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DE369052C - Spulenabnehmevorrichtung fuer Spinn- und aehnliche Maschinen - Google Patents

Spulenabnehmevorrichtung fuer Spinn- und aehnliche Maschinen

Info

Publication number
DE369052C
DE369052C DE1921B0097696 DEB0097696D DE369052C DE 369052 C DE369052 C DE 369052C DE 1921B0097696 DE1921B0097696 DE 1921B0097696 DE B0097696 D DEB0097696 D DE B0097696D DE 369052 C DE369052 C DE 369052C
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DE
Germany
Prior art keywords
spinning
bobbin
moved
rails
removal device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1921B0097696
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE369052C publication Critical patent/DE369052C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/08Doffing arrangements independent of spinning or twisting machines
    • D01H9/10Doffing carriages ; Loading carriages with cores
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/08Doffing arrangements independent of spinning or twisting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

->" f -r~n- γτ-^ *-^ » - VC
BUREAU VC-OS.C-: N.
i^lNDUSTBlEELEK EiSENDOM
AUSGEGEBEN
AM 14. FEBRUAR. 1923
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVs 369052-KLASSE 76 c GRUPPE 26
(Bgj6g6VIIi76c)
William Binns und Joseph Downing Mander in Bingley, Engl.
Spulenabnehmevorrichtung für Spinn- una ähnliche Maschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juniiqii die Priorität auf Grund der Anmeldungen in Großbritannien vom 11. September 1918 und 22. Oktober 1920 beansprucht.
Es sind bereits Spule11abnehmevorrichtu.ilgen bekannt, die man sowohl längs der Spinnmaschinenseite als auch von einer Spindelseite zur anderen bewegen kann, um auf diese Weise mit einer einzigen Spulenabnehmevorrichtung mehrere Maschinen zu he-liencn. Die bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie einen besonderen Raum zwischen den einzelnen Maschinen zu ihrer Unterbringung- beanspruchen und daß infolgedessen der Einbau einer derartigen Spulenabnehmevorrichtung in ein bereits bestehende.-; Spinnmaschincnhaus eine Umstellung der Maschinen in größeren Zwischenräumen und im Zusammenhang damit eine Erweiterung 'les Maschinenhauses erforderlich macht.
Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch be-
seitigt, daß die Sp'ulenabnehn^'orrichtung. getrennt von dem Spinnrahmen, an einem über den Spinnmaschinen, angebrachten Laufgestell nach allen Seiten hin beweglich ange-5 ordnet ist, so daß eine Umstellung der Maschinen nicht mehr vorgenommen zu werden braucht und jede bestehende Spinn'ereianlage mit λνείί geringeren Kosten als bisher durch die neue Spulenabnehmevorrichtung verbessert werden kann.
Die Erfindung ist in den Zeichmingen in • verschiedenen Ausführungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. r eine schematische Seitenansicht eines Spinnrahmens mit der Spulenabnehmevorrichtung.
Abb. 2 ist ein Teil einer Seitenansicht einer .anderen Ausführungsform.
Abb. 3 ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Laufgestelles.
Abb. 4 ist eine veränderte Bauart eines solchen.
Abb. 5 ist eine Draufsicht auf Abb. 4.
Abb. 6 zeigt in vergrößertem Maßstab einige Teile der Spulenabnehmevorrichtung der Abb. 1 in der Abnehmestellung. -
Abb. 7 ist eine Einzelansicht aus Abb. 6. Abb. 8 und 9 'zeigen eine Klammer, mit voller Spule und einen Träger für eine leere Spule in zwei Stellungen.
Abb. ro ist eine Einzelansicht aus dem ; Senkmechanismus.
Abb. ir zeigt Einzelheiten aus der Kupplungseinrichtung der Abb. 5.
Abb, 12 ist eine Seitenansicht einer abgeänderten Einrichtung.
Abb. 13 zeigt Einzelteile der letzteren in vergrößertem Maßstab.
Abb. 14 ist eine Seitenansicht der in Abb. 13 dargestellten Teile.
Abb. 15 ist eine Draufsicht auf die in Abb. 14 gezeigten Teile.
Abb. 16 ist ein wagerechter Schnitt unterhalb der in Abb. 15 dargestellten Draufsicht. In den Abbildungen bedeuten 7, 8 die Wellen, von denen aus die Bewegung- iler Spulenabnehmevorrichtung erfolgt (vgl. Abb. 5). Die Wellen 7,8 drehen sich in einem Laufgestell ι und sind mit (in der Zeichnung nicht dargestellten) Seilscheiben versehen, über die ■ herabhängende, von Hand zu betätigende Seile laufen. Das Laufgestell 1 wird von einem Spinnrahmensatz zum anderen entlang den Führungsschienen 3 bewegt, welche um die das Dach stützenden Säulen 6 herum gekrümmt sind.
Für die einzelnen Rahmen eines zweiten :
Rahmensatzes kann selbstverständlich auch eine besondere Spulenabnehinevurrichhing vorgesehen werden. Zu diesem Zweck wird
ein zweites Laufgestell 2 angeordnet, an dem sich ebenfalls Wellen 7, 8 befinden; diese können mit den Wellen 7, 8 des Gestelles 1 gekuppelt werden. Wenn die vereinigten Laufgestelle i, 2 an· einem Balken. 6 vorübergehen müssen, so bewegen sie sich selbsttätig auseinander. Hierbei werden die Wellen 7, 8 der
, beiden Gestelle 1,2 in der augenblicklichen Lage festgehalten, so daß nach dem Umfahren des Hindernisses die Kupplungsteile der WeI-len sogleich wieder· in Eingriff miteinander kommen.
Eine derartige Anordnung ist als Beispiel in Abb. 11 gezeigt. Die Wellen 7, 8 des Laufgestells 2 sind in diesem Fall mit Kupplungsgliedern 9*, ι o* versehen, welche mit Kupplungsgliedern 9°, ioa der Wellen 7, 8 des Laufgestells 1 zusammenarbeiten. Wenn die Gestelle 1 und 2 miteinander gekuppelt sind, so stoßen die Enden von zwei unter Feder-
. wirkung stehenden Schubstangen 11, 12 zu-
. sammen, wodurch sich Winkelhebel 13, 14 um Punkte 15, 16 drehen. Hierdurch \verden gleichzeitig Bandbremsen 17 der Wellen 7 und an die Wellen 8 angedrückte Bremsschuhe
.- 18 gelöst. Wenn die Laufgestelle sich" voneinander fortbewegen, so drücken die Federn die Schubstangen 11, 12 weiterhin gegeneinander, wodurch eine Drehung der Winkel-
- hebel 13, 14 eintritt, was das Anziehen der go Bremsen 17, 18 zur Folge hat. Infolgedessen
! werden die Wellen 7, 8 in der Stellung fest-
■ gehalten, welche sie beim Entkuppeln der Kupplungsglieder 9",-9* sowie ίο", 107' einnehmen.
Das Laufgestell kann entweder über die Träger hervorstehen, wie in Abb. 3, oder an diesen hängen, wie in Abb. 4.
Der Kötzermechanismus kann von irgendwelcher bekannten Ausführung sein, z, B. von der in Abb. 2 gezeigten. In diesem Fall sind die Vorrichtungen zum Heben der Kappen auf einer Schiene 26 (Abb. 6) angebracht, wohingegen die Vorrichtungen zum Entfernen der vollen Spulen von den Spindeln und zum Aufsetzen leerer Spulen, sich auf einer Spindel 36 befinden. Die Schiene 2ü und die Spindel 36 lagern auf einem oder, mehreren Armen nach Art von 33 und 43. Der Arm 33 ist an der Welle 17"- befestigt,-aber der no Arm 43 sitzt lose auf dieser Welle und ist mit einem Zahnrad· 25 verbunden, das mittels eines Zahnrads 24 der WeILe i8" gedreht wird (Abb. 2). Die Wellen 17« und j8" kön- , uen gedreht werden, sobald die Kötzer- χ abnelimevorrichtungen mittels endloser Seile herabgelassen sind, die sich auf (nicht dargestellten) Seilscheiben befinden,, welche auf den genannten Wellen sitzen o-ler anderswie getragen werden.
Die Wellen 17" und 18" (AbIvJ) lagern in einem oder mehreren Blöcken 22, die an Paa-
reu von Führungsstangen 23 hängen, welche in Hülsen 44 gleiten können, die drehbar an dom Gestell 1 angebracht sind, wodurch die Blöcke 22 senkrecht herabgelassen werden können. Die Kötzerabnehmevorrichtungen auf der Schiene 26 und der Spindel 33 werden
• von der Stellung oberhalb der Spinnrahmen vor diese bis in die Nähe der Spindeln herabgelassen, indem das über die Seilscheibe 21 gehende Seil 20 nachgelassen wird.
Wenn gewünscht, kanu der Block 22, anstatt, wie in Abb. 2, an Führungsstangen 23 zu hängen, in senkrechten Führungen 60 (Abb. t) gleiten, und die die Kötzervorrich-
tung· tragenden Arme können in anderer ' Weise betätigt werden.. Arme 53 lagern frei auf einer Welle 61 am Block 22, und- ihre linden, werden von einem Seil 29 getragen.
das über eine Führungsscheibe 62 läuft und auf eine kegelförmige Trommel 63 (Abb. to) einer der Wellen 7 oder 8 gewunden ist. Auf einem Teil der Trommel 63, wo diese kleineren Durchmesser hat. ist ein Seil 28 gewunden, das über eine Scheibe 64 läuft und mit dem Block 22 verbunden ist. Wenn also entweder die Welle 7 oder die Welle 8 gedreht \vird, was davon abhängt, ob ein rechts-• seitiger Rahmen oder ein linksseitiger Rahmen· von den Kötzern befreit werden soll, so wird der Block 22 mit der Körzerabnehmevorrichtung herabgelassen, aber dieses Senken verursacht wegen der Differentialscheibe 63 ein schnelles Niedergehen des Armes 53 um seinen Zapfen, weil das Seil 29 mit größerer Geschwindigkeit als das Seil 28 abgewunden ist.
In dieser Abbildung ist keine besondere Einrichtung zum Heben der Kappen gezeigt, aber dies kann ähnlich den Anordnungen der Abb. 2 und 6 ausgeführt werden, wie das ohne weiteres verständlich ist.
Wie schon öl »en gesagt, können die Kötzerhcbevorrichtungen von irgendwelcher bekannten Ausführung sein, aber vorzugsweise wird eine Anordnung nach den Abb. 8 und 9 benutzt. Die Abuehmestellung ist in Abb. 8 gezeigt, wo eine Klammer 34 gegen die volle Spule 35 durch die Bewegung des Armes 33 gedrückt worden ist. Die Spindeln gehen dann zurück, .und der ganze Träger wird selbsttätig oder von Hand aus gedreht, indem die Welle 36 am Ende des Hebels 33 gedreht wird, was z. B. mittels eines Handrades am linde der Welle geschehen kann, um den Winkel 37 in gehörige Stellung oberhalb der Spindeln· 38 zu bringen, die dann ansteigen, um leere Spulen 39 aufzunehmen. Diese Stellung ist in Abb. 9 gezeigt. Der Träger für die leeren und vollen Spulen auf der .Welle 36 ist vorzugsweise mit einem losen Glied 40 ver-
• sehen, an dem sich ein Ansatz 41 befindet,
!■ der mit dem Anschlag 42 zusammentrifft, so daß das Glied bei der in Abb. 9 gezeigten Lage wagerecht steht und somit eine Führung für das Fadenende 43 bildet, das von der volleu Spule 35, die soeben abgenommen ist, unter die leere Spule 39 reicht, welche soeben .auf die Spindel fällengelassen werden soll, so dall ihr Ende fest unter der Spule 39 vor dem Wiederingangsetzen eingeklemmt wird.
Um sicher zu gehen, daß das Ende 43 auf der richtigen Seite der Spindel 38 liegt, so dall es um den Flansch der Spule 39 gedreht
. UiKI unter ihm angebracht werden kann, ist die übliche Fadenschiene 44 mittels der mit Gleitstift versehenen Scharniere 45 (Abb. 7)
- an den Rahmen 30 angelenkt.
Bei einer veränderten Ausführungsform
■ (Abb. 12) sind über einem Spinnrahmen oder einer Reihe von Spinnrahmen Laufgestelle
! 102 vorgesehen, an denen sich Rahmen 103 eines unabhängigen Kötzerabnehmemechanis-
• mus befinden, der von Hebeln 104 getragen
. wird, welche an den Rahmen 103 angelenkt' sind. An den Hebeln 104 ist um eine wage-
; rechte Achse in rechtem Winkel zur Längsrichtung des Rahmens ein unterer Arm 106
: angelenkt, der ein Konsol 107 trägt, welches eine Zahnstange 108 aufnimmt. Diese ist gleitbar in dem Konsol gelagert und arbeitet 9c
'. mit einem Zahntrieb 109 zusammen, der auf ' einer Spindel sitzt, an der sich .ein Handhebel 110 befindet, so daß beim Drehen dieses Hebels der Vorsprung einer Gabel in mit den Kappen des Spinnrahmens in Eingriff 9ί kommt, um diesen zeitweilig zu unterstützen, während die vollen. Spulen von den Spindeln abgenommen werden.
Das Konsol 107 trägt einen Stift 112, der in einer gekrümmten Nut 113 der Führung ic 106 gleiten kann. Diese Nut ist so gekrümmt, daß dieAbnehmeteile des Konsuls ro7 bei ihrer Abwärtsbewegung um vorspringende Glieder des Spinnr.ihmens, wie z. B.· Zugrollen und Fadenschienen, herumgehen. Diese Stift- κ und Nutverbindung führt also das Glied 111 sicher in die Arbeitslage und bildet dabei
• einen Anschlag zum Aufnehmen irgendwelcher, bei dieser Tätigkeit aufnehmenden Druckbeanspruchung oder, anders gesagt, verleiht einen gewissen Grad der Starrheit für die Tätigkeit des Teiles. 111 in dem Konsol 107. was andernfalls schwer herbeizuführen ist wegen der bedeutenden Entfernung zwischen diesem Teil und seinem Träger an den oberen Führungen 102.
In ähnlicher Weise trägt eine angelenkte Stange 105 auf einem wagerechten Stift an einer in rechtem Winkel zur Längsrichtung des Rahmens gelegenen Achse einen unteren ι Arm 114, an dessen unteres Ende ein Kon-, sol 115 angelenkt ist, das eine Zahnstange 116
aufnimmt, in die ein Zahntrieb 117 eingreift. Dieser hat einen Handgriff ι iS. mittels dessen die Zahnstange in das Konsol 115 eingeschoben oder aus ihm herausbewegt werden kann. Das andere Ende dieser Zahnstange ist mit einem Stift 119 versehen·, der in eine Nut 120 in den Seitenrahmenführungen 106 eingreift, wodurch weiter für die Starrheit der arbeitenden Teile gesorgt ist, die von dem Konsol 115 getragen werden, auch wieder in Hinsicht auf die Entfernung dieser Teile von der Unterstützung an den Führungen T02.
Wenn der Griff 118 geschwungen wird, so wird das untere Ende des Armes ι Γ4 um einen Stift 121 über den Hebel 105 hinausgeschwungen, so daß die von dem herabhängenden Arm 122 des Konsols 115 getragenen Teile in die Richtung des Gestelles 101 oder aus ihr herausgebracht werden können. Die von dem unteren Ende des Konsols 122 getragenen Teile können von irgendwelcher Ausführung sein, wie man solche beim Abnehmen der Kötzer von Spinnmaschinen verwendet.
Bei der hier bevorzugten Ausführungsform ist ein Handrad 123 (Abb. 13), das auf einer in dem Konsol 122 angeordneten Spindel • sitzt, mit einem Zahntrieb versehen, der in ein Segment 124 eingreift. Dieses hängt mit einem Rahmen 125 zusammen, der an einer Seite mit einer Federklammer 126 versehen ist, die um die volle Spule der Spindel greift. Wenn dies geschehen ist, so kann das Rad 123 gedreht werden, um die Spulenklammer 126 in eine Stellung zu bringen (Abb. 13), in der die Spule wagerecht in ihr liegt, wohingegen der Winkel 127 dann in wagerechte Stellung gelangt, in der die leeren Spulen durch eine weitere Verschiebung des Konsols τ 15 auf der Zahnstange 116 die am Ende befindliche Spule über den Kopf der Spindel bringen. AVie es bei solchen Abnehmevorrichtungen üblich ist, wird durch das untere Ende des Hebels 114 die leere Spule auf das Ende der Spindel aufgeschoben. Die Vorrichtung ist natürlich auch dann benutzbar, wenn die Spindeln 7.11 den leeren Spulen· angehoben werden. Der Winkel 127 ist von der sogenannten Magazinausführung, bei der ein Mitnehmer mit einem Ansatz 128 am Ende eines Kabels 129 verbunden ist, das über die Achse eines Handrades 130 läuft. Dieses sitzt koachsial mit dem Triebrad 24, das bei jeder Abnahme einmal ganz herumgedreht werden • kann.
Das andere Ende des Magazins 127 trägt vorzugsweise ein Fingerpaar 13r (Abb. 14), das die Spindel umfaßt und dafür sorgt, daß das Fadenende, welches mit der vollen Spule verbunden war, richtig liegt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Spulenabnehmevorrichtung für Spinn- und ähnliche Maschinen, bei denen eine einzige Spulenabnebmevorrichtung eine beliebige Zahl getrennt voneinander angeordneter Spinnrahmen nacheinander bedient, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Spulenabnehme\rorrichtung tragendes Laufgestell (1) auf über den Spinnmaschinen angeordneten Schienen (3) so bewegt wird, daß die Spulenabnehmevorrichtung alle Spinnrahmen bedienen kann. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenabnehmeteile von angelenkten. Hebeln (104, 105) getragen werden, die von den hochgelegenen Laufschienen (3) herabhängen und, wenn sie aus der eingezogenen Stellung bei den Laufschienen (3) in die Arbeitsstellung zu den Spinnrahmen hin bewegt werden, an gekrümmten Führungsflächen (113, 120) angreifen, mittels deren genaues Ausrichten und Zwangläufigkeit herbeigeführt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Laufschienen (3) herabhängenden-Hebel (104, 105) an ihren Enden einzeln zu bewegende Vorrichtungen tragen, die z. B. mittels Zahnstange (108,116)) und Zahntrieb (109, 117) angetrieben werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (113, 120) gekrümmt sind, so daß sie beim Senken der Abnehmeteile quer zur Vorderseite der Spinnrahmen um diese herumbewegt werden. .
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abnehmevorrichtung .tragende Laufgestell (O in mehrere Laufgestelle (r, 2 usw.) geteilt ist, die auf um Säulen (6) herumführenden Schienen (3) geführt sind, wobei die die Spulenabnehmeteile betätigenden Wellen (7, 8) jeder Abnehmevorrichtung so miteinander gekuppelt sind, dalJ sie beim Auseinandergehen der Ge- n0 stelle festgestellt· werden und beim Wiederzusainmengehcn der Gestelle nach dem I anfahren der Säulen (6) sogleich wieder in den richtigen liingrift' kommen.
Hierzu 4 Rhi te Zeichnungen.
DE1921B0097696 1918-09-11 1921-01-09 Spulenabnehmevorrichtung fuer Spinn- und aehnliche Maschinen Expired DE369052C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1473318A GB136861A (en) 1918-09-11 1918-09-11 Improvements in and relating to Doffing Mechanism for Spinning, Doubling, Twisting and the like Machines.
GB29862/20A GB178478A (en) 1918-09-11 1920-10-22 Improvements in doffing mechanism applicable to textile spinning, roving and the like frames

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE369052C true DE369052C (de) 1923-02-14

Family

ID=10298393

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1921B0097696 Expired DE369052C (de) 1918-09-11 1921-01-09 Spulenabnehmevorrichtung fuer Spinn- und aehnliche Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174225B (de) * 1961-02-15 1964-07-16 Deering Milliken Res Corp Vorrichtung zum Auswechseln voller Spulen gegen leere Spulenhuelsen bei Spinnmaschinen
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FR529699A (fr) 1921-12-03
GB178478A (en) 1922-04-24
GB136861A (en) 1919-12-11
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