DE6608503U - Rueckspiegelanordnung fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents
Rueckspiegelanordnung fuer kraftfahrzeuge.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R1/00—Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
- B60R1/10—Front-view mirror arrangements; Periscope arrangements, i.e. optical devices using combinations of mirrors, lenses, prisms or the like ; Other mirror arrangements giving a view from above or under the vehicle
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Description
D.
17.5.1971 ζ
mm iur u r uadbci am KANONENQRABEN 11 ■ POSTFACH im
ΜΕΙΝΕ AKTEi
X/k
Firma Ford-Werke Aktiengesellschaft, 5 Köln-Deutz 1,
Ottoplatz 2
"Rückspiegel für Kraftfahrzeuge"
Die Neuerung bezieht sich auf ein Rückspiegelsystem für Kraftfahrzeuge, bei welchem der Rückspiegel in einer öffnung
im Dach der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, wobei der Spiegel so gelagert wird, daß seine Ebene durch die Ebene
des Daches geschnitten wird, um derart ein doppeltes Gesichtsfeld, und zwar oberhalb und unterhalb des Daches des
Fahrzeuges zu schaffen.
Der moderne Stil der Karosserieformen, insbesondere, wenn das sogenannte "fast-back" eingesetzt wird, zwingen zu stark
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geneigten Rückfenstern, und die als "hard-top" ausgebildeten Fahrzeuge haben große, opake Scheiben an den rückwärtigen
Enden des Fahrzeugdaches, so daß es außerordentlich schwierig ist, im Innern des Fahrzeuges ein Rückspiegelsystem anzuordnen,
das ein ausreichend weites Gesichtsfeld ermöglicht.
Das Problem entsprechender Rückspiegel für Fahrzeugkarosserien,
die stark geneigte Rückfenster aufweisen, ist in dem am 8. Juni 1337 veröffentlichten US-Patent 2 o82 775 beschrieben. In der
Patentschrift ist eine Lösung beschrieben, bei der zwei Spiegel benutzt werden» und zwar ein in üblicher Weise angeordneter
Spiegel} der zentral oberhalb der Frontwindscheibe angeordnet
ist, um ein Gesichtsfeld durch das Rückfenster des Fahrzeuges
zu ermöglichen} und ein zweiter Spiegel, der oberhalb des Fahrzeugführers außerhalb der Dachhaut angeordnet ist und
durch eine Fensteröffnung im Dach beobachtet werden kann, um derart ein Gesichtsfeld oberhalb des Daches zu schaffen.
Es sind weiterhin zahlreiche Vorschläge gemacht worden, um das Gesichtsfeld zu verbessern, wobei eine Vielzahl von Spiegeln benutzt werden, die in Art eines Mehrfachperiskops angeordnet sind. Entsprechende Vorbeschreibungen sind in den
US-Patenten 2 645 129, 2 942 522, 3 229 58o enthalten.
Jedes aus einer Vielzahl von Spiegeln bestehende System» unabhängig davon, ob es das Doppelspiegelsystem gemäß dem US-
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Patent 2 o82 775 ist, oder ob es ein Periskop-Spiegel-System
ist* hat Nachteile. So ist es z.B. erforderlich, daß mehr als
ein Spiegel eingerichtet werden muß, um auf die Augenhöhe des
Fahrzeugführors eingestellt zu werden, um derart ein möglichst
großes Gesichtsfeld durch dieses System zu erreichen.
Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist ein Rückspiegelsystem, das nur mit einem einstellbaren Spiegel arbeitet, der
aber ein doppeltes Gesichtsfeld schafft„ wobei sich das eine
durch die Rückscheibe unterhalb des Fahrzeugdsehes erstreckt
und das andere oberhalb dos Fahraeugdaches liegt.
Die vorliegende Neuerung schafft ein Rückspiegelsystem für
Kraftfahrzeuge mit einer Fahrzeugkarosserie, die eine Windschutzscheibe aufweist, wobei sich ein Dach rückwärts von der
Windschutzscheibe erstreckt und ein Fenster am Ende des Daches
angeordnet ist. Ein nach hinten weisender Spiegel wird in einer Öffnung im Dach hinter der Windschutzscheibe angeord
net. Der Spiegel ist so gelagert, daß seine Ebene die durch
das Dach gebildete Ebene schneidet, um derart zwei Gesichts felder zu schaffen, von denen sich das eine unter dem Dach
durch das rückwärtige Fenster um das andere oberhalb des Daches erstreckt.
Weitere Vorteile der neuerungsgemäßen Einrichtung gehen aus
der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnungen hervor.
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• · · «ft »tit · ι
Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Teilansicht auf eine Fahrzeugkarosserie mit einem Rückspiegelsystem gemäß der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 eine Teilansicht auf das Fahrzeugdach von der
Fig. 2 eine Teilansicht auf das Fahrzeugdach von der
Rückseite des Fahrzeuges aus gesehen und Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie ΙΙΙ-ΙΙΪ in Fig. 2.
In den Zeichnungen ist das obers Teil einer Fahrzeugkarosserie allgemein mit 11 bezeichnet. Dieses obere Teil 11 umfaßt eine
Windschutzscheibe 12, ein Dach 13, das sich von der Windschutzscheibe aus gesehen nach hinten erstreckt, und ein Fenster IU
am rückwärtigen Ende des Daches 13.
Das Dach 13 unterscheidet sich von den üblichen Dächern dadurch,
daß es mit einer sich seitlich ers-treckenden Öffnung
unmittelbar hinter der oberen Kante der Windschutzscheibe 12 ausgerüstet ist. Die Öffnung 15 wird durch ein sich entsprechend
seitlich erstreckendes Gehäuse 16 begrenzt, das sich nach oben
von dem vorderen Rand der Öffnung oder von der oberen Kante der Windschutzscheibe erstreckt. Das Gehäuse 16 hat opake
Wände an der vorderen Seite 18 und an den Seiten 19 und 21, die sich in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie erstrecken.
Das Gehäuse 16 ist an seiner rückwärtigen Seite mit einer im Winkel geneigten Scheibe 22 ausgerüstet. Die Scheibe 2 2 wird
durch entsprechende Dichtungs- oder Regenleisten ?3 und entsprechende Formelemente gehalten. _ c _
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Ein sich seitlich erstreckender, langgestreckter Spiegel 25
wird an der inneren Wandung 26 des Gehäuses gehalten. Die Tragvorrichtung für den Spiegel UEifaSt ein Paar von Platten
27 und 28j die gelenkig miteinander über das Scharnier 29
verbunden sind. Die Platte 27 ist am Gehäuse durch Schrauben
31 o.dgl. festgelegt, und der Spiegel 25 ist an der Platte
festgeklebt oder in einer sonstigen Weise befestigt. Der
Neigungswinkel der Platte 28 und damit auch der Heigungswinkel des Spiegels 25 kann durch übliche Mittel eingestellt
werden, wie beispielsweise durch eine Stellschraube 32, die durch den Knopf 33 bedient wird. Der wesentliche Vorteil der
vorliegenden Neuerung besteht darin, daß die Ebene des Spiegels 25 durch das Dach 13 des Fahrzeuges, wie dies durch die Linie
34 dargestellt wird, geschnitten wird. Dadurch, daß der Spiegel in dieser Lage zum Dach 13 angeordnet ist, schafft der einzige
Spiegel 25 zwei Gesichtsfelder. Dies ist in Fig. 1 dargestellt, in welcher ein Gesichtsfeld oder Blicklinien durch die Linien
35a und 35b dargestellt ist und das zweite Gesichtsfeld oder Sichtlinien durch die Linien 36a und 36b. Die Linien 35a und 35b
schaffen ein Gesichtsfelds das sich unterhalb des Fahrzeugdaches
13 und durch die Rückscheibe 14 des Fahrzeuges erstreckt. Dieses Gesichtsfeld oder diese Blicklinien sind für den Fahrzeugführer
am wichtigsten, wenn das Fahrzeug zurückgesetzt wird, z.B. beim Verlassen von Garagen oder beim Einrangieren in Parklücken.
Die Linien 36a und 36b definieren ein Gesichtsfeld, das sich
durch das Gehäuse 2 2 und oberhalb des Fahrzeugdaches 13 er-
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— D *~
streckt. Dies gibt dem Fahrzeugführer ein großes Gesichtsfeld nach hinten, ein Gesichtsfeld, das durch keine rückwärtigen
Streben 37, die das Dach 13 tragen, oder sonstige Rahmenkonstruktionen, die die Fensteröffnung zur Aufnahme
des Fensters 15 schaffen, verdeckt wird.
Das Gesichtsfeld, das durch das Rückspiegelsystem oberlj.lb
des Fahrzeugdaches geschaffen wird, wird durch die Länge des Spiegels in einer Richtung seitlich zur Fahrzeugkarosserie
vergrößert. Aufgrund der seitlichen Länge des Spiegels wurde es möglich, daß nur geringe Winkeleinstellungen des Spiegels
erforderlich sind, um ihn auf die Augenhöhe des Fahrzeugführers,
wenn dieser unmittelbar hinter dem Steuerrad sitzt, einzustellen. Mit dem vorliegenden Spiegel sind keine unsichtbaren Bereiche
hinter dem Fahrzeug vorhanden, mit Ausnahme der Situation, wenn ein kleines Fahrzeug ganz nahe hinter und/oder auf beiden
Seiten eines großen Fahrzeuges gefahren wird, das mit dem
vorliegenden Spiegelsystem ausgerüstet ist. Dieser Nachteil wird jedoch mit jedem bisher bekannten Spiegelsystem bedingt,
d.h. ist mit keinem der bekannten Spiegelsysteme zu vermeiden. Hierbei ist es unabhängig, ob diese bekannten Spiegelsysteme
zwei Spiegel benutzen oder ein Periskop-System.
Selbstverständlich ist 3ie Neuerung nicht auf das dargestellte
Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind demgegenüber
Abänderungen möglich, ohne den Grundgedanken der Neuerung zu Verlässen.
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Claims (3)
1. Rückspiegelsystem für Kraftfahrzeuge mit einer Fahrzeugkarosserie,
einer Windschutzscheibe und einem Fahrzeugdach, das sich von der Windschutzscheibe aus nach hinten
erstreckt, wobei in diesem Dach ein Rückfenster vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach hinten
weisender Spiegel (25) mit seinen Tragvorrichtungen (27,28)
in einer öffnung des Fahrzeugdaches (13) hinter der Windschutzscheibe
(12) derart angeordnet ist, daß der Spiegel (25) so gelagert ist, daß die Spiegelebene durch die
Ebene des Fahrzeugdaches (13) geschnitten wird, so daß zwei Gesichtsfelder (35a - 35b, 36a - 3Gb) geschaffen
werden, »on welchen sich das eine unterhalb des Daches (13) durch das Rückfenster (14) des Fahrzeuges und das
andere oberhalb des Daches (13) erstreckta
2. Rückspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß
die öffnung (15) im Dach (13) durch ein sich oberhalb des Daches erstreckendes Gehäuse (IS'/ begrenzt wird, das ein
Rückfenster (22) aufweist, wobei sich der Spiegel von unterhalb des Daches bis in das Gehäuse (15) hinein erstreckt.
3. Rückspiegel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spiegel (25) gelenkig (bei 29) hinsichtlich Winkelverstellungen um eine sich im wesentlichen quer zur Fahrzeuglängsachse
erstreckende Achse gelagert ist.
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Rückspiegel nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (25) in einem Gehäuse (16) gelagert ist, das im wesentlichen
auf einer Seite des Fahrzeuges vorgesehen ist, so daß es sich unmittelbar oberhalb des Kopfes des Fahrzeugführers
befindet.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US67445467A | 1967-10-11 | 1967-10-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE6608503U Expired DE6608503U (de) | 1967-10-11 | 1968-08-16 | Rueckspiegelanordnung fuer kraftfahrzeuge. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US3468601A (de) |
| DE (1) | DE6608503U (de) |
| GB (1) | GB1212618A (de) |
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| DE102008059123A1 (de) * | 2008-11-26 | 2010-05-27 | Airbus Deutschland Gmbh | Inspektionsvorrichtung für ein Fahrzeug |
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| JPS4986533U (de) * | 1972-11-16 | 1974-07-26 | ||
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-
1968
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| DE102008059123B4 (de) * | 2008-11-26 | 2013-09-19 | Airbus Operations Gmbh | Inspektionsvorrichtung für ein Fahrzeug |
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