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DE675560C - Herstellung von Pigmenten der Zinkgruppe - Google Patents

Herstellung von Pigmenten der Zinkgruppe

Info

Publication number
DE675560C
DE675560C DEI48128D DEI0048128D DE675560C DE 675560 C DE675560 C DE 675560C DE I48128 D DEI48128 D DE I48128D DE I0048128 D DEI0048128 D DE I0048128D DE 675560 C DE675560 C DE 675560C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pigments
zinc
zinc group
manufacture
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI48128D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Julius Drucker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI48128D priority Critical patent/DE675560C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE675560C publication Critical patent/DE675560C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/04Compounds of zinc
    • C09C1/06Lithopone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

  • Herstellung von Pigmenten der Zinkgruppe Es ist bekannt, die bei der Herstellung von Farbkörpern der Zinkgruppe, wie Lithopone, Zinksulfid, Zinkweiß, Cadmiumrot und -gelb, übliche Calcination zu ersetzen durch eine Fällung des Pigmentes bei erhöhter Temperatur unter Druck oder auch. durch eine Behandlung des Fällproduktes mit reinem Wasser bei erhöhter Temperatur unter Druck. Werden diese Umsetzungen bei Temperaturen zwischen 250 und 370° ;ausgeführt, so entstehen Pigmente von hoher Deckfähigkeit und vorzüglichem Färbevermögen.
  • Es wurde .nun gefunden, da.ß bei dieser. Arbeitsweise auch andere technisch wertvolle Eigenschaften den Pigmenten verliehen werden können, wenn die Druckerhitzung in Gegenwart gewisser Stoffe vorgenommen wird. Ebenso wird durch solche Zusatzstoff. die Deckfähigkeit und das Färbevermögen gesteigert sowie die Farbkörperbildung beschleunigt.
  • Diese 'Stoffe können entweder von vornherein in die Reaktionslösungen hineingebracht werden, oder die Reaktionsteilnehmer können so gewählt werden, daß die Stoff:. während der Umsetzung entstehen, schließlich können sie auch der der Druckerhitzung zu unterwerfenden Aufschlämmung zugesetzt werden. Je nach dem gewünschten Endzweck müssen verschiedenartige Stoffe zur Anwendung kommen, und zwar entweder Elektrolyte, wie hTeutralsalze, Basen, Säuren, oder auch andere an sich bekannte, die farbtechnischen Eigenschaften des Enderzeugnisses verbessernde Stoffe. Unter Umständen können auch Vertreter beider Gruppen zusammen zugesetzt werden.
  • Beispielsweise wird die Lichtechtheit von Zinksulfidpigm,enben durch den Zusatz von Kobalt- oder Phosphorsäureverbindungen erhöht.
  • Der Zusatz .erfolgt zweckmäßig zu den. Zinklösungen, jedoch ist, insbesondere bei der Verwendung von Kobaltverbindungen, dafür Sorge zu tragen, daß die Flüssigkeit, in der die Druckerhitzung vorgenommen wird, neutrale oder schwach alkalische Reaktion aufweist. Wähnend bei der Verwendung von Kobalt schon sehr kleine Mengen genügen, etwa i o bis i 5 mg Co; beispielsweise al,-Kobaltsulfat, auf i oo g Zn in der Fertigfarbe, müssen bei Verwendung von Phosphorsäure oder Phosphaten o,5 bis 5 g P , 05 auf ioog Zn ange@vandt werden.
  • Es hat sich weiterergeben, daß bei der Herstellung von Lithoponen die Gegenwart von Elektrolyten, z. B. Chloriden, in der Erhitzungsflüssigkeit den Ölbedarf der Fertigfarbe erniedrigt und ihr Schüttgewicht erhöht; eine ähnliche Wirkung wird erzielt, wenn in der Erhitzungsflüssigkeit eine-:: schwach (lakmus-)saure Reaktion aufrecht-': erhalten wird, wie überhaupt die Beol@ehtung einer bestimmten Wasserstoffionenk@Iizentration in der Erhitzungsflüssigkeit die Eigenschaften des Pigmentes maßgeblich beeinflußt.
  • Beispiel i i Raumteil einer Zinksulfat-Zinkchlorid-Lösung mit i3 o g Zn und 1 3 g Cl (als Zinkchlorid) im Liter wird mit 2 Raumteilen einer Schwefelbariumlösung mit 169 g Ba S im Liter bei 70° umgesetzt. Darauf wird auf 330° erhitzt, i1/2 Stunden bei dieser Temperatur gehalten, darauf abgekühlt, filtriert, bis zur Chlorfreiheit gewaschen, bei .i 2o° getrocknet und gemahlen. Das so erhaltene Pigment färbt sich unter der Quecksilberlampe innerhalb i Stunde tiefschwarz. Enthält jedoch die Zinklösung außerdem 25 mg Co als Kobaltsulfat im Liter, so ergibt sich ein Pigment, das den besten Lithoplonemarken des Handels an Lichtechtheit nicht nachsteht.
  • Beispiel 2 i Raumteil einer Zinksulfat-Zinkchlorid-Lösung mit i3og Zink und 13g Chlor (als Zinkchlorid) im Liter wird mit 2 Raumteilen einer Schwefelbaxiumlösung mit i 69g Bariumsulfid im Liter bei 70° umgesetzt. Darauf wird auf 33o° erhitzt, i1/2 Stunden bei dieser Temperatur gehalten, dann abgekühlt, filtriert, bis zur Chlorfreiheit gewaschen; bei i i o° getrocknet und gemahlen. Die Deckfähigkeit und Helligkeit der Lithopone kommt den besten Handelsmarken zum mindesten gleich; ihre Ölzahl beträgt 12 g Öl für i oo g Pigment, ihr Schüttgewicht 1,8 kg/l. Wird ohne Zusatz von Chlor gearbeitet, so daß '.nach der Fällung die Flüssigkeit nur aus ":r:cinem Wasser besteht, so erhält man eine Lithopone mit einer Ölzahl von 24-D Öl für ioog Pigment und einem Schüttgewicht von 1,2 kg/l.
  • Beispiel 3 173 g frisch gefälltes Cadmiumcarbonat werden mit 6oo ccm einer i 5 o;`oigen Na; S-Lösung, in der zig Selen gelöst sind, umgesetzt. Die anfallende Rohfarbe wird ausgewaschen. Wird die ausgewaschene Rohfarbe in reinem Wasser suspendiert und diese Suspension während 40 Minuten auf 36o° unter Druck erhitzt, so entsteht ein Farbkörper von unscheinbarem, bläulichem Farbton und nur geringem Färbevermögen. Wird dagegen die Druckerhitzung in einer 3 o/oigen Schwefelnatriumlösung vorgenommen, so Lentsteht ein Farbkörper von leuchtend gelbroter Tönung und hoher Mischkraft, während ein Zusatz von einer geringen Menge Soda zur Schwefelnatriumlösung einen leuchtend bläulichroten Ton erzeugt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSt'ILUC11 Verfahren zur Herstellung von Pigmenten der Zinkgruppe durch Druckerhitzung der in üblicher Weise durch Umsetzen der Ausgangsstoffe unter gewöhnlichem Druck hergestellten Rohfarbe in wässeriger Suspension auf Temperaturen zwischen ä5o und 37o°, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckerhitzung in Gegenwart von Elektrolyten undpoder an sich bekannten, die farbtechnischen Eigenschaften des Enderzeugnisses verbessernden Stoffen durchgeführt wird.
DEI48128D 1933-10-15 1933-10-15 Herstellung von Pigmenten der Zinkgruppe Expired DE675560C (de)

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DE675560C true DE675560C (de) 1939-05-11

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