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DE652703C - Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) fuer Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der UEbertragung von Erschuetterungen durch die Bordwand - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) fuer Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der UEbertragung von Erschuetterungen durch die Bordwand

Info

Publication number
DE652703C
DE652703C DEA65879D DEA0065879D DE652703C DE 652703 C DE652703 C DE 652703C DE A65879 D DEA65879 D DE A65879D DE A0065879 D DEA0065879 D DE A0065879D DE 652703 C DE652703 C DE 652703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
transmitter
vibrations
ground ring
prevent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA65879D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA65879D priority Critical patent/DE652703C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE652703C publication Critical patent/DE652703C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/004Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) für Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der Übertragung von Erschütterungen durch die Bordwand Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) für Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der Übertragung von Erschütterungen durch die Bordwand sowie eine nach diesem Verfahren hergestellte Vorrichtung.
  • Die bekannten Masseringe aus Eisen oder Blei zum Verhindern unerwünschter Bordwandseitenstrahlungen weisen den Nachteil auf, daß die innige Verbindung des Metallringes mit der Bordwand nur nach sorgfältiger Bearbeitung derselben entsprechend *der besonderen Form der Schiffshaut erfolgen kann. Es bestehen dann aber auch noch große Schwierigkeiten, . durch Verschrauben oder Verschweißen eine wirksame, starre und innige Verbindung zwischen dem Massering und der Schiffswand herzustellen. Ohne Docken des Schiffes wird das Anbringendes Masseringes kaum möglich sein. Ferner kann in der Praxis die Größe des schädlichen Einflusses durch die Schiffswand erst nach vollzogenem Einbau der Unterwasserschallanlagen durch praktische Versuche festgestellt werden.
  • Es ist zwar bekannt, Maschinen auf Betonfundamente zu stellen. Dies geschieht jedoch nicht zur Lösung der besonderen Aufgabe, Erschütterungen in Wänden zu dämpfen, auf denen die Maschine selbst angebracht ist.
  • Erfindungsgemäß wird bei einem Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) für Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der Übertragung von Erschütterungen durch die Bordwand der Massering aus einem in seiner Dicke beliebig bemeßbaren Material (Zement o. dgl:) auf die Schiffswand bzw. den Schiffsboden aufgetragen.
  • Durch die Erfindung hat man es in der Hand, den Massering den jeweiligen Verhältnissen anzugleichen, z. B. allmählich zu vergrößern, bis der störende Einfluß, der durch die Erschütterung der Bordwand an einer Stelle. entsteht, an einer anderen Stelle praktisch beseitigt ist.
  • Ein solcher Massering kann ferner unal)-hängig von den in der Schiffshaut schon vorhandenen Spanten und sonstigen vorstehenden Teilen angebracht werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß eine Zementschicht von etwa 5 bis 15 cm Dicke, die eine Fläche von etwa i bis 2 m im Durchmesser bedeckt, zur Erzielung der gewünschten Störungsfreiheit ausreicht. Das Gewicht der Zementschicht, die um den Sender herum vorgesehen wird, soll zweckmäßigerweise etwa den zehnfachen Betrag des Gewichtes des Senders haben.
  • Häufig wird es genügen, wenn die Zementschicht am Sender bzw. am Empfänger nur auf der Seite angeordnet wird, die dem Empfänger bzw. dem Sender zugekehrt ist. In anderen Fällen ist es ausreichend und zweckmäßig, die Zementschicht nur zwischen den beiden Spanten, zwischen denen der Sender bzw. Empfänger eingebaut ist, vorzusehen. Die Stelle, an der der Sender bzw. Empfänger eingebaut ist, muß naturgemäß von Zement frei bleiben, damit der Schall möglichst ungehindert durch die Bordwand hindurchgeheur kann. ' Die Erfindung ist an Hand der Abbildungen beispielsweise beschrieben.' Es zeigen Abb. i die Aufsicht auf einen Schiffsboden mit darin eingebautem Schlagsender, Abb. 2 einen Querschnitt durch diese Anordnung, Abb. 3 die Anordnung eines Schlagsenders in einem mit Wasser gefüllten Tank, Alb. d. die Einbauart eines Echoempfä n. gers.
  • In Abb. i ist ein Ausschnitt aus einem Schiffsboden i dargestellt, in den ein Schlag-Sender z zwischen Spanten 3 und q. eingesetzt ist. Die gesamte Fläche um den Schlagsender z herum zwischen den Spanten 5 und 6 und einem in der Nähe befindlichen Schott 7 ist mit einer Zementschicht bedeckt, die durch die schraffierte Fläche 8, 9, 9 angedeutet ist. Besonders deutlich ist die Art des Einbaues aus Abb. 2 erkennbar. Es ist zu sehen, daß in den Schiffsboden i ein Loch von der Größe der Schallplatte des Schlagsenders eingeschnitten und um den Rand dieses Loches herum ein Versteifungsring io aufgenietet ist. Der Schlagsender 2 ist dann von außen in dieses Loch so eingesetzt worden und mit Schrauben l i am Versteifungsring io befestigt, daß seine Schallplatte 12 mit dem Schiffsboden i in einer Ebene liegt. Von dem Schlagsender :2 geht eine Kabelleitung 13 zu einer am Schott 7 befestigten Kabeldose 1q.. Um den Schlagsender herum ist nun erfindungsgemäß die vorerwähnte, etwa 15 cm starke Zementschicht 8, 9, 9 vorgesehen, die dicht bis an den Versteifungsring io heranreicht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist ein Schlagsender 17 in einem im Doppelboden des Schiffes angeordneten, mit Wassergefüllten Tank frei aufgehängt. Die Wände des Tanks werden gebildet durch den Schiffsboden i8, den Doppelboden 19 und Seitenwände 20 und 21. Der Schlagsender ist unter Zwischenschaltung einer Feder 22 elastisch am Doppelboden 19 aufgehängt in der Weise, daß die Schallplatte 23 sich in geringem Abstand über dem Schiffsboden 18 befindet. Der ganze Tank ist iriit Wasser gefüllt. Für die Füllung ist eine Öffnung 24 und für die Entleerung eine Entwässerungsöffnung 25 vorgesehen. Zum Einbringen des Senders in den Tank ist in dem Doppelboden i9 ein Mannloch 26 angeordnet. Der Schlagsender ist durch Ketten oder Drähte 27 und 28 innerhalb des Tanks verspannt, um ein Hinundherpendeln zu verhindern. Erfindungsgemäß ist nun innerhalb des Tanks der Schiffsboden 18 um den Schlagsender herum mit einer "Z.ementschicht 29 bedeckt, um die Übertrang von Erschütterungen durch den Schiffsden bei Betätigung Sies Schlagsenders möglichst zu unterdrücken. Die Zementschicht kann naturgemäß auch außerhalb des Schlagsendertanks weiter fortgeführt sein, wie bei 18' angedeutet.
  • In Abb. q. ist der Einbau des Echoempfängers dargestellt, und zwar eines Tankempfängers. An dem Schiffsboden 30 ist innerhalb des Schiffes ein Wasserkasten 31 unter Zwischenfügung eines Gummidichtungsringes 32 angepreßt, z. B. mit Hilfe von Spannstangen 33, die an einem Winkel 34. befestigt sind. Dieser Winkel ist an Spanten 35, 36 des Schiffes angebracht. Der Wasserkasten 31 kann durch einen Deckel 37 mit Wasser gefüllt werden. Innerhalb des Tanks hängt der Echoempfänger 38 an: seinem Zuleitungskabel39. Gemäß der Erfindung ist um den Empfängertank herum eine starke Zementschichtq.o auf dein Schiffsboden vorgesehen.
  • In manchen Fällen wird es vorteilhaft sein, die Schiffswandung vorzubereiten, z. B. künstlich aufzurauhen oder mit einem Anstrich zu versehen, welcher eine besonders innige und dauerhafte Verbindung des Zementes mit der Schiffswand sichert.
  • An Stelle von Zement kann natürlich auch anderes Material ähnlicher Beschaffenheit, wie Kunststein o. dgl., verwendet werden. In besonderen Fällen wird es auch genügen, um den Sender bzw. Empfänger eine entsprechende Menge Sand, z. B. in einem Kasten, anzuordnen. Dieser kann dabei noch unter besonderem Druck gegen die Schiffswandung angepreßt werden. Es kommt nur darauf an, ein Material zu verwenden, welches eine gute Verbindung und innige Berührung mit der Schiffswand ermöglicht und möglichst große Maße besitzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) für Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der Übertragung von Erschütterungen durch die Bordwand, dadurch gekennzeichnet, daß der Massering aus einem in seiner Dicke beliebig berneßbaren Material (Zement o. dgl.) auf die Schiffswand bzw. den Schiffsböden aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiffswandung zur innigen Verbindung mit der Massesehicht besonders vorbereitet, z. B. künstlich: aufgerauht oder mit einem bindenden Anstrich versehen ist.
  3. 3. Vorrichtwig, hergestellt gemäß Verfahren nach Anspruch i, dadurch e l, -enn7 ,eichnet, daß di e Masseschicht ün wesentlichen nur auf der dem Empfänger zugekehrten Seite des Senders vorgesehen ist. Vorrichtung, hergestellt gemäß Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Masseschicht nur zwischen den beiden Spanten angebracht wird, zwischen denen der Sender- bz«-. der Empfängertank angebracht ist.
DEA65879D 1932-05-03 1932-05-03 Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung (Massering) fuer Unterwasserschalleinrichtungen zum Verhindern der UEbertragung von Erschuetterungen durch die Bordwand Expired DE652703C (de)

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DE652703C true DE652703C (de) 1937-11-06

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