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DE651407C - Sicherheitsgasschalter - Google Patents

Sicherheitsgasschalter

Info

Publication number
DE651407C
DE651407C DEK144936D DEK0144936D DE651407C DE 651407 C DE651407 C DE 651407C DE K144936 D DEK144936 D DE K144936D DE K0144936 D DEK0144936 D DE K0144936D DE 651407 C DE651407 C DE 651407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
gas
burner
pressure
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK144936D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Kottenhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G Kromschroeder AG filed Critical G Kromschroeder AG
Priority to DEK144936D priority Critical patent/DE651407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE651407C publication Critical patent/DE651407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/06Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bellows; using diaphragms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Sicherheitsgasschalter Die Erfindung betrifft Sicherheitsgasschalter, welche aus einem den Gaszufluß zu einem oder mehreren Brennern beherrschenden Membranv entil bestehen, das durch Gasdruckänderungen in seinem Steuerraum betätigt wird. Bei bekannten als Zündsicherungen dienenden Anlagen dieser Art werden diese Gasdruckänderungen dadurch erzeugt, daß ein von der Zündflamme gesteuertes Thermostatventil in geschlossenem Zustand sowohl den Auslaß des Zündgases als auch den Auslaß des Steuergases in die Außenluft unterbricht.
  • Die Erfindung bezweckt die Ersparung eines derartigen Zündsicherungsventiles und besteht darin, daß der Teil' des Brenners, der die als Kapillarbohrungen ausgebildeten Gasdurchtrittsöffnungen oder die vornehmlich eng bemessenen Brennerdüsen enthält, als Wärmkörper ausgebildet ist, der, das Gas vor oder bei seinem Durchtritt erwärmt. Bei brennenden Flammen und somit bei Erwärmung des Gases ergibt sich infolge Änderung dessen spezifischen Gewichtes eine zur Offenhaltung des Membranventiles führende Druckerhöhung des Gases, während umgekehrt bei erkaltetem Brenner eine zur Schließung des Membranventiles führende Druckverminderung des Gases erfolgt.
  • Es sind die verschiedenartigsten Schaltungen der als Brennerkopf ausgebildeten Wärmekörper im Haupt- oder Nebenstrom denkbar, wobei der Brennerkopf zur stärkeren Erwärmung des Gases am besten Wärmeleitflächen, Vorsprünge u. dgl. erhält. Bei der Nebenstromschaltung ist auch die Einschaltung eines als Kapillarrohr ausgebildeten Wärmekörpers in eine Beeinflussungsleitung eines Membranventiles möglich.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen: Fig. i einen Hauptstrombrenner mit einfachem Membran-Absperrventil, Fig. 2 einen Hauptstrombrenner mit einem gleichzeitig als Druckregler arbeitenden Meinbranventil, Fig. 3 eine Einzelheit des Brenners, Fig. q. einen Zündbrenner im Schnitt, Fig.5 bis 8 Schaltungen mehrerer im Nebenstrom arbeitender Brenner.
  • In Fig. i, und 2 ist der Brenner i unmittelbar mit einem Membranventil zusammengebaut. Dieses besteht in Fig. 1 aus der mit dem Ventilteller 2 in Verbindung stehenden Steuermembran 3, welche unter der Einwirkung einer bei 4. einstellbaren Feder 5 an den mit dem Gaseinlaß 7 verbundenen Ventilsitz 6 angepreßt wird. Der Raum 8, in welchem sich die Schließfeder 5 befindet, steht durch eine Düse 9 mit der Außenluft in Verbindung. Mit der bei io abgefederten Anhebevorrichtung 1i kann der Ventilteller :2 von seinem Sitz 6 abgehoben werden. Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, bei .Verwendung 'des Brenners für Wasser- oder Lufterhitzer o. dgl. eine Öffnung des Gasventiles durch ein Wasserströmschloß bzw. eine Luftströmsicherung o. dgl. zu bewirken. An den Druckraum 12 des Membranventiles schließt sich der gemäß der Erfindung durchgebildete Brenner i an.
  • Der Brenner besitzt Kapillarbohrungeii bzw. Düsen 14 für die Brennerflammen. Der Brennerkopf muß so durchgebildet werde@i, daß bei brennenden Flammen ein mit den Düsen 14. durchsetzter Einsatz 15 möglichst warm wird. Diese Wärme muß sich gut nach unten übertragen können, außerdem sind die Brennerdüsen so klein zu bemessen, daß sich bei genügender Erwärmung des Gases eine zu einer Öffnung des VentileS 2 führende Drucksteigerung im Raum z2 ergibt.
  • Diese Drucksteigerung entsteht dadurch, daß bei der Erwärmung des Gases vor bzw. bei seinem Durchtritt durch den Wärmekörper das spezifische Gewicht des Gases geändert wird. Infolge dieser Änderung des spezifischen Gewichtes wird die Ausflußstärke des Gases aus den Brennerdüsen, ohne daß sich deren Durchgangsquerschnitt ändert, geringer. Da jedoch der Gaszufluß in unverminderter Stärke bestehen bleibt, so ergibt sich infolge Verringerung des Gasausflusses eine Druckerhöhung. Diese Druckerhöhung bewirkt eine Offenhaitung des mit der Vorrichtung z i geöffneten Ventiles 6. Dabei muß die Druckerhöhung so groß werden, daß die Kraft der Feder 5 überwunden wird. Die Federkraft läßt sich der erzielbaren Druckerhöhung anpassen. Da die Verminderung der Ausflußstärke bei brennenden Flammen und somit bei erwärmtem Gas sich bei gegebenen Brennerverhältnissen nicht ändert, so ist für eine Offenhaltung des V entiles ein gleichbleibender Eingangsdruck ausschlaggebend.
  • Gehen die Flammen aus, so erkaltet das Gas an den Austrittsdüsen und die ausströmende Gasmenge vergrößert sich. Hierdurch tritt ein Druckanfall vor dem Brenlier ein. Dieser verminderte Druck kann die Kraft der Feder 5 nicht mehr überwinden, so daß sich dann das Ventil 6 schließt. In solchen Fällen, bei denen eine zu starke Erwärmung der Membranen durch den Brenner zu befürchten ist, kann auch eine Trennung des Brenners von dem Membranventil '`-urgenommen werden, so daß dann der Druckraüin über eine Rohrleitung mit dem Membranventil in Verbindung steht.
  • Für den Brennereinsatz (Feg. 3) eignet sich am besten eine keramische Masse mit Wärmeübertragungsstegen 16. An Stelle der keramischen Masse kann auch ein geeignetes Metall oder sonstiges Material verwendet werden, welches dieselben Wirkungen zeigt.
  • Es erweist sich als zweckmäßig, zur Erzielung eines gleichbleibenden Druckes einen Druckregler vor das Membrailventil 6 zu schalten. , Um einen besonderen Druckregler in der Gaseingangsleitung zum Gerät zu ersparen, ist in Fig. 2 das Steuerventil mit einem Druckregler zu einer Baueinheit vereinigt.
  • ' Der Sperrventilteller z steht durch' eine Hohlspindel 2o mit der Membran 3 in Verbindung. Diese ist durch eine bei 4 einstellbare Feder 2r belastet. Es herrscht somit in diesem Raum 22 der im Raum 12 bestehende Druck p3. Über der Membran 3 befindet sich eine durch ein Gewicht 23 belastete Druckregelmeinbran 24., welche über die Hohlspindel 25 mit dem Druckregelventilteller 26 verbunden ist. Der Raum 27 über der Druckregelmembran wird gegenüber dem Eingangsraum 7 durch eine Membran 28 abgesperrt und steht mit der Außenluft in Verbindung.
  • Zwischen deal beiden Ventiltellern entsteht ein geregelter Druck p2, der auch im Rauen 29 herrscht. Bei erkaltetem Brenner und somit bei Drucklosigkeit im Raum 12 und 22 vermag der im Raum 29 herrschende Druck bei Einwirkung auf die Membran 3 entgegen der Wirkung der Feder 21 das Ventil 2 nicht mehr offen zu halten. Bei Vollbrand der Brenner steigt, wie oben erwähnt, der Druck p3 im Raum 12 und somit im Raum 22 so stark an, daß er in Verbindung mit der Feder 21 den Druck p2 überwindet und das Ventil 2 zu öffnen vermag.
  • Zum Entzünden des Brenners muß iriit dem ' abgefederten Stößel i i i das Membransystem 3, 20, 2 so lange angehoben werden, bis der Brenner waren genug ist, und in den Räumen 12, 22 der erforderliche Druck p3 vorhanden ist, der die Membran 3 in geöffneter Stellung zu halten vermag.
  • In der Nebenstromschaltung Fig. 5 ist in der Hauptleitung 7 zu einem normalen Brenner 30 ein Membränventil eingesetzt. Die Sperrmembran 3 steht über eine mit einer Düse 40 besetzte hohle Ventilspindel 31 mit dem Ventilteller :2 in Verbindung, der durch die Feder 5 in Schließstellung gehalten wird. Vom Eingangsdruck 7 gelangt ein `:ebenstrom zum Raum 32 über der Membran 3 und von hier durch die Nebenleitung 33 zu einem Zündbrenner 34. Dieser besitzt z. B. nach Fig. 3 oder 4 in derartiger Anordnung mehrere Brennerdüsen 14 von solcher Bemessung, daß sich bei brennenden Zündflammen der Brenncrkopf und somit das darin befindliche Gas sehr stark erwärmt. Infolge der ErwärnYung des Gases wird der Ausfluß geringer, und der Druck im Raum 32 steigt s0 weit an, daß das Ventils entgegen der Wirkung der Feder 5 von seinem Sitz abgehoben wird und das Gas zum Hatiptbrenner 30 gelangen kann. Gehen die Zündflammen aus, so erkaltet der Zündkopf 34, und der Druck im Raum 32 sinkt, so daß die Feder 5 das Ventil 2 schließt. In dieser Schließstellung sperrt ein Hilfsventil 35 den Ausgang der hohlen Ventilspindel ab, so daß kein Gas mehr zum Zündkopf 34 gelangen kann. Zur Öffnung des Ventiles 2 kann dieses durch eine Stoßvorrichtung i i i entgegen der Wirkung der Feder ioo vom Ilauptventilsitz 6 abgedrückt werden.
  • Ein derartiges Ventil besitzt einen Verbrauchsdruck, dessen Höhe in Abhängigkeit von der Druckhöhe im Raum 32 steht.
  • Bei einem Membranventil nach Fig.6 ist die Membran 3 dem vollen Vordruck ausgesetzt, und der ,an dieser angesetzte Ventilteller 2 arbeitet entgegen der Strömungsrichtung des Gases von unten aus mit einem Ventilsitz 6 zusammen. Der Vordruck steht über eire Düse 4o mit dem Raum 32 über der Membran 3 in Verbindung. An diesen Steuerraum 3 2 schließt sich an eine Nebenleitung 33 entsprechend der Fig. 4. ein Zündbrenner an. Bei erkaltetem Zündbrenner ergibt sich auch hier, wie oben beschrieben, infolge des erkalteten Gases eine erhöhte Gasausströmung (furch die Brennerdüsen und somit eine Druckminderung im Raum 32, so daß der Vordruck das Ventil 2, 6 geschlossen hält. Das den Steuergaseintritt zum Raum 32 über der Membran 3 absperrende Ventilchen 35 steht mit einer Anhebevorrichtung ii2 in Verbindung, so daß bei noch geschlossenem Hauptventil 6 der Steuerstrom über den Raum 32 und die Leitung 33 freigegeben und der Zündbrenner entzündet werden kann. Ist der Zündbrenner genügend warm, so ergibt sich, wie oben beschrieben, eine Drucksteigerung im Steuerraum 32, wodurch das Ventil 6 geöffnet wird. In der größten Offenstellung legt sich der Ventilteller 2 an einen Anschlag 41 an.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, bei einem Ventil nach Fig.5 die Gasströmung umgelehrt verlaufen zu lassen, jedoch müssen dann die Feder 5 und das Ventilchen 35 in Wegfall kommen. Eine derartige Ventilanordnung zeigt Fig. ,^. Die Wirkungsweise gestaltet sich in ähnlicher Weise wie bei dem in Fig. 6 dargestellten Ventil 6.
  • Bei einer weiteren Nebenstromschaltung in Fig.S arbeitet die dem Vordruck ausgesetzte Membran 3 von oben aus mit einem Hauptstrom-Ventilsitz 6 zusammen. Eine Zweigleitung 42 führt zu einem am besten aus einem Kapillarrohr bestehenden Anwärmekörper 43. An diesen schließt sich eine Ableitung .14. zum Steuerraum 32 über der Membran 3 an. Der Steuerraum 32 wird durch eine mit einer Düse 45 besetzte Leitung 46 entlüftet, welche zur Erzielung einer Anzündflamme 47 am Brenner 3o endigt. Der Anwärmkörper 43 liegt _ im Bereich der Hauptbrennerflannnen. Zur Inbetriebsetzung der Anlage wird zunächst das Ventil 4.8 für den Gasdurchgang zur Zündflamme 47 geöffnet und hierauf (las Ventil :2 mit dem Stößel i i i hochgehoben. Die Hauptbrennerflammen entzünden sich und erwärmen das Kapillarrohr 43. Das darin befindliche Gas erwärmt sich und bewirkt in diesem Zustande einen geringeren Gasfluß zum Steuerraum 32, so daß infolge des hier herrschenden#geringeren Drukkes der höhere Vordruck das Ventil 2, 6 in der Öffnungsstellung zu halten vermag. Die Kapillarbohrung im Anwärmkörper 43 muß zur Erzielung einer Offenhaltung des Hauptventiles in einem bestimmten Verhältnis zur Düse 45 stehen. Ebenso muß wie bei den übrigen Schaltungen ein konstanter Vordruck vorhanden sein. Gehen die Brennerflamrnen aus, so erkaltet das Gas im Anwärmkörper, der Zufluß zur Steuerkammer 32 vergrößert sich wieder so stark, daß die Membran 3 nach unten sinkt und das Ventil 2, 6 schließt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsgasschalter, bestehend aus einem den Gaszufluß zu einem oder mehreren Brennern beherrschenden Membranventil, das durch Gasdruckänderungen in seinem Steuerraum betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Brenners, der die als Kapillarbohrungen ausgebildeten Gasdurchtrittsöffnungen oder die vornehmlich eng bemessenen Breiiiierdüsen enthält, als Wärmekörper ausgebildet ist, der das Gas vor oder bei seinem Durchtritt erwärmt.
  2. 2. Sicherheitsgasschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmekörper als Brennerkopf d_,ent und durch Wärmeleitflächen,Vorsprünge u. clgl. eine stärkere Erwärmung des Gases bewirkt.
  3. 3. Sicherheitsgasschalter nach den Ansprüchen i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Brenner eingeschaltete Membran-Sperrventil mit einer gesondert arbeitenden Druckregelmembxan derart ausgestattet ist, daß sich vor dem Sperrventil ein gleichbleibender Druck einstellt. d..
  4. Sicherheitsgasschalter nach den Ansprüchen z und z, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Wärmekörper versehene Brennerkopf als Zündbrenner ausäebildet und im Nebenstrom derart angeordnet ist, daß durch ihn ein im Hauptstrom liegendes Membran-Sperrventil gesteuert wird.
  5. 5. Sicherheitsgasschalter nach den Ansprüchen F bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß ein als Kapillarrohr anisgebildeter Wärmekörper in eine Beeinflussungsleitung eines Membranventils eingeschaltet ist.
DEK144936D 1936-12-25 1936-12-25 Sicherheitsgasschalter Expired DE651407C (de)

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