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DE632312C - Wiegeeinrichtung zum Ermitteln der Gewichtsverteilung bei Waggonkaesten - Google Patents

Wiegeeinrichtung zum Ermitteln der Gewichtsverteilung bei Waggonkaesten

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Publication number
DE632312C
DE632312C DEL81420D DEL0081420D DE632312C DE 632312 C DE632312 C DE 632312C DE L81420 D DEL81420 D DE L81420D DE L0081420 D DEL0081420 D DE L0081420D DE 632312 C DE632312 C DE 632312C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wagon
support
weighing
devices
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL81420D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG filed Critical Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority to DEL81420D priority Critical patent/DE632312C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE632312C publication Critical patent/DE632312C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Zum Ermitteln der Gewichtsverteilung bei Waggonkästen o. dgl. sind Wiegeeinrichtungen bekannt, bei denen zwei in Gleisrichtung verschiebbare Rollböcke mit je zwei in der Höhe verstellbaren Waagen versehen sind. Hierbei wird im allgemeinen der Waggonkasten auf der einen Seite an einem seiner beiden Drehzapfen unterstützt, während am anderen Ende des Waggons die beiden Tragpunkte desselben auf die Waagen einwirken und auf diese Weise die hier herrschenden Auflagerdrücke ausgewogen werden. Voraussetzung für eine korrekte Verwiegung ist eine sehr genaue Einstellung des Waggons in bezug auf 'die zur Unterstützung dienenden Tragorgane der Wiegevorrichtung. Da diese letzteren überdies zwecks Anwendbarkeit der Vorrichtung für verschiedene Typen von Waggonkästen in den verschiedensten Richtungen verstellbar sein müssen, war es bisher erforderlich, besondere und sehr kompliziert zu bedienende Meßvorrichtungen anzuordnen, mittels deren eben diese Tragorgane vor Beginn der Wiegung genau auf gleichen Abstand von der Mitte sowie auf gleiche Höhe eingestellt wurden. Ferner waren komplizierte Einrichtungen erforderlich, um zu erzielen, daß bei der Verwiegung die Längsachse des Waggons genau senkrecht zur Verbindungslinie der beiden auf den Rollböcken angeordneten Auflagerpunkte der Wiegevorrichtung stand. Ein Teil dieser Ausrichtungsarbeiten mußte unter dem zunächst durch Hebeböcke abgestützten Waggon ausgeführt werden, was immerhin umständlich und nicht ohne Gefahr war. Die eigentliche Ursache für alle diese · Einstellungsarbeiten war die Tatsache, daß der Waggonkasten, welcher ja mittels der ihn zunächst tragenden Hebeböcke auf die darunter geschobenen Wiegeeinrichtungen abge- ^0 lassen wird, niemals von sich aus genau symmetrisch auf diese herunterkam. Es mußte daher die gesamte Wiegeeinrichtung gewissermaßen nach dem gerade vorhandenen Stand des Waggons auf seinen Hebeböcken verschoben werden. Zu diesem Zwecke verwenden die bekannten Konstruktionen im allgemeinen eine seitlich verschiebbare Mittelstütze. Diese wurde also unter dem auf seinen Hebeböcken schwebenden Waggonkasten so verschoben, g0 daß sie zentrisch zu dem Drehzapfen des schwebenden Waggons stand. Da auf diese Weise die Mittelstütze aus der Mitte der beiden Wiegevorrichtungen herausgekommen war, mußten diese jetzt in umständlicher Weise, und zwar meistens unter Verwendung besonderer Meßarrne und Meßklötze, wieder auf gleiche Entfernung von dieser Mittelstütze eingestellt werden. Hiernach aber bildete die Längsachse des Waggons keinen rechten <j0 Winkel mit der Verbindungslinie der Auflagerstützen auf den einzelnen Wiegevorrichtungen, und es mußte jetzt, wie schon oben angedeutet, durch weitere Verschiebung der
Wiegevorrichtungen in der Gleisrichtung der Rollböcke dafür gesorgt werden, daß ihie Verbindungslinie wieder genau senkre cht zur Längsachse des Waggons kam. Auch dies erforderte umständliche Messungen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind dieerwähnten Nachteile der bekannten Einrichtungen dadurch vermieden, daß die gesamte eigentliche Wiegeeinrichtung eines jeden RoIlbockes, die aus den beiden Waagen sowie der Mittelstütze besteht, auf einem "gemeinsamen, durch beliebige Antriebsglieder quer zur Gleisrichtung der Rollböcke zwecks Einstellung auf die jeweilige Längsachse des Waggonkastens verschiebbaren Rahmen gelagert ist. Hierdurch ergibt sich ferner die Möglichkeit, die beiden Auflagers tützen der zu einer Gesamteinrichtung gehörenden Waagen zwangsläufig derart miteinander zu kuppeln, daß sie zwar zur Einstellung auf verschiedene Waggonbreiten quer verschiebbar sind, j edoch stets gleichen Abstand von der Mittelstütze haben. In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens sind ferner ,an der Mittelas stütze Tasthebel vorgesehen, welche ohne die bisher üblichen umständlichen Messungen von außen her die Lage des darüber schwebenden Drehzapfens des Waggonkastens in bezug auf die Mittelstütze abta'sten und an geeigneter Stelle erkennbar machen, in an sich bekannter Weise kann noch die Stellung sämtlicher verschiebbarer Einrichtungen "durch Zählwerke oder sonst geeignete Anzeigemittel, welche mit dem Antrieb dieser verschiebbaren Organe in Verbindung stehen, sichtbar gemacht werdeij. Auf diese Weise ist es möglich, die gesamte Einstellung und Bedienung der Wiegevorrichtung von einer Stelle aus vorzunehmen. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 2 eine Ansicht eines Rollboekes, quer zur Gleisrichtung gesehen, Abb. 1 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie a-a der Abb. 2 in Gleisrichtung gesehen, Abb. 3 einen Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach der Linie b-b der Abb. 2, ebenfalls in Gleisrichtung gesehen,· und Abb. 4 in vergrößertem; Maßstab einen Schnitt durch die'Mittelstütze. go Auf dem besonders sorgfältig verlegten Meßgleis 1-1 ruhen die Räder2-2-und 3-3, welche durch Achsen 4;bzw.'5 verbunden sind. Gegenüber den Rädern ist der Rahmen 6 quer verschiebbar gelagert, und zwar beispiels-; weise durch auf den Achsen 4 und 5 laufende Rollen/. Der Rahmen6 trägt alle weiteren Einrichtungen. Seine Verschiebung gegenüber den Rädern kann in beliebiger 'Weise vor-' genommen werden, beispielsweise dadurch,: daß eine mit den Radachsen durch einen Arm ■ fest verbundene MutterS über eine am Rahmen 6 gelagerte Gewindespindel 9 greift, die von außen her durch ein Handrad oder Kurbel 10 bewegt werden kann. Zweckmäßig 'ist dabei für jede der Achsen 4 und 5 eine bespndere Mutter mit Gewindespindel vorgesehen und sind die verschiedenen Spindeln untereinander durch Ketten o. dgl. verbunden. Mit der Spindel kann ferner unter Zwischenschaltung einer geeigneten Übersetzung ein Zählwerk 11 in Verbindung stehen, an welchem man also jeweils den Stand des Rahmens 6 in bezug auf die Räder 2 und 3 bzw· auf- das Gleis 1 ablesen kann. Auf dem verschiebbaren Rahmen 6 sind nun, wie aus "Abb. 2 und 3 ersichtlich, die weiteren Einrichtungen aufgebaut, und 'zwar trägt der Rahmen zunächst die beiden Wiegevorrichtungen 12 und 13, welche hier nicht näher beschrieben zu werden brauchen. Auf der Plattform 14 einer jeden Waage ist nun ein Oberteil -1-5 quer verschiebbar angeordnet, und zwar beispielsweise durch Lagerung in einer Schwalbenschwanzführung (Abb. 2, 3), Die Verschiebung des Oberteils 15 kann in an sich bekannter Weise durch Spindel und Mutter erfolgen. Die Spindel ist bei 16 in Abb. 2 angedeutet. Auf ihr kann beispielsweise ein Kettenrad 17 befestigt sein, auf welches die.Bewegung mittels Kette o. dgl. von go einem nicht gezeichneten, jedoch mit dem Zahnrad 18 fest auf einer Welle sitzenden Kettenrad übertragen wird. In das Zahnrad 18 greift ein Zahnrad 19 ein, das an einem Schwenkarm 20 gelagert ist und andererseits mit dem Zahnrad 21 kämmt, das mit einer Handkurbel o. dgl. 22 in Verbindung steht. Zahnrad 21 und Handkurbel 22 sitzen auf einer durchgehenden Welle 23, welche zum Antrieb der Oberteile 15 beider Wiegevorrichtungen 12 und 13 benutzt wird. Die Welle 23 kann ferner wiederum in beliebiger Weise mit einem Zählwerk 24 o. dgl. in Verbindung stehen, an welchem der jeweilige.Abstand der Oberteile 15 der beiden Wiegeeinrichtungen 12 und 13 von der Mittelstütze 25 abgelesen werden kann. Selbstverständlich ist hierbei die Verbindung der beiden Antriebe mittels der Welle 23 so getroffen, daß die Bewegung der zu den verschiedenen Wiegeeinrichtungen 12 und· 13 gehörigen Oberteile gegenläufig erfolgt. Die Oberteile 15 der beiden WiegeeinriChtungentragen höhenverstellbare Auflagerstücke 26 und 2"j. Die Höhenverstellung derselben erfolgt beispielsweise mittels Gewindespindeln 28, die in beliebiger Weise, z. B. durch einen Schneckentrieb 29, 30, bewegt werden kann. Der eigentliche Antrieb erfolgt auch hier ähnlich/wie bereits für die Seitenverstellung beschrieben, und zwar durch Zahnräder 31, 32, 33, wobei wiederum das mittlere Zahnrad 32 auf einem Schwenkarm
6S2SI2
34 gelagert ist. Das Zahnrad 33 sitzt wiederum auf einer durchgehenden, weiter nicht bezeichneten Welle, die ebenfalls zur gleichzeitigen Betätigung der beiden Auf lager stücke 26 und 27 verwendet wird und eine Handkurbel 35 trägt. Auch hier kann unter Zwischenschaltung einer geeigneten Übersetzung ein weiteres Zählwerk 36 angewendet werden, an welchem die jeweilige Höhenlage der Auflagerstützen 26 und 27 abgelesen werden kann. Die Mittelstütze 25, welche fest und seitlich nicht verschiebbar im Rahmen 6 gelagert ist, ist in der Höhenrichtung in beliebiger Weise verstellbar. Ihr oberes Ende ist gemäß Abb. 4 ausgebildet. Sie ist zur Aufnahme des- Drehzapfens des Waggons hohl ausgeführt und trägt oben mehrere, zweckmäßig vier am-Kopfe 25 gelagerte Fühlhebel 37, deren Ausschläge in beliebiger Weise, z. B. durch Bowdenzüge 38, zu einer an geeigneter Stelle angeordneten, nicht gezeichneten Anzeigevorrichtung übertragen werden können.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Der auszuwiegende Waggonkasten ruht auf Hebebocken über dem Meßgleisi. Unter jeden Drehzapfen des Waggonkastens wird nun je eine der vorbeschriebenen Meßeinrichtungen gefahren, und zwar zunächst nach Augenmaß so, daß der Drehzapfen bei Absenken des Waggonkastens sich in die Bohrung des Kopfes 25, welche ihm gegenüber reichliches Spiel hat, einführt. Mittels der Hebeböcke ■wird nun der Waggonkasten so weit abgelassen, daß seine Drehpfannen nur noch einen geringen Betrag über den Mittelstützen 25 schweben. Hierbei tasten die Fühlhebel 37, wie in Abb. 4 dargestellt, die Drehpfanne des Waggonkastens ab und stellen sich, falls dieselbe nicht genau zentrisch zur Stütze 25 liegt, entsprechend ein. Durch die Bowdenzüge 38· wird die Einstellung dieser Fühlhebel 37 auf die entsprechenden Anzeigevorrichtungen übertragen, die an geeigneter Stelle gut übersichtlich angebracht sind. Es wird nunmehr durch Längsverschiebung des Meßwagens auf dem Gleis 1, die übrigens auch mit Hilfe einer besonderen, in der Zeichnung nicht dargestellten mechanischen Feinverstellung vorgenommen werden kann, sowie durch Betätigung der Kurbel 10 der Rahmen 6 mitsamt den Wiegeeinrichtungen 12 und 13 sowie der Mittelstütze 25 längs und quer so gegenüber dem Waggon verschoben, daß die Drehpfanne desselben in genau zentrale Lage zur Stütze 25 und somit auch zum Rahmen 6 kommt. Das Erreichen dieses Zustandes wird ohne weiteres an den mit Bowdenzügen 38 in Verbindung stehenden Anzeigevorrichtungen erkannt. Nunmehr wird der Waggon vollends abgelassen, womit seine symmetrische Lage zu den Wiegeeinrichtungen bereits gesichert ist. Da nun beim Ablassen des Waggons unter Umständen dessen Längsachse nicht genau über oder parallel zu Mitte Gleis gelegen hat, wird nach Ausführung der vorbeschriebenen Operation in den meisten Fällen der Rahmen6 -gegenüber dem Gleis ebenfalls quer verschoben sein. Durch weitere Betätigung der Kurbel 10 wird nunmehr der Rahmen 6 und mit ihm der nun aufliegende Waggon-■kasten wieder in die Mittelstellung zurückgefahren, was sich an dem Zählwerk 11 in einfachster Weise ablesen läßt. Ist dies an beiden · Waggonenden mit den betreffenden Meßwagen gemacht, so stimmt nunmehr Mitte Gleis und Mitte Waggonkasten unbedingt überein. Auch ist hierdurch ohne weiteres gewährleistet, daß die Verbindungslinie der Auflagerstützen 26, 27 genau senkrecht zur Längsachse des Waggons steht. Es werden nunmehr durch Betätigung der Kurbeln 22 bzw. 35 die Auflagerstützen 26 und 27 auf den dem Waggonkasten entsprechenden Mit-• tenabstand sowie auf unter sich gleiche Höhenlage gebracht, was sich wiederum an den zugehörigen Anzeigevorrichtungen 24 bzw. 36 ablesen läßt, und nunmehr durch Absenken der Mittelstütze 25 an einem Ende des Waggonkastens die Wiegung vorgenommen. Zur Auswiegung des anderen Waggonendes ist der Vorgang umgekehrt. Es wird die Mittelstütze 25 des anderen Meßwagens abgesenkt und die des ersten so hoch gefahren, daß auf dieser Seite der Waggon von den Auflagerstützen 26, frei wird. Vor Beginn der Wiegungen werden die Schwenkarme 20 bzw. '34 ausgeschwenkt, so daß die Zahnräder 19 bzw. 32 außer Eingriff kommen. Hierdurch werden die Zahnräder 18 bzw. 31, die - ja auf dem schwingenden Teil der Waage befestigt sind, frei, und es ist somit das Spiel der Waagen unbehindert. Zweckmäßig ist an den Schwenkarmen 20 bzw. 34 eine besondere Vorrichtung, beispielsweise ein fester Sperrzahn o. dgl., angebracht, welche nach dem Ausschwenken und Festlegen der Schwenkarme die Zahnräder 19 bzw. 32 in ihrer Stellung festhält, wodurch eine Verdrehung der weiteren Zahnräder und der Zählwerke 24 bzw. 36 etwa durch unbeabsichtigte Betätigung der no zugehörigen Handkurbeln vermieden wird. Durch diese Einrichtung, welche in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, wird dafür gesorgt, daß bei jedesmaligem Wiedereinkuppeln dieser Antriebe die gleichen Zahne. in Eingriff kommen und somit irgendwelche Meßfehler bzw. Fehlanzeigen der Zählwerke 24 bzw. 36 nicht vorkommen können.
Schließlich können die gesamten Bewegungen der einzelnen Organe der Vorrichtung auch elektromotorisch betätigt werden, wobei es vorteilhaft ist, für jede Bewegungsart
einen besonderen Motor vorzusehen. Die Steuerorgane der einzelnen Motoren werden hierbei zweckmäßig an geeigneter Stelle der Vorrichtung vereinigt.
Selbstverständlich kann die Einrichtung auch so getroffen sein, daß die Bewegungen der auf den Wiegevorrichtungen aufgebauten Auflagerstützen 26 und 27 in der einen oder anderen Richtung unabhängig voneinander erfolgen. In diesem Falle ist jede Stütze mit getrenntem motorischem Antrieb zu versehen, deren Steuergeräte wiederum zweckmäßig an einer geeigneten Bedienungsstelle der Einrichtung angebracht sind. Sinngemäß sind auch in diesem Falle Zählwerke oder andere Anzeigevorrichtungen anzuwenden, welche den jeweiligen Stand des betreffenden Organs an geeigneter Stelle abzulesen gestatten.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 20
    i. Wiegeeinrichtung zum Ermitteln der
    Gewichtsverteilung bei Waggonkästen, bei der zwei in Gleisrichtung verschiebbare
    . Rollböcke mit je zwei in der Höhe verstellbaren Waagen versehen sind, auf welche die Waggonkästen an ihrem einen Ende bei gleichzeitiger Unterstützung am Drehzapfen des anderen Endes ihre seitlichen Auflagerdrücke übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Waagen (r2, 13) sowie eine zwischen diesen liegende Mittelstütze (25) jedes Rollbockes auf einem gemeinsamen und beispielsweise mittels Antriebsglieder (8-10) quer zur Gleisrichtung zwecks Einstellung auf die jeweilige Längsachse des Waggonkastens verschiebbaren Rahmen (6) gelagert sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den beiden Wiegeeinrichtungen (12, 13) angeordneten Auflagerstützen (26, 27) durch gemeinsamen Antrieb in an sich bekannter Weise derart in Richtung quer zum Meßgleis und in der Höhenrichtung verstellbar sind, daß sie zwangsläufig jeweils gleichen Abstand von der Mittelstütze bzw. gleiche Höhenlage besitzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbindung der zwischen den zur Höhenoder Seitenverstellung der beiden Auflagerstützen (26, 27) dienenden, für beide Stützen gemeinsamen Antriebsorgane (21-23 bzw. 33, 35) und den durch dasselbe zu bewegenden, auf den Wiegevorrichtungen angeordneten Teilen (15-18 bzw· 28-31) dienenden Antriebsglieder (19 bzw. 32) auskuppelbar sind,
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Zwischenschaltung an Schwenkarmen (20 bzw. 34) gelagerter Zwischenräder (19,32), welche je nach ihrer Stellung die Verbindung zwischen dem festen und dem beweglichen Teil der Wiegeeinrichtungen herstellen bzw. aufheben.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß geeignete Vorrichtungen, z. B. feste Sperrzähne o. dgl., vorgesehen sind, welche bei Lösen der Antriebsverbindung die frei gewordenen Zahnräder (19, 21 bzw. 32, 33) in ihrer jeweiligen Stellung sperren.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und beliebigen Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Antriebsorganen (8-10, 21-23, 33 u. 35) für die einzelnen Bewegungen in an sich bekannter Weise Zählwerke oder andere geeignete Anzeigevorrichtungen (11, 24, 36) in Verbindung stehen, welche den jeweiligen Stand des zugehörigen verschiebbaren Organs an geeigneter Stelle abzulesen gestatten.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und beliebigen Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelstütze (25) mit beweglichen Fühlhebeln o. dgl. (37) ausgerüstet ist, welche sich entsprechend der Lage des auf die Mittelstütze herabzulassenden Waggonkastens bzw. seiner Drehpfanne einstellen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschläge der Fühlhebel (37) in geeigneter Weise,
    z. B. durch Bowdenzüge (38) o. dgl., auf Anzeigevorrichtungen übertragen werden, welche an geeigneter Stelle etwaige Abweichungen von der zentralen Lage der Drehpfanne des Waggonkastens zur Mittelstütze abzulesen gestatten.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und beliebigen Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bedienüngs- und Ableseorgane an einer Stelle der Vor-, richtung angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Bewegungen der einzelnen Organe der Vorrichtung sämtlich oder teilweise durch elektromotorischen Antrieb erfolgen, deren Steuerorgane an einer geeigneten Stelle der Vorrichtung vereinigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL81420D 1932-06-19 1932-06-19 Wiegeeinrichtung zum Ermitteln der Gewichtsverteilung bei Waggonkaesten Expired DE632312C (de)

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