von Antitumormitteln verwendet werden, z.B. mit antimetabolischen Antitumormitteln, wie Methotrexate, 6-Mercaptopurine, 5-Fluorouracil, Ft 207 /d.h. 1-(2-Tetrahydrofuryl)-5-fluorouracil7, Cytosinarabinosid oder Cyclocytisin; antibiotischen Antitumormitteln, wie Mitomycin C, Bleomycin, AcIacinomycin A, Daunorubicin, Doxorubicin, Chromomycin A3,
-3-
4 '-O-Tetrahydropyrany!.adriamycin oder Actinomycin D; Antitumor-Pflanzenalkaloiden, wie Vincristin, Vinblastin oder Vindesin; und Podophyllotoxinderivaten, wie 4'-Demethylepipodophyllotoxin-ß-D-ethyliden-glukosid. Von diesen Mitteln werden Daunorubicin, Doxorubicin, Vincristin, Vinblastin, 4'-O-Tetrahydropyranyladriamycin, Vindesin, 4'-Demethylepipodophyllotoxin-ß-D-ethyliden-glukosid und Aclacinomycin A besonders bevorzugt mit dem erfindungsgemässen Mittel verwendet.
Die Dosis von Diltiazem oder eines Säureadditionssalzes davon kann, je nach der Verabreichungsart, dem Alter des Patienten, der Schwere der Erkrankung und auch des damit verwendeten Tumormittels variieren, liegt jedoch im allgemeinen im Bereich von 1 mg/kg bis 20 mg/kg und vorzugsweise 5 mg/kg bis 15 mg/kg pro Tag.
Die zusammen mit Diltiazem oder einem Säureadditionssalz davon verwendete Dosis des Antitumormittels ist nicht kritisch, aber der im allgemeinen angewendete Bereich liegt bei etwa 10 ug bis 30 mg und vorzugsweise 0,005 bis 20 mg und insbesondere 0,01 bis 10 mg, wobei 0,01 bis 3 mg besonders bevorzugt sind. Beispielsweise wird Methotrexate oral oder intravenös in einer Dosis von etwa 0,05 bis 0,3 mg/kg, 6-Mercaptopurin oral oder intravenös in einer Dosis von etwa 2,5 mg/kg; 5-Fluorouracil und Ft 205 in einer Dosis von etwa 5 bis 20 mg/kg bei intravenöser Verabreichung und von etwa 2 bis 5 mg/kg bzw. etwa 5 bis 30 mg/kg bei der oralen Route angewendet. Cytosinarabinosid
ΆΟ -
oder Cyclocytisin werden intravenös in einer Dosis von etwa 0,8 bis 1,6 mg/kg bzw. etwa 8 bis 20 mg/kg angewendet. Mitomycin C, Bleomycin oder Chromomycin A^ werden intravenös in einer Dosis von etwa 0,02 bis etwa 0,05 mg/kg, von etwa 0,2 bis 0,4 mg/kg bzw. von etwa 0,005 bis 0,02 mg/kg angewendet. Actinomycin D wird intravenös in einer Dosis von etwa 10 μg/kg angewendet. Daunorubicin oder Doxorubicin werden intravenös in einer Dosis von etwa 0,2 bis 3 mg/kg und Vincristin oder Vinblastin in einer Dosis von 0,01 bis 0,2 mg/kg angewendet.
Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz davon sind somit geeignet, um eine Reihe von malignen Tumoren zu behandeln oder zu verhindern, indem man es zusammen mit einem üblichen Antitumormittel einem Warmblüter, einschliesslich dem Menschen, der von einem malignen Tumor befallen ist, verabreicht.
Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon und das Antitumormittel können in jeder möglichen pharmazeutischen Zubereitung verabreicht werden. Beispielsweise kann man beide Mittel oral oder parenteral verabreichen. Sie können in kombinierter Form oder auch getrennt verabreicht werden. Im letzteren Fall, d.h. bei einer getrennten Verabreichung, können sie in der gleichen Dosierungsform oder in einer unterschiedlichen Dosierungsform vorliegen. Bei einigen Antitumormitteln können sowohl Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon und das Antitumormittel oral verabreicht werden oder das Antitumormittel wird parenteral
verabreicht und Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon wird oral verabreicht. Antitumormittel werden im allgemeinen absatzweise oder kontinuierlich verabreicht, wobei man ihre Wirkung und Toxizität berücksichtigen muss, aber auf jeden Fall kann das erfindungsgemässe Mittel eine Verstärkung der Antitumoraktivität des Antitumormittels bewirken.
Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon und
das Antitumormittel können in üblichen Zubereitungsformen und in Mischung mit üblichen pharmazeutisch annehmbaren Trägern oder Verdünnungsmitteln angewendet werden. Die pharmazeutisch annehmabren Träger oder Verdünnungsmittel für die Zubereitung von Diltiazem oder einem Säureadditionssalz davon und für die orale Verabreichung von AntitumormitteIn schliessen beispielsweise Bindemittel (z.B. Sirup, Gummiarabikum, Gelatine, Sorbit, Tragacanth, Polyvinylpyrrolidon, etc.), Verdünnungsmittel {z.B. Laktose, Saccharose, Maisstärke, Kaliumphosphat, Sorbit, Glyzin, etc.), Schmiermittel (z.B. Magnesiumstearat, Talkum, PoIyethylenglykol, Siliziumdioxid, etc.), Zerfallsmittel (z.B. Kartoffelstärke, etc.), Befeuchtungsmittel (z.B. Natriumlaurylsulfat, etc.) ein. Die Zubereitungen können als übliche pharmazeutische Zubereitungen in Form von Tabletten, Pillen, Pulvern, Kapseln und Granulaten vorliegen.
Für parenterale Verabreichungen kann man sie in Form von Injektionen oder als Tropfinfusionen in Mischung mit destilliertem Wasser, mit physiologischer Kochsalz lösung oder wässrigen Glukoselösungen anwenden oder
in Form einer Suspension, Dispersion oder Emulsion in Mischung mit Glyzerin, Propylenglykol, einfachem Sirup, Ethanol, Fettölen, Ethylenglykol, Sorbit und dergleichen.
5
Bei den pharmazeutischen Zubereitungen von Diltiazem oder einem pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalz davon für die Verwendung als Verstärkungsmittel der Antitumoraktivität eines Antitumormittels, wird das Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon in einer Menge von 10 bis 120 mg, vorzugsweise 20 bis 100 mg, in einer Dosierungseinheit einverleibt. Bei der Zubereitung, die Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz davon und ein Antitumormittel enthält, d.h. bei einer Antitumorzusammensetzung, wird Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon in einer Menge von 10 bis 120 mg und vorzugsweise 20 bis 100 mg und das Antitumormittel in einer Menge von 3 μg bis 30 mg, vorzugsweise 0,005 bis 15 mg und insbesondere 0,003 bis 3 mg in. einer Dosierungseinheit eingebracht.
Das erfindungsgemässe Mittelzum Verstärken der therapeutischen Wirkung eines Antitumormittels kann zur Behandlung von verschiedenen malignen Tumoren in Kombination mit einem Antitumormittel verwendet werden. Das Antitumormittel wird, je nach der Art des Tumors, gewählt, wobei als Tumore beispielsweise in Frage kommen Hodgkin's disease, Reticulosarkom, akute Leukämie, chronische lymphatische Leukämie, chromische myelogene Leukämie, Multiplemyeloma,
-JA-
Zwölffingerdarmsarcom, Wilms-Tumor, Neuroblatoma, Rhabdomyosarcoma, Carcinoma Planoepitheliale, Lungenkrebs, Brustkrebs, Eierstock- oder Uteruskrebs, Magenkrebs, Dickdarmkrebs, häpatischer Krebs, Pankreaskrebs, Hautkrebs, Blasenkrebs und dergleichen.
Diltiazem oder ein Säureadditionssalz davon können die Aktivität einer Reihe von Antitumormitteln gegenüber Tumorzellen, die gegenüber dem Mittel resistent sind, verstärken und ist auch wirksam, um die Dosis des Antitumormittels sowohl bei resistenten als auch bei nicht-resistenten Tumorzellen zu vermindern und infolgedessen kann man die Toxizität und Nebenwirkungen von Antitumormitteln bei der Verabreichung an Patienten verringern. Darüber hinaus wird durch Diltiazem die Antitumoraktivität von Antitumormitteln selbst bei solchen Tumorzellen verstärkt, bei denen eine Kreuzresistenz gegenüber den Mitteln vorliegt und infolgedessen kann man Antitumormittel verwenden, ohne dass man die Kreuzresistenz der Tumorzellen gegenüber dem Antitumormittel· berücksichtigen muss, wenn man das Antitumormittel zusammen mit Diltiazem einem Patienten verabreicht.
Die Erfindung wird in den nachfolgenden Beispielen näher erläutert.
m ·
Beispiel 1
Leukämiezellen 5
Ein Medium (2 ml), enthaltend P 388-Leukämiezellen
4
(3,0 χ 10 ), die gegenüber Vincristin" (nachfolgend als "VCR" abgekürzt) resistent sind, wird bei 370C in einer feuchten Atmosphäre mit einem Gehalt von 5 % Kohlendioxidgas in einem Kultivierungsrohr inkubiert. Nach 24-stündigem Kultivieren wird eine Lösung von Diltiazem-hydrochlorid und VCR in einer physiologischen Kochsalzlösung zu der Kulturbrühe gegeben und die Mischung wird weiter kultiviert.
Zur Kontrolle wird das oben erwähnte Verfahren wiederholt, wobei jedoch VCR alleine zu der Kulturbrühe gegeben wird.
Nach 48-stündigem Kultivieren wird die Zahl der Zellen in der Kulturbrühe mit einem Coulter-Zähler gezählt. Die Wachstumsinhibierende Wirkung wird gemessen, indem man die Konzentration des Mittels und das Wachstumsverhältnis (Verhältnis der Wachstumsrate in den mit dem Mittel behandelten Zeilen im Vergleich zu der . Kontrolle) in einer grafischen Darstellung aufträgt und die Konzentration des Mittels (IC50), bei welcher das Wachstum der Zellen um 50 % inhibiert wird, abliest. Die Ergebnisse sind in der anliegenden Zeichnung gezeigt, wobei jede Linie die Wachstumsrate von Zellen anzeigt, die (1) mit VCR alleine, (2) mit einer Kombination
von VCR und Diltiazem (10 μΜ), (3) einer Kombination von VCR und Diltiazem (35 μΜ) und (4) einer Konzentration von VCR und Diltiazem (100 uM) behandelt vjorden waren.
Beispiel 2 10
den_sind
Weibliche CDF1-MaUSe mit einem Gewicht von 20 bis 23 g (eine Gruppe: jeweils 5 Mäuse) wurden intraperitoneal mit einer verdünnten Ascitesflüssxgkext, enthaltend VCR-resistente P 388-Leukämiezellen (1 χ 106) inokuliert. Getrennt davon wurden zwei Lösungen von VCR und Diltiazem-hydrochlorid in einer 0,9 %-igen wässrigen Kochsalzlösung hergestellt und miteinander vermischt. Die Mischung wurde intraperitoneal den Mäusen in einer Dosis von 0,01 ml/g Körpergewicht während 10 Tagen nach dem Inokulieren der Leukämiezellen verabreicht.
25
Die Antitumorverstärkungswirkung wird durch das Verhältnis: T/C und T/V , entsprechend den nachfolgenden Gleichungen, bewertet.
Mittel der Überlebenstage der behandeltem Gruppe
T/C = χ
Mittel der Überlebenstage der unbehandelten Gruppe
Mittel der Überlebenstage der sowohl mit dem Antitumormittel als auch mit Diltiazem behandelten Gruppe
T/V = x
Mittel der Überlebenstage der mit VCR allein behandelten Gruppe
Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
• ο *■ · ff
Tabelle 1
verabreichtes Mittel Diltiazem
HCl
(mg/kg)
Antitumor-verstärkende Wirkung T/C T/V
VCR
(W/kg)
- Überlebenszeit
(Tage)
100 -
100 11,4 ± 1,2 104 ' -
- - 11,8 + 0,4 93 100
30 60 10,6 ± 2,1 104 111
100 80 11,8 ± 1,9 121 130
200 100 13,8 + 2,3 107 115
125 12,2 + 1,3 119 125
- 13,6 ± 1,9 95 100
60 10,8 + 1,3 121 128
80 13,8 ± 1,7 126 133
100 14,4 ± 1,5 132 139
125 15,0 + 0,9 132 139
- . 15,0 + 1,5 109 100
60 12,4 ± 1,0 130 119
-80 14,8 + 1,2 130 119
100 14,8 ± 0,7 139 127
125 15,8 ± 0,7 149 137
17,0 ± 1,2
·» β ι» tf
Beispiel 3
5 §en_sind
Weibliche CDF«-Mäuse mit einem Gewicht von 20 bis 23 g (1 Gruppe: 5 Mäuse) wurden intraperitoneal mit einer verdünnten Ascitesflüssigkeit, enthaltend P 388-Leukämiezellen (1 χ 10 ), die gegenüber Doxorubicin resistent sind (nachfolgend als "ADM" bezeichnet) inokuliert. Getrennt davon wurden zwei Lösungen von ADM und Diltiazem-hydrochlorid in 0,9 %-iger wässriger Kochsalzlösung hergestellt und dann vermischt.
Die Mäuse wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 2 behandelt und die antitumorverstärkende Wirkung von Diltiazem bei ADM wird in gleicher Weise bewertet.
Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt. 20
• e ·
β 9 ·
• a · · *
* * N · 9 ο ·
- +8 -
Tabelle 2
verabreichtes Mittel Diltiazem
HCl
(mg/kg)
Antitumor-verstärkende ± 0,5 T/C Wirkung
VCR
(mg/kg)
- Uberlebenszeit
(Tage)
± 0 iod
- 125 12,6 + 0,8 103
- - 13,0 1 2,4 108
80 13,6 ± 0,4 129
0,5 100 16,2 ± 0,8 121
125 15,2 ± 0,7 124
M - 15,6 ±0,4 117
1,» 80 14,8 + 0,6 125
100 15,8 1 1,7 127
125 1630 1 1,2 140
- 17,6 1 1,2 116
80 14,6 ± 0,7 129
100 16,2 ± 1,8 129
125 16,2 141
17,8
T/V
-
-
100
119
112
115
100
107
108
119
100
111
111
121
- Ar-
Beispiel 4
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch P 388-Leukämiezellen verwendet werden, die keine Resistenz oder die Resistenz gegenüber VCR und ADM aufweisen und wobeu humane Leukämiezellen K562 als Tumorzellen verwendet werden und VCR und ADM allein oder zusammen mit Diltiazem-hydrochlorid angewendet werden. Die Konzentration der Mittel für eine 50 %-ige Wachstumsinhibierung wurde, wie vorher angegeben, gemessen.
Die Ergebnisse werden in Tabelle 3 gezeigt (hinsichtlich der Daten von ADM) und in Tabelle 4 (hinsichtlich der Daten von VCR). Aus diesen Tabellen geht hervor, dass die Antitumoraktivität der Mittel durch Diltiazem verstärkt wird, unabhängig davon, ob die
20 Tumorzellen resistent oder nicht-resistent sind.
Tabelle 3
Verstärkungseffekt von ADM
Diltiazem
(ßli)
P388 Verstär- .
kungswirk.
P388/ÄDM Verstär-
kungswirk.
0
10
35-
100
IC50 (ng/ml) 1
1,3
M
1>7
IC50 (hg/ml) 1
4,5
lljO·
19,3
10,0 ± 2,1
7,7 + 3,6
6,9 ± 0,7
6,0 ± 0,4
592 ± 76,8
133 ± 18?4
53,7 ± 3,1
30,7 + 4,1
Tabelle 4
Verstärkungseffekt von VCR
Diltiazem P388 Verstär-
kungswirk.
K562 T Verstär-
kungswirk.
P388/VCR Verstär-
kungswirk.
K562/VCR Verstär-
kungswirk.
O
10
35
100
IC50 (ng/ml) 1
3,4
4,2
IC50 (ng/ml) 1
2,3
3,4
IC50 (ng/ml) 1
28,8
54,0
IC50 (ng/ml) 1
8,7
♦ 48,8
77^,8
Diltiazerr 1,88 ± 0,13
1,43 ± 0,12.
0,56 ± 0,06
0,45 -± 0,02
2., 33 ± 0,24
1,52 ± 0,09
1,00 ± 0,17
0j69 t 0,10
29,7 ± 2,87
3,07 + 0,09
1,03 ± 0,06
0,55 ± 0,17
200 ± 16,3
23 ± 2,16
4,1 ± 0,36
2,57- ±0,41
0
10
35
100
- 21-
Beispiel 5 ^tit\mgrverstärkende_Wirkun2_Yon_Diltiazem__bei
Die antitumorverstärkende Wirkung von Diltiazem bei VCR wurde in B^-Melanoma-Tumorzellinien (B1 ,.-Mischung, F1Qf F., B2 und BL-6) und Colon 26-Tumorzellinien (C-g-Mischung, NL-33, N-1, N-5 und KL-2) untersucht.
Der Versuch wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 2 durchgeführt, wobei die Tumorzellen 24 Stunden kultiviert wurden und nach Behandlung mit dem Mittel die Kultivierung 72 Stunden fortgesetzt wurde und wobei
15 der IC™ in gleicher Weise gemessen wurde.
Die Ergebnisse werden in Tabelle 5 gezeigt.
Tabelle 5
Diltiazem
(/ίΜ)
ΒΊ- Melanomazellen*
Ib
B1 g. mix F10 Fl B2 BL-6 Colon 26 Tumorzellen* C26 mix NL-33 N-I N-5 KL-2
O 2,6. ± 0,87
(1,0)
7,4 + 0,6
(1,0)
8,6 + 3,8
(1,0)
5,15 ± 0,64
(1,0)
5,4 ± 0,2
(1,0)
17,8 ± 2,6
(1,0)
35,8 ± 2,6
(1,0)
25,4 ± 2,3
(1,0)
15,8 + 0,3
(1,0)
11,0 ± 0,3
(1,0)
10 1,75 ± 0
(1,5)
3,0 ± 0,61
(2,5)
2,07 ± 0,29
(4,2)
3,37 ± 0,76
(1,5)
2,22 + 0,35
(2,5)
2,65 + 0,50
(6,7)
16,1 ± 6,3
(2,2).
4,96 ± 0,56
(5,1)
5,78 ± 0,45
(2,7)
2,47 ± 0,02
(4,5)
100 1,21 ± 0,51
(2,1)
1,63 ± 0,12
(4,5)
.0,67 ± 0,11
(12,8)
1,62 ± 0,28
(3,2)
1,68 ± 0,18
(3,2)
1,56 ± 0,19
(11,4)
5,77 + 0,33
(6,2)
2,04 ± 0,25
(12,5)
2,03 ± 0,35
(7,8)
1,72 ± 0,04
(6,4)
Diltiazem
0
10
35
Anmerkung: * Die Zahlen in der Tabelle bedeuten die IC50-DoSiS (mg/ml) von VCR und die Zahlen in Klammern geben das Verhältnis der IC50-DoSiS bei den mit sowohl VCR als auch Diltiazem behandelten Gruppen
zu den Gruppen, die mit VCR alleine behandelt wurden, an (d.h., dass hierdurch der Verstärkungseffekt von Diltiazem ausgedrückt wird.)
10
-TA-
Klinischer Test 1
Ein 36 Jahre alter männlicher Patient, der subjektive Symptome eines Lymphadenoms in der linken Armbeuge aufwies, die als Hodgkin's Krankheit (nodulare Sklerosis) durch Biopsie diagnostiziert wurde, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Er wurde einer MOPP-Therapie unterzogen (cf. Ann. intern. Med., 73./ 881-895, 1970) als Fall des klinischen Stadiums IHa (cf. Cancer Research, Bd. 31 (1971), 1860-1861). Das heisst, am ersten Tag wurde Vincristinsulfat (1,4 mg/m2) und N-Lost (nitrogen mustard; 6 mg/m2) intravenös injiziert und weiter wurden Procarbazin-hydrochlorid (100 mg/m2) und Prednison (40 mg/m2) dem Patienten oral verabreicht.
Das Procarbazin-hydrochlorid und das Prednison wurden täglich verabreicht, was während 14 Tagen fortgesetzt wurde, während das Vincristinsulfat und das N-Lost am ersten und am achten Tag in der gleichen Dosis verabreicht wurden. Vom 14. bis zum 28. Tag wurden keine Drogen verabreicht. Der vorstehend beschriebene Behandlungszyklus wurde während etwa 6 Monaten (insgesamt 6 Zyklen) wiederholt, wobei jedoch keine Verringerung des Lymphadenoms festgestellt werden konnte. Ungefähr einen Monat nach der vorstehend beschriebenen MOPP-5 Therapie wurde dem Patienten Diltiazem-hydrochlorid (90 mg) zusätzlich zu der MOPP-Therapie verabreicht.
Als Ergebnis wurde das Lymphadenom zeitweise beträchtlich reduziert. Obwohl das Lymphadenom nach einem Monat erneut vergrössert war, wurde es durch Verabreichung von Diltiazem (180 mg/Tag, welches aufgeteilt und dreimal
täglich verabreicht wurde) während 4 Tagen reduziert. Während der Behandlung wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.
Klinischer Test 2
Die Patientin war eine Frau (36 Jahre alt), die zunächst eine Erhöhung der Leukozyten (9200/μΙ) nach 6 Wochen Schwangerschaft aufwies, wobei bei genauer Untersuchung ein chronisches Myeloplast diagnostiziert wurde. Ihr wurde zunächst Busulfan (1,4-Butandioldimethansulfonat) während etwa 1 Jahr verabreicht. Danach zeigten sich Symptome von Geniculararthralgia rechts, Pyrexie, Zunahme von Splenoma und von Leukozyten und sie wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Im Krankenhaus wurde ihr Vincristin (1 mg/Woche) und Predonisolon (60 mg/Tag) verabreicht. Als Ergebnis wurde die Zahl der Leukozyten und die Splenoma zeitweilig wieder etwas normalisiert aber sogar nach der dritten Verabreichung von Vinkristin (1 mg/Woche) nahm die Zahl der Leukozyten und der Splenoma noch zu und es wurde Diltiazem-hydrochlorid in einer Dosis von 180 mg/Tag) verabreicht, die auf dreimal täglich aufgeteilt und verabreicht wurde. Die Verabreichung dauerte 4 Tage zusätzlich zu der Verabreichung von Vincristin (1 mg/Woche) an. Als Ergebnis wurden beide Symptome beträchtlich verbessert und die Wirkung dauerte während etwa 2 Wochen an. Während der Behandlung wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.

Claims (9)

HOFFMANKl · EITLE & PARTNER 3 3 1 9 3 A PATENT-UND RECHTSANWÄLTE PATENTANWÄLTE DIPL.-INS. W. EITLE ■ DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · D1PL.-ING. W. LEHN DIPL.-1NG. K. FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN · DR. RER. NAT. H.-A. BRAUNS · DIPL.-1NG. K. GORG DIPL.-ING. K. KOHLMANN · RECHTSANWALT A. NETTE 38 762
1. JAPANESE FOUNDATION FOR CANCER RESEARCH, TOKYO-TO / JAPAN
2. TANABE SEIYAKU CO., LTD., OSAKA-SHI / JAPAN
Arzneimittel zur Verstärkung der therapeutischen Wirkung von AntitumormitteIn und deren Verwendung
PATENTANSPRÜCHE
Arzneimittel zur Vestärkung der therapeutischen Wirkung von Antitumormitteln, dadurch gekennzeichnet , dass es als Wirkstoff eine wirksame Menge von Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz hiervon, gegebenenfalls unter Zufügung üblicher pharmazeutisch annehmbarer Träger oder Verdünnungsmittel enthält.
2. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das Diltiazem oder das pharmazeutisch annehmbare Säureadditionssalz hiervon in einer Menge von 10 bis 120 mg in einer Do-
5 siseinheit vorliegt.
3. Arzneimittel mit Antitumorwirkung, dadurch gekennzeichnet , dass es eine wirksame Menge von Diltiazem oder einem pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalz hiervon und eine wirksame Menge eines Antitumomittels, gegebenenfalls unter Zumischung von herkömmlichen, pharmazeutisch annehmbaren Trägern, Verdünnungsstoffen oder anderen Hilfsstoffen enthält.
4. Arzneimittel mit Antitumorwirkung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass das Diltiazem oder ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz hiervon in einer Menge von 10 bis 120 mg und das Antitumormittel in einer Menge von 3 μg bis 30 mg in einer Dosiseinheit vorliegt.
5. Arzneimittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass das Antitumormittel unter antimetabolischen Antitumormitteln, antibiotischen Antitumormitteln und Pflanzenalkaloid-Antitumormitteln ausgewählt ist.
6. Arzneimittel nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η zeichnet, dass das Antitumormittel unter Vincristin, Vinblastin, Doxorubicin, Acrasinomycin A,
4'-Demethylepipodophyllotoxin-ß-D-ethyliden-glukosid, 4'-O-Tetrahydropyranyladriamyein oder Vindesin ausgewählt ist.
7. Verwendung des Arzneimittels nach Anspruch 1 zusammen mit einer wirksamen Menge eines Antitumormittels zur Bekämpfung oder Verhinderung von Tumoren bei Menschen, oder warmblütigen Tieren.
8. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass das Diitiazem oder dessen pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz in einer Dosis von 1 mg/kg bis 20 mg/kg pro Tag vorgesehen ist.
9. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass das Antitumormittel ausgewählt ist unter Vincristin, Vinblastin, Doxorubicin, Acrasinomycin A, 4'-Demethyl-epipodophyllotoxin-ß-D-ethyliden-glukosid, 4'-O-Tetrahydropyranyladriamycin oder Vindesin.
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