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DE6793C - - Google Patents

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DE6793C
DE6793C DENDAT6793D DE6793DA DE6793C DE 6793 C DE6793 C DE 6793C DE NDAT6793 D DENDAT6793 D DE NDAT6793D DE 6793D A DE6793D A DE 6793DA DE 6793 C DE6793 C DE 6793C
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DE
Germany
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rollers
horizontal
vertical
pairs
vertical rollers
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DENDAT6793D
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Publication of DE6793C publication Critical patent/DE6793C/de
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  • Metal Rolling (AREA)

Description

1879.
Klasse 18.
EISEN-INDUSTRIE zu MENDEN und SCHWERTE in SCHWERTE.
Verbesserungen an einem Walzwerksystem mit horizontalen und verticalen, glatten Walzenpaaren sammt eingeschalteten Führungen.
Zusatz-Patent zu No. 1945 vom 15. Januar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1879 ab. Längste Dauer: 14. Januar 1893.
Diese Erfindung bezweckt die Herstellung von Vierkanteisen, Rundeisen sowie Walzdraht von quadratischer, runder, ovaler oder flacher Form, und zwar aus einem erhitzten Stab Eisen oder Stahl bei einmaligem Passiren der Maschine, also hr einer Operation, wobei Form und Gröfse der erzielten Gegenstände mit der Form und Gröfse der angewendeten Stangen und je nach den verschiedenen Walzen wechseln.
Die nach dieser Erfindung hergestellte Maschine besteht aus drei Abtheilungen: den Vorwalzen X, den Mittelwalzen Y und den Fertigwalzen Z des Grundplans, Fig. 5.
Die Vorwalzen und Mittelwalzen stehen 2,785 m, die Mittel- und Fertigwalzen 9,42 m von einander entfernt, welche Zwischenräume indefs je nach Erfordernifs verlängert oder verkürzt werden können. Die letzteren sind so eingerichtet und aufgestellt, wie bisher allgemein üblich, dagegen ruhen die Vor- und Mittelwalzen auf einem langen Gestell und bestehen aus einer Reihe von horizontalen und verticalen Walzen, die paarweise in bestimmten Entfernungen von einander angeordnet sind. Sämmtliche Vorwalzen, sowohl die horizontalen als auch die verticalen, sind glatt, die Mittelwalzen sind ebenfalls sämmtlich glatt bis auf das letzte Horizontalwalzenpaar, welches für Vierkanteisen einen entsprechenden und für Randeisen einen ovalen Einschnitt erhält. Dagegen besteht die Fertigwalze nur aus einem einzigen Paar calibrirter Walzen und zwar je nach der Form des zu bildenden Stabes mit kantigen oder runden Kalibern.
Die Horizontal- und Verticalwalzen der Vor- und Mittelwalzen sind mit Führungen versehen, welche von einem horizontalen Walzenpaare bis zu dem nächstfolgenden durch das zwischenliegende vertical angebrachte Walzenpaar laufen.
Sämmtliche Walzenpaare erhalten ihren Betrieb gemeinschaftlich und sind zu dem Zwecke mit passendem Räderwerk oder Riemen, mit Lagern, Stellschrauben zum Adjustiren etc. versehen. Das Räderwerk der Verticalwalzen mufs wie bei den Verticalwalzen der Universalwalzwerke verstellbar sein.
Bei den Vor- sowohl als auch bei den Mittelwalzen wird gewöhnlich das erste und letzte Walzenpaar horizontal angeordnet.
Fig. ι ist ein Verticallängenschnitt eines Theiles der Maschinen, in welchem, so weit es erforderlich ist, die Arbeit dargestellt wird.
Fig. 2 ist die obere Ansicht dieses Theiles der Maschine.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Maschine in gröfserem Mafsstab.
Fig. 4 ist eine Ober- und Seitenansicht der angewendeten Führungen.
Fig. 5 ist ein Grundplan der Gesammteinrichtung.
In den Fig. 1 und 2 ist soviel von der Maschine der Länge nach gezeigt, um zwei Paar Horizontal- und ein Paar Verticalwalzen nebst einer Führung zur Anschauung zu bringen. Die übrigen Theile der Maschine werden durch das Hinzufügen solcher verticaler und horizontaler Walzenpaare nebst Führungen, welche in einer Linie mit der Einführung laufen, gebildet, so dafs aus der Beschreibung der Fig. 1, 2 und 4 die Wechselwirkung zwischen Horizontal- und Verticalwalzen, und aus dem Grundplan, Fig. 5, die Wirkung der ganzen Maschine leicht ersehen werden kann.
Die aufrecht stehenden Gehäuse oder Gestelle A A, welche die Horizontalwalzen B tragen, sind von gewöhnlicher Construction.
Die Lagerklötze b und Stellschrauben b' sind passend angeordnet.
Diese Horizontalwalzen sind, wie vorhin erwähnt, in geeigneten Abständen paarweise angebracht.
Zwischen je z\vei horizontalen Walzenpaaren befindet sich eine horizontal liegende Führung.
Zwischen den aufrecht stehenden Gehäusen AA und durch die darauf befestigten Vorsprünge A l sind horizontale Gestelle oder Gehäuse C angebracht.
In diesen horizontalen Gehäusen befinden sich die Lager d zur Aufnahme eines Paares Verticalwalzen D D.
dl d; sind Adjustirschrauben.
Die Walzen D D sind sämmtlich glatt, d. h. ihre Flächen sind weder mit Einschnitten noch

Claims (1)

  1. Ringen verseilen, nm mit dem nachstliegenden Walzenpaare in Berührung zu kommen.
    Die verticalen Walzen sind in bestimmten Entfernungen angeordnet, so dafs der Querschnitt der durchlaufenden Stange in gewünschter Weise verringert wird.
    Die Verticalwalzen sind symmetrisch zu den Horizontälwalzen angeordnet, so dafs die Wirkung der Verticalwalzen mit der an jeder Seite befindlichen Horizontalwalze in Bezug auf die Richtung dieselbe wird. . .
    Eine grofse praktische Schwierigkeit, welche überwunden werden mufste, ist die, den zu walzenden Stab von einer horizontalen Walze nach der nächstfolgenden zwischen den Verticalwalzen hindurch in solcher Weise zu führen, dafs derselbe auf beiden Seiten einen ganz gleichförmigen Druck erhält, ohne sich U-förmig zu biegen oder gar umzukippen. Um dies herbeizuführen und mittelst verticaler Walzen den Querschnitt des Metallstabes zu verringern sowie die Kanten zu verdichten, sind die erwähnten Führungen G, Fig. 4, angebracht.
    Jede dieser Führungen nimmt bei α den Stab von dem vorliegenden horizontalen Walzenpaare auf und überliefert dieselben an seinem entgegengesetzten Ende αl dem nachstliegenden horizontalen Walzenpaare, wie durch die Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
    Diese Führungen sind ihrer Länge nach von α bis a1 mit einer Oeffnung s von solcher Gröfse versehen, dafs die Stange oder das Mittelstück sich ungehindert bewegen kann und mit der nothwendigen Genauigkeit in der Ein- und Ausführungslinie'; durch die oberen und unteren Platten c und cl und durch die Seiten-. flächen gehalten wird.
    Die Führungen laufen ohne Unterbrechung, durch die Verticalwalzen D D, ohne- dieselben in ihren Bewegungen zu hindern.
    Die Seiten e1 sind so ausgehöhlt, wie in Fig. 2 und 4 "gezeigt, dafs die vorerwähnte Oeffnung s iiach jeder Seite unbedeckt bleibt.
    Diese Aushöhlungen sind etwas mehr gerundet als. die Verticalwalzen, sie verengen auf jeder Seite' den Weg, welchen die Stange oder das Metällstück zu passiren hat, bis zur Hälfte der zu erzielenden Reduction.
    Der Betrag der seitlichen Verdichtung ist annähernd gleich dem auf der flachen Seite und genügend, um die Kanten scharf und eckig zu bilden und zu verhindern, dafs dieselben rauh oder ungleichmäfsig bleiben.
    Die parallellaufenden oberen und unteren Platten c und c' der Führungen verhindern, dafs die Stange oder das Metallstück beim Passiren der Walzen umkippen oder sich in die Quere biegen. kann, während die Verticalwalzen die Kanten bearbeiten und die Stange den nachstliegenden Horizontalwalzen behufs Ziehung und Auswalzung überliefern.
    Von dieser Horizontalwalze geht die Stange durch eine ähnliche Führung von solchen Verhältnissen, wie die veränderte Form des Eisens. bedingt, durch ein anderes Paar Verticalwalzen.
    Diese bearbeiten die Stange nochmals, das Walzproduct wird den nächsten Horizontalwalzen zugeführt u. s. f., bis man ein Product von gewünschter Form erzielt.
    Die Seitenplatten e und el dieser. Führungen über die verengten Stellen sind etwas geneigt oder glockenförmig gebildet, wie bei η η, Fig. 4, gezeigt, um die bearbeitete Stange in die genaue Richtung der Führung zu bringen, falls dieselbe davon abweichen sollte und das Festsetzen der Spähne zu verhindern.
    Die Verticaltiefe der Oeffnung s kann dadurch erhöht oder verringert werden, dafs man die obere Platte mittelst Stellschrauben rr in der Verticalebene adjustirbar macht.
    Wie bereits erwähnt und in Fig. 3 gezeigt, werden diese Walzenpaare und Führungen vervielfacht, so dafs man eine ganze Reihe, \velche die Maschine bildet, anwenden kann.
    Zum Walzen von Metallen wenden wir bei den Vorwalzen drei Paar Horizontal- und zwei Paar Verticalwalzen und bei den Mittelwalzen vier Paar Horizontal- und drei Paar Verticalwalzen an; es kann jedoch die Zahl derselben je nach Bedarf vermehrt oder vermindert werden.
    Damit die Zeichnung an Klarheit gewinnt, ist das Räderwerk für die Horizontalwalzen weggelassen in Fig. i, 2 und 3.
    Zum Betriebe der Walzen dienen Räderwerke und Riemen, wie solche bei Walzwerken Anwendung finden. Es kann auch durch Kuppelung an den Hälsen B1 je ein Walzenpaar mit dem anderen in Eingriff gebracht werden, oder ferner jedes Walzenpaar eine unabhängige Bewegung haben.
    Die Stange mufs. so in die Maschine eingeführt werden, dafs sie von dem letzten Walzenpaare in vollkommenster Weise ohne jeden Fehler geliefert wird.
    Die Treibräder für die Verticalwalzen sind bei m dargestellt; diese Räder sind, wie bei den Verticalwalzen in Universalwalzwerken üblich ist, adjustirbar gemacht.
    Durch Anwendung solcher sich abwechselnder Horizontal- und Verticalwalzen mit glatten Flächen und Einschnitten (Kaliber) kann man kantiges und rundes Eisen von beliebiger Gröfse walzen, ohne die Maschine bis auf Ausnahme des letzten Horizontalwalzenpaares der Mittelwalze zu verändern.
    Ein Satz Führungen wird der Maschine beigegeben und zwar für jede Gröfse des herzustellenden Productes.
    Die Führungsplatten können durchlocht werden, damit der Sinter bei dem Fortbewegen des Metalles herabfalle.
    Patenτ-Ansρruch:
    Anwendung eines Systems von horizontalen und verticalen Walzen, deren letztes Paar oder Trio allein kalibrirt ist, in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Anordnung.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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