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DE67690C - Schlagstiftenmaschine - Google Patents

Schlagstiftenmaschine

Info

Publication number
DE67690C
DE67690C DENDAT67690D DE67690DA DE67690C DE 67690 C DE67690 C DE 67690C DE NDAT67690 D DENDAT67690 D DE NDAT67690D DE 67690D A DE67690D A DE 67690DA DE 67690 C DE67690 C DE 67690C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
machine
pieces
bars
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT67690D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. BAR- | BER in London, 8 John Street, the Adolphi; Ver- j treter: A. MÜHLE und W. ZlOLECKI in Berlin W., Friedrichstr. 78
Publication of DE67690C publication Critical patent/DE67690C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Zerbrechen und Zerkleinern von Steinen, Erzen und anderen Stoffen, in welcher die zu behandelnden Stoffe eine Reihe von Stöfsen oder Schlägen in solcher Weise empfangen, dafs die verfügbare Kraft in der möglich vörtheilhaftesten Weise ausgenutzt wird.
Die Fig. 1 und 2 zeigen im senkrechten und im waagrechten Schnitt eine Ausfühnmgsform der Zerkleinerungsmaschine, und Fig. 3 giebt in gröfserem Mafsstabe einen Theil von Fig. i.
Eine, zwei oder mehr ringförmig angeordnete Reihen von Stäben A A1 sind an einer Scheibe A2 befestigt, welche sich mit einer Welle AB dreht, die in Lagern ruht und von einer Riemscheibe A* in Umdrehung versetzt wird. Die sich drehende Welle ^l3 veranlafst, dafs diese Stäbe A A1 innerhalb einer Kammer oder eines Gehäuses B sich umdrehen, und zwar in regelmäfsigem Abstand von einer, zwei oder mehr ringförmig angeordneten Reihen oder Stäben CC1, welche an dem Gehäuse B zwischen und aufserhalb der ringförmigen Reihen der sich bewegenden Stäbe AA1 befestigt sind. An eine in dem Gehäuse B angebrachte Oeffhung D wird eine Speisevorrichtung (in der Zeichnung nicht dargestellt) irgend einer bekannten Art angeschlossen. Durch diese Speisevorrichtung werden die zu zerkleinernden Stoffe in das Innere des Gehäuses befördert und fallen auf die innere ringförmige Reihe der sich bewegenden Stäbe A, welche in solchem Abstande von einander angeordnet sind, ■ als gemäfs der Gröfse der eingeführten Stücke nöthig ist.
Die Reihe der festen Stäbe C (welche bei einer sehr einfachen Form der Maschine · die . äufsere Reihe sein mag, in dem dargestellten Falle aber die mittlere ist) ist an einem Ring C2 befestigt, welcher aus einzelnen Ringtheilen bestehen kann' und in einem in der Seitenwand des Gehäuses B gebildeten Falz untergebracht ist.
Der Abstand der festen Stäbe C ist so gewählt, dafs die zu bearbeitenden Stoffe von denselben in einem Grade zerkleinert werden, der zwischen jenem, den sie beim Einfahren besitzen, und dem, welchen sie schliefslich erlangen sollen, liegt.
Der Abstand der beweglichen Stäbe A1 von einander ist ein solcher, dafs die aus den festen Stäben herauskommenden Stücke von den beweglichen Stäben gefafst, durch den hierbei empfangenen Schlag zerkleinert und nach vorwärts gegen die äufseren festen Stäbe C1 geworfen werden.
Die äufsere Reihe der festen Stäbe C', welche sich ebenso wie die übrigen Stäbe in der Querrichtung durch das Gehäuse erstrecken, bildet den letzten Rost, durch welchen das Zerbrechen vollendet wird. Der Abstand dieser Stäbe von einander und von den beweglichen Stäben A1 ist so bemessen, dafs die von den äufseren sich bewegenden Stäben A1 infolge der Schleuderkraft abfliegenden Stücke mit einem oder mehreren der festen Stäbe C1 in Berührung kommen müssen und dadurch bis zum erforderlichen Grade zerkleinert werden, so dafs diese zerkleinerten Stücke frei zwischen den festen Stäben C1, deren Gestalt aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, hindurchgehen können.
Die kreisenden Stifte haben im Querschnitt die aus Fig. 3 ersichtliche sechseckige Gestalt, welche sowohl das Schlagen gegen das zu zerkleinernde Gut, als auch das Vorwärtswerfen des letzteren sichert.
Die festen Stäbe haben eine etwas abweichende Gestalt, welche mit Rücksicht darauf gewählt ist, dafs den Stücken des zu zer-
kleinerfiden Gutes die erforderliche Gestalt gegeben wird, bevor sie hindurchgehen können, und diese Stücke frei abfallen können, wenn sie bis zum erforderlichen Grade zerkleinert sind. Da der Raum für den Weg der von den beweglichen Stäben abfliegenden Stofftheile festgesetzt ist, so sind die Stifte mit einer kräftigen Vorderfläche versehen, um die Stöfse aufzunehmen; die Rückseite ist schräg abfallend, um die erforderliche Neigung zu erhalten, und die äufseren Theile der Rückseite und der Vorderseite sind abgeschrägt, um die Gröfse des Stiftes dort zu vermindern, wo Metall unnöthig ist, und um den Theilchen zu gestatten, frei zu entweichen.
Wenn man annimmt, dafs das zu zerkleinernde Gut durch die Füllöffnung in die Maschine eingeführt ist, so wird dieses Gut sogleich durch die, durch, die Drehbewegung der Stäbe erzeugte Schleuderwirkung veranlafst, radial nach auswärts zu fliegen. Die Stäbe AA1 und deren Scheibe A2 drehen sich in der Richtung des Pfeiles Fig. ι und 3. Die inneren beweglichen Stäbe haben die aus Fig. 3 ersichtliche Gestalt. Die Stücke des zu zerkleinernden Gutes werden von den Flächen a getroffen, und die verschiedenen Stäbe A sind in solchem passenden Abstand von einander angeordnet, dafs die Stücke des Gutes durch die genannte Fläche α von ihrem durch die Fliehkraft bestimmten Wege abgelenkt werden und gegen die Fläche c der Stäbe C stofsen. Die Flächen a1 fallen schräg ab, um die Stücke, des Gutes gegen eine Fläche c der Stifte C zu werfen. Die Fläche c1 der letzteren ist ebenfalls geneigt, um den Theilchen freien Durchgang zu gewähren. Von den Stiften A1 und C1 werden die Stoffe in ähnlicher Weise geschlagen.
Es ist zu bemerken, dafs die äufseren Stäbe C1 nach einwärts gebogen sind, damit der in Fig. 2 mit d bezeichnete Abstand zwischen den Stäben A1 und C1 kleiner wird, als die Breite der Oeffnungen zwischen den Stäben C selbst, Fig. 1. Auf diese Weise können die Oeffnungen zwischen den Stäben C1 nicht verstopft werden, da ein Stück von solcher Gröfse, dafs es den Ausgang versperren könnte, nicht durch den Raum J, Fig. 2, hindurchzugehen vermag. Die Stäbe C sind mit Ringtheilen verbunden, und letztere sind in den Falz, der in der einen Seitenwand des Gehäuses B gebildet ist, eingesetzt und dort mittelst Bolzen festgehalten. Die äufseren Stäbe C1 sitzen ebenfalls an Ringtheilen und werden in folgender Weise angebracht: Die Thüren oder Deckel E ΕΛ des Gehäuses werden aufgeklappt und so die obere Hälfte der Rinne freigelegt; ein Ringtheil wird dann in die Aussparung eingeführt und nach dem unteren Theil der Rinne geschoben, hierauf wird ein anderer Ringtheil in derselben Weise eingesetzt u. s. w., bis der Rost C1 vollständig ist, worauf die. Deckel geschlossen und an ihren oberen Flantschen zusammengebolzt werden.
Das äufsere Gehäuse der Maschine läfst rings um' die äufseren Stäbe C1 einen so grofsen Raum B frei, dafs ein Verstopfen unmöglich ist. Die Anordnung der Thüren EE1 gestattet, die Maschine leicht zu besichtigen und in Ordnung zu bringen, da nach dem Aufklappen der Thüren die ringförmig angeordneten Stifte innerhalb kurzer Zeit herausgenommen oder ausgewechselt werden.können.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Zerkleinerungsmaschine hängt der Grad der Feinheit, bis zu welchem die Stoffe zerkleinert werden, von der Anordnung der Stäbe, deren Gestalt und deren. Abstand ab. Ferner werden die Theile eines dichteren Mahlgutes, welches in die Maschine eingeführt sein mag, beim Durchlaufen der Maschine weniger zerbrochen, als leichteres Mahlgut, da die schwereren Theile die kreisenden Stifte in mehr normalerer Richtung als die leichteren Theile passiren: und der relativ zu diesen Wegen gemessene; Abstand der Stifte für die schwereren Theile gröfser ist, als für die Wege der leichteren Theilchen; die schwereren Theilchen passiren also in gröfseren Stücken die Maschine. Diese Eigenthümlichkeit ist beim Zerkleinern von Kohle von grofsem praktischen Nutzen, die Schlacke wird nämlich weniger zerkleinert und geht in verhältnifsmäfsig gröfseren Stücken durch die Maschine, so dafs die Schlacke später sehr leicht abgesondert werden kann.
Die beschriebene Maschine besteht in ihrer einfachsten Gestalt aus einer Reihe fester äufserer Stäbe und einer innerhalb derselben untergebrachten Reihe beweglicher Stifte. Eine solche einfache Maschine eignet sich für grobes Mahlen oder Brechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schlagstiftenmaschine, bei welcher die Schlagstifte der abwechselnd festen und beweglichen ringförmigen Reihen poligonalen Querschnitt haben, so dafs das geschleuderte Material unter verschiedenen Winkeln von den Prallflächen abfliegt, ' und auf diese Weise eine gröfsere Sicherheit gegen Verstopfen und eine höhere Gleichmäfsigkeit in der Zerkleinerung erreicht wird. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67690D Schlagstiftenmaschine Active DE67690C (de)

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