DE595929C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren VermittlungsstellenInfo
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Description
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Bur. Ind. Ligendom
. 19 JUN. 1934;
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AlB
3. MAI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 37 io
21 α3 Μ 203. 30
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 5. April 1934
Mix & Genest Akt.-Ges. in Berlin-Schöneberg*)
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb
und mehreren Vermittlungsstellen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1930 ab
Bei der Planung umfangreicher Fernsprechnetze ist vielfach die Forderung zu berücksichtigen,
daß die einzelnen Teilnehmer einer Vermittlung von jeder beliebigen anderen Vermittlung
· aus unter der gleichen Rufnummer erreicht werden sollen (verdecktes Kennziffersystem).
Es sind schon verschiedene Lösungen . bekanntgeworden, die bezwecken, dieser Forderung gerecht zu werden. Man hat z. B.
vorgeschlagen, durch die Nummernstromstöße gleichzeitig einen Wähler in der anrufenden Ver-•
mittlung und parallel dazu einen anderen im fernen Amt einzustellen. An Stelle der Parallelschaltung
kann auch eine Hintereinanderschaltung stattfinden, wobei durch die erste •Ziffer zunächst nur ein Wähler in der Vermittlung
des Anrufenden zur Einstellung gebracht wird. Ist die erste Ziffer das Kennzeichen dafür,
daß die Verbindung in der eigenen Vermitt-
ao lung vollendet werden soll, so wirken die folgenden Nummernstromstöße nur noch auf Einrichtungen
des eigenen Amtes. War die erste Ziffer dagegen das Kennzeichen für eine Verbindung
mit einem Teilnehmer eines anderen Amtes, so stellt sich nun ein Suchwähler im eigenen Amt auf den durch die erste Ziffer gesteuerten
Gruppenwähler ein. Die Schaltarme dieses Suchwählers sind über eine Verbindungsleitung hinweg mit einem Gruppenwähler des
anderen Amtes verbunden, und dieser Gruppenwähler wird durch den als Stromstoßwiederholer
wirkenden Suchwähler gleichzeitig auf die : vom rufenden Teilnehmer durch die erste
Ziffernreihe gekennzeichnete Gruppe eingestellt, so daß, wenn nun die zweite Ziffer gesandt wird;
auch in dem fernen Amt die Gruppenwahl bereits vollendet ist und sofort die nachfolgenden
Verbindungseinrichtungen gesteuert werden (Patent 270 068). Diese Einrichtung ist jedoch
nur beschränkt anwendbar, und ihre Durchführung bietet Schwierigkeiten, wenn es sich
darum handelt, Verbindungen von einem Unteramt herzustellen, welches nur über ein Zwischenamt
hinweg Zugang zu einem Hauptamt erhält, von dem aus dann erst die Sprechverbindung
zu Teilnehmern eines anderen Unteramtes hergestellt werden soll.
Insbesondere mit Rücksicht auf den letzterwähnten Umstand, der in umfangreichen
Netzen, nicht selten in Erscheinung tritt, ist man zu einem anderen Lösungsprinzip übergegangen.
Man sorgte dafür, daß jeder einen Anruf bewirkende Teilnehmer irgendeines Amtes'
zunächst immer bis zum Hauptamt durchgeschaltet wurde. Das Hauptamt, auf dessen Einrichtungen die ersten · Nummernstromstöße
wirkten, wurde damit zum ständigen Ausgangspunkt für alle Verbindungen. Von dieser stets
gleichbleibenden Basis aus werden nun die Verbindungen entweder vorwärts aufgebaut durch
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Arthur Mehlis in Berlin-Licht er f'elde.
Einstellung weiterer Wähler im Hauptamt bzw in anderen Unterämtern, oder bei Verbindungen
mit Teilnehmern des eigenen Unteramtes bzw. eines Zwischenamtes (zwischen dem rufenden
Unteramt und dem Hauptamt) wird die zunächst selbsttätig ohne Zutun des Teilnehmers
aufgebaute Verbindung vom Hauptamt rückwärts wieder abgebaut, bis die gewünschte Vermittlung
erreicht ist. Die Freigabe der nicht ίο mehr benötigten Verbindungsleitungen und
Einrichtungen geschieht dabei unter dem Einfluß von Mitlaufwerken, die entweder in der
Vermittlung des Anrufenden jeder Verbindungsleitung besonders (Patent 358 958 und 411 896)
oder einer Mehrzahl von Leitungen über Verteilerwähler gemeinsam zugeordnet sind (Patent
451381).
Es ist ein besonderes Kennzeichen der vorliegenden Erfindung, die ebenfalls die Anordnung
der ersten Nummernstromstoßempfänger im Hauptamt vorsieht, daß diese Auswahl der
Nummernstromstoßempfänger in den jeweils erreichten Untervermittlungen überflüssig wird.
Dies wird dadurch erreicht, daß die in freier Wahl erfolgende selbsttätige Durchschaltung
eines rufenden Teilnehmers einer Untervermittlung zur Hauptvermittlung von den gleichen
Schaltwerken in den Unter- bzw. Zwischenvermittlungen vorgenommen wird, die später beim
Aufbau örtlicher Sprechverbindungen auch als Nummernstromstoßempfänger betätigt werden.
Es genügt daher, sie nach erfolgter Auslösung unter den Einfluß des Stromstoßsenders des
anrufenden Teilnehmers zu bringen. Aus den Abbildungen ia und b ist die Gestaltung
eines Fernsprechnetzes erkennbar, auf welches die vorliegende Erfindung Anwendung
gefunden hat. Wie daraus ersichtlich, sind weder für die Durchschaltung der anrufenden
Teilnehmer zur Hauptvermittlung noch für die Auslösung der nicht benötigten Einrichtungen
und Leitungen besondere Wähler (Vorwähler, Mischwähler oder Mitläufer) notwendig.
In Abb. ia bedeutet A eine Untervermittlungsstelle, B eine Hauptvermittlung, welche
durch die Verbindungsleitung ν x-v 2 miteinander verbunden sind. Wünscht die Sprechstelle
Ta ι eine Verbindung, so wird diese Sprechstelle nach Abheben des Hörers zunächst
selbsttätig bis zum Gruppenwähler Gb 1 in der Hauptvermittlung B durchgeschaltet. Dies geschieht
wie folgt: Nachdem sich in bekannter Weise der Anrufsucher Aa auf den anrufenden
Anschluß eingestellt hat, wird der Gruppenwähler Ga gleichfalls in Bewegung gesetzt. Dieser
Wähler weist gegenüber den bekannten Schrittschaltwerken
dieser Art eine Neuerung auf. Er besitzt, sofern er, wie in dem Beispiel angenommen,
als Hebdrehwähler ausgeführt ist, unterhalb der allgemein üblichen -Kontaktbank, deren
einzelne Kontakte von den Wählerarmen durch Heben (unter dem Einfluß des Nummernstromstoßsenders
der Sprechstelle) und darauffolgendes selbsttätiges Eindrehen erreicht werden,
eine zusätzliche Kontaktreihe z, welche von den Wählerarmen durch einfaches Eindrehen
bestrichen wird. (Werden dagegen die Gruppenwähler als Drehwähler ausgeführt, so könnte
diese zusätzliche Kontaktreihe den übrigen Bankkontakten, auf welche der Wähler gesteuert
wird, vorgeordnet werden. Ist der Wähler z. B. 25teilig, so würde man an die Kontakte 1 bis 5 die Verbindungsleitungen
heranführen und von den Wählern zunächst in freier Wahl belegen lassen.) In diese zusätzliche
Reihe dreht der Wähler Ga sofort selbsttätig ein und belegt eine freie Verbindungsleitung υ x-v 2, welche auf. einem Gruppenwähler
Gb ι in der Vermittlung B endet.
Die Verbindung ist damit bis zur Hauptvermittlung selbsttätig durchgeschaltet. Ihr
Bestand hängt jedoch, wie aus der Zeichnung ersichtlich, von dem Schaltzustand des Schaltmittels
stb ab. Die Sprechstelle sendet nun die erste Nummernstromstoßreihe und gibt durch
diese Kennziffer das Kriterium dafür, in welcher Vermittlungsstelle die Sprechverbindung aufgebaut
werden soll. Der Gruppenwähler Gb 1 wird z. B. bis in eine Kontaktreihe gehoben,
an welche die Leitungswähler Lb angeschlossen sind, von denen ein freier Wähler belegt wird.
Die nächsten beiden Stromstoßreihen wurden dann den Leitungswähler Lb auf den gewünschten
Anschluß, z. B. Sprechstelle Tb 2, steuern. Es wäre andererseits möglich, den Wähler Gb χ
auf eine Kontaktreihe einzustellen, deren Ausgänge über die Verbindungsleitungen υ 3 entweder
zu anderen, der Hauptvermittlungsstelle zugeordneten Untervermittlungen oder auch zu
anderen entfernten Hauptvermittlungen führen, Die weiteren Stromstoßreihen wurden dann
die Wähler in diesen fernen Vermittlungen steuern und dort die beabsichtigte Sprechverbindung aufbauen.
Es sei jedoch angenommen, daß die Sprechstelle Ta 1 eine Verbindung mit der Sprechstelle
Ta 2 in der eigenen Vermittlungsstelle wünscht. In diesem Falle wird durch die erste
Stromstoßreihe das Schaltmittel stb betätigt. Dadurch werden die Wähler Ga und Gb 1 aus- no
gelöst, und die Verbindungsleitung ν x-v 2 wird wieder freigegeben. Der Wähler Ga gelangt
dabei unter den Einfluß des Stromstoßsenders der anrufenden Stelle und wird durch die
folgende Stromstoßreihe in eine Kontaktreihe gehoben, welche Zugang zu den Leitungswählern La besitzt. (Ist der Gruppenwähler ein
Drehwähler, so wird er nicht ausgelöst, sondern auf die erste Raststellung fortgeschaltet. Er
wird dann ebenfalls von der anrufenden Stelle gesteuert, um in einer bestimmten Sprechtellengruppe
einen Leitungswähler aufzusuchen.)
Die Verbindung mit der Sprechstelle Ta 2 wird dann über einen gerade freien Wähler La
vollendet.
Wie aus der vorstehenden Erläuterung hervorgeht, hat der Wähler Ga zwei verschiedene
Funktionen ausgeübt. Er bewirkt sowohl die selbsttätige Durchschaltung der anrufenden
Sprechstelle bis zur Hauptvermittlung für Gespräche mit Sprechstellen in dieser oder in
ίο anderen darüber hinaus durch Weiterwahl erreichbaren
Untervermittlungen bzw. Hauptvermittlungen als' auch, nach erfolgter Auslösung, den Aufbau der Sprechverbindung in
der eigenen Vermittlungsstelle unter dem Ein-fluß des Stromstoßsenders der anrufenden Stelle,
ohne daß für die erforderliche Auslösung der Wähler und ihre Wiederbereitstellung irgendwelche
Mitlaufwerke in Anspruch genommen wurden.
Abb. ib stellt eine Erweiterung der Abb. ia
insofern dar, als die Untervermittlung A nicht direkt mit der Hauptvermittlung B verbunden
ist, sondern diese nur über eine andere Untervermittlung {Zwischenvermittlung) A' erreicht.
Es wäre natürlich möglich, weitere Zwischenvermittlungen einzufügen. Auch hier werden
die anrufenden Stellen zunächst über die zusätzlichen Kontaktreihen z, z' zur Hauptvermittlung
B durchgeschaltet. Die Durchschaltung des Teilnehmers Ta 1 erfolgt über: Anrufsucher
Aa, zusätzliche Kontaktreihe ζ des Gruppenwählers Ga, Verbindungsleitung ν τ-ν τ',
Schaltmittel sta', zusätzliche Kontaktreihe z' des Gruppenwählers Ga' 1, Verbindungsleitung
ν 2f-v 2, Schaltmittelstb zum GruppenwählerG&i.
Nunmehr kann von der Sprechstelle Ta 1 durch entsprechende Betätigung der Nummernscheibe
entweder eine Verbindung mit einer Sprechstelle Tb 2 in der Hauptvermittlung selbst
oder über Verbindungsleitungen ν 3 zu anderen
Untervermittlungen bzw. anderen Hauptvermittlungen hergestellt werden. Wird dagegen.
eine Verbindung zur Sprechstelle Ta' 2 gewünscht, so würde durch die erste Kennzifferwahl
ein Schaltmittel stb in der Hauptvermittlung B betätigt, worauf sowohl der Gruppenwähler
Ga' ι in der Zwischenvermittlung A' als auch der Gruppenwähler Gb 1 in der Hauptvermittlung
B ausgelöst wird. Ersterer befindet sich sodann unter dem Einfluß der Nummernscheibe
der anrufenden Sprechstelle Ta 1. Die nächste Stromstoßserie würde demnach diesen
Wähler Ga' 1 in die durch die Ziffer gekennzeichnete Kontaktreihe heben und ihn zur Auswahl
eines freien Leitungswählers Z.«' veranlassen, welcher dann durch zwei weitere Stromstoßreihen
auf den Sprechstellenanschluß Ta' 2 gesteuert wird. Wird dagegen eine Verbindung
■ mit'der Sprechstelle Ta 2 gewünscht, so würde die zweite Stromstoßreihe ein anderes Schaltmittel
sta' in der Zwischenvermittlung A' betätigen, wodurch auch die Wähler Ga und Ga'
ausgelöst werden. Der Gruppenwähler Ga wird dann durch die nächste Stromstoßgabe auf eine
Kontaktreihe gehoben, in welcher ein freier Leitungswähler La aufgesucht wird, über den
durch die beiden letzten Stromstoßreihen die Verbindung zur Sprechstelle Ta 2 vollendet
wird.
Es sei noch die Möglichkeit erwähnt, die Schaltmittel stb in der Haupt- bzw. sta' in der
Zwischenvermittlungsstelle, welche die Wählerauslösung einleiten, nicht durch je einen, sondern
durch mehrere Stromstöße zu steuern, um den Ausfall ganzer Dekaden in den I. Gruppenwählerstufen
zu vermeiden.
Nach diesen prinzipiellen Erläuterungen' sei an Hand der Abb. 2 a, b und c ein Beispiel für
die schaltungstechnische Durchbildung des Erfindungsgedankens, erläutert. Aus der Abb. ia
ist das Zusammenwirken der Verbindungsein- <■ ~.
richtungen zwischen der Sprechstelle Ta 1, dem Anrufsucher Aa und dem Gruppenwähler Ga,
welcher über eine zusätzliche Kontaktreihe ζ Zugang zu den Verbindungsleitungen ν ι (a, b, c)
besitzt, ersichtlich. Die Leitungen zu den Leitungswählern La der gleichen Vermittlungsstelle,
welche über die anderen Kontaktreihen des Gruppenwählers Ga erreicht werden, sind
nur angedeutet, da die Herstellung von Verbindungen über diese für den eigentlichen Erfindungsgedanken
ohne Bedeutung ist.
In Abb. 2 b ist ein Beispiel für die schaltungstechnische Durchbildung des Gruppenwählers
Ga' ι in der Untervermittlung A' dargestellt. Derselbe wird über die Verbindungsleitung ν ι'
(a, b, c) von der vorgeordneten Untervermittlung A erreicht und besitzt in seiner zusätzlichen
Kontaktreihe z' Ausgänge zu Verbindungsleitungen ν 2' (a, b, c), welche zu der Hauptver-
mittlungsstelle B weiterführen. Die Ausgänge zu den Leitungswählern La' in der Untervermittlungsstelle
A', welche über das normale Vielfachfeld des Gruppenwählers Ga' erreicht
werden, sind wiederum nur angedeutet.
In Abb. 2 c ist eine beispielsweise Anordnung für den Gruppenwähler Gb 1 in der Hauptvermittlung
B gegeben. Der Wähler Gb 1 ist über die Verbindungsleitung ν 2 (a, b, c) erreichbar.
Dieser Wähler besitzt keine zusätzliche Kontaktreihe und erreicht in den verschiedenen Kontaktreihen
entweder Verbindungsleitungen zu den Leitungswählern in der Hauptvermittlungsstelle
oder Verbindungsleitungen ν 3 (a, b, c), welche beispielsweise zu anderen Unterver- ng
mittlungen, die zu dem Bezirk dieser Hauptvermittlung gehören, führen, oder auch Verbindungsleitungen
zu anderen Hauptvermittlungen.
Die Kennzeichnung der einzelnen Schalternrichtungen in den Abb. 2 a, b und c ist gleichmäßig
durchgeführt. Die Wähler sind allgemein
wie folgt bezeichnet: Anrufsucher mit A, Gruppenwähler mit G, Leitungswähler mit L.
Die Zugehörigkeit zu den verschiedenen Vermittlungsstellen ist durch entsprechende kleine
Kennbuchstaben a, ά', b angedeutet. Alle
Wähler besitzen drei Arme: a, b, c. Kx, K 2 sind Kondensatoren, W sind Widerstände,
welche fortlaufend beziffert sind. D, H und M sind die Bewegungsmagnete der Gruppenwähler
ίο (die Magnete des Anrufsuchers Aa sind nicht
dargestellt), und zwar bedeutet: D Drehmagnet,
H Hebmagnet, M Auslösemagnet. Die Zugehörigkeit zu den Vermittlungsstellen geht aus
den beigefügten kleinen Buchstaben hervor. Die Selbstunterbrecherkontakte der Wähler
sind mit δ bezeichnet. Sonstige Wählerkontakte sind mit kleinen Buchstaben bezeichnet, entsprechend
den Bewegungsmagneten, durch welche sie betätigt werden. So bedeutet z. B. da
einen durch den Drehmagneten Da des Gruppenwählers Ga in der Untervermittlung A betätigten
Wellenkontakt, ha einen durch den Hebmagneten H beeinflußten Kopfkontakt.
Diese Kontakte werden bei der ersten Erregung der entsprechenden Bewegungsmagnete betätigt.
Die Relais sind in gleicher Weise mit großen Buchstaben zur individuellen Unterscheidung
und kleinen Kennbuchstaben bezeichnet. Die zu ihnen gehörigen Kontakte sind durch entsprechende
kleine Buchstaben und fortlaufender Numerierung gekennzeichnet. Die Funktion • der einzelnen Relais, Kontakte usw. wird gelegentlich
der folgenden Stromlaufbeschreibung ■ erläutert. Alle für die Erfindung unerheblichen
Einzelheiten sind weggelassen. Das Beispiel ist für 3adrige Verbindungsleitungen ausgeführt,
jedoch läßt sich unter Einfügung geeigneter -Übertrager der Erfindungsgedanke auch in
. Systemen, mit 2adrigen Verbindungsleitungen anwenden.
. - Es sei die Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern in der Untervermittlung
A zur Darstellung gebracht. Wie in der Prinzipdarstellung Abb. ib gezeigt, sei die
Untervermittlung A über eine Zwischenvermittlungsstelle A' an die Hauptvermittlung B
angeschlossen. Der Aufbau der Verbindungen würde in ganz ähnlicher Weise erfolgen, wenn
die Vermittlung A, wie Abb. la zeigt, direkt an die Hauptvermittlung B angeschlossen wäre.
Es käme dann lediglich die Teilzeichnung 2b und die entsprechende Stromlaufbeschreibung·
für die Einstellung bzw. Auslösung des Gruppen-• Wählers Ga' r in der Zwischenvermittlung A' in
Fortfall. Auch bei Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern in der Zwischenvermittlung
A' wäre der Verbindungsaufbau lediglich an Hand der Teilzeichnungen 2 a und 2 c
zu verfolgen.
Sobald die Sprechstelle Ta 1 ihren Sprechapparat
zur Hand nimmt, wird in nicht näher dargestellter Weise durch das über Erde, ία 3,
Sprechstelle Tax, Ta ζ, Ra, — ansprechende
Relais 2?« ein Anrufsucher zur Einstellung auf den anrufenden Sprechstellenanschluß angereizt.
Sobald der Anschluß gefunden ist, prüft der Wähler über den c-Arm auf, und es kommt
folgender Stromkreis zustande: Erde, ca 2 (der Stromkreis für das Relais Ca war bereits durch
den Kontakt ra2 geschlossen), Wicklung II und I des Relais Ka, c-Arm des Anrufsuchers Aa,
ra x, Ta, —. Es sprechen die Relais Ta und Ka an, und Ta trennt an den Kontakten ta 2 bzw.
ta 3 das i?«-Relais von den Sprechleitungen ab und hält sich selbst über Kontakt ta 1. Relais Ka
hält sich über Kontakt ka 1 und schließt gleichzeitig
seine hochohmige Wicklung II kurz, wodurch der Anschluß gegen weitere Belegungen
gesperrt ist. Über die Kontakte ka 4, ka 5 wird die Sprechleitung zum Speise- und Impulsrelais
Ja durchgeschaltet,. dessen beide Wicklungen I und II Strom erhalten, worauf die zugehörigen
Kontakte betätigt werden. Durch den Kontakt ka 2 wird außerdem auf einem durch
den Kontakt ca χ bereits vorbereiteten Wege das Relais 17«. eingeschaltet: Erde, kaz, pa2,
ca I, Ua, —. Das C7«-Relais schließt bei ua 3
das Relais La kurz, so daß nunmehr lediglich das Relais Va anspricht über: Erde, ka 2, pa 2,
««3,Kopfkontakt ha 2,Va, —. Das ansprechende
F«-Relais unterbricht den Stromkreis für das Relais Ca am Kontakt va 3, jedoch hält sich das
Relais Ua selbst weiter über seinen eigenen Kontakt ua 1. Ferner erhält jetzt der Drehmagnet
Da Strom über: Erde, ka 2, fia.2, va$,
Kontakt la 1, Selbstunterbrecherkontakt δ α,
Drehmagnet Da, —. Der Hebmagnet Ha kann nicht ansprechen, da der Kontakt ia χ umgeschaltet
ist. Die Arme des Gruppenwählers Ga drehen somit unter dem Einfluß des Selbst-Unterbrecherkontaktes
δ α in die zusätzliche Kontaktreihe ζ ein und suchen eine freie Verbindungsleitung
ν ι (a, b, c) aus.
Die Prüfung erfolgt über den c-Arm und das durch den Kontakt ka 3 an diesen angeschaltete
Prüfrelais Pa über: Erde, ka 3, Wicklung II und I des Relais Pa, c-Arm des Gruppenwählers
Ga, Verbindungsleitung vxc, Verbindungsleitung
ν x'c, sta', Kopf kontakt ha'x, Ca', —. Das ansprechende Relais Pa schließt
seine hochohmige Wicklung II kurz, sperrt da- ■ durch die Verbindungsleitung gegen weitere
Belegungen und hält sich selbst über seinen Kontakt pa 1. Ferner wird am Kontakt pa 2
der Strom für den Drehmagneten Da unterbrochen, welcher dadurch zum Stillstand kommt.
Durch den gleichen Kontakt wird auch den Relais Ua und Va der Strom entzogen und
kehren dieselben in die Ruhelage zurück. An den Kontakten pa 3 und pa 4 wird die Sprech- iao
leitung weiter zu den Verbindungsleitungen ν χ bzw. ν ι' durchgeschaltet.
In der Zwischenvermittlungsstelle A' spricht in Reihe mit dem Pa-Relais (in der Untervermittlung
.4) das Ca'-Relais an und bereitet durch Umlegen seines Kontaktes ca'4 den Stromweg
für den Drehmagneten Da' vor. Nachdem das Relais Ja angesprochen hat, welches über
Erde, da'τ, Ja', Stromverzweigung:
Widerstand W 5, φα' 3, Verbindungslei-Widerstand
W 6, pa' 4, Verbindungsleitung ν i'a-v ia, Wählerarm α des Gruptung
ν t'b-v ΐδ, · Wählerarm δ des Gruppenwählers
Ga, pa 3, Wicklung I des penwählers Ga, pa 4, Wicklung II des
Za-Relais, u widerstand ψ τ, —
Za-Relais,
Strom erhält, kommt ein Stromkreis für den Drehmagneten Da' zustande über: Erde, ca' 4,
ua' i, pa' 2, ia' 2, va' 1, Selbstunterbrecherkontakt
δα', Drehmagnet De', —. Der Drehmagnet Da' bewegt die Wählerarme a, b, c des
Gruppenwählers Ga' 1 so lange, bis dieselben Zugang zu freien Verbindungsleitungen υ ζ'
(a, b, c) finden, worauf folgender Prüfstromkreis zustande kommt: Erde, ia' 1, Wicklung II und I
des Relais Pa', c-Arm des Gruppenwählers G α Ί, Verbindungsleitung υ z'-v 2c, stb, Kopfkontakt
hb i, Relais Cb, —. Das ansprechende Relais Pa'
setzt durch Öffnung seines Kontaktes φα' 2 den Drehmagneten Da' still und schaltet gleichzeitig
das Relais Ua' ein über: Erde, ca' 4, ua' ι, φα' 2,
Ua', —. Das Relais Ua' hält sich selbst über seinen Kontakt ua' 1. Das Relais Va' kommt
nicht zur Wirkung, trotzdem der Kontakt ua' 2 geschlossen wird, da der Wellenkontakt da' 2
sofort beim Eindrehen des .Gruppenwählers umgelegt wurde. Über die Kontakte φα' 3, φα' 4
wird die Verbindung nunmehr weiter durchgeschaltet. Relais Ja' wird dabei stromlos.
In der Hauptvermittlungsstelle B hatte das Relais Cb angesprochen und über Erde, cb 3,
Vb, db2, Widerstand W 4, — das Relais Vb
zum Ansprechen gebracht. Der daraufhin geschlossene Kontakt vb$ bringt den Hebmagneten
Hb unter den Einfluß des Stromstoßsenders der anrufenden Sprechstelle, da das
Relais Jb über
Erde, db 1, Jb, Stromverzweigung:
Erde, db 1, Jb, Stromverzweigung:
Widerstand W2', φb^3t, Verbindungsleitung
Widerstand W 3, φb4, Verbindungsleitung.
ν 2 a-v 2' a, α-Arm des Gruppenwählers Ga' 1,
ν 2 b-v 2'· b, δ-Arm des Gruppenwählers Ga' 1,
φα' 3, Verbindungsleitung ν τ'a-v τα,
φα' 4, Verbindungsleitung ν i'b-v ι δ,
α-Arm des Gruppenwählers Ga, pa 3, Wick-δ-Arm des Gruppenwählers Ga, φα 4, Wick-
lung I des Za-Relais,
lung II des Za-Relais,
ia '2, Widerstand W 1 Strom erhält. Das Relais Jb schließt einen Haltestromkreis
für sich selbst über seinen Kontakt ib. Im übrigen ist seine Funktion, wie ersichtlich,
von der Stellung des Kontaktes ta 2 in derUntervermittlung A abhängig, welcher von dem
durch denNummernstromstoßsender der Sprechstelle
Ta ι gesteuerten Relais Ja beeinflußt wird. Der Teilnehmer hat es somit in der Hand,
durch entsprechende Betätigung der Nummernscheibe den Gruppenwähler Gb ι ζ. B. in eine
Kontaktreihe zu steuern, an welche die Ausgänge zu den Leitungswählern Lb der Hauptvermittlungsstelle
angeschlossen sind, und durch Aussendung weiterer Nummernstromstöße den entsprechenden Anschluß in der Hauptvermittlung
auszuwählen. Der Hebmagnet Hb erhält dabei Strom über: Erde, Kontakt ib ι (welcher im Rhythmus der von dem
Teilnehmer gesandten Nununemstromstöße schwingt), VÖ3, Hebmagnet Hb, —. Durch
Wählen anderer Ziffern ist er ferner in der Lage, über Verbindungsleitungen ν 3, welche in anderen
Kontaktreihen angeschlossen sind, Verbindungen zu anderen Untervermittlungsstellen
bzw. zu einer entfernten Hauptvermittlungsstelle selbst auszuwählen. ·
Beabsichtigt dagegen, wie angenommen, die Sprechstelle Ta 1, eine Verbindung mit einer
Sprechstelle ihrer eigenen Vermittlungsstelle herzustellen, so wird durch die jetzt ausgesandte
erste Stromstoßreihe ein Schaltmittel stb betätigt. In dem dargestellten Beispiel ist dasselbe
als ein bei dem entsprechenden Hebschritt des Gruppenwählers Gb 1 umgeschalteter Kontakt
angenommen. Der gleiche Zweck könnte natürlich auch durch einen besonderen Wählerarm 0. dgl. erreicht werden. Ebenso wäre es
möglich, die beabsichtigte Umschaltung, wie bereits in der Einleitung erwähnt, erst in einer
nachgeordneten Wahlstufe vorzunehmen.
Nach Umschaltung des Kontaktes stb und Beendigung der .Stromstoßreihe wird das Re-'
lais Vb kurzgeschlossen über: Erde, φb 2, geschlossenen
Kopfkontakt hb 2, Kontakt ib 2 des nach der Stromstoßreihe wieder unter Dauerstrom
stehenden Relais Jb, Wellenkontakt db 2, Vb, cb 3, Erde. Infolgedessen wird nach Abfall
des Relais Vb auch der Kontakt vb 4 geöffnet, wodurch die Verbindungsleitung ν 2 c-v 2' c
stromlos wird und in der Untervermittlungsstelle A' das Relais Pa' abfällt. Durch die in die
Ruhelage zurückkehrenden Kontakte ^>a'3, pa'4
werden nunmehr die Verbindungsleitungen ν 2'-v 2 (a, b) stromlos, und auch das Relais Jb
kommt zum Abfall. Dadurch erhält der Auslösemagnet Mb Strom über: Erde, pb 2, geschlossenen
Kopfkontakt hb 2, ib 2, vb 2, Auslösemagnet Mb, —. Der Gruppenwähler Gb 1
wird also ausgelöst, die Schalteinrichtungen in der Hauptvermittlungsstelle befinden sich wieder
in Ruhe, und auch die Verbindungsleitung von
der Untervermittlungsstelle A' ist für andere Verbindungen freigegeben.
ϊηΛ der Untervermittlung A' hat der Abfall
des Relais Pa' die Auslösung des Gruppen-Wählers Ga' zur Folge, da der Auslösemagnet ikfα'
Strom erhält über: Erde, umgelegten Wellenkontakt da' 2, φα' 2, ia' 2, va' 2, Auslösemagnet
Ma', —. Der Wähler kehrt also in seine Ausgangsstellung zurück. Die wieder in der Ruhelage
befindlichen Kontakte φα' 3, φα' 4 haben
das Impulsrelais Ja' des Gruppenwählers Ga' an .Stelle des Relais Jb an die Verbindungsleitungen ν i' a-v ι α und υ ι' b-v ι b gelegt, so
daß es stromführend wird und durch den Kontakt ia 2 des Stromstoßrelais Ja periodisch
betätigt werden kann. Nachdem der Wähler Ga' ι seine Ausgangsstellung erreicht hat, kehrt
auch der Wellenkontakt da' ζ in seine Ruhelage zurück und schließt den Stromweg für das
iV-Relais über: Erde, Wellenkontakt da' 2, ua' 2, Va', ca' 3, Widerstand W 7, .—. Das
Relais Va' spricht an, schaltet am Kontakt 'να' ι
den Drehmagneten Da' ab und schließt durch Kontakt va' 3 den Stromkreis für den Hebmagneten
Ha', so daß die von dem Teilnehmer übersandte nächste Stromstoßreihe nunmehr
diesen Hebmagneten betätigt über: Erde, Kontakt ia' 1, der im Rhythmus der von dem
Teilnehmer ausgesandten Nummernstromstöße schwingt, va' 3, Hebmagnet Ra', —. Bei einer
Verbindung mit einer Sprechstelle in der Untervermittlungsstelle A' würde der Gruppenwähler
Ga' ι in der durch die Nummernstromstoßreihe gekennzeichneten Kontaktreihe eine Verbindungsleitung
zu den Leitungswählern La' dieser Vermittlungsstelle aussuchen, und durch die
nächsten beiden Stromstoßreihen wäre es möglich, den gewünschten Anschluß auszuwählen.
In dem angenommenen Beispiel befindet sich der gewünschte Teilnehmer jedoch in der Unter
vermittlungA. 'Durch die ausgesandten Strom-'
stoßreihen wird daher der Gruppenwähler Ga' soweit gehoben, daß ein Kontakt si«' geöffnet
wird. Nach Beendigung der Stromstoßreihe wird das Relais Va' kurzgeschlossen über:
Erde, da' 2, ua' 2, Va', ca' 3, ia' % φα' 2, geschlossenen
Kopfkontakt ha' 2, Erde. Das Relais Va' fällt ab und öffnet seinen Kontakt
va' 4, wodurch "die Verbindungsleitung ν 1' c-v ι c stromlos wird und das Relais Ca'
in Reihe mit dem Relais Pa in der Untervermittlung A abfällt. Durch die darauffolgende
Öffnung der Kontakte φα 3 und φα 4 werden
auch die Verbindungsleitungen ν τ-ν ι' (a, b)
stromlos, und das Relais Ja' wird gleichfalls zum Abfall gebracht. Dadurch erhält der Auslösemagnet
Ma' auf einem durch den in die Ruhelage gegangenen Kontakt va' 2 bereits vorbereiteten
Wege Strom über: Erde, Kopfkontakt ha' 2, φα' 2, ia' 2, va' 2, Auslösemagnet
Ma', — und löst den Wähler aus. Damit befinden sich alle Schalteinrichtungen in der
Zwischenvermittlung A' wieder in Ruhe. Das stromlos werdende Relais Pa legt seinen Kontakt
φα 2 um, so daß über Erde, ka 2, φα 2, La,
Kopfkontakt ha 2 (der nicht betätigt wurde, da der Wähler nur eingedreht hatte), Va, — die
Relais La und Va zum Ansprechen kommen. La öffnet seinen Kontakt la 1 und unterbricht
den Stromkreis für den Drehmagneten Da, 7„
bevor das langsamer ansprechende Relais Va seinen Kontakt va 4 geschlossen hat. Über
Kontakt va 2 erhält dann der Auslösemagnet Strom: Erde, ka 2, φα 2, geschlossenen Wellenkontakt da 2, uaz, vaz, in Ruhe befindlicher
Kopfkontakt ha 1, Auslösemagnet Ma, —.
Der Wähler wird ausgelöst, und die nächste Stromstoßreihe wirkt auf den Hebmagneten Ha
über: Erde, ka 2, φα 2, va^, ΐατ, der im
Rhythmus der von der Sprechstelle ausgesandten Stromstoßreihe schwingt, Wellenkontakt
da i, Hebmagnet Ha, —. Der Gruppenwähler Ga wird dadurch in die durch die
Nummernstromstoßreihe gekennzeichnete Kontaktreihe gehoben, sucht .sich in dieser eine freie
Verbindungsleitung zu dem Leitungswähler ia in der Untervermittlung A aus, und durch die
nächsten beiden Stromstoßreihen wird dieser Leitungswähler auf den gewünschten Anschluß
gesteuert. - go
Die beabsichtigte Sprechverbindung ist somit durchgeschaltet, und alle für die eigentliche
Sprechverbindung nicht benötigten Schalteinrichtungen und Verbindungsleitungen stehen
anderen Sprechstellen zur Verfügung. Die Auslösung der während des Gespräches belegten
Einrichtungen bietet keine Besonderheiten und wird als bekannt .vorausgesetzt.
Claims (4)
1. Schaltanordnung für Selbstanschlußanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen,
bei denen die ersten Nummern-Stromstoßempfänger in der Hauptvermittlungsstelle
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Aufbau der Verbindung innerhalb der Untervermittlungsstelle
als Nummernstromstoßempfänger dienenden no Wähler (Ga, Ga') ebenfalls für die freie Auswahl
einet zur Hauptvermittlungsstelle führenden Leitung benutzt werden.
2. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen
nach Anspruch 1, bei denen zwecks Aufbaues von Verbindungen in den Untervermittlungen
die zunächst zur Hauptvermittlung aufgebaute Verbindung ganz oder teilweise
wieder ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe bzw. Auslösung der nicht benötigten Verbindungsleitungen
und Wähler bis zu den gewünschten Untervermittlungen
(A, A') durch in den jeweils nachgeordneten Vermittlungsstellen (A', B)
von der anrufenden Stelle gesteuerte Schaltmittel (sta, stb) erfolgt.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sowohl für die in
freier Wahl erfolgende Durchschaltung der Verbindung zur Hauptvermittlung als auch
für den Aufbau der Sprechverbindung unter dem Einfluß des Stromstoßsenders der anrufenden Sprechstelle benutzten Schaltwerke
mit einer zusätzlichen Kontaktreihe ausgerüstet sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel
(stb, sta'), welches die Auslösung des Schaltwerkes (Ga' 1, Ga) in der diesem
Schaltmittel unmittelbar vorgeordneten Vermittlungsstelle bewirkt, gleichzeitig die Auslösung
des für den Verbindungsaufbau nicht benötigten Schaltwerkes (Gb 1, Ga' 1) in der
Vermittlungsstelle, welcher dieses Schaltmittel selbst zugeordnet ist, einleitet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM128426D DE644396C (de) | 1934-08-28 | 1934-08-28 | Schaltung fuer Selbstanschlussanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595929C true DE595929C (de) | 1934-05-03 |
Family
ID=7331484
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930595929D Expired DE595929C (de) | 1934-08-28 | 1930-07-24 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen |
| DEM128426D Expired DE644396C (de) | 1934-08-28 | 1934-08-28 | Schaltung fuer Selbstanschlussanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM128426D Expired DE644396C (de) | 1934-08-28 | 1934-08-28 | Schaltung fuer Selbstanschlussanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE595929C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757607C (de) * | 1939-01-26 | 1953-12-07 | Mix & Genest Ag | Schaltung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960735C (de) * | 1941-07-10 | 1957-03-28 | Standard Elek K Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DE969128C (de) * | 1952-06-21 | 1958-05-08 | Standard Elek K Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
-
1930
- 1930-07-24 DE DE1930595929D patent/DE595929C/de not_active Expired
-
1934
- 1934-08-28 DE DEM128426D patent/DE644396C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757607C (de) * | 1939-01-26 | 1953-12-07 | Mix & Genest Ag | Schaltung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE644396C (de) | 1937-05-03 |
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