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DE2803210A1 - Tank zum versenken ins erdreich - Google Patents

Tank zum versenken ins erdreich

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Publication number
DE2803210A1
DE2803210A1 DE19782803210 DE2803210A DE2803210A1 DE 2803210 A1 DE2803210 A1 DE 2803210A1 DE 19782803210 DE19782803210 DE 19782803210 DE 2803210 A DE2803210 A DE 2803210A DE 2803210 A1 DE2803210 A1 DE 2803210A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tank according
shell
shell part
plastic wall
tank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782803210
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Hertl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stefan Nau & Co 7405 Dettenhausen De GmbH
Original Assignee
FA STEFAN NAU
STEFAN NAU FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA STEFAN NAU, STEFAN NAU FA filed Critical FA STEFAN NAU
Priority to DE19782803210 priority Critical patent/DE2803210A1/de
Publication of DE2803210A1 publication Critical patent/DE2803210A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/76Large containers for use underground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Tank zum Versenken ins Erdreich
  • Die Erfindung betrifft einen Tank zum Versenken ins Erdreich, insbesondere für grundwassergefährdende Flüssigkeiten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Wegen der erhöhten Sicherheitsvorschriften für Tankbehälter, in denen grundwassergefährdende Flüssigkeiten gelagert werden, wie z.B. leichtes Heizöl, ist es erforderlich, daß mindestens zwei Tankwandungen vorgesehen werden müssen, so daß beim Auftreten eines Lecks an der inneren Wandung noch eine Sicherheit durch die äußere Kunststoffwandung gegeben ist. Um jedoch möglichst platzsparende, in sich stabile Tanks zu erreichen, welche einfach im Erdreich zu verfüllen sind, wird bei einem bekannten Tankaufbau eine innere und eine äußere glasfaserverstärkte Kunststoffwandung verwendet, zwischen welche Beton oder mit Polyester vermischter Kies bzw. sog. Polyesterbeton zwischengelagert ist.
  • Ein derartiger Aufbau besitzt jedoch den Nachteil, daß die äußere glasfaserverstärkte Kunststoffwandung nicht gegen Beschädigungen durch die den Tank aufstellenden Personen gesichert wird und leicht der Gefahr einer Beschädigung unterliegt, wenn, wie der Normalfall zeigt, ein derartiger Tank in eine Erdgrube mehr oder minder unsanft wegen seines hohen Eigengewichts befördert, dort mit scharfen Werkzeugen zurechtgerückt und zur Stabilisierung und einwandfreien Verfüllung mit Riesel- oder Kies ladungen umgeben wird.
  • Ferner sind Tanks bekannt, bei welchen eine Kunststoffwandung aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder auch zwei Wandungen mit dazwischenliegendem Kunststoffschaum vorgesehen sind und auf die äußere Oberfläche der außenliegenden Kunststoffwandung ein Betonmantel direkt aufgegossen ist. Auch bei einem derartigen Tank besteht die Gefahr, daß durch die unmittelbare Verbindung zwischen Kunststoffwandung und Beton Risse, die im Betonmantel entstehen, auf den oder die Kunststoffwandungen übertragen werden und somit ebenfalls die Kunststoffwandungen verletzen oder sogar zerstören können, so daß derartige setonmäntel aus einem rissebeständigen und damit sehr teuren Beton gefertigt werden müssen.
  • Um solche Nachteile, wie eine sehr teure Konstruktion, die Gefahr der Beschädigung der äußeren und/oder inneren Kunststoffwandung, des notwendigen Aushubs eines relativ großen Erdvolumens, der Notwendigkeit zum Antransport größerer Kiesmengen auch in kiesarmen Gegenden und der sehr schweren Austauschbarkeit eines solchen Tanks gegen einen neuen, zu vermeiden, geht die nachfolgend beschriebene Erfindung einen völlig anderen Weg.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Tank der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art derart zu schaffen, daß bei geringstem Erdaushub und Kiesbedarf eine maximale Schonung der inneren und äußeren Kunststoffwandung erreicht wird, ohne daß auf eine leichte und einfache Austauschbarkeit der den eigentlichen Tank bildenden Kunststoffwandung oder -wandungen verzichtet werden muß.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß bei der Aufstellung des Tanks nur ein sehr kleines Erdloch ausgehoben werden muß, in welches ein die Kunststoffwandungen im unteren Bereich umgebendes Schalenteil gestellt werden kann. Dieses Schalenteil kann unmittelbar mit Erdreich verfüllt werden, was insbesondere in kiesarmen Gegenden sehr bedeutsam ist. In das untere Schalenteil wird dann eine relativ leichte Kunststoffwandung, der eigentlich Tank, eingelegt, der auch aus einer inneren und einer äußeren Kunststoffwandung bestehen kann, und der minimale Zwischenraum zwischen diesem eigentlichen Tank und dem oder den Schalenteilen wird mit rieselfähigem Material, wie beispielsweise Kies, ausgefüllt, um eine satte Auflage auch bei relativ ungenau vorgefertigten Schalenteilen zu erreichen. Zweckmßigerweise weist dabei die äußere Oberfläche der nach außen gerichteten Kunststoffwandung möglichst mindestens drei Stützfüße oder Abstandshalter auf, um einen möglichst gleichmäßigen Zwischenraum sicherzustellen. Auf das untere Schalenteil und den eigentlichen Tank wird das obere Schalenteil aufgesetzt und in gleicher Weise wird rieselfähiges Material zwischen den eigentlichen Tank und dem oberen aufgesetzten Schalenteil eingefüllt, worauf das restliche Erdreich um das obere Schalenteil herum verteilt werden kann. Bei der Notwendigkeit zum Austausch des eigentlichen Tanks genügt es dann, wenn das das obere Schalenteil überdeckende Erdreich entfernt und das obere Schalenteil abgenommen wird, um dann den eigentlichen Tank auswechseln zu können, ohne daß dabei eine Notwendigkeit besteht, Mengen von nachrollendem Kies oder Riesel zu entfernen und bis zum Fuß des gesamten Tanks hinabgraben zu müssen.
  • Bei diesem Tankaufbau ist es daher besonders vorteilhaft, daß die immer wieder verwendbaren Schalenteile beispielsweise aus Beton oder Spezialbeton in Serie vorgefertigt werden können und daß der eigentliche Tankbehälter jeweils nur in die vorgefertigten Betonschalen einzusetzen ist.
  • Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben, welche einen Schnitt durch einen im Querschnitt kreisförmigen Tank darstellt.
  • Dieser Tank besteht aus einer inneren Kunststoffwandung 10 und einer äußeren Kunststoffwandung 12, welche vorzugsweise aus glasfaserverstärkten Kunststoffen hergestellt sind. Zwischen der inneren Kunststoffwandung 10 und der äußeren Kunststoffwandung 12 ist ein Kunststoffschaum 14 oder sonstiges durchlässiges Material zwischengelagert, welcher den Hohlraum zwischen innerer Kunststoffwandung 10 und äußerer Kunststoffwandung 12 vollständig ausfüllt und damit den beiden Kunststoffwandungen einen stabilen Abstand voneinander vermittelt.
  • Natürlich können zwischen den beiden Kunststoffwandungen 10 und 12 auch über die Oberfläche verteilte Abstandshalter vorgesehen werden, welche zweckmäßigerweise aus dem selben Material wie die Kunststoffwandungen selbst hergestellt sind und entweder in einem gesonderten Arbeitsgang eingebracht werden oder gleichzeitig mit der Herstellung einer der Kunststoffwandungen oder beider Kunststoffwandungen ausgebildet werden.
  • Bei der Herstellung des Tanks mit einem Kunststoffschaumkern 14 wird entweder die innere Kunststoffwandung 10 und die äußere Kunststoffwandung 12 aus- bzw. umkleidet oder aber der Hohlraum zwischen den beiden Wandungen wird mit Kunststoffschaum ausgeschäumt. Die bei diesem Aufbau den eigentlichen Tank nach außen darstellende Hülle oder aber ein einwandig ausgebildeter Tank wird in eine Schutzschale 16 eingelegt, welche aus einem unteren Schalenteil 18 und einem oberen Schalenteil 20 besteht. Das untere der beiden zweckmäßigerweise hälftig ausgebildeten Schalenteile weist einen Standfuß 22 auf, welcher unmittelbar in dem Erdaushubloch auf den vorbereiteten, gewachsenen Boden gestellt werden kann. In dem unteren Schalenteil 18 führt am tiefsten, dem Standfuß 22 zugewandten Punkt der inneren Oberfläche des unteren Schalenteils 18 mindestens eine Öffnung 23 senkrecht nach unten zu der Außenseite des Standfußes 22, so daß durch diese Öffnung 23 ein in den aus den beiden Schalenhälften 18 und 20 gebildeten Innenraum beispielsweise eingedrungenes Wasser oder sonstige Flüssigkeiten an die Außenseite abgeleitet werden können, um ein Aufschwimmen des eigentlichen, sehr leichten Tanks zu vermeiden.
  • In das untere Schalenteil 18 wird der aus der inneren Kunststoffwandung 10 und dem Schaumstoff 14 und der äußeren Kunststoffwandung 12 oder der nur aus einer Kunststoffwandung bestehende eigentliche Tank 24 in geringem Abstand eingelegt. Dieser Abstand wird vorzugsweise durch Abstandshalter 25 festgelegt. Die Abstandshalter 25, welche sich von der Innenseite der Schalenteile 18 und 20 zu der Außenseite der nach außen gerichteten Kunststoffwandung des eigentlichen Tanks erstrecken, sind vorzugsweise aus elastischem Material hergestellt. Im Bereich des unteren Schalenteils 18 werden vorzugsweise drei Abstandshalter 25 vorgesehen, damit eine stabile Dreipunktauflage für den eigentlichen Tank 24 erzielt wird. Natürlich können auch im Bereich des oberen Schalenteils 20 weitere Abstandshalter 25 vorgesehen werden. Die Abstandshalter 25 können zudem entweder in Aussparungen in den beiden Schalenteilen teilweise eingelassen werden, so daß eine sichere Fixierung gewährleistet ist, und zum anderen können die Abstandshalter 25 entweder auf der äußeren Oberfläche der nach außen gerichteten Kunststoffwandung beispielsweise durch Klebung befestigt werden oder aber mit der nach außen gerichteten Kunststoffwandung einstückig ausgebildet werden. Der durch die Abstandshalter 25 gebildete Zwischenraum zwischen der Innenseite des unteren Schalenteils 18 und der äußeren Kunststoffwandung 12 kann mit rieselfähigem Material oder Kies 26 ausgefüllt werden. Unabhängig davon, ob dieser Zwischenraum mit rieselfähigem Material 26 verfüllt wird oder nicht, d.h. in diesem Zwischenraum beispielsweise Luft verbleibt, können die Abstandshalter 25 auch mehrfach über die äußere Oberfläche der nach außen gerichteten Kunststoffwandung 12 vorgesehen werden.
  • Sodann wird auf das untere Schalenteil 18 das obere Schalenteil 20 derart aufgesetzt, daß eine Tankeinstiegsöffnung 28 des eigentlichen Tanks 24 durch eine im oberen Schalenteil 20 vorgesehene Aussparung 30 erreicht werden kann. Die Aussparung 30 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß ein die Tankeinstiegsöffnung 28 umgebendes und zur Erdoberfläche führendes Schutzrohr 31 auf das obere Schalenteil 20 derart aufgesetzt werden kann, daß der innere Durchmesser der Aussparung 30 dem inneren Durchmesser des Schutzrohrs 31 entspricht. Dazu ist das im Querschnitt wahlweise runde, vier- oder mehreckige Schutzrohr 31 zweckmäßigerweise ebenfalls als Betonfertigteil ausgebildet, welches an seiner unteren Stirnseite eine der Formgebung der Aussparung 30 in dem oberen Schalenteil 20 entsprechende Formgebung aufweist, wobei diese Formgebung zweckmäßigerweise so gewählt wird, daß ein sicheres Ineinandergreifen des Schutzrohres 31 in das obere Schalenteil gewährleistet ist und seitliche Schubkräfte auf das Schutzrohr 31 in das obere Schalenteil 20 eingeleitet werden können. Die Oberseite des Schutzrohrs 31 kann mit einer öffenbaren Abdeckung (nicht dargestellt) versehen werden, so daß die Tankeinstiegöffnung 28 schützend überdeckt wird.
  • Diese Abdeckung wird vorzugsweise so stabil gewählt, daß sie auch befahrbar ist.
  • Das mit seinem Innenraum die Tankeinstiegöffnung 28 fortsetzende Schutzrohr 31 wird zweckmäßigerweise zuerst auf das obere Schalenteil 20 aufgesetzt, bevor der Zwischenraum zwischen dem oberen Schalenteil 20 und/oder dem unteren Schalenteil 18 mit rieselfähigem Material verfüllt wird, sofern dies erwünscht ist.
  • Zur bessern Stabilisierung und zusätzlichen Abdichtung der beiden Schalenteile 18 und 20 ist an den Stirnseiten 32 der einander zugewandten Schalenteile jeweils entweder eine Nut 34 oder ein Vorsprung 36 vorgesehen, welche im Zusammenwirken einen Paßsitz ergeben, der durch eine zusätzliche Dichtung 38 abgedichtet werden kann.
  • Zwischen dem oberen Schalenteil 20 und dem Schutzrohr 31 können entweder in gleicher Weise Nuten und Vorsprünge ausgebildet werden oder es wird eine gehrungsähnliche Formgebung gewählt und diese ebenfalls durch eine zusätzliche Dichtung 38 abgedichtet. In der Darstellung gemäß der Zeichnung sind zwei verschiedene Formgebungen für die beiden Paßsitze zwischen dem oberen Schalenteil 20 und dem unteren Schalenteil 18 und dem Schutzrohr 31 und dem oberen Schalenteil 20 dargestellt, wobei jedoch auch dieselbe Formgebung für beide Paßsitze in der einen oder anderen Darstellungsweise gewählt werden kann, ohne daß eine andere ebenfalls mögliche Formgebung damit ausgeschlossen ist.
  • Der Vorsprung 36 kann als um die Stirnfläche 32 umlaufender Vorsprung oder höckerförmig ausgebildeter Vorsprung ausgeführt werden, wobei der umlaufende Vorsprung herstellungsmäßig größere Vorteile aufweist. An die jeweilige Ausbildung des Vorsprungs 36 ist die Nut 34 angepaßt. Dies gilt insbesondere, wenn der Vorsprungs keil-oder halbkreisförmig ausgebildet ist, wobei es im wesentlichen eine Frage des Herstellungsverfahrens ist, ob die Nut 34 und der Vorsprung 36 von der gesamten Wanddicke des Schalenteils 18 und 20 ausgehend sich verjüngen oder ob nur ein Teil der Wanddicke der Schaltenteile 18 und 20 zur Ausbildung von Nut 34 und Vorsprung 36 verwendet werden.
  • Die einzelnen Schalenteile 18 und 20 sowie das Schutzrohr 31 können zweckmäßigerweise an der äußeren, dem Erdreich zugewandten Seite Aussparungen 37 aufweisen, welche für das Einschieben eines Hubgeschirres geeignet sind, was besonders zum Einbringen der Schalenteile und des Schutzrohres 31 in das Erdaushubloch vorteilhaft ist.
  • Die zwischen dem unteren Schalenteil 18 und dem oberen Schaltenteil 20 vorgesehenen Aussparungen 37 werden zweckmäßigerweise im Bereich der gemeinsamen Stirnseiten 32 vorgesehen, weil dies bei einem im Querschnitt kugelförmigen Tankaufbau zugleich dem äußeren Durchmesser der Schalenteile entspricht und somit eine sichere Hub- und Senkmöglichkeit für das Hubgeschirr ergibt.
  • Zudem kann diese Anordnung der Aussparungen 37 dazu verwendet werden, daß vorzugsweise aus rostfreiem Stahl bestehende Klammern (39) in die Aussparungen 37 eingesetzt werden können, was zu einer zusätzlichen Stabilisierung und Sicherung der beiden Schalenteile 18 und 20 führt. Da die Klammern 39 vorzugsweise aus korrosionsgeschütztem Stahl bestehen, ist ein Verrostung dieser Klammern und damit ein Nachlassen der Verbindungsfestigkeit ausgeschlossen.
  • Zwischen den Schalenteilen 18 und 20 und dem umgebenden Erdreich kann je nach Festigkeit des gewachsenen Bodens 40 ein sehr kleines oder etwas größeres Loch ausgehoben werden, um den Tank darin unterzubringen. Die Verfüllung dieses Zwischenraums zwischen dem gewachsenen Boden 40 und den Schalenteilen 18 und 20 kann mit reinem Erdreich erfolgen, so daß eine Verfüllung mit Kies oder dergl.
  • entbehrlich ist.
  • Je nach gewünschter Tankform können die Schalenteile wannenförmig mit im wesentlichen rechteckiger Grundfläche, oval, zylinderförmig oder kugelförmig ausgebildet werden.
  • Obwohl die Schalenteile 18 und 20 der Schutzschale 16 aus Metall oder Kunststoff hergestellt werden können, um den gewünschten Anforderungen zu genügen, wird es der Praxis entsprechen, wenn wirtschaftlich bevorzugt eine Ausbildung der Schutzschale 16 aus Beton gewählt wird.
  • Wenn der eigentliche Tank 24 aufgrund seiner früheren Füllung nicht mehr brauchbar ist, sei es, daß er schadhaft ist oder eine andere Füllung erfolgen soll, welche keinesfalls mit der früheren Befüllung verträglich ist, so kann jederzeit sehr einfach das über der oberen Schale 18 befindliche Erdreich entfernt, das Schutzrohr 31 und die obere Schale 18 mit Hilfe eines in die Aussparungen 37 eingeführten Hebegeschirrs abgehoben und der eigentliche Tank 24 ausgewechselt werden, ohne daß der Austausch der unteren Schale 18 und damit erhebliche Erdarbeiten notwendig sind. Nach dem Einsetzen des neuen eigentlichen Tanks 24 kann das obere Schalenteil 20 und wenn notwendig und überhaupt vorgesehen das Schutzrohr 31 wieder aufgesetzt und der restliche Aushub erneut verfüllt werden. Dies führt zu einer sehr umweltfreundlichen Tankverwendung, da bei den bekannten Tanks bisher keine Unterteilung durch die feste Verbindung zwischen Beton- und Kunststoffmantel vorgesehen war und somit der gesamte Tank entfernt und bei Schadhaftigkeit vernichtet werden mußte. Nunmehr ist eine sehr preisgünstige Lösung sowohl in der Herstellung als auch Einbringung und Austauschbarkeit der Tanks möglich, da die Betonschalen nicht rißbeständig angefertigt werden müssen, was zu erheblichen Verbilligungen führt, und da der eigentliche Tank ein sehr geringes Eigengewicht besitzt, so daß eine leichte Auswechselbarkeit, leichter Transport und leichte Verlegung möglich sind.

Claims (40)

  1. Anspriche 9 Tank zum Versenken ins Erdreich, insbesondere für grundwassergefährdende Flüssigkeiten, welcher mindestens eine innere Wandung, einen Betonmantel und eine zwischen äußerem Mantel und innerer Wandung flüssigkeitsdurchlässige Zwischenschicht sowie eine Einstiegsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen gerichtete, äußere Kunststoffwandung (12) von mindestens einer aus mindestens zwei druckstabilen Schalenteilen (18, 20) bestehende Schutzschale (16) umgeben ist und daß ein Zwischenraum (26) zwischen der nach außen gerichteten äußeren Kunststoffwandung (12) und der Schutzschale (16) vorgesehen ist.
  2. 2. Tank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (26) im wesentlichen die gesamte Oberfläche der nach außen gerichteten äußeren Kunststoffwandung (12) gleichmäßig umgibt.
  3. 3. Tank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine innere und eine äußere Kunststoffwandung (10 und 12) vorgesehen sind.
  4. 4. Tank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der inneren Kunststoffwandung (10) und der äußeren Kunststoffwandung (12) ein Kunststoffschaum (14) zwischengelagert ist.
  5. 5. Tank nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der inneren und/oder äußeren Kunststoffwandung (10 bzw. 12) die Einstiegsöffnung (28) einstückig ausgebildet ist.
  6. 6. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der äußeren Kunststoffwandung (12) und der Innenseite der Schutzschale (16) ein rieselfähiges Material eingebracht ist.
  7. 7. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und/oder äußere Kunststoffwandung (10 bzw. 12) aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht.
  8. 8. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschale (16) der äußeren Form der äußeren Kunststoffwandung (12) angepasst ist.
  9. 9. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschale (16) aus einem unteren Schalenteil (18) und einem oberen Schalenteil (20) besteht.
  10. 10. Tank nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schalenteil (18) und das obere Schalenteil (20) hälftig ausgebildet sind.
  11. 11. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalenteil (18 oder 20) einen Vorsprung (36) aufweist, welcher an eine Nut (34) eines benachbarten Schalenteils (20 oder 18) angepasst ist.
  12. 12. Tank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (34) kleiner als die Schalenwanddicke ist.
  13. 13. Tank nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (34) halbkreisförmig ausgebildet ist.
  14. 14. Tank nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (34) Keilförmig ausgebildet ist.
  15. 15. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwischen dem Bereich der Stirnseite (32) der Schalenteile (18 und 20) eine Dichtung (38) eingelegt ist.
  16. 16. Tank nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (34) und der Vorsprung (36) zumindest in einem Teil der Stirnseite (32) der Schalenteile (18 und 20) ausgebildet sind.
  17. 17. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schalenteil (18) einen Fuß (22) aufweist.
  18. 18. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schalenteil (18) eine flüssigkeitsdurchlässige Öffnung (23) aufweist.
  19. 19. Tank nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens am tiefsten Punkt des unteren Schalenteils (18) mindestens eine Öffnung (23) vorgesehen ist.
  20. 20. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schalenteil (20) eine Aussparung (30) aufweist, welche mindestens so groß ist wie der äußere Durchmesser der Einstiegsöffnung (28).
  21. 21. Tank nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aussparung (30) bildende Stirnseite des oberen Schalenteils (20) so ausgebildet ist, daß ein Schutzrohr (31) aufsetzbar ist.
  22. 22. Tank nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aussparung (30) bildende Stirnseite des oberen Schalenteils (20) Nuten und/oder Vorsprünge aufweist, welche an die untere Stirnseite des Schutzrohres (31) angepasst sind.
  23. 23. Tank nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die die Aussparung (30) bildende Stirnseite des oberen Schalenteils (20) und die untere Stirnseite des Schutzrohres (31) eine Dichtung eingelegt ist.
  24. 24. Tank nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (31) mit einer öffenbaren Einstiegsluke an der oberen Stirnseite abgedeckt ist.
  25. 25. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der äußeren Kunststoffwandung (12) und der Innenseite der Schutzschale (16) zumindest im Bereich der unteren Schalenhälfte (18) Abstandshalter (25) vorgesehen sind.
  26. 26. Tank nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter aus elastischem Material bestehen.
  27. 27. Tank nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Schutzschale (16) Aussparungen aufweist, in welche die Abstandshalter (25) teilweise einlaßbar sind.
  28. 28. Tank nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei eine dreipunktförmige Auflage bildende Abstandshalter (25) vorgesehen sind.
  29. 29. Tank nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß sehr viele Abstandshalter (25) vorgesehen sind.
  30. 30. Tank nach einem der Ansprüche 25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter (25) einstückig mit der äußeren Kunststoffwandung (12) ausgebildet sind.
  31. 31. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in jedem der Schalenteile (18 und 20) für den Eingriff von Hubgeschirr geeignete Aussparungen (37) vorgesehen sind.
  32. 32. Tank nach einem der Ansprüche 20 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schutzrohr (31) für die Einführung eines Hebegeschirrs geeignete Aussparungen (37) vorgesehen sind.
  33. 33. Tank nach einem der Ansprüche 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (37) im Bereich des größten Durchmessers vorgesehen sind.
  34. 34. Tank nach Anspruch 31 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß in die Aussparungen (37) Klammern (39) beispielsweise aus korrosionsgeschütztem Stahl einsetzbar sind.
  35. 35. Tank nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern (39) zumindest das obere Schalenteil (20) mit dem unteren Schalenteil (18) verbinden.
  36. 36. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenteile (18 und 20) jeweils eisntückig ausgebildet sind.
  37. 37. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenteile (18 und 20) und/oder das Schutzrohr (31) aus Beton und/oder Kunststoff und/oder Metall hergestellt sind.
  38. 38. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenteile (18 und 20) aus einem mit Polyester vermischten Kies betoniert sind.
  39. 39. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und/oder äußere Kunststoffwandung (10 bzw. 12) im Querschnitt kreisförmig ausgebildet sind.
  40. 40. Tank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und/oder äußere Kunststoffwandung (10 und 12) im Querschnitt und im Längsschnitt kreisförmig ausgebildet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3620318A1 (de) * 1985-06-21 1987-01-02 Kloeckner Wilhelmsburger Gmbh Behaelter fuer fluessiggas
US4911326A (en) * 1988-08-11 1990-03-27 Mcgouran Jr Frances J Containment system
CN104986458A (zh) * 2015-05-25 2015-10-21 刘亚湘 一种储罐及其成型工艺

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