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DE6752367U - Hydraulisch betaetigtes zuggeraet zur bewegung von bauteilen im untertagebetrieb - Google Patents

Hydraulisch betaetigtes zuggeraet zur bewegung von bauteilen im untertagebetrieb

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Publication number
DE6752367U
DE6752367U DE19656752367 DE6752367U DE6752367U DE 6752367 U DE6752367 U DE 6752367U DE 19656752367 DE19656752367 DE 19656752367 DE 6752367 U DE6752367 U DE 6752367U DE 6752367 U DE6752367 U DE 6752367U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
moving components
drawing device
hydraulically operated
cylinders
underground operation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19656752367
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Werke AG filed Critical Kloeckner Werke AG
Priority to DE19656752367 priority Critical patent/DE6752367U/de
Publication of DE6752367U publication Critical patent/DE6752367U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Actuator (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

Die NeiH?ung "betrifft ein hydrauliscli "betätigtes Zuggerät, das u.a. zum Bewegen von schweren Seilen im TJntertagebergrau, allgemein aher ülDerall dort einsetztoar ist, wo es sich darjm handelt, schwere Seile in den "beengten Räxunen zu transportieren. Im einzelnen kann es sich um das Hauben von Streckenausbau, das Hochziehen von abgerutschten Strebförderern, a"ber auch das Bewegen von förderwagen über kurze Steilstrecken handeln.
Untertage werden hierfür in der Eegel mit Druckluft betriebene Raubwinden bzw. Zuggeräte verwendet« Diese entwickeln jedoch nur eine Zugkraft in der Größenordnung von 6 bis 10 t. Diese bekannten Gf Jäte arbeiten außerdem intermittierend. Deshalb dauert z.j. ein Eaubvorgang vergleichsweise lange, zumal wenn aus Sicherheitsgründen das Gerät in verhältnismäßig großer Entfernung von dem zu raubenden
— 2 —
2367
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Streckenausbau*) ogen angeordnet wird.
Bekannt sind auch hydraulische Zuggeräte; ait ihnen lassen sich zwar weit größere Zugleistungen erzielen, doch arbeiten diese Geräte ebenfalls intermittierend und sind außerdem von vergleichsweise komplizierter Bauart.
Das gilt im gleichen Maße für ein zum Entrümpeln bei Eisen bahnbetriebsunfallen dienendes hydraulisches Zuggerät. Es besitzt eij. Zugmittel, nämlich eine Kette oder ein Seil und trägt an diesem Ansätze, hinter die Klauen greifen, die am Kolben eines hydraulischen Zylinders angebracht werden.
Die feuerung schafft ein kontinuierlich arbeitendes hydraulisches Zuggerät mit einfachem und sehr platzsparendem Aufbau, das Zugkräfte in der Größenordnung von 20 t und mehr entwickelt.
Dieses Zu^^erät ha*o zwei achs^^rallel zueinander anssordse hydraulische Zylinder; zwischen diesen ist das Zugmittel geführt. Sie werden wechselweise beaufschlagt, und an d.en Stangen ihrer Kolben sind Klauen angeordnet, die nach dem Sandem-Prinzip in das kontinuierlich gezogene Zugmittel eingreifen.
Das hat den Vorteil der ununterbrochenen Arbeitsweise auch bei Zylindern von nur geringer längen. Es besteht deshalb keine Notwendigkeit, möglichst lange Arbe its int ervalle durch lange Hübe in den Zylindern herbeizuführen. Hübe von 350 mm können genügen. Dadurch ergibt sich ein entsprechend geringer Slat^bedarf, wobei die Kolbenfläche innerhalb weiter Grenzen beliebige Größen erhalten können.
Gemäß einem weiteren Merkmal der !Teuerung können die beiden
K M \ R
3 & ö
Zylinder so geschaltet sein, daß sie gleichzeitig in derselben Richtung aus- und einfahren* X'iese diskontinuierliche Betriebsweise νίνΔ gewählt j wAnn ejm,» besonders
große Zugkraft zur Verfügung stehen soll,.
Als Zugmittel kann ein Seil dienen, an dem in gleichen
Abständen Mitnehmer angebracht sind, hinter die die an den Kolbenstangen angebrachten Klauen greifen. Vorteilhaft wird aber eine Kette benutzt und die Hübe der Zylinder sind der Kettenteilung angepaßt. JDas Zugmittel muß zum Eingriff der !Klauen über die länge eines Hubes seitlich abgestützt und
dadurch gegen seitliches Ausweichen gesichert sein. Das
crgT^iTagt dadurch^ daß das Seil oder die Kette in dissss Be·= reich durch einen Bohrkörper geführt wierd, der sich gegenüberlieger ie Schlitze aufweist, durch die sich die Klauen
erstrecken.
Statt mit einem Sohr kann auch mit Abstützblechen die ent-
Die Einzelheiten und weitere Merkmale der Heuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer vorzugs-A weisen Ausführungsform des neuen Zuggerätes,
Abbildung 1 ist eine teilweise geschnittene und teilweise weggebrochene Draufsicht und
Abbildung 2 zeigt die hydraulische Schaltung.
Zwei hydraulische Zylinder a1, a1! sind miteinander durch
Stirnplatten bl, b" zu einer starren Gesamtheit verbunden.
Zwischen den beiden Zylindern befindet sich ein Sohr c, durch das eine Kette d, die an die last angeschlagen ist und für
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die am Rohr c ein Einlauftrichter e vorgesehen ist.
An der Auslaufseite ist die Kette auf einer dem Kolbenhub in den Zylindern a1, a" entsprechenden länge seitlich abgestützt. Sie wird dazu durch ein Rohr f geführt, das Bestandteil eines an der Platte b1 festen Yorbaus g ist. Die Stangen h·, h" der Kolben in den Zylindern a1, a" tragen an ihren Enden Klauenkörper k', k", deren in die Kette d eingreifende wirksame (Eeile der Größe und Form der Kettenglieder angepaßt sind. Die Klauen sind gegen die Wirkung von an den Kolbenstangen festen Zugfedern i', i" verschwenkbar und schalten sich deshalb beim Rückhub aus.
Das Garät ist mit nur schematisch dargestellten Seilen I1, 1" an einem Festpunkt angeschlagen.
Das Gerät Tra-rm aus einer Hochdruckleitung des hydraulischen Strebausbaues gespeist werden. Das Gerät kann aber auch
Die in Fig. 2 wiedergegebene hydraulische Schaltung ermöglicht das Arbeiten der Kolben im Tandemprinzlp.
Aus dem Vorratsbehälter η saugt eine Hochdruckpumpe m Flüssigkeit an und ireraoqgt mit dieser nach Öffnen des Haupt— irentiles ο das gesamte System«
In einer Betriebsphase gelangt Druckflüssigkeit ±n einen der Zylinder a% an aber die Jkeittmg ρ und das entsprechend geschaltete Testil q· Bas Umschalten des Yentiles g in diese Stellung erfolgt über die gleichseitig beaufschlagte leitung r. Das durch den Yorwärtshub des Kolbens des Zylinders a1 aus dieses irexclrasgte Ol Ή. IeBt über die leitung s in den Zylinder an -and beaufschlagt die Singfläche des Kolbens
ι a · ι »
dieses Zylinders, der demgemäß unter Verdrängung der in dem anderen Zylinderraum befindlichen Druckflüssigkeit ausfährt; die verdrängte flüssigkeit fließt über die leitung t und das Yentil q in den Vorratsbehälter η und die Leitung u zurück. Im Ende seines Hubes schaltet der Kolben des Zylinders a1 das Ventil um; dann strömt nunmehr die Druckflüssigkeit über die leitung w und steuert das Ventil q um. Dadurch gelangt Druckflüssigkeit ρ in die leitung t und der Kolben fährt im Zylinder a" nach vorn. Bin Speicher z: gleicht etwaige Schläge im leitungssystem aus.
In ununterbrochener Eolge steht immer eine der Klauen k!. kn in Eingriff mit dem Zugmittel, während die andere ausschwenkt und sich rückwärts bewegt.
Zum Zurückziehen des Zugmittels nach beendetem Arbeitsvorgang wird das hydraulische System entlastet. Die beiden Klauen werden mit der Hand unter Benutzung in eine wirkungslose Stellung verbracht und in dieser festgestellt.
Schutzansprüche:
*y

Claims (2)

Sehutzansprüche \/
1. Hydraulisch "betätigtes Zuggerät zum Bewegen von Bauteilen im Ohtertagebetrieh, insbesondere als Baubgerät für Streckenausbaubögen u.dgl., g e fc e η η zeichnet durch die Kombination zweier achsparallel zueinander angeordneter wechselweise beaufschlagter hydraulischer Zylinder, zwischen welchen das Zugmittel geführt ist, in welches abwechselnd nach dem iDanöem-Prinzip an d.en Kolbenstangen der Zylinder angebrachte Klauen eingreifen.
2. Zuggerät nach ünspruch,1 , dadurch gekennzeichnet , daß die "beiden hydraulischen Zylinder wahlweise abwechselnd und wahlweise gleichzeitig "beaufschlagbar
DE19656752367 1965-03-18 1965-03-18 Hydraulisch betaetigtes zuggeraet zur bewegung von bauteilen im untertagebetrieb Expired DE6752367U (de)

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