DE68916024T2 - Vorrichtung mit zwei endständen zur erzeugung einer hin- und hergehenden bewegung. - Google Patents
Vorrichtung mit zwei endständen zur erzeugung einer hin- und hergehenden bewegung.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit zwei Endständen zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung, die Vorrichtung dabei einen ersten Bewegungsteil und einen zweiten Bewegungsteil umfasst, zwischen diesen Teilen ein Druck-Antriebsmedium, geeigneterweise Druckluft, zum Verschieben dieser Bewegungsteile im wesentlichen gleichzeitig in gegenseitig umgekehrte Richtungen geleitet ist.
- Es ist in dieser Technik vorbekannt, zwei gegenseitig verschiebbare Massen oder Körper zum Zwecke einer Reduktion der in einem Werkzeug erzeugten Vibrationen anzuwenden. Beispiele einer solchen bekannten Technologie sind in dem Schwedischen Patent Nr. 406 875 geoffenbart. Bis zu einem gewissen Grad resultierte mit diesem Stand der Technik reduzierte Vibrationen bei niedriger Belastung, währenddem die Vibrationen mit höherer Belastung zunehmen. Darüberhinaus erleiden diese bekannten Lösungen vom Rückdruck her, dass diese unnötig grosse Mengen vom Anriebsmedium benötigen, teilweise, weil nur der eine bewegende Teil eine wirkende Arbeit während seiner Verschiebung ausführt. Während eine andere frühere Lösung, die in dem Schwedischen Patent Nr. 428 439 geoffenbart ist, ein Versorgungsventil zeigt, welches nur in Verbindung mit der einen Endposition ausgeschaltet ist, hierbei eine gewisse Reduktion in dem Luftverbrauch im Vergleich zu der Meisselvorrichtung gemäss dem zuerst erwähnten Schwedischen Patent vergleichsweise erreicht wird. Ein weiterer Rückdruck in der oben erwähnten gattungsmässigen Vorrichtungen besteht inhärent darin, dass es schwierig ist, mit diesen einen "Kriechstart" zu erzielen und dass sie einen wesentlichen Wechsel im Betriebszustand im Kontakt mit dem zu bearbeitenden Werkstück erleiden, beispielsweise indem der Vibrationslevel beim Aufprall durch die unterschiedliche Kraft durch den Apparatus gegen das Werkstück ändert. Zusätzlich bestehen bei diesen bekannten Vorrichtungen Schwierigkeiten mit Bezug auf die Versorgung der notwendigen Hublängen und kinetische Energien bei den spezifischen Anforderungen.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die oben umrissenen inhärent wirkenden Rückdrücke in den bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung zu reduzieren oder diesen vorzubeugen.
- Erfindungsgemäss ist die Aufgabe dadurch gelöst, indem die eingangs erwähnte Vorrichtung gekennzeichnet ist, nämlich, dass wenigstens der erste Bewegungsteil mit einer konstant wirkenden Kraft beaufschlagt ist, zum Beispiel indem der Druck des Antriebsmediums wenigstens auf eine Oberfläche des ersten Bewegungsteils in Flussrichtung wirkt, unter erhöhter elastischer krafterzeugender Ladung durch einen begleitenden Kraftspeicher, beispielsweise eine Feder, und dass das Druck- Antriebsmedium zwischen diesen ersten und zweiten Bewegungsteil geleitet wird, so dass der zweite Bewegungsteil veranlasst ist, in Vorwärtsrichtung gesehen, einen begleitenden zweiten Kraftspeicher unter erhöhter elastischer krafterzeugender Ladung zu stossen, dabei im wesentlichen gleichzeitig den ersten Kraftspeicher begleitend mit dem ersten Bewegungsteil unter verminderter elastischer krafterzeugender Ladung stösst. Eine besonders vorteilhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung ist bewerkstelligt, wenn dieses Druck-Antriebsmedium arrangiert ist, intermittierend zwischen diese Bewegungsteile versorgt zu werden, nur in Verbindung mit den Endständen der Vorrichtung, vorzugsweise nur in Verbindung mit dem einen Endstand, in welchem die ersten und zweiten Bewegungsteile am nächsten zueinander positioniert sind, und wenn eines oder beide dieser Bewegungsteile arrangiert sind, in Zusammenwirkung, ein Dichtelement in Verbindung mit wenigstens dem einen Endstand der Vorrichtung zu lösen, um das Druck-Antriebsmedium zwischen diese Bewegungsteile in Verbindung mit dem einen Endstand der Vorrichtung zu bringen.
- Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung wie auch deren Varianten sind zum besseren Verständnis gemäss der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnungen näher erläutert und diesbezüglich diskutiert.
- In den anliegenden Zeichnungen: Fig.1 zeigt ein Längsschnitt der erfindungsgemässen Vorrichtung und Fig.2 sowie Fig.3 zeigen weitere Varianten von Werkzeugfuttern und Einbauvorrichtungen etc. Mit Bezug auf Fig.1, wie auch auf die Einbauvorrichtungen gemäss den Fig.2 und Fig.3 zeigen über und unter der Zentrumslinie I-I respektive unterschiedliche denkbare Designs für unterschiedliche Anwendungen mit variierenden Vorteilen, was nachfolgend näher erläutert ist. In Abhängigkeit des erforderlichen Betriebszustandes, Anwendungsgebiet etc., können entsprechend detaillierte Lösungen davon ausgewählt werden.
- Bezugnehmend auf die Zeichnungen, die Vorrichtung gemäss Fig. 1 zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung umfasst im wesentlichen einen ersten Bewegungsteil 4a und einen zweiten Bewegungsteil 16a, zwischen diesen Teilen 4a und 16a ein Druck-Antriebsmedium 38 von einer mit einem konstanten oder variierenden wirkenden Druckquelle erzeugt ist und zwar in einen der Einlässe, die mit die Richtung in der Vorrichtung zeigenden Pfeilen angedeutet sind. Der erste und der zweite Bewegungsteil 4a, 16a sind ausschliesslich in ihren Bewegungen in Vörwartsrichtung angeordnet - nach links in Fig.1 - zu aktuieren und zu spannen - oder um erhöhte federnde Krafterzeugungsladung herbeizuführen - gegenseitig separiert, aber direkt oder indirekt mechanisch verbundenen ersten und zweiten Kraftspeicher 19a, 20a, zum Beispiel um Federn 20a, 19a zusammenzudrücken, welche, spannen - oder eine erhöhte federnde Krafterzeugungsladung bewirken - jede generiert eine gegen die Vorwärtsrichtung gerichtete Kraft. Alternativ zu dem ersten Kraftspeicher 20a in der Form einer Druckfeder 20a, anstelle der eine Feder 7 benutzt werden kann, wie zur rechten i in Fig.1 angedeutet ist. Selbstverständlich könnten andere Typen von Kraftspeichern verwendet werden, wie Bälge, Gummischlauringe etc.
- Jedenfalls, der erste Bewegungsteil 4a ist durch einen konstanten momentanen Druck, zum Beispiel angewendet, indem der Druck des Antriebsmediums 38a auf die eine Oberfläche des ersten Bewegungsteils 4a ausgeübt ist, vorgespannt, oder angeordnet, um eine erhöhte federnde Krafterzeugungsladung zu bewirken - in Vorwärtsrichtung - zur rechten in Fig.1 - gegen die Wirkung seines benachbarten ersten Kraftspeichers 20a. Wenn erforderlich oder notwendig, kann auch der zweite Bewegungsteil 16a korrespondierend vorgespannt sein - oder angeordnet, um eine erhöhte federnde Krafterzeugungsladung zu bewirken - in Vorwärtsrichtung indem, zum Beispiel der Druck des Antriebsmediums 38a veranlasst ist, gegen eine Oberfläche (nicht gezeigt) des zweiten Bewegungsteils 16a gegen die Wirkung seines benachbarten zweiten Kraftspeichers 19a zu wirken. Bei einer Alternative oder einer zusätzlichen Massnahnie können die oben erwähnten verspannenden - oder erhöhte federnde Krafterzeugungsladung - Kraft oder Kräfte, natürlich in einer Art anders als bei dem verwendeten Antriebsmedium 38 und Oberflächen, zum Beispiel durch eine oder mehrere Federn, angewendet werden.
- Der zweite Bewegungsteil 16a ist durch das Antriebsmedium 38 hin- und hergeschoben, in Relation zu und vorzugsweise im ersten Bewegungsteil 4a und in dessen Verschiebung, Energie und Impulsübertragungen können durch Auflager 21a und 12a limitiert werden, welche fest im ersten Bewegungsteil 4a oder möglicherweise in einem Gehäuse 3a in einer in den Zeichnungen nicht gezeigten Art und Weise angeordnet sind. Der zweite Bewegungsteil 16a ist - vorzugsweise in seiner Rückwärtsrichtung, zu der rechten in Fig.1 - mit einem Ständer 11a versehen, zum Beispiel via einen festen oder federnden Körper 15, und der Ständer 11a kann entweder natürlich federnd oder mit einer Feder 10a versehen sein und, mit seiner rechter Hand vorgesehenen Endposition gemäss Fig. 1 in Relation zum ersten Bewegungsteil 4a intermittierend und unstabil zu aktuieren (in dem gewählten Beispiel zu öffnen) ein passenderweise federndes Dichtelement 9a, welches normalerweise gegen einen Sitz 43a im ersten Bewegungsteil 4a durch den Druck des Antriebsmediums 33 dichtet. Das pressende Antriebsmedium 38 besteht aus Gasen oder Flussigkeiten, geeigneterweise Druckluft, und wird hierbei für eine angewiesene Periode während des Bewegungsablaufes zugeleitet, in den Raum, welcher durch den ersten Bewegungsteil und den Körper 15a des zweiten Bewegungsteils 16a definiert ist, wobei die Bewegungsteile 4a und 16a im wesentlichen gleichzeitig durch den Druck des Antriebsmediums in entgegengesetzten Richtungen gefahren werden, der erste Bewegungsteil 4a verschiebt sich zur rechten gemäss Fig. 1 unter substantiell gleichzeitiger Löschung der Ladung an seinem benachbarten ersten Kraftspeicher 20a oder abnehmender federnder Krafterzeugungsladung, und der zweite Bewegungsteil 16a bewegt sich zur linken in Fig.1, der zweite Bewegungsteil 16a verspannt sich in diesem Moment im wesentlich gleichzeitig weiter - oder bewirkt eine erhöhte federnde Krafterzeugungsladung zu seiner benachbarten zweiten Kraftspeicher 19a, eine Bewegung ist in Vorwärtsrichtung generiert, zum Beispiel durch eine zweckmässigerweise in dem zweiten Bewegungsteil 16a gelenkig gelagerte Kolbenstange 17. Die Bewegung der Kolbenstange kann gegenüber in eine zweckvoile Arbeit auf ein Meisselende 22a übertragen werden.
- Die durch die zwei ersten und zweiten Kraftspeicher 20a und 19a auf das Gehäuse 3a direkt oder indirekt ausgeübten Reaktionskräfte pulsieren hierbei alternativ, während andererseits das Gesamte dieser Reaktionskräfte während dem ganzen Bewegungsablauf im wesentlichen konstant bleibt. Da das Gesamte dieser Reaktionskräfte hauptsächlich zu den unerwünschten Vibrationen im Gehäuse 3a korrespondiert, ist das Gehäuse 3a annähernd vibrationsfrei.
- Der zweite Kraftspeicher 19a (in diesem Falle eine Feder) kann - aber muss nicht - an seinem einen Ende festgehalten sein, während er gleichzeitig eine Resistenz gegen Torsion bewirkt, in ein er in einem ringförmigen Flansch 18 der Kolbenstange 17 vorgesehenen Öffnung, und, an seinem anderen Ende direkt oder indirekt mit dem Gehäuse 3a in Eingriff steht, was beispielsweise durch einen perforierten Flansch 2b im Einzelteil 2a ermöglicht ist.
- Das Einzelteil 2a ist zum Gehäuse 3a rotierend angeordnet zum Zwecke einer Zulassung einer verdrehenden Einstellung des Werkzeuges, aber es kann, wenn es angebracht ist, natürlich auch als integrierte Einheit im Gehäuse 3a gestaltet sein. Eine in der Rückwärtsrichtung der Vorrichtung ausgeführten Verschiebung des Einzelteils 2a kann angewendet werden zum Verspannen oder zur erhöhter federnder Krafterzeugungsladung des zweiten Kraftspeichers 19a und dabei auch der Feder 10a des Ständers 11a, und hebt die Dichtung 9a an für die Versorgung des Antriebsmediums 38 und dem Start der Vorrichtung.
- Wenn der erste und zweite Bewegungsteil 4a und 16a wegen dem Druck des Antriebsmediums 38 sich genügend voneinander wegbewegen, ist eine Auslassöffnung 28b für das Antriebsmedium 38 via die Ausnehmung 14a zwischen der äusseren Kante des ringförmigen Körpers 15a und dem ersten Bewegungsteil 4a offen. Als Resultat kann das Medium dann gezwungen werden, unterschiedliche Kanäle zu nehmen und in die Atmosphäre ausiaufen, je nach dem, wenn ein Auslauf des Restdruckes des Antriebsmediums 38 verlangt ist. Das Medium kann beispielsweise rückwärts verringert werden, nach rechts in Fig. 1 durch den Auslass 28e, gemäss der Fig. 1 aufwärts, durch den Auslass 28f, vorwärts, nach links in Fig. 1, durch den Kanal 28c, via die Ausnehmung zwischen dem Flansch 18 und dem ersten Bewegungsteil 4a, via Öffnungen oder Ausnehmungen beim Flansch 2b, und aus dem Auslass 28 in einer nachfolgend näher detailliert erläuterten Art und Weise.
- Das positive Separieren des Druckes des Mediums 38 zwischen dem ersten und zweiten Bewegungsteil 4a und 16a ist hierbei substantiell reduziert worden, wobei das Zurückbewegen des gespannten - oder erhöhter federnder Krafterzeugungsladung - zweiten Kraftspeicher 19a des zweiten Bewegungsteils 16a den zweiten Bewegungsteil 16a nach rechts in Fig. 1 verschieben wird, wobei zum selben Zeitpunkt wenn der Druck des Antriebsmediums 38 auf den ersten Bewegungsteil 4a diesen umzukehren bestrebt wegen einer geeignet gewählten in Vorwärtsrichtung wirkenden Druckoberfläche am ersten Bewegungsteil 4a. In seiner Umkehrung, der erste Bewegungsteil 4a drängt seinen benachbarten ersten Kraftspeicher 20a in der Vorwärtsrichtung, nach links in Fig. 1, oder erhöht die federnde Krafterzeugungsladung davon. Diese entgegengesetzten Bewegungen des ersten und zweiten Teils 4a und 16a gehen weiter bis zur Position wo der Ständer 11a, ob federnd oder fest, die Dichtung 9a hebt, wobei der Druck des Antriebsmediums 38 zwischen dem ersten und zweiten Bewegungsteil 4a und 16a wiederverwendet wird, der oben geschilderte Ablauf wird wiederholt.
- Im Ergebnis des vorgängig umschriebenen Bewegungsablaufes wird eine Vorrichtung realisiert, welche eine hin- und hergehende Bewegung generiert und welche einen extrem niedrigen Vibrationslevel im Gehäuse 3a hat, wobei dieses Gehäuse das Aussengehäuse der Vorrichtung darstellt und normalerweise von einer Bedienungsperson dieser Vorrichtung gehalten ist.
- Durch die Anwendung von unterschiedlichen Betriebsdrücken, zum Beispiel durch Variieren der Öffnung (nicht gezeigt) des Einlasses 38a für die Versorgung des Antriebsmediums 38,können die Stellung und die Endstände des ersten und zweiten Bewegungsteils 4a und 16a im Gehäuse 3a verändert werden. Beispielsweise, ein geringer Versorgungsdruck des Antriebsmediums 38 ruft eine kurze Verschiebung des ersten Bewegungsteils 4a in Vorwärtsrichtung hervor und darüberhinaus eine leichte Verspannung oder erhöhte federnde Krafterzeugungsladung seines benachbarten ersten Kraftspeichers 20a, während, andererseits ein hoher Druck in dem Antriebsmedium 38 eine relativ längere Verschiebung des ersten Bewegungsteils 4a in Vorwärtsrichtung und dabei eine kraftvoilere Verspannung oder erhöhte federnde Krafterzeugungsladung des ersten Kraftspeichers 20a hervorruft.
- Als zusätziche Massnahme kann der zweite Bewegungsteil 16a in der Vorwärtsrichtung ebenfalls vorgespannt sein, zum Beispiel durch den Druck des Antriebsmediums 38, bei dem (in den Zeichnungen nicht gezeigt) eine Oberfläche des zweiten Bewegungsteils 16a dem Druck des Antriebsmediums 38 in Vorwärtsrichtung ausgesetzt ist, wobei sein benachbarter zweiter Kraftspeicher 19a auch gespannt oder mit erhöhter federnder Krafterzeugungsladung versehen wird, in derselben Weise wie dies mit zum ersten Kraftspeicher 20a erfolgt.
- In der oberen Hälfte von Fig.1 ist ein zentraler Einlass für das Antriebsmedium 38a dargestellt, und dieser zentrale Einlass kann vorteilhaft irgendwie gegen Bewegung via beispielsweise einen nachgebenden Ring 8a gesichert sein, um den Effekt eines exzentrischen Fehlers des ersten Bewegungsteils 4a und des Gehäuses 3a zu reduzieren oder gar zu eliminieren.
- Alternativ könnte das Antriebsmedium 38b beispielsweise über einen gemäss Fig. 1 nach unten gerichteten Griff (nicht gezeigt) gespeist werden. In diesem Falle wäre der erste Bewegungsteil 4b, wie unterhalb der zentrischen Linie I-I veranschaulicht ist, von einer lippenförmigen Dichtung 6c eines ringförmigen Dichtungskörpers 6b anstelle des ringförmigen Dichtungskörpers 6b, wie oberhalb der zentrischen Linie I-I gezeigt ist, geführt.
- Die untere Hälfte der Fig. 1, unterhalb der zentrischen Linie I-I zeigt eine Anzahl von Variationen gegenüber der Ausführung oberhalb der zentrischen Linie I-I in derselben Figur. Diese Variationen sind nachfolgend detaillierter erläutert.
- Die flexible Dichtung 9a ist wenn notwendig vorteilhaft mit einer Führung (in Fig. 1 nicht gezeigt) gegen den Teil 4a hin versehen und kann mittels mittels einer Kugel 9b ersetzt werden, wobei letztere rund, konisch oder von ähnlicher Form gestaltet ist, wie aus der unteren Hälfte der Fig.1 unterhalb der zentrischen Linie I-I ersichtlich ist. Alternativ könnte die Dichtung 9a der Kugel 9b mit einer Verlängerung entsprechend dem Ständer 11a ausgebildet sein.
- In der in der unteren Hälfte der Zeichnung dargestellten Ausführung wurde die flexible Auflagerbegrenzungsvorrichtung 12a weggelassen indem der Körper 15b federnd verbleibt, in diesem Falle die innere Oberfläche des ersten Bewegungsteils 4b einen direkten Anschlag bildet. Als eine Alternative könnten die Bewegungsteile 4a und 16a anstelle der gegenseitigen Trennung und der Anordnung hintereinander im selben Gehäuse sein.
- Der feste oder federnde Ständer 11a könnte durch einen Ständer 11b mit einer Leitung 14b ersetzt sein, der Ständer wäre vorteilhaft mit einer ringförmigen Lippendichtung 11c versehen, in ihrem Teil am weitesten nach rechts in Fig. 1. Der Zweck dieser Lippendichtung 11c (wie die Federungen der Ständer 11a und 11b, bzw., und der Feder 10a) besteht in der Änderung des Zeitintervalls der Öffnung und Schliessung des Ventils, welches mit einem Blick zur eindeutigeren Hervorrufung und verzögerten Änderungen funktioniert, was inter alia zu einem verringerten Verbrauch vom Antriebsmedium führt. In diesem geänderten Zeitintervall ist ein Ausfluss von restlichem Antriebsmedium durch den Kanal 14b und aus diesem bewirkt.
- In der oberhalb der zentrischen Linie I-I in Fig. 1 dargestellten Ausführung ist eine Bewegung des zweiten Bewegungsteils 16a ist via den Aufprall der Stange 17 gegen das Ende 22a des Meissels eingeleitet. Alternativ dazu kann der Meissel und die Kolben stange eine einzelne Einheit bilden. Als Variante oder als Zusatz, eine zweite Bewegung kann von dem ersten Bewegungsteil 4a eingeleitet werden, via beispielsweise ein Ende von ihm, das aus dem Gehäuse 3a hervorsteht, wie zur Rechten in der Fig.1 oberhalb des Auslasses 28e dargestellt ist. In der Ausführung gemäss der unteren Hälfte der Zeichnung ist eine Bewegung von dem zweiten Bewegungsteil 16a durch den Anschlag der Kolbenstange 17 gegen eine gekurvte Oberfläche 22b an einer Meissel-Befestigung 24b eingeleitet, weiche vorzugsweise schwenkbar in einem konzentrisch zu der Mittelachse der Meisseleinbauvorrichtung verlaufenden Zentrum gelagert ist, mit einem Radius R1, welcher sich mit dem Radius der Wölbung R2 der gekurvten Oberfläche 22b deckt, sodass sich diese Radien in dem schwenkbaren Zentrum der Meisseleinbauvorrichtung 24b überdecken und ein Verschwenken des Meissels ohne Übertragung von seitlichen Kräften von daher auf das Gehäuse 3a, 3b, zum Beispiel von einem schwenkbaren Metallblech. In dieser Ausführung, die Vorwärtsbewegung des ersten Bewegungsteils 4b - zur linken der Fig.1 - ist ebenfalls auf das Werkzeug übertragen, indem seine ringförmige Endoberfläche 42 in der Form an die gewölbte Oberfläche 22b der Meisseleinbauvorrichtung 24b angepasst ist und gegen die Oberfläche 22b schlägt. Als Resultat dieser Ausgestaltung ist es möglich, die Vorwärtsbewegung der beiden des zweiten Bewegungsteils 16b wie auch des ersten Bewegungsteils in ein und derselben Richtung auszunutzen, namentlich zur Linken in Fig. 1, sogar wenn der Meissel irgendwie abgewinkelt ist. In dieser letzten Version arbeitet der erste Kraftspeicher 20b gegen ein Auflager im Gehäuse 3b während andererseits der zweite dargestellte Kraftspeicher 19b gegen die gewölbte Oberfläche 22b der Meisseleinbauvorrichtung 24b arbeitet. Selbstverständlich könnte der zweite Kraftspeicher 19b demgegenüber direkt mit dem Gehäuse 3b in einer in den Zeichnungen nicht gezeigten Weise verbunden sein.
- Der Lagerkörper 24c der Meisseleinbauvorrichtung 24b ist vorteilhaft als Kugel- oder Rollen-Lager mit einem bestimmten Spiel in Richtung der Bewegung im Gehäuse 3b ausgebildet und kann auch einen Bremseffekt gegen ein Drehen des Meissels bewirken, und auch die Vorrichtung analog zu einer bereits beschriebenen Ausführung starten.
- Dank der Kugellagerung der Kolbenstange 17 im zweiten Bewegungsteil 16a, 16b, irgendwelche mögliche, von dem Meissel 22a erzeugten Scherkräfte oder, wenn diese zu einer Einheit verbunden sind, von der Meisseleinbauvorrichtung 24b wird nicht ein schräges Abbiegen der zweiten Bewegungsteils 16a, 16b herbeiführen, wobei mögliche erhöhte Reibung und Abnützung der Teile 4a, 4b und 16a, 16b, verursacht durch eine schräge Kraft, vermieden wird.
- In der in der unteren Hälfte der Fig. 1 gezeigten Ausführung ist der Meissel durch eine Feder 26 und durch eine vorteilhaft flexible Untrlagsscheibe 31 mit einem grossen zentrischen Loch an Ort gehalten, wobei die Feder gegen einen Flansch des Meissels wirkt. Die Meisseleinbauvorrichtung 24b ist überdies durch eine von einer Feder 25 erzeugten Verspannung zurückgehalten. Die Unterlagsscheibe 31 ist durch ein Endstück 32 zum Beispiel durch Anschraubung an das Gehäuse 3b in Position befestigt. Ein Ausfluss von restlichem Medium kann über den Spalt für die Federn 25 und 26 wie auch via das überdimensionierte zentrische Loch in der Unterlagsscheibe 31, zum Beispiel, um freie Partikel auszublasen, eben mit Hilfe dieses pulsierenden restlichen Mediums von dem Antriebsmedium 38, sobald der Meissel zu arbeiten beginnt.
- In der in der oberen Hälfte der zentrischen Linie I-I in Fig. 1 illustrierten Ausführung ist das Endstück 1a aus einem flexiblen Material hergestellt, welches ebenfalls als eine Anti-Drehbremse für den Meissel dient. In dieser Ausführung ist eine Versenkung des Meissels verlangt, sodass ein darin gezeigter kugeliger Teil 24a restliches Antriebsmedium zum Start der Vorrichtung freigibt und sobald der Meissel gegen das Werkstück sehr stark schlägt, der Auslass 28a kann auch so angeordnet sein, dass er entsprechend geschlossen wird.
- Fig.2 veranschaulicht eine alternative Meisseleinbauvorrichtung, in welcher die Meisselbefestigung 24 mit einem schmalen kugeligen Teil versehen ist, welcher direkt durch einen zylindrischen Bereich des Gehäuses 3 kontrolliert ist. Eine vorzugsweise vorgespannte Feder 25 mit einer endseitigen Zapfenwelle greift in Bohrungen im Gehäuse ein und in der Meisselbefestigung 24 ist eine Bremswirkung gegen Verdrehen des Meissels vorgesehen. Im oberen Bereich der Fig.2 sind zwei Elemente 30, 31 gezeigt, von welchen eines oder beide lose sind, um einen Spalt zum Flansch des Meissels, ein Tragen gegen seitliche Kräfte und auch eine Dichtung im Moment bei Nichtbenutzung des Meissels zu erzeugen. In der unteren Hälfte der Fig.2 sind die Elemente 30, 31 durch eine einziges Element 29 ersetzt, welches einen Spalt zu der Meisselbefestigung erzeugt, eine Abdichtung und ein Tragen gegen seitliche Kraft. Das Endstück 32 ist auf einfache Weise wegnehmbar am Gehäuse 3 befestigt, durch anschrauben - wie in der oberen Hälfte der Fig.2 - oder durch einen Bayonettverschluss. wie in der unteren Hälfte der Fig.2.
- Fig.3 zeigt noch weitere Alternativen von Meisselbefestigungen, bei welchen eine flexible Hülse 1 vorgesehen ist, welche eine Drehmomentbremse des Meissels bewirkt und eine Feder in der Bewegungsrichtung des Meisseis bildet, so dass nicht seitliche Kräfte vom Meissel auf das Gehäuse 3 übertragen werden.
- Die in Fig.3 gezeigten Schliessfedern befestigen den Meissel an die flexible Hülse 1 und zwar durch die Schliessfedern 34 und 35 und die flexible Hülse 1 an das Gehäuse 3 mittels einer Schliessfeder 33. Diese Schliessfedern 33, 34, 35 sind beispielsweise aus O-Ringen geformt, können bei einem Meisselwechsel auf- und abgerollt werden. In der Ausführung gemäss der oberen Hälfte der Fig.3 ist ein runder Lagerring 36 erforderlich, welcher ebenfalls ein freigebender Öffner des versenkten Meissels bildet, und eine Verschliessfeder 39 befestigt die flexible Hülse in bezug auf das Gehäuse.
- Die vorliegende Erfindung ist oben in einer Anzahl von verschiedenen Ausführungen betreffend ein Schlagwerkzeug mit einem Meissel beschrieben. Jedenfalls ist die Vorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung von genereller Anwendbarkeit und kann für die meisten Typen von Vorrichtungen verwendet werden, welche eine hin- und hergehende Bewegung erfordern, erwähnenswert als Beispiele sind genannt, Schlagwerkzeuge, Hammerwerkzeuge, Feilmaschinen, Schleif- und Poliermaschinen, Gravierwerkzeuge etc.
Claims (12)
1. Vorrichtung mit zwei Endständen zur Erzeugung einer hin- und
hergehenden Bewegung, die Vorrichtung dabei einen ersten
Bewegungsteil (4a, 4b) und einen zweiten Bewegungsteil (16a, 16b)
umfasst, zwischen diesen Teilen (4a, 4b; 16a, 16b) ein Druck-
Antriebsmedium (38), geeigneterweise Druckluft, zum Verschieben
dieser Bewegungsteile (4a, 4b; 16a, 16b) im wesentlichen gleichzeitig
in gegenseitig umgekehrte Richtungen geleitet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der erste
Bewegungsteil (4a, 4b) mit einer konstant wirkenden Kraft
beaufschlagt ist zum Beispiel indem der Druck des Antriebsmediums
wenigstens auf eine Oberfläche des ersten Bewegungsteils (4a, 4b) in
Flussrichtung wirkt unter erhöhter elastischer krafterzeugender
Ladung durch einen begleitenden Kraftspeicher (20a, 20b),
beispielsweise eine Feder, und daß das Druck-Antriebsmedium (38) zwischen
diesen ersten und zweiten Bewegungsteil (4a, 4b; 16a, 16b) geleitet
wird, so daß der zweite Bewegungsteil (16a, 16b) veranlasst ist, in
Vorwärtsrichtung gesehen, einen begleitenden zweiten Kraftspeicher
(19a. 19b) under erhöhter elastischer krafterzeugender Ladung zu
stoßen, dabei im wesentlichen gleichzeitig den ersten Kraftspeicher
(20a, 20b) begleitend mit dem ersten Bewegungsteil (4a, 4b) unter
verminderter elastischer krafterzeugender Ladung stößt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß dieses Druck-
Antriebsmedium (38) arrangiert ist, intermittierend zwischen diese
Bewegungsteile (4a, 4b; 16a, 16b) versorgt zu werden, nur in
Verbindung mit den Endständen der Vorrichtung, vorzugsweise nur in
Verbindung mit dem einen Endstand, in welchem die ersten und
zweiten Bewegungsteile (4a, 4b; 16a, 16b) am nächsten zueinander
positioniert sind.
3. Vorrichtung nach Aspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eines oder beide dieser
Bewegungsteile (4a, 4b; 16a, 16b) arrangiert sind, in
Zusammenwirkung, ein Dichtelement (9a, 9b) in Verbindung mit
wenigstens dem einen Endstand der Vorrichtung zu lösen, um das
Druck-Antriebsmedium (38) zwischen diese Bewegungsteile (4a, 4b;
16a, 16b) in Verbindung mit dem einen Endstand der Vorrichtung zu
bringen.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Bewegungsteile (4a,
4b; 16a, 16b) in einem bekannten Gehäuse (3a, 3b) angeordnet sind,
mit diesem die Kraftspeicher (19a, 19b; 20a, 20b) direkt oder
indirekt verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bewegungsteil
(16a, 16b) in dem ersten Bewegungsteil (4a, 4b) verschiebbar ist oder
umgekehrt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
gekennzeichnet durch Auflager (12a, 21a; 15b), die entweder
im ersten Bewegungsteil (4a) oder im Gehäuse (3a, 3b) fixiert sind,
diese Auflager (12a, 21a; 15b) als gegenseitige Bewegungsbegrenzung
für die Bewegungsteile (4a, 4b; 16a, 16b) und als Impulsübertrager
zwischen diesen wirken.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die konstant wirkende
Kraft so gewählt ist, daß sie im wesentlichen konstant und substantiell
unabhängig der gegenseitigen Positionen der Bewegungsteile (4a, 4b;
16a, 16b) ist oder daß sie variabel in Relation zu den
unterschiedlichen Charakteristiken der Kraftspeicher (19a, 19b; 20a, 20b)
vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, ein
Werkzeug mittel- oder unmittelbar wenigstens mit dem zweiten
Bewegungsteil (16a, 16b) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der dem zweiten
Bewegungsteil (16a, 16b) zugeordnete zweite Kraftspeicher (19a, 19b)
vorzugsweise aus einer Feder besteht und derart ausgebildet ist, daß
er einer Verdrehung des Bearbeitungswerkzeuges entgegenwirkt,
geeigneterweise dadurch, daß diene Feder (19a) mit seinen Enden in
Verbindung mit dein zweiten Bewegungsteil (16a, 16b) und in
Verbindung mit dem Gehäuse (3a) fixiert gesichert ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß einer order beide des
ersten und zweiten Kraftspeichers (19a, 19b; 20a, 20b) direkt oder
indirekt eine erhöhte elastische krafterzeugende Ladung erzeugen,
geeigneterweise in bezug auf das Bearbeitungswerkzeug so, daß eine
Einlassöffnung (43a) für das Antriebsmedium (38) bis nach Erzeugung
der erhöhten elastischen krafterzeugenden Ladung nicht öffnet.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Stange (17) gelenkig
gesichert ist durch eine an deren Ende vorgesehene
Kugelgelenkverbindung mit dem zweiten Bewegungsteil (16a, 16b),
diese Stange (17) selber ein Bearbeitungswerkzeug bildet oder mit
einem Bearbeitungswerkzeug zusammenwirkt, zum Beispiel ein
hin- und hergehender Meissel, die Vorwärtsbewegund des ersten
Bewegungsteil (4a, 4b) und/oder die Vorwärtsbewegung des zweiten
Bewegungsteils (16a, 16b) ist so vorgesehen, daß sie gegen den
Meissel (Fig. 2 und 3) oder gegen dieses Bearbeitungswerkzeug wirkt,
respektive, dessen gewölbte Endoberfläche (22a, 22b) mit dem
Bewegungsteil oder den Bewegungsteilen (4a, 4b; 16, 16b),
respektive, zusammenwirkt, und einen zentrischen Radius der Wölbung (R2)
hat, welcher sich mit einem Zentrum (R1) der Schrägstellung des
Meissels (Fig. 2 oder 3) oder einer Meisseleinbauvorrichtung (24a,
24b) deckt.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antribsmedium
(38) die konstant wirkende Kraft erfolgt; und daß die
Druckversorgung dieses Antriebsmediums (38) vorzugsweise variabel
vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite
Kraftspeicher als eine unteilbare integrierte Einheit ausgebildet sind.
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