-
Verfahren zur Herstellung von Glaswannenblöcken Die Erfindung betrifft
die Herstellung von Glaswannenblöcken aus aluminiuinsilicatischen feuerfesten Massen,
die gegenüber dem Angriff geschmolzenen Glases hoch widerstandsfähig sind.
-
Allgemein bezweckt die Erfindung, eine neue Versatzmischung und ein
neues Verfahren zu schaffen, um durch deren Anwendung dichte Blöcke für Glaswannenöfen
bei hoher Temperatur mit größerer Sicherheit und Einfachheit und mit geringerem
Ausschuß als bisher brennen zu können, wobei gleichzeitig die gebrannten Erzeugnisse
einen ungewöhnlichen Reinheitsgrad und infolgedessen Eigenschaften besitzen, welche
sie außerordentlich widerstandsfähig gegenüber dein Angriff durch geschmolzenes
Glas machen.
-
Es ist bekannt, feuerfeste Massen herzustellen, die im allgemeinen
den gemäß der Erfindung erzeugten Massen ähnlich sind. Z. B. hat man empfohlen,
als Ausgangsstoffe Tone und Kaoline zu verwenden, die von Anfang an ganz frei von
schädlichen Verunreinigungen sind, wie Eisenoxyden und Alkalioxyden, wodurch ausnehmend
reine Gegenstände erzeugt werden. Ferner ist für die Herstellung feuerfester Massen
aus solchen Rohstoffen ein Verfahren bekanntgeworden, das im allgemeinen dem Verfahren
gemäß der Erfin-dung ähnlich ist. Dieses Verfahren umfaßt kurz folgende Stufen:
Mahlen der Bestandteile zu außerordentlicher Feinheit und inniges Mischen, Bereitung
der Grundmasse, Vereinigung der Grundmasse mit einem ungebrannten Bindemittel, Formen
der endgültigen Mischung z. B. durch Trockenpressung und schließlich Brennen der
Gegenstände bei einer Temperatur, bei, der alle Bestandteile zu Mullitkristallen
in einer glasigen Muttermasse umgewandelt werden, kristallinische Kieselsäure aber
gänzlich eliminiert wird.
-
Dieses Verfahren ergibt Erzeugnisse, die nicht nur .die obengenannten
kristallographischen und chemischen Eigenschaften besitzen, sondern auch vorzügliche
physikalische Eigenschaften aufweisen, wie geringe Porosität, hohes spezifisches
Gewicht, gleichförmiges und feines Gefüge.
-
Obwohl aber gemäß dem genannten Verfahren in erfolgreicher Weise feuerfeste
Massen erzeugt werden können und auch erzeugt worden sind, können doch praktische
Schwierigkeiten bei seiner Anwendung auftreten, besonders beim Brennen verhältnismäßig
dichter, trockengepreßter Körper von großen Ausmaßen. Die physikalischen Eigenschaften
der Tone und anderer gegebenenfalls dem Ton zugefügter Ausgangsstoffe können nämlich
unkontrollierbare, nicht gleichmäßige Volumenveränderungen während des Brennenn
oder
des Abkühlens oder während des Brennens und des Abkühlens hervorrufen und dadurch
Formänderungen öder Rißbildüngen oder beides bei den Gegenständen ergeben.':'. Diese
Mißstände können sich infolge mangAii-j# der Genauigkeit der Temperaturkontrolle
v Wx stärken, die in betriebsmäßigen ijfen, die bei hohen Temperaturen, z. B. 1565r'
C, arbeiten, nicht leicht durchzuführen ist: Gemäß der vorliegenden Erfindung geht
man von einem Versatz. aus; der aus einem Gemenge von etwa 2%3 nicht plastischem,
sehr reinem Kaolin, wie Georgia-Klondike-Kaolin, etwa 1/0 sehr reinem plastischem
Ton (Georgia-GI-Ton) und etwa 7,5 0/0 Feldspat hergestellt Wird, und verwendet eine
Mischung von etwa 35 Gewichtsteilen eines derartigen Gemenges im ungebrannten Zustand
mit etwa 65 Gewichtsteilen in vorgebranntem Zustand, so daß der Gehalt der Enderzeugnisse
an Alkalioxyden und anderen schädlichen Verunreinigungen insgesamt etwa 1,d.40%0
nicht übersteigt.
-
Die Benutzung von Feldspat als Flußmittel zur Herstellung feuerfester
Körper ist bekannt. Auch hat man bereits Feldspat als Zusatz bei der Herstellung
von Glashäfen, insbesondere zur Erzeugung einer porzellanartigen Auskleidung derselben,
verwendet. In diesen Fällen handelt es sich aber um Massen mit erheblichem Flußmittelgehalt,
die für standfeste und korrosionssichere Wannenblocke nicht verwendbar sind.
-
Die Erfindung besteht in der Erkenntnis, daß durch die gleichzeitige
Anwendung hoher Brenntemperaturen und die innige Mischung durch Vermahlen der erwähnten
Grundstoffe bis zu einer äußerst feinen Verteilung unter Zusatz von Feldspat bis
zu 7,5 % des Ausgangsversatzes feuerfeste Körper hergestellt werden können,
deren Gehalte an Eisen- und Alkälioxyden den Höchstwert von 1,4q.010 nicht übersteigen.
In diesem Versatz wird die Geschwindigkeit und der Umfang der Verglasung und die
Viskosität des Glases während des Brandes durch den Feldspatgehalt geregelt, und
Volumenveränderungen und sonstige durch die Tone bedingte Wirkungen werden vollständig
ausgeschaltet: Der Feldspat hat eine hohe Viskosität und einen weiten Temperaturbereich
der Verglasung und vergrößert daher den Bereich der Verglasung in der Mischung im
ganzen. Ferner verhindert der Feldspat Verwerfungen, Schrumpfungen und Rißbildungen
während des Brandes und gestattet ein verhältnismäßig rasches Abkühlen der Blöcke
ohne irgendwelche nachteiligen Folgen.
-
Das auf Grund der Erfindung erhaltene feuerfeste Erzeugnis unterscheidet
sich scharf von allen bisherigen feuerfesten Stoffen durch seinen niedrigen Gesamtgehalt
an Eisen, Alkalien und Alkalioxyden oder überhaupt Fltrß-:@mitteln irn Verein mit
seinen technischen vr;genschaften.
-
;_@-Dies rührt daher, daß durch das erfindungsinäße Brennverfahren
der Gehalt der fertigen Blöcke an Alkalimetalloxyden ganz wesentlich geringer ist
als der des Ausgangsversatzes. Es muß also betont werden, daß es sich bei der Erfindung
um die gemeinsame Anwendung einer äußerst feinen Mahlung und Mischung der obengenannten
Grundstoffe, sehr hoher Brenntemperaturen und der besonderen Arbeitsweise gemäß
der Erfindung handelt und daß erst durch das Zusammenwirken dieser Maßnahmen der
Erfolg erzielt wird, daß eine verhältnismäßig große Menge der Alkalioxyde während
des Brandes verflüssigt wird, nachdem sie sich vorher sehr nützlich ausgewirkt haben.
Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat die äußerst feine Mahlung.
-
Folgende Zusammensetzung ist ein Beispiel für eineVersatzmischung,
die zurAnwendung eeiznet sein kann
| Nicht plastischer Kaolin 62,5 0f a |
| plastischer Bindeton ... 30 0/0 |
| Feldspat . . . 7,5%. |
Der nicht plastische Kaolin soll den Charakter von Georgia-Klondike-yVeißkaölin
haben, der bei McIntyre, Wilkinson County, Georgia, gewonnen wird und ein weicher,
weißer und nicht plastischer Kaolin ist. Der plastische Bindeton soll den Charakter
von Georgia-G,-Ton haben, der ein plastischer Ton ist und von der Savannah Kaolin
Co. in Gordon, Georgia, bezogen werden kann. Diese Tone oder ihnen ähnliche Tone
sind im Bulletinz5z des U.S.Büreau of Mines, Seiten 15,41 und .I2, besonders beschrieben.
Irgendein bekannter, vom Markt bezogener Feldspat kann verwendet werden, wie z.
B. der aus dem Lagerbei Bedford Hills, NX., gewonnene Feldspat.
-
Der Georgia-Klondike-Kaolin sucht die Schrumpfung des plastischen
Bindetons in gewissem Grade aufzuheben und übt die weitere Funktion aus, daß der-Kieselsäuregehalt
des Erzeugnisses erhöht und die Standfestigkeit bei hohen Temperaturen verbessert
wird. Dieser Kaolin' wird für sich allein nicht unter I537° C dicht und hat in ungebranntem
Zustande nur geringe mechanische Festigkeit. Er hat eine sehr geringe Brennscliwiiidung
und einen - hohen Erweichungspunkt, d. 1i. Kegel 34..
-
Weil der Georgia-Kaolin nicht plastisch ist, kann er leicht zu außerordentlicher
Feinheit gemahlen werden und erleichtert in großem Maße das erfolgreiche Trockenpressen
der ungebrannten Mischung, da er
ein Entweichen von Luft zuläßt.
Aus diesem und anderen Gründen wird der Georgia-Kaolin gegenüber den anderen Bestandteilen
in einer weit überwiegenden Menge verwendet.
-
Der GI-Ton hat einen erheblichen Plastizitätsgrad und erhöht in der
Mischung den Kieselsäuregehalt noch weiter und erzeugt hohe Standfestigkeit in der
Hitze. Dieser GI-Ton wird aber in erster Linie verwendet, um der Anfangsmischung
für das Formen und Handhaben genügende zeitweilige Festig-],zeit zu erteilen.
-
Ferner trägt der GI-Ton zu der mechanischen Endfestigkeit bei und
hat außerdem einen hohen Kegelschmelzpunkt (Kegel 34).
-
Die Menge an plastischem Ton ist gerade so niedrig zu wählen, wie
es mit den Anforderungen an Plastizität für die Formung vereinbar ist; denn .dieser
Ton ist, da er Neigung zum Zusammenbacken zeigt, schwieriger zu mahlen und zu pressen
als ein Kaolin, der dem oben beschriebenen Georgia-Kaolin gleicht.
-
Die Zusammensetzungen der drei Bestandteile sind in der nachstehenden
Tabelle angegeben:
| Georgia-Klondike- Georgia-Gl-Ton Bedford- |
| Weißkaolin Feldspat YY |
| (62,5 °/o) (301/") (MW |
| AL 0;; . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . , . ...
. . . 39,19 3659 =9,3I |
| SiO. ................................ 45,24 4475
66,28 |
| Ti0.................................. 1,61 1,56 0,00 |
| Fe., 03 . . . . . . . . . . . . . . . .. . ..
. . ,. . . . . . .. 0,43 1,22 o,o67 |
| Ca0 ................................ Spur 0,42 0,17 |
| Mg0................................ - 0,17 - |
| Na_ 0 und Ii_0...................... o,o6 0,10 13,97 |
| Brennverlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : . . .
. . 13,75 15,63 0,20 |
| Ioo,28 I 100,44 1oo,oo |
Die vorstehende Versatzmischung wird für die Herstellung der Glaswannenblöcke sowohl
zur Bereitung der Grundmasse als auch der ungebrannten Bindestoffe verwendet, die
mit der Grundmasse zur Bildung der endgültigen Masse vermischt werden müssen.
-
Die drei Bestandteile werden zunächst außerordentlich fein gemahlen,
zweckmäßig so fein, daß sie durch ein Standard-U. S.-Sieb Nr. 325 (I25 Maschen auf
i cm linear und 15 625 Maschen auf i qcm) hindurchgehen. Dieses Standardsieb ist
von dem U. S. Bureau of Standards derart festgelegt, daß es eine Sieböffnung von
o,44 mm (0,0017 Zoll) und einen Drahtdurchmesser von o,36 mm (o,ooi4 Zoll) hat,
mit einer Toleranz für die durchschnittliche Öffnung von plus oder minus 8
% sowie einer Toleranz im Dralitdurchmesser von minus 15 % bis plus 35 %
und weiter mit einer Toleranz bezüglich der Maximalöffnung von 9o %, vgl. Bureau
of Standards Specifications for Sieves, U. S.-Standards Sieve series. Indessen kann
fein verteilter Feldspat des Handels gewünschtenfalls ohne weitere Mahlung verwendet
werden.
-
Der gemahlene Kaolin, GI-Ton und Feldspat werden in den richtigen
Verhältnissen in Gegenwart von Wasser so gründlich wie möglich durch Schneiden und
Kneten oder andere bewährte Verfahren gemischt, um eine innige Vermengung der Bestandteile
zu erzeugen.
-
Da es wichtig ist, den Eisengehalt des fertigen Erzeugnisses so niedrig
wie nur möglich zu halten, empfiehlt es sich, die Stoffe in einer mit Kautschuk
ausgekleideten Mühle zu mahlen und in einem mit Porzellan ausgekleideten Tonkneter
oder einer sonstigen Mischvorrichtung zu mischen, deren Flächen nicht aus Eisen
bestehen. Die gemischte Masse wird in Stücke, wie sie für die Handhabung geeignet
sind, geformt, und diese werden dann getrocknet und bei einer Temperatur von 1565'
C gebrannt, um die Stoffe in mikroskopische Mullitkristalle in einer glasigen Grundmasse
überzuführen.
-
Die gebrannte Grundmasse wird bis auf einen beliebigen Feinheitsgrad
heruntergebracht und zweckmäßig so fein gemahlen, daß sie durch ein U.S.-Standard-Sieb
Nr. 25 (neun Maschen auf i cm linear und acht Maschen auf i qcm) hindurchgellt.
-
Die endgültige Gemischmasse für die Glaswannenblöcke wird .dadurch
hergestellt, daß etwa 65 Teile der Grundmasse reit etwa 3,5 Teilen der ungebrannten
Bindemasse vermischt werden. Die Versatzmischung für die Bindemasse hat die gleiche
Zusammensetzung und Mahlfeinheit wie die Grundmasse. Die Mischung wird nunmehr zu
Blöcken oder
anderen Formlingen durch Trockenpressung unter einem
Druck von etwa 16o bis 32o kg/qcm geformt.
-
Die Blöcke werden darauf getrocknet und bei 150o bis 16ooo gebrannt,
um die Verglasung und teilweise oder beginnende Schmelzung zu Ende zu führen, jedoch
ohne allgemeine Schmelzung.
-
Ein Glaswannenblock gemäß der Erfindung zeigt folgende Zusammensetzung:
| Ale 03 . . . . . . . : . . . . . . . . . . . . . . 43,90 |
| Si02 ... .. .............. 5358 |
| Ti 02 ..:.............. .... 1,75 |
| Fee 03 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,76 |
| Ca 0 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o,oo |
| MgG ....... ......... :. 0;0o |
| Na. 0 . ... .............. o;68 |
| Brennverlust ........... . .... 0,01 |
| I oo, 68 |
Die marktgängigen Wannenblöcke haben einen Gesamtgehalt an Eisen und Alkaliinetalloxyden
von 2,75/o, 0während das erfindungsgemäße Erzeugnis einen Gesamtgehalt von nur 1,44°/o
an Eisen, überhaupt Alkalischem und Alkalimetalloxyden besitzt.
-
Die Erzeugnisse gemäß der vorliegenden Erfindung sind ganz oder beinahe
ganz weißfarbig, ferner dicht und haben eine geringe Porosität. Die Poren sind eng,
rund, von dichten Wänden eingeschlossen und gleichmäßig durch die Masse verteilt.
Die Gesamtmasse hat ein scheinbares spezifisches Gewicht in der Höhe von 2,448,
ein wirkliches spezifisches Gewicht von 2,72, eine durch Absorption festgestellte
Porosität von 8'/, bis o1/0 (das in die offenen Poren hinein absorbierte Wassergewicht
gerechnet auf das Trockengewicht) und eine scheinbare Pörosität von weniger als
8% (das in die offenen Poren hinein absorbierte Wassergewicht gerechnet auf das
Volumen).
-
Das innere Gefüge ist gekennzeichnet durch gleichmäßige, sehr kleine
"2\lullitkristalle, die gleichmäßig in einer Muttermasse verteilt sind, die vollständig
aus einem amorphen, glasigen Stoff besteht, der an Flußmitteln arm ist und keine
unaufgelöste Kieselsäure enthält. Ihr Schmelzpunkt liegt oberhalb 170o° C.
-
Die Widerstandsfähigkeit der neuen Glaswannenblöcke gegenüber dein
Angriff durch Glas -wurde sowohl im- praktischen Betrieb als auch, durch einen Versuch
festgestellt, der Resultate ergab, die mit den im praktischen Betrieb erhaltenen
Ergebnissen genau übereinstimmen. Bei diesem Versuch wurde ein Probestück in Form
eines `Türfels ztt 1/2 cm in ein Schmelzbad von gewöhnlichem handelsmäßigem Soda-Kalk-Flaschenglas
eingebracht, das in einem Platintiegel enthalten war. Dieser wird in einem Ofen
auf einer gleichbleibenden Temperatur, zweckmäßig I5375° C, gehalten. Das Ergebnis
dieses Versuches wird in der Zahl von Stunden ausgedrückt, die von dem Einbringen
der Probe in das geschmolzene Glas an vergehen, bis die Probe vollständig in der
Lösung verschwindet.
-
Die nachstehende Tabelle veranschaulicht das Verhältnis zwischen den
Lebensdauerstunden eines Glaswannenblockesi gemäß der vorliegenden Erfindung, eines
üblichen guten Wannenblockes 2 und eines massiven Mullitstoffes 3; der bisher die
höchste Lebensdauer in Berührung mit geschmolzenem Glase aufgewiesen hat. Ferner
zeigt die Tabelle bestimmte physikalische und chemische Eigenschaften dieser Stoffe
gemäß anderweitiger Feststellung.
| Wannenblock Üblicher guter Massiver |
| gemäß Erfindung Wannenblock Mullitblock |
| Vergleichslebensdauer .. . ....: .... ..... 3,95
1,0 2,59 |
| Lebensdauer in Stunden gemäß Versuch 14;0o 4,4 11,4 |
| Scheinbares spezifisches Gewicht....... 2,448 1,932 3,23 |
| Wirkliches spezifisches Gewicht........ 2,72 2,683 3347 |
| Porosität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . 7,540/0 27,4 °/o 0,70 "/" |
| . |
| Fez 03 -E- Na, 0 -[- Ca 0 . . . . . . . . . . . . . . . . I,44
% 3,73 0/0 2,49),"o |
| Fe, 03 -f- Na., 0 . . . . . . . . . . : . . . . . . . I,44
0,"o 2,75 % x;85 |
| AL; 03: Si 0,-Verhältnis . . . . . . . . . . . . . . o,819
0.494 3,06 |
Auf Grund der Anwendung der Erfindung können weiter mit Glas in Berührung kötninende
Körper mit einer ungewöhnlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber einem anschmelzenden
Angriff leichter und wirtschaftlicher als bisher gebrannt werden, weil die ange-,vendete
Versatzmischung oder die sich ergebdnden verbesserten Eigenschaften der
Erzeugnisse
oder beides die Möglichkeit bieten, die Erzeugnisse schnell und doch ohne Gefahr
abzukühlen.
-
Die außerordentlich hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Angriff
durch, Glas bei den Erzeugnissen, die gemäß der Erfindung hergestellt sind, ist
besonders im Hinblick auf ihren verhältnismäßig geringen Tonerdegehalt bemerkenswert.
Daraus ergibt sich für ihre Herstellung, daß es nicht notwendig ist, teuere und
seltene tonerdereiche Stoffe, wie Bauxit usw., zu verwenden, was einen wichtigen
wirtschaftlichen Vorteil besonders für die Herstellung von Wannenofenblöcken bildet.