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DE67257C - Selbsttätiges Stellwerk mit elektrischer Auslösung für Eisenbahnschranken und zugehörigemStreckenstromschliefser - Google Patents

Selbsttätiges Stellwerk mit elektrischer Auslösung für Eisenbahnschranken und zugehörigemStreckenstromschliefser

Info

Publication number
DE67257C
DE67257C DENDAT67257D DE67257DA DE67257C DE 67257 C DE67257 C DE 67257C DE NDAT67257 D DENDAT67257 D DE NDAT67257D DE 67257D A DE67257D A DE 67257DA DE 67257 C DE67257 C DE 67257C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrier
barriers
railroad
closing device
electrical release
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67257D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. HÖCKERT in Berlin N., Invalidenstr. 119
Publication of DE67257C publication Critical patent/DE67257C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/08Operation of gates; Combined operation of gates and signals
    • B61L29/18Operation by approaching rail vehicle or train
    • B61L29/22Operation by approaching rail vehicle or train electrically
    • B61L29/222Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors
    • B61L29/224Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors using rail contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
RUDOLF HÖCKERT in BERLIN.
Streckenstromschlielser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1892 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch welche ein Eisenbahnzug beim Befahren der Strecke den Schlufs und das Oeffhen der Schranken selbstthätig bewirkt, und zwar durch Vermittelung des elektrischen Stromes.
Die Einrichtung besteht aus zwei zusammengehörigen Theilen, und zwar dem Streckenstromschliefser und dem Stellwerk der Eisenbahnschranke.
Der Streckenstromschliefser, wovon Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung einen Querschnitt und Fig. 4 einen Längsschnitt darstellt, besteht aus einem an passender Stelle vor und hinter der Schranke neben dem einen Schienenstrang angebrachten Gehäuse A, in welchem eine Welle B drehbar gelagert ist; der eine Lagerzapfen dieser Welle ist nach aufsen verlängert und trägt den aufrechtstehenden Arm C (Radtaster), welcher einige Centimeter über den Kopf der nebenliegenden Schiene emporragt. Querstehend zu diesem· Arm C trägt die Welle B einen isolirten, aus leitendem Metall hergestellten Stab a, welcher der Drehbewegung der Welle folgen mufs. Ferner sind in dem Gehäuse zwei Stromschlufsstücke c und c' angebracht, und zwar in einer solchen Stellung und in einem solchen Abstande zu dem Stab a, dafs dieser in seiner waagrechten Grundstellung aufser Berührung mit den Stücken c und c' sich befindet (s. Fig. 3), der Stromkreis also unterbrochen ist. Sobald jedoch eine Drehung der Welle nach einer bestimmten Richtung hin stattfindet, schleift der Stab α über die Stromschlufsflächen c und c', und der Stromkreis wird geschlossen. Die Welle B ist aufserdem mit einer gelenkig an der Gehäuse-Innenwand befestigten starken Spiralfeder s verbunden, welche den Zweck hat, die Rückdrehung der Welle zu veranlassen und den Hebel C in die senkrechte Grundstellung zurückzuführen; damit diese Rückbewegung keine zu rasche ist, ist an die Welle ferner eine kleine Luftpumpe ρ angelenk't, welche als Dämpfer dient.
Die in Fig. 1 und 2 in Seiten- und Vorderansicht gezeichnete Schranke besteht aus dem Pfosten D, in welchem sich der Schlagbaum S drehen kann; auf der Drehachse d des letzteren sitzt lose ein gröfseres Zahnrad ^, mit welchem einerseits das auf der Welle n> einer Seiltrommel sitzende Zahnrad %' und zweitens ein kleineres, auf dem Hintertheil des Schlagbaumes S gelagertes Zahnrad %" im Eingriff steht. In das mit diesem Zahnrad fest verbundene Sperrrad g" greift ein vor dem Elektromagneten/ befindlicher, als Sperrklinke dienender Anker r', während in das auf der Seiltrommel sitzende Sperrrad g' der vor dem Elektromagneten e e schwingende Anker r greift. Beide Anker werden durch nicht gezeichnete Federn in die Rasten der Sperrräder gedrückt. An der Seiltrommel hängt das an dem Ständer auf- und abgeführte Zuggewicht G, während das hintere Ende des Schlagbaumes in bekannter Weise das Gegengewicht G1 trägt. An dem Schlagbaum hängt aufserdem der Kolben einer kleinen Glycerinpumpe O, welche die Bewegung des ersteren verlangsamen soll.
Wird nun durch Befahren des Schienenstranges nach einer bestimmten Richtung hin durch den darüber rollenden Eisenbahnzug der Hebel C (Radtaster) der Welle B aus seiner senkrechten Lage gebracht (Fig. 3), so vermittelt, wie bereits eingangs erwähnt, der Stab a, indem derselbe über die Stromschlufsflächen c und c' schleift, den Schlufs eines elektrischen Stromkreises; wird der Hebel C dagegen nach der entgegengesetzten Richtung geneigt, so findet eine Berührung des Stabes a mit den Stromschlufsstücken nicht statt und der Stromkreis bleibt unterbrochen. Infolge der oben angegebenen Stromschliefsung durch den Stab α wirkt der elektrische Strom auf den an der Schranke D angebrachten Elektromagneten e e, wodurch der Anker r, der in das Sperrrad g' eingreift, angezogen und somit letzteres frei wird. Es wird demzufolge durch das Gewicht G eine Drehung der Seiltrommel bezw. des auf deren Welle festsitzenden Zahnrades %' ermöglicht, wodurch dieses unter Vermittelung des Zahnrades ^, welches in das am Schlagbaum gelagerte und jetzt gesperrte Rad \" eingreift, den Schlagbaum senkt und die Schranke schliefst. Hat der Eisenbahnzug nun die letztere hinter sich, so bringt derselbe einen zweiten jenseits der Schranke liegenden Radtaster C in die Stromschlufsstellung, wodurch der auf dem Hintertheil des Schlagbaumes angebrachte Elektromagnet/ erregt wird, welcher den das Sperrrad g" sperrenden Anker r' anzieht und das mit diesem verbundene Zahnrad %" freigiebt.
Während sich dies an dem durch das gesperrte Rad g' festgehaltenen Zahnrad ^. abwälzt, hebt sich der Schlagbaum S durch sein Gewicht G' wieder in die Höhe, und die Schranke ist somit wieder mechanisch geöffnet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein selbsttätiges Stellwerk mit elektrischer Auslösung für Eisenbahnschranken, bei welchem das Herablassen der Schranke durch ein elektrisch ausgelöstes Gewicht oder ein ähnliches Gangwerk unter Vermittelung eines auf der Drehachse der Schranke lose sitzenden Zahnrades (Z) in der Weise bewirkt wird, dafs letzteres durch ein Sperrwerk mit der Schranke verbunden ist, so dafs nach elektrischer Auslösung dieser Sperrung die Schranke unter dem Einfiufs eines Gegengewichtes wieder hochgeht.
2. In Verbindung mit dem im Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Stellwerk ein Streckenstromschliefser, bestehend aus dem Doppelarm α und den zugehörigen Stromschlufsplatten cc', welche nach (durch Vermittelung eines Radtasters C in einer bestimmten Richtung) erfolgter Drehung des Doppelarmes α mit einander in leitende Verbin^ dung gebracht werden, zu dem Zwecke, die elektrische Auslösung des Gang- bezw. Sperrwerkes durch den fahrenden Zug zu bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67257D Selbsttätiges Stellwerk mit elektrischer Auslösung für Eisenbahnschranken und zugehörigemStreckenstromschliefser Expired - Lifetime DE67257C (de)

Publications (1)

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DENDAT67257D Expired - Lifetime DE67257C (de) Selbsttätiges Stellwerk mit elektrischer Auslösung für Eisenbahnschranken und zugehörigemStreckenstromschliefser

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DE (1) DE67257C (de)

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