DE20313763U1 - Schuh, welcher für das Ausüben einer Sportart bestimmt ist - Google Patents
Schuh, welcher für das Ausüben einer Sportart bestimmt istInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Sportschuh, und betrifft genauer einen Schuh, welcher dazu bestimmt ist, an einem Sportgerät gehalten zu werden.
Derartige Schuhe können auf Gebieten verwendet werden, wie z.B. das Surfen auf Schnee oder Snowboarden, das Skifahren, das Schneeschuhlaufen, das Gletscherlaufen, das Rollschuhlaufen, das Rollbrettfahren oder anderen.
Für gewisse Ausübungen ist es interessant, dass der Schuh nachgiebig ist.
Zum Beispiel erleichtert ein nachgiebiger Schuh auf dem Gebiet des Snowboardfahrens das Gehen oder das Ausüben von Stilfiguren während dem Fahren eines Brettes.
Auf bekannte Weise erstreckt sich ein Schuh longitudinal zwischen einem Absatz und einer Spitze. Der Schuh weist eine Sohle und einen Schaft auf. Gewisse Schafte weisen eine äußere und eine innere Hülle auf, jede mit unterschiedlichen Eigenschaften. Die äußere Hülle weist z.B. eine gewisse mechanische Widerstandsfähigkeit, eine Dichtigkeit gegen Wasser oder anderem auf, wohingegen die innere Hülle z.B. eine Dämpfung, einen thermischen Komfort oder anderes bietet.
Im Allgemeinen ist ein Spannmittel der inneren Hülle vorgesehen. Das Spannmittel kann Durchgangsvorrichtungen aufweisen, welche fest mit der inneren Hülle verbunden sind und einen Schnürsenkel, welcher durch die Durchgangsvor-
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richtungen verläuft. Selbstverständlich sind die Durchgangsvorrichtungen in einer Art und Weise angeordnet, dass ein Unterspannungsetzen des Schnürsenkels ein Spannen der inneren Hülle hervorruft. Dies ermöglicht dieser letzteren, den Fuß eines Benutzers besser einzuspannen, ja sogar den unteren Teil des Beines, wenn der Schaft hoch ist.
Es ist des Weiteren im Allgemeinen ein Spannmittel der äußeren Hülle vorgesehen. Auf diese Weise ist es die Gesamtheit des Schaftes, die den Fuß einspannt, ja sogar ebenfalls den unteren Teil des Beines. Bei dieser Art von Schuh und trotz des doppelten Spannsystems an der äußeren Hülle und der inneren Hülle ist es manchmal aufgetreten, dass während dem Fahren des Gerätes der Fuß des Benutzers im Verhältnis zu dem Schaft sich bewegt. Dies ist besonders der Fall beim Snowboarden. Die Bewegungen des Fußes, vor allem auf Höhe des Absatzes, sind parasitäre Bewegungen, welche das Fahren des Gerätes stören. Die Fahrimpulse werden nicht direkt oder nicht vollständig vom Benutzer des Gerätes durchgegeben auf Grund dieser parasitären Bewegungen. Dies beeinträchtigt die Präzision des Fahrens des Gerätes.
Es ist eine der Aufgaben der Erfindung, den Halt des Fußes in dem Schuh, insbesondere auf Höhe des Absatzes, zu verbessern.
Hierfür schlägt die Erfindung einen Schuh vor, welcher eine Sohle und einen Schaft aufweist, wobei der Schuh sich longitudinal zwischen einem Absatz und einer Spitze erstreckt, wobei der Schaft eine äußere Hülle und eine innere Hülle aufweist, wobei der Schuh ein Spannmittel der inneren Hülle aufweist, wobei das Spannmittel der inneren Hülle Durchgangsvorrichtungen umfasst, die fest mit der inneren Hülle verbunden sind, und mindestens einen Schnürsenkel.
Der Schuh gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel der inneren Hülle mindestens eine hintere Durchgangsvorrichtung aufweist, die fest mit der äußeren Hülle verbunden ist, wobei die hintere Durchgangsvorrich-
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-3-
tung im Wesentlichen in Richtung des Absatzes des Schuhs angeordnet ist. Somit ist der Fuß nicht nur im Verhältnis der inneren Hülle sondern auch im Verhältnis zu der äußeren Hülle gehalten, mit welcher die Haltemittel an dem Sportgerät zusammenwirken.
Diese Struktur des Spannmittels der inneren Hülle ermöglicht einen guten Halt der inneren Hülle um den Fuß, ja sogar um das untere Teil des Beines wenn der Schaft hoch ist. Das Spannmittel der inneren Hülle ermöglicht ebenfalls eine Belastung des Fußes und/oder der inneren Hülle in Richtung zu dem Absatz des Schuhs.
Eine Erhöhung der Spannung des Schnürsenkels vergrößert den Halt des Fußes und/oder der inneren Hülle an der äußeren Hülle in Richtung des Absatzes. Es folgt daraus, dass der Fuß des Benutzers in dem Schuh besser gehalten wird, insbesondere auf Höhe des Absatzes. Somit werden während dem Fahren des Gerätes die Bewegungen des Fußes in dem Schuh reduziert. Ein Vorteil, der sich daraus ergibt, ist eine weit größere Präzision eines Fahrens.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden besser verstanden werden mit Hilfe der nachfolgenden Beschreibung in Bezug auf die beigefügte Zeichnung, welche gemäß nicht beschränkenden Beispielen darstellt, wie die Erfindung realisiert werden kann, und in welcher:
Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht eines Schuhs gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist;
Fig. 2 ein Schnitt gemäß II-II aus Fig. 1 ist;
Fig. 3 ein Schnitt gemäß IH-III aus Fig. 1 ist,
Fig. 4 eine perspektivische, auseinandergezogene Vorderansicht eines
Schuhs gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist;
Fig. 5 ein Schnitt gemäß V-V aus Fig. 4 ist.
Fig. 5 ein Schnitt gemäß V-V aus Fig. 4 ist.
-A-
Die Beispiele, welche nachfolgend beschrieben werden, betreffen besonders Snowboardschuhe. Jedoch wendet sich die Erfindung auf andere Gebiete, wie denjenigen, die zuvor angegeben wurden, an.
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Das erste Beispiel wird nachfolgend unter zur Hilfenahme der Fig. 1 bis 3 beschrieben.
Wie es Fig. 1 zeigt, ist ein Snowboardschuh 1 vorgesehen zum Aufnehmen des Fußes des Benutzers.
Auf bekannte Weise weist der Schuh 1 eine Laufsohle 2 und einen Schaft 3 auf. Der Schuh 1 erstreckt sich in der Länge zwischen einem Absatz 4 und einer Spitze 5 und in der Breite zwischen einer seitlichen Seite 6 und einer mittleren Seite 7.
Wie dargestellt, weist der Schaft 3 einen unteren Abschnitt 10 auf, der vorgesehen ist, den Fuß zu umgeben und einen oberen Abschnitt 11, der vorgesehen ist, einen Teil des unteren Teils des Beines zu umgeben. Es kann jedoch ebenfalls vorgesehen sein, dass der Schaft lediglich einen unteren Abschnitt umfasst.
Der Schuh 1 ist aufgebaut, um ein gutes Abrollen des Fußes während dem Gehen, und Neigungen des Unterteils des Beines während dem Fahren eines Brettes zu erlauben. Dies ist der Grund, warum die Sohle 2 und der Schaft 3 relativ nachgiebig sind.
Es kann jedoch ebenfalls vorgesehen sein, dass der Schuh steifer ist, um gewisse Fahrstile oder gewisse Praktiken zu erleichtern.
Der Schaft 3 weist eine äußere Hülle 12 und eine innere Hülle 13 auf, wobei erstere die zweite umgibt.
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Wie es besser Fig. 2 und 3 zeigen, weist die äußere Hülle 12 insbesondere ein seitliches Teil 14, ein mittleres Teil 15 und eine Zunge 16 auf. Diese Letztere verbindet die Teile 14, 15 miteinander, um der äußeren Hülle 12 ihre Kontinuität zu geben. Jedoch kann es vorgesehen sein, keine Zunge zu verwenden. In diesem Fall können die Teile 14, 15 getrennt bleiben oder sich überlagern. Die äußere Hülle 12 ist in Form eines Stapels von Schichten wiedergegeben, wobei er eine äußere Schicht 20, einen Kern 21, eine innere Schicht 22 und ein inneres Futter 23 aufweist.
Selbstverständlich werden die Schichten 20, 21, 22, 23 aus Materialien hergestellt, welche ihnen die gesuchten Eigenschaften bieten, wie z.B. die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung, die Dichtigkeit, den Komfort, die Leichtigkeit oder andere. Die Anzahl von Schichten kann in Abhängigkeit der Materialien oder der gewünschten Ziele variieren.
Die Schichten 20, 21, 22, 23 werden miteinander montiert durch Mittel, wie z.B. Klebungen, Nähte oder andere.
Vorzugsweise ist eine Montagebrandsohle 24 vorgesehen, um die äußere Hülle 12 vor ihrer Montage auf der Laufsohle 2 in Form zu halten.
Die äußere Hülle 12 ist durch ihre Basis 25 fest an der Montagebrandsohle 24 verbunden durch ein Mittel, welches in Form einer Naht 26 (Strobel-Montage) wiedergegeben ist. Selbstverständlich kann ein anderes Mittel, wie z.B. eine KIebung, geeignet sein (traditionelle Montage). Jedoch weist die Naht den Vorteil auf, leicht und schnell herstellbar zu sein.
Die äußere Hülle 12 wird außerdem durch ihre Basis 25 an der Sohle 2 fest verbunden auf Höhe der Peripherie der Sohle. Vorzugsweise wird die Verbindung durch Klebung hergestellt. Jedoch kann ein anderes Mittel, wie z.B. eine Naht oder die Kombination einer Klebung und einer Naht ebenso passen.
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Unter erneut Bezug nehmen auf Fig. 1, ist ein erstes Spannmittel zum Spannen auf reversibler Weise der äußeren Hülle 12 vorgesehen.
Das erste Spannmittel umfasst Durchgangsvorrichtungen 30, 31, 32, 33, die auf den Teilen 14, 15 der äußeren Hülle 12 angeordnet sind und gegebenenfalls in der Nähe der Spitze 5 beim Übergang der Teile.
Jede Durchgangsvorrichtung ist in Form einer mehr oder weniger langen Öse wiedergegeben, die der äußere Hülle 12 angefügt ist. Die Öse kann z.B. aus gegossenem Kunststoffmaterial hergestellt sein. Andere Arten von Durchgangsvorrichtungen können verwendet werden.
Das erste Spannmittel weist noch einen Schnürsenkel 34 auf, welcher einem Weg folgt, der durch die Durchgangsvorrichtungen abgesteckt ist. Zum Beispiel durchquert der Schnürsenkel 34 abwechselnd eine Durchgangsvorrichtung des seitlichen Teils 14 und eine Durchgangsvorrichtung des mittleren Teils 15 ebenso in dem unteren Abschnitt 10, wie auch in dem oberen Abschnitt 11 des Schaftes 3.
Selbstverständlich können andere Verläufe für den Schnürsenkel 34 in Betracht gezogen werden.
In allen Fällen ermöglicht ein unter Spannung Setzen des Schnürsenkels 34 eine Spannung der äußeren Hülle 12 durch gegenseitiges Annähern des seitlichen Teils 14 und des mittleren Teils 15.
Selbstverständlich können andere Strukturen für das erste Spannmittel vorgesehen sein, wie eine Reihe von Schnallen, welche durch Hebel auf einer Seite des Schuhs gesteuert werden und Aufnahmehaken der Schnallen auf der anderen Seite des Schuhs.
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Die innere Hülle 13 selbst wird unter erneutem Bezug nehmen auf Fig. 2 und 3 beschrieben.
Die innere Hülle 13 ist in Form eines Stapels mehrerer Schichten wiedergegeben, wobei er eine innere Schicht 40, einen Kern 41 und eine äußere Schicht 42 umfasst.
Auch hier sind die Schichten 40, 41, 42 aus Materialien hergestellt, welche ihnen die gesuchten Eigenschaften bieten. Die Schichten 40, 41, 42 werden ebenfalls miteinander durch j edes passende Mittel montiert.
Vorzugsweise hält die Montagebrandsohle 24 auch die innere Hülle 13 in Form vor ihrer Montage auf der Sohle 2.
Die innere Hülle 13 ist durch ihre Basis 43 an der Montagebrandsohle 24 durch ein Mittel fest verbunden, das in Form einer Naht wiedergegeben ist. Diese Letztere ist vorzugsweise die gleich, wie die Naht 26, die für die äußere Hülle 12 verwendet wird. Somit hält ein einziges Mittel gleichzeitig die äußere Hülle 12 und die innere Hülle 13 an der Montagebrandsohle 24. Dies erleichtert die Herstellung und macht sie schneller.
Selbstverständlich kann auch hier ein anderes Mittel, wie z.B. eine Klebung passen.
Die äußere Hülle 12 und die innere Hülle 13 können miteinander durch ihre jeweiligen Basen 25, 43 verbunden sein, unabhängig von der Sohle 2. Hierfür ist ein Verbindungsmittel vorgesehen, das in Form einer Naht wiedergegeben ist. Diese Letztere ist vorzugsweise die gleiche, wie die Naht 26, welche die äußere Hülle 12 und die innere Hülle 13 mit der Montagebrandsohle 24 fest verbindet.
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Selbstverständlich kann das Verbindungsmittel der Basen 25, 43 miteinander anders realisiert sein. Zum Beispiel kann eine Klebung passen oder auch die Kombination einer Naht und einer Klebung oder anderes.
In dem vorliegenden Fall, da die Basis 25 der äußeren Hülle 12 an der Sohle 2 fest verbunden ist, und da die Basen 25, 43 der Hüllen 12, 13 untereinander fest verbunden sind, ist die Basis 43 der inneren Hülle 13 mit der Sohle 2 fest verbunden.
In allen Fällen sind die äußere Hülle 12 und die innere Hülle 13 etwa oberhalb ihrer jeweiligen Basen 25, 43 in Bezug zueinander, ohne aneinander fest verbunden zu sein. Sie können untereinander in Kontakt oder leicht beabstandet sein in Abhängigkeit von dem Spannniveau bzw. -stärke der äußeren Hülle 12.
Auf komplementäre, jedoch nicht obligatorische Weise verschließt eine Zunge 44 mindestens teilweise einen Spalt 45 der inneren Hülle 13.
Die Tatsache, dass die innere Hülle 13 in der äußeren Hülle 12 aufgenommen ist, bietet dem Schaft 3 einen Komfort, vergleichbar zu demjenigen, welcher mit einem Füßling erhalten wird. Die Tatsache, dass die innere Hülle 13 durch ihre Basis 43 an der Basis 25 der äußeren Hülle 12 und an der Sohle 2 befestigt ist, bietet dem Schuh 1 eine gute Fähigkeit, die empfindungsgemäßen Informationen zu übertragen. Tatsächlich ist die Basis 43 einerseits in fester Position bezüglich der Sohle 2 und andererseits ist der Fuß in direkterem Kontakt mit der Sohle 2.
Ein zweites Spannmittel ist vorgesehen zum Spannen der inneren Hülle 13 in reversibler Weise.
Wie man es in den Fig. 1 und 2 sieht, umfasst das zweite Spannmittel untere Durchgangsvorrichtungen 50, fest verbunden mit dem unteren Abschnitt 51 der inneren Hülle 13, einige auf der seitlichen Seite 6, andere auf der mittleren Seite 7.
Jede untere Durchgangsvorrichtung 50 ist in Form einer Schlaufe wiedergegeben, welche an der inneren Hülle 13 verbunden ist. Die Schlaufe kann z.B. aus einem nachgiebigen, umgefalteten Gurtabschnitt hergestellt sein. Eine Hülse aus einem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten kann das Innere der Schlaufe ausstatten. Andere Arten von Durchgangsvorrichtungen können verwendet werden.
Das zweite Spannmittel umfasst ebenfalls obere Durchgangsvorrichtungen 52, fest verbunden mit dem oberen Abschnitt 53 der inneren Hülle 13, einige auf der seitlichen Seite 6, andere auf der mittleren Seite 7.
Jede obere Durchgangsvorrichtung 52 ist in Form einer Schlaufe wiedergegeben, welche an der inneren Hülle 13 angefügt ist. Die Schlaufe kann aus einem nachgiebigen Gurtabschnitt hergestellt sein, ausgestattet oder nicht mit einer Hülse. Auch hier können andere Arten von Durchgangsvorrichtungen verwendet werden.
Das Spannmittel weist weiterhin einen Schnürsenkel 54 auf, welcher einem Weg folgt, der durch die Durchgangsvorrichtungen abgesteckt ist. Zum Beispiel durchquert der Schnürsenkel 54 abwechselnd eine Durchgangsvorrichtung, welche auf der seitlichen Seite 6 angeordnet ist und eine Durchgangsvorrichtung, welche auf der mittleren Seite 7 angeordnet ist, ebenso in dem unteren Abschnitt 51, wie auch in dem oberen Abschnitt 53 der inneren Hülle 13.
Selbstverständlich können andere Verläufe für den Schnürsenkel 54 in Betracht gezogen werden.
In allen Fällen ermöglicht ein unter Spannung setzen des Schnürsenkels 54 eine Spannung der inneren Hülle 13 durch gegenseitige Annäherungen eines unteren, seitlichen Teils 55 und eines unteren mittleren Teils 56 und/oder eines oberen seitlichen Teils 57 und eines oberen mittleren Teils 58 in der inneren Hülle 13.
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Gemäß der Erfindung, wie man es in den Fig. 1 und 3 sieht, umfasst das Spannmittel der inneren Hülle 13 mindestens eine hintere Durchgangsvorrichtung 60, fest verbunden mit der äußeren Hülle 12, wobei die hintere Durchgangsvorrichtung 60, die mit der äußeren Hülle 12 fest verbunden ist, im Wesentlichen in Richtung zu dem Absatz des Schuhs angeordnet ist.
Vorzugsweise sind zwei hintere Durchgangsvorrichtungen 60 vorgesehen. Die eine ist auf der seitlichen Seite 6 des Schuhs 1 angeordnet, auf dem seitlichen Teil 14 der äußeren Hülle 12. Die andere ist selbst auf der mittleren Seite 7 an dem mittleren Teil 15 der äußeren Hülle 12 angeordnet. Jede der hinteren Durchgangsvorrichtungen 60 ist in Form eines umgefalteten Gurtabschnitts wiedergegeben, um eine Schlaufe zu bilden. Diese Letztere kann innen mit einer Hülse ausgestattet sein, z.B. aus Kunststoffmaterial, um die Reibungen des Schnürsenkels 54 zu reduzieren. Vorzugsweise weist der Gurtabschnitt einer hinteren Durchgangsvorrichtung 60 eine Form eines V auf. Der Abschnitt wird aus einem ersten Stückchen 61 und einem zweiten Stückchen 62 gebildet, welche in Verlängerung zueinander sind, wobei ihre Verbindung der Falte 63 des Abschnitts entspricht. Das erste Stückchen 61 der Durchgangsvorrichtung 60 ist an der äußeren Hülle 12 auf Höhe ihrer Basis 25 gemäß einem Mittel fest verbunden, dass durch eine Naht 64 symbolisiert ist. Die Naht 64 ist vorzugsweise auf Höhe der Basis 25 der äußeren Hülle 12 in der Nähe der Montagebrandsohle 24 angeordnet. Die Naht 64 befindet sich leicht vor dem Absatz 4. Das zweite Stückchen 62 der Durchgangsvorrichtung 60 selbst ist mit der äußeren Hülle 12 fest verbunden, leicht oberhalb vom Absatz 4, gemäß einem Mittel, das durch eine Naht 65 symbolisiert ist. Vorzugsweise ist die Winkelhalbierende des V, welches durch die Stückchen 61, 62 gebildet wird, im Wesentlichen in 45° im Verhältnis zur Sohle 2 oder im Verhältnis zum oberen Abschnitt 11 des Schaftes 3 ausgerichtet. Dies ermöglicht, die Kräfte, welche auf die hintere Durchgangsvorrichtung 60 ausgeübt werden, direkter auf den Absatz 4 zu übertragen. Selbstverständlich kann jedes andere Mittel passen, wie eine Klebung, ein Durchführen in Spalten der äußeren Hülle 12 oder andere.
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Des Weiteren können eine oder alle hinteren Durchgangsvorrichtungen 60 anders realisiert werden. Zum Beispiel in Form einer Öse, eines Hakens, eines Schnapprings bzw. Karabinerhakens oder anderem. In allen Fällen läuft der Schnürsenkel 54 des zweiten Spannmittels gleichzeitig durch die unteren Durchgangsvorrichtungen 50, die hinteren Durchgangsvorrichtungen 60 und die oberen Durchgangsvorrichtungen 52. Selbstverständlich kann der Schnürsenkel 54 durch jedes Mittel, wie z.B. einem Blockierer 66, einem Knoten oder anderem gespannt werden.
Das unter Spannung setzen des Schnürsenkels 54 ruft natürlich eine Spannung der inneren Hülle 13 hervor. Ein zusätzlicher Effekt wird auf Grund der hinteren Durchgangsvorrichtung 60 erhalten. Es handelt sich um eine Belastung bzw. Beanspruchung der inneren Hülle 13 und implizit auch des Fußes, den sie umgibt, in Richtung des Absatzes 4 des Schuhs 1. In Abhängigkeit der Anordnung des oder der hinteren Durchgangsvorrichtungen 60 kann die Belastung unterschiedlich ausgerichtet sein. Die Beanspruchung kann im Wesentlichen in Richtung zu der Laufsohle 2 oder im Wesentlichen in Richtung nach hinten gemäß der Länge des Schuhs 1 oder weiter gleichzeitig in Richtung zu der Sohle 2 und in Richtung nach hinten ausgerichtet sein.
In allen Fällen sind der Fuß des Benutzers und die innere Hülle 13 gegen die äußere Hülle 12 auf Höhe des Absatzes 4 gedrückt. Dies übersetzt sich in einen besseren Halt des Fußes in dem Schuh 1. Ein Vorteil, welcher daraus hervorgeht, ist eine besser Übertragung von Fahrimpulsen und von empfindungsgemäßen Informationen zwischen dem Benutzer und dem gefahrenen Gerät, insbesondere wenn der Schuh auf einem Sportgerät über Bindungen befestigt ist, welche mit der äußeren Hülle zusammenwirken. In anderen Worten wird die Fahrpräzision vergrößert. Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend dargestellt unter zur Hilfenahme der Fig. 4 und 5.
Aus Gründen der Vereinfachung werden lediglich die Unterschiede in Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel hervorgehoben.
• ♦ ····
Ein Schuh 80 umfasst eine Geh- bzw. Laufsohle 81 und einen Schaft 82. Der Schuh 80 erstreckt sich in der Länge zwischen einem Absatz 83 und einer Spitze 84, in der Breite zwischen einer seitlichen Seite 85 und einer mittleren Seite 86.
Der Schaft 82 umfasst eine äußere Hülle 90, die fest mit der Sohle 81 verbunden ist, wie auch einen Füßling 91. Dieser Letztere wird in lösbarer Weise im Inneren der äußeren Hülle 90 montiert. Der Füßling 91 spielt die Rolle einer inneren Hülle des Schaftes 82. Der Füßling 91 umfasst insbesondere ein seitliches unteres Teil 92 und ein mittleres unteres Teil 93, die untereinander durch einen Boden 94 verbunden sind, wie auch ein oberes seitliches Teil 95 und ein mittleres oberes Teil 96.
Der Füßling 91 ist ebenfalls mit einem Spannmittel ausgestattet, welches untere Durchgangsvorrichtungen 100, obere Durchgangsvorrichtungen 101, einen Schnürsenkel 102 und ein Schließmittel, welches in Form eines Blockierers 103 wiedergegeben ist, aufweist.
Entsprechend der Erfindung ist ebenfalls für das Spannmittel der inneren Hülle, welche der Füßling 91 bildet, mindestens eine hintere Durchgangsvorrichtung 104 vorgesehen, fest verbunden mjt der äußeren Hülle 90. Auch hier ist jede hintere Durchgangsvorrichtung 104 im Wesentlichen in Richtung zu dem Absatz 83 des Schuhs 80 angeordnet.
Alle Durchgangsvorrichtungen 100, 101, 104 sind wiedergegeben in Form von Schlaufen, welche mit umgefalteten Gurtabschnitten realisiert sind. Jedoch ist es bevorzugt, dass die hintere Durchgangsvorrichtung 104 permanent oder gelegentlich offen ist, um den Füßling 91 in oder aus der Hülle 90 einbringen oder herausbringen zu können. Die hintere Durchgangsvorrichtung 104 kann die Form eines Hakens aufweisen oder den Aspekt eines Schnapphakens, dessen Öffnung über einen angelenkten Finger erfolgt, gegen die Wirkung eines elastischen Mittels.
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Ein unter Spannung setzen des Schnürsenkels 102 ruft die Spannung des Füßlings 91 hervor, wie auch auf Grund der hinteren Durchgangsvorrichtungen 104 eine Belastung des Füßlings und des Fußes in Richtung zu dem Absatz 83.
Man kann feststellen, dass die hinteren Durchgangsvorrichtungen 104 in ihrer Anzahl zwei sind, eine auf der seitlichen Seite 85, die andere auf der mittleren Seite 86.
In allen Fällen wird die Erfindung ausgehend von Materialien und gemäß Umsetzungstechniken realisiert, welche dem Durchschnittsfachmann bekannt sind.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen Beispiele beschränkt und umfasst alle technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können.
Insbesondere kann die Anzahl von hinteren Durchgangsvorrichtungen variieren. Es kann eine einzige hintere Durchgangsvorrichtung entweder auf der seitlichen Seite oder auf der mittleren Seite geben. Folglich wird die Beanspruchung, welche durch den Schnürsenkel auf die innere Hülle ausgeübt wird, entweder auf die seitliche Seite oder auf die mittlere Seite versetzt sein.
Es kann ebenfalls sein, dass es mehrere hintere Durchgangsvorrichtungen auf derselben Seite, der seitlichen Seite oder der mittleren Seite, gibt.
Claims (9)
1. Schuh (1, 80) aufweisend eine Sohle (2, 81) und einen Schaft (3, 82), wobei sich der Schuh (1, 80) longitudinal zwischen einem Absatz (4, 83) und einer Spitze (5, 84) erstreckt, wobei der Schaft (3, 82) eine äußere Hülle (12, 90) und eine innere Hülle (13, 91) umfasst, wobei der Schuh (1, 80) ein Spannmittel der inneren Hülle (13, 91) umfasst, wobei das Spannmittel der inneren Hülle (13, 91) Durchgangsvorrichtungen (50, 52, 100, 101) umfasst, fest verbunden mit der inneren Hülle (13, 91), und mindestens einen Schnürsenkel (54, 102), dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel der inneren Hülle (13, 91) mindestens eine hintere Durchgangsvorrichtung (60, 104) aufweist, welche mit der äußeren Hülle (12, 90) fest verbunden ist, wobei die hintere Durchgangsvorrichtung (60, 104) im Wesentlichen in Richtung des Absatzes (4, 83) des Schuhs (1, 80) angeordnet ist.
2. Schuh (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Montagebrandsohle (24) vorgesehen ist zum in Form halten der äußeren Hülle (12) und der inneren Hülle (13), wobei die äußere Hülle (12) und die innere Hülle (13) fest verbunden sind durch ihre jeweiligen Basen (25, 43) mit der Montagebrandsohle (24).
3. Schuh (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Hülle (12) und die innere Hülle (13) untereinander durch ihre jeweiligen Basen (25, 43) verbunden sind.
4. Schuh (80) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Hülle (91) ein Füßling ist, welcher in lösbarer Weise im Inneren der äußeren Hülle (90) montiert ist.
5. Schuh (1, 80) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei hintere Durchgangsvorrichtungen (60, 104) aufweist, die eine auf der seitlichen Seite (6, 85) auf dem seitlichen Teil (14) der äußeren Hülle (12, 90) angeordnet, die andere auf der mittleren Seite (7, 86) an dem mittleren Teil (15) der äußeren Hülle (12, 90) angeordnet.
6. Schuh (1, 80) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsvorrichtungen (50, 52, 100, 101), welche fest verbunden sind mit der innere Hülle (13, 91), und die hinteren Durchgangsvorrichtungen (60, 104), welche mit der äußeren Hülle (12, 90) fest verbunden ist, Schleifen sind, die jeweils an der inneren Hülle (13, 91) und an der äußeren Hülle (12, 90) angefügt sind.
7. Schuh (1, 80) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe der Durchgangsvorrichtungen (50, 52, 60, 100, 101, 104) aus einem umgefalteten, nachgiebigen Gurtabschnitt hergestellt ist.
8. Schuh (1, 80) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine hintere Durchgangsvorrichtung (60, 104) ein umgefalteter Gurtabschnitt zum Bilden einer Schlaufe ist, wobei der Abschnitt die Form eines V aufweist, wobei der Abschnitt aus einem ersten Stückchen (61) und einem zweiten Stückchen (62) gebildet wird, wobei das erste Stückchen (61) an der äußeren Hülle (12) leicht vor dem Absatz (4) fest verbunden ist, wobei das zweite Stückchen (62) an der äußeren Hülle (12) leicht oberhalb des Absatzes (4) fest verbunden ist.
9. Schuh (1, 80) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er einen unteren Abschnitt (10) aufweist, vorgesehen zum Umgeben des Fußes, und einen oberen Abschnitt (11), vorgesehen zum Umgeben eines Teils des unteren Teils des Beines eines Benutzers.
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