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DE6782C - Luftdruckhalter für den Exhaustor-Betrieb bei Gasanstalten - Google Patents

Luftdruckhalter für den Exhaustor-Betrieb bei Gasanstalten

Info

Publication number
DE6782C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaustor
air pressure
pressure holder
gas
bell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6782D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. SCHWARZER, Gastechniker, in Düsseldorf, Carl-Antonstr. 15
Publication of DE6782C publication Critical patent/DE6782C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

1879.
Klasse 26.
EHRENFRIED SCHWARZER in DÜSSELDORF. Luftdruckhalter für den Exhaustorbetrieb bei Gasanstalten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1879 ab.
Die bei dem Exhaustorbetriebe in den Gasanstalten seither benutzten selbstthätigen Luftdruckhalter sind meist unzuverlässig, weil diese'lben oft nur bei einem bestimmten Gasdrucke oder einer bestimmten Höhe und unverändertem specifi sehen Gewichte der betreffenden Absperrflüssigkeit genau funetioniren.
Der in Zeichnung dargestellte Apparat ist aber so beschaffen, dafs die erwähnten veränderlichen Momente keinen Einflufs auf den genauen Gang desselben haben.
Derselbe besteht aus zwei mit α und b bezeichneten Gefäfsen, welche durch zwei Flantschenröhren c und d mit einander verbunden sind. Die Röhren c und d gehen durch den Boden des Gefäfses α und haben beinahe dieselbe Höhe wie dieses. Ueber diese Röhren sind in dem Gefäfse α zwei unten offene Glocken e und / von verschiedenem Durchmesser, aber gleicher Höhe, mittelst Stahlbändern an einem leichtbeweglichen Rade g befestigt. Die Glocke e trägt an einer runden Stange h ein Ventil k. Der Sitz für dieses Ventil befindet sich an der unteren Flantsche des Rohres d und mündet mit einer freien Durchgangsöffnung von einem Querschnitt gleich dem der Glocke / in das untere Gefäfs b. An der Glocke / ist ebenfalls eine Stange i befestigt, welche das Gewicht / trägt. Dieses ist so schwer, dafs alles mit der Glocke f verbundene um ein weniges das Gewicht übersteigt, welches alles an der Glocke e befestigte besitzt. Die Stangen h und i führen sich in den Bügeln s. Das Rohr c trägt aufserdem das zwischen den beiden Gefäfsen α und b befindliche Abzweigrohr m, welches mit dem Betriebsrohre der Gasanstalt und zwar vor dem Exhaustor zu verbinden ist, während andererseits das Betriebsrohr hinter dem Exhaustor durch das Rohr η mit dem Gefäfse b communicirt.
Ist die Aufstellung des Apparates in der beschriebenen Weise erfolgt und das Gewicht der beiden Glockensysteme so eingestellt, dafs das Ventil k sich eben an seinen Sitz anlegt, so ist das Gefäfs α bis etwa zu der angegebenen Höhe mit Wasser anzufüllen. Alsdann kann der Apparat durch Oeffnen der an den Röhren m und η anzubringenden Hähne in Thätigkeit gesetzt werden.
Es ist leicht ersichtlich, dafs alle Veränderungen des Gasdruckes hinter dem Exhaustor in gleicher Stärke auf das System der Glocke/ wie auf die gleich weite Ventilöffnung k und somit auf das Glockensystem e wirken werden, d. h. die einmal hergestellte Gleichgewichtsstellung der Glocke wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Wird dagegen die letztere dadurch gestört, dafs die Spannung des Gases in der Leitung vor dem Exhaustor durch zu raschen Gang des letzteren unter die Atmosphäre sinkt, so wird die von etwas gröfserem Durchmesser gefertigte Glocke e herabgesaugt, dadurch das Ventil k geöffnet und das hinter, dem Exhaustor unter einem höheren Druck stehende Gas findet Gelegenheit, die eintretende Verdünnung auszugleichen. Auf diese Weise wird in der Betriebsleitung vor dem Exhaustor stets ein Druck gleich dem der Atmosphäre erhalten werden können und ein Eintreten von Luft von aufsen wird nicht stattfinden, was bekanntlich der Qualität des Gases schaden würde.
Da beide Glocken in demselben Gefäfse aufgehängt sind, so wirkt eine Veränderung der Höhe sowie des speeifischen Gewichtes der Absperrflüssigkeit auf beide Systeme in gleicher Weise.
Durch vorstehendes ist die Einrichtung und Wirksamkeit des Apparates erklärt, und nachgewiesen, dafs der beschriebene Luftdruckhalter bei dem sich stets ändernden Gasdrucke hinter dem Exhaustor und bei verschiedener Höhe und verändertem speeifischen Gewicht der Absperrflüssigkeit andauernd gleichmäfsig functionirt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Der durch Zeichnung dargestellte Luftdruckhalter für den Exhaustorbetrieb von Gasanstalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT6782D Luftdruckhalter für den Exhaustor-Betrieb bei Gasanstalten Active DE6782C (de)

Publications (1)

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DE6782C true DE6782C (de)

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ID=284828

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT6782D Active DE6782C (de) Luftdruckhalter für den Exhaustor-Betrieb bei Gasanstalten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6782C (de)

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