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DE6752172U - Fotografische kamera - Google Patents

Fotografische kamera

Info

Publication number
DE6752172U
DE6752172U DE19686752172 DE6752172U DE6752172U DE 6752172 U DE6752172 U DE 6752172U DE 19686752172 DE19686752172 DE 19686752172 DE 6752172 U DE6752172 U DE 6752172U DE 6752172 U DE6752172 U DE 6752172U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
arm
spring
film
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686752172
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19686752172 priority Critical patent/DE6752172U/de
Publication of DE6752172U publication Critical patent/DE6752172U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

P.A.510 5.5*28.8.68
AGFA«#EVAER3! AKIIEHGBSBLLSOHAi1E 26. August 1968
10-ek-su
J&P $46 / Mi1 1117
Fotografische Kamera
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera, "bei welcher ein in die Filmperforation einfallender Fühler ein den Filmtransport sperrendes und hierzu in ein mit der Filmaufwickelspule zusammenwirkendes Sperrad einfallendes Verriegelungsglied steuert.
Kameras dieser Art sind bereits bekannt. Der Erfindung liegt gegenüber den bekannten Anordnungen die Aufgabe zugrunde, die Doppelbelichtungssperranordnung und den Verschluß konstruktiv besonders einfach und trotzdem funktionssicher auszubilden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Fühler zugleich das Verschlußantriebsglied bildet. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Verriegelungsglied zugleich das Auslöse— sperrglied bildet.
¥^j p*
PP 646 / MP 1117
Nach einer speziellen erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der Fühler auf einem unter Federwirkung stehenden Steuerhebel dreh- und verschiebbar gelagert und mit diesem durch eine Feder verspannt ist, wobei eine Fühlerkante die Filmperforation abtastet, ein Arm des Fühlers das Verriegelungsglied steuert und ein Antriebsarm des Fühlers mit dem Verschluß in Y/irkverbindung bringbar ist. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Verriegelungsglied als federbelasteter Schieber ausgebildet ist, dessen eines Ende als Verriegelungslappen dient und mit dem Sperrad in Eingriff bringbar ist, der einen senkrecht zur Verschieberichtung vorstehenden Auslösearm umfaßt, welcher mit einer Nut des Auslösers in Eingriff bringbar ist, wenn der Verriegelungslappon das Sperrad freigibt, der über einen Steuerarm mit dem Ära des Fühlers beim !Filmtransport zum Sperren desselben zusammenwirkt und der über einen Stift vom Antriebsarim des Fühlers nach dem Betätigen des Verschlusses unter Spannung der Feder zum Sperren des Auslösers und Freigeben des Sperrades mitgenomaen wird. In diesem Zusammenhang: ist es günstig, wenn der Steuerhebel durch eine Schrägfläche des Auslösers derart verdrehbar ist, äaß er den Fühler außer Eingriff mit
- 3 PP 646 /MP 1117
der Filmperforation bringt, so daß der Fühler unter Entj spannung seiner bei der Mitnahme des Fühlers durch den
j bewegten Film gespannten Feder und Betätigung dos Ver-
uchlUQoea abläuft*
: Durch die Ausbildung des die Filmperforation abtastenden
\ Fühlers als Verschlußantriebsglied wird ein gesondertes
ι Verschlußantriebsglied eingespart,
;l Die Erfindung wird anhaadi einer Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine erfindungsgemäße Doppelbelichtungssperre für eine fotografische Kamera in der Stellung während des Filmtransportes.
In der Figur sind eine fotografische Kamera mit 1, ihr Objektiv mit 2, die Filmbahn mit 3> eine Ausnehmung in der Filmbahn 3 mit 3a und der Film, der je Bild eic Perforationsloch 4a aufweist, mit 4 bezeichnet. Der Film wird nach der Belichtung auf eine nicht dargestellte Aufwickelspule gewickelts auf deren Achse 5 ein gezahntes Sperrad 6 befestigt ist, das zusammen mit der Aufwikkelspule entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar ist»
TJm eine kamerafeste Achse 7 ist ein Steuerhebel 8 drehbar gelagert, der unter der Y/irkung einer Feder 9 im Tlhrzei-
w 1 C ά
_ 4 PP 646 / MF 1117
gersinn gezogen wird. Auf einem auf dem Steuerhebel 8 gelagerten Stift 10 ist mittels eines Schlitzes 11a ein PüMer 11 dreh- und verschiebbar gelagert und wird mittels einer Feder 12, die an einem Arm des Hebels 8 befestigt ist, gegen ein^n Anschlag 13 gezogen. Der Fühler 11 umfaßt einen Arm 11a, eine Fühlerkante 11b lind einen Antriebsarm 11c für den Verschluß» Außerdem ist ■parallel am" Filmbahn 3 ein Schieber 14 geführt, der unter dor Wirkung einer Feder 15 in Richtung des Pfeiles gezogen wird und einen Verriegelungslappen 14a, einen Auolöoeaperrarm 14b und einen Steuerarm 14e issfaßt.
Boim Filmtransport wird über die Fühlerkante 11b der Pühlor 11 zunächst wegen der Auflage auf dem Film 4 untor Spannung der Feder 12 gehalten, bis ein Perforations- · loch 4a in de» Bereich der Fühlerkante 11b gelangt. Nun fUl t dioso In das Perforationsloch 4a und die Ausnehmung 3a ein und wird vom bewegten Film 4 entgegen dem Uhrseigerelnn mitgenommen. Dabei liegt zunächst der Arm lld vor dom Stouerarm 14c, so daß sich der Schieber nloht unter dor Wlrtnmg der Feder 15 in Richtung des
16 liöwegen kann und der Auslöseaperrarm 14b in Hut 17tt döö Auslösers 17 liegt. Dieser kann also
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PF 646 / MF 1117
während des Filmtransportes nicht betätigt werden. Außerdem befindet sich in dieser Stellung der Verriegelungso.app η 14a außer Eingriff mit dem Sperrad 6, so daß dieses zusammen mit der Filmspule ungehindert gedreht werden kann*
Ist der Film 4 um einen Bildschritt transportiert worden, so ist der !Fühler 11 so weit entgegen dem "Uhrzeigersinn gedreht worden, daß sein Arm 11d aus dem Bewegungsweg des Steueraraes 14c weggewandert ist, während der Antriebsarm 11c tilater einen Antriebshebel 18 für eine nicht dargestellte Verschlußlamelle geschoben ist. Unter der Wirkung der Feder 15 läuft somit der Schieber in Richtung des Pfeiles 16 ab» wobei der Verriegelungslappen 14a in das Sperrad 6 einfällt und somit den Filmtransport sperrt, währoad der Auolösooperrarm 14b aus der Wut 17* gleitet und don Aualöoor 17 zur Betätigung freigibt.
Wird nun der Auslöser 17 botätigt, so droht eoino Sohrägfläche 17b den Steuerhebel 8 in Richtung des Pfoilos 19» so daß dessen Stift 10 don Fühler 11 in Richtung des Pfeiles 20 verschiebt und die Feder 12 spannt* Dadurch gelangt die Fühlerkaate 11 b außer Eingriff ölt dor FiIm-
6 S S
PI1 646 /MF 1117
perforation 4a und dreht sich unter Entspannung der Feder 12 im Uhrzeigersinn aus der strichpunktiert gezeichneten lage in die Anj3chlagslage am Anschlag 13 zurück. Hierbei trifft der Aatriebsaarm 11c auf den Antriebshebel 18 und schleudert die Ve:rschlußlamelle in die Offenstellung. Dann gleitet der Aiitriebsarm 11c am Antriebsh.ebel 18 ab, so daß sich die Verschlußlamelle unter der Wirkung ihrer Rückstellfeder wiede la die geschlossene Stellung des Verschlusses zurüclrbewegt. Anschließend nimmt der Anirriebsarm 11c über den Stift 21 den Schieber 14 mit unc? verschiebt den Schieber 14 urier Spannung "er Feder 15 entgegen der Richtung des Pfeiles 16. Wird nun der Auslöser 17 freigegeben, bo fälK der Auslöse sperrarm 14b in die Uut 17a ein und sperrt den Auslöser 17 gegen nochmalige Betätigung, der Verriegelungslappen 14a hat das Sperrad 6 für einen weiteren i'ilmtranwport freigegeben. Außerdem wird der Steuerhebel 8 entg«gen der Richtung des Pfeiles 19 unter der Wirkung der Feder 9 gedreht, so daß er über den Stift 10 und die Feder 12 den Fühler 11 gegen öen Film 4 zieht. Nun folgt wieder ein Filmtransport in bereits beschriebener Weise.
Die Jieuerungsgemäße Doppelbelichtungssperre ist dadurch
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"besonders vorteilhaft und konstruktiv einfach., daß der die Filmperforation abtastende Fühler 11 zugleich, das Yersohlußantriebsglied "bildet, während andererseits das Yerriegelungsglied für die Filmtransporthandnabe auch, das Yerriegelungsglied für den Auslöser darstellt, und von dem Fühler gesteuert wird»
« 6

Claims (5)

RÄ-510 545*28,8.68 PP 646 /HF 1117 Ansprüche
1. 3?o1;ografische Kamera, bei welcher ein in die Filmperforation einfallender Fühler eil den Filmtransport sperrendes und hierzu in ein mit der Filmaufwickelapule zusammenwirkendes Sperrad einfallendes Yerriegelungsglied steuert, dadurch gek nmseichnet, daß der Fühler (11, 11b) zugleich das Verschlußantriebs-,glled (11o) bildet.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daB Verriegolungsglied (14, 14a) zugleich das Auslösesperrgliod (14b) bildet«
3. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (11) auf einem unter Feuerwirkung stehenden Steuerhebel (8) dreh- und vorochlobbar gelagert und mit diesem durch eine Feder (12) vorspannt ist, wobei eine Fühlerkante (11b) die Pllmporforation (4a) abtastet, ein Arm (11d) des FUhlero (11) das Verriegelungsglied (14) steuert und ein Antrltbearra (I1o) des Fühlers (11) mit aom Vörsehluß (18) in Wirkverbindung bringbap ist.
ο s
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4. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (14).. als federbelasteter Schieber ausgebildet ist, dessen eines Ende als Yerriegelungslappen (14a) dient und mit dem Sperrad (6) in Eingriff bringbar ist, der einen senkrecht zur Verschieberichtung vorstehenden Auslösesperrarm (14b) umfaßt, welcher mit einer Nut (17a) des Auslösers (17) in Eingriff bringbar ist, wenn der Verriegelungslappen (14a) das Sperrad freigibt, der über einen Steuerarm (14c) mit dem Arm (11d) des Fühlers (11) beim Filmtransport zum Sperren desselben zusammenwirkt und der über einen Stift (21) vom Antriebsarm (11c) des Fühlers (11) nach, dem Betätigen des Verschlusses (18) unter Spannung der Feder (15) zum Sperren des Auslösers (17) und Freigeben des Sperrades (6) mitgenommen wird.
5. Kamera nach einom der vorhergehenden Ansprüchey dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (8) durch ein© Schrägfläche (17b) des Auslösers (17) derart drehbar ist, daß er den Fühler (11, 11b) außer Eingriff mit der Filmperforation (4a) ringt, so daß der Fühler (11) unter Entspannung seiner bei 4er Mit-
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075217
6A6 / MP 1117
nähme des Fühlers durch, den bewegten PlIa (4-) gesparixitei! Feder (12) us4 Betätigung des Verschlue· ses (18) abläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19686752172 1968-08-28 1968-08-28 Fotografische kamera Expired DE6752172U (de)

Priority Applications (1)

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DE19686752172 DE6752172U (de) 1968-08-28 1968-08-28 Fotografische kamera

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19686752172 DE6752172U (de) 1968-08-28 1968-08-28 Fotografische kamera

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Publication Number Publication Date
DE6752172U true DE6752172U (de) 1969-03-06

Family

ID=6592558

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19686752172 Expired DE6752172U (de) 1968-08-28 1968-08-28 Fotografische kamera

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