DE6600929U - Kunststoffassonbeschichtetes verpackungsmaterial in rollenform - Google Patents
Kunststoffassonbeschichtetes verpackungsmaterial in rollenformInfo
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- DE6600929U DE6600929U DE19686600929 DE6600929U DE6600929U DE 6600929 U DE6600929 U DE 6600929U DE 19686600929 DE19686600929 DE 19686600929 DE 6600929 U DE6600929 U DE 6600929U DE 6600929 U DE6600929 U DE 6600929U
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Description
P' L9Q5Ö7-19.B.
■ Dr IrRNSTSTURM 8 München 23, den 16. August 1968
Aktenzeichen V 21 814/81 c Gbm
r[ ατ«ιτί » Vereinigte Pspierwsresfabriken GmbH
8 München 15» Lindwurms tr. 93
Eunststoff-fasson-beschichtetes Verpackunss-
»aterial in Bollenform
Gegenstand der Erfindung ist ein kunststoff-fasson-beschichtetes
Verpackungsmyterial in Hollenform, z.B. für die Verpackung von sterilisiertem Operationsbesteck oder die Verpackung
von Backwaren, wie z.B. Brötchen.
Das Verpackungsmaterial in Eollenform kann Ausstanzungen
aufveisen. weiche alt Siehtfenstern überTclebt den ve:rpaekten
ι Gegenstand sichtbar erscheinen lassen. Außerdem kann das J
Verpackungsmaterial vorzugsweise aus einem gasdurchlässigen I Material bestehen. j
Ϊ Es sind insbesondere Tüten für Backwaren-Verpackung bekannt, S
welche Sichtfenster aufweisen. Diese Tüten werden vom Tüten- |
hersteiler fertig angeliefert und vom Verbraucher gefüllt J
und verschlossen. Das bedeutet, daß der Tüten-Herstellungs- |
Vorgang und der Verpackungsvorgang zwei getrennte Arbeite- |
vorgänge sind. Ππ Ι! Π A O A S
Vorteil des Verpackungsmaterials in Sollenx&rlff ist, daß
der Hersteller nur noch billig ταυ rationell einfach her-
der Hersteller nur noch billig ταυ rationell einfach her-
stellbare Verpackungsrollen alt S'assonbeschichtung und Sicht- |
tetsrssses 9S^u- e "■ ·-" "^^-^sptsfl cssf ttsss
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fenster anliefert und z.B. der BrO+-·. henhersteller die Tütenbildung
und Verpackung in -'z.**. einzigen Arbeitsgang rationell
ausführt.
Der Hauptvorteil besteht jedoch in der Fassonbeschichtung des
rollenförmigen, gasdurchlässigen Materials.
Bei der bisherigen Brotchenverpaclcung mit geschweißten Beuteln
oder Sichtbeuteln war man stehs auf Siegelpapier oder Folie angewiesen, welche aber nicht gasdurchlässig sind. Dies hat
besonders bei dcf BröicaeSverpackung den Nachteil t daß die
Brötchen an ihrer Genießbarkeit und Frische verlieren.
Die Fassnnbeschichtung des rollenförmigen. gasdurchlässigen
Materials ist in ihr*«? Qiiara»!ehitiingr so hT>*4.t- AaR nanh
Bildung eines Schlauches durch LengssehweiBümg aüsehlieSend
durch QuerschweiBung gleichzeitig zwei Bodenteile von Tüten
hergestellt werden, welche denn durch mittigen Querschnitt
voneinander getrennt werden.
der Zeichnungen ist das fasson-beschichtete, rollen-
.förmige Verpackungsmaterial beschrieben sowie das Verfahren
der Tütenbildung und Verpackung eines Verpackungsgutes dargestellt.
zeigen in Perspektive
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Verpackusgsrolle mit eines abgewickelten
Stück Verpackungsmaterial, Fig. 2 die Längsfalzung zur Schlauchbildung,
Fig. 5 ein tStück fertiggeschweißten Schlauch bereits ait
Querschweißung,
Fig. 4 eine abgeschnittene Tüte während des Beschickungsvorganges
nit Verpackungsgütern,
Yon einer Holle 1, wie in Fig. 1 ersichtlich, werden Abschnitte 2 kontinuierlich oder diskontinuierlich abgewickelt. Die für
je eine Terpackungseinheit benutzte Länge entspricht dem Abschnitt
L, welcher durch Linien 7> nämlich den späteren Querschnittlinien,
abgegrenzt wird. Eine Ausstanzung 3 mit Sicht- * fenster 4 dient der eventuellen späteren Sichtbarmachung des
verpackten Gutes. 5 und 51 sind die längs durchlaufenden
fasson-beschiehteten Zonen, z.B. Kunststoff oder Thermoplastkleber;
6 und 61 sind die quer veilaufenden kaschierten,
fasson-artigen Zonen des Abschnittes 2.
Die Fig. 2 zeigt nun die Verfalzung zum Längsschlauch, wobei um die Falzlinie 8 die Seitenteile 9» 10 gefaltet werden.
Vm die Falzlin-.e 12 wird der die Kaschierung 51 tragende
Streifen 11 umgefaltet.
Beim Zusammenlegen gemäß Fig. 3 kommen also die Beschichtungen 5 und 5' in Kontakt. Sie können in geeigneter Weise mit einer
Längsschweißung 13 verbunden werden.
In Fig. 3 ist nun die Querschweißung 14 ersichtlich.
Diese Querschweißune; 14 ist so breit, daß - wenn entsprechend
der Linie 7 ein Querschnitt durchgeführt wird - zwei
fifiAA -χ λ.,λ
tige Bodenschweißungen 14 (siehe Pig. 4) übrigbleiben.
Es wurden damit also gleichzeitig zwei Bodenschweißungen durchgeführt und durch Querschnitt eine Verpackungseinheit
15 in Form einer Tüte erhalen. Diese kann nun mit Verpackungsgütern 16 bestückt und anschließend mit einer weiteren
Querschweißung 17 (siehe Fig. 5) verschlossen werden.
Der Verpackungsvorgang ist nun beendet. Die Verpackungsgüter sind nach außen durch das Fenster 4 sichtbar, was
Jedoch auch in Fortfall kommen kann. Das Sichtfenster kann
beliebige Form haben, wie z.B. viereckige, rund usw.
Neben der Brötchenverpackung eignet sich diese Verpackungsart
auch besonders als Sterilisierpackung, z.B. von Opergrtionsbesteck.
Sie kann aus diesem Grund auch einen maschinell eingearbeiteten Aufreißstreifen aufweisen.
660092$
Claims (2)
1) Verpackungsmaterial aus Papier in Eollenform, dadurch gekennzeichnet,
daß die VerpaeTtungsrolie (1) fassonartige
Kaschierungen "bzw. Klebstoffauftragungen (5, 51 und 6, 61)
in gerader Streifen- oder Wellenform längs und - in regelmäßigem Abstand - quer zu der Papierbahn aufweist.
2) Verpackungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ausstanzungen (3) und Sicht fenster (4) beliebiger Form
Anzahl vorgesehen sind.
3) Vorpackungsmaterial nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein vollmaschinell eingearbeiteter Aufreißstreifer vorgesehen ist.
4) V«rpackungsmaterial nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Querfassonbeschichtung. (6, 6') so breit i«t, diiß bei Querschnitt an der Linie (7) zwei vollwertige
Bodenschweißungen (14) gebildet werden können.
5) Vorpackungsmaterial nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die fassonartige Kaschierung (5} 51)
(6f 61) wellenförmig aufgetragen ist.
6) Verpackungsmaterial nach Änsoruch 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsschweißung (13) mitunter
durch Falzung (12) des Streifens (11) nach außen und
damit durch Kontakt der Beschichtungen (5, 5') ausgefü'art wird.
damit durch Kontakt der Beschichtungen (5, 5') ausgefü'art wird.
l·'
PATENTANWALT
Dr. ERNST STURM
DeylsAe Bank AG. München Kto. Nr. 21/34120
Postscheckkonto: Manchen 917 i?
8 MÖNCHEN 23, den 20. März 1969
LEOPOLDSTS. 20.'!V /
(Concordiohcus)
Telefon 33 H51 Telegrarnmansdirift: Iscapctenl
Aktenzeichen: Gbm 66 00 929
Anmelderin: Vereinigte Papierwarenfabriken GmbH
8 München 15» Lindwurmstr. 93/95
Schutζ ansprüche
1. Verpackungsmaterial aus Papier in Rollenform, insbesondere für .orötchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungsmaterialrolle
(1) fassonartige Kaschierungen bzw, Klebstoffauftragungen (5» 3* bzw. 6, 61) in gerader Streifen- oder
Wellenform längs und - in regelmäßigem Abstand - quer zur Papierbahn aufweist, und daß Ausstanzungen (3) für Sichtfenster
(4) vorgesehen sind.
2. Verpackungsmcterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausstanzungen (3) für Sichtfenster (4-) mit Klarsichtfolie
hinterklebt sind.
J. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die quer zur Papierbahn verlaufenden Kleb st of fstreifen Γ6, 6') doppelt so breit wie eine Bodenschweiß- bzw.
ELebenaht sind.
Verpackungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche fassonartige Kaschierungen bzw. Klebstoff auf tragungen £>, 5')bzw. (6, 61) auf der Innenseite der
• *
I ·
Papierbahn vorgesehen sind und daß die eine streifenförmige
Längskaschierung (51) um die Falzlinie (12) nacli außen umgeklappt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686600929 DE6600929U (de) | 1968-05-24 | 1968-05-24 | Kunststoffassonbeschichtetes verpackungsmaterial in rollenform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686600929 DE6600929U (de) | 1968-05-24 | 1968-05-24 | Kunststoffassonbeschichtetes verpackungsmaterial in rollenform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6600929U true DE6600929U (de) | 1969-02-13 |
Family
ID=33439767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686600929 Expired DE6600929U (de) | 1968-05-24 | 1968-05-24 | Kunststoffassonbeschichtetes verpackungsmaterial in rollenform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6600929U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9000813U1 (de) * | 1990-01-25 | 1990-03-01 | Klocke Verpackungs-Service GmbH, 7504 Weingarten | Verpackung, insbesondere Mehrkomponenten-Beutelverpackung |
-
1968
- 1968-05-24 DE DE19686600929 patent/DE6600929U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9000813U1 (de) * | 1990-01-25 | 1990-03-01 | Klocke Verpackungs-Service GmbH, 7504 Weingarten | Verpackung, insbesondere Mehrkomponenten-Beutelverpackung |
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