DE1486726C - Mit Einfaltungen versehener mehr wandiger Beutel oder Sack - Google Patents
Mit Einfaltungen versehener mehr wandiger Beutel oder SackInfo
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Description
•3 4
dung führt daher zu keiner Erhöhung der Material- nen 1, 2 und 3 auf dem größten Teil ausgerichtet sind
kosten. und auch sonst sich in richtiger Lage relativ zueinan-
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der der befinden, um eine geschichtete Bahn von Sackzu-
Zeichnung beispielsweise erläutert. . schnitten zu bilden. Die geschichtete Bahn 15 läuft
Fig. 1 veranschaulicht die Weise, in welcher eine 5 dann von den Vereinigungswalzen 13 und 14 zu einem
Bahn von mehrwandigen Sackzuschnitten gebildet Aufwickelständer, wo sie zu einer Rolle aufgewickelt
wird; wird, die zum Lagern und Versenden und für den
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Bahn nachfolgenden Gebrauch geeignet ist.
von mehrwandigen Sackzuschnitten; Es sei bemerkt, daß bei der Bildung der geschich-
F i g. 3 ist eine auseinandergezogene Ansicht einer io teten Bahn 15 die das Verpackungsmaterial zuführeneine Abdichtung schaffenden Lage des mehrwandigen den Rollen gegeneinander axial versetzt sind, um die
Sackzuschnittes, die von dessen anderen Lagen ge- Längskanten zu staffeln, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist.
trennt ist; ' So kann die Längskante 16 der Bahn 3 gegen die
F i g. 4 ist eine Ansicht des zur Schlauchform ge- Längskante 17 der Bahn 2 versetzt sein, die ihrerseits
falteten Sackzuschnittes, wobei die Enden des Schlau- 15 gegen die Längskante 18 der Bahn 1 versetzt ist. Da
ches offen sind; die Bahnen sämtlich gleiche Breite haben, sind die
F i g. 5 ist eine in vergrößertem Maßstab gehaltene gegenüberliegenden Längskanten in ähnlicher, aber
schaubildliche Ansicht eines Teiles des Sackes, die umgekehrter Weise gegeneinander versetzt.
Einzelheiten der Eckenausbildung des Sackes zeigt, . Es sei jetzt auf F i g. 3 Bezug genommen, die einen
Einzelheiten der Eckenausbildung des Sackes zeigt, . Es sei jetzt auf F i g. 3 Bezug genommen, die einen
während . 20 aus der Bahn von Sackzuschnitten (F i g. 2) genom-
F i g. 6 in vergrößertem Maßstab die Art zeigt, in menen typischen Sackzuschnitt wiedergibt, bei dem
welcher die zwangläufigen Abdichtungen an den jedoch die von der Bahn 1 gebildete Lage 9 von den
Ecken des Sackes geschaffen werden. Lagen 7 und 8 getrennt ist, um die unterschiedliche
Fi g. 1 veranschaulicht in schematischer Weise die Konfiguration der Querkanten der Lage 9 gegenüber
Art, in welcher eine in Form einer Rolle aufgewik- 25 denjenigen der Lagen 7 und 8 deutlicher erkennen zu
kelte Bahn von mehrwandigen Sackzuschnitten gebil- lassen. Die Lagen 7 und 8, die mit der Aufnahme'
det wird. Mehrere Rollen, die Bahnen 1, 2 und 3 von identisch sind, daß ihre Längskanten relativ zueinan-
Verpackungsmaterial zuführen^ sind auf (nicht dar- der verschoben sind, weisen jeweils eine Vorderwand
gestellten) Abwickelständern angeordnet, von denen 19, eine von zwei Rückwandsegmenten 20 und 21 ge-
die Bahnen durch Perforiervorrichtungen 4 bzw. 5 30 bildete Rückwand, vordere Faltzonen 22 und hintere
und 6 hindurchlaufen. , Faltzonen 23 auf. Die vorderen Faltzonen 22 sind in
Jede der Perforiervorrichtungen 4, 5 und 6 kann Längsrichtung gegen die Vorderwand 19 versetzt, um
zweckmäßig von der Walzenart sein, bei welcher die Stufen 24 zu bilden, und die hinteren Faltzonen 23
eine Walze eine Mehrzahl von Perforiermessern trägt sind gegen die vorderen Faltzonen 22 versetzt, um
und die andere Walze eine Mehrzahl von mit den 35 Stufen 25 zu bilden. In ähnlicher Weise sind die
Messern zusammenwirkenden Vertiefungen aufweist. Rückwandsegmente 20 und 21 gegen die hinteren
Die Messer und die Vertiefungen sind um den Um- Faltzonen 23 versetzt, um Stufen 26 zu bilden,
fang der Walzen derart verteilt, daß dem zwischen Die Lage 9 ist mit Ausnahme des nachstehend zu ihnen hindurchgehenden Material das gewünschte beschreibenden wichtigen Unterschiedes in ihrer Aus-Perforierungsmuster aufgedrückt wird. Die besondere 40 bildung den Lagen 7 und 8 ähnlich. Die Lage 9 weist Art der Perforiervorrichtung bildet jedoch keinen ebenfalls eine Vorderwand 19', Rückwandsegmente Teil der Erfindung, und es kann daher irgendeine 20' und 21', vordere Faltzonen 22' und hintere Faltzweckentsprechende Art verwendet werden. zonen 23' auf. In der Lage 9 sind jedoch, statt daß die
fang der Walzen derart verteilt, daß dem zwischen Die Lage 9 ist mit Ausnahme des nachstehend zu ihnen hindurchgehenden Material das gewünschte beschreibenden wichtigen Unterschiedes in ihrer Aus-Perforierungsmuster aufgedrückt wird. Die besondere 40 bildung den Lagen 7 und 8 ähnlich. Die Lage 9 weist Art der Perforiervorrichtung bildet jedoch keinen ebenfalls eine Vorderwand 19', Rückwandsegmente Teil der Erfindung, und es kann daher irgendeine 20' und 21', vordere Faltzonen 22' und hintere Faltzweckentsprechende Art verwendet werden. zonen 23' auf. In der Lage 9 sind jedoch, statt daß die
Während jede Bahn durch die ihr zugeordnete Per- Schnittpunkte der Längskanten 27 der hinteren FaItforiervorrichtung
hindurchläuft, wird in ihr ein Mu- 45 zonen 23' mit den Querkanten 28 der Rückwandster
von Perforierungen erzeugt, welches die Gestalt segmente 20' und 21' eine Stufe bilden, wie dies bei
einer Lage des Sackes begrenzt. So können bei der den Lagen 7 und 8 der Fall ist, die Querkanten 29
dargestellten Ausführungsform die Perforiervorrich- der hinteren Faltzonen 23' verlängert, um Lappen 30
tungen 5 und 6 eine Reihe von Perforierungen erzeu- zu bilden. In ähnlicher Weise sind an den Schnittgen,
welche die Lagen 7 und 8 begrenzen, während 5° punkten der Längskanten 31 der vorderen Faltzonen
die Perforiervorrichtung 4 dazu verwendet werden 22' mit der Querkante 32 der Vorderwand 19' Lapkann,
die Zuschnitte der Lage 9 zu erzeugen. pen 33 gebildet, deren Zweck nachfolgend erläutert
Die Bahnen 1 und 2 laufen von den ihnen zugeord- wird. Da die Lage 9 aus einer fortlaufenden Bahn
neten Perforiervorrichtungen 4 bzw. 5 durch Quer- ohn^ jeden Abfall zwischen benachbarten Zuschnit-
auftragvorrichtungen 10 bzw. 11 hindurch, wo auf die 55 ten gebildet ist, führt das Vorsehen der Lappen 30
Unterseite jeder Bahn an im Abstand voneinander und 33 zum Entfernen ähnlich gestalteter Teile 35
liegenden Stellen Klebstoff aufgebracht wird. Da es bzw. 34 von den Enden des vorangehenden und nach-
nicht notwendig ist, auch auf die Bahn 3 Klebstoff folgenden Zuschnittes.
aufzubringen, wird diese Bahn lediglich um eine Um- Nach der Bildung der aus den mehrwandigen
lenkwalze 12 geführt, um zusammen mit den beiden 60 Sackzuschnitten bestehenden Bahn 15 und ihrer Aufanderen
Bahnen zwischen Vereinigungswalzen 13 und wicklung zu einer Rolle kann sie in dieser Form zur
14 zu laufen, wo die drei Bahnen 1, 2 und 3 vereinigt Verwendung auf selbsttätig arbeitenden Verpackun.üswerden,
um eine geschichtete Bahn 15 von Sackzu- maschinen versandt werden. In einer solchen Maschnitten
zu bilden. schine wird die Bahn kontinuierlich in die Gestalt
Das Perforieren und das Vereinigen der Bahnen 1, 65 eines mit Einfaltungen versehenen Schlauches ge-
2 und 3 zur Bildung der geschichteten Bahn 15 wird bracht und mit dem zu verpackenden Produkt iie-
in zweckentsprechender Weise gesteuert, um zu ge- füllt, worauf der gefüllte Teil von dem Rest des
währleisten, daß die Perforierungen in jeder der Bah- Schlauches längs der Querperforicrungslinie abge-
trennt wird und die Enden umgefaltet und abgedichtet werden, um einen gefüllten verschlossenen Sack
zu bilden. Es kann aber auch die Bahn, wenn der Sack mittels eines von Hand durchzuführenden oder
halbautomatischen Vorganges gefüllt und abgedichtet werden soll, durch eine Schlauchbildungsvorrichtung
hindurchgeführt und dann an den Querperforierungslinien getrennt werden, um eine Reihe von an den
Enden offenen Säcken für das nachfolgende von Hand oder halbautomatisch durchzuführende Füllen und
Abdichten zu bilden.
In beiden Fällen wird der "sich ergebende Sackzuschnitt
zum Schluß entlang der sich längserstreckenden parallelen Faltlinien 36, 38 umgefaltet, und seine
abgestuften Längskanten werden aneinander befestigt, wie dies aus F i g. 4 hervorgeht, wobei die Faltzonen
22 und 23 einwärts zwischen die Vorderwand 19 und die von den Rückwandsegmenten 20 und 21 gebildete
Rückwand gefaltet werden. Nach dieser Vereinigung werden die Ausschnitte 34 und 35 in der Lage 9, die
sich aus dem Vorsehen der Lappen 33 und 30 an benachbarten Zuschnitten ergeben, durch Teile der Lagen
7 und 8 abgedeckt. Daher werden durch die Bildung der Ausschnitte 34 und 35 die sickerdichten
Eigenschaften des Sackes nicht beeinflußt. Da ferner dieser Teil des Sackzuschnittes zur Bildung eines
Endverschlusses umgefaltet wird, wird dadurch, daß in der einen Lage an diesen Stellen ein Stück fehlt,
die Gesamtfestigkeit des Sackes in keiner Weise beeinträchtigt. Jedoch wird durch das Vorsehen der
Lappen 30 und 33 eine zwangläufige Abdichtung an den Ecken des Sackes erzielt. Dies geht deutlicher
aus F i g. 5 hervor, in welcher derjenige Teil einer Ecke eines gefalteten Sackzuschnittes, der den Lappen
33 enthält, näher dargestellt ist.
Aus Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, daß der Inhalt eines gefüllten Sackes sich gewöhnlich bis zu den
Stellen erstrecken, die durch die Linien a-a und b-b angedeutet sind und an denen die Enden des Sackes
umgefaltet werden, um einen Endverschluß zu bilden. Ohne die gemäß der Erfindung vorgesehenen
Lappen würde eine Trennung zwischen der Außenfläche des Sackes und der Innenfläche der benachbarten
Faltzone, beispielsweise an der Stelle 39, ein Heraussickern des verpackten Materials aus dem Sack
ermöglichen. Bei dem Sack gemäß der Erfindung erstreckt sich jedoch ein Lappen 33, wie dies aus Fig. 5
und 6 ersichtlich ist, als eine Fortsetzung der vorderen Faltzone 22' der inneren Lage 9 um die von der
unteren Querkante der Vorderwand und der Längskante der vorderen Faltzone gebildete Ecke herum,
um an den Enden der Faltungslinie b-b eine zwangläufige Abdichtung zu schaffen. Daher ist, wenn die
Enden eines Sackes, d. h. die über bzw. unter den Faltungslinien a-a und b-b liegenden Teile umgefaltet
und an der hinteren bzw. vorderen Fläche des Sackes befestigt werden, die Verhinderung eines Aussickerns
an den Stellen 39 nicht von der Haftung allein abhängig, weil die Lappen 30 und 33 den Durchgang von in
dem Sack enthaltenem Material an diesen Ecken vorbei wirksam blockieren, selbst wenn eine gewisse
Trennung der aneinanderhaftenden Flächen auftritt.
Es ist daher ersichtlich, daß durch die Erfindung ein Sack geschaffen ist, der an denjenigen Stellen, an
denen das Auftreten eines Aussickerns am wahrscheinlichsten ist, eine zwangläufige Abdichtung aufweist,
ohne daß mehr Verpackungsmaterial erforderlich ist und ohne daß die Gesamtfestigkeit und die
leckdichten Eigenschaften des Sackes beeinträchtigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Mit Einfaltungen versehener mehrlagiger gekehrter Form identisch, so daß die Zuschnitte aus
Beutel oder Sack, der aus einem von Lagen eines 5 einer fortlaufenden Bahn von Verpackungsmaterial
Materials, wie Papier, gebildeten Zuschnitt be- , ohne Abfall gebildet werden können.
steht, der eine ebene Vorderwand und eine ebene Obwohl Säcke dieser Art für die Verpackung der
Rückwand aufweist, die entlang ihrer Längskan- meisten Materialien gut geeignet sind, kann beim Verten
durch eine Anzahl Faltenwände miteinander packen von besonders feinkörnigen Materialien, Flüsverbunden
sind, wobei die Vorder- und Rück- io sigkeiten und Produkten, die sehr leicht fließen, ein
wand und die Faltenwände ungefähr gleiche Aussickern des Produktes an der Verbindungsstelle
Länge haben und in Längsrichtung relativ zuein- zwischen der Querkante der Sackwand und der Längsander
in einem dreistufigen Muster versetzt sind, kante des benachbarten Faltstreifens auftreten, weil
dessen Stufen in Längsrichtung im wesentlichen an dieser Verbindungsstelle die Dichtigkeit des Sackgleiche Abmessung haben, um rechteckige Sack- 15 innern vollständig von der Haltbarkeit einer linienendverschlußbereiche
zu schaffen, die sich recht- förmigen Haftfläche abhängig ist. So kann beispielswinklig
zu den Längskanten des Sackes erstrecken weise bei der späteren Handhabung des Sackes eine
und die umgefaltet und beispielsweise durch KIe- geringfügige Trennung der aneinanderhaftenden Fläben
an der Vorder- oder Rückwand befestigt sind, chen an dieser Ecke auftreten und die Bildung einer
dadurch gekennzeichnet, daß in wenig- ao kleinen öffnung hervorrufen. Während dies beim Verstens
einer Lage der Sackvorderwand an einem packen vieler Produkte ohne Bedeutung ist, kann es
Ende Lappen (33) und am anderen Ende entspre- bei flüssigen oder feinkörnigen Produkten, wie aktichende
Ausschnitte (34) jeweils an zwei Ecken vierter Kohle, zu einem Aussickern führen,
vorgesehen sind, die durch den Schnittpunkt einer Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
vorgesehen sind, die durch den Schnittpunkt einer Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
Faltlängskante mit einer Querkante der betreffen- 25 die Verpackung feinkörniger oder flüssiger Produkte
den Lage gebildet sind, und daß die Sackrück- ohne Aussickern und ohne die Verwendung zusätzwand
an den entsprechenden Enden ebenfalls liehen oder Abfall bildenden Verpackungsmaterials
Lappen (30) bzw. Ausschnitte (35) aufweist, der- zu ermöglichen und dennoch die gleichen kräftigen
art, daß beim aufeinanderfolgenden lagenweisen und leicht zu bildenden Endverschlüsse, wie vor-Abtrennen
von einer kontinuierlichen Bahn die 30 stehend erläutert, zu erzielen.
Lappen der einen Lage die Ausschnitte an der . Die Lösung dieser Aufgabe besteht, ausgehend von
benachbarten Lage bilden. einem Beutel oder Sack der eingangs beschriebenen
2. Beutel oder Sack nach Anspruch 1, dadurch Art, darin, daß in wenigstens einer Lage der Sackgekennzeichnet, daß die die Lappen (30, 33) und vorderwand an einem Ende Lappen und am anderen
Ausschnitte (34, 35) aufweisende Lage (9) die in- 35 Ende entsprechende Ausschnitte jeweils an zwei
nere Lage des Sackes ist. Ecken vorgesehen sind, die durch den Schnittpunkt
3. Beutel oder Sack nach Anspruch 1 oder 2, einer Faltlängskante mit einer Querkante der betrefdadurch
gekennzeichnet, daß die Seiten der Aus- fenden Lage gebildet sind, und daß die Sackrückwand
schnitte (34, 35) und der Lappen (30, 33) im an den entsprechenden Enden ebenfalls Lappen bzw.
wesentlichen gleiche Länge haben. 4° Ausschnitte aufweist, derart, daß beim aufeinanderfolgenden
lagenweisen Abtrennen von einer kontinuierlichen Bahn die Lappen der einen Lage die Ausschnitte
an der benachbarten Lage bilden.
Es ist zwar bei einem mit Einfaltungen versehenen,
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Einfaltun- 45 aber einlagigen Sack bekannt, die Ecken der durch
gen versehenen mehrlagigen Beutel oder Sack, der die dreistufig versetzten Wandteile entstehenden
aus einem von Lagen eines Materials, wie Papier, ge- Staffelkanten schräg wegzuschneiden, aber es fehlen
bildeten Zuschnitt besteht, der eine ebene Vorder- dort die erfindungsgemäß im Bereich der Staffelkanwand
und eine ebene Rückwand aufweist, die entlang ten vorgesehenen Lappen, da es sich bei dem beihrer
Längskanten durch eine Anzahl Faltenwände 50 kannten einlagigen Sack nicht wie bei dem Gegenmiteinander
verbunden sind, wobei die Vorder- und stand der Erfindung um ein Dichtigkeitsproblem son-Rückwand
und die Faltenwände ungefähr gleiche dem um ein Festigkeitsproblem handelt (USA.-Pa-Länge
haben und in Längsrichtung relativ zueinander tentschrift 426 607).
in einem dreistufigen Muster versetzt sind, dessen Stu- Demgegenüber wird erfindungsgemäß mit sehr ein-
fen in Längsrichtung im wesentlichen gleiche Ab- 55 fachen Mitteln eine zusätzliche Abdichtung erzielt,
messung haben, um rechteckige Sackendverschluß- Obwohl wenigstens eine Lage des Sackes gemäß
messung haben, um rechteckige Sackendverschluß- Obwohl wenigstens eine Lage des Sackes gemäß
bereiche zu schaffen, die sich rechtwinklig zu den der Erfindung in ihrer Gestalt von der anderen Lage
Längskanten des Sackes erstrecken und die umgefal- oder den anderen Lagen etwas abweicht, können die
tet und beispielsweise durch Kleben an der Vorder- bisherigen einfachen Faltungs- und Abdichtungsmaßoder
Rückwand befestigt sind. 60 nahmen Anwendung finden, die für kontinuierlich Bei dem vorstehend beschriebenen mehrwandigen und selbsttätig arbeitende Verpackungsmaschinen beSack
ist die Bildung kräftiger Endverschlüsse mittels sonders geeignet sind.
eines einfachen Umfaltungs- und Abdichtungsvorgan- Die Lagen, welche diese Abdichtungen schaffen,
gcs möglich. Ein solcher Sack ist daher zum Verpak- können wie bisher aus einer fortlaufenden Bahn von
kcn schwerer massiger Produkte mittels einer selbst- 65 Verpackungsmaterial ohne Materialabfall gebildet
tätig arbeitenden Verpackungsmaschine besonders werden, und sie erfordern nicht mehr Verpackungsgut geeignet, wobei die Festigkeit und Einfachheit der material als die Herstellung der Lagen, bei welchen
Bildung der Endverschlüssc wesentlich ist. Bei einem dieses Merkmal fehlt. Die erfindungsgemäße Ausbil-
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