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DE6602880U - Blendschutzbrille. - Google Patents

Blendschutzbrille.

Info

Publication number
DE6602880U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glasses
glare
dazzling
zones
areas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19676602880
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Bernhard Dr Med Thomee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19676602880 priority Critical patent/DE6602880U/de
Publication of DE6602880U publication Critical patent/DE6602880U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Dr. med, Johann Benihard Thomee, 28 Bi erne1", Züricherstr.
"Anordnung zum Verhindern des Blendens"
Die Neuerung "bezieht sich auf eine Anordnung zum Verhindern des Blendens von Verkehrsteilnehmern.
Es ist bekannt, daß durch das Blenden von Verkehrsteilnehmern erhebliche Unfallgefahren heraufbeschworen werden und daß sehr viele Uhfäl?.e im Straßenverkehr dadurch bedingt werden, daß Verkehrsteilnehmer durch die Scheinwerfer entgegenkommender Autos geblendet wurden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Verkehrsteilnehmer Pußgänger, Zweiradfahrer oder Fahrer von Kraftfahrzeugen sind, in allen Fällen
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testeht eine große Gefahr, daß durch die Blendwirkung des entgegenkommenden fahrzeuges die Straße nicht mehr überschaubar ist und daß dadurch Unfälle bedingt werden.
Dieses Problem ist seit langer Zeit erkannt, und man hat diesem Problem dadurch Rechnung getragen, daß man z.B. das sogenannte asymmetrische Abblendlicht geschaffen hat, das bewirkt, daß zumindest beim Abblenden der Scheinwerfer die
linke Straßenseite stärker ausgeleuchtet wird als die rechte, so daß der auf der rechten Straßenseite entgegenkommende Verkehrsteilnehmer weniger geblendet wird als in solchen Fällen, in denen das asymmetrische Abblendlicht nicht eingesetzt wird.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, sonnenbrillenartige Vorrichtungen zu tragen, die die Blendwirkung des Lichtes des entgegenkommenden Fahrzeuges zum Teil recht erheblich herab- jj mindern können. Diese bekannten Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß nicht nur die Blendwirkung des entgegenkommenden Fahrzeuges abgemindert wird, sondern daß allgemein die Helligkeit so weit herabgesetzt wird, daß dadurch andere G-efahren in Kauf genommen werden müssen. Diese Vorrichtungen konnten sich in der Praxis nicht durchsetzen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der das licht de?? entgegenkommenden Fahrzeuge
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zv/ar entblendet wird, bei welcher aber andererseits eine Herabdunklung des vorhandenen Lichtwertes des eigenen Fahrzeuges nicht in Kauf genommen werden muß, so daß trotz der Entblendung des entgegenkommenden Fahrzeuges die übrige Umfeldhelligkeit erhalten bleibt.
Das der Neuerung zugrundeliegende Ziel wird dadurch erreicht, daß im Gesichtsfeld des Verkehrsteilnehmers der Blendbereich der entgegenkommenden Fahrzeugscheinwerfer entblendet wird.
Dieser Vorschlag gemäß der Neuerung kann auf mehrere Arten ausgeführt werden, und so wird einmal vorgeschlagen, mit entblendeten Bereichen auf den Gläsern versehene Brillen einzusetzen, die entweder aus normalem Fensterglas bestehen oder die entblendenden Bereiche werden auf die geschliffenen HGläser aufgebracht.
Für Kraftfahrzeughalter ist es möglich, die entblendenden Bereiche auf oder in der Windschutzscheibe vorzusehen, so daß hier das Tragen einer besonderen Brille nicht erforderlich ist.
Die entblendenden Bereiche können einmal durch eine Dunkelfärbung erzielt werden, zum anderen ist es aber auch möglich, daß diese Bereiche durch einen Polarisationseffekt gebildet werden.
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])ie entblendenden Bereiche auf den Gläsern von Brillen können nicht für alle Teilnehmer gleich gestaltet sein, sondern dle&,2 Bereiche müssen für jeden einzelnen, d.h. für den Abstand der •Pupillen jedes einzelnen auf den Brillengläsern angebracht werden, so daß dadurch die optimale Wirkung erzielt wird. Das gleiche trifft zu, wenn der entblendete Bereich auf oder in der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges vorgesehen wird. Auch hier ist dieser Bereich dann an die Person, die das Fahrzeug führt, anzupassen, d.h. an die Sitzstellung und an die Größe der Person, so daß dadurch eine optionale Wirkung erreicht wird, die darin zu sehen ist, daß zwar die Scheinwerfer der entgegenkommenden !Fahrzeuge im vollen Umfang entblendet werden, daß aber die umliegenden Bereiche durch die entblendeten Bereiche auf der Brille oder der Windschutzscheibe nicht beeinträchtigt werden, so daß es beispielsweise möglich ist, rechts oder links neben den Blendbereichen der .Scheinwerfer des entgegenkommenden fahrzeuges alle Umrisse und Konturen in einwandfreier Weise zu erkennen.
Der Anmeldung ist eine einfache, schematische Zeichnung beigefügt, die die Lösung gemäß der Neuerung verdeutlichen soll.
In der Zeichnung sind mit den beiden Kreisen 1 und 2 zwei Brillengläser bezeichnet, die durch den Sasenbügel 5 zu-
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sammengehalten werden und in üblicher Weise mit Ohrbügel 4 und 5 ausgerüstet sind. Auf diesen Brillengläsern, die selbstverständlich nicht nur rund, sondern in Anpassung an die modischen Erfordernis se entsprechend ausgebildet §@άτι können, sind entblendete Bereiche 6 und 7 aufgebracht, die in der Zeichnung als schmale Rechtecke erkennbar sind% Hierbei ist aus der Zeichnung zu erkennen, daß diese Rechtecke auf den beiden Brillengläsern nicht gleichartig aufgebracht sind, sondem daß unter Berücksichtigung der Tatsache, daß das nasale Gesichtsfeld enger als das schlafenwärtige Gesichtsfeld i-Jt, diese beiden Felder in unterschiedlicher Weise auf den Gläsern vorgesehen werden. Weiterhin richtet sich die Anbringung der Felder 6 und 7 auf den Gläsern nach den Eigenarten des eigentlichen Brillenträgers und werden vorzugsweise an diesen angepaßt.
Anstatt der rechtwinkligen Felder 6 und 7 kennen gewölbte Felder oder abgerundete Felder vorgesehen werden, wobei die auf und in Windschutzscheiben anzuordnenden Felder in entsprechender Anzahl ebenfalls entsprechend ausgebildet sein können.
S chutzansprüche

Claims (3)

I 11 I I » ti 1 Ϊ I 1 1 1 PATENTANWALT DIPL-INQ. H.-Q. HABBEL D-44 MONSTER/WESTF. 3I.3.I969 AM KANONENQRABEN 11 · POSTFACH 575 TELEFON (0Ϊ51) 43911 MEINE AKTE: BiTTEAMQEBEN HfA Betr. ? Amtl. Aktenzeichen: T 21 953/63c Gbm Anm.: Dr.med Johann Bernhard Shomee, Bremen S chutzansprüche
1. Brillenartige Vorrichtung mit Gläsern zum Verhindern des Blendens von Verkehrsteilnehmern, gekennzeichnet durch enfblendende Zonen im Bereich der Gläser.
2. Vorrichtung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet^ daS die ent "blend end en Zonen durch eine Dunkelf ärbung erzielt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die enttiendenden Zonen durch einen Polarisations· effekt ersüielt sind.
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DE19676602880 1967-01-20 1967-01-20 Blendschutzbrille. Expired DE6602880U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6602880U true DE6602880U (de) 1969-06-26

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