DE679200C - Skischuh - Google Patents
SkischuhInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
- A43B5/0415—Accessories
- A43B5/0417—Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings
-
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Landscapes
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Es sind flachförmige Skischuhe mit Absatzrille
für den Bindungsstrammer und einem mit der Brand- und Laufsohle vernähten Rahmen
bekannt. Beim Fahren wird mit diesen Schuhen weder die natürliche Körperstellung
erzielt noch, die genügend feste Verbindung mit den Skiern erreicht. Ferner Vierursachen
diese flachförmigien Skischuhe Senkfüße und
vielfach die bekannte Fersenverlängerung. Es ist deshalb vorgeschlagen worden, zwischen
der Brandsohle und der Laufsohle an der Ferse keilförmige Einlagen anzuordnen und
rückwärts, über der oberen Sohlenlage, eine besondere Kappe auf den Schaft aufzusetzen..
Hierbei war vorgesehen, die bekannte Rille rückwärts in die keilförmigen Einsätze zu
verlegen und eine zweite, höher liegende Rille in der genannten Kappe anzubringen.
Dadurch ergibt sich jedoch der Nachteil, daß der von der oberen Rille aufgenommene
Strammer 'einen unangenehmen Druck auf die Ferse des Skifahrers ausübt.
Diese Nachteile in erster Linie zu vermeiden, ist das Ziel der Erfindung. Sie besteht
zunächst darin, daß bei einem Skischuh mit Absatzrille für den Bindungsstrammer
und einem mit der Brand- und Laufsohle vernähten Rahmen die obere Einstechnaht dieses
Rahmens im Fersenteil einen größeren Abstand von der Laufsohle hat als im Schuh-Vorderteil
und daß die im Fersenteil zwischen der Brand- und der darunterliegenden Sohle in bekannter Weise angeordnete keilförmige
Zwischensohle im Fersenteil mit dem Schaft und dem Rahmen eine oberhalb der Absatzrille
liegende zweite (Diagonal-) Rille für
den Strammer bildet, dessen Zug, von dieser Rille aufgenommen, nunmehr auf die Sohle
übertragen wird.
Zweckmäßig ist es hierbei, die obere Rille vorn am Absatz in. die untere Rille einlaufen
zu· lassen, wodurch ermöglicht wird, daß beim Sturz unter Vermeidung von Verrenkungen und Beinbrüchen der Fuß sich rasch vom
Ski lösen läßt. Die Bindung (der Strammer) rutscht nämlich bei jeder außergewöhnlichen
Kraftanstrengung von der oberen Rille auf die untere und ist dann leicht zu öffnen.
Die gekennzeichnete Anordnung setzt nun voraus, daß der Schuh die Gehbewegung
iS nicht hindert, sondern sie mitmacht, daß 'er
also dem Fuß möglichst genau angepaßt ist und außerdem ein. schmierzloses, wasser- und
schneedichtes Einschnüren des Fußes gestattet. Dies wird dadurch erreicht, daß an
so dem aus zwei Längsteilen bestehenden Schaft
mit in bekannter Weise zu beiden Seiten des Schuhschlitzes angeordneten Laschen diese
letzteren nächst ihrem Ansatz am Schaft die ebenso wie der Schuhschlitz bis zur Kappe
reichenden Hakenreihen laufniehinen und,
überlappt, getmieinsdhaftlich mit der an sieh
bekannten, mit Einlage aus Schwammfcautschuk versehenien Zunge ein möglichst genaues,
schmerzloses, wasser- und schneedichtes Einschnüren des Fußes gestatten.
Der Fahrer ist auf diese Weise mit dem Schuh viel 'enger verbunden und hat deshalb
eine sicherere und leichtere Skiführung. Er ist nicht, wie bisher, dauernd vom Ski getrennt;
der ganze Fuß steht vielmehr auf dem Brett und beherrscht es.
Hierzu ist zu bemerken, daß ein aus zwei Längsteilen bestehiender Schaft mit zu beiden
Seiten de,s Schuhschlitzes angeordneten Lasehen bereits bekannt ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht 'eines Stiefels,
Fig. 2 eine Ansicht von vorn,
Fig. 3 einen teilweisen Schnitt: nach der
Linie LU-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1,
Fig. 5 einen teilwieisen Schnitt durch die
Sohle,
Fig. 6 eine Gesamtansicht eines in eine
Schneeschuhbindunig !eingespannten Stiefels und
Fig. 7 eine Ansicht eines Stiefels, bei dem das Fersenzugorgan in die eingangs erwähnte
obere Rille eingelegt ist.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Stiefel hat
einen zweiteiligen Schaft 1. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist zwischen der Brandsohle 11
und der Laufsohle 12 eine weitene Sohle 15
vorgesehen, die im Fersenteil gespalten ist und zwischen den dadurch 'entstehenden Teilen
13 und 16 einen Keils aufnimmt. Ein
waterer Keil 14 befindet· sich zwischen dem
Teil 16 der Sohle 15 und der Brandsohle 11.
Die Einlagen können ,aus Leder, Kork, Holz, Leichtmetall, Filz o·. dgl. bestehen. Mit der
laufsohle 12 ist in bekannter Weise der Absatz
verbunden, der nach Fig. 5 mit der Laufsohle gemeinschaftlich eine Rule 3 aufnimmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 hefindet
sich diese Rille unterhalb der Laufsohle im Absatz.
Schaft ι und Laufsohle 12 sind durch einen
Rahmen 4 miteinander verbunden (Fig. 1, 2 und 5), der einerseits mit der Brandsohle,
dem Fersenleder 17 und dem Schaf11 durch
die Einstechnaht 18 und .andererseits mit der
Laufsohle 12, dem Sohlenteil 13, der Einlage 5 und dem Schaft 1 durch die Doppelnaht
19 vernäht ist.
Die obere Einstechnaht 18 des Rahmens 4
hat, wie aus Fig. 1 und 5 hervorgeht, im
Fersenteil einen größeren Abstand von der Laufsohle 12 als im Schuhvorderteil. Dadurch
ist einerseits die Einlage der keilförmigen Zwischensohlen 5 und 14 zwischen der
Brandsohle 11 und 'der Laufsohle 12 im rückwärtigen
Teil des Stiefels ermöglicht. Andererseits. aber gestattet diese Anordnung das
Einziehen einer oberen Rille 2 in den rückwärtigen Teil des Rahmens 4 (Fig. 1, 5
und 7), so· daß, wenn der Strammer in diese
Rille 'eingelegt wird, sein Druck über den Rahmen 4 und die keilförmige Einlage 14, 5
auf die Laufsohle, nicht aber auf die Ferse des Skifahrers übertragen wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, laufen die beiden Rillen 2 und 3 vorn am Absatz bei 6
zusammen. Dadurch wird erreicht, daß sich der Strammer leicht von der in Fig. 6 gezeigten
Lage in die Lage gemäß Fig. 7 verschieben
läßt, in der er 'einen Diagonalzug
mit etwa fünfmal größerer Spannung wie in der Rille 3 ausübt.
An den aus zwei Längsteilen bestehenden Schaft ι sind, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich,
zu beiden Seiten des Schuhschlitzes die aus weichem Leder bestehenden Laschen 7
und 8 ,angenäht. Nächst den Nähten 20 ,dieser Laschen sind die Haken 10 auf diesen
befestigt, deren Reiben, wie insbesondere aus Fig. ι ersichtlich, ist, ebenso wie der Schuhschlitz
bis zur Kappe reichen. Die Haken sind also gegenüber den freien Kanten der
Laschen stark zurückversetzt, so daß sie beim Verschnüren des Sichuhes 'nicht auf den Rist
drücken können. Die Lappen 7,8 können auch auf andere geeignete Weise mit dem
Schaft verbunden sein oder mit den beiden Teilen desselben je aus einem Stück bestehen.
679 2Ό0
Unter dem Schuhschlitz befindet sich die bekannte Zunge 9, die in gleichfalls bekannter
Weise mit einer Einlage aus Sehwammkautseihuk
versehen ist, so daß sich der Fuß leicht anschmiegt. Zur Verbesserung der Abdichtung
ist außerdem, wie aus Fig. 4 ersichtlich, der Schaftoberteil auf bekannte
Art mit einer Einlage 21 aus weichem Stoff, z. B. porösem Kautschuk, versehen, der sich
eng an das Bein anlegt und jedes Eindringen von Wasser verhindert.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Skischuh mit Absatzrille für den Bindungsstrammer und einem mit der Brand- und Laufsohle vernähten Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Einstechnaht (18) des Rahmens (4) im Fersenteil einen größeren Abstand von der Laufsohle (12) hat als im Schuhvorderteil und daß .die im Fersenteil zwischen der Brandsohle (11) und der Laufsohle (12) in bekannter Weise angeordneten keilförmigen Zwischensohlen (14, 5) im Fersenteil mit dem Schaft (1) und dem Rahmen (4) .eine im übrigen bekannte, oberhalb der Absatzrille (3) liegende zweite (Diagonal-) Rille (2) für den Strammer bilder, dessen Zug, von 'dieser Rille aufgenommen, auf die Sohle übertragen wird.
- 2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rille (2) vorn am Absatz in die Rille (3) einläuft.
- 3. Skischuh nach Anspruch 1 und 2 mit zu beiden Seiten des Schuhschlitzes angeordneten Laschen, dadurch gekennzeichnet, cdaß ,die Laschen (7, 8) nächst ihrem Ansatz am zweiteiligen Schaft (1) die ebenso· ,wie der Schuhschlitz bis zur Kappe reichenden Hakenreihien (10) aufnehmen und, überlappt, gemeinschaftlich mit der an sich bekannten, mit Einlage aus Schwammkautschuk versehenen Zunge (9) ein möglichst genaues, schmerzloses, wasser- und schneedichtes Einschnüren des Fußes gestatten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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