DE6600718U - Boden fuer geflochtene koerbe und sonstige flechtwerke - Google Patents
Boden fuer geflochtene koerbe und sonstige flechtwerkeInfo
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Description
DiPL.-iNG. K. G. HENGEL
PATENIANWAIT
STUHGART-W, JOHANNESSTR. 69
STUHGART-W, JOHANNESSTR. 69
Loden für geflochtene Lörbe und sonstige Flechtwerke
Die Neuerung betrifft einen Boden aus Holz, Pressmasse u.dgl. für geflochtene Körbe und sonstige Flechtwerke, wie
geflochtene Blumentöpfe, Tabletts usw. An einem solchen Boden werden zur Schaffung eines nachher mit Flechtmaterial
auszuflechtenden Flechtgerippes die Flechtwerkstaken mit ihren
unteren Enden angebracht, die von einem ringsum um Gen Boden
herumgelegten Abdeckband abgedeckt werden.
Es ist bei der Fertigung geflochtener Körbe bekannt, zunächst ein Flechtgerippe mittels 1Plechtwerkstaken zu
schaffen und hierfür die unteren Stakenenden einzeln der Reihe nach zunächst nur mit ihrer Innenseite auf der aussen ringsum
verlaufenden schmalen Randfläche des Korbbodens aufzukleben, die zur Ebene des Bodens senkrecht liegt und nachfolgend als
Randaussenflache des Korbbodens bezeichnet ist. Sind alle Stakenenden
dort angeklebt, so wird auf deren Aussenseite für ihre Abdeckung ein um den I orbboden ringsum herumgeführtes
Abdeckband aufgeklebt. Dabei erhalten erst nach dem ä·. f kl eben
des Bandes die Stakenenden durch dieses Band noch einen ?usätzlichen
Halt.
O 'J y ί
Von der sehr schmalen Randaussenfläche des Korbbodens ragen die an dieser Fläche angeklebten Staken des Flechtgerippes vor ihrer Ausflechtung mit Flechtmaterial verhältnismässig weit frei nach oben ab. Dieses hohe freie senkrechte
Abrsgsn dsr Staken von eine? sehr Schmalen Waagerechten Fläche |
und bei noch fehlendem zusätzlichen Halt durch das zunächst f noch nicht angebrachte Abdeckband bringt aber die Gefahr mit j
sich, dass beim Ankleben der einzelnen Staken nacheinander an }
die schmale Fläche durch in solcher Arbeit ungeschulte Personen bei ihrem Hantieren die kurz zuvor angeklebten Staken verschwenkt v/erden. Dies kann auch beim anschliessend an die
Stakenanklebung erfolgenden Anbringen des Abdeckbandes noch eintreten. Durch das Verschwenken der noch frei abragenden
Staken wird aber deren frische, zunächst nur halbfeste Klebung gelockert oder es werden dabei die Staken aus ihrer ordnungsgemässen
Lage verrückt und liegen dann nicht mehr weitgehend gleichmässig zueinander.
Auch hat die obengenannte bekannte Fertigung den weiteren Nachteil, dass das Aufkleben der unteren Stakenenden auf die
schmale Randaussenfläche des Bodens eines Flechtwerkes eine zusätzliche Aufmerksamkeit und G-eschicklichkeit erfordert, um
eine rundum des Bodens gleichmässige Verteilung der Stakenenden zu erzielen. Dabei ist die hierfür erforderliche Aufmerksamkeit
bei schnellem Arbeiten besonders gross.
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Der Neuerung liegt beim Mangel an geschulten Korbflechtern die Aufgabe zugrunde, eine technische Ausgestaltung
zu treffen, die es auch ungelernten und ungeschickten Personen ermöglicht, die Staken schnell und einwandfrei am Boden für
θΐη JSiSGiIυVvoi-ji. ziui' ociiEiii urig üuiiacnB ii eines jrxecaugerxppes anzubringen,
das dann mit Flechtmaterial ausgeflochten wir«?..
Zu diesem Zweck weist gemäß der !Teuerung der Boden für
geflochtene Körbe und sonstige Flechtwerke an seinem Rand ringsum nach außen offene Aussparungen in gleichen Abständen
voneinander auf, wobei die Breite und Tiefe der Aussparungen der Breite und Dicke der am Boden anzubringenden Stakenenden
entspricht.
Bei der Verwendung dieses Bodens zur Herstellung eines Flechtwerks werden die nach außen offenen Aussparungen an
ihrer offenen Seite durch Herumlegen des die Stakenenden abdeckenden Abdeckbandes um den Boden von diesem Band zugleich
abgedeckt. Hierdurch entstehen in sich geschlossene Löcher, in die van oben die Staken mit ihrem unteren Ende hineingesteckt
werden. Vor dem Hineinstecken wird jedes Stakenende ringsum mit Leim bisstrichen.
Jedes in dieser Weise in einem Loch gehaltene Stakenende hält wesentlich fester als bei der bekannten Fertigung
die zunächst nur mit ihrer Innenseite angeklebten Stakenenden, auf die das Abdeckband erst nachträglich aufgeklebt wird. Da-
-A-
her ist die bei der bekannten Fertigung bestehende Gefahr vermieden,
dass bei ungeschicktem Hantieren beim Ankleben der einzelnen Staken nacheinander die noch frische Klebung der
kurz zuvor angeklebten Staken sich lockert öler die Staken aus ihrer ordnungsgemässen Lage verrückt werden.
Auch ist bei dem mit den neuerungsgemassen Aussparungen
versehenen Boden beim Anbringen der Staken am Boden nicht mehr auf eine ringsum des Bodens gleichmässige Verteilung der Staken
enden besonders zu achten. Durch die in gleichen Abständen voneinander
liegenden Aussparungen ergibt sich zwangsläufig die gleichmässige Verteilung der Stakenenden auch bei sehr flüchtigem
Arbeiten.
In den durch die Aussparungen im neuerungsgemassen Boden
beim Herumlegen des Abdeckbandes entstehenden, in sich geschlossenen Löchern erhalten die Staken bereits unter Verwendun
von Weißleim iinen ausreichend festen Halt, so daß kein Kontakt
leim erforderlich ist. Mit Weißleim läßt sich sofort kleben, ohne erst vorher nach seinem Auftragen für eine feste Klebung
eine gewisse Zeit warten zu müssen. Auch sind bei einem Verschmieren von Weißleim entstehende Unsauberkeiten leicht zu
beseitigen, die bei einem Verschmieren von Kontaktleim nur sehr umständl:-ih zu entfernen sind.
Die Zeichnang veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des
Bodens gemäß der Neuerung für einen Korb.
I1Xg. 1 zeigt in Vorderansicht den aussen von einem
Abdeckband umgebenen Korbboden mit den mit ~ "·■ /·*■ !^? -. -^- ihm zu einem JPlechtgerippe vereinigten Staken.
Claims (1)
- Pig. 2 stellt einen Schnitt nach Linie A-B der Pig. 1 , dar, der eine Draufsicht auf den Eorbboden erkenntlich macht.Der Korbboden 10 weist an seinem Sand ringsum in gleichen Abständen voneinander liegende, nach aussen offene Aussparungen 11 auf. Die Breite und Tiefe dieser Aussparungen entspricht der Breite und Dicke der am Boden 10 zu befestigenden unteren Enden der Staken 12. Bei runden Staken entspricht die Breite und Tiefe der Aussparungen dem Stakendurchmesser.Beim Herumlegen des beiderseits glatten Abdeckbandes 13 um den Rand des Korbbodens 10 werden von diesem Band die Stakenenden urA zugleich die nach außen offenen Aussparungen 11 an ihrer offmen Seite abgedeckt. Hierdurch entstehen in sich geschlossene Löcher 14, in welche von oben die Staken 12 mit ihrem unteren Ende nach vorherigem Bestreichen dieses Endes ringsum mit Leim hineingesteckt werden. Das vom Korbboden und allen eingesteckten Staken gebildete Plechtgerippe wird anschliessend mit Fleohtmaterial 15 ausgeflochten.SchutzanspruchC\Boden aus Holz, Pressmasse u.dgl. für geflochtene Körbe und sonstige Plechtwerke, an welchem zur Schaffung eines nachher mit Plechtmaterial auszuflechtenden Flechtgerippes die Flechtwerkstaken mit ihren unteren Enden angebracht werden* die von einem ringsum um den Boden herumgelegten Abdeckband abgedeckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Bodens ringsum nach aussen offene Aussparungen in gleichen Abständen voneinander aufweist, deren Breite und Tiefe der Breite und Dicke der am Boden anzubringenden Stakenenden entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686600718 DE6600718U (de) | 1968-07-19 | 1968-07-19 | Boden fuer geflochtene koerbe und sonstige flechtwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686600718 DE6600718U (de) | 1968-07-19 | 1968-07-19 | Boden fuer geflochtene koerbe und sonstige flechtwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6600718U true DE6600718U (de) | 1969-02-06 |
Family
ID=33439701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686600718 Expired DE6600718U (de) | 1968-07-19 | 1968-07-19 | Boden fuer geflochtene koerbe und sonstige flechtwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6600718U (de) |
-
1968
- 1968-07-19 DE DE19686600718 patent/DE6600718U/de not_active Expired
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