DE68917486T2 - Sportschuh mit Vorrichtung gegen knicken nach innen. - Google Patents
Sportschuh mit Vorrichtung gegen knicken nach innen.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen verbesserten Sportschuh. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung einen Sportschuh, der dem Knöchel eine uneingeschränkte Bewegung in alle Ebenen oder Richtungen außer eine Inversion erlaubt.
- Das Sprunggelenk gehört zu den Gelenken des Körpers, die am häufigsten verstaucht werden. Die Auswärtsdrehung des Knöchels bzw. des Fußes ist als Eversion oder Supination bekannt, und die Einwärtsdrehung des Knöchels bzw. des Fußes ist als Inversion oder Pronation bekannt.
- Im Falle einer Eversion kommt es sehr selten zu Verletzungen der Muskeln und Sehnen am Knöchel; die meisten Verstauchungen des Knöchels geschehen durch übermäßige Inversion, wobei Bänder des Lateralkomplex beschädigt werden. Die drei den Lateralkomplex bildenden Bänder (Seitenbänder) sind: das hintere Talofibularband, das Calcaneofibularband und das vordere Talofibularband. Die am häufigsten beschädigten Bänder sind das vordere Talofibularband (E) und das Calcaneofibularband (F), die in Fig. 13 gezeigt sind. Verletzungen an diesen beiden Bändern können durch das Verhindern der Inversion reduziert werden.
- Wenn die Inversion verhindert wird, ist es sehr wichtig, daß Plantar- und Dorsalflexion nicht behindert werden, da dies während der sportlichen Betätigung zu einer verminderten Leistung führt. Die Bewegungsachse für die Plantar- und Dorsalflexion des Fußes liegt knapp unter dem Außenknöchel (Malleolus lateralis). Dieser "Drehpunkt" ist zu berücksichtigen, wenn irgendwelche die Bewegung einschränkenden Vorrichtungen an den Knöchel angelegt werden. Jeder Drehpunkt auf einer solchen die Bewegung einschränkenden Vorrichtung muß mit der Bewegungsachse des Knöchels ausgerichtet sein.
- Bekannte Vorrichtungen und Verfahren zur Minimierung des Risikos eines verstauchten Knöchels umfassen das Tapen des Knöchels, um ihn gegen eine übermäßige Einwärtsdrehung zu stabilisieren, sowie in die Schuhe eingebaute Stützsysteme. Das Tapen der Knöchel von Sportlern ist eine zeitraubende und kostspielige Angelegenheit. Im allgemeinen kann dies der Sportler nicht gut selbst durchführen, sondern es muß vielmehr von einem Trainer gemacht werden, der genau weiß, wie man einen Knöchel richtig tapet, um ihn wirksam zu schützen.
- Man hat bereits versucht, mit Sportschuhen dieses Problem zu beheben. Bei herkömmlichen Stützsystemen in Schuhen, mit denen die Bewegung des Knöchels kontrolliert werden sollte, wurden entweder starre Elemente, elastische Materialien oder Riemen verwendet, um dem Knöchel Halt zu geben. Diese Systeme haben mehrere Kernpunkte außer Acht gelassen, d.h. die Notwendigkeit einer individuellen Regulierung des Grades der Abstützung gegen eine Inversion; die Tatsache, daß nur die Inversion verhindert werden soll; und die Tatsache, daß der Fuß beim Auftreten sich in einer entsprechend supinierten Stellung befinden muß, um ein Vornüberfallen zu verhindern.
- Jüngste Versuche, Knöchelstützelemente und Schienen in Schuhe einzubauen, können eine Inversion nur unzureichend verhindern oder behindern die- Plantarflexion, die Dorsalflexion und die Eversion.
- Das US-Patent Nr. 3,613,273 von Marquis, welches den Oberbegriff von Anspruch 1 definiert, offenbart einen Sportschuh zur Verhinderung der zu Verletzungen führenden Ermüdung, umfassend einen elastischen Riemen, dessen oberes Ende mit dem Bein über dem Knöchel verbunden ist, und dessen unteres Ende mit der Seite der Fußsohle verbunden ist. Der Riemen ist jedoch nicht in der Lage, eine uneingeschränkte Bewegung mit Ausnahme der Inversion zuzulassen. Dies wird deutlich aus Spalte 2, Zeile 18-23 und Spalte 3, Zeile 24-28 des Dokuments, wo es heißt, daß der elastische Riemen als unwillkürlicher Muskel wirkt, der im Gebrauch von den eigenen Muskeln des Trägers des Schuhs überwunden werden muß.
- Das US-Patent Nr. 3,327,410 von Park, Sr., et al offenbart einen Sportstiefel mit zwei Riemenelementen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Sohle an der Innenseite des Schuhs verankert sind. Diese Riemen verhindern eine Plantarflexion und können leicht die Blutversorgung des Fußes abschneiden. Im US-Patent Nr. 4,547,981 von Thais et al und im US-Patent Nr. 4,577,419 von Chassaing sind Sportstiefel offenbart, die nur einen Riemen zum Schutz des Knöchels aufweisen. Bei beiden Schuhen wird nur ein Riemen verwendet, der um die Außenseite des Schuhs gewickelt ist und nicht direkt um das Bein, um den Knöchel zu stützen. Weil die Riemen um die Außenseite des Schuhs und nicht direkt um das Bein gewickelt sind, legen sie sich nicht richtig an das Bein an und können daher keinen ausreichenden Halt bieten. Der Knöchel wird auch deswegen unzureichend gestützt, weil bei diesen Schuhen nur ein einziger Riemen verwendet wird, der relativ lang sein muß, und durch die übermäßige Länge des einzigen Riemens kommt es zu einem übermäßigen Spiel.
- Das US-Patent Nr. 4,556,054 von Paulseth offenbart eine Knöchelstützvorrichtung mit einer Knöchelmanschette, einer Fußplatte und einer Einrichtung, welche beide miteinander verbindet. Diese Vorrichtung umfalt einen Riemen, der mit dem hinteren Seitenteil und dem vorderen Seitenteil der Fußplatte verbunden ist. Ein Riemenmechanismus wie dieser, mit zwei weit voneinander beabstandeten Verankerungspunkten auf der Seite, wird die Plantar- und Dorsalflexion einschränken. Der Drehpunkt dieser Vorrichtung ist nicht ausgerichtet mit der Bewegungsachse des Knöchels. Und im Gegensatz zu dem gleichbleibenden Drehpunkt des Knöchels ändert der Drehpunkt dieser Vorrichtung während der Plantar- und Dorsalflexion seine Lage ganz beachtlich.
- Der Sportschuh gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Laufsohle, einen an der Laufsohle befestigten Schaft und eine Befestigungseinrichtung, mit der der Schaft um den Fuß herum befestigt wird. Eine Vorrichtung, die ein Einknicken bzw. eine Inversion des Knöchels verhindert, ist vorgesehen, um die Inversion zu verhindern, gleichzeitig aber Eversion, Plantarflexion und Dorsalflexion zuzulassen. Die der Inversion entgegenwirkende Vorrichtung umfalt einen am Bein anliegenden Riemen, eine Festschnalleinrichtung, eine Befestigungseinrichtung und eine Reguliereinrichtung, mit der der Grad des Inversionswiderstandes reguliert wird. Die Festschnalleinrichtung ist seitlich am Schaft des Schuhs angeordnet und ist wenigstens teilweise über den Außenknöchel und das Sprunggelenk sowie das subtalare Gelenk des Fußes geführt. Die Festschnalleinrichtung ist zwischen dem am Bein anliegenden Riemen und dem Schaft befestigt. Der am Bein anliegende Riemen ist mindestens an und vorzugsweise knapp über der maximalen Breite der Malleoli (Fußknöchel) um das Bein geführt, und die Länge der Festschnalleinrichtung zwischen dem am Bein anliegenden Riemen und dem Schaft ist verstellbar, damit der Grad des Inversionswiderstandes reguliert werden kann. Die Festschnalleinrichtung ist mit Hilfe der Befestigungseinrichtung am Schaft befestigt, die für Verstellbarkeit und Flexibilität sorgt. Der tiefste Punkt an der Festschnalleinrichtung, an dem eine ungehinderte Flexion möglich ist (der Drehpunkt), liegt im wesentlichen direkt über der Bewegungsachse des Knöchels.
- In einer Ausführungsform der Erfindung ist ein oberes Ende der Festschnalleinrichtung mit dem am Bein anliegenden Riemen über eine Ratschenverschlußeinrichtung verbunden, und das untere Ende ist drehbar und verschiebbar mit dem Schaft des Schuhs verbunden. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Festschnalleinrichtung einen flexiblen Riemen, und eine Verbindungseinrichtung, wie zum Beispiel eine Klammer und ein Schieber, eine Schnalle oder eine Schnalle und ein gebogener Ring, verbindet den flexiblen Riemen mit dem Schaft des Schuhs in einer Weise, daß die wirksame Länge des flexiblen Riemens reguliert werden kann. In einer weiteren Ausführungsform ist eine Schnalle, die die Festschnalleinrichtung verstellbar mit dem Schaft verbindet, direkt am Schaft an einer Stelle unter und neben dem Drehpunkt des Knöchels befestigt.
- Die für den Sportschuh der vorliegenden Erfindung vorgesehene einer Inversion entgegenwirkende Vorrichtung umfaßt drei Hauptbestandteile: eine Befestigungseinrichtung, die die Vorrichtung mit dem Schuh verbindet, und zwei Riemenabschnitte. Der erste Riemenabschnitt ist der am Bein anliegende Riemen, der fest und direkt um das Bein des Trägers gewickelt und mit diesem verbunden ist. Der zweite Riemenabschnitt ist die Festschnalleinrichtung und verbindet den ersten Riemenabschnitt mit dem Schuh mit Hilfe der Befestigungseinrichtung. Durch den Einsatz eines doppelten Riemensystems werden viele der Probleme von bekannten Schuhen behoben. Der erste am Bein anliegende Riemen ist an einer festen Position an oder über der maximalen Breite der Knöchel durch seinen direkten Kontakt mit dem Bein gehalten, und der davon unabhängige zweite Riemen hat eine feste, aber regulierbare Länge. Direkter Kontakt des am Bein anliegenden Riemens mit dem Bein bedeutet, daß der Riemen nicht um die Außenseite des Schaftes des Schuhs geführt ist, sondern vielmehr direkt um das Bein bzw. die am Bein getragene Kleidung wie zum Beispiel die Socken gelegt ist. Es kommt also nicht zu einem Spiel zwischen dem Schuh und dem Bein, wodurch der erforderliche Halt und die erforderliche Stabilität des Knöchels gewährleistet sind.
- Der am Bein anliegende Riemen wird über dem Sprunggelenk (dem Gelenk zwischen Talus, Tibia und Fibula) gehalten, d.h. über dem Bereich, wo es zu Verletzungen kommt, und somit über dem Bereich, wo die Bewegung des Knöchels erfolgt und wahlweise eingeschränkt werden muß. Der am Bein anliegende Riemen liegt also in einem Bereich, wo die einer Inversion entgegenwirkende Vorrichtung die Inversion am besten verhindern kann, während sie gleichzeitig Eversion, Plantarflexion und Dorsalflexion zuläßt. Zu diesem Zweck ist der am Bein anliegende Riemen verstellbar mit der Festschnalleinrichtung verbunden, wodurch ermöglicht wird, daß sich der Riemen an oder knapp über der maximalen Breite der Knöchel jedes beliebigen Benutzers um das Bein legen kann. Weil sich der am Bein anliegende Riemen direkt um das Bein legt, schmiegt er sich auch an das Bein an und sorgt für einen präziseren Halt. Die einer Inversion entgegenwirkende Vorrichtung kann bei gleichzeitiger ungehinderter Eversion die Inversion nur deshalb verhindern, weil die Festschnalleinrichtung nur seitlich am Schuh angebracht ist. Da außerdem der Drehpunkt der Festschnalleinrichtung mit der Bewegungsachse des Knöchels ausgerichtet ist, ist eine ungehinderte Plantar- und Dorsalflexion möglich.
- Ein weiterer wichtiger Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Möglichkeit zur Regulierung des Grades des Inversionswiderstandes des Schuhs. Diese Regulierbarkeit wird erreicht durch Regulieren der Länge der Festschnalleinrichtung zwischen ihren Befestigungspunkten am Schaft und an dem am Bein anliegenden Riemen. Je kürzer die Länge der Festschnalleinrichtung, desto weniger Inversion ist möglich. Schließlich kann der Schuh einen Federmechanismus umfassen, mit dem der Fuß beim Auftreten in eine entsprechend supinierte Stellung gebracht wird. Dieser Federmechanismus kann ein Stück elastisches Material sein, wie zum Beispiel ein Einsatz, der im Inneren der Festschnalleinrichtung oder der Befestigungseinrichtung angeordnet ist, um eine Rückstellkraft zu erzeugen, die den Fuß in eine Supinationsstellung bringt. Alternativ kann auch die Bewegung der Haut unter dem am Bein anliegenden Riemen, der direkt am Bein befestigt ist, die Rückstellkraft erzeugen.
- Verschiedene weitere Vorteile und Neuheitsmerkmale, die die Erfindung kennzeichnen, werden in den beigefügten Ansprüchen näher erläutert. Zum besseren Verständnis der Erfindung und ihrer Vorteile sei jedoch auf die beiliegenden Zeichnungen und Erläuterungen verwiesen, die bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichen und beschreiben.
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Sportschuhs gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 2 ist eine Rückansicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. 1 gezeigten Sportschuhs.
- Fig. 3 veranschaulicht in einem vergrößerten Maßstab die Verbindung zwischen der Festschnalleinrichtung und der Befestigungseinrichtung des in Fig. 1 gezeigten Sportschuhs.
- Fig. 4 ist eine Schnittanschicht im allgemeinen entlang Linie 4-4 von Fig. 3.
- Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform des Sportschuhs gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 6 ist eine Rückansicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. 5 gezeigten Sportschuhs.
- Fig. 7 zeigt in einem vergrößerten Maßstab eine Seitenansicht des unteren Teils der Festschnalleinrichtung von Fig. 5.
- Fig. 8 ist eine auseinandergezogene Schnittansicht im allgemeinen entlang Linie 8-8 von Fig. 7.
- Fig. 9 ist eine Seitenansicht eines Sportstiefels gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 10 ist eine Rückansicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. 9 gezeigten Sportschuhs.
- Fig. 11 ist eine Seitenansicht eines weiteren Sportstiefels gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht des in Fig. 11 dargestellten Schuhs, wobei Schaft und Sohle des Schuhs in gestrichelten Linien und die einer Inversion entgegenwirkende Vorrichtung in durchgehenden Linien dargestellt sind.
- Fig. 13 ist eine Seitenansicht, in der die Position der Elemente der Vorrichtung zur Verhinderung der Inversion in bezug auf die Knochen des Fußes schematisch dargestellt ist.
- Die Figuren 1 bis 4 veranschaulichen eine Ausführungsform eines Sportschuhs gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Position verschiedener Bestandteile der vorliegenden Erfindung in bezug auf die Knochen und bestimmte Bänder des Fußes ist in Fig. 11 veranschaulicht. Wie am besten in Fig. 1 zu sehen ist, umfaßt der Sportschuh 10 eine Sohle 12, die in herkömmlicher Weise wie zum Beispiel mit einem Klebstoff dauerhaft mit dem Schaft 14 verbunden ist. Die Sohle 12 kann von jeder herkömmlichen Art sein, beispielsweise eine Schalensohle für Pumps oder eine Kombination aus Zwischensohle und Laufsohle, wie sie typischerweise bei Laufschuhen verwendet wird. Der Sportschuh 10 ist am Fuß eines Trägers mit herkömmlichen Befestigungsmitteln wie zum Beispiel mit den Schnürbändern 13 befestigt. Eine die Inversion verhindernde Vorrichtung 15 mit einer am Bein anliegenden Manschette bzw. einem am Bein anliegenden Riemen 16, einer Festschnalleinrichtung 19, einem Verbindungs- oder Befestigungsriemen 20 und einer Reguliereinrichtung 23 ist in den Sportschuh 10 eingebaut.
- Der Beinriemen 16 ist als vom Schaft 4 unabhängiger Wickelriemen ausgebildet und legt sich in flexibler Weise um das Bein an oder knapp über dem breitesten Bereich des Innnen- und Außenknöchels, der mit der Linie D in Fig. 6 und 13 gekennzeichnet ist. Der Bereich des Außenknöchels ist durch den mit einer gestrichelten Linie gezeichneten Kreis M in Fig. 13 gekennzeichnet, und der untere Abschnitt des Außenknöchels ist durch die gestrichelte gebogene Linie M in Fig. 1, 5, 9, 11 und 12 gekennzeichnet. Der Beinriemen 16 kann für Beine mit unterschiedlichem Umfang eingestellt werden und besteht aus einem Material, das geschmeidig genug ist, um sich an das Bein anzupassen. Alternativ kann der Beinriemen 16 so geformt und zugeschnitten sein, daß er sich an den distalen Abschnitt des Beins anpaßt. Der Beinriemen 16 wird mit einer herkömmlichen Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise mit einem Klettverschluß 17, verstellbar am Bein befestigt. Der richtige und sichere Sitz des Beinriemens 16 am Bein ist wichtig, um eine maximale Abstützung des Knöchels und maximale Bequemlichkeit zu erreichen.
- Der Beinriemen 16 dient als Befestigungspunkt für die Festschnalleinrichtung 19 am Bein an einem Punkt über dem Sprunggelenk. Der Verbindungspunkt muß unbedingt über dem Sprunggelenk liegen und sicher in seiner Position bleiben, da gerade die Inversionsbewegung um das Sprunggelenk verhindert werden muß, um Verletzungen zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß man den Beinriemen 16 direkt am Bein an oder vorzugsweise knapp über der breitesten Stelle der Knöchel befestigt. Es ist auch wichtig, daß der Beinriemen 16 vom Schaft 14 unabhängig ist, so daß der Beinriemen keine Bewegung außer der Inversion verhindert. Der Beinriemen 16 kann also völlig getrennt vom Schaft 14 ausgeführt sein, oder er kann durch ein Stretch-Material wie zum Beispiel ein in vier Richtungen dehnbares Stretch-Material 21 mit dem Schaft 14 verbunden sein.
- Die Festschnalleinrichtung 19 umfaßt einen die Inversion verhindernden Riemen 18, der aus einem flexiblen, im wesentlichen nicht dehnbaren Material wie zum Beispiel einem Nylonband besteht. Der die Inversion verhindernde Riemen 18 verbindet den Beinriemen 16 mit dem Schaft 14 des Schuhs. Der Riemen 18 befindet sich nur auf der Seite des Schuhs 10. Aufgrund der Flexibilität des Riemens 18 um einen bestimmten Bereich und der Tatsache, daß er nur an der Seite des Schuhs 10 angeordnet ist, kann die die Inversion verhindernde Vorrichtung 15 das Sprunggelenk während der Inversion abstützen, während gleichzeitig die normale Bewegung bei der Eversion, Plantarflexion und Dorsalflexion möglich ist. Wie in Fig. 13 schematisch dargestellt, verläuft der Riemen 18 wenigstens teilweise über den Außenknöchel M, das Sprunggelenk B und das subtalare Gelenk C (das Gelenk zwischen dem Calcaneus und dem Talus). Diese Lage ist optimal, um einer Inversion des Knöchels entgegenzuwirken, und auch um das vordere Talofibularband, das Calcaneofibularband und das hintere Talofibularband zu schützen.
- Der die Inversion verhindernde Riemen 18 ist mit dem Schaft 14 durch ein Verbindungssystem wie zum Beispiel den Verbindungsriemen 20 verbunden. Der Riemen 18 verläuft vorzugsweise wenigstens über einen Teil des Außenknöchels M, wie in Fig. 13 schematisch dargestellt ist. Der Verbindungsriemen 20 verankert zusammen mit einer Reguliereinrichtung 23 den Riemen 18 am Schuh 10. Der Verbindungsriemen 20 ist vorzugsweise in einem allgemein zwischen dem Schaft 14 und der Lauf sohle 12 liegenden Bereich am Schuh 10 befestigt. Siehe Fig. 2, wo die Enden des Riemens 20 in die Sohle 12 eingebettet sind.
- Die Reguliereinrichtung 23 wird verwendet, um den Grad des durch die der Inversion entgegenwirkende Vorrichtung 15 ausgeübten Inversionswiderstandes zu regulieren, indem die Länge des die Inversion verhindernden Riemens 18 zwischen seinen Anschlußpunkten am Beinriemen 16 und am Verbindungsriemen 20 variiert wird. Wie am besten in Fig. 3 zu sehen ist, umfaßt die Reguliereinrichtung 23 eine Klammer 22, einen Schieber 24, einen Ring 26 und einen Löseriemen 28. Die Klammer 22 ist durch den durch sie hindurchgeführten Verbindungsriemen 20 dauerhaft am Schuh 10 befestigt. Wie durch die Linie 61 in Fig. 2 und 3 gezeigt, ist der Riemen 20 unmittelbar neben der Klammer 22 am Schaft 14 festgenäht, um die Klammer 22 in bezug auf den Schaft festzuhalten. Wenn die Klammer 22 am Schaft festgehalten ist, ist die Flexibilität der Festschnalleinrichtung 19 auf eine Stelle über dem unteren Abschnitt der Klammer 22 und auf den Riemen 18 begrenzt. Bei der Klammer 22 handelt es sich vorzugsweise um eine Metallklammer, und der Schieber 24 ist verschiebbar auf voneinander beabstandeten parallelen Schenkeln der Klammer 22 gelagert. Der Ring 26, vorzugsweise in Form eines Metallkabels ist am Schieber 24 befestigt. Der Riemen 18 besitzt ein erstes Ende 25, das an der Beinmanschette 16 festgenäht ist. Der Riemen 18 verläuft von dem ersten Ende 25 nach unten, ist um den Schieber 24 und den Ring 26 geführt und verläuft dann zwischen einer oberen Querstange der Klammer 22 und dem ersten Abschnitt des Riemens nach oben. Das zweite Ende 27 des Riemens 18 verläuft innerhalb und über dem Beinriemen 16.
- Wenn auf den Riemen ein Zug ausgeübt wird, beispielsweise während einer Inversionsbewegung, verhindern der Schieber 24 und die Klammer 22, daß der Riemen 18 durch die Klammer 22 rutscht und stellen somit die Länge des Riemens 18 bis zu dem Punkt ein, wo er mit dem Beinriemen 16 zusammentrifft. Sobald der Riemen 18 also während der Inversionsbewegung gestrafft wird, verhindert er eine weitere Inversionsbewegung des Knöchels. Um die Länge des Riemens 18 zwischen dem Schieber 24 und dem ersten Ende 25 zu ändern, wird der durch den Schieber 24 ausgeübte Zug gelockert, indem man an dem Löseriemen 28 zieht, der mit dem Ring 26 verbunden ist, und der Riemen 18 wird so bewegt, daß sich seine wirksame Länge verkleinert oder vergrößert. Auf diese Weise wird der Grad der durch den Riemen 18 zugelassenen Inversion eingestellt. Der Löseriemen 28 verläuft durch ein Loch in der Seite des Schaftes 14. Alternativ könnte die wirksame Länge des Inversionsriemens 18 auch mit Hilfe eines doppelten D-Rings, eines Nockens, eines Klettverschlusses oder einer anderen Vorrichtung eingestellt werden, mit der die funktionelle Riemenlänge auf die gewünschte Länge eingestellt werden kann.
- Wenn die Klammer 22 am Schaft 14 befestigt ist, ist die Flexibilität der Festschnalleinrichtung 19 auf den Riemen 18 begrenzt und beginnt in einem Bereich knapp über der Klammer 22 der Reguliereinrichtung 23. Die Klammer 22 ist in bezug auf den Schaft so positioniert, daß der Anfang dieses flexiblen Bereichs im allgemeinen über der Bewegungsachse des Knöchels zentriert ist, die mit A in Fig. 1, 5, 9, 11, 12 und 13 gekennzeichnet ist. Der tiefste Punkt der Festschnalleinrichtung 19, an dem eine ungehinderte Flexion und damit auch eine ungehinderte Drehbewegung bei der Plantar- und Dorsalflexion und bei der Eversion möglich ist, liegt im wesentlichen direkt über der Drehachse A des Knöchels. Da in der Ausführungsform von Fig. 1-4 der Riemen 18 ein flexibler Riemen ist, erfolgt diese Beuge- und Drehbewegung in einem die Achse A umgebenden Bereich und nicht an einem einzigen mit der Achse A ausgerichteten Punkt. Wenn dieser Flexibilitäts- bzw. Drehbereich nicht um die Achse A herum verläuft, ist eine Plantar- und Dorsalflexion nicht möglich. Wenn der Flexibilitäts- bzw. Drehbereich sich entlang der Länge und/oder Höhe des Schaftes verschieben kann, ist eine Plantar- und Dorsalflexion wieder nicht möglich. Um also eine ungehinderte Plantar- und Dorsalflexion und Eversion sicherzustellen, ist es wichtig, daß der unterste Flexibilitäts- bzw. Drehbereich der Festschnalleinrichtung generell um die Bewegungsachse des Knöchels zentriert ist.
- In der Ausführungsform von Fig. 1-4 befinden sich der die Inversion verhindernde Riemen 18 sowie der Verbindungsriemen 20, die Klammer 22, der Schieber 24 und der Ring 26 im Innern des Schuhs 10. Nur der Löseriemen 28 und das zweite Ende 27 des Riemens 18 befinden sich außerhalb des Schuhs 10. Um den Schuh bequem zu machen, befindet sich eine innere Materialschicht, die die den Fuß berührenden Flächen des Schaftes 14 bildet, zwischen dem die Inversion verhindernden Riemen 18 und dem Fuß.
- Ein Teil des Riemens 18 kann aus einem elastischen Material wie zum Beispiel einem Einsatz 51 bestehen. Die Verwendung eines kleinen Abschnitts aus elastischem Material hat den Vorteil, daß der durch die Vorrichtung 15 ausgeübte Inversionswiderstand weniger abrupt auftritt als dies der Fall wäre, wenn die Riemen 18 und 20 vollständig aus nicht dehnbarem Material bestehen. Dennoch bleibt der Riemen 18 im wesentlichen nicht dehnbar, damit er einer Inversion entgegenwirken kann. Die Verwendung eines solchen elastischen Abschnitts hat noch den zusätzlichen Vorteil, daß der elastische Abschnitt auf die Seite des Fußes eine Rückstellkraft ausübt, die den Fuß in eine entsprechend supinierte Stellung bewegt, nachdem der Fuß sich vom Boden abgehoben hat, und bevor er das nächste Mal auftritt.
- Eine alternative Ausführungsform eines Sportschuhs 10A gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 5-8 gezeigt. Elemente des Schuhs 10A, die ähnlichen Elementen des Schuhs 10 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen zusammen mit dem Suffix A gekennzeichnet. Im Schuh 10A ist der flexible Riemen 18 durch einen im wesentlichen starren, aber vertikal verschiebbaren und drehbaren Riemen 18A ersetzt; und die Regulierung des Grades des Inversionswiderstandes erfolgt mit einem Ratschensystem.
- Der die Inversion verhindernde Riemen 18A umfaßt ein im wesentlichen starres geformtes Kunststoffteil. Auf einer der Flächen entlang des oberen Endes des Riemens 18A sind abgeschrägte Nuten 34 ausgebildet, und eine Öffnung 35 befindet sich in einem Vorsprung 36 am unteren Ende des Riemens 18A. Der Schuh 10A besitzt eine im wesentlichen starre Fersenkappe 39 aus Kunststoff mit einem langgestreckten vertikalen Schlitz 41 auf der Seite. Der die Inversion verhindernde Riemen 18A ist drehbar und vertikal verschiebbar mit dem Schlitz 41 in der Fersenkappe 39 durch eine Schraube 38 und eine Beilagscheibe 40 verbunden, obwohl auch jede andere herkömmliche Verbindungsmethode verwendet werden kann. Die verschiebbare Kopplung des Riemens 18A mit dem Schlitz 41 in der Fersenkappe 39 läßt eine Eversion zu, und die Drehverbindung zwischen dem die Inversion verhindernden Riemen 18A und dem Schaft 14A ermöglicht eine ungehinderte Dorsal- und Plantarflexion. Wie am besten in Fig. 6 und 8 zu sehen ist, besitzt die Fersenkappe 39 eine vergrößerte Anschlagleiste 43, die sich über dem Schlitz 41 befindet und mit diesem ausgerichtet ist. Die Inversion wird durch den Kontakt des Vorsprungs 36 mit dem Anschlag 43 verhindert. Die Anschlagleiste 43 und der Schlitz 41 sind so angeordnet, daß dann, wenn die Inversion durch den Kontakt des Vorsprungs 36 mit dem Anschlag 43 verhindert wird, der Riemen 18A sich um den allgemeinen Bereich der Bewegungsachse A des Knöchels dreht. Der tiefste Punkt der Festschnalleinrichtung, an dem eine ungehinderte Drehung, aber keine Inversion möglich ist, liegt also im wesentlichen direkt über der Drehachse A des Knöchels.
- Ein Gegenstück 42 eines herkömmlichen Ratschenverschlusses ist am Beinriemen 16A befestigt, um das obere Ende des Riemens 18A verstellbar mit dem Beinriemen 16A zu verbinden. Abgeschrägte Nuten 34 des die Inversion verhindernden Riemens 18A greifen in das Gegenstück 42 des Ratschenverschlusses ein. Die wirksame Länge des Riemens 18A zwischen dem Vorsprung 36 und dem Anschluß am Gegenstück 42 des Ratschenverschlusses wird dadurch eingestellt, daß man das obere Ende des Riemens 18A in dem Gegenstück 42 verschiebt und feststellt. Durch Einstellen der wirksamen Länge des Riemens 18A wird der Grad des durch die Vorrichtung 15A zur Verhinderung der Inversion ausgeübten Inversionswiderstandes eingestellt.
- In Fig. 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform des Sportschuhs 10B mit einer die Inversion verhindernden Vorrichtung 15B dargestellt, wo es sich bei dem Schuh um einen den Knöchel umschließenden Stiefel handelt. Die Elemente des Schuhs 10B, die ähnlichen Elementen des Schuhs 10 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen mit dem Suffix B gekennzeichnet. Bei der die Inversion verhindernden Vorrichtung 15B wird eine herkömmliche Schnalle 44 und ein gebogener Ring 46 anstelle der bei der Vorrichtung 15 verwendeten Klammer 22, des Schiebers 24, des Rings 26 und des Löseriemens 28 verwendet. Außerdem befindet sich der Beinriemen 16B innerhalb, aber nach wie vor vorzugsweise getrennt von dem Schaft 14B. Die Länge des die Inversion verhindernden Riemens 18B und damit der Grad des durch die Vorrichtung 15B ausgeübten Inversionswiderstandes wird reguliert, indem man ihn durch die Schnalle 44 und den gebogenen Ring 46 zieht. Die regulierbare Festschnalleinrichtung ist bis auf den Punkt, wo das Ende des die Inversion verhindernden Riemens 18B mit dem Beinriemen 16B verbunden ist, außerhalb des Schuhs 10B angeordnet. Die Schnalle 44 ist am Schaft 14B entlang der Naht 61B festgenäht. Außerdem ist die Schnalle 44 so in bezug auf den Schaft 14B angeordnet, daß der Anfang des flexiblen Bereichs des Riemens 18B im allgemeinen über der Bewegungsachse A des Knöchels zentriert ist. Wie bei den anderen Festschnalleinrichtungen, wo ein flexibler Riemen verwendet wird, liegt der tiefste Punkt der Festschnalleinrichtung, an dem eine ungehinderte Flexion und damit Drehung bei der Plantar- und Dorsalflexion und bei der Eversion möglich ist, im wesentlichen direkt über der Drehachse des Knöchels. Diese Beuge- und Drehbewegung erfolgt in einem die Achse A umgebenden Bereich und nicht an einem einzigen mit der Achse A ausgerichteten Punkt.
- In Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform eines Sportstiefels 10C mit einer die Inversion verhindernden Vorrichtung 15C dargestellt. Die Elemente des Schuhs 10C, die ähnlichen Elementen des Schuhs 10 entsprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen mit dem Suffix C gekennzeichnet. Bei der die Inversion verhindernden Vorrichtung 15C wird eine herkömmliche einstückige Schnalle 70 verwendet, die direkt an der Außenseite des Schaftes 14C befestigt ist. Der Beinriemen 16C und der die Inversion verhindernde Riemen 18C befinden sich innerhalb, aber nach wie vor getrennt von dem Schaft 14C. Die Schnalle 70 besitzt eine langgestreckte Öffnung 72 mit einer Greifstange 74, die mittig entlang der Länge der Öffnung 72 verläuft. Das untere freie Ende des die Inversion verhindernden Riemens 18C ist durch eine Öffnung im Schaft 14C geführt, die mit der Öffnung 72 der Schnalle 70 ausgerichtet ist, und ist anschließend durch die Öffnung 72 und und um die Greifstange 74 geführt. Die funktionale Länge des die Inversion verhindernden Riemens 18C wird dadurch reguliert, daß man einfach den Riemen 18C um die Greifstange 74 löst und anschließend den Riemen 18C auf die gewünschte Länge einstellt. Sobald die Lage des Riemens 18C um die Greifstange 74 eingestellt ist, wird der die Inversion verhindernde Riemen 18C durch Ziehen an seinem oberen Ende reibschlüssig mit der Greifstange verbunden und verhindert jede weitere Bewegung.
- Wie bei den anderen Festschnalleinrichtungen, bei denen ein flexibler Riemen verwendet wird, ist die Schnalle 70 so in bezug auf den Schaft 14C positioniert, daß der Anfang des flexiblen Bereichs des Riemens 18C im allgemeinen über der Bewegungsachse A des Knöchels zentriert ist. Der tiefste Punkt der Festschnalleinrichtung, an dem eine ungehinderte Beugung und damit auch Drehung bei der Plantar- und Dorsalflexion und bei der Eversion möglich ist, liegt im wesentlichen direkt über der Drehachse A des Knöchels. Diese Beugeund Drehbewegung erfolgt in einem die Achse A umgebenden Bereich und nicht an einem einzigen mit der Achse A ausgerichteten Punkt.
- In allen Aus führungs formen befindet sich der die Inversion verhindernde Riemen nur an der Seite des Schuhs und verläuft wenigstens teilweise über den Außenknöchel und das Sprunggelenk und das subtalare Gelenk des Fußes, und der Beinriemen legt sich knapp über dem Sprunggelenk um das Bein. Der unterste Bereich der Festschnalleinrichtung, an dem eine ungehinderte Beugung und Drehung bei der Plantar- und Dorsalflexion und bei der Eversion möglich ist, liegt in einem im allgemeinen um den Drehpunkt des Knöchels zentrierten Bereich. Wenn der Riemen so angebracht ist, wird eine Inversion optimal verhindert, während Eversion, Dorsalflexion und Plantarflexion möglich sind.
- Zahlreiche Merkmale, Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung wurden in der vorangegangenen Beschreibung mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben. Die Beschreibung dient jedoch nur der Veranschaulichung, und die Erfindung ist nicht auf die hier im einzelnen beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Verschiedene Änderungen und Modifikationen können durch einen Fachmann vorgenommen werden, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.
Claims (21)
1. Sportschuh (10), der ein Einknicken des Knöchels
verhindert, umfassend:
eine Sohle (12);
einen an der Sohle befestigten Schaft (14);
eine Befestigungseinrichtung (13), mit der der Schaft
(14) um den Fuß herum befestigt wird;
eine Vorrichtung (15), die ein Einknicken des Knöchels
verhindert, bestehend aus einem am Bein anliegenden
Riemen (16), einer Festschnalleinrichtung (19), einer
Befestigungseinrichtung (20); und einer
Reguliereinrichtung (23), mit der der Grad des
Einknickwiderstandes reguliert wird;
wobei der am Bein anliegende Riemen (16) verstellbar um
das Bein und über das Sprunggelenk gelegt werden kann,
und ein oberer Abschnitt der Festschnalleinrichtung
(19) an dem am Bein anliegenden Riemen befestigt ist;
wobei die Festschnalleinrichtung (19) nur seitlich am
Schaft angeordnet ist und wenigstens teilweise über den
Außenknöchel und das Sprunggelenk und das subtalare
Gelenk geführt ist und in alle Richtungen außer nach
innen bewegbar ist; und
wobei ein unterer Abschnitt der Festschnalleinrichtung
(19) mit dem Schuh (10) unterhalb des Knöchels
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungseinrichtung (20) den unteren Abschnitt
(22) der Festschnalleinrichtung (19) an dem Schaft (14)
an einer Stelle (61) unterhalb und neben der
Bewegungsachse (A) des Knöchels befestigt, damit die
Beweglichkeit der Festschnalleinrichtung (19) in einem um
die Bewegungsachse (A) des Knöchels zentrierten
Bewegungsbereich gewährleistet ist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, bei dem die
Reguliereinrichtung (23) eine Einrichtung (18, 22, 24) umfaßt, mit
der die Länge der Festschnalleinrichtung (19) zwischen
der Befestigungseinrichtung (20) und dem am Bein
anliegenden Riemen (16) verändert wird.
3. Sportschuh nach Anspruch 1, bei dem wenigstens ein Teil
der Festschnalleinrichtung (19) von dem am Bein
anliegenden Riemen (16) nach unten und innerhalb einer
äußersten Lage des Schaftes (14) verläuft.
4. Sportschuh nach Anspruch 1, bei dem der am Bein
anliegende Riemen (16) durch ein in vier Richtungen
dehnbares Material (21) flexibel mit dem Schaft verbunden
ist, so daß der am Bein anliegende Riemen in bezug auf
den Schaft (14) verstellbar positioniert werden kann
und in alle Richtungen eine uneingeschränkte Bewegung
ermöglicht.
5. Sportschuh nach Anspruch 1, 2 oder 4, bei dem die
verstellbare Festschnalleinrichtung (19) einen im
wesentlichen starren Riemen (18A) umfaßt, dessen unteres Ende
schwenkbar und verschiebbar an dem Schaft (14A)
befestigt ist, und dessen oberes Ende mit Hilfe der
Reguliereinrichtung mit dem am Bein anliegenden Riemen
(16A) verbunden ist.
6. Sportschuh nach Anspruch 5, bei dem die
Reguliereinrichtung eine ratschenartige Verbindungseinrichtung
(34, 42) umfaßt, die das obere Ende des im wesentlichen
starren Riemens (18A) mit dem am Bein anliegenden
Riemen (16A) verbindet.
7. Sportschuh nach Anspruch 5 oder 6, bei dem das obere
Ende des im wesentlichen starren Riemens (18A) eine
Vielzahl von vertikal beabstandeten Nuten (34) umfaßt,
das untere Ende eine Anschlageinrichtung umfaßt, und
der am Bein anliegende Riemen (16A) das Gegenstück (42)
für einen ratschenartigen Verschluß aufweist, wobei die
Nuten in entsprechender Weise an dem Gegenstück
angebracht sind.
8. Sportschuh nach Anspruch 7, bei dem der Schaft (14A)
eine im wesentlichen starre Fersenkappe (39) umfaßt,
und die Befestigungseinrichtung einen im allgemeinen
vertikalen Schlitz (41) umfaßt, der durch die im
wesentlichen starre Fersenkappe (39) verläuft, sowie
einen Verbindungsstift (38, 40) der durch den Schlitz
(41) ragt und in das untere Ende des im wesentlichen
starren Riemens (18A) eingreift, so daß der im
wesentlichen starre Riemen sich über die Länge des vertikalen
Schlitzes in vertikaler Richtung bewegen kann.
9. Sportschuh nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem der am
Bein anliegende Riemen (16) innerhalb der innersten
Lage des Schaftes (14) angeordnet ist.
10. Sportschuh nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem die
verstellbare Festschnalleinrichtung (19) einen flexiblen
Riemen (19) umfaßt, der aus einem flexiblen, im
wesentlichen nicht dehnbaren Material besteht.
11. Sportschuh nach Anspruch 10, bei dem die
Befestigungseinrichtung einen Befestigungsriemen (20) umfaßt, der
aus einem flexiblen, im wesentlichen nichtdehnbaren
Material besteht, wobei der Befestigungsriemen (20) an
dem Schuh (10) in dem Bereich befestigt ist, wo der
Schaft (14) und die Sohle (12) zusammenkommen, und
wobei die Reguliereinrichtung (23) eine
Verbindungseinrichtung (22, 24) umfaßt, die den Befestigungsriemen
(20) mit dem flexiblen Riemen (18) verbindet, so daß
die Länge des flexiblen Riemens regulierbar eingestellt
werden kann, wobei der Befestigungsriemen (20) die
Verbindungseinrichtung an dem Schaft (14) an einer Stelle
unterhalb und neben der Bewegungsachse (A) des Knöchels
befestigt.
12. Sportschuh nach Anspruch 11, bei dem die
Verbindungseinrichtung (22, 24) eine Ausrückeinrichtung (26, 28)
umfaßt, die die Verbindungseinrichtung aus einer
regulierbaren Einstellung ausrückt.
13. Sportschuh nach Anspruch 10, bei dem die
Befestigungseinrichtung und die Reguliereinrichtung aus einer
einzigen Schnalle (44; 70) bestehen, die an dem Schaft
(14B; 14C) an einer Stelle unterhalb und neben der
Bewegungsachse (A) des Knöchels befestigt ist.
14. Sportschuh nach Anspruch 13, bei dem die Schnalle (70)
aus einem einzigen Materialstück besteht und eine
längliche Öffnung (72) besitzt, die durch eine
Greiferstange (74) unterteilt ist, wobei ein freies Ende des
flexiblen Riemens (18C) durch die längliche Öffnung
geführt und um die Greiferstange gelegt ist.
15. Sportschuh nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die
Vorrichtung zum Verhindern des Einknickens eine
Federeinrichtung
umfaßt, die dem Fuß in Supinationsstellung eine
Rückstellkraft verleiht, damit der Fuß wieder
zurückkehrt.
16. Sportschuh nach Anspruch 15, bei dem die
Federeinrichtung den am Bein anliegenden Riemen im wesentlichen in
direkten Kontakt mit dem Bein bringt, so daß die
Bewegung der Haut während des Widerstandes gegen das
Einknicken der Vorrichtung zur Verhinderung des
Einknickens die Rückstellkraft verleiht.
17. Sportschuh nach Anspruch 15, bei dem die
Federeinrichtung wenigstens eine von der Festschnalleinrichtung und
der Befestigungseinrichtung umfaßt, wo mindestens ein
Teil aus einem elastischen Material (51) besteht.
18. Sportschuh nach Anspruch 13, bei dem die Schnalle (70)
an der Außenseite des Schaftes (14C) befestigt ist.
19. Sportschuh nach Anspruch 13 oder 18, bei dem der
flexible Riemen (18C) von dem am Bein anliegenden Riemen
(16C) auf der Innenseite des Schaftes (14C) nach unten
verläuft.
20. Sportschuh nach Anspruch 13, 18 oder 19, bei dem das
untere Ende des flexiblen Riemens (18C) durch die
Schnalle (70) verläuft und mit dieser verstellbar
befestigt wird.
21. Sportschuh nach Anspruch 1, 7, 8, 11, 13, 18, 19 oder
20, bei dem der am Bein anliegende Riemen (16) eine
Einrichtung (17) aufweist, mit der er lösbar um das
Bein herum befestigt wird.
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