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DE663126C - Vorrichtung zum Einschlagen von Messmarken in Pruefstaebe - Google Patents

Vorrichtung zum Einschlagen von Messmarken in Pruefstaebe

Info

Publication number
DE663126C
DE663126C DEK138760D DEK0138760D DE663126C DE 663126 C DE663126 C DE 663126C DE K138760 D DEK138760 D DE K138760D DE K0138760 D DEK0138760 D DE K0138760D DE 663126 C DE663126 C DE 663126C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
test rod
test
test rods
measurement marks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK138760D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kohle und Eisenforschung GmbH
Original Assignee
Kohle und Eisenforschung GmbH
Publication date
Priority to DEK138760D priority Critical patent/DE663126C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE663126C publication Critical patent/DE663126C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einschlagen von Meßmarken in Prüfstäbe Es ist bekannt, auf einem Prüfstab o. dgl. Meßmarken in einem bestimmten Abstand voneinander dadurch anzubringen, daß man einen Bügel, welcher zwei Schneiden o. dgl. in dem .gewünschten Meßmarkenabstand besitzt, auf den Prüfstab hält und mittels eines Hammers die Schneiden in den Prüfstab eintreibt. Dieses bekannte Verfahren hat den Nachteil, daß das Eintreiben der Meßmarken von Hand geschieht, so daß es nicht möglich ist, nacheinander Meßmarken von genau gleicher Tiefe zu erzeugen. Weiterhin sind zum Einritzen von Meßmarken sogenannte Teilinaschinen bekannt. Diese Teilmaschinen besitzen Fortschaltgetriebe, so daß sie einen verhältnismäßig komplizierten .Aufbau aufweisen, ohne dabei eine hohe Genauigkeit zu besitzen. Außerdem müssen diese Teilmaschinen ortsfest angebracht werden.
  • Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermieden werden, also insbesondere die Abhängigkeit von der menschlichen Geschicklichkeit. Weiterhin soll die erfindungsgemäße Vorrichtung möglichst einfach in ihrer Bauart und daher: leicht zu handhaben sein.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß ein mit zwei im Abstand der Meßlänge voneinander entfernt liegenden Meßspitzen oder Meßschneiden versehenes Auflager für den Prüfstab vorgesehen ist und der auf den Prüfstab zu setzende Schlagbügel ebene Anlageflächen besitzt und zum Einschlagen der Meßmarken in den Prüfstab auf den Schlagbügel auf mechanischem Wege eine stets gleichbleibende Kraft ausgeübt wird. Besonders zweckmäßig ist es, zur Erreichung einer stets gleichbleibenden Schlagkraft eine einem Pendelhammer ähnliche Schlagvorrichtung zu verwenden, deren Schlagkraft einstellbar ist.
  • Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung ist in den Abb. i bis 3 dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2, einen Schnitt nach der Linie A-B und Abb. 3 eine Seitenansicht der Schlagvorrichtung.
  • In dem als Stichmaß ausgebildeten Auflagen i sind im Abstand von L mm zwei Schneiden oder Körnerspitzen 2 und 3 eingelassen, die aus gehärtetem Stahl, Schneidmetall oder Diamanten bestehen können. Für das Auflager i wird zweckmäßig ein gegen Temperaturschwankungen möglichst unempfindlicher Stahl benutzt. Das Auflager ist so stark. auszubilden, daß auch die kleinsten elastischen Änderungen während des Meßvorganges ausgeschlossen sind. Auf die Schneiden :2 und 3 wird der Probestab 8 so aufgelegt, daß die Abstände der Schneiden von den Gewindeköpfen etwa gleich sind. Zwei Anschläge oder federnde Auflagen d. und 5 sorgen dafür,.daß der Stab senkrecht zu den Schneidkanten liegt. Zur Einstellung des Stabes in axialer Richtung dient eine Stellschraube 7, die von dem Halter 6 getragen wird und gegen eine auf den anderen Probestabkopf wirkende Feder 13 drückt.
  • Nach richtiger Einstellung des Probestabes 8 wenden die Meßmarken mittels eines Anschlagbügels 9 auf ihm eingeschlagen. Dieser Bügel besitzt in der Mitte eine Schlagfläche io; seine Schenkelenden i i und 12 liegen genau üben den Schneiden und sind zweckmäßig aus weichem Werkstoff hergestellt, z. B. aus Holz.
  • Zur Gewährleistung immer genau gleich starker Schläge dient die Vorrichtung nach Abb. 3, bei der der Bügel 9 in einer Führung 14 vertikal verschiebbar angeordnet ist. Über dem Bügel befindet sich ein um das Gelenk 16 drehbarer Piendelhammer 15 mit einem verstellbaren Gewicht 17, der durch die Auslösevorrichtung 18 in schlagbereiter Stellung gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜCHL: i. Vorrichtung zum Einschlagen von Meßmarken in Prüfstäbe mit Hilfe eines Bügels, .gekennzeichnet durch ein mit zwei im Abstand- der Meßlänge voneinander entfernt liegenden Meßspitzen oder Meßschneiden (2, 3) versehenes Auflager für den Prüfstab und durch ebene Anlageflächen des auf den Prüfstab zu setzenden Schlagbügels, auf den auf mechanischem Wege eine stets gleichbleibende Kraft ausgeübt wird. ä. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine einem Pendel-Kammer ähnliche Schlagvorrichtung, deren Aufschlagkraft einstellbar ist.
DEK138760D Vorrichtung zum Einschlagen von Messmarken in Pruefstaebe Expired DE663126C (de)

Priority Applications (1)

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DEK138760D DE663126C (de) Vorrichtung zum Einschlagen von Messmarken in Pruefstaebe

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DEK138760D DE663126C (de) Vorrichtung zum Einschlagen von Messmarken in Pruefstaebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE663126C true DE663126C (de) 1938-07-29

Family

ID=7249221

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DEK138760D Expired DE663126C (de) Vorrichtung zum Einschlagen von Messmarken in Pruefstaebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE663126C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3239941A (en) * 1961-06-05 1966-03-15 Carl W Ahmer Locator and marker

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3239941A (en) * 1961-06-05 1966-03-15 Carl W Ahmer Locator and marker

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