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DE1627242U - Abblendvorrichtung fuer fahrer gegen blendwirkungen, insbesondere bei dunkelheit. - Google Patents

Abblendvorrichtung fuer fahrer gegen blendwirkungen, insbesondere bei dunkelheit.

Info

Publication number
DE1627242U
DE1627242U DE1951S0003590 DES0003590U DE1627242U DE 1627242 U DE1627242 U DE 1627242U DE 1951S0003590 DE1951S0003590 DE 1951S0003590 DE S0003590 U DES0003590 U DE S0003590U DE 1627242 U DE1627242 U DE 1627242U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
dimming device
dark
drivers
eye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951S0003590
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Sumgruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1951S0003590 priority Critical patent/DE1627242U/de
Publication of DE1627242U publication Critical patent/DE1627242U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • "Abblendvorrichtung für Fahrer gegen Blendwirkungen, insbesondere bei Dunkelheit".
  • Es sind aus Seitenlappen bestehende Schutzvorrichtungen für Augengläser gegen Sonnenlicht bekannt geworden.
  • Hierbei ist je eine Seitenklappe links und rechts an einem Gestell angeordnet und somit als Schutzvorrichtung gegen Blendwirkungen aller Art, insbesondere bei Autonachtfahrten, ungeeignet. Es sind ferner Abblendvorrichtungen, insbesondere Augenschutzbrillen bekannt, welche durch entsprechend angeordnete Abblendschirme die obere oder untere Hälfte oder eine der beiden Seiten des Blickfeldes bzw. der Fahrbahn verdunkeln, um Blendwirkungen vom menschlichen Auge fern zu halten.
  • Weiter hat man bei Abblendvorrichtungen, welche aus einem Schirm oder aus Blenden von lichtabschwächendem Stoff bestehen und mit exzentrisch liegenden Aussparungen versehen sind, vorgeschlagen, die Aussparungen exzentrisch anzuordnen.
  • Auch sind Schutzbrillen mit tubenartigen Augensshutzklappen bekannt, welche sich nach vorn zu einer Öffnung verengen, die entweder zentrisch oder aber ein wenig nach unten
    verschoben zentrisch liegt.
  • Allen diesen Schutzvorrichtungen ist eigen, dass sie infolge starker Ermüdung der Augen des Fahrers unbrauchbar sind und zum Teil, insbesondere bei Dunkelheit, die Sehschärfe mindern.
  • Die Erfindung geht demgegenüber einen neuen Weg. indem eine Abblendvorrichtung geschaffen wird, die dem Fahrer seine volle normale Sehfähigkeit beläßt, andererseits aber das Blenden z. B. durch begegnende Fahrzeuge ausschließt.
  • Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass bei einem brillenartigen Gestell links eine blende vorgesehen wird, die um eine im wesentlichen lotrechte Achse des Gestells drehbar gelagert ist. Durch diese Abblendvorrichtung bleiben die normalen Sehbedingungen beibehalten.
  • Nähert sich dem Benutzer ein Auto o. dgl., so braucht er nur kurz, bevor das Auto sich ihm nähert, den Kopf um einen kleinen Winkel zu verdrehen, wodurch er mit Sicherheit das Bünden seiner Augen verhütet. Beim unmittelbaren Begegnen der Fahrzeuge kann der benutzer der erfindungsgemässen Abblendvorrichtung wieder seinen Blick geradeaus richten, ohne im geringsten durch die Scheinwerfer behindert zu werden.
  • Mit besonderem Vorteil ist für jedes Auge links eine Blende vorgesehen, wobei die rechte Blende kürzer ist. Hierdurch werden die beiden Augen des benutzers in besonders vorteilhafter Weise gegen Blenden geschützt, ohne dass der Fahrer seinen Kopf merklich nach rechts zu verdrehen braucht.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind beide blenden durch eine parallelogrammartige Führung miteinander verbunden und vom Bügelhalter in der Gebrauchslage gehalten.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass auf dem Gestell eine um 1800 drehbare Blende bzw. Blenden vorgesehen sind. Hierdurch können die Blenden bei Tage in eine derartige Stellung gebracht werden, dass sie Schutz gegen Sonnenlicht und bei Tag Schutz gegen Scheinwerfer bieten. Auch gestattet diese Durchbildung ohne weiteres die Möglichkeit, je nachdem welche Verkehrsregeln in den einzelnen Ländern bestehen, die Blenden entweder nach links oder nach rechts zu verdrehen.
  • Natürlich kann die erfindungsgemässe Abblendvorrichtung ohne weiteres über jede Sehbrille getragen werden.
  • Selbstverständlich müssen die Blenden, wenn es sich um Länder handelt, bei denen die Fahrzeuge auf der linken Seit der Fahrbahn verkehren müssen, umgekehrt auf der rechten Seite der Abblendvorrichtung angeordnet werden.
  • In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung schematisch veranschaulicht. Gemäss Fig. 1 ist auf einem, Gestell l, welches aus beliebigem Werkstoff bestehen kann, links eine Blende 2 vorgesehen, welche um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbar angeordnet ist. Das hintere Ende ist mit einem Halteband 3 ausgerüstet, welches mit einem Halteband 4 der rechten Seite des Gestells das Aufsetzen der Abblendvorrichtung ermöglicht.
  • Gemäß Fig. 2 sind am Gestell 1 zwei Blenden 2 und 2a für jedes Auge vorgesehen, wobei die linke Blende länger ist, als die rechte. Auf den Blenden 2 und 2a sind Stifte 5 und 6 angeordnet, die durch ein Gestänge 7 gelenkig miteinander verbunden sind. An der Blende 2 ist der bügel 8 befestigt, sodass hierdurch eine feste Führung bzw. ein Halten der Blenden 2 und 2a in Blickrichtung gewährleistet ist.
  • Gemäss Fig. 3 ist auf einer Schutzbrille 9 bekannter Bauart, bei welcher ggf. die Augenglaser fortgelassen sein können, vorn ein drehbarer Ring 10 vorgesehen, welcher die Blende 11 trägt. Hier besteht die Möglichkeit, sich sowohl bei Dunkelheit gegen künstliche Strahlen, als auch bei Tage gegen Sonnenstrahlen zu schützen.

Claims (4)

  1. Schutzansprüche 1.) Abblendvorrichtung für Fahrer gegen Blendwirkungen, insbesondere bei Dunkelheit, bestehend aus einem Schirm oder aus einem Schutzschirm oder Blenden aus ' lichtabschwächendem Stoff, welche an einem Gestell drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Blende auf der linken Seite des brillenartigen Gestells vorgesehen ist.
  2. 2. ) Abblendvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gestell (1) je eine blende (2) links für jedes Auge vorgesehen ist, wobei die rechte Blende kürzer ist.
  3. 3. ) Abblendvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Blenden durch eine parallelogrammartige Führung miteinander verbunden und vom Bügelhalter (8) in der Gebrauchsstellung gehalten werden.
  4. 4. ) Abblendvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gestell (9) vorzugsweise eine um 1800 drehbare Blende bzw. Blenden vorgesehen sind.
DE1951S0003590 1951-04-26 1951-04-26 Abblendvorrichtung fuer fahrer gegen blendwirkungen, insbesondere bei dunkelheit. Expired DE1627242U (de)

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Publications (1)

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DE1627242U true DE1627242U (de) 1951-08-16

Family

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