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Die Erfindung .bezieht sich auf elektrische Leitungsschnüre mit Lampenfassungen
oder mit Kombinationen, bestehend aus einer Lampenfassung und einer Steckvorrichtung.
Derartige Leitungsschnüre werden für Festbeleuchtungen aller Art benötigt, insbesondere
aber zur Dekoration von Weihnachtsbäumen. Schnüre dieser Art sind bereits bekannt,
und zwar auch für Verwendung im Freien. Die Schnüre sollen möglichst wasserdicht
ausgebildet sein und müssen Vorrichtungen besitzen, um die einzelnen Lampen an geeigneten
Stellen, beispielsweise an den Zweigen .des Baumes, befestigen zu können. Sie sollen
außerdem zur Erzielung eines niedrigen, Preises möglichst billig hergestellt werden
können.
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Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung für das Beispiel
einer Weihnachtsbaumbeleuchtung näher erläutert werden.
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Fig. z ist eine Seitenansicht eines Teiles der Leitungsschnur; Fig.2
und 3 zeigen perspektivische Ansichten, wie einzelne Lampen an den Zweigen des Baumes
befestigt sind; Fig. ¢ ist eine perspektivische Darstellung einer Lampenfassung,
wobei Teile der Außenhülle zwecks Einblick in das Innere fortgelassen sind; Fig.5
zeigt eine andere Ausführungsform der Lampenfassung.
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In der Zeichnung ist mit 5 eine elektrische Leitungsschnur bezeichnet,
zweckmäßig eine flache Schnur, welche zwei Leiter 6 und 7 enthält. Die äußere Hülle
besteht gewöhnlich aus Gummi, es kann aber auch ein anderes geeignetes Material
verwendet werden. In gewissen Zwischenräumen sind Lampenfassungen 8 an der Schnur
befestigt, in welche je eine Lampe g eingesetzt werden kann. Jede Fassung besteht
aus einem metallenen Schraubengewinde to und einem Zentralkontakt z r. Die Leiter
6 und 7 sind zum Teil von ihrer Isolierung befreit und mit den Metallteilen zo und
z r beispielsweise durch Lötung verbunden. Das Schraubengewinde zo wird von einer
geformten Hülle 12 aus wasserbeständigem Material umgeben. Diese Hülle besteht aus
Gummi. Das Schraubengewinde ist darin eingebettet, und der Gummi umschließt außerdem
die Gummihülle der Leitungsschnur 5 und ist mit dieser durch Vulkanisation zu einem
einheitlichen. Ganzen, verbunden. An dem offenen Ende des Schraubengewindes 1o ist
die Hülle 12 so ausgebildet, daß sie über die Kante des Schraubengewindes hinausreicht
und in einem Teil 13 endigt, der sich fest gegen den Glaskörper .der Lampe
legt, um einen wasserdichten Abschluß zwischen Hülle 12 und Lampe 9 zu bilden.
Das andere Ende der Lampenfassung endigt in Klemmbacken 1q. mit einer Vertiefung
15. Die Backen sind so geformt, daß sie nach außen spitz zulaufen und keilförmig
gespalten sind; dabei können an den Backen noch Rippen oder Erhöhungen 16 angebracht
sein. Am inneren Ende der Vertiefung 15 befindet sich eine durchgehende Öffnung
17,
welche breiter ist als der Zwischenraum zwischen den Wänden der Vertiefung.
Die Klemmbacken sind aus nachgiebigem Material hergestellt, insbesondere Gummi,
und geeignet, den Zweig ,des Baumes oder andere Tragglieder zu umspreizen. Wenn
der Zweig verhältnismäßig schmal ist, können :die Backen so weit heruntergedrückt
werden, daß .der Zweig in der durchgehenden Öffnung 17 liegt, wie das in Fig. 2
dargestellt ist. Wenn der Zweig breiter ist, so kann er zwischen den Backen eingekeilt
werden, wie das in Fig. 3 dargestellt ist, wobei die Rippen -die Griffigkeit der
Backen erhöhen. Die Lampensockel können also auf Zweigen oder auf anderen Gliedern
verschiedener Breite und Dicke befestigt werden.
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Die Schnur 5 durchstößt den Lampensockel derart, daß der Lampenhalter
sich auf der einen Seite der Schnur und die Klemmbacken auf der anderen Seite der
Schnur befinden. Bei dieser Anordnung ist es möglich, den gesamten Lampensockel
in einfacher Weise zu erzeugen. Beispielsweise kann die Lampenfassung mit den angelöteten
Leitungsdrähten in eine :geeignete Form eingesetzt werden. In diese Form wird sodann
Weichgummi mit Hilfe eines Stempels eingedrückt und vulkanisiert. Der Stempel besitzt
solche Aussparungen, daß gleichzeitig die Backen 1q. mit ihren Rippen 16 und die
Vertiefung 17 geformt werden.
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In Fig.5 ist eine Ausführungsform mit drei Lampen gezeigt. Die Lampen
rechts und links entsprechen dem vorher beschriebenen Aufbau. Bei der mittleren
Lampe sind die Spreizbacken anders ausgebildet. Die Öffnung 23 zeigt nach der Seite;
auch hier ist eine durchgehende Öffnung 24 vorhanden. Außerdem enthält diese Lampe
eine ebenfalls einvulkanisierte Vorrichtung zum Anschluß eines Steckers 25.