DE117929C - - Google Patents
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- DE117929C DE117929C DENDAT117929D DE117929DA DE117929C DE 117929 C DE117929 C DE 117929C DE NDAT117929 D DENDAT117929 D DE NDAT117929D DE 117929D A DE117929D A DE 117929DA DE 117929 C DE117929 C DE 117929C
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- valve
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/02—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
- F16T1/06—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally by expansion tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 13 d.
Das Ausdehnungsrohr des neuen Dampfwasserableiters ist an dem Ausflufsende ein
oder mehrere Mal umgebogen, und durch die Dehnung eines bestimmten, unten näher bezeichneten
Rohrtheiles werden gleichzeitig zwei den Abflufs des Dampfwassers regelnde Ventile
mittels zweier doppelarmigen Hebel derart in Thätigkeit gesetzt, dafs sich beide Ventile zu
verschiedenen Zeiten öffnen und schliefsen. Eine solche Einrichtung verhindert mit Sicherheit,
dafs Dampf aus dem Ableiter entweichen kann. Aufserdem bietet der neue Ableiter gegenüber den bekannten Apparaten mit verticalem
Dehnungsrohr behufs Erreichung eines sicheren Abschlusses vor Ausflufs der letzten
Dampfwasserreste den Vorzug, dafs er auch in horizontaler Lage ohne Verengung der Ausflufsmündung
ausgeführt werden kann, wobei die durch das Dampfwasser hervorgerufenen Druckschwankungen
infolge des geringen Höhenunterschiedes zwischen Anfangs- und Endpunkt des gebogenen Theiles sehr gering sind.
Das Endstück c des Dampfleitungsrohres cl
wird von dem dicht an den Behälter α angeschlossenen Mantel b aufgenommen und mündet
bei c2 in das den Rohrtheil e tragende Kniestück
d. Der Rohrtheil e dient als Wassersack und ist an seinem freien Ende mit einem Ventilsitz
ex und einem Klappenventil ffx ausgerüstet.
Der Rohrtheil e kann auch mehrfach umgebogen sein, ohne dafs sich deshalb an
seiner Thätigkeit etwas wesentlich änderte. Das Kniestück d ist mit einem Ansatz d1 versehen,
an welchen der kurze Arm h eines um den Bolzen g1 schwingenden Doppelhebels anstöfst.
Der Bolzen g1 ist im Tragstück i, .welches an
der Innenwand des Behälters α befestigt und
durch eine Stellschraube i1 in richtiger Lage eingestellt wird, gelagert. Der lange Arm g
des Doppelhebels h g trägt an seinem Ende in gabelförmiger Führung eine gleichzeitig als
Gegengewicht dienende einstellbare Rolle 0, auf welcher der am Klappenventil/^ angeschraubte
Bügel I lose aufliegt. Eine ebenfalls am Arm g des Doppelhebels h g befestigte Feder k ist mit
ihrem anderen En de am Rohrtheil e angeschlossen und drückt den Arm g des Hebels h g von
dem Ventil ffx ab, so dafs bei Zusammenziehen
des Rohres c das Ventil sicher geöffnet und die Berührung zwischen h und dx stets gewahrt
bleibt.
Aufserdem steht der lange Arm g des Doppelhebels h g durch das an der unteren Kante
desselben befindliche Auge m mit einem zweiten, im Tragstück η gestützten Doppelhebel ρ q, und
zwar mit dem kurzen Armj? desselben in Verbindung, während der lange Arm q ein zweites,
zum Ablassen des Dampfwassers aus dem Behälter α dienendes Ventil r bezw. dessen Bügel s
bethätigt. Letzterer steht aufserdem mit einer am Gehäuse α befestigten Feder t in Berührung,
welche entgegen dem Drucke des Hebelarmes q das Ventil r zu öffnen bestrebt ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende. Vor Inbetriebsetzung sind
die Ventile/ und r vollständig offen, und zwar infolge des auf den Arm g des Hebels g h
wirkenden Druckes der Feder k, welcher noch beim Ventil r durch die Wirkung der Feder i
unterstützt wird. Ist nach dem, Ablassen der Luft das kalte Dampfwasser abgeflossen, und
gelangt beim nunmehrigen Inbetriebsetzen des
Apparates der Dampf in das Rohre, so dehnt
sich dieses Rohr infolge des Wärmeaustausches aus und drückt das Kniestück d mit seinem
Ansatz <fj in der in der Figur durch Pfeil I
bezeichneten Richtung gegen den Drehpunkt g1 des Doppelhebels h g. Hierdurch wird der
Arm g in der in der Figur mit II bezeichneten Pfeilrichtung gedreht und schliefst durch den
Druck der Rolle ο auf den Bügel / das Ventil/ ab. Gleichzeitig erfährt durch die Bewegung
des Armes g der zweite Doppelhebel ρ q eine Drehung derart, dafs der. Hebelarm q in Pfeilrichtung
III bewegt wird und infolge der oben beschriebenen eigenartigen Verbindung der beiden
Doppelhebel h g und ρ q das Ventil r, noch schneller den Druck der Feder t überwindend,
als dies beim Ventil/ geschieht, zum Abschlufs bringt.
Sollte vorher durch das Ventil/ etwas Dampf entwichen sein, so wird dieser von dem nun
geschlossenen Ventil r im Behälter α zurückgehalten und condensirt schliefslich darin. Sammelt
sich nach und nach im Rohrtheile c heifses Wasser oder ein Gemisch von Wasser und
Dampf, so hat dessen dadurch bewirkte Zusammenziehung unmittelbar ein Lockern der
Ventile zur Folge, und es beginnt ein schwaches Abfliefsen von Wasser. Ein weiteres Oeffnen
beider Ventile bezw. ein weiteres Abfliefsen von Dampfwasser erfolgt, wenn sich der Rohrtheil
c vollständig mit Wasser gefüllt hat und infolge gröfserer Abkühlung sich weiter zusammenzieht,
und zwar öffnet sich Ventil/ früher als Ventil r. Aus alledem geht hervor, dafs die Entleerung des Apparates von Dampfwasser
je nach dem Mafse der Condensation eine unterbrochene oder ununterbrochene sein wird, ein
Abblasen von Dampf aber unter keinen Umständen eintreten kann.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Dampfwasserableiter mit in parallelen Schenkeln hin- und hergeführtem Ausdehnungsrohr (ede), bei dem die Längsbewegung nur des einen Schenkels (c) zur Wirkung gelangt, dadurch gekennzeichnet, dafs diese in einem geschlossenen Behälter (a) vor sich gehende Längsbewegung aufser auf das das Ausdehnungsrohr abschliefsende Ventil (f) noch auf ein in der Behälter-wandung angebrachtes Auslafsventil (r) übertragen wird, derart, dafs letzteres früher geschlossen und später geöffnet wird als das erstgenannte Ventil (f), zum Zweck, das Ausblasen von Dampf aus dem Behälter (a) zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE117929C true DE117929C (de) |
Family
ID=387162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT117929D Active DE117929C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE117929C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2966945A (en) * | 1959-03-26 | 1961-01-03 | Edgar S Downs | Liquid fuel burning heater |
-
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- DE DENDAT117929D patent/DE117929C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2966945A (en) * | 1959-03-26 | 1961-01-03 | Edgar S Downs | Liquid fuel burning heater |
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