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DE527378C - Vorrichtung zum Desintegrieren, Mischen, Lueften und Ausschleudern von feinkoernigen Massen, insbesondere Giessereisand - Google Patents

Vorrichtung zum Desintegrieren, Mischen, Lueften und Ausschleudern von feinkoernigen Massen, insbesondere Giessereisand

Info

Publication number
DE527378C
DE527378C DES77614D DES0077614D DE527378C DE 527378 C DE527378 C DE 527378C DE S77614 D DES77614 D DE S77614D DE S0077614 D DES0077614 D DE S0077614D DE 527378 C DE527378 C DE 527378C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
ventilating
disintegrating
mixing
foundry sand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES77614D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE527378C publication Critical patent/DE527378C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/02Dressing by centrifuging essentially or additionally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen zum Desintegrieren, Mischen, Lüften und Ausschleudern von feinkörnigen Massen bekannt, bei welchen das frei fallende, von einem Förderband zugeführte Gut eine mit Schlagbolzen besetzte Trommel beaufschlagt, an der eine benachbarte Absperrwand im wesentlichen konzentrisch verläuft. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Sperrwand das
ίο Gut auffängt und teilweise hemmt und das durchaus erforderliche wiederholte Beaufschlagen unmöglich macht. Andererseits sind Vorrichtungen mit einem nach aufwärts geneigten, rasch umlaufenden, mit Zähnen bewehrten endlosen Band bekannt, dem das Gut aus einem dicht anliegenden Trichter zugeführt wird. Der Nachteil dieser Vorrichtungen besteht darin, daß solche Bänder nur verhältnismäßig langsam umlaufen können, weil bei größerer Geschwindigkeit Eigenschwingungen des Bandes eintreten, die die Wirksamkeit vollständig unterbinden; ferner kann ein umlaufendes biegsames Band selbst bei größeren Geschwindigkeiten nicht eine genügende, zur Schlagwirkung erforderliche lebendige Kraft in sich aufspeichern. Damit die noch nicht desintegrierten schwereren Teilchen abgleiten können, ist das Vorhandensein eines freien Zwischenraumes erforderlich, was mit der Vorbedingung, daß die Zähne mit der Masse dauernd in Eingriff bleiben, unvereinbar ist. Eine schlagende Wirkung kann bei solchen Vorrichtungen nicht zustande kommen; vielmehr beschränkt sich die Wirksamkeit auf ein Sichten des Materials. Gemäß vorliegender Erfindung wird vom zähnebewehrten Förderband Abstand genommen, und es tritt unter Verwendung einer an sich bekannten Absperrwand eine mit Schlagbolzen besetzte Trommel an dessen Stelle, die aber zum Unterschied von der obengenannten Trommel derart angeordnet ist, daß ein Speisetrichter abseits von der lotrechten Axialebene der Trommel angeordnet ist, wodurch das fallende Material von den aufsteigenden Bolzen wiederholt getroffen werden kann. Dies wird ermöglicht, weil das Gut den Speisetrichter nicht als dichte Masse auszufüllen braucht, sondern in einer losen Strömung auf die Schlagtrommel fallen kann, so daß in dem Speisetrichter noch genügend freier Raum für die Bewegungsbannen der Teilchen übrigbleibt. Die von den Schlagbolzen beaufschlagten und nach aufwärts geschleuderten Teilchen schlagen auf die Wandung des Speisetrichters auf, zerschellen daran
teilweise und fallen in gekrümmten, nach rückwärts gerichteten Bahnen zurück und werden dann wiederum von den nachfolgenden Schlagbolzen beaufschlagt und auf die Wandung geschleudert, und zwar so lange, bis sie eine solche Feinheit angenommen haben, daß die lebendige Kraft infolge der geringen Masse nicht mehr dazu ausreicht, um eine genügend steile Bahn zu bewirken. Die ίο desintegrierten Teilchen werden dann lediglich in der Tangentialrichtung von den Schlagbolzen mitgerissen und aus dem Speisetrichter durch, den Austrittsschlitz nach außen geführt.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. ι zeigt die Seitenansicht, Abb. 2 die Draufsicht,
Abb. 3 die Endansicht,
Abb. 4 eine Einzelheit in größerem Maßstabe,
Abb. 5 und 6 weitere Einzelheiten in größerem Maßstabe.
Die Trommel α ist durch nicht dargestellte Speichen oder Endplatten auf der Welle b befestigt, die an ihren Enden in Lagern c (Abb. s) gelagert ist. Diese Lager sind auf abnehmbaren Lagersitzen montiert, welch letztere an den Endplatten 6? von halbkreisförmiger Gestalt befestigt sind. Die letzteren sind an den unteren Endplatten e aufgesetzt, und diese letzteren sind an der Grundplatte/ befestigt, wobei die beiden Endplatten zusammen die Endwandungen der Kammer bilden, in welcher sich die Trommel α dreht. Die beiden Endwandungen des Trommelgehäuses sind durch Deckplatten verbunden, und diese Platten schließen somit die Trommel mit Ausnahme einer Öffnung vollständig ein, welche Öffnung gelassen ist, um das Gut zuzuführen und, wie dargestellt, durch einen Zuführungstrichter g gebildet wird. An dem Vorderrad dieser Öffnung, gerechnet in der Umdrehungsrichtung der Trommel, wie durch Pfeil dargestellt (Abb. 1), ist eine weitere Öffnung oder Schlitz vorgesehen, welcher bestimmt ist zum Herausschleudern des behandelten Gutes aus der Vorrichtung. Die genannten Gehäuseplatten lassen sich fortnehmen und wieder einsetzen.
Die Trommel« ist mit Vorsprüngen oder Schlagbolzen an ihrem Umfang versehen, und im dargestellten Beispiel bestehen dieselben aus Zapfen oder Nieten h, die von innen in die Trommel eingesetzt wurden. Die Vorsprünge h sind in Reihen über die Breite der Trommel verteilt (Abb. 6), und die eine Reihe ist in bezug auf die benachbarte Reihe in bestimmtem Verhältnis versetzt. An den Endplatten des Trommelgehäuses einstellbar befestigt, jedoch so, daß er in irgendeine gewünschte Lage zwecks Entleerung seines Inhaltes in der erforderlichen Weise gebracht werden kann, ist ein Fülloder Zuführungstrichter g angeordnet, der seine Entleerungsöffnung nach der Hinterseite des Gehäuses, in der Drehrichtung gerechnet, hat, so daß das zugeführte Gut mit demjenigen Trommelteil in Berührung kommt, welcher aufsteigt und sich nahe des obersten Umfangpunktes befindet. Dieses Gut wird von den Schlagbolzen h angegriffen, aufgeschlagen und nach vorwärts, in der Drehrichtung gerechnet, in zurückgreifenden Rollbewegungen an der untersten Grenzfläche des Trichters bewegt und getragen. An der Vorderwandung des Trichters ist die Platte, das Sieb oder das Gitter/ so eingestellt, d.h. in solchem Abstand von der Trommel«, daß die Feinheit des behandelten Gutes, welches von unterhalb der Kante dieser Platte hervorgeschleudert wird, die gewünschte ist. Ist der Zwischenraum zwischen der Kante und den Schlagbolzen groß, so geht ein weniger feineres Gut durch, und wenn dieser Zwischenraum gering ist, so wird das Gut als sehr feines Pulver geliefert. Der Trichter kann Leitplatten besitzen, die innerhalb des Trichters befestigt sind und das Hinzutreten des Gutes auf die Trommel richten und go steuern.
Die Vorrichtung gemäß Erfindung besitzt vorteilhaft Fahrzeugräder/ und Rollen-, wodurch die Vorrichtung bequem befördert werden kann. Die Welle b trägt eine Riemenscheibe/. Die Trommel muß mit einer sehr großen Drehgeschwindigkeit betrieben werden, wenigstens 1450 Touren in der Minute und höher, und zu diesem Zweck ist ein Elektromotor m auf der Vorrichtung vorgesehen, der mit der Riemenscheibe/ durch Riemen gekoppelt wird.
Bei der Benutzung der Vorrichtung wird die Platte, das Sieb oder das Gitter/ in der erforderlichen Lage eingestellt und die Trommel in Drehung versetzt, worauf das Gut in den Trichter mit bestimmter Geschwindigkeit zugeführt wird, so daß es, wie in Abb. 4 dargestellt, auf die Schlagbolzen h auffällt. Dabei wird das Gut durch diese gefaßt und nach aufwärts und vorwärts getragen, wobei es in Wirbelungen gerollt wird und immer wieder nach rückwärts rollt, um von der nächsten Schlägerreihe gefaßt, nach vorwärts getragen, zurückgeschleudert und weiter vorbewegt zu werden, bis es genügend aufgebrochen, gemischt, gelüftet und zerkleinert ist, bevor es in einer Strömung durch, die Durchgangsöffnung an der Vorderseite des Gehäuses ausgeschleudert werden kann, an welcher Öffnung Leitplatten vorgesehen sein können, um die Strömung zu richten. Irgend-
welches hartes Material von Fremdkörpern, welche in den Trichter gelangen und nicht aufgebrochen werden können, werden in den Trichter zurückgeschlagen und aus diesem ausgeschleudert, wobei eine Haube an dem Trichter vorgesehen sein kann, damit diese Fremdkörper nicht gefährlich werden. Das Gut selbst kann, nachdem es einmal in den Trichter eingeleitet wurde, nicht eher den
ίο Trichter verlassen, als bis es durch die Schlagbolzen genügend bearbeitet worden ist. Diese Wirkungsweise ist dadurch ermöglicht, daß, sobald das Gut in Eingriff mit den Vorsprüngen oder Schlagbolzen kommt, es tangential an jedem Punkt geschleudert wird, an welchem es von den Schlagbolzen angegriffen wird. Nur dasjenige Gut, welches auf die Schlagbolzen in solcher Lage auffällt, daß die Tangentialrichtung das Gut unterhalb der Kante/ richtet, kann aus dem Trichter in dem erforderlichen Grad der Feinheit herausbefördert werden.
Obwohl die Schläger in geradlinigen Reihen auf der Trommel dargestellt sind, können diese Reihen winklig oder gekrümmt oder in beliebig steigenden Schraubenlinien verlaufen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Desintegrieren, Mischen, Lüften und Ausschleudern von feinkörnigen Massen, insbesondere Gießereisand, mit einer das Material zuführenden Speisevorrichtung, einer Absperrwand und einer mit Schlagbolzen besetzten Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß ein Speisetrichter (g) abseits von der lotrechten Axialebene der Trommel derart angeordnet ist, daß das Material von den aufsteigenden Bolzen (Ä) wiederholt getroffen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand der Wandung des Speisetrichters an der Austrittsstelle des Gutes in der Höhe so einstellbar ist, daß nur das zerkleinerte Gut das Gehäuse verlassen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES77614D 1926-01-15 1926-12-22 Vorrichtung zum Desintegrieren, Mischen, Lueften und Ausschleudern von feinkoernigen Massen, insbesondere Giessereisand Expired DE527378C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB117426A GB267261A (en) 1926-01-15 1926-01-15 Apparatus for disintegrating, mixing, aerating and ejecting sand or the like

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE527378C true DE527378C (de) 1931-06-17

Family

ID=9717438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES77614D Expired DE527378C (de) 1926-01-15 1926-12-22 Vorrichtung zum Desintegrieren, Mischen, Lueften und Ausschleudern von feinkoernigen Massen, insbesondere Giessereisand

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE338340A (de)
DE (1) DE527378C (de)
GB (1) GB267261A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2663504A (en) * 1951-08-13 1953-12-22 Jr Charles L Hooker Disposal device for cigars, cigarettes, and like waste materials
US2830772A (en) * 1954-02-24 1958-04-15 Johns Manville Nodulator for mineral wool

Also Published As

Publication number Publication date
GB267261A (en) 1927-03-17
BE338340A (de)

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