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DE677859C - Wasserdichter Abschluss an elektrischen Tauchsiedern - Google Patents

Wasserdichter Abschluss an elektrischen Tauchsiedern

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Publication number
DE677859C
DE677859C DEST54879D DEST054879D DE677859C DE 677859 C DE677859 C DE 677859C DE ST54879 D DEST54879 D DE ST54879D DE ST054879 D DEST054879 D DE ST054879D DE 677859 C DE677859 C DE 677859C
Authority
DE
Germany
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hand
connection
handle
radiator
cable
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Expired
Application number
DEST54879D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THEODOR STIEBEL DIPL ING DR
Original Assignee
THEODOR STIEBEL DIPL ING DR
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Publication date
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Priority to DEST54879D priority Critical patent/DE677859C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677859C publication Critical patent/DE677859C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/78Heating arrangements specially adapted for immersion heating
    • H05B3/80Portable immersion heaters

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Wasserdichter Abschluß an elektrischen Tauchsiedern Die Erfindung bezieht sich. auf einen wasserdichten Ab.schluß an. elektrischen Tguchsiedern, deren Heizkörper an einem aus der zu beheizenden Flüssigkeit beim. Betriebe herausragenden Halte--und Zuleitungsrohr befestigt ist, an dessen oberem Ende die Verbindung mit einer beweglichen Anschlußleitung im Innern eines Handgriffes liegt. Der Handgriff ist meistens aus zwei oder mehreren Teilen gefertigt, um ein Auseinandernehmen zu ermöglichen, jdamit eine neue Anschlußleitung mit den Zuleitungsdrähten des Heizkörpers verbunden werden kann. Beim Betrieb des Tauchsieders kommt es nun des öfteren vor, daß das ganze Gerät mit einem Teil der Anschlußschn@ur in das Wasser fällt. Dann dringt durch die Fugen des mehrteiligen H.alndgriffes Wasser ein, wodurch Kurzschluß oder Zerstörungen, etwa durch Elektrolyse, auftreten. Ist das Halterohr des Tauchsieders nicht weiter abgedichtet, beispielsweise durch eine eing@epreßte Masse oder durch Kitt, so läuft das Wasser in dem Rohr hinunter bis zur eigentlichen Heizwicklung und richtet dort weiteren Schaden an. Wirdanderseits das Rohrdes Tauchsieders völlig wasserdicht abgeschlossen, so kann zwar eine Zerstörung durch eindringendes Wasser nicht erfolgen, ;aber eine @derartge Maßnahme hat große Nachteile insofern, als bekanntlich Heizkörper, insbesondere hohlzylindrische Ringheizkörper, atmen, d. h. beim Betriebe einen Teil der zwischen den Heizplatten und in den übrigen frei bleibenden Hohlräumen befindlichen, Luft erwärmen und ;ausdehnen, während nach dem Abschalten, also beim Erkalten des Heizringes, wieder von außen etwas Luft eingesaugt wird. Wird diese Atemmöglichkeit verhindert, so entsteht .außer der Bildung von Kondenswasser im Innern des Heizkörperrohres gegebenenfalls ein überdruck, der beispielsweise beim versehentlichen Trockengehen des Heizkörpers (8oo°) so groß werden kann, daß eine Aufbeulung der Hülse, in der die eigentliche Heizplatte untergebracht ist, entsteht. Dadurch fällt dann die notwendige Flächenpressung fort, wodurch infolge des dann. entstehenden Wärmestaues der Heizwiderstand sehr bald durchbrennt, ganz davon, daß durch die Aufblähung der Heizkörper ein unansehnliches Aussehen bekommt.
  • Bekannt sind ferner vollzylindrische, keramische Tauchheizkörper ohne Halterohr, bei denen ein muffenartiges Schlauchstück an 'seiner Kuppe durchbohrt und .auf den Zuleitungsdraht aufgezogen ist. Bei dieser Art der Dichtung fehlt jedoch eine genügend große Fläche, um eine Dichtung .auf längere Zeit hin mit Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem kann ein solches Gerät nicht als. Tauchsieder zur Erwärmung trinkbarer Flüssigkeiten verwendet werden, weil beim völligen Untertauchen in die Flüssigkeit die Gummimuffenstücke in die heiße Flüssigkeit kommen würden. Der Gummi würde unter diesen Umständen sehr schnell brüchig und die Flüssigkeit ungenießbar werden. Weiterhin wird der bei dem bekannten Tauchgerät verwendete dickwandige Gummischlancl ' nach kurzem Gebrauch wegen der Biege-,, Zug- rund sonstigen mechanischen Bean:sprU#, chun.gen an der Übergangsstelle des Zulei" tungsdrahtes zum eigentlichen Heizkörper recht bald entzweigehen.
  • Wasserdichte Anschlußleitungen sind u. a. auch an Heizkissen bekannt. Auch hier ist die von der Gummiummantelung -umgebene Verbindungsstelle zwischen den Zuleitungsdrähten und deal. Anschlüßenden der Heizplatte gegen Biegebeanspruchungen und äußere mechanische Einflüsse nicht geschützt.
  • Uni bei einem elektrischen Wasser- und Flüssigkeitserhitzer; der nach Arteines an die Wasserleitung angeschlossenen Durchlauferhitzers gebaut ist, die beim Betrieb auftretende Feuchtigkeit von dem eigentlichen Heizkörper fernzuhalten, ist vorgeschlagen worden, daß der Heizkörper und der Raum, in dem er untergebracht ist, mit einem zweiten Raum durch kleine öffnungenderart in Verbindung stehen, daß beim Erhitzen des Heizkörpers die :aus ihm austretende und im Heizkörperraum vorhandene Feuchtigkeit wohl in dien. zweitem Raum eintreten, aber im wesentlichen nicht wieder zum Heizkörper und Heizkörperraum zurückgelangen kann. Eine' solche Maßnahme ist verhältnismäßig verwickelt, unübersichtlich -und läßt sich vielleicht an einem -größeren Gerät anbringen, kann aber bei einem für Haushaltzwecke bestimmten Tauchsieder nicht ,angewendet werden.
  • Die Anwendung feuchtigkeitsdichter Abschlösse ist weiterhin bekannt bei Kabeln zur Verbindung von Gummischlauchleitungen. Es werden dabei Gummihülsen verwendet, die aus drei Teilen bestehen. Zwei davon werden kegelig ineinandergeschoben und fest eingepreßt. Es ergibt sich so ein dichter Abschluß der Verbindungsstellen der einzelnen Adern des Kabels. Weiterhin ist vorgeschlagen worden, um die Fransenbildung an Kabelenden und Kabelverbindung zu vermeiden, eine nachgiebige Hülse,über einen Hohldorn zu rollen, den Hohldorin über das Kabel zu ziehen und den die nachgiebige Hülse auf die abzudeckende Stelle zu rollen und den Hohldorn wieder abzunehmen.
  • Die Verwendung nachgiebiger Hülsen ist auch an Polklemmen elektrischer Sammler bekanntgeworden. Mit ihrer Hilfe -soll Fett oder öl aufgenommen werden können, rum die Polklemmen gegen Beschädigung durch die kletternde Säure zu schützen.
  • Um elektrische Steckkontakte wasserdicht abzuschließen, ist vorgeschlagen worden, einen . über den in der Hülse eingesetzten Stecker gezogenen Gummischlauch an seinem Ende nach Art eines Ringwulstes umzukrempeln.
    -1 er# Schrumpfung der
    #aho wulstes ,an das Metallstück. Anpressen des Krem-
    Alle derartigen öder ähnlichen Vorrichtungen und Maßnahmen dienen aber nur ganz bestimmten Zwecken und können irr der bekannten Form nicht auf elektrisch betriebene Tauchsieder übertragen werden, bei denen an der Verbindungsstelle zwischen den Zuleitungsdrähten und den Adern der Gummischlauchleitung ein im Innern des Handgriffes befindlicher wasserdichter Abschluß erfolgen soll.
  • Alle vorerwähnten Nachteile werden. nun bei einem wasserdichten Abschluß an elektrischen Tauchsiedern, deren Heizkörper an einem ,aus der zu beheizenden Flüssigkeit im Betriebe herausragenden Halte- und Zuleitungsrohr befestigt ist, an dessen oberem Ende die Verbindung mit einer beweglichen Anschlußleitung im Innern eines Handgriffes liegt, dadurch. beseitigt, daß gemäß der Erfindung .ein die Verbindungsklemmen für die Adern der Anschlußleitung und die Zuleitungsdrähte des Heizkörpers ummantelndes, ,aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, bestehendes Schlauchstück einerseits das Tauchsiederhalterohr und anderseits. .das Ende der Anschlußleitung großflächig festumspannt und von .einem die Verbindungsstelle umhüllenden Handgriff einerseits gegen das Halterohr und ,anderseits gegen das Zuleitungsr kabel gepreßt ist. Das die Anschlußverbindung -ummantelnde Schlauchstück kann gegebenenfalls aus zwei Teilen bestehen, von denen das eine auf das Zuleitungsrohr des Tauchsieders, das andere auf :das freie Ende des Anschlußkabels gezogen wird. Die beiden einander berührenden odez überlappenden Enden der beiden aus nachgiebigem Werkstoff bestehenden Tüllen. können durch einen Klebstoff, zweckmäßig Gummilösung, fest miteinander verbunden werden. Fällt ein solcher Tauchsieder in das Wasser; so kann, es unter Umständen zwar durch die Fugen des Handgriffes hindurchdringen und in das Innere galangen, jedoch nicht bis zu den Verbindungsklemmen vordringen, die ja in der Hauptsache gefährdet sind; vor allem kann es nicht -in das Innere des Heizkörperrohres laufen. Ein weiterer großer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß wegen der Nachgiebigkeit des verwendeten Werkstoffes der Heizkörper atmen kann. Dies wirkt sich so aus, daß das im üblichen Verwendungszustand eng an allen Teilen anliegende Schlauchstück etwas aufgeweitet wird. Bei einem Trockengehen des Heizkörpers, bei dem eine verhältnismäßig große Ausdehnung der im Heizring eingeschlossenen Luft erfolgt, wird ,infolge des dann. aufkommenden geringen Überdruckes das Schlauchstück sich zunächst ,aufblähen, dann aber die Luft entweder an der Halterohrdichtung oder an dem Zuleitungskabel entweichen lassen. So wird ein für den Heizkörper gefährlicher Innenüberdruck vermieden. Nach der Abkühlung des Heizkörpers entsteht zwar ein Sog, der aber ,allmählich wegen der durch das Schlauchstück hindurchdiffundierenden Luft ausgeglichen wird, ganz abgesehen davon, daß ein Unterdruck im Heizring höchstens von Vorteil sein kann. Es kann in diesem Fall also von einer Ventilwirkung des wasserdichten Abschlusses gesprochen werden, insofern, als bei dem aufkommendem Überdruck Luft abgeblasen wird, wobei jedoch hinterher der Abschluß wieder völlig wasserdicht ist. Ergibt sich einmal die Notwendigkeit, das Zuleitungskabel auszuwechseln, so kann dies auf einfache Weise geschehen, indem nach Entfernung des mehrteiligen Handgriffes das Schlauchstück entweder von dein Anschlußkabel abgestreift oder -gerollt oder indem das Schlauchstück in der Mitte aufgeschnitten und später wieder zusammengeklebt wird.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es bedeutet a das Zuleitungs- oder Halterohr des. Heizkörpers., aus dem die Zuleitungsdrähte b herauskommen, die mit den Adenre c des Zuleitungskab-els.,d durch ein Verbindungsstück e, etwa eine Isolierklemme, verbunden sind. Auf dem oberen Ende des Rohes ,a und dem -unteren Ende des K.ab-els,d ist das aus nachgiebigem Werkstoff bestehende Schlauchstück f so .aufgezogen, daß es an diesen Stellen. gut @abdichtet und die Verbindungsklemme e allseitig umschließt. Der Handgriff ist anit g bezeichnet. Das Schlauchstück f ist oben auf eine verhältnismäßig große Entfernung ,auf das Gummikabel aufgezogen und ragt über die oberste Kante des Handgriffes g hinaus. Es erfüllt dabei gleichzeitig den vom VDE. vorgeschriebenen Zweck, ein Brechen des Kabels [d zu verhindern, indem es ,als Versteifung und als Schutzkragen des letzterem ;dient. In der Abb. 2 ist das aus nachgiebigem Werkstoff bestehende Schlauchstück/ aus zwei Teilen hergestellt, die .an der Stelle h einander überlappen und durch Klebstoff verbunden sind. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß ohne besondere Aufweiterungsvorrichtungen der obere Teil zunächst auf das Zuleitungskabel, der -untere Teil .auf das Halterohr des Tauchsieders aufgezogen wird. Dann kann die Verbindung durch die Klemme e zwischen den Zuleitungsdrähten hergestellt werden, worauf die beiden freien Enden der beiden Gummitüllen f zusammengebracht und miteinander verklebt werden.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR: I. Wasserdichter Abschluß .an elektrischen Tauchsiedern, deren Heizkörper an einem aus der zu beheizenden Flüssigkeit beim Betriebe herausragenden Halte- und Zuleitungsrohr befestigt ist, ran dessen oberem Ende die Verbindung mit einer beweglichen Anschlußleitung im Innern eines Handgriffes liegt, dadurch gekennzeichnet, daß .ein die VerbindungskIemmen für die Adern der Anschlußleitung und die Zuleitungsdrähte des Heizkörpers ummantelndes, ;aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, bestehendes Schlauchstück einerseits das Tauchsiederhalterohr :und anderseits das Ende ,der Ansiehlußleitung großflächig fest umspannt :und von einem die Verbindungsstelle umhüllenden Handgriff gegen das Halterohr einerseits und gegen das Zuleitungskabel anderseits gepreßt ist.
  2. 2. Wasserdichter Abschluß an elektrischen Tauchsiedern nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß !das über das Anschlußkabel gezogeneEnde des Schlauchstückes über das obere Ende des Haltegriffes hinausragt und als Schutzkragen ausgebildet ist.
DEST54879D 1936-05-30 1936-05-30 Wasserdichter Abschluss an elektrischen Tauchsiedern Expired DE677859C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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