DE1912269A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Schwaechung von Streifenmaterial im Profilwalzverfahren - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Schwaechung von Streifenmaterial im ProfilwalzverfahrenInfo
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Description
Sixten Vincent JAESBON, Lulea/Schweden
Verfahren und Vorrichtung zur Schwächung von Streifenmaterial im Profilwalzverfahren.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schwächen von profilgewalzten Metallstreifen
vor dem Walzen entlang einer die Teilung des Fertigproduktes in gewünschte Längen bestimmenden
Linie, so-wie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
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Verfahren und Vorrichtungen dieser Art"sind
bekannt.
Bei herkömmlichen Methoden des Abschneidens erfolgte
die Zerteilung des Streifens nach dessen Profilieren durch Absägen, Abscheren oder durch
Schleifkopfe. Im Hinblick auf die unzähligen Arten von Längen, die heute auf den verschiedensten G-ebieten
und für die verschiedensten Zwecke benötigt werden und mit doppelt gefalteten Stützeeken und
Kanten hergestellt werden können, ist ein Zerteilen
des Streifens durch Abscheren nicht mehr geeignet, da ein solches Verfahren die Längen deformieren würde.
Ein Absägen oder Abschleifen hinterläßt eine rauhe Oberfläche und es besteht die Möglichkeit,
daß Oberflächenanstriche, wie zerbrechliche Farbe oder Lackauflagen beschädigt werden, so daß eine
teure manuelle Behandlung dieser Fläche notwendig wird.
Bei neueren Verfahren ist es auch bekannt, daß das Metall durch Einkerbungen geschwächt wird,
entlang derer es dann brechen soll, jedoch erst,
nachdem es bereits in länglicher Ricntung zur Kerbung
profiliert wurde. In diesem Fall wird das Material in Längen geliefert, die an einer bestimmten
Stelle geschwächt wurden und die durch spezielle mechanische Vorrichtungen an zumindest einer dieser
Stellen getrennt werden soll, um den jeweils gegebenen Bedingungen zu entsprechen. Somit muß die Länge,
nachdem sie in einem Profilwalzwerk o.a. bear-
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beitet wurde, manuell mechanischen Vorgängen unter-.
zogen werden, wobei die Ränder, an denen der Bruch stattfindet, rauh bleiben und möglicherweise die Oberflächenauflage
beschädigt wird.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens zu schaffen, das die im vorangegangenen beschriebenen Nachteile nicht aufweist.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht,
daß die Schwächung des Metalls derart bemessen wird, daß die !Peilung des Metalls an der
geschwächten Stelle während des Walzvorganges erfolgt,
Ferner ist es vorteilhaft, daß die Schwächung
des Materials durch Einkerbung der Metalloberfläche auf einer oder beiden Seiten durchgeführt wird, wobei
die Tiefe der Einkerbung des Metalls den Zeitpunkt der Teilung des Streifens während des Walzvorganges
bestimmt.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer
Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, daß ein in Richtung des
Materialstreifens längs- und querverfahrbarer Vorschubwagen
vorgesehen.ist, der mit dem Materialstreifen
einkerbenden ,Schneideinrichtungen ausgestattet ist und daß diesem Vorschubwagen in Arbeitsrichtung
des Materialstreifens formgebende und im Bereich der Einkerbungen zerteilend ablängende Walzen vorgesehen
sind.
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Im folgenden ist zur weiteren Erläuterung und
zum besseren Verständnis ein Ausfüh/rungsbeispiel der Erfindung in der Zeichnung näher beschrieben
und erläutert.
Die in der Zeichnung dargestellte Maschine arbeitet·
mit Schneidwalzen. Es sind jedoch jederzeit auch andere Einrichtungen zur Einkerbung des Materialstreifens
oder der Schneidemaschinen mit kontrollierter Bewegung denkbar. Die in der Zeichnung schematisch
dargestellte Einkerbvorrichtung 3 zum Einkerben
eines Metallstreifens 2, usw.
Die Zeichnung zeigt schematisch eine Maschine 3 zum Einkerben eines Metallstreifens 2, der heiß- oder
kaltgewalzt und auch oberflächenbehandelt sein kann. Der Metallstreifen 2 kommt von einer Trommel oder
Spule 1 in Richtung des Pfeils durch die Maschine 3
zu einem Profilwalzwerk 6, welches in diesem Pail
drei Walzenpaare aufweist, die, wie die Zeichnung zeigt, jeweils eine obere Walze 7, 8 und 9 besitzen
und den Streifen 2. in dessen länglicher Richtung profilieren. Die Maschine besitzt zwei Träger, die
nicht weiter beschrieben werden, welche übereinander montiert sind, und zwischen denen der Streifen Z-durchläuft.
Der untere Träger ist starr angebracht, während-der obere Träger in seitlicher wie auch
senkrechter Richtung bewegt werden kann. Es sind Vorschubwagen angebracht, die sich entlang der Träger
bewegen, von denen Vorschubwagen 4 auf dem oberen Träger in der Zeichnung gezeigt werden, der
sich über dem Streifen 2 hin- und herbewegen kann
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und an den mittels Haltevorrichtungen drehbar verzapfte Schneidewalzen 5 angebracht sind. Diese Ausfiihrungsart
der Erfindung zeigt drei dieser Walzen, wobei natürlich auch jede andere Anzahl verwendet
werden kann. Der untere Vorschubwagen, der sich in Übereinstimmung mit dem oberen Vorschubwagen bewegt
und genau unter diesem angebracht ist, besitzt ähnliche Schneidwalzen und ist mit dem oberen Vorschubwagen
durch. Rollenketten, die nicht gezeigt sind, welche über Zahnräder und Laufrollen an den Enden
der Träger laufen, verbunden, wobei die beiden Vorschubwagen und damit auch die Schneidwalzen αμΓοϋ
ein hydraulisches System über den Streifen 2 bewegt werden. Diese Bewegung kann vertikal zur Längsrichtung
des Metallstreifens oder in eine gewünschte andere mögliche Richtung erfolgen.
Die gewünschte Kerbungstiefe wird durch eine
spezielle Einstellvorrichtung erreicht, so daß, wenn nötig, der Streifen vollkommen zerteilt werden kann.
Durch die beschriebene Maschine 3 wird der Streifen 2,
bevor er im Profilwalzwerk 6 profiliert wird, durch die Schneidwalzen 5 eingekerbt zu einer Tiefe, die
von Stärke und Härte des Metallstreifens abhängt. Diesbezüglich wird gemäß der Erfindung die Tiefe
der Einkerbung des Metallstreifens so eingestellt,
daß der Streifen 2, um im Profilwalzwerk 6 die nötige
Führung zu erhalten, die bezüglich der Profilierung
des Streifens sehr wichtig ist, durch mindestens zwei Rollenpaare, wie Rollen 7 oder 8, unzerteilt
durchläuft, aber stufenweise vom Mittelpunkt seiner Einkerbung aus während des Durchlaufens durch die
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genannten Rollen abbricht,.so daß der Streifen an einer Stelle, die für die Profilierung des Streifens
besonders geeignet ist, vollkommen abbricht. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird diese
Stelle durch eine Linie 10 in der Zeichnung angezeigt,
Ein Vorteil dieser Erfindung ist, daß der Zeitpunkt, an dem der Streifen während des Walzvorgangs
zerteilt werden soll, vorherbestimmt werden kann. Dies wird durch die Einstellung der Tiefe
der Einkerbung des Metalls erreicht.
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Claims (3)
1.) Verfahren zum Schwächen von profilgewalzten
Metallstreifen vor dem Walzen entlang einer die Teilung
des Fertigproduktes in gewünschte längen bestimmen, der Linie, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwächung des Metalls (2) derart bemessen wird, ,daß die Teilung des Metalls an
der geschwächten Stelle (10) während des Walzvorganges erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g„ e kennze ichnet, daß die Schwächung des
Materials (2) durch Einkerbung der Metalloberfläche auf einer oder beiden Seiten durchgeführt wird,
wobei die Tiefe der Einkerbung dQtS Metalls (2) den
Zeitpunkt der Teilung (10)-des Streifens (2) während des Walzvorganges bestimmt.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens · nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß ein in Richtung des Materialstreifens
(2) längs- und querverfahrbarer Vorschubwagen (4) vorgesehen ist, der mit dem Materialstreifen
(2) einkerbenden Schneideinrichtungen (5) ausgestattet ist und daß diesem Vorschubwagen (4) in Arbeitsrichtung
des Materialstreifens (2) formgebende und im Bereich der Einkerbungen (10). zerteilend
ablängende Walzen (7, 8, 9) vorgesehen sind.
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Leerseite
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